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Autor: Hahn, Sebastian

BVDM

Tagung zu Schwerpunktthemen der Möbelbranche

Anlässlich der kommenden Europawahl im Juni 2024 tagte der Arbeitskreis Handelsverband Möbel und Küchen (BVDM) Ende November in Brüssel, um über aktuelle europäische Themen mit Europaabgeordneten zu sprechen. Auf der Agenda standen unter anderem die Zahlungsverzugsverordnung, das Recht auf Reparatur, die Verpackungsverordnung sowie die Mautregeländerungen in Deutschland.

Dr. Andreas Schwab (CDU, Mitglied des Europäischen Parlaments), Jens Geier (SPD, Mitglied des Europäischen Parlaments) sowie Katharina Jensen (CDU, Mitglied des Landtags Niedersachsen) diskutierten mit den Teilnehmern intensiv die anstehenden Herausforderungen und Erwartungen zur Europawahl. Zudem informierten sich die Teilnehmer über eventuelle politische Änderungen bei der Neuwahl der Abgeordneten und tauschten sich über die fachspezifischen Belange aus. Die Möbelbranche wird langfristig im Fokus der europäischen gesetzlichen Regelungen zur Kreislaufwirtschaft stehen und so war es ein Anliegen der Teilnehmer, das gemeinschaftliche Landesprojekt aus NRW hervorzuheben und darzulegen.

Die Zahlungsverzugsverordnung und das Recht auf Reparatur sind nur einige Beispiele, die bestehende und bewährte Systeme in Deutschland verändern können. Der fachliche Input aus den Betrieben war für die Abgeordneten hilfreich, um ein Meinungsbild zu den Auswirkungen auf die Möbelbranche zu erhalten. Der weitere ständige Dialog ist von beiden Seiten aus gewünscht. Die Möbelbranche sichert das Einbringen seiner fachlichen Expertise zu.

Sibylle Thierer, Gregor Riekena
Häfele in der aktuellen Ausgabe der möbelfertigung

Schon jetzt das Interview mit Gregor Riekena und Sibylle Thierer lesen

In der vergangenen Woche begeisterte Häfele-CEO auf dem möbelfertigungs-Kongress „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ mit seinem Vortrag über den Hacker-Angriff auf den Nagolder Systemspezialisten.
Nun können Sie auch das Interview, das die Redaktion der möbelfertigung kürzlich mit ihm und Sibylle Thierer, Vorsitzende des Häfele Verwaltungsrats, geführt hat, online lesen. Neben dem Hacker-Angriff geht es in dem Gespräch um Marktentwicklungen, aktuelle Herausforderungen und Investitionspläne des Unternehmens.

Das Interview finden Sie hier.

Viel Spaß beim Lesen.

Umfrage

Fachkräftemangel ist die größte Herausforderung

Bei unserem sechsten Kongress Effiziente Möbelfertigung in der Praxis, der letzte Woche über die Bühne ging, haben wir wie immer auch mehrere Fragen an die Teilnehmer gestellt, bei denen sie abstimmen durften.

Angesichts der häufigen Berichterstattung nicht unbedingt überraschend aber doch alarmierend: Die größte Herausforderung sehen die Abstimmenden im Fachkräftemangel.

Für ganz kurzentschlossene gibt es morgen und übermorgen bei den Personaltagen in Löhne Tipps, wie man diesem erfolgreich begegnen kann. Melden Sie sich noch schnell an!

Surteco Group Logo
Surteco Group SE

Refinanzierung erfolgreich abgeschlossen

Die Surteco Group SE hat die Refinanzierung des Brückenkredits zur Übernahme der Omnova Geschäftsbereiche erfolgreich umgesetzt.

Die neue Finanzierung umfasst einen Konsortialkredit mit einem Volumen von 230 Mio. Euro, davon 30 Mio. Euro Kontokorrentlinien, die einen Teil der bestehenden Linien ablösen. Zudem wurde eine Erhöhungsoption mit einem Volumen von 60 Mio. Euro zur allgemeinen Unternehmensfinanzierung vereinbart. Die Laufzeit beträgt 3 Jahre mit einer zweimaligen Verlängerungsoption von jeweils einem Jahr.

