Skip to main content

Author: Möbelfertigung

Goes into the sixth round

A healthy, regular and conscious diet is often a challenge in everyday working life. Closed canteens, long distances, high workloads or uninviting premises as well as unsuitable workplace design are among the contributing factors. Can a workplace be designed to allow for enjoyable and relaxed or shared and communicative mealtimes? A question that Vario addresses to young designers from the disciplines of architecture and interior design as part of its Vario Design Competition this year.

Since 2018, Vario has initiated the architecture and interior design competition Vario Design Competition, which annually focuses on design approaches for the modern, sustainable working world – and presents innovative solutions. 2023 is the sixth time the office furniture manufacturer from Hesse is calling for entries to its unprecedented industry competition. Theme this year: “work and snack vs. snack and work”. Students and young graduates from graduation year 2022 are now invited to enter the competition. Individuals and teams alike can register their participation.

The aim of the competition, which is endowed with prize money totaling 6,000 euros, is once again to promote the next generation of architects and interior designers and pave the way for them to enter the industry. Taunus Sparkasse is also supporting this year’s edition of the competition with a special award of 1,000 euros. Deadline for submission of concepts and designs is June 21, 2023. The award ceremony will take place in September 2023.
The designs will then be judged in two different processes: All submissions will be put to a public vote in a digital exhibition on the competition website vario.com/designcompetition and on instagram (instagram.com/variobuero-furnishings, #variodesigncompetition). A jury of experts will also judge the submitted designs according to the following competition criteria:

  • Conceptual approach and idea
  • Wit and poetry- Convincing performance
  • Relevance for a sustainable, modern working world

The jury is free to distribute the prize money of 6,000 euros. In addition, the selected projects will be implemented together with the participants at the Vario workshop in Liederbach, Hesse, and presented to the public at an awards ceremony. Detailed information about the competition, the exact conditions of participation and competition documents are available at vario.com/company/design-competition-2023.

"Salone del Mobile"

Besucherplus von 15 Prozent

Mit 307.418 Besucher:innen ist Sonntag die 61. Ausgabe des „Salone del Mobile.Milano“ zu Ende gegangen. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Plus von 15 Prozent. Mehr als die Hälfte der Gäste (65 %) kam aus dem Ausland. Insgesamt waren Einkäufer und Industrievertreter:innen aus 181 verschiedenen Ländern vor Ort. Nach Italien war dabei China die zweitgrößte Besuchernation, gefolgt von Deutschland, Frankreich, den USA, Spanien und Brasilien.

„Die 61. Ausgabe des ,Salone del Mobile.Milano‘ war ein internationaler Erfolg und wir freuen uns sehr, dass die Erwartungen übertroffen wurden”, erklärte Maria Porro, Präsidentin des „Salone del Mobile.Milano“. „Wir haben aus dieser Ausgabe einige wichtige Lektionen gelernt: Wir haben gelernt, dass es tatsächlich möglich ist, eine Großveranstaltung wie den ,Salone‘ neu zu gestalten, um sie in die Zukunft zu treiben, dass Nachhaltigkeit wirklich erreichbar ist, wenn das gesamte System an einem Strang zieht, und das neue Inhalte entwickelt und eingesetzt werden können, um Wissen, Wachstum und Wert zu generieren.”

In diesem Jahr war die Mailänder Möbelmesse mit einigen Neuerungen an den Start gegangen. Unter anderem spielte sich das Messegeschehen auf einer Ebene ab und für die „Euroluce“ wurde ein neues Konzept mit einfacherer Wegeführung erarbeitet.

Der Termin für den nächsten „Salone del Mobile“ ist vom 16. bis 21. April 2024.

(Foto: Salone del Mobile.Milano)

Büroimmobilien befinden sich weltweit im Umbruch

Eine neue vom Urban Land Institute (ULI) und The Instant Group erstellte Studie über die Zukunft von Büroimmobilien zeigt, dass sich das Segment Büroflächen deutlich im Umbruch befindet. 

Die Untersuchung belegt, dass Mieter weiterhin die Auswirkungen von tätigkeitsorientierten Arbeitsplätzen (activity-based workplace, ABW) und hybriden Arbeitsmodellen untersuchen, die seitens der Vermieter mehr Flexibilität erfordern. Zudem versuchen Vermieter die zyklischen Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus steigenden Zinsen, einer weiterhin hohen Inflation und hohen Baukosten ergeben.

