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Autor: Möbelfertigung

Sieger von „Die Gute Form 2022“ prämiert

Auf dem Münchener Messegelände zeichnete der Bundesgestaltungswettbewerb „Die Gute Form 2022“ kürzlich seine Finalisten aus. Ganz nach oben auf das Treppchen schafft es dieses Mal ein Nachwuchstalent aus dem Süden. Mit seinem „insgesamt höchst ästhetischen Sideboard ,Schattentat‘ und durch die Kombination aus herausragender handwerklicher Qualität sowie minimalistischer Formensprache“, überzeugte Henri Gröter aus Baden-Württemberg die Jury auf ganzer Linie und gewinnt den Bundesgestaltungswettbewerb „Die Gute Form 2022“. Gröter, der in der Zwinz GmbH in Stuttgart ausgebildet wurde, erhielt als Gewinner ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro sowie ein Produkt aus de Profi-Sortiment von Festool.

Auf dem zweiten Platz landete ein Gesellenstück, bei dem die Jury vor allem den Innovationsgeist unterstrich. So besticht die Buchsäule „High-Tension“ von Alexander Cedric Jungbluth durch ihre „experimentelle Auseinandersetzung mit Material und Form und den ressourcenschonenden Ansatz“. Ausgebildet wurde Jungbluth bei Reichenberg & Weiss in Neukirchen-Vluyn. Als Zweitplatzierter gewann der Geselle aus NRW neben 1.000 Euro Preisgeld ebenfalls ein Produkt aus dem Festool-Sortiment.

Platz drei sicherte sich Armin Friedrichs aus Bayern, der in der Schreinerei Kreitner in Issing sein Handwerk erlernt hat. 500 Euro Preisgeld sowie ein Festoolprodukt erhielt er für das spannende Design seines Fahrradmöbels, das auf „beeindruckende Art und Weise das Thema Mobilität in einer sich immer weiter urbanisierenden Gesellschaft aufgreift und durch seine filigrane und exzellente Verarbeitung leicht zum Must-have einer jungen Generation werden könnte“.

Den Sonderpreis „Massivholz“ und 500 Euro Preisgeld erhielt David Bühler (Bayern) für die erstklassige massivholzgerechte Ausführung seiner Neuinterpretation eines klassischen Brandschranks. Nach Schleswig-Holstein ging der Sonderpreis „Beschlag“. Marcel Bader bekam ihn für den selbst konstruierten faszinierenden Hebemechanismus seines gut durchdachten und fein gearbeiteten Schreibtischs. Die 500 Euro Preisgeld stiftet Mitausrichter OPO Oeschger. Den dritten Sonderpreis in der Kategorie „Oberfläche“ sicherte sich Franca Alexa Hahn aus Nordrhein-Westfalen. Sie erhält diese Auszeichnung für die poetisch anmutende Oberfläche ihres Gesellenstücks „Tegumentum“ und die damit verbundene künstlerische Auslegung der traditionellen Furniertechnik. Auch dieser Preis ist mit 500 Euro dotiert, die von TSD-Zukunftspartner und Hauptsponsor Remmers gestiftet werden.

Mit Belobigungen wurden außerdem der „Atelierwagen“ von Alexey Joёl Aghabeygi (Berlin), das Sideboard von Marc Kußat (Baden) sowie das Phonomöbel von Felicia Josephine Rabe (Hessen) ausgezeichnet. Außer Konkurrenz wurde abschließend der Couchtisch von Thies Hildebrandt (Mecklenburg-Vorpommern) mit über 700 Likes auf Facebook und Instagram zum „Publikumsliebling“ gewählt. Hildebrandt erhielt für diese Ehre 250 Euro Preisgeld.

Kesseböhmer

Erhält Gütesiegel für betriebliche Ausbildung

Es ist das Versprechen auf eine überdurchschnittlich gute betriebliche Ausbildung: das Ausbildungssiegel „Best place to learn“. Die unabhän­gige AUBI-plus GmbH aus Hüllhorst, ein Nachwuchsrecruiter, vergibt es ausschließlich an Unternehmen, die nachweisen, dass sie junge Men­schen hervorragend qualifizieren. Im Juli 2022 erhielt Kesseböhmer, Bad Essen, erstmals das überregionale und branchenübergreifende Gü­tesiegel. Damit ist das Unternehmen als Top-Ausbildungsbe­trieb in Deutschland gekennzeichnet.

