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Autor: Hahn, Sebastian

In Deutschland landen laut Schätzungen jedes Jahr acht Millionen Matratzen im Müll. 95 Prozent davon werden verbrannt.
Fachverband Matratzen-Industrie

Offener Brief pro Matratzen-Recycling

Rahmenbedingungen für das Recycling von Matratzen in Deutschland zu schaffen, fordert der Fachverband Matratzen-Industrie gemeinsam mit dem NABU und IKEA Deutschland in einem offenen Brief an über 50 Fachpolitiker:innen auf Landes- und Bundesebene, sowie an Expert:innen des Umweltministeriums und des Umweltbundesamts.

Die Bundesländer sollen einem Antrag von Hessen zur Umweltministerkonferenz zustimmen, der sich für eine Kreis­lauf­wirtschaft bei Matratzen einsetzt. Ferner soll ein Dialog mit der Industrie aufgenommen werden, die bereits mit den Beteiligten der Wertschöpfungsketten und den Recyclingunternehmen an der Etablierung eines EPR-Systems arbeitet.

Acht Millionen Matratzen landen pro Jahr im Müll

In Deutschland landen laut Schätzungen jedes Jahr acht Millionen Matratzen im Müll. 95 Prozent davon werden verbrannt. Damit gehen die in ihnen enthaltenen Kunststoffe und Textilfasern unwiederbringlich verloren. Eine trockene und saubere Sammlung ist die Voraussetzung dafür, dass die Matratzen im Kreislauf geführt werden können. Die Einführung einer so genannten erweiterten Herstellerverantwortung für Matratzen, einschließlich Sammlung und Recycling, würde den Aufbau eines solchen Sammelsystems ermöglichen. In Belgien, Frankreich und die Niederlande wurden solche Systeme bereits etabliert.

„Hersteller von Matratzen in die Pflicht nehmen“

„Die Bundesregierung muss sich dafür einsetzen, dass die EU verbindliche Ökodesign-Anforderungen für Matratzen aufstellt, damit diese lange halten und nach Lebensende gut recycelt werden können“, fordert NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Derzeit wird die EU-Abfallrahmenrichtline überarbeitet. Diese Chance muss genutzt werden, um die Hersteller von Matratzen in die Pflicht zu nehmen, Sammlung und Recycling zu finanzieren.“

„Es braucht viel Energie und Ressourcen, eine Matratze zu produzieren und zu transportieren“, sagt Walter Kadnar, CEO und CSO von IKEA Deutschland. „Mit einem klugen und abgestimmten Verfahren ließen sich 80 Prozent des Materials wiederverwenden oder recyceln. Deshalb setzen wir uns für eine erweiterte Herstellerverantwortung für Matratzen ein. Wir möchten, dass mit uns alle weiteren Hersteller, Einzelhändler und Importeure für die Finanzierung der Organisation, der Sammlung und des Recyclings von Altmatratzen verantwortlich sind.“

Martin Auerbach, Geschäftsführer des Fachverbandes Matratzen-Industrie, ist sich sicher: „Die Transformation schaffen wir nur mit allen Beteiligten der Wertschöpfungskette, einschließlich der Abfall- und Recyclingwirtschaft. Wir haben das Netzwerk und viel Know-how. Was wir noch brauchen, ist die Unterstützung der zuständigen Behörden und Ministerien.“

Blanco Schweiz

Dario Farina übernimmt Geschäftsleitung

Nach nur drei Jahren als Gebietsverkaufsleiter in der Ost-Schweiz übernimmt Dario Farina ab sofort die Geschäftsleitung für Blanco Schweiz. Er folgt damit auf Andreas Macelski, der in die Unternehmenszentrale Oberderdingen in Baden-Württemberg zurückkehrt, um als Vice President die Betreuung der Vertriebspartner in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) zu übernehmen.

Personalrotation innerhalb des Unternehmens

Der Wechsel wurde bereits Mitte Januar bekannt und kommt durch eine Personalrotation innerhalb des Unternehmens zustande. So verabschiedet sich Lars Kreutz als zuletzt tätiger „Head of EMEA“ im Sommer nach fast 20 Jahren bei Blanco in den Ruhestand. Das Unternehmen nimmt das Ausscheiden des Managers zum Anlass, die Vertriebsorganisation in Europa neu auszurichten und zu verschlanken. Im Zuge dessen wurde die Nachfolgeregelung innerhalb der Schweiz mit Macelski und Farina angekündigt.

