Zum Hauptinhalt springen

Autor: Hahn, Sebastian

Mittelstandsverbund ZGV

Mittelstand fordert Mut statt Regulierung

„Mut zum Handeln – Mittelstand braucht Freiräume“: Unter diesem Motto lud der Mittelstandsverbund ZGV zur PEAK 2025 ein. Die zweitägige Veranstaltung zeigte, dass Kooperation, gezielte Digitalisierung und kreative Impulse die wesentlichen Erfolgsfaktoren sind, der Mittelstand aber auch auf politische Unterstützung baut.

Mehr als 250 Entscheider aus Wirtschaft, Verbundgruppen und Politik trafen sich am 12. und 13. Mai auf Einladung des Mittelstandsverbunds ZGV zur „PEAK 2025“ im Berliner Telegraphenamt. Der Mittelstandsgipfel stand unter dem Leitthema: „Mut zum Handeln – Mittelstand braucht Freiräume“. Klare politische Forderungen, Kooperation und innovative Konzepte standen dabei im Mittelpunkt.

Gleich zur Eröffnung hob der neue Verbandspräsident Günter Althaus hervor, dass insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten Kooperationen entscheidend seien. Nur gemeinsam könne man die Transformation meistern.

Martin Richrath, Vorstandsvorsitzender der EK Retail, bekräftigte dies im Rahmen seines Vortrags zum 100-jährigen Jubiläum des Verbands. Richrath betonte, dass Digitalisierung, nachhaltige Konzepte und fokussierte Shop-Strategien nur im engen Verbund nachhaltig erfolgreich umgesetzt werden könnten. Er appellierte, den Mittelstand durch effizientere Vernetzung weiter zu stärken.

RWK & Kuhlmann Küchen

Produktion in Löhne schließt – Körperschaft bleibt bestehen

Drei Monate nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenregie bestätigt Eigentümer Steffen Liebich das Ende der Küchenproduktion von RWK Einbauküchen am Standort Löhne. Bereits vor rund einer Woche habe die Auslagerung der Produktion von Küchenaufträgen nach Hiddenhausen begonnen. Das schrittweise Herunterfahren der Kapazitäten soll bis spätestens Mitte Juni abgeschlossen sein. Rund 50 verbliebende Mitarbeiter:innen sind von der Entwicklung betroffen. Dennoch bleibe die Körperschaft des Küchenherstellers bestehen, erklärt Liebich. Die Marke soll an einem anderen Standort weitergeführt werden und alle laufenden Aufträge weiterproduzieren – auch und vor allem fürs Ausland.

Nach über 100 Jahren ist Schluss in Löhne: Nachdem die einstige Traditionstischlerei RWK bereits zum zweiten Mal innerhalb von 10 Jahren Insolvenz anmelden musste, konnte auch der kurzfristig eingestiegene Eigentümer Steffen Liebich den ursprünglichen Produktionsstandort nicht halten. Durch den lediglich angemieteten Produktions- und Maschinenpark sei „zu viel auf dem Kostentableau aufgelaufen“, lässt Liebich wissen. Das habe das Unternehmen durch die derzeitige wirtschaftliche Lage nicht kostendeckend refinanzieren können. Trotz guter Gespräche mit verschiedenen Stakeholdern, darunter dem Vermieter der Geländefläche, seien die Mieten schlichtweg zu hoch gewesen, um vorausschauend profitabel zu wirtschaften.

Löhne schließt – Produktion zukünftig in Hiddenhausen

Mit anderen Worten: Die Ausproduktion in Löhne hat bereits begonnen, allerspätestens Mitte Juni schließen sich die Tore des dortigen Produktionswerks. Bis dahin berät Liebich innerhalb seiner Beteiligungsgesellschaft Kairos Industries AG, wie es mit den rund 50 Angestellten weitergeht.

Für die Marke selbst gibt er dennoch eine zufriedene Prognose ab. Großvolumige Aufträge, unter anderem aus dem Libanon, führten dazu, dass die Körperschaft von RWK Küchen definitiv weitergeführt werden soll.