„Best place to learn“ beruht auf einem wissenschaftlich anerkannten Qualitätsmodell, das alle wichtigen Aspekte der Ausbildung analysiert und bewertet und dabei Ausbilder, Azubis und Ex-Azubis durch ein 360°-Feedback beteiligt. Die repräsentative und anonyme Befragung deckt sieben Qualitätsbereiche innerhalb der betrieblichen Ausbildung ab. Dazu gehören das berufliche Lernen oder die Perspektiven nach der Ausbildung. Das Ergebnis bei Kesseböhmer zeigte, dass das Unterneh­men seine Auszubildenden optimal auf das Berufsleben vorbereitet.

 „Die Auszeichnung ist eine tolle Bestätigung für unser vielfältiges Enga­gement im Bereich der Ausbildung und liefert zugleich wichtige Erkennt­nisse für die zukunftsfähige Weiterentwicklung unserer Prozesse und Angebote“, so Sarah Schnittker, Projektverantwortliche für die Zertifizierung und kaufmännische Ausbilderin bei Kesseböhmer. Beson­ders gut bewerteten die Befragten die Qualität des Ausbildungsperso­nals sowie das fachliche Know-how der Ausbilderinnen und Ausbilder in der Prüfungsvorbereitung. Daneben überzeugen die erfolgreiche In­tegration der Auszubildenden in die Betriebsgemeinschaft und ihre in­tensive Einarbeitung in die betrieblichen Arbeits- und Geschäftspro­zesse. Kesseböhmer bezieht die Auszubildenden bei der Bearbeitung re­aler Kundenaufträge mit ein und überträgt ihnen dabei berufsrelevante Aufgaben. „Hier zeigt sich, dass es sich lohnt, Auszubildenden verant­wortungsvolle Aufgaben zuzutrauen“, erläutert Nils Pehmöller, Perso­nalleiter bei Kesseböhmer.

Kesseböhmer gewinnt einen Großteil seines Fachkräftenachwuchses aus den Reihen der eigenen Auszubildenden. Deshalb ist der Anspruch an die Qualität der Ausbildung hoch. „Wir sind stolz darauf, dass uns das nun von unabhängiger Seite bestätigt wurde“, ergänzt Pehmöller. Mit aktuell über 200 Auszubildenden in 16 Ausbildungsberufen gehört Kesseböhmer zu den größten Ausbildungsbetrieben im Osnabrücker Land. Im Sommer 2022 starten rund 40 neue Azubis. So setzt das Unter­nehmen auch in Zukunft mit hohen Qualitätsstandards auf die Entwick­lung und Förderung der eigenen Talente.

Das Top-Event für das holzverarbeitende Handwerk startet heute

Das Jubiläum findet als „Summer Edition“ statt: Heute startet die „Holz-Handwerk“ – und das bereits zum 20. Mal. Natürlich, wie immer, parallel zur „Fensterbau Frontale“. So gibt es endlich wieder Messe live, inklusive persönlicher Begegnungen, Networking und dem Erleben vonProduktinnovationen. Über 350 Aussteller aus 19 Ländern präsentieren ein umfangreiches Angebot innovativer Produkte und informieren über die neuesten technologischen Entwicklungen. Erneut reicht das Spektrum der Messe, die bis zum 15. Juni geht, von Holzbearbeitungsmaschinen, Elektro- und Pneumatikwerkzeugen über Befestigungstechnik, Beschläge, Bauelemente und Einbausysteme bis hin zu Hölzern und Holzwerkstoffen sowie Software. Somit fasst sie alle Produkte und Techniken zusammen, die im Alltag von holzbe- und verarbeitenden Betrieben relevant sind.

