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Autor: Hahn, Sebastian

Maximilien Abadie ist Chief Strategy Officer, Chief Product Officer und Mitglied des Executive ­Committee bei Lectra.
Lectra

Kunden wollen Nachhaltigkeit und Individualität

Die Möbelindustrie befindet sich im ­Wandel und muss sich den Heraus­forderungen der Individualisierung, Nachhaltigkeit und Wettbewerbs­fähigkeit in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfeld stellen. Maximilien Abadie, Chief Strategy Officer von Lectra, hat für die möbelfertigung die sechs wichtigsten Trends identi­fiziert, die die Möbelbranche 2025 ­bestimmen werden.

  1. Ein Markt, der durch wirtschaftliche Zwänge eingegrenzt wird.
  2. Agile Produktion: Das Zeitalter der On-Demand-Produktion.
  3. Flexible, widerstandsfähige Lieferketten.
  4. Eine sich verändernde Geographie der Produktion.
  5. Nachhaltigkeit als Wettbewerbstreiber.
  6. Die Digitalisierung transformiert das Kundenerlebnis.

Was sich hinter diesen Punkten genau verbirgt, und welche Handlungsempfehlungen Abadie daraus ableitet, lesen Sie in der möbelfertigung 1/25. HIER geht es direkt zum Artikel im E-Magazin.

Holzfachschule Bad Wildungen

Holztechniker und Tischlermeister in 24 Monaten

Die Holzfachschule Bad Wildungen bietet ab August 2025 nicht nur die inhaltlich überarbeitete Fortbildung zum Tischlermeister an, sondern darüber hinaus wurde auch der Staatl. Geprüfte Techniker – Fachrichtung Holztechnik curricular auf die speziellen Anforderungen der Holzverarbeitung ausgerichtet. Zudem wurde durch einen inhaltlichen Relaunch die Möglichkeit eröffnet, dass junge Tischler innerhalb von zwei Jahren sowohl den Tischlermeister als auch den Staatl. Geprüften Holztechniker erfolgreich abschließen können.

Wie Schulleiter Hermann Hubing erläuterte, beginnt der Vorbereitungslehrgang zum Tischlermeister am 11. August 2025 – der insgesamt rd. 1.250 Stunden umfassende Kurs (Teile I – IV) wird nach gut sieben Monaten mit der Prüfung zum Tischlermeister vor dem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Kassel abgeschlossen. Eine Woche später, am 18. August 2025 startet dann der rd. 2.900 Stunden umfassende Lehrgang zum Staatl. Geprüften Holztechniker, der nach knapp zwei Jahren mit einer staatlichen Prüfung abgeschlossen wird. Interessenten an der Kombination Tischlermeister / Techniker können während des Lehrgangs den zusätzlichen Teile I der Meisterprüfung in den Semesterferien ergänzen und somit parallel zu ihrer Technikerprüfung auch noch diesen Teil der Meisterprüfung absolvieren. Die Teile II, III + IV der Meisterprüfung werden bei den erfolgreichen Technikern anerkannt.

Mit dem neuen Weiterbildungsangebot reagiert die Holzfachschule Bad Wildungen, die größte private Bildungseinrichtung der Holzwirtschaft auf eine erhöhte Nachfrage nach einer Kombination aus dem mehr praxisorientierten Tischlermeister und dem theoretisch versierten Holztechniker. Durch die geänderte inhaltliche Schwerpunktsetzung – weg vom Holzbearbeiter und hin zum Holzverarbeiter – wird ebenfalls den Markterfordernissen Rechnung getragen.

Die Kosten für den Meistervorbereitungslehrgang betragen 12.750 Euro, für den Techniker 8.784 Euro sowie für den Kombi-Kurs bei 9.960 Euro, wobei die Kosten für den Tischlermeister zu 75 Prozent durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz abgedeckt werden; außerdem können die erfolgreichen Teilnehmer noch die je nach Bundesland unterschiedlich hohen „Meisterprämien“ in Anspruch nehmen, die in Hessen 3.500 Euro betragen. Die Studiengebühren für den Holztechniker können ebenfalls nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz bezuschusst werden und beim Techniker / Tischlermeister werden die Gebühren für den Techniker durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz und die ergänzenden Kosten für den Teil I des Tischlermeisters durch die „Meisterprämie“ finanziell abgefedert.

