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Autor: Hahn, Sebastian

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Anschaffungsneigung bleibt niedrig

Die Aufhellung der Verbraucherstimmung in Deutschland schreitet auch im März nur langsam voran. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen legen zwar leicht zu, aber die Anschaffungsneigung bleibt nahezu unverändert niedrig. Günstig für den Konsumklima-Indikator wirkt sich die sinkende Sparneigung aus. Das Konsumklima verbessert sich damit zum zweiten Mal in Folge. Der Indikator nimmt in der Prognose für April im Vergleich zum Vormonat (revidiert -28,8 Punkte) um 1,4 Punkte auf -27,4 Zähler leicht zu. Dies zeigen die aktuellen Ergebnisse des GfK Konsumklimas powered by NIM.

Die nun seit knapp zwei Jahren auf sehr niedrigem Niveau stagnierende Anschaffungsneigung gilt als ein Indiz dafür, dass die Verunsicherung unter den Konsumenten überaus groß ist. Diese Situation führt dazu, dass die Verbraucher ihre finanziellen Mittel tendenziell eher auf die Seite legen. Dies belegt auch die zuletzt gestiegene Sparquote sowie die überaus gute Entwicklung an den deutschen Aktienbörsen.

Die Konjunkturerwartungen legen indes um 3,3 Punkte leicht zu und steigen damit auf -3,1 Punkte. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres bedeutet dies allerdings ein Minus von 6,8 Punkten.

Dennoch kommt die Konjunktur nicht nachhaltig in Schwung. Nach den übereinstimmenden Prognosen von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wird nach einem schwächeren ersten Halbjahr erst in der zweiten Jahreshälfte eine leichte Erholung erwartet. Dies kann durch eine Zinssenkung der EZB, die bislang für Mitte des Jahres erhofft wird, sicherlich unterstützt werden. Dennoch gehen die Experten davon aus, dass beim Wirtschaftswachstum 2024 eher eine schwarze Null stehen dürfte.

Trikot Möbler Meilen 2024
Möbler Meilen

Das Trikot-Design für die Jubiläums-Tour ist da. Jetzt anmelden!

Am 08. und 09. Juni trifft sich die Branche wieder zum gemeinsamen Netzwerken und Radfahren. Die Möbler-Meilen feiern dieses Jahr mit der zehnten Ausgabe ein Jubiläum. Frank Klose (Pieperconcept) und das Möbler-Meilen-Team haben abwechslungsreiche Touren durch das wunderschöne Weserbergland ausgearbeitet. Hier erlebt jeder Teilnehmer vom e-Bike Fahrer bis zum Rennradfahrer sowohl sportlich als auch kulinarisch schöne und gesellige Momente. Die genauen Strecken, die für jeden Grad an Sportlichkeit geeignet sind, können Sie sich hier ansehen: https://www.moebler-meilen.de/strecken

Bereits mehr als 70 Teilnehmer haben sich für die Kategorien E-Bike, MTB/Gravel und die beiden Rennradgruppen angemeldet. Eine vollständige Liste der Starter finden Sie hier: https://www.moebler-meilen.de/starterliste

Alle Einnahmen, die über die Kostendeckung hinausgehen, werden wie immer in Form von Sachspenden an Kindergärten der Region gestiftet.

Bis zum 14. April besteht noch die Möglichkeit sich für die Möbler-Meilen unter folgendem Link anzumelden:

Anmeldung – Möbler Meilen (moebler-meilen.de)

Die möbelfertigung ist Medienpartner der Möbler-Meilen und wir sind stolz, dass unser Logo das Trikot der Jubiläumsausgabe ziert.

HDH

EU-Verordnung zu „Entwaldungsfreien Lieferketten“ erhitzt die Gemüter

Die EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten (EUDR) droht innerhalb der Europäischen Union zu massiven Verwerfungen für Forst-, Holz- und Agrarbetriebe zu führen. Mehrere EU-Mitgliedstaaten haben daher die Initiative ergriffen und werben in Brüssel für dringend notwendige Anpassungen an der Verordnung. Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) fordert Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir auf, sich der Initiative anzuschließen. 

Anders als häufig dargestellt betrifft die EUDR in ihrer aktuellen Form nicht nur den Import von Gütern, sondern auch ganz konkret innerhalb der Europäischen Union produzierende Unternehmen, nicht zuletzt aus dem Forst-, Holz- und Agrarbereich. Daher geht es bei der EUDR auch um die Bereitstellung heimischer Produkte. Umso schwerer wiegt es, dass knapp ein Jahr nach Beschluss der Verordnung immer noch keine konkreten Leitlinien aus Brüssel zur Umsetzung vorliegen.  

