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Autor: Möbelfertigung

Verfügbarkeit sichern aktuell eine Herausforderung

Die aktuell langen Lieferzeiten von diversen Produkten auf der einen Seite und eine starke Nachfrage auf der anderen Seite ­– damit hat auch der Schleifmaschinen-Spezialist Kündig zu kämpfen, wie im Interview mit der Redaktion der „möbelfertigung“ deutlich wurde.

„Wir produzieren ein komplexes Produkt, welches aus hunderten von Komponenten besteht, wovon viele schnell zur Achillesferse werden könnten, wenn man nicht aufpasst“, erklärt Peter Preßler, Geschäftsführer von Kündig Deutschland. „Diese Verfügbarkeit zu vernünftigen Einkaufspreisen zu sichern, ist eine immense Herausforderung, mit welcher zur Zeit jeder Lieferant und Hersteller in unserer Branche konfrontiert ist. Durch langfristige Liefervereinbarungen für Energie und Material, sowie massive Investitionen in unsere Lagerbestände gelingt es uns, diese ­Effekte abzufedern. Gewisse Preisanpassungen oder in einigen Fällen auch Lieferverzögerungen sind jedoch praktisch unmöglich zu vermeiden. Eine spannende Beobachtung ist auch die nicht unwesentliche Anzahl von Kunden, welche die Abnahme ihrer Maschine verschieben müssen, weil der Baufortschritt ihres Gewerbeobjektes oder der Fertigungslinie dies nicht zulässt.“

Inhaber Lukas Kündig ergänzt: „Die Situation ist wirklich bemerkenswert. Wir nutzen die weltweit hohe Nachfrage, um die Bekanntheit der Marke Kündig auch in Regionen abseits unserer Stammmärkte zu stärken. Unsere Produktion ist permanent voll ausgelastet. Das gilt nicht nur für komplexe ­Sonderprojekte, sondern eben auch für Serienmodelle wie unsere „Uniq“ Kantenschleifmaschinen, bei welchen wir dank optimierter Fertigungsprozesse den Output um rund 40 Prozent steigern konnten. Auch bei den Breitbandschleifmaschinen des Basismodells „Master“ wurden wir förmlich überrannt. Sie ist seit ­Anfang April für das ganze Jahr 2022 ausverkauft.“

Das vollständige Interview lesen Sie in der aktuellen „möbelfertigung“.

Außerdem in der Ausgabe: Die große Vorschau zur „Holz-Handwerk“, wie künstliche Intelligenz beim Schleifen helfen kann, warum Assmann Büromöbel auf „Shopfloor“ setzt, warum SCM Grund zum Feiern hat, was Rahlmeyer zu einem echten Hidden Champion macht, Hettich, Homag, Blum und Egger zum Thema Energiepreise und warum Windmöller das Thema Nachhaltigkeit als kontinuierlichen Prozess begreift.

Besonders Plus: Die große Strecke zu den Themen Intralogistik und Automatisierung, inklusiver großer Übersicht der wichtigsten Anbieter.

Führungswechsel

Mitte August 2022 wird die Hasena AG einen Wechsel in der Geschäftsführung vollziehen. Der bisherige Geschäftsführer, Daniel Hasenfratz, zieht sich aus der aktiven Geschäftsleitung zurück und wird seinen Bruder Martin Hasenfratz künftig in der Rolle als Verwaltungsrat begleiten. Als neuer Geschäftsführer übernimmt Ramon Hasenfratz, Sohn von Martin Hasenfratz, die Verantwortung. Ramon Hasenfratz, der bereits seit 2012 für das Familienunternehmen als Leiter Finanzen und IT verantwortlich ist, wird nun mit den anderen Mitgliedern der Geschäftsleitung, Manuel Hasenfratz, Nadja Schuppler und Marco Vaccaro, die Geschicke des Unternehmens gemeinsam weiterführen.

Mit Innovationspreis ausgezeichnet

Erfolg für „Adler Abramotion“, den ersten sensitiven Schleifroboter für die Fensterbranche: Nachdem die Neuentwicklung des Österreichischen Lackherstellers bereits den Tiroler Innovationspreis erhielt, wurde sie nun auch beim Wiener Fensterkongress mit dem „WFK.Award“ in der Kategorie Innovation ausgezeichnet. „Wir freuen uns über diese weitere Bestätigung für unser Bestreben, den Fensterherstellern zu effizienteren Abläufen, besseren Ergebnissen und dabei gesünderen Arbeitsplätzen zu verhelfen“, bedankte sich Richard Mölk, Adler-Verkaufsleiter für die Fensterindustrie.

