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Autor: Hahn, Sebastian

Der Vorstand des Fachverband Matratzen-Industrie besteht aus Thomas Bußkamp (Mitte) von Eurocomfort als Vorsitzender, Carl-Cristoph Held (l.) von F.A.N. Frankenstolz als stellvertretender Vorsitzender, Klaus Neudecker (2.v.l.) von Rummel und Hannes Brandtner (2.v.r.) als Beisitzer, hier zusammen mit Geschäftsführer Martin Auerbach (r.).
Fachverband Matratzen-Industrie

Vorstand bei Jahreshauptversammlung bestätigt

Am 9. und 10. November fanden die Jahrestagungen von Heimtex und Fachverband Matratzen-Industrie statt – unter gemeinsamem Dach in Köln. In diesem Rahmen wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Seit dem Wechsel von Akva-Geschäftsführer Lars Brunsø zu Hannes Brandtner (2.v.r.), Geschäftsführer Erich Werkmeister, besteht das Gremium aus Thomas Bußkamp (Mitte) von Eurocomfort als Vorsitzender, Carl-Cristoph Held (l.) von F.A.N. Frankenstolz als stellvertretender Vorsitzender, Klaus Neudecker (2.v.l.), Rummel, und Hannes Brandtner als Beisitzer.

Darüber hinaus gab Verbands-Geschäftsführer Martin Auerbach (r.) bekannt, dass Schramm nun als neues Mitglied an Bord ist. Damit gibt es aktuell 25 ordentliche und zehn assoziierte Mitgliedsunternehmen. „Das sorgt für eine hohe Schlagkraft“, betonte Auerbach. Mahnte aber gleichzeitig, dass die Sichtbarkeit dem Handel gegenüber weiter gestärkt werden müsse. Nicht zuletzt, weil immer mehr Hersteller aus anderen Ländern auf den deutschen Markt drängen und weil die Nachfrage aktuell schleppend sei. Laut einer internen Umfrage schätzen 13 Prozent die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage im 1. Halbjahr 2023 (bezogen auf die Umsätze) als „schlecht“ ein, 42 Prozent als „eher schlecht“. Für zwölf Prozent war sie „gut“ und für 33 Prozent „eher gut“. Für das 1. Halbjahr 2024 (im Vergleich zum 1. Halbjahr 2023) fällt die Meinung durchaus positiv aus: 67 Prozent schätzen die Perspektive als „eher gut“ ein und 4 Prozent als „gut“.

Für den Verband selbst ist das Jahr 2023 trotz allem ein gutes Jahr, da er sehr viele Projekte und Initiativen realisiert hat. Dazu gehört ein Pilotprojekt zum Matratzen-Recycling sowie das „Musterklassenzimmer“. Hierbei wurden drei Klassenräume an verschiedenen Schulen mit textilem Bodenbelag ausgestattet und dann Umfragen zur Akustik und zur Wohlfühlatmosphäre durchgeführt. Des Weiteren hat das Kompetenz-Zentrum Textil + Sonnenschutz (der Zusammenschluss von Matratzenverband, Heimtex und Verband innenliegender Sicht- und Sonnenschutz) im November an der Fachkonferenz zum Digitalen Produktpass für Unternehmer:innen aus dem Mittelstand in NRW teilgenommen und eine Session moderiert. Mit einem Vortrag zeigte der Verband zudem Flagge auf einem Summit der Umweltwirtschaft NRW über KMU.

Zu den größten Herausforderungen für die Matratzenindustrie bis 2028 gehören laut Martin Auerbach der Fachkräftemangel und die überbordende Bürokratie. Um diesen wirksam zu begegnen, werden die Themen Automatisierung/Lean Management und Digitalisierung in den kommenden Jahren entscheidend. Der Verband will den Unternehmen hierbei mit Informationen, Beratung und Schulungen zur Seite stehen.

Über die Bedeutung von Mut, Entscheidungsfreude, Verantwortung referierte Pilot und Autor Peter Brandl auf sehr unterhaltsame Art. Er betonte, dass es besonders in schwierigen Zeiten wichtig ist, eine „Can do Attitude“ zu besitzen. Abgerundet wurde die Jahreshauptversammlung durch eine Nachtwächter-Tour durch Köln und ein entspanntes Get-together in einer Brauerei.