HDH-Präsident Johannes Schwörer fordert daher Minister Özdemir auf, sich dem aktuellen Antrag mehrerer EU-Mitgliedstaaten zur EUDR anzuschließen. In diesem fordern die unterzeichnenden Minister aus Österreich, Finnland, Italien, Polen, Slowenien, Schweden und der Slowakei u.a. die EU-Kommission auf, die Umsetzung der EUDR zu verschieben und die Verordnung zu überarbeiten.  

„Die aktuelle Lage zeigt: Brüssel weiß offenbar selbst nicht, wie die Umsetzung der EUDR sinnvoll geschehen kann, ohne dass die heimische Wirtschaft in der EU schweren Schaden nimmt. Die bisherigen Erfahrungen zeigen: Die EUDR muss zum einen dringend verschoben werden, zum anderen brauchen wir Änderungen der EU-Verordnung“, erklärt Schwörer. Dass die Initiative zur Änderung der Verordnung von EU-Mitgliedstaaten mit viel Erfahrung in der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und einer gut funktionierenden Holzindustrie kommt, wiegt besonders schwer.

Zuvor hatten bereits die Landwirtschaftsminister aller Bundesländer anlässlich der Agrarministerkonferenz am 15.3.2024 in Erfurt den Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir aufgefordert, eine Risikofolgeabschätzung der geplanten EU-Verordnung vorzunehmen und sich bei der EU für eine Anpassung einzusetzen, um vermeidbare bürokratische Lasten zu verhindern. 

„Nicht nur alle Forstminister der Länder, auch andere EU-Staaten sehen, dass sich die EU-Kommission mit der Entwaldungs-Verordnung völlig übernommen hat. Nicht nur, dass die digitale Plattform zur Abwicklung der höchst komplizierten Nachweispflichten nicht rechtzeitig fertig wird. Der Kontrollaufwand für die Aufsichtsbehörden steigt derart, dass diese nun massiv Alarm schlagen”, erklärt Schwörer und betont: „Kein Hektar Wald kann gesichert werden, wenn wir uns in Europa derartige bürokratische Fesseln anlegen. Im Gegenteil:  Die EUDR in ihrer aktuellen Form würde sehr wahrscheinlich dazu führen, dass sich in Deutschland Waldbesitzer aus dem Markt verabschieden und das Holzangebot zurückgeht. Minister Özdemir müsste klar sein, dass eine gut funktionierende Wald- und Holzwirtschaft großen Einfluss auf die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele hat. Es kann daher nicht im Interesse der Bundesregierung sein, die heimische Forst- und Holzbranche derart zu behindern”, mahnt der HDH-Präsident. 

Insite Interventions

Höchststände bei Krankmeldungen rücken betriebliche Gesundheit in den Fokus

Der Krankenstand in Deutschland hat einen neuen Rekordwert erreicht, begleitet von einem alarmierenden Anstieg psychischer Erkrankungen. Angesichts dieser Entwicklungen gewinnt das Thema betriebliche Gesundheit immer mehr an Bedeutung für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Menschen. Am 4. April findet zum zweiten Mal der World Corporate Health Day statt, der das Bewusstsein für eine gesunde Arbeitsumgebung schärfen soll. Anlässlich des Tages diskutieren Experten auf der Cor- porate Health Conference am 17. April 2024 in Frankfurt unter dem Motto „Mentale Sicherheit in unsicheren Zeiten“ über Lösungen.

Wie dringend es ist, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu widmen, zeigen die jüngsten Auswertungen der DAK: Der Krankenstand in Deutschland erreichte 2023 mit 5,5 Prozent einen Rekordwert und der Anstieg psychischer Erkrankungen lag um 7,4 Prozent höher als im Jahr davor. Dies stellt Unternehmen und Mitarbeitende gleichermaßen vor große Herausforderungen. Psychische Erkrankungen, darunter Depressionen und Angststörungen, verzeichnen den größten Anstieg an Fehlzeiten. 31 Prozent der Deutschen sagen, dass sie aktuell unter Depressionen, Angststörungen, Essstörungen, Zwangsstörungen oder anderen psychischen Erkrankungen leiden. Zu diesem Ergebnis kommt der vierte AXA Mental Health Report 2024, der vergangene Woche veröffentlicht wurde. Besonders gravierend ist, dass es sich im Vergleich zu Erkältungssymptomen oft um Langzeiterkrankungen handelt, was für Unternehmen schwerer aufzufangen ist. Besonders in Zeiten des Fachkräftemangels sind die Folgen verheerend.

