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Autor: Hahn, Sebastian

Destatis

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe zweistellig gestiegen

Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) ist der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im August 2023 gegenüber Juli 2023 kalender- und saisonbereinigt um 10,8 Prozent gestiegen. Das ist der zweite deutliche Anstieg in Folge: Im Juli hatte der Auftragseingang gegenüber dem Vormonat um 9,6 Prozent zugenommen. Im Hochbau stieg der Auftragseingang um 1,8 Prozent, im von Großaufträgen beeinflussten Tiefbau um 18,6 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2022 kletterte der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 17,5 Prozent nach oben. Dabei erhöhte sich der Auftragseingang im Hochbau um 0,9 Prozent, im Tiefbau sogar um 34,5 Prozent. Aufgrund der höheren Baupreise lag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im August 2023 um 21,9 Prozent über dem Vorjahresniveau.

In den ersten acht Monaten 2023 lagen die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe kalender- und preisbereinigt real um 7,6 Prozent unter und nominal um 1,9 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im August 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent gestiegen. Der nominale Umsatz erhöhte sich aufgrund der gestiegenen Baupreise um 3,8 Prozent auf 9,9 Milliarden Euro.

In den ersten acht Monaten 2023 sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 4,0 Prozent und stiegen nominal um 5,4 Prozent.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen erhöhte sich im August 2023 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,2 Prozent.

Podcast #31 Sicam 2023
möbelfertigung. Der Podcast. #Folge31

Die größte Sicam aller Zeiten

Dank 3.000 Extra-Quadratmetern in Halle 5 haben wir dieses Jahr die größte Sicam aller Zeiten erlebt. Unsere Redakteure Sebastian Hahn und Tobias Lorenz sprechen über Eindrücke von der Messe, das neue Management und die Marktlage der Branche. Dabei kommen auch viele Aussteller wie Egger, Schattdecor oder Grass zu Wort.

Direkt reinhören können Sie HIER und auch überall sonst, wo es Podcasts gibt.

Sie haben ein spannendes Thema, über das Sie gern mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ im Podcast diskutieren möchten? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast genannt zu werden. Über sämtliche zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net

Hauptverwaltung Forte in Polen
Forte

Deutliches Minus im ersten Halbjahr

Forte, einer der größten europäischen Hersteller von RTA-Möbeln, hat vorläufige Informationen über die Finanzergebnisse der Unternehmensgruppe für die erste Hälfte des laufenden Geschäftsjahres (1. April 2023 bis 31. März 2024) veröffentlicht, also für den Zeitraum vom 1. April 2023 bis 30. September 2023. Der ungefähre konsolidierte Umsatz betrug im Berichtszeitraum 106,57 Mio. Euro (einschließlich 9,18 Mio. Euro aus dem Verkauf der Mehrproduktion von Möbelplatten aus dem eigenen Plattenwerk Tanne), im Vergleich zu 130,75 Mio. Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres (als der Verkauf von Platten außerhalb der Gruppe insgesamt rund 30 Mio. Euro betrug).

Das erwartete konsolidierte EBITDA für das erste Halbjahr 2023/2024 beträgt 3,58 Mio. Euro im Vergleich zu 10,97 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Geschäftsjahres 2022/23 (minus 69 Prozent). Das erwartete konsolidierte EBIT für das erste Halbjahr 2023/2024 beläuft sich auf minus 2,69 Mio. Euro gegenüber 4,7 Mio. Euro im entsprechenden Zeitraum des Geschäftsjahres 2022/23.

Forte führt die Finanzergebnisse auf sinkende Kaufkraft der Verbraucherinnen und Verbraucher in Verbindung mit hoher Inflation, sowie die nach wie vor hohen Rohstoff- und Energiepreise sowie die Abwertung des polnischen Zloty in den letzten Monaten gegenüber dem Euro und US-Dollar zurück.

Aktuell werden Maßnahmen zur Kostenoptimierung (Rationalisierung von Logistik- und Produktionsprozessen) konsequent umgesetzt. „Diese Initiativen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit von Forte langfristig zu stärken, indem wir uns an die veränderten Kundenpräferenzen und die wachsenden Marktanforderungen anpassen“, so Maria Florczuk, CEO der Forte-Gruppe.