Frank Fahrner Grass
Grass

Frank Fahrner ist neuer Chief Sales and Marketing Officer

Seit dem 01. Oktober verantwortet Frank Fahrner als Mitglied der erweiterten Geschäftsführung (Management Board) die Bereiche Vertrieb und Marketing in der Grass Gruppe.

Die Einrichtungsbranche ist für den 53-jährigen nicht neu: Er begann seine berufliche Laufbahn beim Dübel-Fabrikanten Fischer und wechselte dann zum Sanitär-Hersteller Hansgrohe. Dort zeichnete er in den 18 Jahren seiner Tätigkeit zunächst für das Corporate Marketing und Messen verantwortlich. Anschließend entwickelte er als Sales Director zahlreiche europäische Vertriebsgesellschaften weiter, ehe er die Niederlassung in Mexiko aufbaute und die Leitung für den gesamten lateinamerikanischen Markt übernahm. Nach einem Zwischenstopp als Vertriebsdirektor für Europa, den Mittleren Osten und Afrika bei Häfele in Nagold agierte er zuletzt als Geschäftsführer bei TGA, einem Dienstleister der WR-Gruppe.

In seiner neuen Rolle als Chief Sales and Marketing Officer (CSMO) wird Frank Fahrner die weltweiten Vertriebs- und Marketingaktivitäten begleiten, Vertriebsstrategien weiterentwickeln und in enger Zusammenarbeit mit den Vertriebsgesellschaften die internationalen Märkte stärken.

„Die Grass Gruppe ist ein Unternehmen, das mit seinen hochwertigen Systemen sprichwörtlich Bewegung in die Produkte ihrer Kunden bringt“, erklärt Fahrner. „Das hat mich von Anfang an begeistert. Ich freue mich darauf, die Zukunft von Grass mitgestalten zu können.“

Rauch Werk in Markt Bibart
Egger

Erwerb des Rauch Spanplattenwerks in Markt Bibart abgeschlossen

Am 8. September 2023 war der Kaufvertrag zwischen Egger und der Rauch Gruppe unterzeichnet worden. Das Werk in Markt Bibart verfügt über Anlagen zur Produktion von Rohspanplatten mit einer Kapazität von bis zu 650.000 Kubikmeter jährlich. Am Standort sind 195 Mitarbeitende beschäftigt, die die Egger Gruppe übernimmt. Über den Kaufpreis und weitere Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart. Die Möbelwerke der Rauch Gruppe bleiben von der Übernahme unberührt. Mit dem Closing am 10. November 2023 ist das Werk offiziell Teil der Egger Gruppe, die nun 22 Produktionsstandorte zählt.

„Nachhaltiges Wachstum aus eigener Kraft ist unser erklärtes Ziel. Mit diesem weiteren Standort in unserem Kernmarkt Deutschland führen wir unsere Strategie erfolgreich fort. Die langjährige Expertise der Belegschaft in Markt Bibart gemeinsam mit den Synergieeffekten, die sich aus unserer Gruppenpräsenz ergeben, ermöglicht großes Wachstumspotenzial für den Standort“, betont Thomas Leissing, Egger Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung und Sprecher der Gruppenleitung.

Egger strebt in Hinblick auf Prozesse und Systeme eine rasche Integration des Standorts in die Gruppe an. Zudem prüft der Holzwerkstoffhersteller bereits erste Investitionsvorhaben am Standort. Egger zählt dabei klar auf die Erfahrung der Belegschaft vor Ort.

Eine Staubexplosion am Werksgelände in Markt Bibart machte schon kurz darauf ein erstes gemeinsames Notfallmanagement notwendig: Am Samstagabend, 11. November 2023, kam es im Bereich der Trockenspanaufbereitung aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Staubexplosion. Daraufhin fing ein großes Silo Feuer, in dem Holzspäne gelagert waren. Die Einsatzkräfte konnten die Löscharbeiten in der Nacht erfolgreich abschließen. Verletzt wurde niemand. Die durchgehende Belieferung der Kunden ist gewährleistet.