Laufende und auch kommende Aufträge würden zunächst in Hiddenhausen mitproduziert, wo Liebich bereits 2020 beim Küchenhersteller Brigitte Küchen als Geschäftsführer und CEO einstieg und erst Ende letzten Jahres eine Insolvenz in Eigenregie erfolgreich abschließen konnte. Im Gegensatz zu RWK sei der Maschinen- und Fuhrpark bei Brigitte Küchen in eigener Hand gewesen, was eine andere Ausgangssituation geboten habe, so Liebich. In naher Zukunft will der Unternehmer auf dem dortigen Produktionsgelände weitere Investitionen tätigen.

Der Markt im Umbruch

Ob die vorerst in Hiddenhausen abgewickelte Produktion von RWK Küchen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals aus- oder umverlagert wird, ist bislang noch unklar. Liebich betont aber, das von ihm geführte Unternehmen komme „allen Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und Auftraggebern nach“. Parallel bedauere er die Schließung am Standort Löhne, sagt aber auch, dass die Branche vor weiteren Umwälzungen stünde. „Man muss erkennen, wann eine schlechte Bilanz der derzeitigen Wirtschaftskrise geschuldet ist“, erklärt der Investor. „Oder ob sich der Markt und dessen Anforderungen dauerhaft geändert haben.“

Einrichtungspartnerring VME

Jahresüberschuss von 10,6 Mio. Euro

Das Jahr 2024 stand für den Einrichtungspartnerring VME ganz im Zeichen bewusster Weiterentwicklung und Zukunftsorientierung. Die diesjährige Gesellschafterversammlung in Rotterdam hat deutlich gemacht.

Der Verbund stellt sich den Herausforderungen der Zukunft. Trotz eines anspruchsvollen Marktumfeldes werden strategische Projekte gezielt vorangetrieben, neue digitale Plattformen integriert und Markenkonzepte erfolgreich weiterentwickelt. „Es geht nicht darum, auf bessere Zeiten zu warten – es geht darum, sie aktiv mitzugestalten“, betont Hauptgeschäftsführer Frank Stratmann. „Wir haben das Jahr 2024 genutzt, um wichtige Grundlagen für die Zukunft zu schaffen. Und diesen Kurs werden wir auch 2025 konsequent fortsetzen.“

Dass 2024 kein einfaches Jahr war, blieb auch beim Einrichtungspartnerring VME nicht ohne Wirkung. Doch trotz der gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen konnte der Verbund mit einem Jahresüberschuss von 10,6 Millionen Euro und einem zentralregulierten Umsatz von rund 1,35 Milliarden Euro abschließen. Mit einer Ausschüttungsquote von rund 0,99 Prozent sendete der Verbund ein starkes Signal der Verlässlichkeit an die Gesellschafter:innen.

Der Einrichtungspartnerring VME setzte 2024 gezielt auf Zukunftsthemen. So konnten im Bereich der Markenentwicklung wichtige Akzente gesetzt werden. Interliving überzeugte mit einem Soft-Relaunch und initiierte mit dem Online-Farbspezialisten MissPompadour eine einmalige Kooperation in der Möbelbranche. Trendhopper konnte seine Standorte in Deutschland und Österreich weiter ausbauen. Besonders beeindruckend verlief der Start von Roomio: Erst im März vorgestellt, konnte die neue Marke für eine junge, online-affine Zielgruppe innerhalb weniger Monate in Einrichtungshäusern mit insgesamt 96 Standorten etabliert werden – eine Entwicklung noch über die Erwartungen hinaus. In den kommenden Monaten wird es hier insbesondere im Bereich Marketing, darunter auch Influencermarketing, neue Maßnahmen geben. Gleichzeitig wird die erfolgreiche Interliving-Kampagne mit Henning Baum im zweiten Halbjahr 2025 fortgesetzt. Der bekannte Schauspieler wurde im vergangenen Jahr als neues Testimonial der Marke vorgestellt und überzeugt mit seiner Authentizität und Ausstrahlung – Eigenschaften, die ihn auch weiterhin zum idealen Markenbotschafter von Interliving machen.