Salone del Mobile.Milano

Rührt Werbetrommel für italienisches Design in Indien

Im Vorfeld der 63. Ausgabe des Salone del Mobile.Milano vom 8. bis 13. April  und im Rahmen der prestigeträchtigen India Art Fair kehrte eine Delegation nach Indien zurück, um Synergien zu erneuern und die Beziehungen zu einem schnell wachsenden Markt zu stärken, der für italienische Unternehmen von großem Interesse ist. 

Die Beteiligung Indiens am Salone nimmt weiter zu: Bei der Ausgabe 2024 waren über 4 890 Fachleute aus dem Land anwesend. Die Nachfrage nach hochwertigen Möbeln boomt, angetrieben durch steigende Investitionen in den Immobilien- und Objektbereich. Die Veranstaltung in Neu-Delhi stellt somit einen wichtigen Schritt in Richtung einer immer engeren Zusammenarbeit zwischen italienischen Unternehmen und dem indischen Markt dar, mit dem Salone del Mobile als führender Benchmark für Design. 

Der Salone wurde im Italienischen Kulturinstitut in Neu-Delhi von Antonio Bartoli, dem italienischen Botschafter in Indien und Nepal, Antonietta Baccanari, Direktorin des Büros der Italienischen Handelsagentur in Neu-Delhi und Koordinatorin für Indien, Bangladesch und Sri Lanka, und Andrea Anastasio, Direktor des Italienischen Kulturinstituts in Neu-Delhi, begrüßt. Das Treffen brachte Medien, Unternehmen und Fachleute des Sektors zusammen, um die Aussichten und Möglichkeiten des indischen Marktes zu erörtern, der sich zu einer der dynamischsten Volkswirtschaften der Welt entwickelt, mit einer prognostizierten Wachstumsrate von 6,5 Prozent im Jahr 2025 und einer steigenden Nachfrage nach hochwertigen Design- und Einrichtungsprodukten. 

Maria Porro, Präsidentin des Salone del Mobile.Milano: „Die Präsenz des Salone del Mobile in Indien bietet einzigartige Möglichkeiten, die Handels- und Kulturbeziehungen zwischen den beiden Ländern zu festigen. Die Entwicklung der italienischen Exporte im Bereich der Holzausstattung bestätigt das Interesse und das Wachstumspotenzial dieses Marktes und macht ihn zu einem wichtigen Ziel für die Internationalisierungsstrategien der italienischen Unternehmen des Sektors”.

Hartmann Möbelwerke

Startet Kampagne „Deutschland aufmöbeln“

Klare Kante wollen die Hartmann Möbelwerke zeigen. Mit der Kampagne „Deutschland aufmöbeln. Am besten mit uns“ reagiert das Unternehmen auf die aktuellen Herausforderungen der Branche und setzt ein Zeichen für eine Veränderung am Markt und bei den politischen Rahmenbedingungen. „Insbesondere mit Blick auf die anstehende Bundestagswahl mit einem möglichen Politikwechsel und den großen Herausforderungen am Markt ist es für uns wichtig, sich klar zu positionieren und Haltung zu zeigen“, so Geschäftsführer Holger Hanhardt. „Wir sind bereit voranzugehen und der Branche eine Stimme zu geben, die Gehör findet. Wir können gemeinsam für eine Wende sorgen, dafür müssen wir aber anpacken und laden deshalb jeden Partner zur Mitarbeit ein.“ Mit „dem Finger in der Wunde“ will sich das Unternehmen für die Relevanz und das Wachstum der Einrichtungsbranche engagieren und hebt dabei die Vorteile der eigenen Marke heraus, um den Aussagen Nachdruck zu verleihen. Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Qualität sind dabei nur einige der Punkte, die in der Kommunikation ihren Platz finden sollen.

