„Mein Ziel ist es die Position von Vitra Bad als starke Badmarke im deutschen Markt weiter auszubauen“, unterstreicht Peer-Dominik Schmitz, der neue Marketingleiter DACH von Vitra Bad. „Als eine der wenigen globalen Marken bietet Vitra Bad komplette Badwelten und verbindet innovative technische Lösungen mit exzellentem Design und echter Nachhaltigkeit“, betont Schmitz. „Das wollen wir im deutschen Markt noch stärker verdeutlichen.“ Dabei will Schmitz die Beziehungen zu allen Handelspartnern intensivieren und neue Wege in der Kommunikation gehen: „Wir wollen jünger und zukunftsorientierter agieren, ohne unsere solide Basis zu verlieren. Für uns sind alle Säulen des Vertriebs relevant: Neben den wichtigen Partnern im Groß- und Fachhandel und bei den Installateuren auch der Bereich DIY und E-Commerce“.
Mit umfassendem Fachwissen und 28 Jahren Erfahrung in der Sanitärbranche bringt der 50-Jährige ein tiefes Verständnis für die Anforderungen des Marktes mit. Sein beruflicher Werdegang führte ihn über verschiedene leitende Positionen im Produktmanagement und Vertrieb für Zentral- und Osteuropa sowie den Mittleren Osten bei Keramag, Kludi, Toto und Schweizerbad. Zwischenzeitlich war er lange Zeit erfolgreich im Sanitärexport tätig.
Zum kurzfristig angesetzten GDL-Streik äußert sich Philip Harting, Vorsitzender des Verbandes der deutschen Messewirtschaft AUMA:
Die deutsche Messewirtschaft fordert: Einigen Sie sich endlich! Finden Sie eine langfristige, tragbare Lösung Ihres tiefsitzenden Konflikts – und zwar im Gespräch am Verhandlungstisch.
Dieser Streikaufruf der GDL ist nicht mehr verhältnismäßig. Es ist erschütternd, wenn der Gewerkschaftschef die umweltfreundliche Bahn mutwillig zu einem unzuverlässigen Verkehrsmittel erklärt. Das wird langfristige Auswirkungen haben. Es ist nicht länger nachvollziehbar, wieso Millionen von Angestellten, Geschäftsreisenden und Messeteilnehmern die Bürde des seit Jahren schwelenden Konflikts zwischen DB und GDL tragen müssen. Kompromissfähigkeit ist eine demokratische Tugend. Nicht einen Tag länger darf dieser Tarifkonflikt auf dem Rücken der Kundschaft ausgetragen werden.
Deutschland ist Messeland Nummer 1 in der Welt. Das auch, weil auf Fahrpläne und Qualität beim Reisen zu den 70 Messeplätzen und mehr als 350 Messen pro Jahr Verlass war. Dieser Ruf wird derzeit ramponiert. Gerade im ersten Quartal des Jahres finden die meisten Messen in Deutschland statt. Schon durch die Streiks Anfang und Ende Januar waren wenigstens 20 starke nationale und internationale Leitmessen betroffen, vom jüngsten GDL-Streik ein weiteres Dutzend. An diesem Dienstag werden wenigstens drei internationale Messen in Deutschland durch den Streik in Mitleidenschaft gezogen. Partikularinteressen finden ihre Grenzen, wo sie der Allgemeinheit tiefgreifend schaden. Es reicht!
Tarkett Mitarbeiter im Recyclingzentrum im schwedischen Ronneby sichten die Verschnittreste und gebrauchten Bodenbeläge, die in Big Bags von „Tarkett ReStart“ Partnern wie z. B den IKEA-Einrichtungshäusern zurückgenommen werden.
Der Bodenexperte Tarkett hat Anfang März seinen CSR-Bericht für das Jahr 2023 veröffentlicht, bereits zum elften Mal in Folge. Der Bericht wurde von unabhängigen Dritten vollständig geprüft und beschreibt die bemerkenswerten Nachhaltigkeitserfolge des Unternehmens, einem weltweit führenden Anbieter von innovativen und nachhaltigen Fußböden und Sportbelägen.
„In den letzten vier Jahren wurden die Treibhausgasemissionen an unseren Produktionsstandorten erfolgreich um 47 Prozent reduziert. Die verbesserte Energieeffizienz und Beschaffung von erneuerbarem Strom erfolgte im Rahmen unserer Klima-Roadmap. Ich bin auch sehr stolz darauf, dass wir den Anteil von Frauen in Führungspositionen im Laufe des Jahres 2023 weiter erhöht und damit unser Ziel für 2025 schon nahezu erreicht haben“, sagte Fabrice Barthélemy, CEO von Tarkett.