„Wir bedanken uns bei den Mitarbeitenden vor Ort und bei der Feuerwehr sehr herzlich für die rasche und umsichtige Umsetzung aller nötigen Lösch- und Gefahrenabwehrmaßnahmen“, erklärt der neue Werksleiter Technik/Produktion Markus Scheran. Er sowie weitere Experten der Egger Gruppe unterstützen das Team in Markt Bibart nun bei der Klärung der Ursache sowie bei der raschen Wiederinbetriebnahme der Anlagen.

Tridonic und Zumtobel

Bauen insgesamt 170 Stellen in Dornbirn ab

Der Sozialplan für rund 170 betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Produktionsbereichen am Standort Dornbirn bei Tridonic und Zumtobel ist am 10. November verabschiedet worden. Die Geschäftsführung von Tridonic und Zumtobel sowie die Betriebsräte und Sozialpartner haben nach intensiven, konstruktiven Gesprächen die Einigung erarbeitet. Mitte Oktober kündigte die Zumtobel Group die durch wirtschaftliche Umstände bedingte Neuausrichtung des Tridonic-Werks in Dornbirn und damit einhergehend die unumgängliche Reduzierung der Beschäftigtenzahl um rund 100 Mitarbeitende im Produktionsbereich an.

„Für uns ist es ein schmerzlicher Schritt, dass wir die Produktion in Dornbirn zukünftig nur mit weniger Personal weiterführen können, um den Produktionsstandort zu erhalten. Die wirtschaftlichen Umstände, zuletzt der massive Umsatzeinbruch im ersten Quartal 2023/24, zwingen uns zu einer zeitnahen Reorganisation. Wir werden unser Hauptaugenmerk darauf richten, den Personalabbau sozial ausgewogen zu gestalten und arbeiten derzeit an einem umfassenden Sozialplan“, so Tridonic CEO Hugo Rohner zu diesem Zeitpunkt.

Auch im Zumtobel Leuchtenwerk in der Schweizerstraße in Dornbirn – Leitwerk mit klarem Profil für hochautomatisierte Produktion – sind zur künftig besseren Produktionsauslastung Volumenanpassungen und Optimierungen in der Organisation notwendig. Das bedeutet über einen Zeitraum von knapp einem Jahr einen Stellenabbau von insgesamt rund 70 Arbeitsplätzen, darunter auch Leiharbeiter.

Erfolgreiche Sozialplanverhandlungen mit Betriebsräten und Sozialpartnern
Tridonic und Zumtobel hatten von Beginn an erklärt, den Stellenabbau für alle Betroffenen sozial verträglich zu gestalten und entsprechende Verhandlungsbereitschaft zugesichert. So sind die Sozialplanverhandlungen zügig vorangetrieben worden. Der nach gemeinsamen Beratungen am 10. November verabschiedete Sozialplan sieht neben einem freiwilligen Abfertigungsprogramm auch eine Arbeitsstiftung vor.

Alfred Felder, CEO Zumtobel Group: „Es war uns sehr wichtig, gemeinsam mit unseren Sozialpartnern, den Betriebsrätinnen und Betriebsräten einen Sozialplan aufzustellen und wir sind froh, dass wir für die betroffenen Beschäftigten ein gutes Resultat erzielt haben. Wir danken allen Beteiligten für die Zusammenarbeit sowie die konstruktive und zielorientierte Gesprächsatmosphäre.“

Roland Heeger Claus Neuffer von Schattdecor
Schattdecor

Heeger übergibt an Neuffer

Roland Heeger hat seit Mai 2005 als Vorstandsmitglied für Schattdecor die Ressorts Technik, Forschung und Entwicklung, Innovations- und Prozessmanagement, Informationstechnologie und Digitalisierung verantwortet.

Maßgeblich gestaltete er in seiner Rolle das internationale Wachstum des Unternehmens durch den Aus- und Neubau der Schattdecor-Standorte mit. Technologische Meilensteine, wie beispielsweise die Entwicklung und Einführung des Digitaldrucks, haben neue Standards und Maßstäbe im Bereich Dekordruck und Design ermöglicht. Nach 18 Jahren als Vorstand Technik hinterlässt Roland Heeger damit eine stabile Ausgangssituation für eine erfolgreiche und wettbewerbsfähige Zukunft für die Schattdecor Unternehmensgruppe. 