Darüber hinaus gibt es ein attraktives Rahmenprogramm, wie zum Beispiel das neue gemeinsame Forum mit der „Fensterbau Frontale“  „Digitalisierung praktisch gestalten im Handwerk“, das mit einer Kombination aus Impulsvorträgen, Praxisdialogen, Kompakt-Workshops und Produktpräsentationen den Einstieg in die Digitalisierung von Betriebsabläufen erleichtert möchte. Zahlreiche Eyecatcher wird die Sonderschau „DesignObjekt – ObjektDesign“ des Fachverband Schreinerhandwerk (FSH) Bayern bieten, die in diesem Jahr unter dem Motto „Macht der Idee – macht die Idee“ die Ideenfindung im Gestaltungsprozess in den Mittelpunkt rückt.
Außerdem widmet sich der „Holz-Handwerk-Campus“ als Präsentationsfläche von Fach- und Meisterschulen einmal mehr den wichtigen Themen Nachwuchsförderung und Fachkräftemangel widmet.
Einen Besuch wert ist darüber hinaus der vom Bund geförderte Gemeinschaftsstand „Innovation made in Germany“, bei dem junge, innovative Unternehmen sich sowie ihre Lösungen der Fachöffentlichkeit präsentieren und die Innovationskraft der Branche unterstreichen.
Dann bietet die Messe noch das neue Jobboard in Halle 12.0 als zentrale Anlaufstelle für die Vernetzung von Fachkräften und Unternehmen.

Für einen besonders effizienten Messebesuch bietet sich die „Holz-Handwerk App“ für Android und iOs an, die es seit Juni in allen App-Stores gibt. Aussteller und Produkte lassen sich in einer Merkliste speichern, ein dynamischer Hallenplan hilft bei der Orientierung vor Ort. Zudem erhalten Nutzer Push-Benachrichtigungen, wenn sich etwas aus der persönlichen Merkliste ändert.

VHI

„Die Energiekrise kann und darf nicht durch mehr Holzverbrennung gelöst werden“

Anemon Strohmeyer, Geschäftsführerin des Verbandes der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI) äußert sich zur Verabschiedung des Osterpakets zum Ausbau erneuerbarer Energien im Bereich Holz: „Der VHI begrüßt, dass mit der EEG-Novelle kein weiterer Ausbauanreiz für die Verbrennung der Biomasse Holz gesetzt wurde. Natürlich ist die Dringlichkeit, die Energie- und Gaskrise zu lösen, unbestritten. Es müssen aber auch weitere übergeordnete gesellschaftliche Ziele im Blick gehalten werden, insbesondere die Bewältigung der Klimakrise und der Biodiversitätskrise. Hier sind die Antworten maßgeblich im Wald zu finden und ein Anreiz der Holzverbrennung würde die Zielerreichung weiter erschweren. Der Wettbewerb der Nutzungen (etwa stofflich im Bereich Bauen und Leben mit Holz oder erste biochemische Nutzungen) würde durch ein finanzielles Anreizen der Verbrennung verschärft. Nicht aus dem Blick geraten darf auch das Ziel, die Kreislaufwirtschaft zu etablieren und aus linearen Wertschöpfungsketten zirkuläre werden zu lassen. Der Druck auf das Recycling von Holz würde durch eine finanziell noch weiter angereizte Verbrennung zusätzlich erhöht. Nicht erst in der aktuellen Rohstoffkrise zeigt sich die Nutzungskonkurrenz der Verwertungswege in einer deutlichen Schärfe. Kreislaufwirtschaft und Kaskadennutzung sind daher das Gebot der Stunde. In deren angestrebten Etablierung sollte die Verbrennung von Holz im Regelfall am Ende der Kette stehen und im Idealfall von einer hocheffizienten Verwertung stofflich nicht verwertbarer Sortimente gekennzeichnet sein.“, erklärt die Geschäftsführerin des Verbandes der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI), Anemon Strohmeyer, zur Verabschiedung des „Osterpaketes“ zum Ausbau erneuerbarer Energien im Deutschen Bundestag.

Mit Blick nach Europa ergänzt Strohmeyer: „Die Kaskadennutzung von Holz muss insbesondere auch auf europäischer Ebene verankert werden. Die aktuelle Überarbeitung der Erneuerbaren-Energien-Richtline (RED III) bietet dafür die Gelegenheit.

