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Autor: Hahn, Sebastian

Eröffnet neuen Showroom in Erlangen

Von nun an haben Fensterprofis in der Erlanger Unternehmenszentrale von Rehau Window Solutions die Gelegenheit, die innovativen Lösungen des All in One Partners in einem interaktiven Raum mit einer Fläche von fast 150 Quadratmetern ganzjährig zu erleben – und diese Customer Experience auch mit ihren jeweiligen Zielgruppen zu teilen.

„Im Showroom von Rehau Window Solutions finden Kunden und Partner konkrete Lösungen, die direkt funktionieren und Mehrwerte fürs Geschäft schaffen. Ob Premium-Design mit 360°-Performance durch ,Artevo‘, Effizienz durch die ,Window.ID‘ oder maximale Differenzierung durch die nachhaltigsten Lösungen am Markt: Gerade in einem fordernden Marktumfeld bietet ein starker All in One Partner wie Rehau Window Solutions für jeden das beste Gesamtpaket vom kurzfristigen Erfolg bis hin zur strategischen Weiterentwicklung“, sagt Peter Kotzur, Chief Marketing Officer (CMO) von Rehau Window Solutions.

Die Sieger des Wildunger Designpreises Jacob Wünsche, Christian Flock und Timon Lohnes mit Andreas Bognanni, Hermann Hubing und Jurymitglied Julia Miller (v.l.)
Wildunger Designpreis

Moos, Metall und meisterliche Verarbeitung überzeugen Jury

Kreativität, Handwerkskunst und gestalterisches Feingefühl standen im Mittelpunkt der ersten Meisterstückausstellung der Holzfachschule Bad Wildungen in diesem Jahr. Im Rahmen dieser traditionsreichen Veranstaltung wurden am Sonntag die Arbeiten des aktuellen Meisterkurses im Tischlerhandwerk gewürdigt – darunter auch die drei herausragenden Stücke, die mit dem Wildunger Designpreis ausgezeichnet wurden.

Natur trifft Innovation

Den ersten Platz sicherte sich Christian Flock aus Niederdorla in Thüringen mit einem ebenso ausgefallenen wie überzeugenden Sideboard mit dem Titel „50 Grad“. Das Möbelstück verbindet amerikanischen Nussbaum, Metall und echtes Moos zu einem stimmigen Gesamtkonzept. Die Klappen und Schubkästen des geölten Nussbaum-Korpus lassen sich wie eine organische Hülle ausklappen – ein raffiniertes Detail, das durch eigens entwickelte Seilzugträger und Holzscharniere technisch ebenso anspruchsvoll wie elegant umgesetzt wurde. Die mit Moos belegte Rückwand wird durch ein integriertes LED-Band in Szene gesetzt und verleiht dem Stück eine lebendige, natürliche Atmosphäre. Die Jury lobte das hohe handwerkliche Niveau ebenso wie die spielerische Gestaltung, die das Möbel „zu einem echten Erlebnis“ mache.

Skulpturales Wohnen

Den zweiten Platz belegte Timon Lohnes aus dem hessischen Rödermark mit seinem Wohnzimmermöbel „Vernetzt“. Die Konstruktion aus Eiche, Linoleum und schwarzem Glas überzeugt durch ihr skulpturales Erscheinungsbild. Die offene, vernetzte Hülle aus filigranen Eichenholzstäben verleiht dem Möbel eine schwebende Leichtigkeit – ein Eindruck, der sich auch im Inneren fortsetzt, wo ein kleiner Korpus zwischen zwei Glasböden zu schweben scheint. Integrierte Lichtakzente runden das klare und zugleich komplexe Gestaltungskonzept ab. Die Jury würdigte die präzise Verarbeitung, die geschickte Materialwahl und das stimmige Design auf „handwerklich sehr hohem Niveau“.