285 Mieter von Büroflächen, Vermieter und externe Berater aus Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, dem Mittleren Osten und Südamerika haben an der Studie teilgenommen. Darüber hinaus wurden umfangreiche Interviews mit führenden Branchenexperten und zwei Gesprächsrunden durchgeführt, um die sich ändernden Anforderungen der Mieter, die Reaktion der Vermieter und den Einfluss auf ihre Geschäftsmodelle zu untersuchen.

Während das Büro bei den Arbeitsplatzstrategien der Mieter eine wichtige Rolle bei der Vermittlung der Unternehmenskultur, der Verbesserung der Zusammenarbeit sowie der Betreuung neuer und junger Mitarbeiter spielt, zeigt die Studie, dass lediglich 14 Prozent der Mieter glauben, dass sich ihre aktuellen Büroflächen in völligem Einklang mit ihren Geschäftszielen und Strategien befinden. 

Entsprechend einer von The Instant Group durchgeführten Untersuchung hat die Nachfrage nach flexiblen Büroflächen seit der Pandemie weltweit um 29 Prozent zugenommen.

Zudem zeigt die aktuelle Untersuchung, dass Vermieter (80 Prozent) mehr noch als Mieter (75 Prozent) in den nächsten fünf Jahren eine größere Flexibilität und Anpassungsfähigkeit der Mietverträge erwarten. Es gibt regionale und branchenspezifische Unterschiede, wie diese Flexibilität aussehen sollte. Einigkeit besteht jedoch weitgehend bei der Entwicklung neuer Vermietungsstrukturen, die es den Mietern erlauben, im Rahmen des Vertrages ihre Büroflächen zu vergrößern oder zu verkleinern. „Das bedeutet, dass das Mietverhältnis sich weiter zu einer Partnerschaft zwischen Vermieter und Mieter entwickeln muss“, so Craig Hughes, CEO Partnerships bei The Instant Group.

Der Bedarf an kürzeren, flexibleren Mietzeiträumen und nutzungsabhängigen (pay-per-use) Dienstleistungen erfordert ein Überdenken des Geschäftsmodells. 62 Prozent der Vermieter erwarten auf Grundlage des aktuellen Bewertungsmodells, das nur langfristige Verträge anerkennt, einen Rückgang der Kapitalwerte. So wie Anbieter von Büroflächen ihre Strategie hin zu einem „Raum als Service“-Angebot weiterentwickeln, das sich auf das Betriebsmanagement von Gebäuden konzentriert, ist auch eine Neuorientierung bei der Immobilienbewertung erforderlich. Bewertungen müssen den Wert zusätzlicher Serviceleistungen und Angebote, die Partnerschaft zwischen Vermietern und Mietern sowie eine starke Marke und Reputation berücksichtigen. Auch die Auswirkungen von Flexibilität und veränderten Mietzeiträumen sollten eine Rolle spielen. 

Für Vermieter ist es jetzt erforderlich, die Energieeffizienz zu verbessern. Obwohl ESG für Mieter ein wichtiges Merkmal darstellt, glauben weniger als zwei Prozent der Eigentümer, dass sie über das notwendige Investitionsvolumen (Capex) verfügen, um auf die ESG-bezogenen Anforderungen reagieren zu können. Während sich Mieter auf eine Senkung der Gesamtmietkosten konzentrieren, ist für Vermieter eine verbesserte Energieeffizienz eine Voraussetzung, die Mieter zu halten und die Mieteinnahmen zu sichern. Technische Aspekte, wie die Berücksichtigung der Nutzung und die Energieeffizienz, die früher „nico to have“ waren, werden nun zu einer Notwendigkeit. Dabei wird eine entsprechende Datenerfassung für mehr Transparenz und die Erreichung der Netto-Null-Ziele zwingend. 

