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Autor: Hahn, Sebastian

Ulrike Just Linde
Linde Material Handling

Ulrike Just übernimmt Markenverantwortung für Region EMEA

Linde Material Handling (MH) richtet die Verantwortung für seine Markenführung sowie das Sales & Service-Geschäft neu aus und hat dazu Ulrike Just am 4. Oktober 2023 zur Executive Vice President Sales & Service Linde MH EMEA ernannt. Die 43-jährige bringt langjährige Expertise im Bereich der strategischen Geschäftsentwicklung und im operativen Vertriebs- und Servicemanagement mit. Zuletzt zeichnete sie für das Sales & Service-Geschäft von KionIndustrial Trucks & Services (ITS) in Großbritannien und Irland verantwortlich. Davor war sie als Leiterin Business Development maßgeblich an der Entwicklung der Unternehmensstrategie von Linde MH beteiligt.
Als Executive Vice President Sales & Service ist es ihre Aufgabe, Linde Material Handling noch stärker auf die zukünftigen Kundenbedürfnisse und die sich ändernden Marktanforderungen auszurichten und die Umsetzung in der Region EMEA zu leiten.

„Die Marke Linde steht in der Flurförderzeugbranche wie keine zweite für ein Höchstmaß an Leistungsfähigkeit, Kundenorientierung sowie Zuverlässigkeit. Mit größter Leidenschaft arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter daran, den innerbetrieblichen Materialfluss unserer vielen anspruchsvollen Kunden noch effizienter und erfolgreicher zu machen“, betont Ulrike Just, oberste Produktportfolio-, Marketing- sowie Sales & Service-Verantwortliche für die Marke Linde. „Ich möchte sicherstellen, dass wir diesen Werten auch in Zukunft gerecht werden – durch unsere Produkte, Softwarelösungen und Dienstleistungen, aber auch in der engen Zusammenarbeit mit unseren Kunden.“ Stärker ausgebaut wird zudem der Bereich der kundenspezifischen Lösungen, um noch individueller auf die besonderen Anforderungen in vielen Branchen eingehen zu können.

Ulrike Just ist studierte Betriebswirtin mit MBA-Abschluss der Harvard Business School und verfügte bereits über eine erfolgreiche internationale Karriere, als sie 2017 zu Linde MH nach Aschaffenburg kam. In unterschiedlichen Führungspositionen bei der Investmentgesellschaft Bain Capital, der Linde AG sowie der Boston Consulting Group hat sie unter anderem in Großbritannien, den USA sowie Russland und Südafrika mit ihren Teams Projekte geplant und erfolgreich umgesetzt.

Hettich Creative Partner
Creative Partner/Hettich

Rufen das Format „Innovations-Pioniere“ ins Leben  

Creative Partner und Hettich wollen die Zukunft gemeinsam gestalten. Deshalb luden sie zur Auftaktveranstaltung des neuen Veranstaltungsformats „Innovations-Pioniere“ die Inhaber und Geschäftsführer von Handwerksunternehmen zu einem 1,5-tägigen Programm mit Werksbesichtigungen, Keynotes und Workshops in die Möbelregion Ostwestfalen ein.

