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Autor: Hahn, Sebastian

Nothegger Visualisierung Produktion
Nothegger

Möbelkomponentenfertigung auf dem neuesten Stand der Technik

Als Spezialist in der Herstellung von massiven Holzschubläden und Möbelkomponenten hat sich Nothegger Massiv zu einem erfolgreichen europäischen Nischenplayer entwickelt. Mit der Errichtung neuer Produktionshallen und eines Verwaltungsgebäudes auf 7.700 Quadratmetern setzt Nothegger neue Standards im Ausbau der industrialisierten Möbelkomponentenfertigung, die im Herbst 2023 gestartet wird.

Um das Wachstum im DACH-Raum und anderen europäischen Kernmärkten weiter auszubauen, ist die kürzlich geschlossene Kooperation mit dem Salzburger Holzwerkstoffproduzenten Kaindl das Fundament einer partnerschaftlichen Expansionsstrategie im Segment der Möbelfertigteilproduktion.

„Der massive Ausbau der Produktionsmenge in der Möbelkomponentenfertigung gelingt nur durch State-of-the-Art Anlagen, die vollständig digitalisiert und automatisiert mit kürzesten Durchlaufzeiten arbeiten und somit den qualitativen und zeitlichen Anforderungen des Marktes und unserer Kunden gerecht werden“, so Firmenchef Anton Nothegger.

Durch die klare Positionierung von Kaindl und Nothegger Massiv ergeben sich wertvolle Synergien und stärken eine effektive und effiziente Zusammenarbeit auch für die Zukunft.

Möbelvisionen

Zukunftsforschung im Furniture Future Forum

Künstliche Intelligenz und eine Reise in die Zukunft, der digitale Zwilling und dessen Effizienz, Farbtrends 2025+ und die mit Spannung erwartete Sustained Color No.8 des Colornetwork – das alles erwartet die Fachbesucher der Möbelvisionen am Donnerstag, den 09.11.2023 in Ostwestfalen.

Die Veranstaltung startet um 10.00 Uhr und geht bis 15.00 Uhr und ermöglicht dadurch vielen Besuchern eine An- und Abreise am gleichen Tag. Und hier geht es direkt zur ANMELDUNG.

TSD BBV
Tischler Schreiner Deutschland

Bundesbetriebsvergleich zeigt stabile Situation

Alle zwei Jahre im Oktober veröffentlicht die Innungsorganisation die neue Ergebnisbroschüre zum Bundesbetriebsvergleich im Tischler- und Schreinerhandwerk. In diesem Jahr blickten die betriebswirtschaftlichen Berater dabei mit einer gewissen Anspannung auf die bevorstehende Auswertung. Denn insbesondere die äußeren Einflüsse, wie der Ukrainekrieg und die inflationären Tendenzen mit zum Teil zweistelligen Teuerungsraten, ließen die Entwicklungen nur schwer prognostizieren.

Umso mehr freuten sich die kaufmännischen Fachleute der Landesfachverbände darüber, dass zum einen die Teilnehmerzahl um knapp 15 Prozent gesteigert werden konnte, sodass für alle Betriebsgrößenklassen eine ausreichende Zahlenbasis erhoben wurde, und dass zum anderen die Ergebniszahlen trotz der umfassenden weltpolitischen Ereignisse im vergangenen Jahr im Durchschnitt kaum beeinflusst wurden. So blieb konjunkturell gesehen die Situation stabil und die Auftragslage wie in den Vorjahren hoch. Zwar verschlechterten sich die Betriebsvergleichszahlen von 2020 auf 2022 etwas. Doch in der Summe waren die Ergebniswerte auch weiterhin befriedigend bis gut. Den größten Einbruch erlebten Betriebe mit unter fünf Mitarbeitern, nachdem sie in den Jahren zuvor noch mit großen Schritten aufgeholt hatten.