Natürlich ist auch die hochwertige (also energieeffiziente) energetische Verwertung Teil der Kaskadennutzung von Holz. Dabei wird insbesondere durch Verbrennung von Abfall- und Reststoffen, die nicht recyclingfähig sind, der Kreislauf geschlossen. Eines finanziellen Anreizes Bedarf es für die Hebung dieses energetischen Potentials indes nicht. Der Ansatz, den wir in der Transformation und gerade in der europäischen Kriegssituation verfolgen müssen, ist daher klar: Die Potentiale der Rohstoffe müssen mit Blick auf alle zu bewältigenden Krisen und mit maximaler Material- und Energieeffizienz gehoben werden. Gemeinsames Ziel aller Verwerter von Holz muss es daher sein, die Effizienzpotentiale zu heben. Hierfür ist die zeitnahe Erarbeitung der im Koalitionsvertrag angekündigten nachhaltigen Biomasse-Strategie von zentraler Bedeutung. Eine solche Strategie muss insbesondere der begrenzten Verfügbarkeit des Rohstoffes Holz Rechnung tragen, zu dem Nutzungskonkurrenzen bestehen.
Die Energie- und Gaskrise ist eine Rohstoffkrise, auch im Bereich Holz. Wenn wir die hocheffizienten Verwertungspfade – seien sie stofflich, chemisch oder energetisch – bedienen und dadurch die Lösung der Klima-, Energie- und Biodiversitätskrise unterstützten wollen, dann müssen wir gemeinschaftlich an der Verbreiterung der Rohstoffbasis parallel zu Maßnahmen des natürlichen Klimaschutzes und der Biodiversität arbeiten. Neben dem Thema Waldumbau müssen daher weitere Lösungsansätze diskutiert werden. Dabei darf es in der Zeitenwende keine Denkverbote geben. So müssen eine Mehrung der Flächen nachhaltiger Waldbewirtschaftung, die Potentiale nachwachsender Rohstoffe im Bereich landwirtschaftlicher Reststoffe, aber auch Ergänzungen über zusätzliche Rohstoffszenarien wie Agroforstsysteme und Kurzumtriebsplantagen auf den Tisch. Die im Koalitionsvertrag angekündigte Biomassestrategie ist das ideale Instrument, diese Potentiale zu eruieren.

Klar ist bereits heute: Die Herausforderungen der Transformation sind komplex. Ein Anreizen der Holzverbrennung durch das EEG würde dieser Komplexität der Transformation nicht gerecht.“

Work.Culture.Campus eröffnet

Inspiration und ideenreichen Raum für das Thema „Arbeitskultur“ gibt es in Karben: Der gesamte Firmensitz von König + Neurath wird zum „Work.Culture.Campus. Mittelpunkt ist der 2.800 Quadratmeter große Showroom, der umfassend umgebaut und modernisiert wurde. Dort kann man das Unternehmen König + Neurath in all seinen Facetten erleben – und ganzheitliche Lösungen für die Gestaltung von motivierenden Arbeitswelten entdecken.

Der Work.Culture.Campus regt ebenso zur Beschäftigung mit den Themen Arbeitskultur und New Work, Arbeitswelten und Arbeitsformen an – ob Lösungen für Einzel- und Teamarbeit, Kommunikations- und Besprechungssituationen oder hybride Arbeitsweisen. Inspirierend gestaltete Erlebnis-, Workshop- und Meetingräume können für Austausch und Lernen genutzt werden. Im Planungs- und Bemusterungsbereich kann mit der Materialbibliothek an der Gestaltung neuer Arbeitswelten gemeinsam mit Kunden und Partnern gearbeitet werden.

Ebenso ist das vielfältige Seminarangebot der König + Neurath-Akademie ein wichtiger Bestandteil und ermöglicht Interessierten und Multiplikatoren, das Fachwissen rund um die Möblierung von Arbeitswelten zu vertiefen. Fachhändler und Partner können ihre Kunden in den Work.Culture.Campus einladen, um gemeinsam deren Arbeitskultur zu entdecken und die dazu passende Arbeitsumgebung zu gestalten. „Wir sind stolz, dass wir mit unserem Work.Culture.Campus einen Ort geschaffen haben, an dem die Marke König + Neurath ganzheitlich erlebbar ist und wir mit Leidenschaft unsere Ideen für die Arbeitswelt von morgen präsentieren. Der Austausch mit unseren Kundinnen und Kunden inspiriert uns“, sagt Hartmut Hagemann, Vorstandsvorsitzender der König + Neurath AG. „Ebenso bieten wir unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit, das motivierende Umfeld des Showrooms für fokussiertes Arbeiten oder kreative Meetings zu nutzen.“, ergänzt er.