Lisette van Doorn, CEO des ULI Europe: „Unsere Studie zeigt, dass trotz des Wandels, in dem sich der Büroimmobilienmarkt befindet, physische Arbeitsplätze weiterhin für Unternehmen von Bedeutung sind, um Talente anzuziehen und zu halten, die Unternehmenskultur zu vermitteln und die Produktivität der Mitarbeiter zu verbessern. Allerdings ist auf Mieterseite noch nicht abschließend klar, wie viel Fläche benötigt wird und wie die Räumlichkeiten sein sollten. Deshalb benötigen sie eine flexible Strategie seitens der Vermieter, mit denen sie sich gemeinsam auf diesen Weg begeben. Gleichzeitig versuchen sich die Vermieter in dieser Phase des dramatischen Strukturwandels, mit einer sich hin zu flexibleren und energieeffizienteren Räumlichkeiten verschiebenden Nachfrage inklusive Komfort und Serviceleistungen, für die Zukunft aufzustellen. Außerdem sind sie mit zyklischen Herausforderungen wie steigenden Zinsen, einer hohen Inflation und hohen Baukosten, begrenzter Verfügbarkeit von Eigen- und Fremdkapital sowie hohen Capex- Anforderungen konfrontiert. Während Mieter ihre Bedürfnisse und die Gebäudemerkmale bei einem auslaufenden Mietvertrag kritisch hinterfragen, genießen Vermieter eventuell nicht den Luxus, dass sich der Markt verbessert, sondern müssen möglicherweise kurzfristig handeln, um ihre Mieteinnahmen zu sichern.“

Weitere Informationen unter germany.uli.org und europe.uli.org

HDE

Deutschland: 2023 voraussichtlich 9.000 Geschäfte weniger

Nach den schwierigen Corona-Jahren verliert der Einzelhandel in Deutschland 2023 nach Prognose des Handelsverbands Deutschland (HDE) in diesem Jahr 9.000 weitere Geschäfte. Die zunehmenden Leerstände in vielen Innenstädten machen Standorte unattraktiver und gefährden weitere Unternehmen. Der HDE fordert deshalb eine Gründungsoffensive mit Anreizen durch die Politik und die Schaffung von Ansiedlungsmanagern.

„Betroffen ist vor allem der kleinbetriebliche Nonfood-Fachhandel. Angesichts der Zahlen der letzten Jahre müssen in allen Innenstädten und bei der Politik alle Alarmglocken läuten. Denn ohne erfolgreichen Einzelhandel haben die Stadtzentren kaum Zukunftsperspektiven“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Von 2020 bis 2022 sank die Zahl der Geschäfte pro Jahr um 11.000 und damit deutlich stärker, als in den Vorkrisenjahren 2015 bis 2019, wo dieser Wert bei jährlich 5.000 Läden lag. Ursprünglich ging der HDE für das vergangene Jahr sogar von einem Rückgang um 16.000 Geschäfte aus. Eine solch große Schließungswelle aber konnte auch mit Hilfe von Maßnahmen der Bundesregierung wie Energie- und Gaspreisbremse verhindert werden.

Für das laufende Jahr prognostiziert der HDE einen Rückgang der Anzahl der Läden von nun rund 9.000. Ende 2023 wären damit bundesweit 311.000 Geschäfte übrig, ohne Kleinstbetriebe. Im laufenden Jahr sorgen vor allem höhere Kosten bei den Unternehmen für Druck auf Erlöse und Gewinne. Zudem führt die hohe Inflation zu Kaufkraftverlusten bei den Verbrauchern.

„Stirbt der Handel, stirbt die Stadt. Der Handel ist nicht nur Versorger der Bevölkerung, sondern zeichnet sich auch durch sein vielfältiges gesellschaftliches Engagement vor Ort aus und ist zudem Pfleger des Kulturraumes Innenstadt. Diese Leistungen sind in Gefahr“, so von Preen. Um mit dem Einzelhandel eine der tragenden Säulen der Innenstädte zu stützen, macht sich der HDE nun für eine Gründungsoffensive stark. „Unbürokratische und schnelle Genehmigungsprozesse für Umbauten und Umwidmungen müssen ganz oben auf die Prioritätenliste. Neuansiedlungen und Gründungen brauchen optimale Bedingungen: Beispielsweise sollte es flächendeckend Ansiedlungsmanagerinnen und -manager geben“, so der HDE-Präsident.