Eine Voraussetzung für den Erfolg der Innovations-Pioniere wurde allen Beteiligten schnell klar. Die Bereitschaft, Ideen und Wissen mit anderen zu teilen sowie open-minded zu sein. Dazu bot die Veranstaltung gleich mehrere Gelegenheiten. Startpunkt der Innovationsreise am ersten Tag waren die Rietberger Möbelwerke, wo die Teilnehmenden begeisternde Einblicke in die moderne Fertigung von Systemmöbeln nehmen konnten. Der zweite Tag der Veranstaltung fand im Hettich Forum in Kirchlengern statt und wurde durch ein großes Hettich-Team aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen gestaltet. Bereits bei der Präsentation der Produktinnovationen im Forum wurden angeregt neue Anwendungslösungen diskutiert. Neben einem Rundgang durch die Produktion von Hettich standen zum Beispiel Keynotes mit dem Thema „Von der Innovation zum erfolgreichen Geschäftsmodell“ auf dem Programm. Kernstück des Events war der Design-Thinking-Workshop, der in echter New Work-Umgebung im Forum stattfand. Dabei entstanden nicht nur erste Ideen und Lösungsansätze zu konkreten Problem- und Fragestellungen des Möbelhandwerks. Der Workshop bot auch den Raum für Kritik. Denn nur so gelingen Verbesserungen auf dem Weg zur idealen Partnerschaft zwischen Hersteller und Handwerk. Entsprechend positiv äußerten sich die Teilnehmenden in der Feedbackrunde. Die Veranstaltung wurde als sehr inspirierend und motivierend empfunden, da im Tagesgeschäft für diese Themen keine Zeit bleibt. Auch die Professionalität des Events sowie die Offenheit und Nahbarkeit von Hettich wurden gelobt. Und besonders wichtig: Jeder der Teilnehmenden konnte einen Aha-Moment mit nach Hause nehmen.  
Das Ziel des neuen offenen Formats ist klar definiert: Die „Innovations-Pioniere“ wollen gemeinsam mit Hettich die Zukunft des Schreiner- und Tischlerhandwerks gestalten. Durch den engen Schulterschluss des Möbelhandwerks mit Hettich als einem der weltweit führenden Beschlaghersteller mit entsprechender Innovationskraft sowie dem Verbund Creative Partner, der das Tischlerhandwerk durch Netzwerke und Wissenstransfer stark für die Zukunft macht, bieten sich die idealen Voraussetzungen dafür.

 

Puhlmann Polstermöbel
Puhlmann Polstermöbel

Insolvenz angemeldet

Traurige Nachrichten aus Enger: Magnus Puhlmann musste für die Puhlmann Polstermöbel Produktions GmbH und die Vertriebs GmbH Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Amtsgericht Bielefeld stellen. Das Unternehmen, das 2022 einen Umsatz von rund 3,5 Mio. Euro erwirtschaftet hatte, konnte die aktuelle Kaufzurückhaltung nicht mehr abfedern, wie Magnus Puhlmann im Gespräch mit moebelkultur.de erläuterte. „Wir hatten nicht genügend Kapital, um solche Situationen längerfristig durchzuhalten. Durch unsere Ausrichtung auf das hochwertige Segment wurden wir zunächst noch verschont. Aber inzwischen ist die Konsumflaute auch in diesem Bereich angekommen.“

Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Mike Westkamp bestellt. Er wird in der kommenden Woche vor Ort sein, um die nächsten Schritte zu planen. „Wir hoffen natürlich sehr, dass eine Fortführung möglich ist, dass es potenzielle Kaufinteressenten gibt. Ich würde dies mit aller Kraft unterstützen und mit meinem ganzen Know-how zur Verfügung stehen“, betont Puhlmann. Schließlich besteht das Unternehmen seit 152 Jahren. Wichtig sei jetzt, dass die Handelspartner weiter ordern.

Jordan Halle
Jordan

Neue Lagerzentrale eröffnet

Am 13. Oktober 2023 hat Jordan seine neue Lagerzentrale für Holzbau im Gewerbegebiet Kassel-Niederzwehren feierlich eröffnet. Im Rahmen des Holzbautages sind rund 300 Gäste der Einladung gefolgt, lauschten spannenden Vorträgen, besichtigten das neue 6.000 m² große Holzbaulager und ließen sich von Jordan-Experten und namhaften Lieferanten ausführlich beraten.

Ab sofort können Kunden wie Zimmereien und Holzbaubetriebe auf das Holzbausortiment in der Stuttgarter Straße 11 in Kassel zurückgreifen, welches vom bisherigen Sitz an der Horst-Dieter-Jordan-Straße in den Neubau im Gewerbegebiet Niederzwehren gezogen ist. Dort lagern nun u.a. Konstruktionsvollholz, Brettschichtholz, Dämmung, Keilspund- und Rhombusprofile sowie Duopal-Kompaktplatten.