Parallel dazu schreitet die Digitalisierung im Verbund spürbar voran. So sorgte die Einführung von Tools wie „ManageMax VME“ für effizientere Prozesse und bessere Analysen im Verbund und in den Anschlusshäusern. Neben der gezielten Weiterentwicklung der Digitalisierung interner Prozesse bieten Angebote wie die neu gegründete VMeDI Community den Partnerunternehmen konkrete Unterstützung bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen wie der EUDR.

Die bereits 2024 angekündigte Öffnung der VME Digitale.25 für alle interessierten Mitarbeiter:innen aus Handel, Industrie und Verbänden setzte ein starkes Zeichen für den zukunftsweisenden Blick des Einrichtungspartnerring VME. Der Digitalkongress, der im März 2025 in Bielefeld stattfand, war dabei weit mehr als ein einmaliges Branchentreffen – er markierte den Aufbruch in eine neue Phase der digitalen Zusammenarbeit. Das positive Feedback der Teilnehmenden bestätigt den Bedarf nach Austausch, Innovation und gemeinsamer Weiterentwicklung. „Wir haben 2024 genutzt, um uns für die Zukunft aufzustellen“, so Frank Stratmann. „Jetzt ist die Zeit, um gemeinsam Fahrt aufzunehmen.“

Impulse für neue Denkansätze lieferten auf der Gesellschafterversammlung neben Jürgen Karmann, Janine Bernskötter und Helmut Hagner aus dem Aufsichtsrat auch renommierte Gastredner wie Unternehmerin und Visionärin Sarna Röser sowie ARD-Wirtschaftsjournalist Markus Gürne.

Die nächste Gesellschafterversammlung findet vom 4. bis 6. Mai 2026 statt.

möbelfertigung 2/25

Die komplette Ausgabe jetzt online lesen

Ab sofort können Sie die komplette möbelfertigung 2/2025 komplett als E-Magazin online lesen.

Top-Themen der Ausgabe: Die Weltleitmessen Interzum und Ligna und was Sie dort erwarten können; wie sich Rotpunkt Küchen noch besser aufstellt; wie Sobha Furniture drei Top-moderne Möbelfabriken gleichzeitig errichtet; Trends in Sachen Hybrid Work; das Transformationsprogramm von Felix Schoeller; wie sich der junge Dekordrucker Decor in Printing aufstellt; wie die Hecht AG das Qualitätsmanagement bei Bene automatisiert und noch viel mehr.

Zur Navigation der E-Magazines: Unser Service für unsere Kunden ist es, dass alle Anzeigen auf den Absender verlinkt sind. Zudem auch der obere Teil des Inhaltsverzeichnisses. Sie können dort klicken, um auf die jeweilige Seite zu gelangen. Top-Themen können direkt vom Titel per Klick angewählt werden.

Außerdem: Um eine bessere Lesbarkeit zu garantieren, können Sie einzelne Textblöcke nun durch einmaliges Anklicken (bzw. touch auf mobilen Geräten) hervorheben und vergrößern.

Damit Sie auch in Zukunft keine Ausgabe der möbelfertigung verpassen und Ihr Ohr stets dicht am Puls der Branche bleibt, sichern Sie sich jetzt Ihr Abo!

Um das E-Magazin auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets bequem konsumieren zu können, gibt es die möbelfertigung-App. Diese erhalten Sie kostenfrei als Download wahlweise im ,Google Play Store‘ für Android-Systeme oder im iOS ,App Store‘ für Apple-Geräte.