Thorsten Neelen, Vice President und Head of Region DACH, freut sich über die Neubesetzung des Managing Directors Schweiz: „Nach drei Jahren hervorragender Arbeit für die Blanco Schweiz wünsche ich Andreas Macelski alles Gute für seine neue Tätigkeit. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Dario Farina einen würdigen und kompetenten Nachfolger gefunden haben, der jetzt gemeinsam mit Andreas Macelski eine geräuschlose Übergabe sicherstellen wird.“

Begrüßten mehr als 40 französische Handelspartner:innen zum Launchevent in Paris (v.l.): Emanuelle Bastian (CARAT), Houssam Zarkout und Christian Hamacher (beide IHT), Romain Obara (MHK France, Vertriebsleiter West), Michel Fanna (MHK France, Vertriebsdirektor Frankreich), Kimi Pache (MHK France, Office Manager), Volker Klodwig (CEO MHK Group), Paul Eichhorn (Area Manager Europa, MHK International).
MHK Group

MHK France feiert Gründung

Gemeinsam mit zahlreichen französischen Handelspartner:innen feierte die MHK Group am 6. und 7. April in Paris die Gründung ihrer neuen Landesgesellschaft MHK France SAS. Damit setzt die MHK Group ihre internationale Wachstumsstrategie konsequent weiter fort und erschließt neue Vertriebsmöglichkeiten für ihre Lieferantenpartner.

Neben erstklassigen Einkaufskonditionen und bewährten Lieferantenkooperationen, einem sicheren Zahlungsmanagement und starken Eigenmarken profitieren Partner:innen der MHK France im französischen Küchenfachhandel von einem umfangreichen Dienstleistungsangebot. Dies reicht von Marketing- und Logistikunterstützung über die Unternehmensführung bis hin zu digitalen Lösungen für die Küchenplanung, die durch die MHK Systempartner sowie über das zuverlässige Netzwerk der MHK France zur Verfügung gestellt werden.  „Die MHK Group ist mit ihrem über vier Jahrzehnte gewachsenen Geschäftsmodell, ihrer Systemkompetenz und ihrem Full-Service-Angebot einzigartig in Europa”, betont der MHK Vorstandsvorsitzende Volker Klodwig. „Diese Expertise ist in den internationalen Märkten stark gefragt.“

Mit Michel Fanna hat die MHK France einen erfahren Vertriebsdirektor an Bord, unterstützt wird er von einem lokalen Sales-Team am Unternehmenssitz in Straßburg sowie durch den Bereich MHK International in der Europazentrale in Dreieich bei Frankfurt/Main. Paul Eichhorn, Area Manager Europa, MHK International: „Wir haben bereits ein starkes europäisches Lieferantennetzwerk etabliert, das wir weiter mit nationalen Partnerschaften ausbauen wollen. Ebenso haben wir mit xeno und neola zwei aufmerksamkeitsstarke Eigenmarken, mit denen sich der Küchenhandel souverän im Wettbewerb positionieren kann.”

Größer, internationaler und umfassender

Mehr Aussteller, ein breiteres konventionelles Angebot und aufwendigere Standbauten unterstrichen eindrucksvoll die gestiegene Bedeutung der Partnertage Ostwestfalen, deren 13. Auflage vom 1. bis 3. April im Messezentrum Bad Salzuflen stattfand. Dementsprechend kamen deutlich mehr Fachbesucher nach Ostwestfalen, auch mehr internationale Gäste, darunter Onliner, Versender, konventionelle Möbelhändler sowie alle Verbände mit den relevanten Einkaufskommissionen und Ausschüsse von SB bis konventionell. Die Stimmung war dabei deutlich positiver, als es die allgemeine Marktlage hätte erwarten lassen.

Neben persönlichem Kontakt und Austausch stand das Produkt Möbel im Mittelpunkt – optimiert, modifiziert, um Varianten oder Farben erweitert oder mit neuen Techniken ausgestattet, Bestseller in Neuauflagen, Kastenmöbel in Trendfarben wie Kaschmir oder Salbeigrün, paketfähige Modulsofas, Leo-Kissen, Hanfteppiche und weitere ausgewählte Innovationen. Mit Waren für Werbung und Aktion, für Junges Wohnen und SB sowie mit vielen Neuheiten und Ergänzungen für das konventionelle Sortiment wurden die Weichen für das Geschäftsjahr 2025 gestellt.