„Durch den erfolgreichen Abschluss der Refinanzierung in einem herausfordernden Marktumfeld haben wir eine langfristig stabile Finanzierungsstruktur geschaffen. Damit können wir uns auf die weitere Umsetzung unserer Strategie und die Stärkung der Ertragskraft unserer Geschäftsfelder konzentrieren“, so Andreas Pötz, der CFO der Surteco Group SE.

Exporte und Importe im Oktober gesunken

Die deutschen Exporte sind im Oktober 2023 gegenüber September 2023 kalender- und saisonbereinigt um 0,2 Prozent und die Importe um 1,2 Prozent gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, sanken die Exporte im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2022 um 8,1 Prozent und die Importe um 16,3 Prozent.

Insgesamt wurden im Oktober 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 126,4 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 108,6 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Die Außenhandelsbilanz schloss im Oktober 2023 mit einem Überschuss von 17,8 Milliarden Euro ab. Im September 2023 hatte der kalender- und saisonbereinigte Saldo der Außenhandelsstatistik bei plus 16,7 Milliarden Euro gelegen, im Oktober 2022 bei plus 7,8 Milliarden Euro. 

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Oktober 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 67,9 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 56,9 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber September 2023 sanken die kalender- und saisonbereinigten Exporte in die EU-Staaten um 2,7 Prozent und die Importe aus diesen Staaten um 2,8 Prozent. In die Staaten der Eurozone wurden im Oktober 2023 Waren im Wert von 47,8 Milliarden Euro (minus 1,9 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 38,0 Milliarden Euro (minus 1,9 Prozent) aus diesen Staaten importiert. In die EU-Staaten, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Oktober 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 20,1 Milliarden Euro (minus 4,4 Prozent) exportiert und es wurden Waren im Wert von 18,9 Milliarden Euro (minus 4,6 Prozent) von dort importiert. 

In die Staaten außerhalb der EU (Drittstaaten) wurden im Oktober 2023 kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 58,5 Milliarden Euro exportiert und es wurden Waren im Wert von 51,8 Milliarden Euro aus diesen Staaten importiert. Gegenüber September 2023 nahmen die Exporte in die Drittstaaten um 2,9 Prozent und die Importe von dort um 0,8 Prozent zu. 

Die meisten deutschen Exporte gingen im Oktober 2023 in die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden kalender- und saisonbereinigt 5,7 Prozent mehr Waren exportiert als im September 2023. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten auf einen Wert von 13,5 Milliarden Euro. Die Exporte in die Volksrepublik China nahmen um 1,5 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro zu, die Exporte in das Vereinigte Königreich stiegen um 5,6 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro. 

Die meisten Importe kamen im Oktober 2023 aus der Volksrepublik China. Von dort wurden kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 12,7 Milliarden Euro eingeführt, das waren 2,4 Prozent weniger als im Vormonat. Die Importe aus den Vereinigten Staaten stiegen um 2,2 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich sanken im gleichen Zeitraum um 15,1 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. 

Die Exporte in die Russische Föderation sanken im Oktober 2023 gegenüber September 2023 kalender- und saisonbereinigt um 5,0 Prozent auf 0,6 Milliarden Euro. Gegenüber Oktober 2022, als infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine der Export nach Russland bereits stark zurückgegangen war, nahmen sie um 40,5 Prozent ab. Die Importe aus Russland stiegen im Oktober 2023 gegenüber September 2023 um 6,6 Prozent auf 0,2 Milliarden Euro, gegenüber Oktober 2022 gingen die Importe um 88,5 Prozent zurück. 

Nominal nicht, also nicht kalender- und saisonbereinigt, wurden im Oktober 2023 Waren im Wert von 130,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 112,7 Milliarden Euro importiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2022 nahmen die Exporte im Oktober 2023 damit um 5,0 Prozent ab, die Importe sanken um 14,4 Prozent. Die unbereinigte Außenhandelsbilanz schloss im Oktober 2023 mit einem Überschuss von 18,1 Milliarden Euro ab. Im Oktober 2022 hatte der Saldo plus 6,1 Milliarden Euro betragen.