Fe-Ma-Tech wird den Besuchern der Ligna 2025 moderne PUR-­Beutelschmelzgeräte (o.) und den neuen „Gluepatrol“ (u.) vorstellen.
FE-MA-TECH

Nachhaltigkeit treibt sie an

Sponsored Article:

Die Klebetechnologiespezialisten von Feldkötter Maschinen Technik präsentieren dem Fachpublikum auf der ­Ligna 2025 ihre aktuellen Produktentwicklungen. Bei den bewährten PUR-Systemen und dem neuen ­„Gluepatrol“ rücken die Aussteller neben technischen Details vor allem den Umweltgedanken in den Fokus.

Seit 1992 widmet sich die Feldkötter Maschinen Technik GmbH & Co. KG (Fe-Ma-Tech) der Entwicklung von Klebe­technologien. Das Familien­unternehmen aus Rödinghausen fühlt sich der Umwelt verpflichtet, was sich in allen Facetten des Firmenkonzepts wiederfindet. Der Anbieter von industriellen Klebstofflösungen setzt auf die ­Reparatur, Wartung oder Umrüstung bestehender Geräte, anstatt den Markt mit neuen Maschinen zu überschwemmen. Aktuell sind insbesondere Beutelaufschmelzgeräte, Vakuumbehälter sowie Vorwärm- und Reinigungstische als essenzielle Ausrüstung für Möbelhersteller weltweit gefragt.

Mitarbeitende von Fe-Ma-Tech werden vom 26. bis 30. Mai auf der Ligna in Hannover als Aussteller aktiv am Geschehen teilnehmen, um die neuesten technischen Entwicklungen und Highlights des Unternehmens persönlich vorzustellen. Den Fachbesuchern aus aller Welt werden in Halle 016 an Stand F11 unter anderem die PUR-Systeme und der „Gluepatrol“ präsentiert.

Ganz gleich, mit welcher Kantenanleimmaschine gearbeitet wird, der Klebetechnikspezialist verfügt über das notwendige Fachwissen und die Erfahrung, um diese Maschine professionell und effizient auf die Verwendung von PUR-Leim umzurüsten. Insgesamt wurden vier Varianten entwickelt, die für verschiedene Anwendungsfälle geeignet sind. Als Standardausführung gibt es die 2-kg- oder 20-kg-Anlage. Für die kompakte Variante stehen die 2-kg-Light und der CC-Melter zur Auswahl. Angesichts der steigenden Anfrage nach platzsparenden Anlagen hat Fe-Ma-Tech die 2-kg- und die 2-kg-Light-Version zu einer einzigen Einheit kombiniert und optimiert – sie wurde optisch aufgewertet, ihre Bedienbarkeit sowie der Energieverbrauch durch eine neuartige Konstruktion deutlich verbessert.

In diesem Jahr soll der „Gluepatrol“ den Markt erobern. Mit dieser Neuheit ist es nun möglich, den Pegel des Klebstoffes in der Dosier­anlage an die Bedürfnisse der Produktion anzupassen. Mithilfe eines Timers können verschiedene Füllstandeinstellungen unterschiedlich terminiert werden, um die Qualität des Klebstoffes zu ­erhalten und Verschwendung zu vermeiden. Der „Gluepatrol“ reduziert die schnelle Reaktion von PUR-Klebstoffen, indem er sicherstellt, dass nur das notwendige Minimum verwendet wird. Zum Schichtende kann die Leimangabe sogar kontrolliert leergefahren werden. Ein integrierter Sensor misst die Temperatur des Klebstoffes und der Leimangabe. Klebstoff, der verbrennt, gehört mit diesem Gerät der Vergangenheit an.

Mehr Infos: www.fematech.de

Küchenwohntrends

Hervorragende Messebilanz

Mit einem Besucher- und Ausstellerrekord ging die 7. Ausgabe des Salzburger Messedoppels aus Küchenwohntrends und Möbel Austria vom 7.–9. Mai 2025 zu Ende: Mehr noch als frische Möbel- und Beratungsimpulse für den Handel stand die persönliche Qualität des Austauschs im Vordergrund, der vielfach von Ausstellern, Gästen und Speaker:innen gelobt wurde.