Die Aussteller ziehen ein positives Fazit. „Wir hatten eine hohe Besucherfrequenz und sehr gute Gespräche – die Partnertage waren für uns ein voller Erfolg“, resümiert ein führender Möbelhersteller. Ein anderer Aussteller betont: „Die Stimmung war gut, wir konnten wichtige Geschäftsabschlüsse tätigen und neue Kontakte knüpfen“. Ein weiteres positives Fazit kommt aus dem Handel: „Die Vielfalt des Angebots und die professionelle Präsentation haben uns überzeugt. Die Partnertage setzen zum richtigen Termin ein starkes Zeichen für die Branche“.

Das Messezentrum Bad Salzuflen bot mit kostenfreien Services wie Eintritt, Parken, Catering, bequemer Anreise und guter Erreichbarkeit erneut den idealen Rahmen für Order, Austausch und Networking. Darüber hinaus unterstrichen die parallel stattfindenden Hausmessen und Veranstaltungen im Umland die geballte Möbelstärke der Region.

EMMK

Möbel und Küchen im Fokus

Zum fünften Mal lädt die EMMK ihre Mitglieder, Gesellschafter und Lieferanten zur gemeinsamen Ordermesse ein. Die Veranstaltung findet am 9. und 10. November in Leipzig statt. In diesem Jahr stehen sowohl Möbel als auch Küchen im Fokus. Die EMMK (Einkaufsgesellschaft mittelständischer Möbel- und Küchenhändler) wird dort ihren Mitgliedern seine exklusiven Modelle vorstellen, ebenso wie die Leistungs- und Zuteilungspakete der freien Sortimente. Wie gewohnt stellen sowohl EMV/KSV als auch Garant zusätzlich ausgewählte Modelle ihrer jeweiligen Eigenkollektionen vor. Abgerundet wird das Ganze durch die Präsentation von Dienstleistungen und Serviceangeboten für die Fachhändler.

„Die Marktsituation für die Möbelbranche ist nach wie vor herausfordernd. Darum ist es uns umso wichtiger, auch in diesem Jahr mit unserem Format starke Impulse für die Möbel- und Küchenwelt zu setzen, mit denen der mittelständische Fachhandel den Endkunden und deren Bedürfnissen optimal begegnen kann“, so die EMMK Geschäftsführung.

Hans J. Hesse (Geschäftsführender Gesellschafter), Hanna Hesse (Prokuristin), Jens Hesse (Geschäftsführender Gesellschafter)
Hesse Lignal

Feiert 115 Jahre Bestehen

Hesse Lignal, das Familienunternehmen aus Hamm Bockum-Hövel, feierte am 1. April 2025 sein 115-jähriges Bestehen. Seit der Gründung im Jahr 1910 steht das Unternehmen für Qualität „Made in Germany“ und innovative Oberflächentechnologien. Aus einem regionalen Betrieb ist ein international agierender Hersteller von Lacken, Ölen und Beizen für die Oberflächenveredelung geworden.

Innovation mit Verantwortung gestalten

Was Hesse Lignal auszeichnet, ist die enge Verbindung zwischen Innovation und gewachsenen Werten. Als Familienunternehmen in der vierten Generation wird die Firma mit viel persönlichem Engagement und Weitblick geführt. Der langfristige Erfolg basiert auf einem stabilen Wertefundament und einer klaren Vision für die Zukunft.

Für die Familie Hesse und die Mitarbeitenden steht fest, dass das Unternehmen auch in den kommenden Jahrzehnten verantwortungsvoll und zukunftsorientiert weiterentwickelt wird. „Für uns ist es entscheidend, in der vierten Generation Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Unser Unternehmen lebt von einer starken Unternehmenskultur, die von Vertrauen, Qualität und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden geprägt ist“, erklärt Prokuristin Hanna Hesse.

115 Jahre Erfolg – und ein klarer Blick nach vorne

Zum 115-jährigen Jubiläum bedankt sich Hesse Lignal bei allen Partnern und Kunden, die das Unternehmen auf seinem erfolgreichen Weg begleitet haben.