Mit dem neuen Work.Culture.Campus geht das Familienunternehmen König + Neurath einen wichtigen Schritt in die Zukunft: Der Umbau ist ein Meilenstein in der Entwicklung der Marke, der auch den internen Kulturwandel nach außen hin sichtbar macht.

Mit der Weiterentwicklung des Standorts erhöht König + Neurath auch die Investitionen in den Ausbau nachhaltiger Lösungen: 2021 wurde das autonome Hochregallager in Betrieb genommen, das als Niedrigenergie-Halle nicht beheizt werden muss und über ein begrüntes Dach verfügt. Neben dem Hochregallager ist der Work.Culture.Campus eine weitere große Investition in den letzten Jahren.

Wer mehr zu aktuellen Investitionen in Produktion und Digitalisierung bei König + Neurath wissen möchte, kann sich am 23. und 24. November auf dem Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis – Digitalisierung/Automation/Losgröße 1“ ein Bild machen. Dort spricht unter anderem Dirk Fischer, Vorstand für Produktion, Technik und Einkauf bei König + Neurath.

Mehr Infos: https://www.moebel-events.de/effiziente-moebelfertigung/

Neufassung der Dachlatten-Vereinbarung verabschiedet

Am Freitag unterzeichneten Handwerks-, Handels- und Herstellerverbände im Zusammenschluss mit dem Sachgebiet Hochbau des Fachbereichs Bauwesen der Deutschen Gesellschaft für Unfallversicherungen e.V. (DGUV) im Rahmen der Messe „Dach+Holz“ in Köln die Neufassung der Vereinbarung über Dachlatten mit CE-Zeichen aus Nadelholz. Die Neufassung der Vereinbarung tritt zum 1. August 2022 in Kraft und ersetzt die bisherige Vereinbarung vom 11. November 2015.

Die Vereinbarung wird von der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung „Fachbereich Bauwesen“ (DGUV) mit den unterzeichnenden Verbänden geschlossen. Mit ihrer Unterschrift bekennen sich die Verbände zu den Grundlagen der Arbeitssicherheit. Ziel ist es, die Sicherheit der auf Dächern arbeitenden Handwerker zu gewährleisten. Zugleich wird ihnen die Arbeit durch die leicht erkennbare und in der Praxis bewährte farbliche Kennzeichnung der Dachlatten erleichtert. Die Vereinbarung beschreibt Anforderungen an Dachlatten zur Verhütung von Arbeitsunfällen und fasst die für die CE Kennzeichnung notwendigen Angaben zur Sortierung, Beschreibung (Unterlagen) und Markierung zusammen. Zusätzlich zu den visuell sortierten Dachlatten, werden in dieser Vereinbarung nun auch maschinell sortierte Dachlatten berücksichtigt.

Die Überarbeitung wurde notwendig, weil sich normative Grundlagen geändert haben und die CE[1]Kennzeichnung angepasst werden musste an die aktuellen Vorgaben der Europäischen Bauproduktenverordnung (EU-BauPVO) in Verbindung mit der harmonisierten Europäischen Norm DIN EN 14081-1:2011 „Holzbauwerke – Nach Festigkeit sortiertes Bauholz für tragende Zwecke mit rechteckigem Querschnitt – Teil 1: Allgemeine Anforderungen“.

Die Dachlatten-Vereinbarung wird mit Inkrafttreten am 1. August 2022 auf der Website der DGUV abrufbar sein unter: www.dguv.de/fb-bauwesen/sachgebiete/hochbau/dachlatten/index.jsp

Eröffnet neues Logistikzentrum in Visbek

Bereits seit Anfang der 1980er Jahre ist das Werk in Visbek Werkstandort von Rehau für die Fertigung von Kantenbändern und Profilen für die Möbelindustrie – zunächst ausschließlich für die industrielle Fertigung. Als das Unternehmen vor rund 20 Jahren sein Kantenbandangebot für das Schreinerhandwerk öffnete, konnte über den Fachhandel ein Standardprogramm auch in Kleinmengen bezogen werden. Mit diesem Schritt machte Rehau es dem Handwerk möglich, Bauteile in höchster Qualität und in aktuellen Designs anzubieten. Die Nachfrage stieg in den Folgejahren enorm an und bereits 2007 wurde ein eigenes Servicecenter für die Lagerkollektion errichtet. Jetzt hat Rehau ein Großinvest getätigt und seine Kapazitäten erneut ausgebaut: Durch das neue, vollautomatisierte Hochregallager und zusätzliche Serviceplätze werden das Sortiment und Serviceangebot nochmal erhöht. Jede Bestellung aus dem Standardsortiment geht sofort in die Kommissionierung und wird noch am selben Tag versendet. Dank der digitalen Vernetzung von Produktion und Logistik am selben Standort gibt es für die Kunden schnelle Verfügbarkeiten, mehr Lagerfläche und eine höhere Geschwindigkeit über die komplette Produktions-, Konfektions- und Servicekette hinweg.