Die Zukunft der Handelsimmobilien steht auch im Mittelpunkt des Handelsimmobilienkongresses Deutschland am 25. und 26. April 2023 in Berlin. Mehr Informationen dazu unter www.handelsimmobilienkongress.de

Stable economic situation in SMEs - stagnation on the horizon
Der Mittelstandsverbund ZGV

Stabile Wirtschaftslage im Mittelstand – Stagnation zeichnet sich ab

Der kooperierende Mittelstand ist robuster als befürchtet in das Jahr 2023 gestartet. Das Gros der Unternehmen schätzt die aktuelle wirtschaftliche Lage eher positiv ein und auch bei Investitionen und Beschäftigung zeichnet sich eine Verstetigung für das laufende Jahr ab. Das ist das Ergebnis der aktuellen Konjunkturumfrage des Mittelstandsverbundes unter seinen Mitgliedern.
Das neue Jahr ist für den kooperierenden Mittelstand wirtschaftlich relativ stabil gestartet – 45,6 Prozent der Kooperationen bezeichnen ihre wirtschaftliche Lage als gut, das ist allerdings ein Rückgang gegenüber dem Schlussquartal 2022, in dem noch mehr als 57 Prozent der Unternehmen eine solche Einschätzung meldeten. 

„Auch wenn die Lage aktuell von dem Szenario deutlich positiv abweicht, welches sich zu Beginn des Winters für die Verbundgruppen abzeichnete, so gilt weiterhin höchste Wachsamkeit. Die aktuell weiter leicht sinkenden Energiepreise dürfen nicht über eine nach wie vor historisch hohe Inflation, wuchernde Bürokratie, zu schwache digitale- und Verkehrsinfrastruktur und international einseitiger Abhängigkeiten von Lieferanten hinwegtäuschen. Politische Entscheidungsträger:innen, die einen robusten Mittelstand wünschen, müssen hier entschlossen gegensteuern“, so der Hauptgeschäftsführer des Mittelstandverbundes, Dr. Ludwig Veltmann, mit Blick auf die Ergebnisse der Konjunkturumfrage.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Umsatzzahlen der Kooperationen: Nur gut 40 Prozent der Unternehmen meldeten zwischen Januar und März 2023 Umsatzsteigerungen – das ist ein Minus von rund 8 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorquartal. Gleichzeitig zeigt sich mit rund 30 Prozent (Vor-Quartal: 28,6 %) ein leichter Anstieg der Anzahl der Unternehmen, deren Umsätze im 1. Quartal zurückgingen. Die Prognose für die kommenden Monate sieht der größte Teil der Verbundgruppen stabil (rund 44 %) – es rechnen allerdings etwa 23 Prozent der Unternehmen mit sinkenden Umsätzen (Vor-Quartal: 19,6 %). Mehr als ein Viertel der Kooperationen blickt optimistisch nach vorn und geht im weiteren Jahresverlauf von steigenden Umsätzen aus.

Eine ähnliche Entwicklung ist bei den Anschlusshäusern der Verbundgruppen zu beobachten: Hier zeigten sich die Umsätze zwischen Januar und März für das Gros der Unternehmen stabil (rund 40 %). Beim Umsatz aufwärts ging es für rund ein Viertel der Unternehmen, allerdings verzeichnen mehr als 28 Prozent eine Abwärtsentwicklung im ersten Quartal 2023.

Besser sieht es bei der Ertragslage aus: Für rund 44 Prozent der Verbünde und damit die Mehrheit bewegt sich diese auf stabilem Niveau (Vor-Quartal: 50 %), während rund 25 Prozent der Unternehmen sogar ein Plus spiegeln (Vor-Quartal: 30,4 %). Allerdings berichten auch 30 Prozent der Kooperationen von einem Ertragsminus in den ersten drei Monaten des Jahres (Vor-Quartal: 19,6 %). Beim Blick in die Zukunft erwarten mehr als 54 Prozent der Verbundgruppen in den kommenden Monaten keine wesentliche Veränderung der Ertragsentwicklung. Rund 18 Prozent der Unternehmen rechnen mit einem Plus, rund 25 Prozent gehen aber von einem Rückgang aus.

Zu beobachten ist im ersten Quartal eine Kontinuität des Investitionsverhaltens im kooperierenden Mittelstand: Mehr als 70 Prozent der Kooperationen haben in den ersten drei Monaten genauso viel investiert wie im Schlussquartal 2022 (Vor-Quartal: 62,5 %). Mehr als 12 Prozent der Unternehmen haben sogar mehr Investitionen getätigt (Vor-Quartal: 25 %), während bei 14 Prozent der Verbünde das Investitionsniveau von Januar bis März niedriger ausfiel (Vor-Quartal: 8,9 %). Dabei schaut die Mehrheit der Verbundgruppen optimistisch in die Zukunft – rund 60 Prozent der Unternehmen wollen in naher Zukunft genauso viel investieren, 28 Prozent planen sogar ein Investitionsplus.