Im Rahmen der Kampagne wird es neben der klassischen Social-Media-Kommunikation weitere Maßnahmen geben, um die Botschaft zu verstärken, darunter ein Kurzfilm zum Auftakt.

Richtet globales Dekor-Geschäft neu aus und schließt Werk in Penig

Im Rahmen der Unternehmensstrategie stellt Felix Schoeller sein globales Dekor-Geschäft neu auf, um damit langfristig wettbewerbsfähiger zu werden. Dazu gehört die Optimierung des Produktionsnetzwerks sowie die Erweiterung der internationalen Präsenz. Ein zentraler Schritt dieser Neuausrichtung ist die Konsolidierung der Werksstrukturen mit dem Ziel eines effizienteren und wettbewerbsfähigeren Produktionsnetzwerks in Deutschland. In diesem Zuge wird das Werk in Penig im Laufe des Jahres 2025 geschlossen und das Produktportfolio auf andere Produktionsstandorte des Unternehmens verlagert. Unter anderem wird der Standort Osnabrück künftig schwarze Dekorpapiere und Gegenzugpapiere liefern.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Wir haben alle Optionen geprüft, um den Standort Penig wirtschaftlich tragfähig zu halten. Doch angesichts der hohen Kosten und der anhaltenden Marktvolatilität war eine langfristige Fortführung nicht möglich“, erklärt CEO Hans-Christoph Gallenkamp.

Felix Schoeller arbeitet eng mit den Mitarbeitenden und dem Betriebsrat zusammen, um sozialverträgliche und faire Lösungen zu entwickeln. Parallel dazu investiert das Unternehmen in die Weiterentwicklung seines globalen Produktions- und Vertriebsnetzwerks. Am Standort in Osnabrück wird die Kapazität durch gezielte Investitionen ausgebaut.

In China fokussiert sich Felix Schoeller mit der kurz vor dem Abschluss stehenden Komplettübernahme des chinesischen Joint Ventures Winbon Technocell auf die Produktion von Dekorpapier. Die Aktivitäten in China werden damit Teil des globalen Produktionsnetzwerk von Felix Schoeller. Darüber hinaus hat das Unternehmen bereits zum Jahreswechsel seine Präsenz im Wachstumsmarkt Türkei mit einem eigenen Team in Istanbul gestärkt.

„Diese Maßnahmen sichern nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch eine nachhaltige, zukunftsgerichtete Kundenversorgung. Mit unserer klaren Zukunftsstrategie haben wir die Antwort auf sich verändernde Marktbedingungen entwickelt und setzen diese nun entschlossen um“, so Gallenkamp.

Porträt Kerstin Koch-Ugolini
Koch Technology

Technologischen Vorsprung erhalten

Die Koch-Gruppe mit ihrem Hauptsitz und der einzigen Produktionsstätte in Leopoldshöhe bei Bielefeld ist ein echtes Familienunternehmen. 1958 gründete Gerhard Koch den ­Maschinenbauer. Mit Christian Koch und Kristof Koch trat im Jahr 2018 die dritte ­Generation die Geschäftsleitung ein, die beiden führen die Geschäfte gemeinsam mit ­Kerstin Koch-Ugolini. In der möbelfertigung gab Frau Koch-Ugolini einige Einschätzungen zur aktuellen Lage der europäischen Maschinen- und Anlagenbauer ab und sprach darüber, welche Technologien jetzt und in Zukunft stärker gefragt sind.

„Europäische Maschinen- und Anlagenbauer können sich durch die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Technologien und Investitionen in Forschung und Entwicklung den technologischen Vorsprung und ihre Führungsposition erhalten und ausbauen. Hier wird besonderes Augenmerk auf die Integration digitaler Technologien gelegt.“

Welche digitalen Technologien das sind und was Frau Koch-Ugolini sich von der deutschen Politik wünscht, lesen Sie in der möbelfertigung 1/25. Direkt zum Trendpanel mit Kerstin Ugolini-Koch geht es HIER.