Mit dem Erweiterungskonzept rund um den Automatisierungsgrad, die Digitalisierung aller Prozesse sowie modernste Transportsysteme erhöht Rehau seine Kapazitäten für das Lieferprogramm von Kantenbändern und Möbelbauteilen. „Die Investition erweitert unsere Möglichkeiten noch einmal erheblich, sodass wir unsere Partner und Kunden von unserem Service-Herzstück Visbek aus noch effizienter unterstützen können – und das europaweit, vom Innenarchitekten in Lissabon bis hin zum Schreinerbetrieb in Helsinki““, so Thomas Ponater, Director of Marketing & Sales Interior für die Division Interior Solutions in Europa. „Gleichzeitig ist der Ausbau ein klares Signal für den Standort Deutschland. ‚Made in Germany‘ ist unser Qualitätsversprechen und das Bekenntnis zu unseren Wurzeln gleichermaßen.“ Das neue Logistikcenter trägt zudem einen wichtigen Beitrag in Sachen Nachhaltigkeit bei: LKW-Transporte für die Werkslogistik können durch Prozessoptimierungen deutlich reduziert werden. Das entspricht einem Einsparungsvolumen an CO2-Ausstoß von rund 62,5 Tonnen pro Jahr.

Nicht nur die Kapazitäten und der Bestellprozess sind Bestandteile des Erweiterungskonzeptes in Visbek, auch das Tempo erhöht sich: „Fertigung und Logistik sind so gut miteinander vernetzt, Bestellungen von Lagerware, die bis 16.00 Uhr eingehen, werden noch am gleichen Tag versendet. Individuelle Wünsche wie Kantenbreiten, Längenzuschnitte ab einem Meter, größerer Innenkern, unterschiedliche Beschichtungen für die maschinelle Verarbeitung inbegriffen“, bestätigt Lukas Bachmann, Werkleiter des neuen Logistikcenters. Kunden sparen durch diesen Service bares Geld, indem sie auf eigene Lagerhaltung verzichten können.

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Mai leicht gewachsen

Der reale beziehungsweise preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Mai 2022 gegenüber April 2022 saison- und kalenderbereinigt nur ganz leicht gewachsen (+0,1 Prozent). Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich sogar ein Rückgang von 0,9 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2021 lag der Auftragseingang kalenderbereinigt 3,1 Prozent niedriger.

Das Volumen der Auslandsaufträge stieg im Mai 2022 gegenüber April 2022 um 1,3 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 2,4 Prozent ab. Die Auftragseingänge von außerhalb der Eurozone stiegen um 3,7 Prozent. Die Inlandsaufträge sanken um 1,5 Prozent.

Bei den Herstellern von Investitionsgütern lag der Auftragseingang im Mai 2022 um 3,3 Prozent über dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern fiel der Auftragseingang um 3,2 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter fiel der Auftragseingang um 4,5 Prozent.

Für April 2022 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang gegenüber März 2022 um 1,8 Prozent (vorläufiger Wert: -2,7 Prozent).

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Mai 2022 saison- und kalenderbereinigt 3,2 Prozent höher als im Vormonat. Für April 2022 ergab sich nach der Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg des Umsatzes um 0,6 Prozent gegenüber März 2022 (vorläufiger Wert: +0,5 Prozent).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2021 lag der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe kalenderbereinigt 1,0 Prozent höher.

