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Autor: Möbelfertigung

Jan Dossche zum neuen Präsidenten gewählt

Die letzte Mitgliederversammlung des MMFA, des Verbands für mehrschichtige modulare Fußbodenbeläge, brachte Veränderungen mit sich. Matthias Windmöller (Windmöller) trat von seinem Amt als Präsident zurück und legte die Verbandsleitung in die Hände des neu gewählten Jan Dossche (USFloors International). Die Mitglieder der Versammlung wählten Sebastian Wendel (Classen) und Carl Ruland (Novalis) erneut für eine zweijährige Amtszeit in den Vorstand. Dr. Peter M. Hamberger von der Hamberger Industriewerke GmbH wurde als Rechnungsprüfer wiederbestellt.

„Ich möchte allen Mitgliedern meinen Dank dafür aussprechen, dass sie mich an die Spitze des MMFA gewählt haben. Angesichts des Werks meines Vorgängers und des fortwährenden Einsatzes von Carl, Sebastian sowie den Mitgliedern insgesamt bin ich davon überzeugt, dass der MMFA entscheidend dazu beiträgt, die Bedeutung der Branche sowohl auf europäischer als auch auf globaler Ebene zu gewährleisten, wenn es um uns betreffende politische Entwicklungen und die Mitwirkung an der Normung geht“, sagte Jan Dossche.

Der scheidende Präsident Matthias Windmöller meinte: „Ich danke allen Verbandsmitgliedern, dass sie mir die Möglichkeit gegeben haben, in all den Jahren an vorderster Front des MMFA zu stehen. Der Rücktritt war keine leichte Entscheidung, aber ich freue mich zu sehen, wie sich der Verband von nun an weiterentwickeln wird. Ich hoffe auch, dass unsere harte Arbeit an verschiedenen Projekten, wie z. B. die Beschäftigung mit politischen Entwicklungen in der EU, um eine aktive Rolle bei der Erreichung der EU-Ziele für die Kreislaufwirtschaft zu spielen, die digitale Transformation des Verbands oder die Gründung der EuFCA, weiterhin positive Ergebnisse erzielen wird.“

„Ich fühle mich geehrt durch das Vertrauen, das die MMFA-Mitglieder uns durch die erneute Bestätigung ihrer Unterstützung für die kommende Amtszeit entgegengebracht haben. Ich werde mich dafür einsetzen, die großartige Arbeit der Arbeitsgruppe „Technik“ in den nächsten Monaten fortzusetzen, damit der Verband die hohe Qualität seiner Produkte unter Beweis stellen und weiterhin Innovationen hervorbringen kann. Das nächste spannende Projekt ist die Entwicklung einer Umweltproduktdeklaration (EPD)“, sagte Vizepräsident Sebastian Wendel.

Carl Ruland dankte den stimmberechtigten Mitgliedern für die erneute Wiederwahl und erklärte: „Als Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Marktentwicklung“ werde ich mich darauf konzentrieren, genaue Informationen zur Reichweite der Branche und zum Betätigungsfeld der MMFA-Mitglieder zu liefern, damit die Bedeutung unserer Arbeit von wichtigen politischen Entscheidungsträgern und Marktführern anerkannt werden kann.“

„Area30“

2022 mit mehr Ausstellern als vor der Pandemie

Erfolg vorprogrammiert: Die Fachmesse „Area30“ sowie die Online-Präsenz „Kuechenherbst.online“ werden 2022 alle Vorgängerveranstaltungen dieses Business-Events toppen. Vom 17. bis 22. September erwartet Fachmesseorganisator Trendfairs (München) über 130 Aussteller und Marken im ostwestfälischen Messezentrum der Küchenbranche in Löhne. Als bedeutender Teil der erfolgreichen Küchenmeile A30 wächst die Ausstellungsfläche der area30 nun nochmals um 20 Prozent auf über 12.000 Quadratmeter.

Deshalb rechnen – trotz Fortdauer der Corona-Pandemie – Aussteller und Veranstalter mit dem Übersteigen alter Bestmarken seitens der deutschen und internationalen Messegäste.