Stabile Finanzierungssituation

Im Vergleich zu 2020 ist die Eigenkapitalquote etwas gesunken, bleibt aber im Gesamtdurchschnitt über der 40-Prozent-Marke, was in Anbetracht der Tatsache, dass es sich beim Tischler- und Schreinerhandwerk um eine sehr kapitalintensive Branche handelt, ein sehr zufriedenstellender Wert ist. Die wichtige Finanzierungsregel, wonach das Anlagevermögen durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital finanziert werden soll, wird von allen Größenklassen eingehalten. Die maßgebliche Kennziffer hierfür ist der Deckungsgrad II. Diese Kennzahl drückt das Verhältnis von Eigen- und langfristigem Fremdkapital zum Anlagevermögen aus. Im Gesamtdurchschnitt lag dieser Wert 2022 bei sehr guten 181 Prozent. Dabei gilt, je höher der Eigenkapitalanteil ist, umso unabhängiger ist das Unternehmen von fremden Geldgebern wie Banken und Lieferanten. Diese Kennzahl ist deshalb ein Maßstab für Stabilität, Sicherheit und Handlungsfreiheit der Betriebe.

Betriebswirtschaftliches Ergebnis

Auf einem guten Niveau bewegen sich die Ergebniswerte. Wobei vor allem die großen Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern zulegen konnten, während Betriebe mit weniger Beschäftigten insgesamt schlechter abschnitten als im Rekordjahr 2020. Angesichts der inflationären Entwicklung ist dieses Ergebnis jedoch nicht überraschend. Die größten Rückgänge verzeichneten Betriebe mit weniger als fünf Mitarbeitern. Erstmalig seit 2014 schloss diese Betriebsgrößenklasse ihr Geschäftsjahr mit einem negativen Ergebnis von durchschnittlich minus zwei Prozent ab. Deutlich im Plus blieb hingegen bei allen vier Betriebsgrößenklassen die Gesamtkapitalrentabilität. Mit durchschnittlich insgesamt 9,5 Prozent wurde 2022 die 10-Prozent-Marke nur knapp verfehlt, was angesichts gestiegener Zinsen ein guter bis sehr guter Wert ist.

Wertschöpfung je Beschäftigtem

Bei der „Wertschöpfung je Beschäftigtem“ handelt es sich um eine wichtige Messgröße, um die Leistungsfähigkeit eines Betriebes zu beurteilen. Je höher diese Kennzahl ist, desto wirtschaftlicher wird die menschliche Arbeitskraft eingesetzt. 2022 betrug die Gesamtwertschöpfung je Beschäftigtem 77.202 Euro. Den besten Wert erzielt dabei die Größenklasse IV mit 80.171 Euro je Beschäftigtem, gefolgt von den Größenklassen II (75.708 Euro) und III (73.667 Euro). Das Schlusslicht bildete abermals die Größenklasse I mit 72.117 Euro, was in etwa dem Niveau von 2020 entspricht, während die übrigen drei Größenklassen ihre Wertschöpfung leicht steigern konnten.

Stundenverrechnungssatz

Nochmals deutlich, nämlich um 8,5 Prozent im Vergleich zu 2020, ist der Gemeinkostenzuschlagssatz gestiegen und liegt nun bei etwa 275 Prozent. Auch der Mittellohn steigt im Vergleich zu 2020 deutlich auf durchschnittlich insgesamt 17,62 Euro. Somit erhöht sich auch der Stundenverrechnungssatz im Gesamtdurchschnitt auf 66,06 Euro pro Stunde. Kostenführer ist in diesem Vergleich überraschenderweise die Betriebsgrößenklasse I. Hier liegt der Stundenverrechnungssatz bei 70,80 Euro pro Stunde, das heißt, Betriebe mit weniger als fünf Mitarbeitern sollten zukünftig mit diesem Wert kalkulieren, wenn sie Angebotspreise ermitteln.

Die Schrift ist ab sofort im Onlineshop der TSD Service + Produkt GmbH erhältlich.

Aufruf zum „Sustainability Supplier Contest“

Über 400 Vertriebspartner aus 75 Ländern konnte SieMatic zu den diesjährigen „Interior Design Days“ vom 16.-19. September im August-Wilhelm Siekmann-Forum empfangen. Parallel zum Messestart erfolgte zudem eine Exklusivpartner-Tagung für die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz und der Sonntagabend stand ganz im Zeichen der internationalen Partner – die in großer Zahl nach Löhne kamen und denen ein Mix aus Keynote, Genuss, Entertainment und Austausch serviert wurde.

