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Autor: Hahn, Sebastian

möbel kultur-Podcast

„In neuen Märkten können wir nur gewinnen“

Expandieren statt stagnieren: In der aktuellen Ausgabe des „möbel kultur“-Podcasts spricht Editorial Director Gabriele Mühlen mit Dominik Bartsch, Vice President Strategy & Expansion von Westwing, über Erfolgsstrategien in ungewissen Zeiten für den Handel.

Während viele zögern, expandiert Westwing mutig weiter: Mit einem skalierbaren Modell, klarer Design-DNA und hoher Markenbindung erschließt das Unternehmen neue Länder in ganz Europa. Vice President Strategy and Expansion Dominik Bartsch erläutert im Gespräch mit möbel kultur-Host und Editorial Director Gabriele Mühlen, welche Learnings Westwing aus bisherigen Märkten zieht, wie der Rollout in Skandinavien läuft, welche Rolle Eigenmarken und stationäre Stores spielen – und warum Temu für ihn das Gegenteil von Westwing ist.

Die aktuelle Podcast-Folge mit Host Gabriele Mühlen und ihrem Gast Dominik Bartsch gibt’s hier.

Torben Loß, Ansprechpartner der Küchenspezialisten von „Der Kreis“ im Norden
Der Kreis

Erfahrener Vertriebsprofi kehrt zurück

„Unternehmenskultur und Entwicklungsmöglichkeiten“ waren entscheidend: Torben Loß kehrt nach einer kurzzeitigen beruflichen Veränderung zur Verbundgruppe „Der Kreis“ als Regionalleiter Nord zurück.

Nach einer kurzen Zeit außerhalb des Unternehmens kehrt Torben Loß in das „Der Kreis“-Vertriebsteam zurück. Er übernimmt erneut die Position des Regionalleiters für die Region Nord, heißt es in einer Mitteilung der Verbundgruppe für Küchenspezialisten. Loß hatte sich nach seinem Ausscheiden im März für eine neue berufliche Herausforderung entschieden. Der erfahrene Branchenkenner hat jedoch rasch festgestellt, dass seine beruflichen und persönlichen Werte mit denen von „Der Kreis“ besonders stark übereinstimmen.

„Ich freue mich sehr, wieder Teil eines Teams zu sein, das mit Leidenschaft, Verlässlichkeit und Innovationskraft arbeitet und ‚meine‘ bisherigen Mitglieder wieder betreuen zu dürfen“, sagt Torben Loß. „Die Zeit außerhalb hat mir nochmals verdeutlicht, wie besonders die Unternehmenskultur und die Entwicklungsmöglichkeiten bei ,Der Kreis‘ sind.“

„Dass sich Torben Loß nach kurzer Zeit für eine Rückkehr entschieden hat, sehen wir als starke Bestätigung unserer Werte und unseres Führungsverständnisses“, betont Ralph Leimbach, Geschäftsführer „Der Kreis“-Systemverbund. „Wir heißen ihn wieder herzlich willkommen in der ,Der Kreis‘-Familie und freuen uns auf die gemeinsame Weiterentwicklung unserer regionalen Aktivitäten.“

Der Arbeitskreis Ausbildung tagte in der Lehrfabrik Möbelindustrie in Löhne.
VDM

Ausbildung: Mental Health und Teilqualifikation

Impulse zu den Themen Teilqualifikation und Mental Health gab es beim Treffen des Arbeitskreises Ausbildung in der Lehrfabrik der Möbelindustrie in Löhne. Rund 20 Auszubildende und Personalverantwortliche aus verschiedenen Unternehmen waren gekommen.

„Unsere Lehrfabrik ist ein innovatives Beispiel dafür, wie wir junge Menschen für eine Ausbildung in unserer Branche begeistern und dem Fachkräftemangel etwas entgegensetzen können“, betonte Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer der Möbelverbände. Die Lehrfabrik ist ein hochmodernes Ausbildungszentrum, das die komplette Produktionskette der industriellen Möbelfertigung abbildet. Seit ihrer Eröffnung im November 2024 haben hier bereits zahlreiche Auszubildende verschiedener Berufe wertvolle praktische Erfahrungen sammeln können.