Bereits seit über 100 Jahren entwickelt sich der Holzhandel der W. & L. Jordan GmbH neben dem Geschäftsbereich Bodenbeläge und Heimtextilien stetig weiter. Dies zeigt sich auch anhand wachsender Standorte. Vor drei Jahren wurde im Gewerbegebiet Kassel-Niederzwehren die JOKA Zentrale Bodenbeläge der W. & L. Jordan GmbH eingeweiht.

Nun erfolgte die Erweiterung des 20.000 m² großen Zentrallagers um weitere 10.000 m². Für den Geschäftsbereich Holzbau sind davon 6.000 m² vorgesehen, die weiteren 4.000 m² werden als Vergrößerung des Bodenbelagslagers genutzt.

Festlich eröffnet wurde der Holzbau-Tag mit dem traditionellen Zimmermanns-Klatsch. Hierfür sind 55 Zimmerer aus den angrenzenden Innungen angereist.

Danach begrüßte Jörg Ludwig Jordan, Geschäftsführer der W. & L. Jordan GmbH, sprach über die zentrale Rolle von Holz im modernen Bauwesen und betonte die Wichtigkeit von Holzbau in Zeiten des Klimawandels.

„Um unseren hohen Anspruch des Klimaschutzes gerecht zu werden, forcieren wir auch den Holzbau. Die Verwendung von Holz aus heimischen Wäldern für den Einsatz im Holzbau hat eine wichtige klimaschützende Wirkung, denn dadurch wird CO2 dauerhaft gespeichert, das beim Wachstum der Bäume in den Fasern gebunden wird“, sagte Jordan.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Fred Himmelmann, Geschäftsführer Bereich Holz, der sich seit über 40 Jahren erfolgreich für das Unternehmen einsetzt, sowie Jonas Lauhoff, der erst kürzlich die Goldmedaille bei den EuroSkills in Danzig holte und damit den Titel als Europas bester Zimmerer trägt, geehrt.

Der Leiter des Bereichs Holzbau, Aydin Ecer, bringt langjähriges Fachwissen aus über 30 Jahren Holzhandel als Produktmanager und Niederlassungsleiter für den Holzbau-Standort Kassel mit. Er stellte in einer Präsentation das Leistungsangebot, den Service und das umfangreiche Lagersortiment vor. Nun freut er sich mit der Eröffnung des neuen Standortes, den er mit geplant und gemeinsam mit einem 12-köpfigen Team umgesetzt hat, auf seine neue Aufgabe: „Dass wir uns seit so vielen Jahren gut entwickeln, ist unserem starken Team zu verdanken. Für mich gibt es keine Krisen, sondern nur neue Herausforderungen. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist gerade Holzbau von enormer Wichtigkeit.“

Lechner
Lechner

Wieder Insolvent

In der aktuellen Lage ein ohnehin angeschlagenes Unternehmen wieder auf die Beine zu stellen, ist denkbar schwierig. Bereits seit Freitag ist Lechner erneut insolvent: Das Amtsgericht Ansbach ordnete diesmal ein Schutzschirmverfahren an, das dem Arbeitsplattenhersteller die Entwicklung und Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen unter Vollstreckungsschutz ermöglicht, während die bisherige Geschäftsführung weiterhin zuständig bleibt. „Durch den um unser Unternehmen aufgespannten Schutzschirm, können wir auf die aktuell schwierige Situation am Markt angemessen reagieren. Unter anderem die trübe Verbraucherstimmung und die angespannte Lage in der Baubranche haben uns seit der letzten Krise nicht die nötige Zeit gelassen, uns nachhaltig neu aufzustellen. Mit dem jetzigen Verfahren haben wir die Möglichkeit, die Neuausrichtung und nachhaltige Positionierung unseres Betriebs zu beschleunigen“, erklärt dazu Florian Mitzscherlich, Geschäftsführer der D. Lechner GmbH und ergänzt: „Die Geschäftsleitung bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement, insbesondere bei dem Gesellschafter. Seit Beginn der Übernahme hat er für das Unternehmen überobligatorisch Finanzhilfen geleistet und nur durch sein Engagement konnte das Schutzschirmverfahren ermöglicht werden.“ Erste Maßnahmen sind dabei bereits erfolgreich in die Wege geleitet worden.