Der von Adler gemeinsam mit zwei Partnern aus dem Robotik-Bereich entwickelte Hightech-Helfer nimmt Fensterherstellern den aufwändigen und mühsamen Schleifprozess völlig ab. Dabei scannt ein Kamerasystem die Fensteroberfläche und lässt den mit zwei verschiedenen Schleifköpfen bestückten Roboterarm präzise über die Oberfläche gleiten. Dabei regelt „Abramotion“ regelt in Echtzeit alle Parameter wie Drehzahl und Anpressdruck.

Mehr Transparenz in der Fertigung

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Ob Maschine oder manueller Arbeitsplatz, ob brandneu oder historisch, ob mit oder ohne Datenausgabe: Schuler Consulting erfasst Produk­tionsdaten mit dem Smartphone und optimiert den Wertstrom punktgenau. 

Wie Schuler Consulting dabei vorgeht, zeigt folgendes Praxisbeispiel: Ein führender Küchenhersteller will seine Ressourcen optimal nutzen, doch Material- und Zeitverschwendung bremsen die Produktivitätssteigerung. Also gilt es, die Ursachen zu finden und zu eliminieren. Schnell bewegliche Teile, kurze Durchlaufzeiten, ein heterogener Maschinenpark – die Wertstrommessung ist eine Herausforderung. Dabei erfasst Schuler mit externer Sensorik Daten von relevanten Maschinen und Arbeitsplätzen und ortet Bauteile im Material­fluss: Wartezeiten und Umwege werden sichtbar. Die Bewegungsprofile der Bauteile ermöglichen Analysen der Bearbeitungszeiträume.

Das Ergebnis: Eine Wertstromkarte fasst alle Informationen auf einen Blick zusammen. Verschwendungen werden genau lokalisiert und Zusammenhänge sichtbar gemacht. Die umfassende Datenlage ermöglicht einen punktgenauen Einsatz von Optimierungsmaßnahmen. Optimale Ressourcennutzung und erhöhte Produktivität sind die Ergebnisse.

„Bestand in der Fertigung ist Verschwendung und hat damit eine hohe Bedeutung“, erläutert Bastian Schulz, Teamleiter Industrie 4.0 Schuler Consulting. „Teilweise ist viel Kapital und Platz in Umlaufbeständen gebunden, aber niemand weiß wo genau. Mit unserer Lösung basierend auf dem ‚Indoor-Tracking‘ lassen sich Puffer bis auf das Einzelteil auflösen. Außerdem gibt es in jeder Produktion Maschinen älteren Typs, die noch keine Maschinendaten­erfassung besitzen oder eine alte Software verwenden. Diese Maschinen können über die Sensorik schnell und unkompliziert in den Wertstrom eingebunden werden.“

Was steckt dahinter?
• Wertstromoptimierung auf Basis von Kennzahlen, zum Beispiel Lagerbestand, Arbeits­minuten, Ausbeute et cetera
• Ein Tool, das Material- und Warenflüsse auf der Grundlage digitaler Spuren auswertet
• Ein papierloses System zum Finden der ­Materialien in Echtzeit
• Plug-and-Play-Installation von Hardware und Software ohne IT-Projekt
• Konkrete Optimierung des Wertstroms in der Fertigung durch Schuler Consulting
• Je nach Wunsch und Anwendungsfall können Zeitvorgabewerte zur genaueren Fertigungsterminierung bis hin zur Prozesskostenberechnung zur Verfügung gestellt werden
• „XaaS“ Alles als Dienstleistung – mit Hardware, Software und Plattform, die nach dem jeweiligen Bedarf gemietet werden kann.
Alles Wesentliche über die Digitale Wertstrom­optimierung gibt es im Webinar on demand.

Mehr Infos: https://forms.office.com/r/eNAVuJ7Qqk

Sichert langfristige Finanzierung

Stabilus SE hat eine Vereinbarung über Kreditlinien von insgesamt 450 Mio. Euro mit einer Laufzeit von fünf Jahren – mit Verlängerungsoption um zwei zusätzliche Jahre – unterzeichnet. Die Fazilitäten umfassen eine Syndicated Term Loan Facility über 100 Mio. Euro und eine Syndicated Revolving Credit Facility über 350 Mio. Euro.