 „Endlich Messe! Wir freuen uns riesig, endlich wieder direkten Kontakt zu unseren Kunden zu haben“, so Dein Konfigurator-Geschäftsführer Albrecht Arenz. Berbel-Chef Karl von Bodelschwingh bricht gleichfalls eine Lanze für das Format und dessen Kundennähe: „Seit Jahren ist die ,Area30‘ für uns die Leitmesse schlechthin – hier treffen sich B2B auf höchstem Niveau – hier können wir mit unglaublich vielen Fachhandelspartnern den Austausch zu Neuheiten, Trends und Anforderungen führen.“

Unter den präsentierenden Marktführern, eingeführten Marken und innovativen Newcomern erfreut das prosperierende Wachstum einer Produktgruppe ganz besonders: das Segment „Outdoorküche“ plus Zubehör. Veranstalter Trendfairs GmbH plant zur Messe deshalb hierzu einen neuen attraktiven Außenbereich. Bei der Outdoorküchenshow  wird es sechs Lounges geben, in denen jeweils ein Produkt eines Herstellers live erlebbar ist. Deshalb ist für Volker Podendorf als Geschäftsführer Vertrieb von Belmento „… eine Teilnahme an der diesjährigen area30 ein klares Muss: Der Trend Outdoorküche wurde von den Händlern als wichtiges Zukunftsthema und als klare Weiterentwicklung der Küchenbranche definiert.“

Es wird also wieder richtig spannend ab 17. September 2022 in Löhne als der „Weltstadt der Küchen“.

Startschuss für mobile Erlebniswelt

Mit der „Bosch Pro Tour“ bringt das Unternehmen die Welt der professionellen Elektrowerkzeuge, Messgeräte und Zubehör direkt zu ihren gewerblichen Verwendern – mit einer großen Ausstellungsfläche, zahlreichen Anwendungsstationen und einem innovativen Konzept. Herzstück der Tour ist ein modularer 40-Tonnen-LKW, der auf der Messe Holz-Handwerk in Nürnberg vom 12. bis 15. Juli 2022 erstmals zum Einsatz kommt, ehe er sich ab dem 13. August auf den Weg durch Deutschland, Österreich und die Schweiz macht. An Bord des Trucks ist das gesamte Sortiment von Bosch Professional.

Dank unterschiedlicher Module in und um den Truck finden die Besucher an jedem Standort die für sie relevanten Produkte und Praxisbeispiele. Insgesamt 15 Stationen stehen bei vollumfänglicher Nutzung zur Verfügung und gehen auf die Bedürfnisse der einzelnen Gewerke ein.

Dabei ist der Truck Showroom und Werkstätte zugleich: Die Geräte können an alltagsnahen Anwendungsstationen wie einem Dachstuhl, einem armierten Fundament oder einer Stahltreppe unter professioneller Anleitung getestet werden. Über digitale Erweiterungen an einzelnen Stationen können die Besucher weitere Produktdetails erfahren, sich über Anwendungsbeispiele informieren oder digitale Services testen. Für eine entspannte Atmosphäre sorgen Essen und Getränke am Foodtruck sowie verschiedene Aufgaben im Außenbereich, bei denen Profis gegeneinander antreten können. Bis Ende dieses Jahres macht der Truck an rund 30 Orten Station, darunter Großbaustellen, Messen und Hausmessen oder Firmengelände. An ausgewählten Standorten werden einzelne Inhalte per Youtube-Livestream übertragen.

Erhält „Holzbaupreis BW 2022“ für weltgrößtes Dachtragwerk

Als ein „leuchtendes Beispiel für zeitgemäße Industriearchitektur: ressourceneffizient, nachhaltig und schön“ würdigte die Jury des „Holzbaupreis BW 2022“ den Neubau der Fertigungshalle der SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH, der von Schlosser Holzbau komplett in Holzbauweise gefertigt wurde. Diese Woche fand die feierliche Preisverleihung der Preisträger statt. Die Projekte der drei Gewinner setzten sich durch gegen 111 eingereichte Bauprojekte und 14 Nominierungen. 

Der Neubau der Fertigungshalle für das Industrieunternehmen in Waldenburg veranschaulicht die Leistungsfähigkeit, das ästhetische Potential sowie die Innovationskraft des modernen Holzbaus. Um die erforderliche Flexibilität der Produktionsabläufe zu gewährleisten, wurde die Anzahl der Stützen, der 114 Meter x 96,5 Meter messenden und zwölf Meter hohen Halle auf ein notwendiges Minimum reduziert. Möglich macht dies das weltgrößte Dachtragwerk aus Buchen-Furnierschichtholz mit Spannweiten von 40 und 42 Metern. 