Charaktervolles Möbel für den Flur

Auf dem dritten Platz landete Jacob Wünsche aus dem Westerwald mit seinem stilvollen Möbel „Bone“. Die Kombination aus dunklem Räuchereichen-Furnier außen und einem lackierten Innenkorpus in Narzissengelb schafft einen reizvollen Kontrast zwischen Hülle und Kern. Raffinierte Details wie die große, per Tast-Sensor zu öffnende Schublade zeigen das handwerkliche Können ebenso wie den gestalterischen Anspruch des Stücks. Das Möbel ist funktional durchdacht und gleichzeitig ein echter Blickfang im Flur – so das Urteil der Jury.

Vielfalt, Präzision und Leidenschaft

Insgesamt präsentierten 32 Absolventinnen und Absolventen ihre individuell entworfenen, geplanten und gefertigten Meisterstücke in der Aula der Holzfachschule. Die Ausstellung, die traditionell zahlreiche Gäste aus dem familiären, beruflichen und öffentlichen Umfeld anzieht, zeigte eindrucksvoll die kreative Bandbreite und das technische Können der neuen Meistergeneration.

Schulleiter Hermann Hubing betonte in seiner Ansprache die außergewöhnliche Qualität und Vielfalt der Arbeiten: „Die Leidenschaft für das Detail, die Liebe zum Material und die gestalterische Kraft sind in jedem einzelnen Stück spürbar. Unsere Absolventinnen und Absolventen haben eindrucksvoll gezeigt, was das Tischlerhandwerk heute leisten kann.“

Die offizielle Übergabe der Meisterbriefe an die Jungmeisterinnen und -meister erfolgt am 20. September 2025 im Rahmen der großen Meisterfeier der Holzfachschule.  

Foto vom Eingang der Nürnberger Messehallen während der Holz-Handwerk 2022
Holz-Handwerk 2026

Wichtige Keyplayer wieder dabei

Die Holz-Handwerk ist im Januar 2025 in die Anmeldephase für die nächste Veranstaltung im Jahr 2026 gestartet und das mit großem Erfolg. Zahlreiche namhafte Aussteller bleiben der führenden Fachmesse für Maschinen, Werkzeuge, Materialien und Systemlösungen im holzbearbeitenden und -verarbeitenden Handwerk treu, darunter auch wichtige Keyplayer.

Stefan Dittrich, Veranstaltungsleiter der Holz-Handwerk, freut sich über den starken Zuspruch: „Das Fundament für eine erfolgreiche Holz-Handwerk 2026 ist gelegt. Wir freuen uns sehr über die Rückkehr und Treue unserer Kunden. Mit ihren Innovationen und Neuheiten machen sie den Besuch der Messe zu einem einzigartigen Erlebnis und gestalten so die Branche aktiv mit. Es ist wichtig und richtungsweisend, dass wir gemeinsam mit der Community vorausschauen, uns austauschen und miteinander vernetzen.“

„Als VDMA sind wir sehr stolz, dass es ein klares Commitment der deutschen und europäischen Maschinen- und Werkzeughersteller gibt, auf der kommenden Holz-Handwerk teilzunehmen. Wir gehen davon aus, dass die Investitionen durch das Konjunkturpaket der Bundesregierung dazu beitragen, die Rahmenbedingungen für 2026 deutlich zu verbessen“, ergänzt Dr. Bernhard Dirr, Geschäftsführer des VDMA Holzbearbeitungsmaschinen.

red dot Logo auf Finger, kurz vor dem Aufkleben
Red dot Award

Die Sieger stehen fest

Die Sieger des Red Dot Award: Product Design 2025 stehen fest. Im Rahmen des internationalen Wettbewerbs wurden die besten Produkte des Jahres ausgezeichnet. Offiziell veröffentlicht werden die Preisträger am 8. Juli – dem Tag der feierlichen Preisverleihung im Aalto-Theater Essen.