Mit diesem Schritt sichert sich Stabilus attraktive Konditionen, die in Abhängigkeit von dem Verschuldungsgrad des Unternehmens einen Zinssatz zwischen 50 und 150 Basispunkten über dem Euribor (Euro InterBank Offered Rate) vorsehen.

Mit den Darlehen wird Stabilus seine Kreditfazilitäten aus Juni 2016 refinanzieren und die Finanzierungsstruktur der Gruppe für die nächsten fünf bis sieben Jahre sichern. Damit ist Stabilus sowohl für das geplante organische Wachstum als auch für weitere Akquisitionen hervorragend aufgestellt.

„Mit der aktuellen Refinanzierung haben wir den notwendigen finanziellen Spielraum, um unsere positive Unternehmensentwicklung fortzuschreiben und unsere langfristige Strategie ,Star 2030‘ zu verfolgen“, so Dr. Michael Büchsner, CEO von Stabilus. „Danken möchte ich vor allem unserem langjährigen und im September ausscheidenden CFO Mark Wilhelms, der unsere Finanzierungsstrategie maßgeblich geprägt hat. Er übergibt das Finanzressort an seinen Nachfolger Stefan Bauerreis mit einer starken Bilanz und gut aufgestellt für die kommenden Jahre.“

Burkhard Leffers erneut zum Aufsichtsrats-Chef gewählt

Die Meisterteam-Verbundgruppe setzt im Aufsichtsrat auf Kontinuität und Erfahrung. In logischer Konsequenz ist Burkhard Leffers erneut zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt worden. Auf der Sitzung in Münster bestätigten die Aufsichtsrats-Mitglieder den selbstständigen Unternehmensberater aus Bad Homburg einstimmig in der Position, in der sich der ehemalige Commerzbank-Manager seit 2014 engagiert.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte das Gremium einstimmig den Handwerksunternehmer Clemens Geßmann aus Rheinberg. Der Schlossermeister übernimmt die Position im Wechsel mit Tischlermeister und Betriebswirt Kevin Stern aus Freiburg (Elbe). Der geschäftsführende Gesellschafter der Tischlerei Brauer ist seit 2019 im Aufsichtsrat der Verbundgruppe aktiv.

Das Gremium besteht außerdem aus dem Unternehmer Florian Günther aus Saerbeck (Kreis Steinfurt), Hubertus Kost (Geschäftsführer a.D. der Handwerkskammer Münster) und den stellvertretenden Mitgliedern Stefan Spiekermann (Tischlermeister und Geschäftsführer der Tischlerei Spiekermann in Havixbeck (Kreis Coesfeld) und Reinhard Cordes, Geschäftsführer der Frerichs-Glas-Gruppe in Verden.

Meisterteam hat die gute Umsatzentwicklung des vergangenen Jahres (30,3 Mio. Gesamtumsatz) im Jahr 2022 fortgesetzt. Geschäftsführer Thomas Schley geht davon aus, dass auch in diesem Jahr der Umsatz des Vorjahres erreicht wird.

Die Verbundgruppe will ihre Aktivitäten zur Unterstützung der Mitgliedsbetriebe weiter ausbauen. Geplant ist die Gründung einer „Fachgruppe Innovation“, die branchenübergreifenden technologischen Entwicklungen erkennen und Ideen anstoßen soll, um die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zu stärken.

Stephan Igel neu in der Geschäftsführung

Die Interprint GmbH, Arnsberg, einer der weltweit führenden Hersteller dekorativer Oberflächen für die Holzwerkstoff-, Möbel- und Fußbodenindustrie, erweitert ihre Geschäftsführung. Neben Hideo Yoshikawa (CEO), Jens Bauer (CFO), Robert Bierfreund (COO) und Holger Dzeia (CSO) verstärkt seit dem 01. Juli 2022 Stephan Igel als Geschäftsführer die Interprint GmbH. Darüber hinaus wird er als CBDO (Chief Business Development Officer) im Rahmen der internationalen Organisation die Gesamtverantwortung für die regionale und produktbezogene Erweiterung der Geschäftsaktivitäten sowie das Produktmanagement übernehmen.