Die Beschäftigungszahlen zeigen sich zum Jahresbeginn stabil. Bei mehr als 77 Prozent der Kooperationen hat sich das Beschäftigungs-Niveau nicht verändert (Vor-Quartal: 67,9 %), während rund 18 Prozent der Unternehmen mehr Personal eingestellt haben (Vor-Quartal: 23,2 %). Lediglich 3,5 Prozent der Verbünde haben weniger Personal eingestellt (Vor-Quartal: 8,9 %).

Der Ausblick verrät, dass rund 32 Prozent der Verbundgruppen für die kommenden Monate einen personellen Zuwachs planen – rund 60 Prozent wollen auf gleichem Beschäftigungslevel verbleiben. 

Parallelen zeigt der Blick auf die Anschlusshäuser – auch hier meldeten mehr als 70 Prozent der Unternehmen eine unveränderte Beschäftigtenzahl, rund 11 Prozent haben mehr Personal eingestellt.

Auch wenn der kooperierende Mittelstand weiterhin widerstandsfähig bleibt, setzen ihm vielfältige Herausforderungen wie deutlich gestiegene Energiekosten, eine nach wie vor hohe Inflation, die Nachwirkungen der Pandemie und Lieferengpässe massiv zu. Wie haben sich also die vergangenen Monate auf die Insolvenzgefährdung der Unternehmen ausgewirkt? Die aktuelle Konjunkturumfrage des Mittelstandsverbundes liefert auch hierauf Antworten: So gehen rund ein Drittel der Verbundgruppen davon aus, dass sich die Insolvenzgefährdung ihrer Anschlusshäuser – also ihrer Mitglieder – in der jüngsten Vergangenheit moderat oder sogar deutlich erhöht hat. Etwas mehr als die Hälfte der Kooperationen geht eher nicht davon aus.

Auch eine Gefährdung der Kooperationen selbst durch Insolvenzen oder freiwillige Geschäftsaufgaben von Mitgliedern wird aktuell nur vereinzelt befürchtet. Die meisten Unternehmen gehen von weniger als 1 Prozent der Anschlusshäuser aus, die von Insolvenzen oder freiwilligen Geschäftsaufgaben aus wirtschaftlichen Gründen in 2023 betroffen sein könnten.

An der Konjunkturumfrage haben sich 57 Verbundgruppenzentralen mit rund 43.000 angeschlossenen Unternehmen aus insgesamt 18 Branchen beteiligt – darunter waren etwa Küchen & Möbel, Konsumelektronik, Schuhe & Textil, das Bauhandwerk sowie Lebensmittel & Getränke. Die Erhebung wird regelmäßig unter den Verbundgruppen des Mittelstandsverbundes durchgeführt, die insgesamt 230.000 mittelständische Unternehmen vertreten. Zu den befragten Einkaufs-, Marketing- und Dienstleistungskooperationen zählen beispielsweise Edeka, Rewe, Sport 2000, expert, Mega und Bäko.

Ended successfully after four days

The last edition of “Interzum Guangzhou”, Asia’s largest and most important trade fair for woodworking machinery, furniture production and interior design, which took place in Guangzhou from 28 to 31 March, was a complete success. On an impressive exhibition space of 160,000 square meters, 1,226 exhibitors presented their latest products, concepts and know-how. With a focus on innovation and sustainable development, the fair attracted almost 150,000 trade visitors and provided a platform for exchanging ideas, networking and doing business.

In addition to many top national brands, the fair was also attended by nearly 200 leading international companies looking to expand their presence in the Chinese and Asian markets. Companies like Henkel, Linak, Rehau, Schattdecor, Interprint, and Sugatsune presented new products and materials as well as new technologies and processes, and with this mix gave a global perspective on the development trends of the furniture industry this year.

“Participating in interzum guangzhou this year is quite nice”, noted Andrea Casoni, Asia Market Manager of FGV, a well-known Italian furniture hardware brand. He added: “We are expanding our team in China and broadening our product range, starting with our newly launched hinges, drawers and slides.”

Kaiyuan Chen, Managing Director of Leitz (China), expressed similar views, saying: “I believe this year’s show is very well attended, with many potential customers. The number of orders received has exceeded our expectations.”