Im Jahr 2025 setzte sich die Jury aus 43 Fachleuten aus 21 Ländern zusammen – darunter Designerinnen und Designer, Professorinnen und Professoren, Journalistinnen und Journalisten sowie Beraterinnen und Berater aus unterschiedlichen Disziplinen. Die Beiträge stammten aus über 60 Nationen und wurden in intensiven Jurierungsrunden sorgfältig geprüft und diskutiert.

Neuer Standort in Graz

Kardex eröffnet neben dem bestehenden Büro in Wien im Technopark Raaba im Süden von Graz einen neuen Bürostandort. Mit der neuen Zweigniederlassung in der Landeshauptstadt der Steiermark verstärkt der führende Anbieter für integrierte Materialflusssysteme und Hochregallager sein Engagement in der Österreich.

Für die Standortwahl sprach unter anderem die exzellente Infrastruktur und das große Potenzial hochqualifizierter Mitarbeiter. Graz punktet mit einem breiten Aus- und Weiterbildungsangebot mit zahlreichen Universitäten und Fachhochschulen und bietet einen Pool an hochqualifizierten Arbeitskräften vor allem in den Bereichen Technik und Software. Die Lage der Universitätsstadt im Herzen Europas mit guter Verkehrsinfrastruktur und geografischer Nähe zu den südosteuropäischen Nachbarländern ist ein weiterer Faktor, der für den innovativen Wirtschaftsstandort spricht. Die zweitgrößte Stadt Österreichs gilt als Dreh- und Angelpunkt für innovative Intralogistik-Lösungen und weist eine hohe Dichte an führenden Anbietern der Branche auf. 

Das neu eröffnete Kardex Büro im Technopark Raaba bietet eine hervorragende Infrastruktur und verkehrstechnische Anbindung. Neben Parkplätzen und E-Ladestationen, zahlreichen Gastro- und Einkaufsmöglichkeiten und einer Kinderbetreuung befindet sich auf dem Gelände auch ein Fitnessstudio. Der moderne Businesspark liegt direkt an der Autobahn, verfügt über einen unmittelbaren Bahnanschluss und bietet eine gut frequentierte Busanbindung. 

Das Büro in Graz vereint alle drei Kardex Divisionen und bietet umfangreiche Wachstumsmöglichkeiten. Durch die enge Zusammenarbeit der Divisionen Kardex Mlog, Kardex Remstar und Kardex AutoStore Solutions bietet Kardex ein vollumfängliches Lösungsportfolio für Paletten und Kleinteile über mehrere Automatisierungsgrade hinweg. 

Logo von Destatis
Destatis

Weniger Baugenehmigungen im Februar

Im Februar 2025 wurde in Deutschland der Bau von 17.900 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,3 Prozent oder 400 Baugenehmigungen weniger als im Februar 2024. Damit ging die Zahl der Baugenehmigungen im Vorjahresvergleich nach zwei Monaten des Anstiegs wieder zurück. Im Zeitraum von Januar bis Februar 2025 wurden 35.900 Wohnungen genehmigt. Das waren 2,1 Prozent oder 700 mehr als im Vorjahreszeitraum. In diesen Ergebnissen sind sowohl Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

VDM

Leichte Belebung im Februar

Mit einem Gesamtumsatz von 412,4 Mio. Euro haben die deutschen Möbelhersteller mit 50 oder mehr Mitarbeiter:innen in den Fachzweigen Wohnen, Küche und Schlafen im Februar einen leichten Zuwachs im Vergleich zu Januar (405,4 Mio. Euro) verzeichnet. Gegenüber dem Vorjahresmonat ergibt sich aber ein sattes Minus von 9,47 Prozent.

Auch der Umsatzvergleich zum Januar im Inland (297,4 zu 290,6 Mio. Euro), Ausland (115 zu 114,8 Mio. Euro) und in der Eurozone (63 zu 62,5 Mio. Euro) zeigt leicht nach oben, wie der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) unter Berufung auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilte.

