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Autor: Hahn, Sebastian

Carolina und Michele Giobbi sollen mehr Verantwortung bei der Sicam übernehmen.
Sicam

Carlo Giobbi öffnet die Tür für die nächste Generation

„Es ist an der Zeit, meinen Kindern Carolina und Michele die Türen zur zweiten Generation der Sicam  zu öffnen und sie noch stärker und direkter in die Leitung dieser schönen Messe einzubinden, die dank der Aussteller und Besucher, die sich jedes Jahr für uns entscheiden, zu einem festen Bezugspunkt im internationalen Messekalender geworden ist“.

Mit diesen Worten kündigte Carlo Giobbi – Gründer der Sicam, der internationalen Messe für Komponenten, Zubehör und Halbfertigprodukte für die Möbelindustrie – an, dass er der Veranstaltung Kontinuität und weitere Impulse verleihen wolle, indem er Carolina und Michele Giobbi noch stärker und direkter in die Leitung einbezieht.

Die Nachricht, die den zahlreich anwesenden Journalisten auf der Eröffnungspressekonferenz der Sicam 2023, die vom 17. bis 20. Oktober stattfand, mitgeteilt wurde, wurde mit einem langen und bewegenden Applaus aufgenommen. Carlo Giobbi wollte sofort klarstellen, dass es sich keineswegs um eine Übergabe handelt, sondern um die pflichtbewusste Anerkennung der von seinen Kindern in den letzten Jahren geleisteten Arbeit und um einen Ansporn, einen sehr erfolgreichen Weg in einer Zeit fortzusetzen, die von den Messeveranstaltern verlangt, mit den laufenden Veränderungen Schritt zu halten.

„Wir müssen in die Zukunft blicken und zeigen, dass wir den Willen und die Energie haben, unsere Position als effektiver Treffpunkt zwischen Menschen mit neuen Inhalten zu bereichern“, schloss Giobbi.

Wir haben mit Carlo Giobbi darüber natürlich auch in unserem Podcast zur Sicam gesprochen. Den können Sie HIER hören.

COO Xiaowei Lin hat jetzt die kommissarische Geschäftsführung von Poggenpohl.
Poggenpohl

Xiaowei Lin übernimmt kommissarisch die Geschäftsführung

Wieder hat Poggenpohl einen Führungswechsel zu vermelden: CEO Dirk Lange ist ausgeschieden, die kommissarische Geschäftsführung übernimmt COO Xiaowei Lin vom chinesischen Investor Jomoo. Zugleich versicherte dieser bei einer globalen Mitarbeiterversammlung seine engagierte und uneingeschränkte Unterstützung bei der Weiterentwicklung des Herforder Unternehmens, sowohl von seiner Seite als auch seitens Jomoo. Bei der Versammlung unter dem Motto „Neue Horizonte“ unterstrich Lin zudem, dass sich das Geschäft der Premiumküchenmarke nach der Insolvenz stabilisiert habe und Poggenpohl trotz der sehr schwierigen und unerwarteten Herausforderungen auf dem Markt wieder einen Wachstumskurs eingeschlagen habe. „Die Marke Poggenpohl besitzt einen hohen Stellenwert, der in der Branche fest verankert ist,“ betonte Lin. „Es ist unsere Aufgabe, diesen zu sichern und Poggenpohls führende Position zu erhalten. Aus diesem Grund werden Anpassungen vorgenommen, um sich den sich wandelnden Geschäftsanforderungen anzupassen.“ Die Veränderungen sollen vor allem für bessere Renditen sorgen. Gleichzeitig solle den Kunden ein „ultimatives Erlebnis im Luxussegment“ geboten werden, wozu die notwendigen Investitionen beitragen sollen.

Dirk Lange hatte im September 2021 die Position als CEO angetreten.

Nachhaltigkeitspreis für Pfleiderer
Pfleiderer

Gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis

Erfolg für Pfleiderer: Die Gruppe gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP) 2024 in der Kategorie Grundstoffe/ Holzverarbeitung und krönt damit ein Jahr, das voll von Auszeichnungen für die ESG-Aktivitäten (ESG: englisch für Environmental, Social and Governance) des Unternehmens war. Unter anderem wurde der Holzwerkstoffhersteller im Jahresverlauf mit der Goldmedaille von EcoVadis ausgezeichnet und gehört laut der Ratingagentur Morningstar/ Sustainalytics als zweitplatziertes Unternehmen in der Kategorie Baustoffindustrie zu den besten zwei Prozent von 15.000 aller global bewerteten Unternehmen.