Lucy Homefield ist XXXLutzs erste KI-generierte Influencerin.
XXXLutz

Erste KI-generierte Influencerin

Meilenstein in der Online-Strategie von XXXLutz: Der Konzern geht mit Lucy Homefield, der ersten KI-generierten Influencerin, an den Start. Die digitale Persönlichkeit, entwickelt von der langjährigen Lead-Agentur For Sale, besitzt ein Faible für stilvolles Wohnen und Einrichten.

Von Menschen für Menschen und doch KI-generiert – ein Widerspruch? „Ganz im Gegenteil“, so Konrad Nill, CMO bei XXXLutz Deutschland: „Lucy bringt das Wissen unserer Einrichtungsberater und -Beraterinnen mit: immer am Puls internationaler Trends, begeisternd sowie inspirierend und als KI-Person ist sie ,always on‘.“ Und er betont weiter: „Was uns wichtig ist und worauf wir Wert legen: Unsere Kampagne ist weiterhin von echten Menschen getragen. Matthias Schweighöfer als Markenbotschafter kann aber logischerweise nicht rund um die Uhr Kundenanfragen beantworten oder mehrmals pro Woche virtuell in seine Wohnung einladen, um angesagte Trends zu präsentieren.“

Lucy Homefield „lebt“ in einer hochwertig sanierten Altbauwohnung inmitten einer großen Stadt wie Hamburg und ist Content Creator auf Instagram. Sie hat eine Ausbildung in Interior Design und wird durch Reisen und Entdeckungstouren, in Hotel-Lobbys und Interior-Läden immer wieder aufs Neue inspiriert. Mit Ende Zwanzig hat sie bereits reichlich Erfahrung als Einrichtungsberaterin und ist fest entschlossen, ihre Community daran teilhaben zu lassen und eine „echte“ Hilfe zu sein.

Behauptet sich trotz lahmender Konjunktur

In der Fach- und Tagespresse sowie in den Sozialen Netzwerken ist der Holzbau omnipräsent. Die Verbände nutzen die Gunst der Stunde und stimmen ein. So erklärt Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland (Bund Deutscher Zimmermeister) in einer Pressemeldung vom 18. Dezember: „2024 war erneut ein Jahr mit zahlreichen Herausforderungen. Der Holzbau hat sich trotz der ­lahmenden Baukonjunktur behauptet.“ Und der Haupt­verband der deutschen Holzindustrie betont: „Bereits jedes vierte Einfami­lienhaus wird aus Holz gebaut.“ Diese Zahlen lassen aufhorchen und machen die Bedeutung des Holzbaus ­bewusst. Fest steht: Die Branche kann Erfolge vorweisen. Die aktuellen Arbeiten zeigen, ­welche Vielfalt der Holzbau bietet und was technisch möglich ist.

Ob der Optimismus gerechtfertigt ist und wohin die Reise im Holzbau geht, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der möbelfertigung. Direkt zum Artikel im E-Magazin geht es HIER.

Markus Hüllmann ist seit 2016 CEO der G. Kraft Maschinenbau GmbH. Etwa 700 Mitarbeiter gehören mittlerweile zur Kraft Group.
Kraft Group

Chancen in der Verpackungstechnik

Die Kraft Group ist mehr denn je ein ernst zu nehmender Maschinen­lieferant: Das Unternehmen hat sich auch in Richtung Möbelindustrie noch einmal besser positioniert, bietet ­umfassende Lösungen komplett aus einer Hand. Und sieht vor allem in der Verpackung neue Chancen. Durchaus auch bei Möbelherstellern. Die möbelfertigung sprach mit CEO Markus Hüllmann.