Von einer „etablierten Messe“ braucht man bei der Küchenwohntrends, die 2011 ins Leben gerufen und 2025 bereits zum 7. Mal durchgeführt wurde, natürlich nicht mehr zu sprechen – das ist allen Beteiligten rund um Industrie, Handel und Fachpresse längst klar. Davon zeugten auch die Zahlen der diesjährigen Aufgabe, welche sich mit 240 Ausstellern auf 15.000 Quadratmetern und rund 6.800 Besucher:innen aus ganz Europa auf dem höchsten Stand seit Gründung des Formats wiederfanden. Das entspricht einem Zuwachs von 18 Prozent im Vergleich zur vorherigen Ausgabe 2023, die wiederum ebenfalls – verglichen mit 2021 – um 46 Prozent gewachsen war.

„Das Beste, was uns passieren konnte“

Viel wichtiger als ein Pflichttermin im zweijährigen Rhythmus war jedoch die Wertschätzung, die dem Salzburger Messe-Duo aus Küchenwohntrends und Möbel Austria allerortens entgegengebracht wurde: Die, die von Anfang an dabei waren – beispielsweise Systemceram oder Quooker – konnten sich sichtlich freuen, schon vor Jahren „den richtigen Riecher“ gehabt zu haben. Neuaussteller wie AKP, Mobliberica oder die Dross&Schaffer Gruppierung lobten die starke Frequenz und Qualität der Fachbesucher:innen, von denen immer mehr auch aus dem deutschen Händlernetzwerk die Reise nach Salzburg antraten. Und Matthias Schaufler, Geschäftsführer Österreich von Carat, brachte die Meinung vieler landestypischer Unternehmen auf den Punkt: „Dieses Messeformat ist das Beste, was uns in Österreich passieren konnte.“

Stephan Schmidt, Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Schlösser und Be-schläge, dankt Olaf Lechte für 25 Jahre Loyalität und gewissenhafte Leistung im PIV.
Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert

Olaf Lechte für 25 Jahre Prüftätigkeit geehrt

Seit einem Vierteljahrhundert ist Olaf Lechte (59) für das Prüfinstitut Schlösser und Beschläge Velbert (PIV) tätig. Für seine Loyalität und seine gewissenhafte Leistung wurde er vom Geschäftsführer der Gütegemeinschaft Schlösser und Beschläge e.V., Stephan Schmidt, geehrt.

„Jeder Tag ist hier anders, daher macht die Arbeit auch viel Spaß. Hinzu kommen die Kollegen, die einen immer unterstützen. Es ist etwas Besonders hier zu arbeiten, sonst wäre ich auch nicht so lange hier“, sagt Olaf Lechte.

Nach seiner Lehre zum Feinmechaniker hat er für verschiedene Firmen in Velbert gearbeitet, unter anderem auch mehr als zehn Jahre für die Schulte-Schlagbaum AG. Seit dem Jahr 2000 ist er für das PIV tätig. In dieser Zeit hat er alles geprüft, was in 25 Jahren in unserer Branche entwickelt wurde. Daher kennt er sich im Bereich der Technik hervorragend aus und ist deswegen für alle Kollegen, aber auch für Kunden, als Experte der Ansprechpartner, wenn Fragen aufkommen.

Karriere trifft Klimaschutz

Unter dem Motto „Deine Zukunft: Wald. Holz. Klima“ finden vom 19. September bis 5. Oktober 2025 bundesweit die Aktionstage der Initiative „Holz rettet Klima“ statt. Ziel ist es, Menschen die vielfältigen Berufschancen der Forst- und Holzwirtschaft näherzubringen und gleichzeitig das Klimaschutzpotenzial der Branche sichtbar zu machen.

