Starke Impulse für die Losgröße-1-Produktion
SPONSORED ARTICLE:
Seit zwei Jahren muss sich die Industrie besonderen Herausforderungen stellen, da die Corona-Pandemie für persönliche Kontakte wichtige Events unmöglich gemacht hat. Als Reaktion darauf hat sich eine Gruppe von Maschinen- und Anlagenbauern sowie Industriepartnern aus OWL dazu entschlossen, ein alternatives Eventformat ins Leben zu rufen, das Holzbearbeitungstechnologie mit interessierten Kunden zusammenbringen soll: die „Tech-Together“.
Als Mitglied der „Tech-Together“ nutzt MB Maschinenbau dieses neue Forum, um seine Innovationskraft in Form von Produktvorstellungen im neu errichteten Showroom zu präsentieren. Dieser wurde bisher, ausgestattet mit State-of-the-ArtKamera- und Streaming-Technologie, genutzt, um die Coronabeschränkungen in Bezug auf persönliche Kontakte durch virtuelle Auftritte zu kompensieren.
Im Zuge der Lockerungen ermöglicht die „Tech-Together“ persönliche Kontakte. Dementsprechend hoffen alle Beteiligten, ihren Kunden die Produkte endlich wieder „live“ zeigen zu dürfen.
MB Maschinenbau hat dabei zwei Maschinen ganz besonders im Fokus. Diese sind nicht nur hoch innovativ, sondern bieten dem Anwender jede Menge Mehrwert.
Mit dem neuentwickelten Doppelendprofiler „Roba Fusion“ präsentiert MB einen Maschinentypen, der schon lange Zeit in der Massenproduktion etabliert war, nun aber auch der heutigen Anforderung einer Losgröße-1-Fertigung gewachsen ist. Um dies zu realisieren haben MB-Geschäftsführer Ronald Busch und sein Konstruktionsteam einen sehr kompakten und kurz bauenden Doppelendprofiler entwickelt. Dabei wurde das anspruchsvolle Ziel realisiert, die rechte und linke Werkstückseite im Durchlauf zu fräsen und zu schleifen, wobei die Teile in absolut wahllosen Dimensionen dem Bearbeitungsbereich zugeführt werden.
Eine Teilerückführung bringt die Werkstücke zum Bediener zurück, um dann um 90° gedreht, die fehlenden zwei Seiten zu bearbeiten.
Ausgestattet mit einer laserbasierenden Rohteilebreitenvermessung, „Servo High Speed“-Aggregatverstellung der Aggregatträger, „HSK63“-Spindeln, zwei zwölffach Werkzeugwechslern, der automatisierten Teilerückführung und einer durchdachten Bedieneroberfläche, schafft es die „Roba Fusion“, bis zu 2.400 Fronten oder Füllungen pro Schicht mit einem Maschinenbediener zu fräsen. Hierbei werden minimale Toleranzen in Bezug auf Außenmaße und Winkeligkeit garantiert. Bei Bedarf lassen sich auch Produktionslisten, die aus den kundeneigenen ERP-System kommen, abarbeiten.
Der Maschinenbediener muss im Prinzip nur die vier bis sechs Werkstücke, die ständig im Umlauf sind, der Maschine zuführen und wieder entnehmen, oder die Teile werden von Rückführsystem automatisch der nächsten Bearbeitungsstation zugeführt. In einer verketteten Anlage mit zwei „Roba Fusion“ können sogar bis zu 7.000 Teile pro Schicht bearbeitet werden.
Auch viele Fenster- und Leistenproduzenten kämpfen mit ähnlichen Losgröße-1-Problemen, da sie ihre Werkstücke durch Schleifen an die hohen Marktanforderungen bezüglich Oberflächenqualität anpassen müssen. Deshalb benötigt die moderne Einzelholzfertigung im Fensterbau, aber auch die kundenbezogene Fertigung von Profilleisten, eine Maschine, die ohne großen Rüstaufwand hohe Qualität mit hohem Durchsatz garantiert.
Diese Problematik löst die von MB Maschinenbau entwickelte „Roba Fentech“ mit einem innovativen Konzept. So lässt eine laserbasierte Teileerkennung am Maschineneinlass alle Schleifaggregate NC-gesteuert in die erforderliche Position fahren. Dabei hält ein neu entwickeltes Vakuumtransportsystem auch kurze Teile sicher fest, während sich vier Doppelbürstenaggregate den Werkstücken allseitig widmen.
Wenn gewünscht, können die Profile von nur einer Person bearbeitet werden. Dazu muss die Teilerückführungsoption aktiviert sein, die die Profile im „High Speed Mode“ zum Bediener zurückführt. Darüber hinaus die Möglichkeit, die Teile bei der Rückfahrt mit normalem Tempo erneut zu schleifen, oder die Durchlaufoption für hohen Materialdurchsatz zu wählen.
Extra große Schleifwerkzeuge und eine Oszillation aller Aggregate sorgen für eine perfekte Schleifqualität und Standzeit. Dabei vermeidet eine Ein-und Aussetzsteuerung der Schleifköpfe das Überrunden von kurzen Seiten oder Gehrungen.
Somit ist die „Roba Fentech“ die perfekte Losgröße-1-Profilschleifmaschine. Denn im Prinzip muss sie nur noch mit Werkstücken be- und entladen werden.
Und die „Tech-Together“ im September stellt den perfekten Rahmen für MB Maschinenbau dar, um seinen Kunden diese und andere Maschinen im firmeneigenen Vorführzentrum vorzustellen.
Mehr Infos: www.mb-maschinenbau.de
www.tech-together.de