Interzum

„Trend-Forum Textile & Machinery“ zu Digitalem Produktpass und Kreislaufwirtschaft

Auf der diesjährigen Weltleitmesse für Möbelzulieferer und Innenausbau Interzum vom 20. bis 23. Mai kuratiert das Branchen-Netzwerk „möbelfertigung“ das Trendforum „Textile & Machinery“ in Halle 10.1. In Anlehnung an das Messemotto ‚Rethinking Ressources‘ steht dort das Thema „Traceability“ im Bereich Polster und Schlafen mit dem Digitalen Produktpass und seiner Bedeutung für die Kreislaufwirtschaft im Fokus. Auf zwei der insgesamt sechs Themenfelder ist das Daten Competence Center e. V. (Herford) mit Cases von Rolf Benz und Polipol inklusive korrespondierender Screens präsent und informiert zu Standardisierung, Wettbewerbsvorteilen, Synergien sowie Herausforderungen bei der Implementierung Digitaler Produktpässe.

Doch nicht nur hier ist die neutrale Datenorganisation der Möbelbranche aktiv: Anika Degenhard, Leiterin Standardisierung des DCC, ist zudem Gesprächspartnerin auf der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion „Der DPP als Business-Booster“ am Messemittwoch auf der Trend Stage auf dem Nordboulevard vor Halle 8. Ein wichtiges Thema dort: die entscheidende Bedeutung einer einheitlichen Branchenlösung.

Ebenfalls vor Ort sind Stefan Willms (Morphe Information Science), Dr. Holger Berg (Wuppertal Institut) sowie Industrievertreter. Die hier namentlich genannten Teilnehmer werden auf dem von Sascha Tapken moderierten Podium zudem über das Konsortium „Furniture-X“ diskutieren, das sich die flächendeckende, branchenübergreifende Einführung Digitaler Produktpässe (DPP) sowie die Nutzung digitaler Zwillinge zum Ziel gesetzt hat – und das für engagierte neue Mitstreiter jederzeit offen steht.

Das bereits eingangs genannte „Trend Forum Textile & Machinery“ wird thematisch sowie seitens seiner Größe mit rund 370 Quadratmetern der Eyecatcher in der „Polsterhalle“ 10 auf dem Kölner Messegelände. Im Mittelpunkt stehen die ‚brennenden‘, zukunftsweisenden Themen – wie eben gerade der Digitale Produktpass als die DNA eines jeden Erzeugnisses. Von der Gewinnung der Rohstoffe bis zum Ende der Nutzungsdauer validiert der DPP in jeder Stufe des Lebenszyklus alle relevanten Informationen – für B2B ebenso wie die Endgebraucher.

Die Sonderfläche ist in sechs Themenfelder gegliedert und wird – ganz dem Leitgedanken „DPP = Erbgut“ entsprechend – von einer zentralen DNA-Doppelhelix gekrönt. Das Daten Competence Center ist in den Bereichen ‚Herstellung‘ und ‚Nutzung‘ dank der auf Podesten präsentierten zwei Cases der Polstermöbelhersteller Rolf Benz sowie Polipol präsent. Digitale Visualisierungen ergänzen den Messeauftritt.

Beide Ausstellungsstücke stammen von DCC-Mitgliedsunternehmen, die den Datenstandard IDM Living nutzen. Die Designikone „freistil“ aus dem Hause Benz steht stellvertretend für ein modular aufgebautes, dem Gebraucherbedarf „mitwachsendes“ Polstersystem. In Teilen ergänz- bzw. nachkaufbar versteht sich diese Linie für „Freigeister“ konzipiert. Mit Blick auf den DPP und dessen Informationen zu Nachhaltigkeit sowie Kreislauffähigkeit ist zudem die Komplett-Zerlegbarkeit des Freistil-Cases ein wichtiger, vom DCC auf dem Trend Forum kommunizierter Aspekt.

Der zweite Case kommt von der Polipol-Marke Hukla. Der längs „angeschnittene“ Fernsehsessel mit anspruchsvoller Mechanik ist das eher ‚klassische‘ Polstermöbelbeispiel „aus einem Guss“. Natürlich ist auch hier am Ende des Lebenszyklus die Zerlegbarkeit gewährleistet, die Ansprüche an das Recycling und Rückführung in den Stoffkreislauf durch die Materialvielfalt und die komplexe Konstruktion jedoch erheblich anspruchsvoller. Gerade deshalb lässt sich an diesem Beispiel die Bedeutung des Digitalen Produktpasses besonders anschaulich herleiten.