Während der Aktionstage zeigen Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Verbände in ganz Deutschland, wie spannend und zukunftsrelevant die Arbeit im Wald und mit Holz ist. Ob bei einem Blick hinter die Kulissen, in offenen Gesprächen mit Auszubildenden oder bei gemeinsamen Baumpflanzaktionen – überall können Interessierte erleben, wie der Weg in einen nachhaltigen Beruf aussehen kann. Gleichzeitig wird deutlich, wie viel die Branche bereits heute zum Klimaschutz beitragen kann.

Die Aktionstage richten sich sowohl an junge Menschen, die auf der Suche nach einem sinnstiftenden Beruf sind als auch an Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die sich für eine nachhaltige Tätigkeit interessieren. Gleichzeitig bieten sie Unternehmen eine wertvolle Gelegenheit, ihre Ausbildungsangebote sichtbar zu machen, mit künftigen Fachkräften ins Gespräch zu kommen und ihre Rolle als Teil der Lösung für eine klimafreundlichere Zukunft zu unterstreichen. Die Verbindung von Berufsorientierung, Klimaschutzkommunikation und regionaler Sichtbarkeit macht die Aktionstage zu einem kraftvollen Instrument für die gesamte Branche.

Erwin Taglieber, Präsident des Deutschen Holzwirtschaftsrates, betont die Bedeutung der Aktionstage: „Wer heute einen Beruf in der Forst- und Holzwirtschaft ergreift, gestaltet aktiv eine nachhaltigere Zukunft mit. Die Aktionstage bieten Interessierten die Chance, ihre Talente in einer Branche mit Sinn und Zukunftsperspektive einzubringen.“

Ausgerufen werden die Aktionstage von der Initiative „Holz rettet Klima“, die alle teilnehmenden Unternehmen und Institutionen mit umfassenden Materialien und Kommunikationsangeboten unterstützt. Von Social-Media-Vorlagen über Pressemitteilungen bis hin zu Recruiting-Videos stellt die Initiative Werkzeuge bereit, um die eigenen Aktionen effektiv zu präsentieren und eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Teilnehmen können alle, die ihre Begeisterung für Wald, Holz und Klimaschutz weitertragen und sichtbar machen möchten.

Weitere Informationen zu den Aktionstagen, Materialien zur Mitwirkung sowie zur Anmeldung sind unter www.holz-rettet-klima.de abrufbar.

VDMA

Schnell die richtigen Weichen stellen

Zur Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler sagt Bertram Kawlath, Präsident des VDMA:
 

  • „Friedrich Merz übernimmt das Amt des Bundeskanzlers in einer wirtschaftlich und gesellschaftlich besonders herausfordernden Zeit. Wir verbinden mit seinem Amtsantritt die Erwartung an eine klare wirtschaftspolitische Orientierung und mutige Reformen. In den ersten 100 Tagen müssen die Weichen auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit gestellt werden.”
     
  • „Die deutsche Politik war in der EU in den vergangenen Jahren zu oft wie gelähmt. Das können wir uns nicht mehr leisten, Deutschland muss wieder zum europäischen Zugpferd werden und zusammen mit den europäischen Partnern die Vertiefung des Binnenmarkts energisch vorantreiben.”
     
  • „Der industrielle Mittelstand braucht endlich spürbare Entlastung; durch weniger Bürokratie, mehr Flexibilität am Arbeitsmarkt und einen Staat, der digital, schnell und verlässlich agiert. Deutschland benötigt ein echtes Standort-Upgrade, um im internationalen Wettbewerb aufholen zu können.“
     
  • „Gerade die verbesserten Investitions- und Innovationsbedingungen mit beschleunigten Abschreibungen sowie einer breit nutzbaren Forschungszulage bieten großes Potenzial, unsere Innovationskraft und Wettbewerbsfähige deutlich zu erhöhen. Das alles trauen wir der neuen Bundesregierung zu.“
     
  • „Der Maschinen- und Anlagenbau steht als größter industrieller Arbeitgeber Deutschlands bereit, diesen Weg konstruktiv mitzugehen: mit Innovationskraft und einem klaren Bekenntnis zur industriellen Wertschöpfung im Land.“