„Wir sind stolz darauf, mit der SWG und den HK Architekten Teil eines Teams zu sein, das Herausforderungen anpackt und mutig gestaltet. Diese Auszeichnung ist ein Beweis dafür, dass der Holzbau auch außergewöhnliche Gebäude braucht, um mit seiner Vielfalt und seinen Möglichkeiten aufzufallen“, freut sich Marlen Schlosser, Geschäftsführerin der Schlosser Holzbau GmbH über den Preis.

Der „Holzbaupreis BW 2022“ wird unter dem Dach der Holzbau-Offensive Baden-Württemberg und der Schirmherrschaft des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg ausgelobt. Ausgezeichnet werden herausragende Bauten, Gebäudekonzepte und zukunftsweisende Innovationen aus Baden-Württemberg, die sich intensiv mit Holz als dem nachhaltigen Baustoff unserer Zeit auseinandersetzen. Der Preis richtet sich an Bauherrinnen und Bauherren, Planende und Ausführende gleichermaßen und würdigt die Gesamtleistung auf dem Weg zu beispielhaften Holzbauprojekten.

Führungsduo für skandinavischen Markt steht

Im September vergangenen Jahres hatte Remmers in Skandinavien, genauer gesagt in Stockholm/Schweden, eine Tochtergesellschaft gegründet. Nun steht auch die Geschäftsführung. Neben John Tidvall, der sich seit November 2021 vorrangig um das Geschäft mit modularer Holzbauweise kümmert, geht nun Christian Lundberg als zweiter Geschäftsführer für Remmers an den Start. Er ist für die Sparte Holzindustrie verantwortlich und bringt entsprechende Branchenerfahrung als Vertriebsleiter eines Unternehmens der Fenster- und Möbelbeschichtung mit. Beide bearbeiten den skandinavischen Markt und werden dabei vom Remmers-Hauptsitz in Löningen bei ihren Vertriebsaktivitäten sowie bei der Logistik unterstützt. Ihren ersten größeren öffentlichen Auftritt hat Remmers Skandinavien auf der vom 30. August bis 2. September 2022 in Göteborg stattfindenden Messe „Trä & Teknik“. Die Messe ist das zentrale Branchenschaufenster rund um die Holzbe- und verarbeitung in Skandinavien.

Showroom in München eröffnet

Fritz Hansen hat seinen ersten deutschen Showroom in der Münchner Altstadt eröffnet. Der 480 m² große Showroom präsentiert eine große Auswahl an berühmten und zeitgenössischen Stücken in mehreren unterschiedlichen interaktiven Räumen. Teil des Konzepts ist eine Zeitleiste, die die 150-jährige Unternehmensgeschichte von Fritz Hansen darstellt, und ein Experience Lab, in dem Besucher die Qualität und Handwerkskunst der Designikonen greifbar erleben können.
Der neue Showroom ist der nächste Schritt bei der Umsetzung der internationalen Wachstumsstrategie im Hinblick auf die Präsenz von Fritz Hansen in Europa und darüber hinaus.

Kein Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Arbeitsproduktivität durch Corona

Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist die gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität, gemessen als preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde, im 1. Quartal 2022 um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Auch in den Jahren 2020 und 2021, die stark von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie geprägt waren, lag die Arbeitsproduktivität je Stunde höher als im jeweiligen Vorjahr, mit Zuwächsen von 0,4 Prozent (2020) und 1,1 Prozent (2021). Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 ergibt sich ein Anstieg um 1,5 Prozent. Bei der Arbeitsproduktivität gab es jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Wirtschaftsbereichen, da sich die zugrundeliegende preisbereinigte Bruttowertschöpfung (Output) und die geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen (Input) in den Branchen unterschiedlich entwickelten.