Sein Engagement für erneuerbare Energiequellen (RES) bekräftigt das Unternehmen durch Investitionen in Photovoltaik. Kurz vor dem Abschluss steht das Projekt zur Errichtung von Solarparks an allen Produktionsstandorten der Gruppe. Im nächsten Jahr sollen rund 15 Prozent des Energiebedarfs durch Solarenergie bereitgestellt werden. Im Rahmen einer langfristigen Strategie zur nachhaltigen Entwicklung will das Unternehmens den Anteil der erneuerbaren Energien am Gesamtverbrauch schrittweise erhöhen.

Destatis

Energetische Sanierung sorgt für Umsätze

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Umsatz im Bauhauptgewerbe im 2. Quartal 2023 preisbereinigt um 3,4 Prozent gegenüber dem 2. Quartal 2022 gesunken. Denn die hohen Baukosten haben infolge der gestiegenen Zinsen und Preise für Baumaterialien für einen Konjunktureinbruch in der Baubranche gesorgt. Davon war besonders das Bauhauptgewerbe und hier insbesondere der Gebäudebau betroffen. Zu der negativen Veränderung trägt überwiegend der Wohnungsbau im Bauhauptgewerbe (minus 7,0 Prozent) bei.
Hingegen verzeichnete der Umsatz im Ausbaugewerbe im 2. Quartal 2023 preisbereinigt einen Rückgang von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und nominal (nicht preisbereinigt) aufgrund der gestiegenen Baupreise ein Plus von 9,2 Prozent. Hauptgrund für die vergleichsweise positive Entwicklung im Ausbaugewerbe war die Nachfrage nach energetischer Sanierung: Innerhalb des Ausbaugewerbes legten die nominalen Umsätze für die Installation von Elektro, Gas, Wasser und Heizung zuletzt zweistellig zu. So verzeichnete die Elektroinstallation nominal 17,5 Prozent mehr Umsatz im 2. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal, der Bereich Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation legte im selben Zeitraum um 13,2 Prozent zu.

Nicht preisbereinigt fiel das Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe moderat aus: Im 2. Quartal 2023 lagen die nominalen Umsätze 1,6 Prozent über denen im 2. Quartal 2022. Dies war der geringste Wert im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresquartal seit dem 1. Quartal 2021 (minus 9,5 Prozent gegenüber 1. Quartal 2020). Damals hatte das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung zum Ende des Jahres 2020 dazu geführt, dass viele Umsätze noch im letzten Quartal 2020 abgerechnet wurden und die Umsätze im 1. Quartal 2021 entsprechend niedriger ausfielen. Die leicht positive Entwicklung des Umsatzes im Bauhauptgewerbe im 2. Quartal 2023 dürfte zu einem großen Teil auf die hohen Baupreise zurückzuführen sein. Im sonstigen Innenausbau ließ die Umsatzentwicklung im Vergleich zur Elektro-, Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation deutlich nach: Ein geringes Umsatzplus gegenüber dem 2. Quartal 2022 verzeichneten die Malerei und Glaserei (plus 1,5 Prozent) sowie die Bautischlerei und -schlosserei (plus 0,9 Prozent). Fußboden-, Fliesen- und Plattenleger sowie die Tapeziererei machten nominal sogar etwas weniger (minus 0,9 Prozent) Umsatz als im Vorjahresquartal. Die einzelnen Ausbaugewerbe waren zuletzt von ähnlich hohen Preissteigerungen betroffen und unterschieden sich diesbezüglich nicht wesentlich. Die größeren Umsatzsteigerungen in der Elektroinstallation sowie der Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallation sind somit nicht durch überdurchschnittliche Preissteigerungen begründet.

Jörg Lindemann GF Hailo
Hailo

Gehört erneut zu den „großen deutschen Marken“

Die Markenbekanntheit von Hailo beträgt in Deutschland hinsichtlich der Leitern eindrucksvolle 81 Prozent und 68 Prozent bei Abfalleimern. Damit liegt das Familienunternehmen in diesen Geschäftsbereichen unangefochten an der Spitze.

Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer konsequenten Markenpolitik, die mit der Einführung des roten Punktes als Logo im Jahr 1971 ihren Anfang nahm.