Vertrauenspersonen erkennen psychische Erkrankungen

Mental Health und Konflikte in der Ausbildung standen im Zentrum des Impulsvortrags von Mediatorin Karin Dippel. Sie hob den Wert von Ausbilder:innen vor, die als Vertrauenspersonen ansprechbar seien und Warnsignale erkennen würden. Ihre Aufgabe sei es, im Ernstfall qualifizierte Hilfe zu organisieren. Denn: „Psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Suchtprobleme sind die zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen und Arbeitsunfähigkeit.“ Bei Konflikten empfahl sie den Teilnehmer:innen, auf die Möglichkeit von Mediation als wertvolle Erste-Hilfe-Maßnahme zuzugreifen.

Teilqualifikationen als Chance für Bewerber und Unternehmen

Sogenannte Teilqualifikationen als Chance für Bewerber und Unternehmen hob Antja Baier von der Deutschen Industrie- und Handelskammer in ihrem Vortrag hervor: „Mittels Teilqualifikationen können junge Erwachsene etappenweise berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben und schließlich einen Berufsabschluss nachholen. Das Angebot sei eine flexible und attraktive Möglichkeit, die Weichen für eine erfolgreiche Laufbahn in der Möbelindustrie zu stellen.“

Industrie 4.0: Die Transformation beginnt jetzt

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Die vierte industrielle Revolution ist da. Industrie 4.0 verändert die Fertigung durch intelligente, vernetzte Technologien und fördert so Effizienz, Nachhaltigkeit und Agilität. Lectra hat sich an der Spitze dieses Wandels positioniert.

Von der Dampfkraft bis hin zu intelligenten Fabriken hat jede industrielle Revolution tiefgreifende, unumkehrbare Veränderungen ausgelöst. Die heutige Evolution hat digitale Zwillinge, intelligente Daten und vernetzte Wertschöpfungsketten eingeführt, die eine Brücke zwischen Maschinen, Menschen und Systemen schlagen.

Schlüsselkomponenten wie KI, IoT, Big Data und Cloud Computing ermöglichen eine vertikal und horizontal integrierte Produktion, die Silos reduziert, Arbeitsabläufe verbessert und die Reaktionsfähigkeit in Echtzeit erhöht. Diese Technologien sind keine abstrakten Ideen; Sie sind aktive Treiber für messbare Gewinne.

Die Einführung von Industrie 4.0 bedeutet höhere Produktivität, verbesserte Arbeitsumgebungen und nachhaltige Abläufe durch weniger Abfall und ein intelligenteres Ressourcenmanagement. Der Erfolg hängt jedoch von der Bereitschaft ab, Herausforderungen wie Cybersicherheit und Systemintegration anzugehen.

Die Zukunft gehört denen, die bereit sind, sich auf Veränderungen einzulassen. Als führender Anbieter von innovativen Fertigungslösungen unterstützt Lectra Unternehmen auf diesem Weg und rüstet sie aus, um führend zu sein – nicht zu folgen.

Neugierig, mehr zu erfahren? Tauchen Sie ein in Einblicke und praktische Beispiele im Whitepaper von Lectra:

Laden Sie das Whitepaper hier herunter: white-paper-industrie-4-0-de.pdf

Fordert sieben Maßnahmen für ein 100-Tage-Programm

In einem gemeinsamen Maßnahmenpapier an die Parteispitzen der schwarz-roten Koalition fordert die AG Mittelstand schnelle Impulse und spürbare Entlastungen, konkret sieben Maßnahmen für Reformen in den ersten 100 Tagen.

Ein drohendes drittes Rezessionsjahr für die Wirtschaft aufgrund hoher Energiepreise, hoher bzw. steigender Bürokratie-, Steuer- und Abgabenlasten sowie der unberechenbaren US-Zollpolitik hat die AG Mittelstand auf den Plan gebracht. Aus ihrer Sicht sind sieben Maßnahmen prioritär, um Stimmung und Lage schnell zu verbessern.

Strompreissenkung

Die Stromsteuerbelastung muss für alle Unternehmen und Betriebe auf das europäische Mindestmaß gesenkt, Netzentgelte sollen schnellstmöglich reduziert werden. Dies schaffe Freiräume für innovative Technologien und Lösungen und erhöhe zudem die Akzeptanz und den Einsatz von strombasierten Wärmelösungen, die dazu beitragen, die Emissionen bis 2045 signifikant zu senken.