möbelfertigung: Herr Hüllmann, kurz vor Jahresende im Dezember 2024 haben Sie die Branche noch einmal mobilisiert und zu einer Hausmesse eingeladen, speziell die Möbel­industrie. Weil eine interessante Anlage kurz vor der Auslieferung steht oder weil es ein guter Zeitpunkt ist, noch einmal Impulse zu geben?
Markus Hüllmann:
Ganz klar: Weil wir in ­Langenberg zwei große Anlagen installiert haben, die exemplarisch dafür stehen, was wir umsetzen können und aus unserer Sicht zeigenswert ist. Und es macht genau dann Sinn, Kunden an den Standort zu holen, für die eine ähnliche Anlage potenziell von Interesse sein könnte. Weil wir dann sehr intensiv auf gewisse Themen und Herausforderungen eingehen können. Wäre das auf den August gefallen, hätte diese Hausmesse im August stattgefunden.
Für den Kunden ist es definitiv ein Anreiz an den Standort zu kommen, wenn er dann etwas sieht, was er vorher in dieser Form noch nicht erlebt hat. Und dieser Fall tritt immer dann ein, wenn wir eine sehr kundenindividuelle Anlage im Aufbau, bei der die Auslieferung absehbar ist. Wir waren im Dezember in der Lage, unter anderem zwei Verpackungslinien zu präsentieren, die Kunden aus der Möbelindustrie bestellt haben.

möbelfertigung: Sind Sie mit der Resonanz zufrieden?
Markus Hüllmann:
Absolut. Wir hatten einen Tag für alle Kunden, die nicht Deutsch sprechen und den zweiten für deutschsprachige Interessierten. Eine Hausmesse ist eine tolle Möglichkeit: Der Aufwand ist überschaubar und dennoch können wir den Besuchern etwas über das Unternehmen mitgeben, was diese im Vorfeld über die Kraft Gruppe vielleicht noch nicht wussten. Und ­natürlich um intensiv mitein­ander ins Gespräch zu kommen.

möbelfertigung: Warum Verpackung – Sie haben noch sehr viele andere Themen, mit denen Sie zunehmend in der Möbelindustrie punkten?
Markus Hüllmann:
Wir verspüren im Bereich Verpackung aus der Möbelindustrie ein verstärktes Interesse. Das beweisen allein die großen Anlagen hier, die in Richtung Möbelindustrie gehen. Es wird vermehrt nachgefragt einerseits, weil sich in Zukunft gesetzliche Regelungen noch einmal ändern, zum anderen, weil sich die Verpackung bei vielen Möbelherstellern weiter automatisieren und damit professionalisieren lässt. Um beispielsweise verstärkt Reklamationen durch Transportschäden vorzubeugen, ohne noch mehr Personal einsetzen zu müssen.
An unserem Standort in Langenberg konzentrieren wir uns im Schwerpunkt auf Verpackungs- und Sägetechnologien. Deshalb war es offensichtlich, die Hausmesse auch in Langenberg durchzuführen. Alle anderen für die Möbelindustrie potentiell relevanten Technologien werden von unserem Standort in ­Rietberg-Mastholte betreut.

möbelfertigung: Bleiben wir bei der ­Verpackung. Aus Ihrer Sicht also ein ­Wachstumsmarkt?
Markus Hüllmann:
Der Bereich nachhaltiger Verpackungssysteme und dann noch kartonbasiert ist definitiv einer mit vielen Chancen, bei dem noch lange kein Ende abzusehen ist. Allerdings gibt es auch einen entscheidenden Unterschied zu anderen Segmenten, in denen wir ­unterwegs sind: Die kommerzielle Abwägung. Eine Verpackungslinie muss sich ein Unternehmen leisten wollen. Denn anders als beispielsweise eine Säge, Kante oder sonstige Fertigungsanlagen, ist die Verpackungslinie nicht unmittelbar im Fertigungsprozess notwendig, um den Wert eines Produktes zu ­erreichen oder zu steigern. Weil aus einem Stück Holz beispielsweise ein Möbelteil oder eine Tür entsteht. Sondern das Teil oder auch Endprodukt ist dann „nur“ ideal verpackt. Eine Verpackung zahlt natürlich auf das Leistungsversprechen eines Lieferanten an seinen Kunden ein, ist aber automatisiert nicht zwingend notwendig.

Das komplette Interview lesen Sie in der möbelfertigung 1/25.

Direkt zum Artikel im E-Magazin geht es HIER.