Global leading panel manufacturer Kronospan also unveiled its latest series of products for customized furniture at the event. “,Interzum Guangzhou’ is a very important trade fair where everyone comes to discover the latest trends and products”, remarked Kronospan Trading’s CEO Oana Bodea. Sharing her views on the development trend of the furniture industry, she added: “I believe that minimalism and sustainable products are the future of the furniture industry. The new generation is very concerned about the Earth and our future.”

“CIFM”/”Interzum Guangzhou” reaffirmed its position as the ultimate “one-stop” platform for the furniture manufacturing industry with a series of concurrent events to promote regional trade and exchange. Industry professionals had the opportunity to learn about current issues and keep up to date with the latest developments in the industry.

One of the highlights of this year’s fair was the presentation of the “Interzum Guangzhou Award” and its special exhibition area, which emerged from the globally recognised “Interzum Award”. Presented by international experts Dick Spierenburg and Hon.-Prof. Dr. Sascha Peters, the award focuses on new materials, new technologies and new requirements in the global furniture industry. The award aims to promote sustainable development in the industry and offers a forward-looking perspective that attracted many trade visitors.

The VSIL Forum was themed “Vitality of Sustainable Innovation to Life” and invited well-known domestic and foreign companies and international experts to explore the development of the furniture industry. Topics included market needs, branding, product design, green innovation and product intelligence, introducing new ideas and perspectives.

Another forum, “Boundless Design”, explored design trends in upholstered furniture and the digital transformation of companies from an international perspective, inviting an active exchange of ideas.

The VSIL@Gallery, themed “Wakefulness”, offered visitors an intuitive experience. It revolved around the sleep research report of the Dutch youth design studio Enrichers and successfully attracted numerous visitors with its innovative designs and visuals.

As the trend towards industry convergence continues, the demand for personalised and customised products is increasing. This means that the furniture industry is faced with higher expectations in terms of product quality, efficiency, economic value and service experience, creating new challenges for furniture manufacturing.

Simon Jenkinson, President of Linak (China) and Vice Chairman of the China Furniture Association, pointed out that the development of digital and virtual technologies and the emergence of the metaverse are redefining the workplace.

Driven by changing consumer habits and market demand, the use of smart furniture can provide much room for imagination. Accelerating digital transformation and enhancing the innovation capabilities of businesses has become a critical issue.”

The next edition of “Interzum Guangzhou” will continue to take place from 28 to 31 March 2024 at the Canton Fair Complex. To learn more about the event, visit www.interzum-guangzhou.com.

Von Bega zu Nolte Küchen

Und weiter geht es für Rüdiger Schliekmann – offensichtlich war die Bega Gruppe doch noch nicht seine letzte Adresse im Werdegang. Schliekmann war knapp 15 Jahre bei Nobilia, wechselte 2008 zuerst als Geschäftsführer und später Geschäftsführender Gesellschafter zum Maschinenhersteller Ima Klessmann. Von dort aus ging es nicht ganz zwei Jahre zur Horstmann Group, bevor der Manager bei der Bega Gruppe in Lügde eine neue Heimat fand. Im Oktober 2020 übernahm er dort zuletzt die Geschäftsführung der Holding, gemeinsam mit Thorsten und Dieter Hilpert und seit einem Jahr Niko Johns. Es war geplant, dass sich Dieter Hilpert dank dieser Konstellation aus dem operativen Geschehen zurückzieht. Dasraus wird nun nichts, zumindest nicht in dieser Konstellation. Schliekmann hat gekündigt, sein Weg führt in zurück in die Küchenmöbelbranche – back to the roots…

Nach mehr als dreizehn Jahren einer sehr erfolgreichen Zusammenarbeit haben sich Marc Hogrebe, langjähriger technischer Geschäftsführer bei Nolte Küchen und Express Küchen, und die Nolte Group auf Hogrebes Wunsch hin auf eine Trennung zum 30. Juni 2023 verständigt. Schliekmann tritt die Nachfolge als Geschäftsführer Technik an.