Abschreibungen und Unternehmenssteuerreform für alle

Machten Bundestag und Bundesrat in einem schnellen Gesetzgebungsverfahren den Weg für die vereinbarten umfangreichen Abschreibungsregelungen frei, würde die Liquidität in den Unternehmen kurzfristig gestärkt werden, ein positiver Kreislauf aus höheren Investitionen, einem höheren Wachstum, mehr Arbeitsplätzen und höheren Einkommen könnte angestoßen werden. Zugleich müssten Steuerentlastungen im Sinne der Planbarkeit so schnell wie möglich gesetzlich verankert werden, und zwar für alle Unternehmen, d.h. für Kapitalgesellschaften und Personenunternehmen gleichermaßen. Dringend notwendig seien zudem anwendungsfreundliche Verbesserungen bei der Thesaurierungsrücklage, die bislang von den Unternehmen und Betrieben kaum in Anspruch genommen wird. Dazu gehört die Senkung der vorgesehenen Nachversteuerungs- und Thesaurierungssätze. Auch im Bereich von Verfahrensfragen, der vorgeschriebenen Verwendungsreihenfolge von Altrücklagen und Problemen bei Restrukturierungen liege erhebliches Reformpotential, das es umgehend zu heben gelte.

Sozialpartnerschaft

Die neue Bundesregierung müsse dafür Sorge tragen, dass die Sozialpartner als wichtiger Pfeiler der sozialen Marktwirtschaft in allen Gesetzgebungsvorhaben, die für die Sozialpartnerschaft von Relevanz sind, in die Konzeption und die Ausführung eingebunden sind. Das gilt insbesondere für ein geplantes Bundestariftreuegesetz und eine unabhängige Arbeit der Mindestlohnkommission.

Lieferkettengesetz

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) belastet nicht nur die unmittelbar verpflichteten größeren Unternehmen, sondern über abgewälzte Berichtspflichten auch kleine und mittelständische Zulieferer. Die von der Koalition vorgesehene Abschaffung des LkSG sowie die unmittelbar vorgesehene Aussetzung von Berichtspflichten und Sanktionen müssten daher zügig vorgenommen werden. Das an seiner Stelle geplante Gesetz über die internationale Unternehmensverantwortung zur Umsetzung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) müsse sämtliche Gestaltungsspielräume für eine bürokratiearme und mittelstandsverträgliche Umsetzung nutzen. Ganz wichtig aus Sicht des Mittelstands sei es, den Trickle-Down-Effekt weitgehend zu verhindern. So sollten etwa über regionale Ausnahmeregelungen in der EU und Deutschland tätige Zulieferer von Informationspflichten ausgenommen werden.

Bürokratieabbau

Die Umsetzung des im Koalitionsvertrag vereinbarten Sofort-Entlastungsprogramms müsse zeitnah auf den Weg gebracht und auch im europäischen Kontext gedacht werden. Hierzu zählt die Anhebung von Schwellenwerten, Einführung von Ausnahmevorschriften, die Reduzierung der betrieblichen Beauftragten, die Abschaffung zahlreicher Statistik- und Dokumentationspflichten und die Durchführung von Praxis-Checks zur Vorbereitung des ersten Entlastungsgesetzes noch im laufenden Jahr 2025. Zusätzlich zum Entlastungsgesetz müsse auch die Reform und Ausweitung der Bürokratiebremse in eine „one in, two out“-Regelung umgesetzt werden.

Abschaffung der Bonpflicht

Beim Einkauf wird die Bürokratie durch die Bonpflicht für jeden spürbar. Seit 2020 muss zu jedem Vorgang ein Kassenbon ausgegeben und dem Kunden angeboten werden – sofern keine offene Ladenkasse besteht. Eine sofortige ersatzlose Abschaffung der sog. Belegausgabepflicht führe zum im Alltag spürbaren Bürokratieabbau und würde dabei auch noch unnötigen Abfall vermeiden.

Zügiger Haushaltsbeschluss für 2025

Die Phase der vorläufigen Haushaltsführung sei so schnell wie möglich zu beenden. Der Koalitionsvertrag steht zudem vollständig unter Finanzierungsvorbehalt. Die damit einhergehende Verunsicherung und fehlende Planbarkeit sei ebenso schnell zu beenden.

TripleR

Chancen des Digitalen Produktpasses

Der Digitale Produktpass wird kommen. Insbesondere für die Matratzenindustrie gilt das als große Herausforderung. ­TripleR hat es sich zur Aufgabe gemacht, dabei zu helfen. Wie genau, erklärt Co-Founder Stefaan Coigne im Interview. Dabei erklärt er auch, welche Chancen sich für die Industrie dabei ergeben.