„Dieser Preis ist in erster Linie eine Auszeichnung für das unermüdliche Engagement meines Teams“, betont Dr. Frank Herrmann, CEO der Pfleiderer-Gruppe. „Nachhaltigkeit war bei Pfleiderer schon immer mehr als nur ein Lippenbekenntnis. Wir haben den Begriff im Unternehmen aber in den letzten Jahren nicht nur mit immer mehr Leben gefüllt, sondern als Haltung fest mit unserer Strategie verbunden. Das zahlt sich nun immer mehr aus – für unsere Kunden, unser Unternehmen und natürlich die Umwelt!“

Die 140-köpfige Fachjury entschied sich nach einem langen Auswahl- und Bewertungsprozess im Finale dreier Unternehmen für Pfleiderer. Die Preisverleihung findet am 23. November 2023 im Rahmen einer prominenten Veranstaltung in Düsseldorf statt. Bereits seit 2008 werden beim DNP Unternehmen für ihre außergewöhnlichen Leistungen im Feld der Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Pfleiderer qualifizierte sich erstmalig für das Finale und hat sich dort gleich durchgesetzt.

Orgatec 2024
Orgatec

Starker Zuspruch in der Anmeldephase

Die Vorbereitungen für die kommende Orgatec laufen auf Hochtouren. Vom 22. bis 25. Oktober 2024 wird die internationale Leitmesse für moderne Arbeitswelten wieder zur Plattform für Inspiration, Networking und Wissenstransfer. Die Messe hat sich in den vergangenen Jahren als eine der wichtigsten Veranstaltungen in der Branche etabliert und zieht herstellende Unternehmen, Händlerinnen und Händler und Interior-Expertinnen und -Experten aus aller Welt an.

Zu den marktführenden Ausstellern, die ihre Teilnahme bereits bestätigt haben, gehören:  Anker, Assmann, Belux, Herbert Waldmann, Inclass Designworks, Interstuhl, JAB, JOS+ Vonk, Kastel, Kinnarps, Klöber, Köhl, lapalma, Mobel Linea, molo, Muuto, Narbutas International, NORR11, Novus Dahle, Nowy Styl, Object Carpet, Palmberg, Pedrali, Prostoria doo, Quadrifoglio, Reiss, Sedus Stoll, Thors Design und Viasit. Zudem stellen auch Brands wie COR, Dauphin, Flokk, Grau, König + Neurath, VS sowie Wilkhahn Wilkening + Hahne erneut auf der ORGATEC aus.

„Wir freuen uns über die große Resonanz, die wir von den ausstellenden Unternehmen während der Anmeldephase für die Orgatec 2024 erhalten. Die positive Anmeldezahl bestätigt, dass unser neues Konzept gut angenommen wird und wir uns auf dem richtigen Weg zu einer erfolgreichen Veranstaltung im kommenden Jahr befinden“, so Thomas Postert, Director der Orgatec.

Franz Kaldewei, Michael Rathaj und Carsten Zirk (v.l.) inmitten der neuen PV-Freiflächenanlage, die jetzt in Betrieb genommen wurde.
Kaldewei

Größte PV-Anlage deutscher Badhersteller geht in Betrieb

Kaldewei geht einen weiteren bedeutenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität mit der Inbetriebnahme einer neuen Photovoltaik-Freiflächenanlage. Auf einem Areal von rund 45.000 Quadratmetern erstreckt sich die Anlage, die in rund 20 Wochen erstellt wurde. Über 16.000 hochmoderne PV-Module wurden installiert, sodass Kaldewei nun zusammen mit den bereits vorhandenen Anlagen insgesamt mehr als 19.000 PV-Module für die eigene Stromerzeugung nutzen kann.

Dank der neuen Freiflächenanlage lässt sich auch in Spitzenzeiten bis zu 100 Prozent des Strombedarfs von Kaldewei durch Sonnenenergie abdecken, was die Umweltbelastung erheblich reduziert und zugleich die langfristige Resilienz von Kaldewei in unsicheren Zeiten stärkt. Die neue Anlage gehört zu den leistungsstärksten in der heimischen Region, und ist die größte PV-Anlage deutscher Badhersteller. Mit ihr könnte man mehr als 1.700 Vier-Personen-Einfamilienhäuser vollständig mit grünem Strom versorgen.

Diese wegweisende Initiative unterstreicht erneut die Umsetzung der „Luxstainability-Strategie von Kaldewei, die das Unternehmen konsequent auf nachhaltigen Luxus ausrichtet. Bereits durch seine Teilnahme an der Science Based Targets-Initiative (SBTi) hat Kaldewei sein Engagement für die Bekämpfung des Klimawandels und die Erreichung der Klimaziele, festgeschrieben im Pariser Klimaschutzabkommen, bekräftigt.