Allerdings haben Produktionseinbrüche durch die Corona-Pandemie und in deren Folge auch Materialengpässe in vielen Bereichen zu einer sinkenden Zahl der Arbeitsstunden geführt. So hat sich im Jahr 2020 im Verarbeitenden Gewerbe der Arbeitsinput um 6,2 Prozent reduziert. Der Anteil an Kurzarbeitenden erreichte im Mai 2020 seinen historischen Höchststand von 29,2 Prozent. Im Fahrzeugbau war sogar mehr als die Hälfte der Belegschaft in Kurzarbeit. Der Rückgang der Bruttowertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe war mit minus 10,0 Prozent noch stärker. Dadurch sank die Arbeitsproduktivität im Jahr 2020 um 4,1 Prozent. Ursache hierfür könnte sein, dass der Arbeitsinput nicht unmittelbar und in vollem Umfang an den Produktionsumfang angepasst wurde. 

Im Jahr 2021 blieb die konjunkturelle Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe trotz starker Nachfrage gebremst. Dies lag vor allem an der eingeschränkten Versorgung mit wichtigen Vorprodukten wie Halbleitern und an Störungen der internationalen Lieferketten. In der Folge konnte nur ein Teil des Produktionseinbruchs wieder wettgemacht werden, die Bruttowertschöpfung stieg um 4,6 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden der Erwerbstätigen jedoch nur um 1,3 Prozent. So verharrte die Kurzarbeiterquote in der zweiten Jahreshälfte 2021 bei etwa 5 Prozent und war damit rund doppelt so hoch wie in der Gesamtwirtschaft. Da die Produktion deutlich stärker wuchs als die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden, nahm die Arbeitsproduktivität um 3,3 Prozent zu. Gegenüber dem Jahr 2019, vor der Corona-Pandemie, war die Produktivität 2021 noch um 0,8 Prozent niedriger. 

Im Vergleich zum Verarbeitenden Gewerbe war das Baugewerbe zunächst kaum von der Corona-Pandemie betroffen. So stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2020 um 3,8 Prozent an. Gleichzeitig lag die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden 2,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, sodass die Arbeitsproduktivität je Erwerbstätigenstunde 2020 deutlich um 6,1 Prozent zunahm. Im Folgejahr war mit minus 4,6 Prozent jedoch ein ähnlich starker Verlust an Produktivität zu verzeichnen. Der Grund hierfür ist, dass einerseits die preisbereinigte Bruttowertschöpfung um 1,7 Prozent zurückging. Preisanstiege und Lieferprobleme bei Vormaterialien dürften hierzu beigetragen haben. Andererseits nahm die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden um 3,1 Prozent zu, unter anderem durch vermehrte Überstunden und verringerte Kurzarbeit. Die Arbeitsproduktivität im Baugewerbe lag damit um 1,2 Prozent über dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. 

Ähnlich wie im Verarbeitenden Gewerbe ging die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden in den Dienstleistungsbereichen im ersten Corona-Jahr 2020 stark zurück, und zwar um 4,9 Prozent. Grund hierfür waren vor allem die Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie, die zu einer zeitweisen Einstellung vieler wirtschaftlicher Tätigkeiten führten, gerade in den besonders kontaktintensiven Branchen: So brach der Arbeitsinput im Gastgewerbe und bei den sonstigen Dienstleistern, zu denen auch die Kreativwirtschaft zählt, noch erheblich stärker ein. Die Kurzarbeiterquote stieg in einigen Branchen zeitweise auf rund zwei Drittel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Zugleich ging die Wirtschaftsleistung in den meisten Branchen deutlich zurück. Wirtschaftszweige wie der Onlinehandel oder die Post-, Kurier- und Expressdienste konnten hingegen im Jahr 2020 ihre Wertschöpfung steigern. 

Da die Wirtschaftsleistung über alle Dienstleistungsbereiche hinweg mit minus 4,0 Prozent etwas schwächer zurückging als das Arbeitsvolumen, ergab sich im Jahr 2020 ein rechnerischer Anstieg der Arbeitsproduktivität um 1,0 Prozent. Im Jahr 2021 ging die konjunkturelle Erholung des Dienstleistungsbereichs (plus 2,8 Prozent) mit einem etwas schwächeren Anstieg des Arbeitsinputs einher (plus 1,9 Prozent). Die Arbeitsproduktivität erhöhte sich nochmal um 0,9 Prozent. Allerdings können diese Durchschnittswerte die sehr unterschiedliche Situation in den einzelnen Branchen nicht widerspiegeln: So konnten sich etwa die Erziehungs- und Gesundheitsdienstleister im Jahr 2021 ihrem Vorkrisenniveau wieder annähern, der Bereich Verkehr und Lagerei dieses sogar leicht überschreiten. Dagegen blieben Arbeitsinput und Produktion im Reise- und Gastgewerbe, in Teilen der Unternehmensdienstleister und bei den sonstigen Dienstleistern im Jahr 2021 im Vorkrisenvergleich noch erheblich eingeschränkt. Insgesamt betrachtet lag die Arbeitsproduktivität in den Dienstleistungsbereichen 2,0 Prozent über dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019. 