Weniger gut sieht es im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2024 aus. Hier steht im Inland ein Minus von 7,31 Prozent zu Buche. Noch schlimmer steht es um den Auslandsumsatz (-14,62 Prozent) und die Eurozone (-25,41 Prozent).

Auslandsumsatz steigt signifikant

Die neuesten Kennzahlen aus der Küchenmöbelindustrie signalisieren eine Verschnaufpause im Krisenmarathon um Stückzahlen und Umsatzeinbußen: Im Vergleich zum – bereits schwierigen – Vorjahresmonat schnitt der Februar 2025 zwar beim Gesamtumsatz mit rd. 472 Mio. Euro nochmal um drei Prozent schlechter ab als 2024. Jedoch ließ sich eine deutliche Aufhellung im Vergleich zum Vormonat Januar (rd. 391 Mio.) feststellen.

Auslandsumsatz +3 Prozent

Die Ende letzten Jahres vielzitierte Steigerung der Auftragseingänge scheint sich langsam auch im Umsatz bemerkbar zu machen. Sowohl im Inlands- als auch im Auslandsumsatz ist der Ertrag der Küchenmöbelindustrie damit im Vergleich zum Januar 2025 deutlich nach oben gegangen.

Während das in Deutschland zwar noch immer ein Umsatzminus von -7,85 Prozent im Vergleich zu Februar 2024 bedeutet, konnte der Auslandsumsatz in diesem Zeitraum um gute drei Prozent gesteigert werden. Dadurch stieg auch die Exportquote um +2,78 Prozent (Januar 2025: -1,54%). Ein Großteil entfällt davon wie üblich auf die Eurozone, die ihren Auslandsumsatz im Vergleich zum Vorjahresmonat um +4,89 Prozent steigern konnte.

Leicht zugelegt hat auch die Zahl der Beschäftigten innerhalb der Küchenindustrie, wobei auch dieser Wert rd. -3,5 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt. Die geleisteten Arbeitsstunden schrumpften mit Blick auf Februar 2024 um rund -6 Prozent, was nach wie vor Instrumente der Kurzarbeit einschließt.

Vauth-Sagel

Denis Hoeft kehrt als Vertriebsleiter zurück

Ab dem 1. Mai 2025 wird Denis Hoeft die Position des Vertriebsleiters Deutschland übernehmen – nach einer achtjährigen Pause, in der er, wie das Unternehmen sagt, „wertvolle Erfahrungen“ gesammelt hat. Was Vauth-Sagel damit meint, ist vor allem das attraktive Netzwerk, das Denis Hoeft in seiner Laufbahn akquiriert hat. Der heute 45-Jährige war bereits mehrere Jahre bei Schüco und Hettich tätig, bevor er im März 2015 zu Vauth-Sagel wechselte und die dortige Vertriebsleitung für rund zweieinhalb Jahre antrat. Nach dem dortigen Weggang folgten knapp sechs Jahre bei Franke als Vertriebsleitung aller Verbände und Key Account-Kunden. Zuletzt arbeitete Hoeft als Vertriebsleiter bei Fulterer KG & Co KG am Bodensee.

Marktposition stärken

Vauth-Sagel verspricht sich viel von der Rückbesetzung Hoefts: „Mit seiner umfassenden Expertise und seinem tiefen Branchenwissen wird Denis Hoeft die Vertriebsstrategien von Vauth-Sagel entscheidend vorantreiben und das Unternehmen im deutschen Markt strategisch positionieren“, erklärt der Systemlösungsproduzent in seiner Pressemitteilung.

Geschäftsführer Claus Sagel zeigt sich sehr erfreut: „Die Rückkehr von Denis Hoeft ist ein echter Gewinn für uns. Seine langjährige Erfahrung und sein weitreichendes Netzwerk in der Küchenbranche sind entscheidend, um unsere Marktposition zu stärken und weiter auszubauen“.

Für Vauth-Sagel steht nun die enge Zusammenarbeit mit den wichtigsten Akteuren der Branche im Mittelpunkt.