Für den Zuschnitt werden insgesamt drei Zünd Cutter G3 XL-3200 eingesetzt, einer davon in ihrer philippinischen Produktionsstätte.
Zünd

Digitaler Zuschnitt wirkt

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Seit ihrer Gründung verfolgt Impact Acoustic eine klare Mission: hochwertige Akustiklösungen entwickeln und produzieren, die höchsten Ansprüchen der Nachhaltigkeit genügen. Dabei setzen sie auf Materialien wie recyceltes PET oder Zellulose und haben ihre Produktion von Beginn weg komplett digitalisiert. Ein Entschluss, der ohne Zünd und seine digitalen Cutter wohl nicht gefasst worden wäre. Und den die Verantwortlichen noch keinen Tag bereut haben.

Impact Acoustic entwickelt und produziert Akustiklösungen. Für den Zuschnitt setzt sie auf digitale Schneidtechnologie von Zünd.

Sie wollten einen Impact erzielen, etwas bewirken, bei dem Design und nachhaltige Entwicklungsziele einhergehen. Und sie wollten die Raumakustik verbessern und helfen, das Raumecho zu reduzieren. Mit diesem Anspruch gründeten Sven Erni und Jeffrey Ibañez 2019 die Impact Acoustic. Beide haben ihre Wurzeln in der Architektur und im Design und waren beruflich jahrelang in Asien und Europa unterwegs. Gemeinsam mit insgesamt rund 100 Mitarbeitenden entwickeln und produzieren sie heute in Luzern in der Schweiz Akustiklösungen für unterschiedlichste Einsatzzwecke. Für den Zuschnitt setzte Impact Acoustic von Anfang an auf Schneidtechnik von Zünd. Mittlerweile sind bereits drei Zünd Cutter „G3 XL-3200“ im Einsatz. Und sie haben gut zu tun. Die Akustikmaterialien werden im Schichtbetrieb zugeschnitten, die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Mit der konsequent digitalisierten Fertigung kann die Nachfrage aber gut bewältigt werden. „Wo früher schlichte Metalldecken hingen, sind heute flexiblere Lösungen gefragt, die höheren Ansprüchen an Raumakustik und Ästhetik genügen müssen“, erklärt Sven Erni. Die Kundschaft kommt hauptsächlich aus dem Office-Bereich und immer öfter auch aus Tourismus und Hotellerie.

Impact Acoustic bedient auch im asiatischen Raum namhafte Kunden und hat mit Mitinhaber Jeffrey Ibañez, der aus den Philippinen stammt, quasi einen persönlichen Draht zu diesem Markt. Es lag deshalb fast auf der Hand, dass Impact Acoustic 2022 im philippinischen Biñan, rund eine Autostunde südlich von Manila, eine zweite Produktionsstätte aufbauten. „Wir bedienen von Biñan aus vor allem unsere wachsende Kundschaft im asiatischen und amerikanischen Raum. Der zusätzliche Standort ermöglicht es uns, lokaler und vor allen Dingen emissionsarmer produzieren zu können“, erklärt Sven Erni. Auch wenn 10’000 km zwischen den beiden Standorten liegen, die Zusammenarbeit funktioniert reibungslos. Auftragserfassung, Produktentwicklung und Produktionsplanung werden grösstenteils über die Philippinen abgewickelt. Und für den Zuschnitt kommt auch in den Philippinen ein typengleicher Zünd „G3“ Cutter zum Einsatz. „In einer solchen Konstellation sind digitalisierte und standardisierte Prozesse ein absolutes Must. Wir haben hier wie dort dieselben Produktionsstandards etabliert.“ Für das zentrale Monitoring ihrer Produktion an den beiden Standorten arbeitet Impact Acoustic mit Zünd Connect. Alle Zünd Cutter sind via Cloud eingebunden und liefern in Echtzeit Produktionskennzahlen. Dazu Sven Erni: „Wir unterscheiden produktionstechnisch nicht zwischen den Philippinen und der Schweiz. Wir können alle Cutter von Luzern aus überwachen und haben über verschiedene Dashboards alle relevanten Kennzahlen jederzeit im Blick. Demnächst eröffnen wir in Italien einen dritten Standort, was die Komplexität weiter erhöht“. Die Daten aus Zünd Connect schaffen Transparenz und helfen Impact Acoustic, Optimierungspotenzial in ihrem Produktionsworkflow zu identifizieren.

