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Autor: Hahn, Sebastian

Loddenkemper

Neuer Investor gefunden

Der Investorenprozess beim Möbelhersteller Loddenkemper Raumsysteme GmbH & Co. KG ist erfolgreich abgeschlossen. Wie der Insolvenzverwalter des Unternehmens Dr. Malte Köster (Partner der Kanzlei WillmerKöster) jetzt mitteilte, wurde mit der Akindu Industries GmbH, einer auf mittelständische Unternehmen fokussierten Beteiligungsgesellschaft mit Hauptsitz in Oberhausen, eine Vereinbarung zur Übernahme unterzeichnet.

Die Kaufvereinbarung sieht die Fortführung der Produktion in Oelde unter dem Dach der neugegründeten „Loddenkemper Manufaktur GmbH“ und die Übernahme der aktuell rund 120 Beschäftigten vor. Über die näheren Details der Transaktion und den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Akindu Industries wurde durch Dr. Hans Konrad Schenk, Rechtsanwalt und Partner der auf Sanierung und Restrukturierung spezialisierten Kanzlei Grub Brugger Rechtsanwälte, beraten. Der operative Geschäftsbetrieb bei Loddenkemper war auch nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens Anfang Februar 2025 fortgeführt worden. Dabei wurde ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Sanierung umgesetzt. Das Paket umfasste u.a. die Reduzierung von Material- und Mietkosten, Produktivitätsmaßnahmen in den Produktionsabläufen sowie neue Kundenvereinbarungen mit den Lizenz- und Verbandspartnern. Hinzu kamen Anpassungen beim Personal, die sozialverträglich und in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat umgesetzt wurden. Insgesamt wurden bei Loddenkemper 45 von 161 Stellen abgebaut, durch individuelle Pensionsregelungen und durch das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge begrenzt sich die Zahl betriebsbedingter Kündigungen auf 15 Stellen.

Dr. Malte Köster als Insolvenzverwalter: „Mit dem neuen Investor sind Zukunftsperspektiven für das Traditionsunternehmen Loddenkemper geschaffen. Gleichzeitig konnte ein Großteil der Arbeitsplätze gesichert werden. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die die Sanierung des Unternehmens konstruktiv begleitet haben. Dem Team bei Loddenkemper wünsche ich alles Gute für den Neuanfang und den weiteren Weg in der neuen Aufstellung. In einer Branche, die mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen hat, setzt die erfolgreiche Sanierung bei Loddenkemper ein positives Signal.“

Wrede Industrieholding

Ehemaliger Geschäftsführer Helmut Schmidt verstorben

Am 21. Februar 2025 starb Helmut Schmidt, ehemaliger Geschäftsführer der Wrede Industrieholding GmbH & Co. KG in Arnsberg, plötzlich und unerwartet im Alter von 72 Jahren.

Im Jahre 1989 trat Helmut Schmidt als Geschäftsführer in das Unternehmen ein und führte es – gemeinsam mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Wrede – bis zu seinem wohlverdienten Ruhestand im Januar 2018 mit Weitsicht und großem Engagement.

In seiner fast 29-jährigen Tätigkeit prägte Herr Schmidt die Entwicklung der Wrede-Gruppe, zu der auch Interprint bis zum Verkauf an Toppan in 2019 gehörte, in besonderem Maße. Mit strategischem Geschick und hohem persönlichem Engagement trug er u.a. dazu bei, dass Interprint sich zu einer international führenden Dekordruckerei mit Produktionsstandorten in Europa, Nord- und Südamerika und Asien entwickelte.

Als herausragende Persönlichkeit hat Herr Schmidt sich die Anerkennung und Wertschätzung der Gesellschafterfamilie sowie aller Führungskräfte und Mitarbeiter der Wrede-Gruppe erworben, die ihm zu tiefem Dank für seinen verdienstvollen und loyalen Einsatz verpflichtet ist.