Mit der Aufnahme in den Kreis der „großen deutschen Marken“ wird der Marke Hailo nun erneut eine große Ehre zuteil: Kuratiert vom unabhängigen Rat für Formgebung erscheint seit 2013 jährlich die Publikation „Die großen deutschen Marken“, in der herausragende deutsche Markenunternehmen präsentiert werden. Der Band, der in diesem Jahr das Motto „connect. collaborate. continue.“ trägt, versammelt Firmen aus der gestaltungsrelevanten Industrie, die mit Produkten „designed in Germany“ im globalen Wettbewerb bestehen. Präsentiert wurde das Buch am 12. Oktober 2023 in Anwesenheit von über 100 ausgewählten Gästen aus Industrie, Politik und Kultur auf einer festlichen Design-Gala im Soho House in Berlin. Hailo-Geschäftsführer Jörg Lindemann war vor Ort: „Wir von Hailo sind stolz, wieder zum auserwählten Kreis der großen deutschen Marken zu gehören. Damit würdigt eine unabhängige Institution den Weg, den HAILO seit vielen Jahrzehnten konsequent geht.“  

Die Aufnahme in den illustren Kreis der großen Marken reiht sich ein in eine Vielzahl an Auszeichnungen und Awards, die Qualität, Funktionalität und Innovation bei Hailo eindrucksvoll unter Beweis stellen: In den vergangenen Jahren erhielten die Produkte der Marke diverse Auszeichnungen, darunter den „Plus X Award“, den „Red Dot Design Award“, „interzum Award“, „iF Design Award“, „Focus Open Award“, „German Design Award“ und den „German Innovation Award“.

Jooma Park, Geschäftsführer Vollmer Korea
Vollmer

Wechsel in der Geschäftsführung in Korea

In Südkorea hat Jooma Park Anfang 2023 die Leitung von Vollmer Korea LTD. vom bisherigen Geschäftsführer Song Ho Hwang übernommen. Südkorea ist für den international agierenden Schärfspezialisten Vollmer ein zentraler Markt in Asien – seit mehr als 30 Jahren ist dort der Biberacher Maschinenbauer vor Ort vertreten. Einen eigenen Standort hat Vollmer in Südkorea im Jahr 2016 gegründet.

Der süddeutsche Schärfspezialist Vollmer hat für die Niederlassung Vollmer Korea in Seoul einen neuen Geschäftsführer gewonnen. Zu Beginn des Jahres hat Jooma Park die Geschäftsleitung von Song Ho Hwang übernommen. Song Ho Hwang war bereits Anfang der 1990er-Jahre für Vollmer in Südkorea tätig, damals noch als Händler unter der Firma „Palma Trading“. Im Jahr 2016 war Song Ho Hwang maßgeblich an der Gründung von Vollmer Korea beteiligt und war für die sehr erfolgreiche Entwicklung der Niederlassung in Seoul verantwortlich. Seit März 2023 ist er im Ruhestand.

Mit Jooma Park übernimmt ein erfahrener Fachmann und Kenner des asiatischen Werkzeugmarktes die Geschicke von Vollmer Korea. Vor gut einem Jahr ist er bei Vollmer eingestiegen und hat sich mit hohem Engagement in seine neue Aufgabe als Geschäftsführer eingearbeitet. Parallel zum Wechsel auf der Geschäftsführerposition hat die Niederlassung neue Räumlichkeiten in Seoul bezogen. Insgesamt drei Mitarbeiter sind am Vollmer Standort in Südkorea angestellt.

„Mein Ziel ist es, in Südkorea das Geschäft mit Vollmer Schärfmaschinen nachhaltig auszubauen und darüber hinaus die Angebote rund um unsere Services und digitalen Lösungen noch stärker im Bereich der Werkzeugherstellung zu etablieren“, sagt Jooma Park.

GFK Logo
GfK Konsumklima

Kauflaune nach wie vor getrübt

Laut der aktuellen Erhebung von GfK, die seit diesem Monat gemeinsam mit dem Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM), Gründer der GfK, herausgegeben wird, ist die Anschaffungsneigung der Verbraucher:innen im Oktober trotz leicht verbesserter Konjunkturerwartung unverändert. Ein klarer Trend sei zwar nicht zu erkennen, jedoch: „mit dem dritten Rückgang in Folge müssen die Hoffnungen auf eine Erholung der Konsumstimmung noch in diesem Jahr endgültig begraben werden“, erklärt Rolf Bürkl.