Nachhaltigkeit ist auch beim Material ein Must
Das Erfolgsrezept schlechthin und mindestens genau so wichtig wie der digitalisierte Zuschnitt ist das Ausgangsmaterial, das Impact Acoustic verwendet. Der Aspekt der Nachhaltigkeit, das Konzept des Upcyclings spielen dabei eine zentrale Rolle, der ökologische Fussabdruck soll so klein wie möglich gehalten werden. So wie jener des selbst entwickelten Archisonic Felt, einem „Hochleistungs-Akustikabsorber“, einer umweltfreundlichen Akustiklösung, die aus recycelten Plastikflaschen hergestellt wird. In jedem Quadratmeter des Materials stecken 88 wiederverwertete Einwegflaschen. „Die Materialien, die wir verwenden, haben eine textile Charakteristik und sind nie völlig homogen und eben. Entsprechend akkurat und präzise muss der Zuschnitt sein, um unsere Qualitätsansprüche erfüllen zu können. Wo ein Schnitt beginnt oder aufhört, sehen Sie zum Beispiel nicht. Das klingt selbstverständlich, schliesslich geht es um geschlossene Formen, erstellt in einem CAD-Programm. Fakt ist allerdings, dass nur die Cutter von Zünd unsere hohen Anforderungen an Präzision und Qualität im Zuschnitt erfüllen kann“.

Der neuste Wurf von Impact Acoustic ist Archisonic Cotton, ein Schallabsorber, der aus nachhaltiger Naturfaser hergestellt wird. Hauptbestandteil ist Zellulose aus sogenannter Baumwoll-Linters, einem Nebenprodukt aus der Baumwollindustrie. Das Material ist vollständig wiederverwendbar und die Absorber können am Ende ihres Lebenszyklus zu 100 Prozent in den Produktionsprozess zurückgeführt werden. Dadurch wird der Abfall reduziert und gleichzeitig die begrenzten Ressourcen effizient genutzt. 

Die internationale Kundschaft der Impact Acoustic kommt hauptsächlich aus dem Office-Bereich und zunehmend aus Hotellerie und Tourismus.

Es können auch mal ein paar 1000 m2 sein
Schallabsorbierende Wandpaneele oder Trennwände, akustische Deckenplattensysteme oder individuell gestaltete Meetingboxen, die Bandbreite an akustischen Lösungen ist enorm. Impact Acoustic stellt sie alle von A bis Z selbst her, vom Ausgangsmaterial über das Design am Computer bis hin zur Montage vor Ort. Aufwendige Projekte wie beispielsweise Akustikprojekte für Grossraumbüros, die sich über mehrere Etagen erstrecken, können gut und gerne mehrere 1000 m2 „gross“ sein. „Solche Aufträge bestehen schnell einmal 30’000 Einzelteile.“ Und jedes ist wieder etwas anders als das andere. Hier die Übersicht zu behalten, ist nur mit detaillierten Produktions- und Montageplänen möglich. „Auf jedes einzelne Teil werden noch während des Zuschnitts alle relevanten Auftrags- und Positionsdaten aufgedruckt. Das erleichtert den Monteuren vor Ort die Arbeit, da sie anhand er Montagepläne exakt wissen, welches Teil an welchem Ort montiert werden muss.“ Nicht minder wichtig ist die Produktionsplanung für den Zuschnitt. „Die Monteure wären wenig begeistert, wenn Teil 3735 in derselben Liefercharge wäre wie Teil 5. Mit der entsprechenden Produktionssoftware von Zünd können wir sicherstellen, dass so etwas nicht passiert“.