Nach dem Eintritt in den Ruhestand widmete er sich intensiv seinem Lieblingsfußballverein „Rot -Weiß Oberhausen“, den er aktiv und als Aufsichtsratsmitglied begleitete und dessen Vorsitz er von März 2022 bis Juni 2023 innehatte.

Tobias Klein, Senior Strategy and Portfolio Manager Safety & Digital Solutions bei Linde MH (im Bild rechts), bekam den Preis zum „Produkt des Jahres 2025“ in der Kategorie „Software und Sensorik“ von Marvin Meyke, Chefredakteur „Materialfluss“, überreicht.

Gewinnt Leserwahl zum „materialfluss Produkt des Jahres 2025“

Unter dem neuen Dach der Pelemedia GmbH (bis Mai 2024 Verlag WEKA Business Medien) hat die Fachzeitschrift „ Materialfluss eine bewährte Tradition fortgesetzt und innovative, technisch ausgereifte Produkte und Lösungen mit hohem Kundennutzen dem Votum der Leserschaft gestellt. Unternehmen konnten ihre Bewerbungen in fünf Kategorien einreichen: „Lager- und Kommissioniertechnik“, „Förder- und Hebetechnik“, „Flurförderzeuge und Komponenten“, „Software und Sensorik“ sowie „Logistik“ mit dem „Projekt des Jahres“. Im Zeitraum von Mitte Dezember 2024 bis Ende Januar 2025 waren die Leser und Follower unterschiedlichster Kanäle angesprochen, über die nominierten Produkte und Lösungen abzustimmen. Am 27. Februar erfolgte die Auszeichnung der Sieger in einer feierlichen Veranstaltung in Darmstadt. Linde MH schaffte es in der Kategorie „Software und Sensorik“ ganz nach oben auf das Siegerpodest und der „Linde Reverse Assist Radar“ gehört damit zu den besonders favorisierten Innovationen der Intralogistikbranche. 

Das sensorbasierte Assistenzsystem „Linde Reverse Assist Radar“ vermeidet Unfälle, indem es bewegliche und statische Objekte erkennt, die sich hinter dem Stapler im Bereich des Fahrwegs befinden. Nähert sich der Stapler dem Hindernis, wird der Fahrer in einem mehrstufigen System akustisch und visuell gewarnt. Im Fall des plötzlichen Auftauchens eines Hindernisses und Gefahr einer Kollision greift das System automatisch ein und übersteuert den Fahrbefehl. Vorteilhaft ist die starke Bremswirkung bis zum Stillstand des Fahrzeugs.

Michael Witte (links), Sprecher der Fachgruppe, und Sven Weihe (rechts), pro-K Geschäftsführer, beim Anschneiden der Jubiläumstorte
pro-K

25 Jahre Fachgruppe Haustürfüllungen

Die Fachgruppe Haustürfüllungen im pro-K ist anerkanntes Sprachrohr der Branche. Im Laufe der vergangenen 25 Jahren hat sich die Gruppe nicht nur bei Normen und Standards, Forschung und nachhaltigen Entwicklung von Haustürfüllungen engagiert, sondern ist auch zu einer wichtigen Plattform für den Austausch von Ideen, Impulsen und Erfahrungen geworden. Nun trafen sich am 26. Februar bei Adeco Türfüllungstechnik GmbH die führenden Hersteller von Haustürfüllungen, um sich über aktuelle Regularien auszutauschen, die aktuellen Marktdaten zum Fenster- und Türensegment zu analysieren sowie das Jubiläum der Fachgruppe zu feiern. „Seit 25 Jahren steht die Fachgruppe für Informationsaustausch und Vernetzung. Neben technischen Aspekten wie der CE-Kennzeichen oder DIN-Normen nehmen die Themen Kreislaufwirtschaft und Life Cycle Assessment dabei immer stärkeren Raum in unserer Arbeit ein“, sagt Michael Witte, Vorstandsmitglied sowie Sprecher der Fachgruppe im pro-K und Prokurist bei OBUK Haustürfüllungen GmbH & Co. KG. „Neben diesen rein inhaltlichen Punkten zeichnet die Gruppe auch ein starkes Wir-Gefühl aus – mit gegenseitiger Unterstützung etwa bei branchenübergreifenden Herausforderungen“.