Parallel zum Messedienstag lud SieMatic ebenfalls zum diesjährigen Lieferantentag ein, bei dem sich über 150 Gäste zum Motto „Together for Sustainability“ austauschten. Zum Topthema Nachhaltigkeit forderte das Unternehmen zur Entwicklungspartnerschaft wegweisender, nachhaltiger Produkte auf. Eine fachkundig besetzte Podiumsdiskussion gab Einblick in unterschiedliche Herangehensweisen und Schwerpunkte. Zur Motivation der Partner und als Beleg der eigenen Strategie rief SieMatic den „Sustainability Supplier Contest“ aus. Er wird im nächsten Jahr vergeben, für besonders umweltbewusste Produktentwicklungen der SieMatic Entwicklungspartner und Zulieferer.

„SieMatic steht für Innovation, Inspiration und Faszination in der Küche. Dies bestätigen nicht nur unsere Besucher der SieMatic ID Days 2023“, so Geschäftsführer / COO Axel Maek. Entsprechend positiv wurden auch die Inspirationen durch die Produkt- und Ausstellungsneuheiten aufgenommen, wie die neue Generation der grifflosen „S2“ und spezielle Schranklösungen wie „SecretSpace“ und „SecretService“: Gerade von den neuartigen Raum- und Möbelkonzepte „mit unerwarteter Performance in einer Designqualität, die sich deutlich vom Standard abhebt“ sollen für ein „emotionales, magisches Möbelerlebnis“ sorgen und die Marke abgrenzen.

Foto von einem Egger Werk
Egger

Im Finale des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Egger zählt zum Kreis der Finalisten des 16. Deutschen Nachhaltigkeitspreises. Die Fachjury wählte den Holzwerkstoffhersteller in der Branche „Holzverarbeitung“ unter die drei Favoriten um den Sieg. „Es ist eine große Ehre für uns, zu den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises zu zählen. Wir freuen uns, dass unser umfassender Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens die Fachjury überzeugen konnte. Diese Anerkennung für unsere Leistungen im Bereich Nachhaltigkeit bestärkt uns einmal mehr, unseren eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen“, so Elisabeth Pali, Team Lead Corporate Sustainability der Egger Gruppe.

Seit 2008 ehrt der Deutsche Nachhaltigkeitspreis Spitzenleistungen der Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Kommunen und Forschung. Der Preis ist der größte seiner Art in Europa und wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis, unter anderem in Zusammenarbeit mit der deutschen Bundesregierung, vergeben. Die Sieger des „Deutschen Nachhaltigkeitspreises Unternehmen“ werden Ende Oktober bekanntgegeben und in einer feierlichen Preisverleihung am 23. November in Düsseldorf geehrt.

Das Arbeiten in geschlossenen Kreisläufen bildet den Kern des Egger Geschäftsmodells und ist somit ein bedeutender Hebel für nachhaltiges Wirtschaften. Auf diesem Weg schont der Holzwerkstoffhersteller Ressourcen und nutzt das Potenzial der wertvollen Ressource Holz optimal. Egger ist Sekundär-Verarbeiter von Sägeresthölzern sowie von Recyclingholz. Bereits 65 Prozent des eingesetzten Holzes setzen sich aus Recyclingmaterial oder Nebenprodukten industrieller Holzbearbeitungsschritte, wie Hackschnitzel oder Sägespäne, zusammen. Am Ende ihrer langen Lebensdauer sind Egger Produkte selbst zum Großteil recyclingfähig und können von Neuem in den Kreislauf eingebracht werden.

Egger ist von der kaskadischen, also stofflichen vor thermischen, Nutzung von Holz überzeugt. In der Produktion nicht mehr verwertbare Holzreste liefern in den unternehmenseigenen Biomassekraftwerken Energie aus erneuerbaren Quellen. Mit diesen und vielen weiteren Maßnahmen arbeitet Egger laufend an der Optimierung der ressourcenschonenden Produktion von Holzwerkstoffen. Das Familienunternehmen verfolgt ambitionierte Ziele, um „Mehr aus der wertvollen Ressource Holz“ zu machen und damit nachhaltiges Leben und Arbeiten zu ermöglichen.