Anfang 2023 wurde der ambitionierte Klimafahrplan von Tarkett von der Science Based Targets Initiative (SBTi) validiert. Von der Financial Times und Statista wurde das Unternehmen in die Reihe der „Europe’s Climate Leaders“ aufgenommen. CDP (Carbon Disclosure Project) gilt als führende Bewertungsplattform und stufte die Umweltleistungen von Tarkett mit A- ein. Tarkett ist der einzige Hersteller von Fußböden und Sportbelägen, der im Jahr 2023 diesen hohen Reifegrad erreicht hat. Darüber hinaus verlieh die renommierte CSR-Ratingagentur EcoVadis Tarkett eine Goldmedaille und stufte das Unternehmen damit unter den besten 2 Prozent aller 100.000 bewerteten Organisationen aus 175 Ländern ein.
Den vollständigen CSR-Report 2023 finden Sie auf der Tarkett Webseite unter CSR Report | Tarkett.
Top-Themen der Ausgabe: Die Stimmung im Handwerk und Forderungen an die Politik, die Expansionsstrategie von Ostermann im Interview erklärt, Strategien und Designphilosphien der Imos AG, Der Stand in Sachen Digitalter Produktpass mit Dr. Olaf Plümer vom Daten Competence Center und Stephan Schmidt vom Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie, Highlights auf der Holz-Handwerk, was Besucher des Interzum Forums Bergamo erwarten können, besondere Projekte aus Ladenbau und Innenausbau, Automation mit Allcomp und noch viel mehr.
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Das Handwerk steht aktuell enorm unter Druck. Das zeigt unter anderem eine Umfrage des ZDH deutlich. Eine Ursache ist die lahmende Bautätigkeit. Leider besagt eine Prognose des Forschungsnetzwerks Euroconstruct, dem auch das Ifo-Institut angehört, dass die Zahlen der fertiggestellten Wohneinheiten bis 2026 deutlich weiter zurückgehen. Weshalb es in der Baubranche erstmals seit der Finanzkrise im Jahr 2008 zu einem Beschäftigungsrückgang kommen dürfte. Darüber hinaus leidet das Handwerk unter Bürokratie und Überregulierung. Was hier getan werden müsste, können Sie schon jetzt online in der aktuellen „möbelfertigung“ lesen.
Die IRO Möbelfabrik Josef Rose GmbH & Co. KG in Oelde musste am vergangenen Freitag Insolvenzantrag stellen. Das zuständige Amtsgericht Münster hat Rechtsanwalt Axel Geese aus Bielefeld zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
IRO ist ein traditionsreiches Familienunternehmen. Gegründet 1923, begann der mittelständische Hersteller bereits in den 80er Jahren mit der Produktion und Vermarktung von Systemmöbeln für den Wohn- und Essbereich. Sämtliche Möbel werden in Oelde gefertigt.
Naber hat aus der Insolvenzmasse der M. Westermann & Co. GmbH und deren Tochterunternehmen eine Reihe von Vermögensgegenständen an Wesco erworben. Dementsprechend wird Naber die Wesco-Produkte eigenständig weiter anbieten und so deren Verfügbarkeit für den Küchen verkaufenden Handel und die Küchenindustrie sicherstellen.
Die Familie Naber, als Geschäftsführer der Naber GmbH, äußerte sich zum Erwerb folgendermaßen: „Wir bedauern einerseits sehr, dass wir einen langjährigen und befreundeten Geschäftspartner verlieren. Andererseits freuen wir uns jedoch, die Wesco Produkte in unser Sortiment integrieren zu können. Wir sind überzeugt, dass diese Erweiterung unser Angebot bereichern und unseren Kunden weiterhin die besten Lösungen auf dem Markt bieten wird.“
Die genauen Bedingungen des Erwerbs wurden nicht offengelegt. Naber plant jedoch, in Kürze weitere Informationen zur Verfügung zu stellen.
Das Würth Industrial Network, kurz Winwork, wächst weiter und verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 2,324 Milliarden Euro. Dabei erwirtschaftet die Würth Industrie Service GmbH & Co. KG in 2023 einen Umsatz von über 816 Millionen Euro. Damit blickt das Unternehmen trotz des weltweit angespannten wirtschaftlichen und politischen Umfelds auf ein solides Geschäftsjahr zurück.