Im Rahmen des Schutzschirmverfahrens kann der Geschäftsbetrieb des traditionsreichen Mittelständlers uneingeschränkt fortgeführt werden. Zudem ist die Fortzahlung der Gehälter der 320 Beschäftigten durch das Insolvenzgeld für die Monate Oktober, November und Dezember gesichert. Vom Sanierungsteam des Unternehmens werden daneben mit Hochdruck alle Möglichkeiten geprüft, die eine schnelle und dauerhafte Neuaufstellung erlauben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden über die aktuelle Lage bereits auf einer Versammlung informiert. Außerdem steht das Sanierungsteam in engem Austausch mit dem Betriebsrat.

Unterstützung für die D. Lechner GmbH kommt auch von Rechtsanwalt Joachim Voigt-Salus von der Kanzlei Voigt Salus. Er steht dem Betrieb im Verfahren als Generalbevollmächtigter zur Seite und verantwortet alle insolvenzrechtlichen Fragen und die Einhaltung der entsprechenden gesetzlichen Vorgaben. „Das Schutzschirmverfahren gibt einem Unternehmen die Gelegenheit, sich frühzeitig und vorsorglich zu sanieren – ohne dass die Last einer akuten Krise eine Lösung erschwert. Dass das Gericht den Schutzschirm hier angeordnet hat, zeigt, dass es vom gesunden Kern und der Sanierungsfähigkeit des Unternehmens überzeugt ist“, erklärt der Generalbevollmächtigte.

Das Amtsgericht Ansbach bestellte Rechtsanwalt Dr. Hubert Ampferl von der Kanzlei Dr. Beck & Partner als vorläufigen Sachwalter. Die Lechner Holding AG sowie die D. Lechner GmbH hatten bereits Ende November 2021 Antrag auf Insolvenz gestellt. Mit Wirkung zum 1. März 2022 hatte die Livos Gruppe den Arbeitsplattenspezialisten übernommen und aus der Insolvenz herausgeführt.

TopaTeam Meistertag
TopaTeam

Meistertag begeistert Schreiner und Tischler

„Ihr rockt das Handwerk!“ – unter diesem Motto hat das Schreiner- und Tischlernetzwerk TopaTeam am 6. Oktober seine Partnerbetriebe zum Meistertag nach Weimar eingeladen. Im Fokus standen unter anderem der Austausch mit mehr als 30 Lieferanten, ein vielseitiges Workshop-Programm, die Auszeichnung des TopaTeam Newcomers sowie die Initiierung einer Nachfolgebörse.

„Der Meistertag war ein voller Erfolg“, sagt TopaTeam Geschäftsführer Walter Greil. „Unsere Partnerbetriebe geben uns durchwegs positives Feedback – das freut uns alle natürlich sehr!“ Nach den Corona-Jahren, während derer keine Hausmessen stattfinden konnten, hat TopaTeam sein Veranstaltungskonzept überarbeitet und sich mit dem Meistertag neu aufgestellt.

Mehr als 260 Gäste besuchten am 6. Oktober das Kongresszentrum Weimar und nutzten die Chance, sich mit den TopaTeam-Mitarbeitern und -Lieferanten auszutauschen. 30 Hersteller zeigten ihre Produkte in den Bereichen Möbel, Stühle, Küchen, Schlafen, Wellness und Schiebetüren und lockten mit besonderen Messeaktionen.

Aktuelle Workshops für Schreiner und Tischler – das bewegt die Branche

In den parallellaufenden Workshops standen Themen im Fokus, die die Schreiner- und Tischlerbranche bewegen, wie beispielsweise Mitarbeitergewinnung und Online-Marketing. Auf kurzweilige Art und Weise motivierte Unternehmenscoach Tobias Metz die Teilnehmer dazu, ihr Zeitmanagement im Unternehmen zu optimieren und Unternehmensabläufe besser zu strukturieren.

Kabarettistin Vera Deckers brachte in ihrem Hauptvortrag die Besucher mit witzigen Anekdoten zu Frauen, Männern und Komplimenten zum Lachen.