Ein kleiner Schritt vom Prototypen bis zum Serienprodukt
Die Kombination aus modernster Technologie, hochpräziser Schneidtechnologie von Zünd, erfahrenen Produktdesignern und Anwendungsingenieuren – Impact Acoustic hat alles, was es braucht, um Prototypen in ein greifbares, funktionierendes Serienprodukt zu verwandeln. Das Prototyping ist denn auch ein wichtiger Bereich bei Impact Acoustic. Von Losgrösse 1 bis Massenproduktion wird bei Impact Acoustic alles hergestellt. Einzelanfertigung genauso wie ein Prototyp, von dem anschliessend vielleicht direkt 50 oder 100 Teile hergestellt werden. „Auch hier können die Zünd Cutter die Vorteile eines digitalen Zuschnitts voll ausspielen. Wir sind sehr flexibel im Zuschnitt und können jeden Auftrag zuverlässig und pünktlich ausliefern.“

„Unser kompletter Produktionsprozess ist digitalisiert. Ohne die Zünd Cutter würde das Ganze gar nicht funktionieren.“

„Die Zuverlässigkeit der Zünd Cutter ist für uns zentral, besonders an unserem relativ kleinen Standort hier in Luzern. Unsere Zünd Cutter sind 24/5 im Einsatz und wir brauchen den Output. Würde ein Cutter auch nur für einen halben Tag stillstehen, hätten wir in unserer eng getakteten Produktionsplanung schnell ein Problem. Und ich kann auch dem Service von Zünd ein Kränzchen winden. Diese Flexibilität, Schnelligkeit und Kompetenz sind ausserordentlich. Das gibt uns ein sehr gutes Gefühl und ist ein wichtiger Grund, warum wir auf Zünd setzen.“

Milan W. Krumbe von Alanod
Alanod

Verstärkt Management

Alanod stellt die Weichen für weiteres Wachstum. Mit Milan W. Krumbe erweitert der Oberflächenspezialist das Management zum 1. Januar 2024 um einen Chief Commercial Officer (CCO). Ab dann trägt er die Verantwortung für den Sales- und Marketing Bereich des Unternehmens und wird gemeinsam mit Frank M. Bruns (CEO), Frank Weigand (CFO) und Ralf Hillebrand (COO) das Unternehmen vertreten sowie die operativen Aufgaben leiten.

Der neue Mann im Alanod Management ist optimal für diese Aufgabe ausgebildet: Er verfügt über langjährige Erfahrungen aus diversen Führungspositionen an der Schnittstelle zwischen Business und Technologie. Sein Ziel ist es, die bereits eingeleitete strategische Business Transformation der Alanod Gruppe erfolgreich umzusetzen.

Milan W. Krumbe kann auf eine langjährige und erfolgreiche Karriere sowohl im Vertrieb als auch im Marketing zurückblicken. In verschiedenen transnationalen Unternehmen und Branchen hat er mit seiner Expertise strategische Vertriebskonzepte erfolgreich umgesetzt. Sein breitgefächertes Know-how umfasst nicht nur das erfolgreiche Management in der Spezialchemie- und Werkstoffindustrie, sondern auch die Transformation von KMUs und multinationaler Konzerne. Durch seine Erfahrungen im Beschichtungssektor sowie in den Bereichen Automobil, Elektronik, Energie und Bauwesen soll er zur weiteren Entwicklung und Wachstum der Alanod Gruppe beitragen.

Am 23. Februar 2024 wird Milan W. Krumbe als Referent auf dem möbelfertigungs-Event „Surface in Motion India“ – im Rahmen der „IndiaWood“ in Bangalore – dabei sein.

Otto Haab Hawa verstorben
Hawa

Firmengründer Otto Haab gestorben

Trauer bei der Schweizer Hawa Sliding Solutions AG: Firmengründer Otto Haab verstarb am 3. November 2023 im Alter von 88 Jahren.

Gemeinsam mit Karl Haab startete Otto Haab 1965 den Betrieb. Auf nur fünf Quadratmetern, ohne Mittel, aber mit einem ho­hen Vertrauensvorschuss der Eltern und mit ebenso großer Motivation begannen die Brüder mit dem Ziel, die Schiebetechnik zu revolutionie­ren. Von Beginn an praktizierten sie einen sozialen Führungsstil, bei dem alle Mitarbeitenden auf Augenhöhe miteinander kommunizieren.