Zu den Finalisten des Deutschen Nachhaltigkeitspreises zu gehören, ist für EGGER ein bedeutender Meilenstein und bestärkt das Familienunternehmen weiter in seinem seit jeher gelebten umfassenden Ansatz des nachhaltigen Wirtschaftens ausgerichtet auf Generationen. Der Holzwerkstoffhersteller blickt gespannt der Verkündung der Sieger entgegen

möbelfertigung 6/23
möbelfertigung 6/23

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Ab sofort können Sie die komplette möbelfertigung 6/23 online lesen!

Top-Themen der Ausgabe: Messe-Macher Carlo Giobbi über Neues auf der Sicam, Norbert Nagy, Geschäftsführer Social Natives erklärt social recruiting und employer branding, Gerold Ohlendorf, Geschäftsführer GOcon Consulting zählt wichtige Maßnahmen für Cybersecurity auf, Was die FGV-Übernahme von Hettich bedeutet, Jürgen Schröer und Matthias Picker erklären die neue Strategie von Bürkle, Weinig-CEO Gregor Baumbusch über die Zukunft des Unternehmens, Leitz-CEO Jürgen Köppel über Chancen in Indien und noch viel mehr.

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Am 28. und 29. November treffen sich Druckspezialisten in Düsseldorf

Inspirierende Keynotes, technische Einblicke, zwei Haupt- und zwei Spezialstränge mit insgesamt 66 Präsentationen. Informieren Sie sich hier über die aktuellen Programmdetails der Industrial Print Integration, Europas führender Veranstaltung für Spezialdrucktechnologien.

Am 28. und 29. November 2023 trifft sich in Düsseldorf-Neuss eine internationale Gemeinschaft von wichtigen Zulieferern, OEMs, Innovatoren und Technologieanwendern aus verschiedenen industriellen Märkten. Alle IPI-Teilnehmer erhalten ein kostenloses Tagesticket für die Drupa 2024 – zusätzlich zum vollen Konferenz- und Ausstellungszugang.

IPI conference 2023 (28-29/11/23)-Delegate registrations (ipi-conference.com)

Markus Meyer, Präsident BVDM und Elmar Duffner, Präsident VDM
BVDM / VDM

Möbelbranche fordert mehr Tempo bei der Belebung der Baunachfrage

Die deutsche Möbelbranche fordert angesichts der derzeitigen Marktschwäche vom Gesetzgeber weitere Maßnahmen zur Stärkung der Baunachfrage. Mit dem folgenden Positionspapier haben sich Elmar Duffner, Präsident des Verbands der Deutschen Möbelindustrie, und Markus Meyer, Präsident des Handelsverbands Möbel und Küchen, an Bundesbauministerin Klara Geywitz, Wirtschaftsminister Robert Habeck und Kanzleramtschef Wolfgang Schmidt gewendet:

Positionspapier der Möbelbranche
 
Deutschland braucht Wachstum: Stärkung von Baunachfrage und Konsum
Deutschland braucht Wachstum – gerade jetzt müssen die notwendigen Investitionen sowie Erleichterungen für den Bausektor und die nachgelagerten Branchen auf den Weg gebracht werden. Kaufzurückhaltung, eingebrochene Baunachfrage sowie das hohe Zins- und Inflationsniveau belasten die Konjunktur in Deutschland. Private Haushalte und Unternehmen halten sich mit Anschaffungen und Investitionen zurück. Deutschland befindet sich im Jahr 2023 inmitten einer Rezession. Die lahmende Konjunktur ist dabei insbesondere dem schwachen privaten Konsum und der rückläufigen Bauinvestitionen zuzuschreiben. Die Möbelbranche geht davon aus, dass die Abwärtskräfte die Entwicklung im Jahr 2023 prägen dürften.

Der Koalitionsvertrag sieht vor, dass jedes Jahr 400.000 neue Wohnungen in Deutschland gebaut werden müssen. Tatsächlich werden allerdings nur rund 200.000 Einheiten errichtet. Im Jahr 2023 könnten wegen der vorhandenen Überhänge noch rund 240.000 Wohnungen fertiggestellt werden, 2024 ist dann ein Einbruch auf rund 170.000 Einheiten zu erwarten. Diese Entwicklung birgt enormen sozialen Sprengstoff. Wegen des unzureichenden Angebots werden die Mieten dramatisch steigen und die unteren und mittleren Einkommensschichten werden tendenziell deutlich höhere Anteile ihres Budgets für Mieten ausgeben müssen.

