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Bei Loddenkemper hat sich der Geschäftsbetrieb stabilisiert.
Loddenkemper
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Geschäftsbetrieb stabilisiert

Am 20. November hatte Loddenkemper beim Amtsgericht Osnabrück die Einleitung des Regelinsolvenzverfahrens beantragt. Wie die Zeitung „Die Glocke“ berichtet, soll der Geschäftsbetrieb mittlerweile stabilisiert sein und „auch nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht Osnabrück – voraussichtlich Anfang Februar – bis auf Weiteres fortgeführt werden“. Das habe der vorläufige Insolvenzverwalter des Unternehmens, Rechtsanwalt Dr. Malte Köster von der Kanzlei Willmer Köster aus Bremen, auf Anfrage des Blattes erklärt.

In den vergangenen Wochen habe Loddenkemper ein „umfangreiches Maßnahmenpaket“ umgesetzt. So könne nun auch nach der offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens weiter in Oelde gefertigt werden. Zu den Maßnahmen gehörten unter anderem „die Reduzierung von Material- und Mietkosten, Produktivitätsmaßnahmen in den Produktionsabläufen sowie neue Kundenvereinbarungen mit den Lizenz- und Verbandspartnern“, erläutert „Die Glocke“. Zudem sollen 45 der aktuell 161 Stellen abgebaut werden – überwiegend durch Pensionsregelungen und das Auslaufen befristeter Arbeitsverträge.

Insolvenz, Loddenkemper