Karl und Otto Haab prägten die Entwicklung der Schiebetechnik am Mö­bel, im Innenausbau und an der Fassade entscheidend. In den 1960er Jahren erfanden sie kunststoffummantelte Rollen, die bis heute die lei­sen Laufeigenschaften der Schiebebeschläge charakterisieren. Bereits in den 1970er Jahren präsentierten sie mit dem „Hawa Turnaway“ den ers­ten Dreh-Einschiebe-Beschlag. In den 1980er Jahren startete mit dem „Hawa Junior“ und der Zweiwegaufhängung eine weltweite Erfolgsstory. Die „Variotec“-Kurventechnik für Glasschiebewände sowie die spielfreie Bodenführung gehören zu den Meilensteinen der 1990er Jahre. In diese Zeit fällt auch die Übernahme der EKU AG, Sirnach. Im Jahr 2001 gelang schließlich ein souveräner Generationswechsel. Otto und Karl Haab zo­gen sich aus dem operativen Geschäft zurück und übertrugen das Ver­trauen auf ihre Söhne Gregor und Heinz.

Karl und Otto Haab legten den Grundstein für das, was Hawa heute ist: Mit mehr als 350 Patenten einer der weltweit führenden Hersteller innovativer Schiebebeschlagsysteme. Während Karl als Möbelschreiner die techni­sche Produktentwicklung leitete, widmete sich Otto Haab als Bankkauf­mann den administrativen Aufgaben, führte Vertrieb und Vermarktung und erreichte erfolgreich Handwerker und Beschlagfachhändler im In- und Ausland. Zudem war er mehrere Jahre im Vorstand des VSSB – Ver­band der Schweizerischen Schloss- und Beschlägefabrikanten aktiv, da­von drei Jahre als dessen Präsident.

Seinem Heimatort Mettmenstetten fühlte sich Otto Haab stets verbun­den. Von 1962 bis 1970 engagierte er sich als Gemeinderat, von 1974 bis 1978 als Gemeindepräsident. Für seine fachliche Kompetenz und seine menschliche Art wurde Otto Haab in der Gemeinde, im Unternehmen und von Geschäftspartnern auch nach dem Ausscheiden aus der opera­tiven Geschäftsführung geschätzt.

Er zeigte sich stets begeisterungsfähig und hoch interessiert an der Ent­wicklung des Unternehmens und der Lösung gesellschaftlich-sozialer Aufgabenstellungen. 2005 gründete er eine gemeinnützige Familienstif­tung. In allen Belangen des Geschäftslebens stützte er sich auf seine überzeugt christliche Gesinnung.

Kirsten Schirmeister und Iris Schulte-Schwarberg von der Bundesagentur für Arbeit
Der nächste Aufschwung kommt

Geförderte Wege, um wertvolles Personal im Unternehmen zu halten

Die konjunkturelle Lage ist angespannt – das spürt auch die Möbelindustrie. Wöchentlich werden Kurzarbeit und Insolvenzen vermeldet. Gleichzeitig gilt es, auch in diesen herausfordernden Zeiten Personal zu halten, um für den nächsten Aufschwung gut aufgestellt zu sein.

Dabei möchten wir vom B2B-Netzwerk möbelfertigung helfen. Deshalb haben wir das Programm der Personaltage Löhne – die am 12. und 13. Dezember im Herzen Ostwestfalens stattfinden – kurzfristig um ein top-aktuelles Thema erweitert.

Gemeinsam mit zwei Gastrednerinnen von der Bundesagentur für Arbeit Herford zeigen wir Wege auf, wie Personal gehalten und gleichzeitig weiter qualifiziert werden kann. Hierzu werden Kirsten Schirmeister, Teamleiterin des Arbeitgeberservice und Iris Schulte-Schwarberg, Vermittlerin im Arbeitgeberservice informieren.
Die Qualifizierung von Mitarbeitenden kann durch die Bundesagentur für Arbeit finanziell unterstützt werden – auch während Kurzarbeit.

Eins ist sicher: Der nächste Aufschwung kommt bestimmt. Jetzt erfahrene und loyale Mitarbeiter zu halten und gemeinsam durch stürmische See zu navigieren, ist einfacher, als später (wieder) suchen zu müssen. Genaueres und Vertiefendes erfahren Sie im Rahmen der Personaltage.
Melden Sie sich jetzt hier an.