Neben den absehbaren sozialen Folgen haben die Einbrüche im Wohnungsbau einen enormen Effekt auf die Beschäftigung in Deutschland: Das Cluster Bauen und Einrichten umfasst mehr als eine Million Beschäftigte (1,3 Millionen hochgerechnet) und damit weit mehr als die Automobilindustrie samt Zulieferindustrie mit rund 800.000 Beschäftigten. Die Auftragsbestände der Möbelbranche sind abgearbeitet, die Auftragseingänge gehen massiv zurück. Eine wichtige Rolle spielen hier zunehmende Stornierungen im Wohnungsneubau. Aktuell berichten laut ifo-Institut knapp 21 Prozent der Wohnungsbauunternehmen von Stornierungen, 45 Prozent der Unternehmen von Auftragsmangel. Darüber hinaus deuten nur langsam sinkende Preise für Baumaterialien nicht auf eine schnelle Entspannung bei den Produktionskosten hin. Zudem führen die hohen Zinsen maßgeblich zur stark sinkenden Kreditnachfrage im Wohnungsbau.

Daher fordern wir mit diesem 5-Punkte-Plan kumulativ ergänzend zu den Beschlüssen des Wohnungsbaugipfels mehr Wachstum und Tempo von der Bundesregierung:

  1. Gezielte Maßnahmen für schon genehmigte, aber bislang zurückgestellte bzw. stornierte Bauprojekte etwa in Form von temporären Direktzuschüssen oder zinsverbilligten Darlehen, die sich an der Quadratmeterzahl der Wohnfläche ausrichten.
  2. Senkung bzw. Stundung der Grunderwerbsteuer
  3. Absenkung der Umsatzsteuer von 19 auf 7 Prozent für Bauleistungen und damit verbundene Maßnahmen (Festeinbauten)
  4. Deutliche Aufstockung des vorgesehenen KFW-Förderprogramms für den Umbau von Gewerbeimmobilien in Wohnimmobilien und Erweiterung des Programms auf ehemalige Handelsflächen in Innenstadtlagen, um hier neue, gemischte Nutzungskonzepte zu fördern. Es muss eine massive zeitliche Verkürzung der Genehmigungsverfahren einhergehen.
  5. Erhöhung der Planungssicherheit für private Haushalte und Unternehmen etwa durch eine dauerhafte Absenkung der Steuerbelastung, verpflichtende Überprüfung der kostenmäßigen Auswirkungen neuer gesetzlicher Vorschriften sowie Fortschreibung der Energiepreisbremsen um weitere zwei Jahre.

Die Bundesregierung ist gut beraten, ein ergänzendes finanzielles und entbürokratisierendes Sofortprogramm aufzustellen und umzusetzen. Ohne einen funktionierenden Wohnungsneubau werden nachgelagerte Wertschöpfungsketten wie die der Möbelbranche in existenzbedrohende wirtschaftliche Turbulenzen hineingezogen.

Positionspapier im PDF-Format.

Johannes Sudbrock
Sudbrock

Trauer um Johannes Sudbrock

Am 27. September ist Johannes Sudbrock nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Er wurde 62 Jahre alt. Er hinterlässt seine Frau Theres und seine zwei Töchter Maria und Eva. Trotz seiner ALS-Erkrankung, die 2018 diagnostiziert wurde, war Aufgeben für Johannes Sudbrock nie die Devise. Zusammen mit seiner Frau leitete er bis zuletzt das Familienunternehmen in dritter Generation. 2022 feierte Sudbrock sein 100-jähriges Bestehen.

Der Wirtschaftsingenieur stieg 1989 ins Unternehmen ein, übernahm 2002 nach dem Rückzug seines Vaters Franz Josef die alleinige Verantwortung und fertigte fortan modernere Möbel mit klarer Formensprache. Begonnen hat alles mit seinem Großvater, der die 1922 in Wiedenbrück gegründete Tischlerwerkstatt 1928 schon um ein Möbelgeschäft erweitert hatte. Sein Vater, der ab 1948 dabei war, weitete die Produktion aus. 1957 entstand in Rietberg-Bokel – am bisherigen Standort war kein passendes Grundstück zu haben – die erste etwa 1.200 qm große Fabrikhalle. 2015 wird das Werk erneut erweitert. Allein die Produktionsfläche ist nun 13.000 qm groß.