Der prognostizierte Wert des Konsumklimas im November sinkt auf -28,1 Punkte und beträgt 1,4 Punkte weniger als im Vormonat (revidiert -26,7 Punkte). Der erneute Anstieg der Sparneigung in diesem Monat von 8,0 auf 8,5 Punkte verstärkt den Abwärtstrend des Konsumklimas. „Vor allem die hohen Preise für Nahrungsmittel schwächen die Kaufkraft der privaten Haushalte in Deutschland und sorgen dafür, dass der private Konsum in diesem Jahr keine Stütze der Konjunktur sein wird.“ Für eine Trendwende beim Konsum ist es unverzichtbar, dass sich der derzeit abzeichnende Rückgang des Preisauftriebs fortsetzt. So ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Inflationsrate von 6,1 Prozent im August auf 4,5 Prozent im September gesunken. Dennoch ist der Wert noch ein gutes Stück von der Zielgröße der Europäischen Zentralbank von etwa zwei Prozent entfernt.

Nach der kurzen Stabilisierung im Vormonat setzt sich der Abwärtstrend der Einkommenserwartung fort. Der Indikator verliert vier Punkte und sinkt auf -15,3 Zähler. Steigende Preise für Nahrungsmittel und Energie mindern die Kaufkraft der Haushalte und verhindern eine nachhaltige Erholung des Indikators für die Anschaffungsneigung. Dieser zeigt sich gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert und weist -16,3 Punkte auf. Ein geringerer Wert für die Konsumneigung wurde zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2008 gemessen. Seit etwa einem Jahr verharrt die Konsumneigung auf diesem niedrigen Niveau und lässt nach wie vor keinerlei Anzeichen einer Besserung erkennen. Neben der hohen Inflation dürfte auch die zuletzt gestiegene Arbeitslosigkeit dazu beitragen. Steigende Unternehmensinsolvenzen sorgen ebenfalls für Verunsicherung.

Die Konjunkturerwartungen konnten sich hingegen um einem Punkt verbessern und liegen nun knapp 20 Zähler über dem entsprechenden Wert des Vorjahres. Von einer nachhaltigen Erholung der deutschen Wirtschaft kann jedoch noch keine Rede sein. Dies zeigt sich auch an den Wachstumsprognosen in diesem Jahr. Demnach wird Deutschland 2023 nach Angaben der EU-Kommission mit einem Minus von 0,4 Prozent die schlechteste konjunkturelle Entwicklung unter den Staaten der Europäischen Union verzeichnen.

Ikea Österreich CEO Alpaslan Deliloglu blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück.
Ikea

Mehr als eine Mrd. Euro Bruttoumsatz in Österreich

Entgegen dem Branchentrend hat Ikea Österreich im Geschäftsjahr 2022/23 ein Umsatzplus von 11,07 Prozent erzielt. Von August 2022 bis August 2023 wurden in dem Alpenland 1,016 Mrd. Euro Bruttoumsatz erwirtschaftet. Das sind über 100 Mio. Euro mehr als im Jahr davor. 25,72 Prozent des Geschäfts fand dabei online oder durch den hybriden Service Click & Collect statt. Die Frequenz im stationären Bereich legte um mehr als 12 Prozent zu. Insgesamt kamen 12.771.619 Kund:innen in eines der acht österreichischen Möbelhäuser oder eines der drei Planungsstudios bzw. zwei Ikea Planungsstationen.

„Wir verfolgen das Ziel, uns stetig zu verbessern, zu wachsen und vor allem mehr Kund:innen auf neuen Wegen zu erreichen. Unsere Strategie, durch Investitionen in innovative Formate wie Planungsstudios, Planungsstationen oder Abholstationen noch näher zu unseren Kund:innen zu kommen und auf hybride Einkaufserlebnisse zu setzen, lässt Ikea weiter wachsen“, erklärte Alpaslan Deliloglu, CEO und Chief Sustainability Officer bei Ikea Österreich. So hat der Expansionskurs der vergangenen Jahre die Zahl der möglichen Kontaktpunkte in Österreich von acht Einrichtungshäusern auf mittlerweile 53 Kontaktpunkte unterschiedlicher Größen und mit unterschiedlichen Funktionen anwachsen lassen.  