Furniture Club und Assmann Büromöbel

Jetzt anmelden zum Fachforum Lieblingsort Büro 2.0

Der Furniture Club – Made in Germany will mit dem Fachforum Lieblingsort Büro 2.0 sein erfolgreiches Eventformat fortsetzen und am 27. März 2025 von 11.00 bis 16.00 Uhr im Assmann Forum in Melle Inspiration und Antworten auf den Wandel der Bedürfnisse moderner Office-Welten ermöglichen. Im Fokus steht mehr Flexibilität im Büro, Homeoffice und Co-Working Space, sowohl bei Einrichtung und Raumgestaltung für individuelle und wechselnde Bedürfnisse der Büroarbeitenden als auch bei der Umgestaltung von Arbeitswelten im Baubestand ohne komplette Neueinrichtung.

Das Fachforum wird maßgeblich unterstützt von Tischler.NRW, Assmann Büromöbel sowie der Koelnmesse und bietet ein Dialogforum mit Impulsreferaten und Diskussion, einen Marktplatz mit innovativen Lösungen sowie reichlich Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Im Anschluss gibt es zudem die Möglichkeit einer Assmann-Werksführung. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Innenausbau, Objekteinrichtung, Büroplanung, Innenarchitektur und Möbelherstellung sowie an Personalverantwortliche von Unternehmen mit zahlreichen Büroarbeitsplätzen. 

Eine Anmeldung ist erforderlich: www.furnitureclub.de/de

Alexander Peters, Geschäftsführer Manufactum Gruppe, und Kathrin Behrens, Geschäftsführerin Otto Group One.O, stellen den neuen KI-basierten "Einkaufsberater" vor.
Otto Group

Generative KI im E-Commerce

Die Otto Group hat auf der Online-Pressekonferenz „Innovation Insights“ neue Anwendungsfälle für generative künstliche Intelligenz (KI) im E-Commerce vorgestellt. Die Innovationsprojekte von Manufactum, der Witt-Gruppe und Bonprix sollen das Einkaufserlebnis der Kund:innen verbessern, Prozesse effizienter gestalten und langfristig die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Manufactum zeichnet sich in seinen Warenhäusern durch eine hohe Beratungskompetenz aus, die mit dem neuen KI-basierten „Einkaufsberater“ nun digital adaptiert wird. App-Nutzer:innen erhalten so einen neuen, inspirierenden Einstieg in die besondere Produkt- und Themenwelt. Das Produktsortiment des Multichannel-Einzelhändlers umfasst sorgfältig ausgewählte „gute Dinge“, als Gegenentwurf zur Wegwerfmentalität. Dazu gehören auch Artikel wie die „Flotte Lotte“, ein Klassiker unter den Küchenhelfern, die ohne Vorwissen schwer auffindbar sein können. Hier hilft der virtuelle Berater mit generativer künstlicher Intelligenz: Kund:innen können intuitiv in natürlicher Sprache Fragen stellen und erhalten so einen neuen Zugang zum Sortiment – ein wichtiger Schritt in der Digitalisierungsstrategie von Manufactum. Nach einer erfolgreichen Testphase in der App wird der Einkaufsberater auch in den Webshop integriert.