Das Herzstück der Würth Industrie Service bildet am Standort Bad Mergentheim die Grundlage für die Versorgung aller europäischen Kunden. Für eine maximale Versorgungssicherheit investierte das Unternehmen bis heute über 463 Millionen Euro. Mit der Erweiterung des Logistikzentrums bei der Würth Industrie Service um ein neues, automatisiertes Hochregallager konnten weitere 59.000 Lagerplätze auf einer Fläche von über 4.000 Quadratmetern geschaffen werden. Das Investitionsvolumen belief sich in Summe auf über 30 Millionen Euro. Nachdem im vergangenen Herbst die Regalbediengeräte erfolgreich eingebracht wurden, steht der Inbetriebnahme für kommenden April nichts mehr im Weg. Neben dem Ausbau der Lagerkapazität wurden die bestehenden Anlagen um innovative Technologien ergänzt. Durch den Einsatz von Kameraprüfsystemen, autonom fahrenden Behältershuttles sowie selbstlernenden Robotern in der Kommissionierung und Palettierung, steigert der C-Teile-Partner seinen Automatisierungs- und Digitalisierungsgrad innerhalb der Logistik kontinuierlich – und das mit dem Ziel einer optimierten Arbeitsplatzergonomie sowie einer maximalen Versorgungssicherheit.
Weltweit arbeiten 87.047 Mitarbeitende für den Würth-Konzern. Davon beschäftigt das Winwork mehr als 6.800 Mitarbeitende, bei Würth Industrie Service in Deutschland beläuft sich die Anzahl der Beschäftigten auf über 1.800. Im Hinblick auf den demografischen Wandel und den damit einhergehenden Arbeitskräftemangel setzt die Würth Industrie Service konsequent auf die Ausbildung im eigenen Unternehmen. Als Meilenstein konnte 2023 auf „20 Jahre Ausbildung“ zurückgeblickt werden. Dabei durchlaufen in 25 Berufsbildern rund 200 Kolleginnen und Kollegen eine Ausbildung oder ein Duales Studium an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg. Als einer der größten Arbeitgeber der Region Main-Tauber investiert das Unternehmen jährlich rund 1,5 Millionen Euro in die Aus- und Weiterbildung seiner Beschäftigten.
Das Thema Nachhaltigkeit stellt für die Würth Industrie Service einen strategischen Erfolgsfaktor dar. Insbesondere im Bereich der nachhaltigen Energiegewinnung ist das Unternehmen auf Kurs. Zur autarken Energieversorgung setzt die Würth Industrie Service auf erneuerbare Energien und stattete 2023 die Südfassade des neuen Hochregallagers mit einer zusätzlichen Photovoltaikanlage aus. Aktuell sind am Standort Drillberg mehrere Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von knapp 2.000 kWp und einer Erzeugungsmenge von rund 1.500.000 kWh installiert. Für sein nachhaltiges Handeln wurde der C-Teile-Partner mit dem Award „Exzellente Nachhaltigkeit 2023“ausgezeichnet.
Die Würth Industrie Service feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Das Firmenjubiläum markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens, das am 13. Januar 1999 als eigenständiges Tochterunternehmen der Würth-Gruppe mit gerade einmal 80 Mitarbeitenden auf einem verlassenen, 120 Hektar großen Kasernengelände in Bad Mergentheim – heute bekannt als Industriepark Würth – gegründet wurde.
Nächsten Montag startet Nikolaus Szlavik als Vorstandsvorsitzender der Ada Möbelwerke Holding. Er wird den Konzern gemeinsam mit den beiden langjährigen Vorständen Gerhard Vorraber und Michael Wibmer leiten. Als neuer CEO übernimmt er zunächst die Bereiche Produktion und Einkauf. Im Laufe des Jahres wird ihm sukzessive ebenso die Verantwortung für Marketing, Entwicklung und Sales von Gerhard Vorraber übertragen. Dieser wird sich zum 31. Dezember nach mehr als 43 Jahren als Vorstand bei Ada aus dem Geschäft zurückziehen und in den Ruhestand gehen. Vorstand Michael Wibmer verantwortet weiterhin die Bereiche Finanzen, Personal, IT, Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement. Die Übergabe der Führungsaufgaben ist sorgfältig geplant, um einen fließenden Wechsel und die Kontinuität der Unternehmensabläufe sicherzustellen. „Wir freuen uns sehr, mit Herrn Szlavik einen erfahrenen Manager mit Weitblick bei Ada willkommen zu heißen. Dank seiner umfangreichen Expertise – sowohl in verschiedensten Geschäftsfeldern als auch in internationalen Konzernen – sind wir überzeugt, dass er Ada erfolgreich weiterentwickeln wird“, erklärt René Derler, Mitglied des Aufsichtsrates und der Eigentümerfamilie.
Nikolaus Szlavik bringt mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in der Automobilzuliefer-, Elektro- und Maschinenbau-Industrie mit. In den vergangenen 15 Jahren war er unter anderem für Austria Druckguss und die PIA Automation als Managing Director & CEO tätig.