„Ikea hat seit 80 Jahren das Ziel, erschwingliche und hochwertige Möbel für die vielen Menschen anzubieten. Im kommenden Jahr werden wir uns – neben der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsinitiativen und unserer Expansionspläne – besonders darauf fokussieren, unsere Preise kontinuierlich zu senken, um unsere Kund:innen bei der Einrichtung und Planung ihres Zuhauses bestmöglich zu unterstützen“, gibt Alpaslan Deliloglu die Marschroute für das kommende Geschäftsjahr vor.

Neuausrichtung der Nachhaltigkeitsformate

Zur Heimtextil (9. bis 12. Januar 2024), der internationalen Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien in Frankfurt am Main, präsentieren mehr als 2.600 Aussteller:innen ihre Neuheiten. Zudem startet mit Econogy eine Neuausrichtung der nachhaltigen Formate im weltweiten Texpertise Network. „Die Heimtextil ermöglicht an vier Tagen eine gebündelte und damit effiziente Marktübersicht über alle globalen Trends der Wohn- und Objekttextilbranche auf einer zentralen Plattform. 2024 können wir dieses Erlebnis erfreulicherweise durch den Launch des neuen Produktsegments Carpets & Rugs und einer gesteigerten Anzahl an Ausstellern intensivieren“, so Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies.

Die Heimtextil wird 2024 um zwei neue Hallen erweitert: Halle 5.1 für das neue Produktsegment Carpets & Rugs und Halle 10.4 für Asian Selection-Aussteller im Segment der Haustextilien. Wiedereröffnet wird auch die Halle 3, die zur kommenden Veranstaltung als kreativer Hub für die Heimtextil Trends 24/25 und die Aussteller aus den Bereichen Wanddekoration, Textildesign und Textiltechnologie dient. Darüber hinaus sorgen die Neuausrichtung der nachhaltigen Veranstaltungsformate unter dem Titel Econogy und das erweiterte Angebot im Bereich Fibers & Yarns für frische Geschäftsimpulse.

Zum Econogy-Angebot der Heimtextil gehört der Econogy Finder. Das Verzeichnis hilft Besuchern, zertifizierte Anbieter zu finden. Weitere Bestandteile sind der Econogy Hub – die Plattform für Siegelanbieter und Zertifizierer – sowie die einstündigen Econogy Tours. Die Econogy Talks ermöglichen Fortbildung und Wissenstransfer in zahlreichen Konferenz- und Vortragsformaten zu den neuesten grünen Textilinnovationen.

Unter dem neuen Leitthema „New Sensitivity“ steht textile Transformation im Mittelpunkt der Heimtextil Trends 24/25. Interior.Architecture.Hospitality deckt das weltweite Angebot an funktionalen Objekttextilien ab. Internationale Hersteller und Anbieter für besondere Einrichtungslösungen treffen hier auf Innenarchitekt:innen, Architekt:innen, Planer:innen und Einrichter:innen aus aller Welt. Die Interior.Architecture.Hospitality Library präsentiert kuratierte und von einer Jury ausgewählte Funktionstextilien mit tieferen Einblicken bei den Library Touren.

Gemeinsam mit dem Produktbereich „Textile Design“ bildet die Halle 3 einen Hub für textile Kreativität mit namhaften internationalen Ausstellern. Im Produktbereich „Smart Bedding“ in Halle 11.0 hat ebenso eine Vielzahl an Top-Marken und Unternehmen ihre Teilnahme bestätigt. Auf der Heimtextil Conference „Sleep & More“ in Halle 11.0 vermitteln renommierte internationale Schlafexpert:innen Einblicke und Best Practices, im Bereich „Bed & Bath“ in Halle 12 finden Besucher:innen auf der Ebene 12.1 die neuesten Bettwäschedesigns. Im Segment „Decorative & Furniture Fabrics“ zeigt die Heimtextil auf drei Hallenebenen das größte Angebot mit über 300 Anbietern für Deko- und Möbelstoffe.

Nach dem erfolgreichen Start 2023 kehrt der separate Bereich „Fibres & Yarns“ für Dekorations- und Möbelstoffe diesmal in größerem Umfang in die Halle 4.0 zurück. Dort erwartet Stoff- und Gardinenhersteller, Weber, Produktentwickler und Designer ein gebündeltes Angebot.