Stephan Igel ist 54 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Er ist ein international erfahrener Manager und ausgewiesener Kenner der Dekorbranche. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre verantwortete er über einen Zeitraum von fast 30 Jahren verschiedene verantwortungsvolle Führungspositionen in der Felix Schoeller Gruppe, einem der weltweit größten Hersteller von Fotopapier und Dekorpapier.

Hideo Yoshikawa (CEO): „Wir freuen uns, mit Stephan Igel einen langjährigen und hoch respektierten Branchenspezialisten zu gewinnen, der unser weltweites Team dabei unterstützen wird, die über 50-jährige Erfolgsgeschichte von Interprint fortzuschreiben.“

Der Allrounder des Profilschleifens

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Begonnen hat alles mit dem Bedarf der Holzfenster­hersteller, die ihre Fertigung auf die moderne  Einzelholzproduktion umgestellt haben, nach  einer smarten Lösung zum Schleifen ihrer Profile. Aber viele Jahre Entwicklungszeit, mit mechanischen und programm­technischen Updates aufgerüstet, haben „Roba Fentech“ von MB Maschinenbau zu einem ­Allrounder gemacht, der das gesamte Spektrum zum Schleifen von Profilen abdeckt.

Viele „Roba Fentech“ Maschinen sind schon in Betrieben installiert worden, die nur mittelbar mit der Fensterfertigung vergleichbar sind. Allen Anwendungen gemeinsam ist die Aufgabe, die Losgröße-Eins-Problematik im Bereich Profile schleifen, zu lösen. Hier war schon immer ein hoher Personaleinsatz notwendig, zudem die Teilevielfalt unüberschaubar groß und gleichzeitig die Stückzahlen klein geworden sind. Somit braucht es eine hoch automatisierte Lösung, die mit der „Roba Fentech“ angeboten wird.
Zeitaufwendiges Einstellen der „Fentech“ entfällt, was durch die scannerbasierte Teile­erkennung am Einlauf der Maschine und der darauffolgenden achsgesteuerten Einstellung der Schleifaggregate ermöglicht wird. Alle Profiquerschnitte werden erkannt und in ein entsprechendes Schleifprogramm für die vierseitige Bearbeitung umgesetzt.

Die Teilescannung verrechnet die Werkstückgeometrie und teilt den Aggregaten in Sekundenbruchteilen die anzufahrende Position mit. Befinden sich alle Aggregate in ihrer Position, wird das Werkstück freigegeben und durch die Maschine gesandt. Extra große Schleifwerkzeuge mit 400mm Durchmesser sorgen für eine maximierte Berührungsfläche mit dem Werkstück, eine Ein- und Aussetzsteuerung der Schleifköpfe sorgt für einen schonenden Kurzkantenschliff und verlängert die Lebensdauer der Schleifmittel. Alle Schleifaggregate haben einen von der SPS optimierten Oszillationshub. Unter Berücksichtigung der Teilehöhe und -breite wird der Hub immer so gefahren, dass die Schleifmittel stets komplett genutzt werden.

Ein Novum ist das Vakuumtransportsystem, was es ermöglicht, alle erdenklichen Teile durch die Maschine zu senden. Auch kurze Teile, die bisher nicht in den Schleifprozess integriert werden konnten, stellen kein Problem dar. Diese Art des Transportsystems ermöglicht es, auf jegliche Anschläge und Oberdruckrollen zu verzichten, was die Bedienung erheblich vereinfacht.
Der Bediener hat die Möglichkeit die Maschine als Durchlaufmaschine zu betreiben, oder eine Reversion der Werkstücke im Bearbeitungsprogramm zu aktivieren. In diesem Falle werden die Werkstücke für den Schliff mit ca. 20m/min durch die Maschine gesandt und dann im Eilgang zum Bediener zurückgeführt. Somit ist eine Ein-Mann-Bedienung jederzeit möglich. Teile, die einen intensiven Schliff benötigen, können im Rückförderprozess sogar ein zweites Mal geschliffen werden. Für große Volumen gleicher Werkstücke bietet sich der Teiledurchlauf an, da dann auf den einen Teilescan verzichtet werden kann.
Einen neuen Kunden hat die „Roba Fentech“ in England gefunden, wo sie kürzlich bei der Firma David Salisbury erfolgreich installiert wurde. David Salisbury plant und fertigt hochwertige Wintergärten und Gartenräume, die schon viele Auszeichnungen erhalten haben und immer kundenspezifisch gebaut werden.
Der Anspruch der Kunden an Exklusivität und Qualität macht die Aufgabe nicht einfach, aber hochinteressant. Jeder Wintergarten ist ein Unikat und somit sind auch die Einzelteile immer projektbezogen gefertigt und nie vergleichbar. Eine typische „Losgröße Eins“ Fertigung für David Salisbury, aber auch für die neu erworbene „Roba Fentech“ Profilschleifmaschine.

