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BASF  | 

Bereit für die Kreislaufwirtschaft mit Polyurethan-Recycling-Lösungen

BASF präsentiert auf der UTECH in Maastricht neue Konzepte und Recyclingmethoden für Polyurethane. Die führende internationale Messe und Konferenz für die globale Polyurethan-Industrie findet vom 23.-25. April 2024 in Maastricht statt. Kreislaufwirtschaft ist eines der großen Themen in allen PU-Bereichen. BASF bietet dafür neue, zukunftsfähige Materialentwicklungen und Recyclingmethoden für unterschiedliche Industrien, die am Stand der BASF, E20, gezeigt werden.

BASF stellt eine neue Generation von PU-Schäumen vor, die am Ende ihres Lebenszyklus thermoplastisch recycelt werden können. Diese neuen, schmelzbaren PU-Schäume verbinden die Vorteile der Rezyklierbarkeit mit den Komfort-Eigenschaften konventioneller PU-Schäume. Die Schäume lassen sich zu 100% rezyklieren und als Rohstoff für neue Schäume verwenden. Dies ist über ein von BASF entwickeltes Recyclingverfahren möglich, in dem der Altschaum in einem energieeffizienten Prozess zu einem neuen Polyol verarbeitet wird. „Mit der Entwicklung unseres ‚designed-for-recycling‘-Schaums haben wir ein neuartiges Produkt, das es ermöglicht, Polyurethan-Abfall als Rohstoff für neue Schäume einzusetzen“, so Dr. Lukas Wilm, R&D PU Flexible Foams, BASF Polyurethanes. Der Schaum kann nach seinem ersten Service-Leben in den Materialkreislauf zurückgebracht und für neue Produkte in unterschiedlichen Anwendungsbereichen wie der Automobil-, der Schuh- oder der Möbelindustrie zum Einsatz kommen.

Nachhaltigkeit steht beim Schweizer Möbelhersteller Vitra im Zentrum seiner Tätigkeiten, weshalb die Produkte besonders langlebig und am Ende ihres Lebens recycelbar sein sollen. „Wir streben für unsere Produktlinien einen geschlossenen Materialkreislauf an. Mit den neuen PU-Schäumen können wir endlich recycelbare Polster für unsere Bürostühle, Sessel und Sofas herstellen“, erläutert Harald Gerwig, Global Head of Technics, Vitra.

Der recycelbare PU-Schaum bietet auch in der Automobilindustrie enormes Potential. Bis zu 25 Kilogramm PU sind durchschnittlich in einem Auto zu finden. Ob in Sitzen, Türen, Instrumententafeln oder Lenkrädern. ZF Lifetec geht noch weiter und hat gemeinsam mit BASF einen ersten Lenkrad-Prototypen entwickelt, welcher Produktionsabfälle von ZF Lifetec beinhaltet. „Unser neuartiges PU ermöglicht eine abfallfreie Produktion und eine Reduzierung der CO2-Emissionen“, so Dr. Mark Staniford, Marketing Transportation, BASF Polyurethanes. „Für unsere Kunden in der Automobilindustrie ist es wichtig, Lösungen für die Kreislaufwirtschaft von uns zu erhalten, die wir nun mit dem neuen PU bieten können.“

http://www.utech.basf.com/

BASF Vitra