TopaTeam Nachfolgebörse geht online!

TopaTeam-Geschäftsführer Walter Greil bot einen Workshop zur Nachfolgeregelung in Betrieben an. „Dieses Thema liegt mir besonders am Herzen. Viele Betriebe haben noch keine Regelungen für ihre Nachfolge getroffen. Für die meisten ist es sehr schwer, das eigene Lebenswerk in fremde Hände zu geben, wenn sich kein Familienmitglied findet.“ Dennoch sei es sehr wichtig, sich frühzeitig mit dieser Thematik zu beschäftigen und einen Nachfolgefahrplan festzulegen. „Wir von TopaTeam möchten unsere Partner bei der Suche eines Nachfolgers sowie bei den dazu notwendigen Schritten intensiv begleiten und unterstützen“, erklärt Walter Greil. Pünktlich zum Meistertag ging daher auch die neue Website https://topateam-nachfolgeboerse.de an den Start. Sie soll als exklusiver Marktplatz für Betriebe dienen. Aktuell sind dort bereits fünf Betriebe gelistet.

TopaTeam nun auch in Österreich und den Niederlanden

Walter Greil informierte die Partner auch darüber, dass das erfolgreiche TopaTeam-Konzept nun auch als Vorlage in Österreich und den Niederlanden dient. Dort wurden vor kurzem neue und eigenständige Niederlassungen gegründet.

Podcast 30 Norbert Nagy
möbelfertigung. Der Podcast. #Folge30

Social Recruiting und Employer Branding als Strategien gegen Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel treibt derzeit sämtliche Industrien in Deutschland um. Gut ausgebildete Leute sind in der Regel bereits in fester Anstellung. Social Recruiting, also das Finden von Arbeitskräften, die nicht aktiv auf Jobsuche sind, bleibt oftmals die einzige Möglichkeit, Stellen zu besetzen. Ein Experte dafür ist Norbert Nagy, Geschäftsführer von Social Natives, der im Gespräch mit Redakteur Sebastian Hahn aktuelle Strategien im Social Recruiting und Employer Branding skizziert.

Wenn auch Sie in Ihrem Unternehmen mehr über solche Strategien erfahren wollen, kommen Sie doch zu den Personaltagen Löhne am 12. und 13. Dezember: HIER KLICKEN

Direkt reinhören können Sie HIER und auch überall sonst, wo es Podcasts gibt.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Über sämtliche zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net

Jahreshauptversammlung des Furniture Club
Furniture Club

Netzwerken als Erfolgsfaktor

Bei der Jahreshauptversammlung des Furniture Club am 16. Oktober 2023 hatten die Mitgliedsunternehmen wieder viel Gelegenheit zu dem, was sie so stark macht: Netzwerken. Die mittlerweile neun Arbeitskreise, darunter Healthcare, internationale Agenturen für Möbelhersteller, Luxusimmobilien USA oder Schiffsinneneinrichtung, berichteten über ihren Austausch zu wichtigen Kunden, Projekten und Marktentwicklungen.

Auch die Marketingaktivitäten konnte der Furniture Club nochmals ausweiten sowie potenzielle Kunden aus seinen verschiedenen Zielgruppen gezielt ansprechen. Das Rahmenprogramm der Jahreshauptversammlung wurde bewusst sehr umfangreich gestaltet, mit einer Werksbesichtigung bei der Mitgliedsfirma Reichert Holztechnik in Pfalzgrafenweiler, einem gemeinsamen Netzwerkabend und Führungen durch das Hotel Waldsäge und das ehemalige Grandhotel Waldlust in Freudenstadt.