Die Herausforderung war es nun, die Profilvarianz von der Glasfalzleiste bis zu Profilen der Dachkonstruktion abzudecken. Profilquerschnitte von 10x10mm bis zu 240x80mm, in kleinsten Mengen von einem bis maximal zehn gleichen Profilen, mitunter bis zu 6 Meter lang, aber auch nur 240mm kurz, müssen ohne jeglichen Rüstaufwand geschliffen werden.
Nach langer Marktanalyse hat sich David Salisbury für die „Roba Fentech“ entschieden, da nur sie diese außerordentlichen Anforderungen erfüllen konnte. Jetzt nach der Installation kann nur eine Person die Teilelose mit absolut unterschiedlichen Profilen in einem Bruchteil des bisherigen Zeitaufwands schleifen. Alle Teile werden mit kontinuierlicher Qualität geschliffen, was bei der manuellen Bearbeitung ein schwerwiegender Schwachpunkt war.
Während der Inbetriebnahme hat David ­Salisbury die Anforderungen an die „Roba Fentech“ bis zur Grenze ausgelotet, konnte aber feststellen, dass das geniale „Losgröße Eins“ Prinzip der Maschine, begründet in vielen konstruktiven und programmtechnischen Details, unschlagbar ist. Eine Profilschleifmaschine, die nur noch mit Teilen be- und entladen werden muss: smarter, so sagen sogar die sonst zurückhaltenden Engländer, ist kaum möglich.
Mehr Infos: www.mb-maschinenbau.de

Salice

Private-Equity-Unternehmen erwirbt Mehrheit am italienischen Beschlag-Spezialisten

Auf „Cobepa.com“ wurde ein Gerücht, das seit Monaten durch die Branche geisterte, nun zur Gewissheit: Das belgische Private-Equity-Unternehmen Cobepa, mit Büros in Brüssel, München und New York, hat die Mehrheit an Salice erworben. Bislang war der Beschlag-Spezialist in dritter Generation in Familienhand gewesen. Im Jahr 2021 konnte das Unternehmen einen konsolidierten Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro erzielen.

Die Partnerschaft mit Cobepa soll die Marktposition von Salice stärken und weitere Wachstumschancen eröffnen, sowohl in Bezug auf die geografische Expansion als auch auf die Erschließung neuer Marktsegmente. Die Familie Salice wird als Minderheitsaktionärin im Unternehmen verbleiben. Francesca, Massimo und Sergio Salice werden ihre derzeitigen Funktionen im Unternehmen beibehalten. 

„Diese Transaktion stellt einen bedeutenden Wendepunkt in der Geschichte von Salice dar. Wir sind überzeugt, dass diese neue Entwicklungsphase, die heute beginnt, nicht nur dem Unternehmen, sondern auch allen Mitarbeitern der Gruppe die größten Wachstumschancen bietet“, so Francesca, Massimo und Sergio Salice. „Wir haben Cobepa als unseren neuen Partner gewählt, weil wir glauben, dass sie unsere unternehmerischen und menschlichen Werte teilen. Cobepa hat einen soliden Ruf bei der Entwicklung von Unternehmen.“

Jean-Marie Laurent Josi, CEO von Cobepa, ergänzt: „Wir haben in Salice ein perfektes Beispiel für ein hervorragendes italienisches Industrie-Unternehmen gefunden und sind stolz darauf, das Unternehmen auf seinem Wachstumspfad zu unterstützen.“ Charles-Henri Chaliac, Group Managing Director, und Andrea Sartori, Principal bei Cobepa, fügen hinzu: „Wir freuen uns darauf, Salice auf seinem Weg zum Weltmarktführer für hochwertige, funktionale Lösungen für die Möbelindustrie zu begleiten und dabei auf die starken Werte und Grundlagen des Unternehmens zurückzugreifen.“