TripleR wird übrigens auf der Interzum im Trendforum Textile & Machinery unter dem Motto „Digital Product Passport: Pathway to Circularity“ dabei sein.

möbelfertigung: Herr Coigne, was verbirgt sich hinter TripleR?
Stefaan Cognie:
TripleR hilft Unternehmen aus der Matratzenindustrie dabei, Kreislaufwirtschaft zu erreichen. Wir sind aktuell zu zweit: Rik Holvoet und ich. Wir beide kennen uns bestens mit der Industrie aus, Rik vor allem auch mit IT und Software Development.
Wir stellen eine Plattform zur Verfügung, die jedem einzelnen Produkt einen digitalen Zwilling gibt. Also den Digitalen Produktpass. Damit stellen wir sowohl Endkunden als auch Recycling-Unternehmen die für sie wichtigen Informationen über das Produkt zur Verfügung.

möbelfertigung: Und wie nimmt die Branche das Angebot an?
Stefaan Cognie:
Sehr gut. Wir haben aktuell 11 Kunden und sind aktiv auf der Suche nach Mitarbeitern, um weiter wachsen zu können.

möbelfertigung: Was halten Sie denn selbst vom Digitalen Produktpass?
Stefaan Cognie:
Der Digitale Produktpass wird kommen, egal, was jemand davon hält. Es wird für viele Unternehmen anstrengend und teuer. Aber wir zeigen der Industrie, dass man die Gelegenheit auch nutzen kann, um mit der Digitalisierung große Potenziale zu heben.

möbelfertigung: Zum Beispiel?
Stefaan Cognie:
Die Digitalisierung der Produkte ermöglicht eine direkte Kommunikation mit den Endkunden. Im Moment gibt es diese Verbindung eigentlich gar nicht, weil der Handel zwischen Industrie und Kunden ist. Mit dem Digitalen Produktpass, wie wir ihn anbieten, ist diese wichtige Kommunikation sehr einfach.

Das komplette Interview lesen Sie in der möbelfertigung 2/2025. Direkt HIER als E-Magazin.

Der traditionsreiche Fertigungs­prozess bei Schiffler Möbel stellte L’Engineers vor einige Herausforderungen.
L’Engineers

Modular denken, digital fertigen, Kunden begeistern

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Meisterstück: L’Engineers und Schiffler Möbel setzen mit digitalen Möbelzwillingen neue Standards in der datenbasierten Fertigung.

Die größte Herausforderung bestand darin, Komplexität nicht einfach nur abzubilden und zu strukturieren, sondern performant durch den Produktionsprozess zu bringen.“ Projektleiter Mathias Hahm bringt auf den Punkt, was Schiffler Möbel gemeinsam mit L’Engineers erreicht hat: eine durchgängige digitale Infrastruktur, die individuelle Möbel effizient und flexibel in Serie bringt.

Schiffler Möbel fertigt hochwertige Korpus­möbel für soziale Einrichtungen – häufig als Kleinserie oder in Losgröße 1. Besonders das tradit­ionsreiche Kindermöbelprogramm steht für „geht nicht, gibt’s nicht“. Doch trotz moderner ­Maschinen war der Weg vom Kundenwunsch bis zur Fertigung geprägt von manuellen Eingriffen, statischen Stücklisten und fehlender Trans­parenz. Der Digitalisierungsgrad war an gewachsener Praxis orientiert und wenig automatisiert. Tausende historische Aufträge wurden analysiert, Muster erkannt und sinnvolle Cluster gebildet. Das ­Ergebnis: 87 % ­weniger statische ­Artikelnummern ohne Verlust von Vielfalt. Strategisch aufgesetzte, konfigurierbare Grundmodelle liefern eine gezielte Steuerung der Varianten.

Gemeinsam mit ERP- und CAD/CAM-Anbietern entwickelte L’Engineers ein System, das ­Daten ohne Medienbrüche durch alle Prozessstufen führt: vom Auftragseingang in die Fertigung bis zur Logistik. Schlüssel sind digitale Möbel­zwillinge – modular, regelbasiert, parameter­gesteuert. Ein intuitiver, textbasierter Konfigurator im ERP macht CAD-Kenntnisse bei der Eingabe überflüssig. Die Konfiguration erzeugt automatisch den digitalen Zwilling im CAD/CAM, dieses generiert Maschinenprogramme und überträgt alles nahtlos in die Produktion. Die Effekte sind messbar: geringerer Pflegeaufwand, klare Zuständigkeiten und schnellere Abläufe. Das alles schafft neue Freiräume für kreative Sonderlösungen.
„Digitale Durchgängigkeit ist kein Leuchtturmprojekt, sondern ein umsetzbarer Weg – wenn Technologie, Datenstruktur und Teamwork zusammenspielen. Bei Schiffler Möbel ist der Beweis gelungen.“, zieht Raffaela Betz, Consultant bei L’Engineers, Resümee. Digitalisierung im Mittelstand funktioniert: modular, skalierbar, zukunftsbereit. Mehr Einblicke, wie L’Engineers neue Potenziale freisetzt, gibt es auf der Ligna 2025 in Halle 12, Stand B51.