 „In fast zwei Jahrzehnten Schattdecor hat Roland Heeger mit großer Hingabe, fundierter Fachkenntnis und Mut zu Neuem sein Ressort in ein modernes Zeitalter überführt“, so der Vorstandsvorsitzende Roland Auer. „Viele große Leuchttürme zeichnen seinen Karriereweg. Wir sind ihm sehr dankbar für sein beispielhaftes Engagement für das Unternehmen Schattdecor und seinen Pioniergeist.“

Heeger übergibt sein Amt als Vorstand Technik zum 1. Januar 2024 an Claus Neuffer. Neuffer ist seit März 2000 bei Schattdecor und aktuell Bereichsleiter Technik. Mit der Übergabe erfolgt auch die Erweiterung des Vorstandsressorts Technik um den Bereich Nachhaltigkeit. Der Bereich Informationstechnologie geht mit der Neustrukturierung in das Ressort von Dr. Derick Beitel über, Vorstand Finanzen.

„Im Namen des gesamten Vorstandes, dem Aufsichtsrat und der Familie Schatt wünschen wir Roland Heeger nur das Beste für die Zukunft. Wir sind uns sicher, dass Claus Neuffer den Bereich Technik in seinem Sinne weiterführen wird und heißen mit ihm erneut einen langjährigen und erfahrenen ‚Schattdecorler‘ im Vorstand herzlich willkommen“, betont Roland Auer.

Jungheinrich Flurförderfahrzeuge
Jungheinrich

Starke Entwicklung von Umsatz und Ergebnis bei gleichzeitig schwächerer Marktnachfrage

Die Jungheinrich AG verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2023 eine starke Entwicklung von Umsatz und Ergebnis, registrierte im Jahresverlauf gleichzeitig aber auch eine Abschwächung der Marktnachfrage. Über alle Geschäftsfelder hinweg belief sich Jungheinrichs Auftragseingang im Zeitraum von Januar bis September 2023 auf 3.873 Mio. Euro und lag damit 8 Prozent über dem Vorjahreswert von 3.594 Mio. Euro. Allerdings gingen im dritten Quartal die Fahrzeugbestellungen im Neugeschäft spürbar zurück. „Jungheinrich hat in den ersten drei Quartalen neue Höchstwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Im Laufe des Jahres hat sich die Konjunktur insbesondere in Europa und den USA jedoch deutlich abgekühlt. Die geopolitischen Risiken sind gleichzeitig noch weiter gestiegen. Vor diesem Hintergrund haben wir im dritten Quartal einen spürbaren Rückgang der Fahrzeugbestellungen registrieren müssen. Kumuliert liegen wir beim Auftragseingang aber weiterhin über dem Vorjahr“, sagt Dr. Lars Brzoska, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG.

Der Auftragsbestand des Neugeschäftes betrug zum 30. September 2023 insgesamt 1.587 Mio. Euro. Das waren 169 Mio. Euro beziehungsweise 10 Prozent weniger als ein Jahr zuvor (1.756 Mio. Euro) und entsprach dem Niveau des Auftragsbestandes vom 31. Dezember 2022 (1.595 Mio. Euro). Hintergrund der Entwicklung des Auftragsbestandes ist unter anderem auch die weitere Normalisierung der Lieferketten, wodurch eine effiziente Abarbeitung bestehender Aufträge erfolgen konnte.

Jungheinrichs Konzernumsatz erreichte in den ersten neun Monaten einen Wert von 4.020 Mio. Euro und lag damit 18 Prozent über dem Vorjahreswert (3.397 Mio. Euro). Wesentlicher Wachstumstreiber war das Neugeschäft. Neben den guten Zuwächsen bei Neufahrzeugen trugen auch die Umsatzerlöse der in diesem Jahr von Jungheinrich erworbenen Storage-Solutions-Gruppe von 136 Mio. Euro, davon 67 Mio. Euro im 3. Quartal 2023, zu dieser Entwicklung bei.

Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) stieg im Zeitraum von Januar bis September 2023 um 72,9 Mio. Euro beziehungsweise 27 Prozent auf 338,8 Mio. Euro (Vorjahr: 265,9 Mio. Euro). Die EBIT-Rendite lag mit 8,4 Prozent ebenfalls über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (7,8 Prozent). Das EBIT profitierte von der Umsetzung von Maßnahmen zur Margenabsicherung, welche die Kostenerhöhungen aus Materialpreissteigerungen, Tarifeffekten und dem Aufbau von Personal – auch durch Akquisitionen – mehr als ausgleichen konnten. Der von März bis September 2023 enthaltene operative Ergebnisbeitrag der Storage Solutions Gruppe belief sich auf 21 Mio. Euro. Mit 314,6 Mio. Euro stieg das EBT sehr deutlich um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (234,6 Mio. Euro). Die EBT-Rendite erreichte 7,8 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf 231,3 Mio. Euro (Vorjahr: 174,8 Mio. Euro). Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte 2,28 Euro (Vorjahr: 1,72 Euro).

Zum 30. September 2023 ergab sich für den Jungheinrich Konzern eine Nettoverschuldung von 360 Mio. Euro (31. Dezember 2022: 75 Mio. Euro). Die deutliche Erhöhung um 285 Mio. Euro gegenüber dem Jahresende 2022 resultierte vorrangig aus dem negativen Free Cashflow des 1. Halbjahres 2023, da dieser in Folge der Akquisition mit 307 Mio. Euro aus der Kaufpreiszahlung für die Storage-Solutions-Gruppe belastet war. Der Free Cashflow von Januar bis September 2023 belief sich auf -98 Mio. Euro (Vorjahr -273 Mio. Euro). Ohne Berücksichtigung der Akquisition weist Jungheinrich einen positiven Free Cashflow auf.

Die Zahl der Beschäftigten im Jungheinrich Konzern stieg im Neun-Monats-Vergleich um 1.262 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf 20.845 (Vorjahr: 19.583). Insgesamt entfiel ein Großteil des Aufbaus auf die Akquisitionen der Storage-Solutions-Gruppe und Magazino, den Ausbau der Nearshoring-Organisation sowie auf den Produktionsstart im neuen Werk in Tschechien.

Jungheinrich rechnet für das Gesamtjahr 2023 mit einem Auftragseingang zwischen 5,0 Mrd. Euro und 5,4 Mrd. Euro (2022: 4,8 Mrd. Euro). Für den Konzernumsatz wird eine Bandbreite von 5,1 Mrd. Euro bis 5,5 Mrd. Euro (2022: 4,8 Mrd. Euro) prognostiziert. Diese Bandbreiten berücksichtigen einen Auftragseingang in Höhe von 0,3 Mrd. Euro und einen Umsatz in Höhe von 0,2 Mrd. Euro der Storage-Solutions-Gruppe.

Lizette Ruiz Guevara, Surteco Group
Surteco Group

Lizette Ruiz Guevara leitet neue Abteilung Unternehmenskommunikation

Lizette Ruiz Guevara verantwortet seit dem 2. November 2023 die Leitung der neu gegründeten Abteilung Unternehmenskommunikation und Marketing für die Surteco Group und berichtet an Wolfgang Moyses, CEO der Surteco Group. In dieser Rolle wird sie das Senior- Management Team vervollständigen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Frau Ruiz Guevara für diesen Posten gewinnen konnten. Mit ihrer breiten internationalen Erfahrung in den Bereichen Vertrieb, Unternehmenskommunikation und Marketing haben wir zur richtigen Zeit die richtige Führungspersönlichkeit für die Surteco Group gefunden. Gemeinsam mit uns wird sie unseren Auftritt als Unternehmen weiterentwickeln und unsere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und bei der Belegschaft nachhaltig stärken“, sagt Surteco Group CEO Wolfgang Moyses.

Lizette Ruiz Guevara bewertet ihre Ernennung zur Leiterin globale Unternehmenskommunikation und Marketing wie folgt: „Ich freue mich sehr, bei SURTECO die Unternehmenskommunikation und das Marketing zu verantworten. Gemeinsam mit meinem engagierten Team und Kollegen werde ich die Wahrnehmung des Unternehmens und seiner Produkte in der Öffentlichkeit sowie auch intern entscheidend prägen und weiterentwickeln.“

Dirk Boll ist neuer Sales Director Central Europe

Ab sofort verantwortet Dirk Boll als Sales Director den Vertrieb im Bereich Zentraleuropa bei Parador. Boll wird in dieser Funktion für den Gesamtvertrieb in der DACH-Region, Benelux und Italien verantwortlich sein. Er folgt damit auf Markus Ehler, der das Unternehmen auf eignen Wunsch im Oktober verlassen hat.