Andreas Rieß, Geschäftsführer des Furniture Club, sieht die Strategie bestätigt: „Von Jahr zu Jahr wachsen die Unternehmen des Furniture Club enger zusammen, integrieren neue Mitglieder und treten bei potentiellen Kunden gemeinsam auf. Die Basis dafür bildet der sehr vertrauensvolle, offene und kollegiale Austausch. Nur so kann sich der Furniture Club internationalen Kunden erfolgreich als ‚one-stop network for interior solutions‘ anbieten.“

In Sachen Aktivitäten ist das laufende Jahr für den Furniture Club noch nicht vorbei: Es gibt am 07. November 2023 ab 11 Uhr noch das Fachforum „Emotion im Raum“ – Materialität, Nachhaltigkeit, Funktion – im Hettich Forum in Kirchlengern. Ähnlich wie bei der letzten Veranstaltung in 2022 gibt es einen Marktplatz mit Lösungen & Innovationen von Mitgliedsunternehmen des Furniture Clubs, das Dialogforum mit kurzen Impulsvorträgen von Marktexperten und optional auch eine Werksführung bei Hettich. Die Veranstaltung richtet sich an Tischlerbetriebe, Möbelhersteller, Inneneinrichter, Objekteinrichter, Raumausstatter, Interior Designer & Innenarchitekten. Die Anmeldung ist kostenlos, hier geht es zur entsprechenden Seite: https://www.furnitureclub.de/de/fachforum-emotion-im-raum

Frank Blanke, Geschäftsführer Hettich in Frankenberg (Eder) und Sascha Groß, Geschäftsführer der Hettich Gruppe, legen den Grundstein der neuen Mulitfunktions-Produktionshalle.
Hettich

Neue Produktionshalle als Voraussetzung für zusätzliche Kapazitäten

Hettich erweitert in Frankenberg (Eder) seine Produktionsflächen für Kunststoffkomponenten und Dämpfungssysteme. So investiert Hettich mehr als 16 Mio. Euro in zusätzliche 9.400 Quadratmeter Nutzfläche einer Multifunktions-Produktionshalle. Nun erfolgte der offizielle Baustart der neuen Halle „F“ mit einer feierlichen Grundsteinlegung.

Geplant ist, dass die neue Halle ab dem 1. Quartal 2025 den Betrieb aufnimmt. Rund 480 Mitarbeiter sind in Frankenberg (Eder) aktuell beschäftigt. „Die neue Multifunktions-Produktionshalle bietet uns die Chance, mit modernsten Produktionsanlagen Kapazitätssteigerungen der nächsten Jahre für Kunststoffkomponenten und Dämpfungssysteme zu realisieren und gleichzeitig unseren Kolleginnen und Kollegen ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten“, erläutert Frank Blanke, Hettich-Geschäftsführer in Frankenberg (Eder).

Der Bau der neuen Halle ist ein Bekenntnis für den Produktionsstandort Deutschland und zum Generationenwerk von Hettich. Um dieses symbolisch zu untermauern, haben Auszubildende von Hettich eine Zeitkapsel erstellt, die in den Grundstein eingelegt wird. In der Zeitkapsel sind unter anderem eine Tageszeitung, Kleingeld und der Lageplan enthalten.

Um die Zukunft für heutige und nächste Generationen Hand in Hand zu ebnen, sind Vertreter aus dem Planungsteam, Auszubildende und lokale Politiker bei der Grundsteinlegung vor Ort. „Eine Grundsteinlegung ist immer der Anfang von etwas Großem. Ein neues wichtiges Gebäude wird gebaut, es gibt viel Vorfreude, eine große Erwartungshaltung. Die Firma Hettich investiert mit dem Bau einer neuen Produktionshalle hier in die Zukunft des Unternehmens – und in die Zukunft des Standorts. Als Bürgermeister finde ich das natürlich toll und begrüße das sehr“, sagt Rüdiger Heß, Bürgermeister von Frankenberg (Eder).

Der Bau einer neuen Halle ist ein sichtbarer Schritt für das langfristige und nachhaltige Wirtschaften bei Hettich. Das bedeutet für Hettich, auch nachhaltig zu bauen. „Die Produktionshalle wird die Vorgaben der Energieeinsparverordnung deutlich übertreffen und einen Beitrag zum verantwortungsvollen Industriebau leisten. So erstellen wir das Obergeschoss in Holzbauweise und investieren in eine vollflächige Photovoltaikanlage“ schließt Blanke.