Dessen Ziel ist zum einen der Verbraucherschutz. Der Endgebraucher soll nicht nur alle Informationen über sein gekauftes Produkt bekommen, sondern vor einer Kaufentscheidung alle relevanten Details zur Verfügung haben. Der zweite Aspekt bei DPP ist die bereits mehrfach angesprochene, regulatorisch gewünschte bzw. gewollte Kreislaufwirtschaft, die das Design bzw. die Konstruktion von Möbeln dauerhaft verändert. Denn für die Wiederverwertung (Re-Use), Nachnutzung (Upcycling) oder zumindest Verwertung (Recycling) werden Produktdaten benötigt – und zwar digital! 

Genau diese enthält der Digitale Produktpass: neben Metadaten und dem „Lebenslauf“ insbesondere Informationen über die Konstruktion und die (De-)Montage sowie über die verwendeten Materialien. Die tiefgreifenden Auswirkungen der Kreislaufwirtschaft bzw. korrespondierend der DPP bzw. Digitalen Zwillinge wird mutmaßlich aktuell noch unterschätzt, nicht nur in der Möbelbranche. Um dieses Defizit möglichst nachhaltig und schnell abzubauen, ist das Daten Competence Center (fach-)öffentlichkeitswirksam auf Branchen-Fachmessen wie der „interzum“ und wenige Tage später auf der Maschinenbau-Fachmesse „Ligna“ aktiv.

Finanzvorstand und Sprecher des Vorstandes Dr. Derick Beitel
Schattdecor

Umsatz leicht unter Vorjahresniveau

Mit einem vorläufigen Gesamtumsatz von rund 875 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2024 liegt die Schattdecor-Gruppe leicht unter dem Vorjahresniveau. Die Produktionsmengen bleiben stabil: 1,4 Mrd. Quadratmeter im Druck und 770 Mio. Quadratmeter in den veredelten Oberflächen – bei letzteren zeichnet sich ein leichtes Plus ab.

„Das Jahr 2024 war erneut von erheblichen Herausforderungen geprägt“, so Finanzvorstand und Sprecher des Vorstandes Dr. Derick Beitel. Wir befinden uns in einer Zeit erhöhter Unsicherheit – wirtschaftliche Indikatoren sind verhalten, geopolitische Spannungen nehmen zu. Trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen bleiben wir optimistisch.“

Eine besondere Herausforderung im Jahr 2024 sei die Überschwemmung des Werks in Glucholazy in Polen gewesen. Die Lieferfähigkeit konnte aber schnell wiederhergestellt werden.

Die Gruppe setzt weiterhin auf Wachstum und Investitionen. Für das laufende Geschäftsjahr sind so erneut über 40 Mio. Euro für den Ausbau der Produktionskapazitäten, neue Technologien sowie die Erweiterung der internationalen Infrastruktur vorgesehen. Ein besonderes Augenmerk liege auf den Bereichen IT/Digitalisierung, Maschinen, Infrastruktur und eigener Energieerzeugung.

„Wir wollen nachhaltig und profitabel wachsen. Dafür investieren wir gezielt in neue Fähigkeiten, innovative Produkte und vielversprechende Märkte“, so Beitel weiter. Ein Schwerpunkt bleibe die Weiterentwicklung thermoplastischer Oberflächen, die einen wichtigen Bestandteil des Produktportfolios bilde.

trendfairs

Theresa Huber kehrt zurück

Mit der Rückkehr von Vertriebs- und Marketingexpertin Theresa Huber erweitert Trendfairs sein Team. Mit der Wiedereinstellung von Arian Kiesling (51) im vorletzten Jahr wurde das Team Operations um einen weiteren erfahrenen Messeexperten bereichert. Theresa Huber, geb. Peter (31) kommt nun als nächstes Teammitglied zum Messeveranstalter zurück.

Die Betriebswirtschafts- und Marketingexpertin mit einem guten Händchen für Projektmanagement wird mehrere special projects bei Trendfairs vorantreiben sowie Verantwortung für einige Kundengruppen übernehmen.