„Bei Parador liegen uns unsere Kunden am Herzen. Mit Dirk Boll haben wir für einen der strategischen Schlüsselbereiche unseres Unternehmens eine erfahrene Führungskraft gewinnen können. Gemeinsam mit dem bestehenden Vertriebsteam wird er unsere Marktposition in den Ländern weiter ausbauen, unsere erfolgreich etablierten Vertriebskanäle verstärken sowie neue Potenziale für Wachstum und Investitionen erschließen“, so Neel Bradham, CEO von Parador.

Boll bringt umfangreiche Erfahrungen im Bodenbelags- und Einrichtungsmarkt mit. Zuletzt war er als Vertriebsleiter Deutschland für den US-amerikanischen Designbelagshersteller Milliken tätig. „Wir sind begeistert, dass Dirk Boll unser Management-Team verstärkt, denn er bringt eine Erfolgsbilanz bei der Leitung von Vertriebsteams in ganz Europa für große Einrichtungsmarken wie Steelcase, Interface sowie als Geschäftsführer von Anker Carpets mit“, fügt Bradham hinzu.

In seiner neuen Funktion wird Dirk Boll für die Vertriebskanäle Fachhandel, DIY, E-Commerce sowie Commercial in der DACH-Region, Benelux und Italien verantwortlichen zeichnen.

Neel Bradham selbst ist seit 11. Juli 2023 neuer Geschäftsführer und CEO bei Parador. Bradham blickt auf langjährige Führungserfahrung in der Förderung des Wachstums und der Skalierung von Unternehmen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, Nord- und Lateinamerika sowie dem Asien-Pazifik-Raum zurück. Zuletzt war der gebürtige Amerikaner in verschiedenen Führungspositionen bei internationalen Bodenbelagsherstellern wie Mohawk, Interface und zuletzt – wie Dirk Boll – bei Milliken & Co. tätig, die seine Erfahrungen als Investmentbanker, Strategieberater und Private-Equity-Investor ergänzen.

Nobilianer pflanzten während der "KlimaWoche Bielefeld" rund 5.000 Bäume

Pflanzt 5.000 Bäume

Bereits seit 2007 setzt nobilia auf PEFC-zertifiziertes Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Mit umweltbewusstem Gedanken hat das Unternehmen im Rahmen der „KlimaWoche Bielefeld“ nun ein wichtiges Zeichen gesetzt: In Bielefeld-Bethel pflanzten Mitarbeitende am 3. November rund 5.000 neue Bäume in die Erde. „Wir sind nach dem PEFC-Standard zertifiziert, was uns bescheinigt, dass wir Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und kontrollierten Quellen verwenden“, erklärt Dr. Maik Schlickel, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei Nobilia. „Unsere Holzwerkstoffe haben einen hohen Rezyklatanteil, darüber hinaus werden Holzabfälle in den firmeneigenen Biomasse-Anlagen zum Heizen genutzt. Um noch einen Schritt weiterzugehen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, setzt sich nobilia direkt für die Beforstung von Waldflächen in Deutschland ein, um den regenerativen Zyklus der Natur zu gewährleisten.“

Die Organisation KlimaWoche Bielefeld organisiert zahlreiche Projekte zum Klimaschutz in Ostwestfalen-Lippe, darunter Pflanzaktionen, Ausstellungen und Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit. Bis Ende 2024 sollen unter anderem 25.000 neue Bäume in der Region Bielefeld gepflanzt werden. „Mit 5.000 gespendeten Bäumen hat Nobilia allein schon einen riesigen Grundstein gelegt, damit wir das Ziel erreichen“, freut sich Jens Ohlemeyer, Vorstandsvorsitzender von KlimaWoche Bielefeld e.V. Per Shuttle-Bus und bereitgestellter Verpflegung ging es für die Nobilia Mitarbeitenden vom Produktionsort Verl nach Bielefeld-Bethel, um nahe des Haus Salems 3.500 Traubeneichen und 1.500 Hainbuchen in die Erde zu setzen.

„Für die Bereitschaft, an der freiwilligen Aktion teilzunehmen, gilt den Nobilianern vor Ort mein größter Dank“, sagt Michael Klein, Geschäftsführer bei Nobilia. „Sie zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert für die Nobilianer hat.“