Franz Kaldewei betont die Bedeutung dieses Meilensteins: „Die Inbetriebnahme unserer neuen PV-Freiflächenanlage markiert nicht nur einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Ausrichtung von Kaldewei, sondern auch zur langfristigen Absicherung der Energieversorgung.“  Kaldewei dankte dem engagierten Projektteam um Michael Rathaj und Carsten Zirk für ihren unermüdlichen Einsatz, der die Realisierung dieser wegweisenden Anlage ermöglicht hat.

Mit der Inbetriebnahme der neuen PV-Freiflächenanlage setzt das Familienunternehmen ein starkes und sichtbares Zeichen für eine nachhaltige Zukunft. Zusammen mit der Tatsache, dass Kaldeweis Stahl-Emaille Produkte generell nach einer langen Lebensdauer zu 100 Prozent in den Materialkreislauf zurückgeführt werden können, ist dies ein weiterer Beweis der nachhaltigen Ausrichtung des Unternehmens.

Die Haba Family Group hat den Standort Lutherstadt Eisleben aus Sicherheitsgründen vorläufig gesperrt.
HABA Family Group

Möbelproduktion in Lutherstadt Eisleben soll wieder aufgenommen werden

Nach dem Produktionsstop am Standort Lutherstadt Eisleben arbeitet die Haba Family Group mit Hochdruck daran, die Möbelfertigung wieder aufzunehmen. Unternehmensangaben zufolge sah man sich Mitte Oktober gezwungen, die Produktion aus Sicherheitsgründen befristet zu unterbrechen. Eine unabhängige Sachverständigenanalyse hatte demnach große bauliche Mängel am Gebäude und an der Sicherheitsausstattung mehrerer Fertigungssanlagen ergeben.

„Wir setzen alles daran, um wenigstens in Teilen so bald wie möglich den Betrieb wieder aufnehmen zu können“, sagte Geschäftsführer Dr. Mario Wilhelm. „Wir sind uns unserer Verantwortung für die Beschäftigen bewusst. Deshalb blieb uns nach Erhalt der Einschätzung des Sachverständigen keine andere Wahl, als die dortige Fertigung zeitlich befristet zu unterbrechen.“

Mitte September 2023 hatte die Haba Sales GmbH & Co. KG beim zuständigen Amtsgericht in Coburg Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Für die Marke Haba sieht der „Zukunftspakt 2030“ eine Sortimentsfokussierung auf hochwertige Spielwaren und Spiele zur Entwicklungsförderung von Kindern vor, während Haba Pro seine Marktführerschaft bei Möbeln für Kindertagesstätten und Ganztagseinrichtungen weiter ausbauen will. Ziel ist es, nach erfolgreicher Eigenverwaltung effektiver zu agieren, so das Unternehmen.

Vitra Circle Store
Vitra Circle Stores

Zweites Leben für Vitra-Möbel

Ab sofort ist der „Vitra Circle Store Campus“ in der Siza-Halle in Weil am Rhein geöffnet. Hier gibt es aufgearbeitete Vitra-Möbel, Beratung zur Möbelpflege, Ersatzteile und Reparaturmöglichkeiten. Mit den Circle Stores setzt Vitra zirkuläres Wirtschaften in die Praxis um. Gebrauchte Möbel und Accessories bekommen hier ein zweites Leben: Muster-, Messe- und Ausstellungsstücke werden geprüft, bei Bedarf aufbereitet und dann zum reduzierten Preis wieder in Umlauf gebracht.

Der scheidende VDM-Präsident Elmar Duffner (Mitte) mit seinem Nachfolger Leo Lübke (rechts) und Verbandsgeschäftsführer Jan Kurth.
VDM

Leo Lübke ist neuer Verbandspräsident

Leo Lübke ist neuer Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM). Die Mitgliederversammlung wählte den 59 Jahre alten Unternehmer am Donnerstag in Frankfurt einstimmig zum Nachfolger von Elmar Duffner. Lübke leitet als geschäftsführender Gesellschafter den Polstermöbelhersteller Cor Sitzmöbel Helmut Lübke GmbH & Co. KG. Dem VDM-Präsidium gehört Lübke bereits seit 2011 an, seit 2020 fungierte er als Vizepräsident. Zudem sitzt er dem Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie vor. Seine Amtszeit als VDM-Präsident beträgt drei Jahre.
 