Mehr Infos: www.lengineers.de

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann gratulierte Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Ehrenvorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, zum 90. Geburtstag und überreichte Carmen Würth einen Blumenstrauß.
Würth

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth feiert 90. Geburtstag

Am 16. Juli 1945 nimmt die Schraubengroßhandlung Adolf Würth ihre Tätigkeit auf. Es ist der Beginn der Erfolgsgeschichte von Würth: Mit unternehmerischer Leidenschaft, Mut, Neugierde und seinem feinen Gespür für Menschen hat Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Ehrenvorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, den kleinen Betrieb zum Weltmarktführer in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial entwickelt.

Am 29. April 2025 feierte das Familienunternehmen den 90. Geburtstag von Prof. Würth sowie das 80-jährige Bestehen der Würth-Gruppe. Familie und Wegbegleiter, Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur, Kunden und Lieferanten sowie die Unternehmensleitung würdigten seine Lebensleistung bei einem Festakt im Carmen Würth Forum in Künzelsau.

Benjamin Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, und Norbert Heckmann, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe sowie Sprecher der Geschäftsführung der Adolf Würth GmbH & Co. KG, begrüßten die rund 500 Gäste. In einer Videogrußbotschaft gratulierte Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, zum doppelten Jubiläum: „Sie feiern heute ein doppeltes Jubiläum, das weit über Künzelsau, Hohenlohe und Heilbronn-Franken hinausleuchtet. Sie, lieber Herr Würth, und Ihr Unternehmen haben nicht nur Ihre Heimatregion geprägt, Sie haben auch an der Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik mitgeschrieben.“ Steinmeier würdigte besonders Prof. Würths Engagement für die Demokratie, Freiheit und Vielfalt. Weiter sagte er: „Bis heute inspirieren Sie Jung und Alt – mit Ihrem unternehmerischen Mut und Ihrem sozialen Engagement. Unser Land hat Ihnen viel zu verdanken.“

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Begrüßt Nominierung von Alois Rainer

Zur gestern bekannt gegebenen Nominierung des CSU-Bundestagsabgeordneten Alois Rainer zum Bundeslandwirtschaftsminister erklärt AGDW-Präsident Prof. Andreas Bitter:

„Die Waldbesitzer begrüßen die Nominierung von Alois Rainer für das Amt des Bundesministers für Landwirtschaft und Ernährung.  Als erfahrener Parlamentarier mit unternehmerischem Sachverstand verfügt Alois Rainer über eine ausgewiesene Praxisnähe ebenso wie über eine fundierte finanz- und wirtschaftspolitische Expertise für die kommenden Aufgaben in der Bundesregierung.

Seine Arbeit für den ländlichen Raum und sein Einsatz für die Belange des Mittelstandes machen Alois Rainer zu einem vertrauenswürdigen Ansprechpartner für die Waldbesitzenden in Deutschland, die für die Zukunft eine Sicherung der unternehmerischen Freiheit und eines hinreichenden Gestaltungsspielraums in der Waldbewirtschaftung erwarten. Notwendig ist daher eine Neuausrichtung der Forstpolitik, welche die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer als verantwortliche Partner für die Gestaltung des Waldes der Zukunft versteht. Dafür bringt Alois Rainer die richtigen Voraussetzungen mit.

Für die nächste Bundesregierung gilt es, das im Koalitionsvertrag dokumentierte Bekenntnis zu einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und einer verbesserten Unterstützung bei der Erbringung von Ökosystemleistungen, zu denen neben der Holzproduktion z.B. auch die Klimaschutzleistungen des Waldes zählen, zügig in konkrete politische Maßnahmen umzusetzen. Dafür setzen wir auf ein mit allen notwendigen Kompetenzen ausgestattetes und durchsetzungsstarkes Bundeslandwirtschaftsministerium.“