Trotz stagnierender Auftragseingänge und deutlichem Anstieg der Umsätze war auch im Mai 2022, wie in den Vormonaten, das Auftragseingangsvolumen höher als das Umsatzvolumen. Der Nachfrageüberhang dürfte auf die anhaltend hohe Knappheit an Vorprodukten zurückzuführen sein. Gestörte Lieferketten infolge des Kriegs in der Ukraine und anhaltender Verwerfungen durch die Corona-Krise wie Schließungen von Häfen in China führen nach wie vor zu Problemen beim Abarbeiten der Aufträge. Laut dem ifo Institut für Wirtschaftsforschung klagten 77,2 Prozent der befragten Industrieunternehmen im Mai 2022 über Engpässe und Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten und Rohstoffen. Den Zusammenhang von Materialknappheit und Industrieaktivität stellt das Statistische Bundesamt in einer Analyse mit fortlaufend aktualisierten Zahlen dar.

Attraktiv und benutzerfreundlich

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Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit sind die beiden entscheidenden Maßgaben bei der Produkt­entwicklung von Doralux. Diesen Grundsatz hat das Unternehmen auch auf den neuen Internetauftritt des ­Unternehmens angewendet. Die Webseite bietet eine ganze Reihe an nützlichen Features.

Die auf Gleittür-Systeme spezialisierte Marke Doralux bietet ein breites Portfolio an Schiebetüren, Alurahmentüren und ganze Alumöbelsysteme. Dabei dient die Verwendung von Naturhölzern in der Gestaltung unserem Wohlbefinden und dem ökologisch nachhaltigen Bewusstsein. Aluminium-Profile hingegen stehen für etwas cooleres Design plus hohe Stabilität. In der Kombination Alu mit Holz wirken die Elemente immer zeitlos und elegant. Eine immense Vielfalt an Füllungen und Dekoren eröffnet größtmögliche Gestaltungsfreiheit, mit der der individuelle und persönliche Wohnstil zum Ausdruck gebracht wird. Um nur ein paar der möglichen Füllungen zu beschreiben: Uni-, Holz- oder Fantasiedekore; VSG klar satiniert oder mit matter Folie; Lacobel-Glas oder Spiegel, Geflecht oder 3-D-Oberflächen. Zudem kann Glas nach jedem beliebigen RAL-Ton lackiert werden. Bleibt da noch ein Gestaltungswunsch offen?

Doralux bietet design-orientierte korpusunabhängige Gleittürensysteme als Alternative zu genormten Schränken mit Schiebetüren oder Drehtüren. Ob von Wand zu Wand, von der Decke zum Boden, unter Dachschrägen, als Raumteiler oder begehbarer Kleiderschrank, jeder Zentimeter wird optimal genutzt und so wertvoller Raum gewonnen. Auch komplette Raum-in-Raum-Lösungen im angesagten Industrie-Style sind unkompliziert damit realisierbar.

Basis für die auf Rollen gelagerten Gleittüren ist die Laufschiene im Boden sowie die Führungsschiene unter der Decke. Das Besondere bei Doralux: die Bodenleiste gibt es in der aufgesetzten Form in klassischer Höhe und sogar in extra-flach. Besonders elegant und vor allem barrierefrei wirkt die unauffällig komplett in beispielsweise Parkett eingelassene Leiste.

Die große Auswahl an Profilen und Füllungen ermöglicht die Zusammenstellung individu­eller Lösungen nicht nur für den Wohnbereich. Auch Büroflächen und Industrie-Lofts bekommen dadurch einen besonderen Charme. So ist dunkelgraues Parsolglas im Moment stark im Kommen. Gepaart mit einem schwarzen Profil und füllungsteilenden Sprossen unterstreicht es besonders den Loft-Charakter. Wählt der Kunde beispielsweise weißes satiniertes Glas erhält er einen kompletten Sichtschutz.

Die neue Webseite
Leichtes, modernes Design, ansprechende Pro­duktbilder und Illustrationen sowie die einfache Fachhändler-Suchfunktion sind die wesentlichen Vorteile der neu aufgelegten Internetpräsenz. Ein großes Plus wurde auch für die Marktpartner bedacht. Stephan Schrandt, Geschäftsführer von Doralux beschreibt den Benefit: „Unsere Fachhändler können sich zukünftig auf unserer neuen Website anmelden und erhalten dort Zugang zu allen wichtigen Downloads wie zum Beispiel technische Datenblätter, Preislisten und eine Website mit ihrem eigenen Firmendesign.“

Mehr Infos: www.doralux.de