Entwickelt wurde das KI-Tool von Otto Group One.O, dem neuen zentralen Dienstleister für Technologie- und Strategieberatung in der Otto Group. Das Unternehmen bündelt die bestehende Tech- und Beratungskompetenz der OSP – Otto Group Solution Provider, der Otto Group IT und des Bereichs Digital & Consulting unter einem Dach. Geführt wird das neue Unternehmen von Katrin Behrens und Stefan Borsutzky, die auch bereits die Geschäftsführung der OSP innehatten. One.O entwickelt wirtschaftliche, zuverlässige und innovative End-to-End-Services entlang der gesamten digitalen Wertschöpfungskette. Damit stärkt das Unternehmen die langfristige Wettbewerbsfähigkeit der Otto Group und begleitet alle Konzerngesellschaften durch die KI-Ära und darüber hinaus. Der offizielle externe Launch erfolgt am 3. März 2025.

Eckhard Schwarzer, Präsident Der Mittelstandsverbund, mahnt die neue Bundesregierung zum schnellen Handeln.
Der Mittelstandsverbund ZGV

Fordert von der neuen Regierung, ihr Fundament auf Wirtschaftspolitik zu bauen

Nach der Bundestagswahl fordert Der Mittelstandsverbund ZGV von den Politikern, schnell in Koalitionsverhandlungen zu gehen und eine stabile, handlungsfähige Regierung zu bilden. So erklärt Eckhard Schwarzer, PräsidentDer Mittelstandsverbund:„Das Wahlergebnis zeigt den überdeutlichen Wunsch nach einem echten Richtungswechsel. Jetzt darf Handlungsfähigkeit nicht nur angekündigt werden: Auf zügige Koalitionsverhandlungen muss eine stabile Regierung folgen, die ihr Fundament auf einer mutigen wirtschaftspolitischen Agenda baut. Angesichts der enormen Aufgaben haben wir keine Zeit zu verlieren, das gilt vor allem mit Blick auf die internationale Lage. Stagnation darf nicht länger das entscheidende Standortmerkmal bleiben. Wir brauchen jetzt eine Politik, die den Menschen wieder mehr zutraut und dem Mittelstand mehr Freiraum lässt.

Diese Wahl war nicht nur Stimmungstest, sondern Statikprüfung für die Demokratie. Neben der hohen Wahlbeteiligung ist die gute Nachricht: Wir müssen unser Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell nicht neu erfinden. Wir müssen uns nur auf die Werte der Sozialen Marktwirtschaft zurückbesinnen, um die notwendigen Reformen anzugehen. Statt Prämienpolitik braucht der Mittelstand Problemlösungen, wie die eingerosteten Wachstumsbremsen endlich gelöst werden: Der Bürokratieabbau muss zur obersten Priorität werden. Die neue Bundesregierung muss sich wieder darauf konzentrieren, klare Leitplanken zu definieren – dann bringt der Mittelstand das notwendige Tempo für Transformation und Zukunftsaufgaben ganz von selbst auf.“

Vivonio Gruppe/Staud

Es geht weiter

Gute Nachrichten für den Möbelhersteller Staud: Das Unternehmen mit Sitz in Bad Saulgau bleibt erhalten und wird von zwei Unternehmern übernommen. Insolvenzverwalter Dr. Dietmar Haffa von Schultze & Braun und die Unternehmer Tobias Fuhrmann und Dr. Karl Spielberger/Soleal Unternehmerkapital AG unterschrieben entsprechende Vereinbarungen, die eine Übernahme mit Wirkung zum 1. März 2025 vorsehen. Der seit 1653 bestehende Traditionsbetrieb und über 100 Arbeitsplätze am Standort Bad Saulgau sind damit gerettet.

Die Transaktion steht noch unter üblichen Closingbedingungen. Details dazu wie auch zur Investitionssumme werden von den Vertragsparteien nicht herausgegeben.

Der Geschäftsbetrieb bei Staud läuft ohne Einschränkungen weiter. Alle Bestellungen werden vereinbarungsgemäß bearbeitet und ausgeliefert. Neue Bestellungen sind jederzeit möglich und willkommen.