„Ich freue mich auf diese Aufgabe und sehe es als große Ehre an, auf dieser besonderen Position für eine besondere Branche arbeiten zu dürfen. Mit ein bisschen Respekt und Ehrfurcht schaue ich dennoch auf diese Aufgabe: Ich stehe schließlich in einer langen Reihe namhafter Persönlichkeiten, zu denen viele Jahre auch mein Vater gezählt hat“, sagte Lübke. Sein Vater Helmut Lübke war von 1997 bis zu seinem Tod im Jahr 2006 VDM-Präsident. Für ihn sei es wichtig, so Leo Lübke, „die Besonderheit und Heterogenität dieser schönen Möbelbranche nach innen und außen zu vertreten“. Als führende Möbelnation in Europa könnten die deutschen Produzenten mit breiter Brust auftreten und stolz auf ihre Produkte „Made in Germany“ sein. „Möbel sind ein emotionales Produkt und diese Emotionalität müssen wir vermitteln.“  
 
Leo Lübke dankte seinem Vorgänger Elmar Duffner für sein enormes Engagement in der herausfordernden Corona-Zeit. „Elmar Duffner hinterlässt große Fußspuren und ein hervorragend bestelltes Feld. Er hat diesen Verband mit professioneller Hand und Weitblick durch eine von besonderen Herausforderungen geprägte Zeit geführt und die Branche weiter zusammenrücken lassen.“ Der 63 Jahre alte Duffner war im Herbst 2020 zum zweiten Mal zum VDM-Präsidenten gewählt worden. Er hatte das Amt schon von 2008 bis 2014 innegehabt.
 
In seiner neuen Funktion wolle er die Sichtbarkeit der Möbelindustrie in der Öffentlichkeit und bei der Politik weiter erhöhen, sagte Lübke. Dabei setze er auch auf die im Frühjahr 2023 gemeinsam mit dem Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) gestartete Brancheninteressenvertretung „Möbel in Deutschland“. Darüber hinaus gelte es, den Export der Branche zu forcieren und der zunehmenden Bedeutung des Themas Nachhaltigkeit noch stärker Rechnung zu tragen.
 
VDM-Geschäftsführer Jan Kurth freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Präsidenten. „Leo Lübke ist ein erfahrener und wirklich visionärer Unternehmer. Er verfügt über tiefe Einblicke in die Branche und bereichert unsere Verbandarbeit schon seit vielen Jahren.“ Nach einer Bankausbildung studierte Lübke Industriedesign in Kiel. Seit 1994 führt er den in Rheda-Wiedenbrück ansässigen Premiumsitzmöbelhersteller Cor (Umsatz 2022: 50 Millionen Euro), den sein Vater 1954 gegründet hat. Bis zum Verkauf im Jahr 2014 leitete Leo Lübke zudem den Markenmöbelproduzenten Interlübke.
 
Unterstützung erhält Lübke von den zu seinen Stellvertretern gewählten Präsidiumsmitgliedern Andreas Wagner (Rotpunkt Küchen) und Markus Wiemann (Oeseder Möbel-Industrie). Neu in das Präsidium berufen wurden Sabine Brockschnieder (Bauformat Küchen), Christine Disselkamp (C. Disselkamp Schlafraumsysteme), Katharina Hartmann (Hartmann Möbelwerke) sowie Martin Kaus (Schramm). „Ich freue mich sehr über die – längst überfällige – Bereicherung unseres Präsidiums durch drei engagierte Unternehmerinnen“, sagte Lübke. Weiterhin dem Präsidium gehören an: Elko Beeg (Sachsenküchen), Ralph Bestgen (Himolla), Daniel Böllhoff (Gebr. Nehl), Stefan Bornemann (Erpo), Andreas Decker (Möbelwerke A. Decker), Wolfgang Kettnaker (Kettnaker) und Stefan Waldenmaier (Leicht Küchen). Großer Dank ging an Michael Stiehl (Rauch Möbelwerke), der nach 17 Jahren aus dem VDM-Präsidium ausscheidet, sowie an Dirk Krupka (Häcker Küchen), der sich ebenfalls nicht zur Wiederwahl stellte.
 
Die deutsche Möbelindustrie verzeichnet seit Monaten eine rückläufige Nachfrage. Bis August 2023 lagen die mengenmäßigen Auftragseingänge der Branche vor dem Hintergrund hoher Inflationsraten und einer rückläufigen Baukonjunktur um rund 10 Prozent unter den Vorjahreswerten. Für das Gesamtjahr 2023 rechnet die Branche mit einem Umsatzminus von 5 bis 7 Prozent bei Gesamterlösen von rund 18 Milliarden Euro.
 