Hogrebe nahm seine Tätigkeit bei der Nolte Gruppe im November 2009 bei der damals neu gegründeten Express Küchen GmbH & Co. KG auf und zeichnete verantwortlich für den Aufbau des Werkes und die Umsetzung der Werksentwicklungsplanung. Anfang 2015 übernahm er zusätzlich die technische Geschäftsführung von Nolte Küchen. Mit der von ihm entwickelten „Strategie Technik 2025“ wurden entscheidende Weichenstellungen für die technische Ausrichtung der Werke in Löhne und Bruchmühlen mit Blick auf Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen vorgenommen. Die von ihm verantworteten Maßnahmen haben maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Sortiments- und Umsatzentwicklung beider Unternehmen.

Schliekmann wird sein Amt am 1. Juni 2023 antreten. Er ergänzt das aus Melanie Thomann-Bopp und Heiko Maibach (Vertriebsgeschäftsführung Express Küchen) bestehende Geschäftsführungsteam.

Melanie Thomann-Bopp, die nach dem Weggang von Eckhard Wefing im Sommer vergangenen Jahres den Vertrieb und das Marketing von Nolte Küchen zunächst nur interimistisch übernommen hatte, wird diese Ressorts ab sofort neben dem kaufmännischen Bereich vollverantwortlich vertreten.

Georg Konrad Nolte, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Nolte Gruppe, würdigt die großen Verdienste, die Marc Hogrebe in den vergangenen Jahren für die Unternehmen Nolte Küchen und Express Küchen erworben hat. Er bedankt sich im Namen des Beirates und der Familie ausdrücklich für seinen Einsatz und sein Engagement und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Georg Konrad Nolte ergänzt: „Gleichzeitig freuen wir uns, dass es gelungen ist, die vakante Stelle des technischen Geschäftsführers mit Herrn Schliekmann wieder kompetent zu besetzen und so einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. Wir wünschen ihm einen guten Start und sind überzeugt, dass das Managementteam den erfolgreich eingeschlagenen Wachstumspfad gemeinsam fortsetzen wird.“

Wer nachlesen will, welchen positiven Einfluss Marc Hogrebe auf den Nolte Küchenbereich hatte, der kann dies in der „möbelfertigung“ 3/2023 tun, die im Laufe dieser Woche erscheint.

Stefan Hoefs strengthens Business Development

At the beginning of this year, Stefan Hoefs joined color management and proofing specialist CGS Oris as Business Development Manager. Initially, a major focus of his work will be on the expansion and further development of solutions for industrial surface printing sector.

“We are very pleased to have Stefan with his extensive expertise and industry experience in our team and a very much looking forward to commonly develop our company and our products for new application areas and upcoming challenges,” emphasizes Bernd Rückert, CEO of CGS Oris.

Stefan Hoefs started his professional career in the graphic arts industry in 2006 as Service Manager at BRS GmbH, a graphic arts distributor for digital large format printers. In 2011 he became Product Specialist at Roland DG Germany, where he was already working with CGS Oris on joint projects for the packaging market.

In this context, “Flex Pack”, the proofing system which was especially developed for the packaging market by CGS Oris took on a central role as it enables perfectly simulated packaging proofs and mockups even with complex finishing effects in combination with Roland printers.

In the following years, Hoefs also took care of the decorative surfaces market at Roland DG and introduced proof solutions for surface textures and printing on decorative paper with special decorative inks.

In 2018, Hoefs was in charge for the development of new business fields in the industrial sector as Business Development Manager Industrial for Roland DG EMEA.

"Catas Point Pesaro"

Successful first workshop at new location

“Formaldehyde and volatile organic substances: the rules of the furniture market” was the title of the first workshop held by Catas, which claims to be the most important European testing laboratory for in the wood and furniture sector, at the new “Catas Point Pesaro”. The new Catas location is in the premises of the start-up company Manifaktura, who call themselves Catas partners.

The first event on 4 April was also the official opening of the new lab location. Many companies from the Pesaro district came, which underlines the importance of the topic for the furniture industry.

“It is just the first of many dates we have planned for this year in Pesaro and our headquarters in Lissone,” comments Franco Bulian, director of the laboratory. “The end of the Corona pandemic has finally allowed us to implement this project: To bring Catas even closer to the market-dominant companies and production sites, to share our experience and expertise in a more targeted way.”

Further events are planned for the coming months, among others on the topics of cabinet safety in accordance with the new strict guidelines from overseas and the fire behaviour of materials.

Much interest was signalled at the opening by companies in bonding and lacquering – Catas plans to develop a training programme in this direction.