„Für alle Beteiligten war die Übernahme ein riesiger Kraftakt. Nachdem es lange so aussah, als müssten wir mangels einer tragfähigen wirtschaftlichen Lösung den Produktionsbetrieb bei Staud herunterfahren, ist die Einigung mit den Herren Fuhrmann und Spielberger als neue Eigentümer ein großer Erfolg, der uns alle stolz machen kann“, sagt Insolvenzverwalter Dr. Haffa.

Ohne Übernahme durch einen Investor hätte Insolvenzverwalter Dr. Haffa den Geschäftsbetrieb einstellen müssen. „Nun ist es uns allerdings gelungen, den notwendigen Stellenabbau auf eine sehr niedrige zweistellige Zahl zu begrenzen. Insgesamt werden über 100 Arbeitsplätze erhalten“, sagt Dr. Haffa.

Die Übernahme der Martin Staud GmbH erfolgt durch zwei erfahrene Unternehmer, die das Unternehmen Staud bereits seit mehr als 15 Jahren kennen, heißt es in einer Pressemitteiling: „Tobias Fuhrmann, seinerzeit maßgeblich beim Erwerb von Martin Staud durch die Beteiligungsgesellschaft Orlando beteiligt, und Karl Spielberger, Inhaber der Soleal Unternehmerkapital AG. Die Soleal Unternehmerkapital AG ist eine langfristig orientierte Unternehmensgruppe mit derzeit 17 Beteiligungen, die mittelständische Unternehmen bei ihrer Weiterentwicklung unterstützt. Gemeinsam bringen sie nicht nur Kapital und Branchenexpertise, sondern vor allem strategische Expertise und unternehmerische Weitsicht und Leidenschaft mit, um Staud nachhaltig zu stärken.“

Als GS1 Sustainability Data Pionier ausgezeichnet

Die Integrated Worlds GmbH, ein führender Partner für die digitale Transformation mittelständischer Unternehmen, wurde von GS1 Germany als „Data Pioneer Sustainability“ ausgezeichnet. Damit wird das Unternehmen für seine Vorreiterrolle bei der digitalen Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) in der Möbelbranche gewürdigt.

„Die Auszeichnung als ‚Data Pioneer Sustainability‘ unterstreicht unsere führende Rolle bei der Umsetzung nachhaltiger Lösungen in der Branche Wohnen und Einrichten“, so Dietmar Weber, Geschäftsführer der Integrated Worlds. „Als langfristiger Partner von GS1 entwickeln wir unsere Lösungen stetig weiter, um den aktuellen Anforderungen im Bereich Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, EUDR-Informationen effizient auszutauschen und die Einhaltung der Verordnung zukunftssicher zu gewährleisten.“

Der EU Green Deal treibt die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Unternehmen maßgeblich voran. Zu den zentralen Aufgaben gehört unter anderem die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR). Der Zeitraum zur Umsetzung ist kurz, und die Zeit drängt. Die Vertreter der Möbelbranche haben sich im letzten Jahr darauf verständigt, dass der effizienteste Weg für den EUDR Informationsfluss zwischen den Geschäftspartnern am sinnvollsten über die bereits bestehenden EDI Prozessketten führt. Dadurch müssen keine neuen Prozesse eingeführt werden und der Aufwand für alle Beteiligten wird machbar. Gleichzeitig leistet diese Vorgehensweise einen Beitrag zum Ausbau der digitalen Vernetzung der Branchenteilnehmer. 

Die GS1 hat das Programm „Data for Sustainability“ quer über alle Branchen aufgesetzt. Mit diesem Programm bietet GS1 Germany als Plattform und Multiplikator einen kollaborativen Lösungsansatz“, erklärt Christian Przybilla, Programmleiter und Lead Master Data and Data Exchange bei GS1 Germany. „Ziel des Programms ist die Entwicklung einer gemeinsamen Sprache auf Basis von GS1-Standards für Nachhaltigkeitsinformationen, die die Transformation innerhalb der Unternehmen ermöglicht und kooperative Ansätze über die Unternehmensgrenzen hinweg vereinfacht.“