Edgar Walk, Chefvolkwirt von Metzler Asset Management, prognostizierte in seinem Vortrag für die kommenden Quartale eine Achterbahnfahrt der Weltwirtschaft. Zunächst würden sich erst noch die Abschwungtendenzen durchsetzen. Im Verlauf des kommenden Jahres könnten diese durch einen neuen Aufschwung abgelöst werden. Gleichzeitig sei für 2024 mit einem deutlichen Rückgang der Inflation zu rechnen. Vor diesem Hintergrund könne es gegen Ende des kommenden Jahres unter Umständen zu ersten Leitzinssenkungen durch die Europäische Zentralbank kommen, sagte Walk voraus.

Hettich Zentrale
Hettich

Veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2023

Mit dem vierten freiwilligen Nachhaltigkeitsbericht gibt die Hettich Gruppe einen Einblick in ihre Nachhaltigkeitsstrategie, in umgesetzte und geplante Maßnahmen sowie in Erfolge und Herausforderungen auf dem Weg. Den ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlichte Hettich bereits 2015 und hat ihn seitdem kontinuierlich aktualisiert – lange bevor das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung die heutige Präsenz erlangte.

Bei Hettich steht der Mensch im Mittelpunkt. So haben Gesundheit und Arbeitssicherheit oberste Priorität. Für Hettich als Arbeitgeber stehen eine fundierte Aus- und Weiterbildung, die Förderung von Vielfalt und Chancengleichheit sowie die gelebte Eigenverantwortung aller Kolleginnen und Kollegen im Fokus. Hettich schafft einen attraktiven Arbeits- und Lebensraum, der Menschen stärkenorientiert wachsen lässt. Zur Strategie gehören eine zukunftsfähige und gesunde Hettich-Kultur einschließlich der Förderung digitaler Kompetenz als Voraussetzung und Unterstützung für eine moderne Zusammenarbeit und nachhaltige Arbeitswelt.

Als verantwortungsvolles Mitglied der Gesellschaft engagiert sich Hettich über Unternehmensgrenzen hinweg. Beispielsweise gewährt Hettich Geld- und Sachspenden für Bildung und Wissenschaft, Kunst, Kultur und soziale Anliegen. An den Hettich-Standorten unterstützt das Unternehmen durch Sponsoring-Aktivitäten und die Förderung der ehrenamtlichen Tätigkeiten der Kolleginnen und Kollegen. Außerdem leisten die Gesellschaften der Hettich Gruppe ihren Beitrag zum Steueraufkommen und zu den Sozialabgaben im jeweiligen Land.

„Wir übernehmen Verantwortung für die Welt, in der wir leben, um die Ressourcen dieser Erde bestmöglich für nachfolgende Generationen zu erhalten“, sagt Jana Schönfeld, Geschäftsführerin der Hettich Gruppe. Schon seit vielen Jahren betrachtet die Hettich Gruppe die kontinuierliche Verbesserung der Ressourceneffizienz, Reduzierung des Energieverbrauchs und Vermeidung von Umweltbelastungen als verpflichtenden Bestandteil der Unternehmenskultur.

Verbindliche Nachhaltigkeitsgrundsätze gelten bei Hettich schon seit Anfang der 1990er Jahre und sie werden auf unterschiedlichsten Ebenen auch konsequent in die Tat umgesetzt. Ende 2022 hat die Hettich Gruppe ihre Nachhaltigkeitsgrundsätze aktuell an die Unternehmensstrategie angepasst und um das Ziel der Klimaneutralität an den Unternehmens-Standorten bei den direkten und indirekten Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2 gemäß „Greenhouse Gas Protocol“) ergänzt. „Dabei geben wir der Vermeidung und Reduzierung den Vorrang und betrachten die Kompensation klimaschädigender Treibhausgasemissionen nur als letzte Möglichkeit“, betont Ute Schulz, Team Corporate Responsibility.

„Bei Hettich leben wir eine Mitmachkultur, in der wir alle unsere Stärken, Leidenschaften und Ideen bestmöglich einbringen können. Das gilt selbstverständlich auch für unsere Nachhaltigkeitsinitiativen“, berichtet Schönfeld. Obwohl Grundsätze, Richtlinien und Prozesse zum verantwortungsvollen, nachhaltigen Handeln in der Hettich Gruppe seit vielen Jahren implementiert sind, gibt es noch viel zu tun, um die Zukunft für alle lebenswert zu gestalten. „Gemeinsam als Team gestalten wir die Nachhaltigkeitsagenda und sorgen zusammen für kontinuierliche Weiterentwicklung“, hebt Schulz hervor.

Der detaillierte Hettich-Nachhaltigkeitsbericht 2023 steht im Internet auf Deutsch und Englisch zum Download bereit:

https://www.hettich.com/short/nws2iyr