Fordert gemeinsam mit dem BGA Runden Tisch beim Bundeswirtschaftsministerium

In einem gemeinsamen Brief fordern der GD Holz und der Spitzenverband BGA das Bundeswirtschaftsministerium auf, bestehende Lieferschwierigkeiten seitens bekannter LKW-Hersteller zu lösen.

Der Hintergrund: Aus den Reihen der Mitglieder beider Verbände wurden in den vergangenen Wochen zahlreiche Beispiele für einseitige und rechtlich fragwürdige Vertragsänderungen seitens bekannter LKW-Hersteller bekannt. Wegen der aktuellen drastischen Probleme in der Lieferkettenversorgung liegen die Wartezeiten für bestellte LKW bei bis zu 1,5 Jahren. Dabei wurden die Liefertermine für bestellte LKW seitens der Industrie ohne Ausgleich immer weiter verschoben, um dann zusätzlich Preise ohne belastbare vertragliche Grundlage dafür zu erhöhen. Hätten die Unternehmen sodann ein vertragsgemäßes Verhalten seitens der LKW-Hersteller gefordert, bestünde die Gefahr, dass die Fahrzeuge nicht ausgeliefert wurden.

Dadurch geraten die Unternehmen zusätzlich unter Druck und sind gezwungen, die Bedingungen zu akzeptieren. Der Rechtsweg bietet hierfür keine rechtzeitige Lösung.

Bemerkenswerter Weise ist festzustellen, dass dieses Verhalten nicht nur bei einem Hersteller, sondern gleichzeitig bei einer Reihe von Herstellern zu beobachten ist.

Der GD Holz und BGA fordern deshalb das Bundeswirtschaftsministerium umgehend auf, die bestehenden Probleme in einem Fachgespräch zwischen Automobilbranche und den betreffenden mittelständischen Unternehmen zu erörtern und zu lösen. „Wir hoffen, dass das Ministerium schnell diesem Vorschlag nachkommt und die bestehenden Probleme konsequent löst“, so die stellv. GD Holz Geschäftsführerin Dr. Katharina Gamillscheg.

Premiere auf der „Holz-Handwerk“ mit komplettem Handwerker-Programm

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Teknos stellt bei der Sommerausgabe des Nürnberger Messe-Duos erstmals nicht auf der „Fensterbau Frontale“, sondern auf der „Holz-Handwerk“ aus (Stand 12.0-810). Anlass ist die Neuvorstellung eines umfangreichen Produktprogramms für handwerkliche Verarbeiter. Das Sortiment reicht von Lacksystemen für Fenster, Türen und andere Außenflächen über klassische Schreinerlacke und Beizen für den Innenbereich bis hin zu skandinavischen Speziallösungen für Sauna und Holzhäuser.

„Mit unserem ersten Auftritt auf der Holz-Handwerk unterstreichen wir, dass wir nicht nur industrielle Beschichtungen für Fenster- und Türenhersteller anbieten, sondern deutlich breiter aufgestellt sind“, sagt Lars Gernoth, Business Development Manager bei Teknos Deutschland. „Wir bieten dem Handwerk ein sehr umfangreiches Sortiment an ausgereiften, zum Teil einzigartigen Lösungen. Das Sortiment ist für den deutschen Markt eine Neuvorstellung, die meisten Produkte haben sich aber in anderen Märkten bereits bestens bewährt. Wir sind zuversichtlich, dass sie auch hierzulande großen Zuspruch finden und bauen gerade unser Handelsparternetz in Deutschland weiter aus, um handwerkliche und kleinere industrielle Verarbeiter flächendeckend versorgen zu können.“

Mehr erfahren:

https://www.teknos.com/de-DE/news/2022/treffen-sie-uns-auf-der-holz-handwerk-2022/