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://www.corporatehealthconference.de/
https://www.worldcorporatehealthday.de/

Geze

Brigitte Vöster-Alber ist 80 geworden

52 Jahre lang stand Brigitte Vöster-Alber als geschäftsführende Gesellschafterin an der Spitze von Geze, dem Spezialisten für Tür-, Fenster- und Sicherheitstechnik. Sie lenkte die Geschicke des Familienunternehmens in fünfter Generation und führte es durch ihre visionäre Führung und ihren unermüdlichen Einsatz zu heutiger Größe. Seit 2021 begleitet Frau Vöster-Alber Geze als Mitglied des Aufsichtsrats. Am 23. März feierte Brigitte Vöster-Alber ihren 80. Geburtstag.

Als Brigitte Vöster-Alber 1968 das Familienunternehmen von ihrem Großvater Reinhold Vöster übernahm, war sie als junge Frau die große Ausnahme unter den Geschäftsführenden und Unternehmensvorständen in Deutschland. Als Mutter von vier Kindern und aktive Unternehmerin ist sie das auch lange geblieben. Zu ihrem Leben als Familienunternehmerin im doppelten Sinne des Wortes sagt Brigitte Vöster-Alber: „Ich wusste, was es bedeutet, den alleinigen Vorsitz eines Familienunternehmens übertragen zu bekommen. Ich musste mich in einer Männerdomäne zurechtfinden und behaupten. Jedes Jahr für sich gesehen war spannend, und am Ende eines jeden Jahres habe ich gedacht, das war jetzt das alleraufregendste. Daran hat sich für mich auch als Aufsichtsrätin bei Geze wenig geändert.“

Breckle Matratzen

Insolvenz angemeldet

Wie die WirtschaftsWoche berichtet, hat der Matratzenhersteller Brecke Insolvenz angemeldet. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde demnach Rainer Eckert von der Kanzlei Eckert Rechtsanwälte eingesetzt. „Die Produktion geht weiter“, sagte Eckert der WirtschaftsWoche.

Surteco-Logo 2023
Surteco Group SE

Vorläufiges Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023

Die Surteco Group SE hat nach Vorlage vorläufiger, noch untestierter Zahlen einen Konzernumsatz von 835,1 Mio. Euro erreicht. Aufgrund der zusätzlichen Umsätze der erworbenen Geschäftsbereiche von Omnova zum 1. März 2023 liegt dieser Wert über dem Vorjahresumsatz von 747,7 Mio. Euro. Durch schwierige Rahmenbedingungen und einer daraus folgenden schwachen Nachfrage konnte das ursprüngliche Umsatzziel von 920 bis 950 Mio. Euro jedoch nicht erreicht werden. Das vorläufige Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) beträgt 66,6 Mio. Euro (Vorjahr: 84,2 Mio. Euro). Abzüglich von einmaligen Sondereffekten wie Akquisitions- und Integrationskosten, Beratungskosten, Rückstellungen für Personalmaßnahmen und PPA Step-up Vorräte, beträgt das EBITDA adjusted 86,4 Mio. Euro nach 84,2 Mio. Euro im Vorjahr. Das vorläufige Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) beträgt 8,1 Mio. Euro (Vorjahr: 40,2 Mio. Euro) und liegt im Rahmen der angepassten Ergebnisprognose vom Oktober 2023. Das um Sonderaufwendungen bereinigte EBIT beträgt 37,4 Mio. Euro (Vorjahr: 40,2 Mio. Euro).

„Im Geschäftsjahr 2023 waren zum einen die Rahmenbedingungen sehr ungünstig und zum anderen hatten wir mit der Integration der Omnova Geschäftsbereiche sowie mit Strukturverbesserungsmaßnahmen einmalige Sonderaufwendungen zu verkraften. Dadurch sind wir bei vollständiger Integration von Omnova und einer hoffentlich bald anziehenden Konjunktur wieder voll auf Kurs“ so Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group SE. Der Geschäftsbericht 2023 wird am 24. April 2024 veröffentlicht.

pro-K

Veranstaltungsankündigung Günter-Schwank-Preis 2024

Vier starke Partner, ein gemeinsames Ziel: K-Messe, GKV, pro-K und Kunststoffe küren in diesem Jahr gemeinsam die zehn besten Kunststofftechnologinnen und -technologen – und wollen so auf die tollen Leistungen der Auszubildenden sowie die vielfältigen Berufschancen in der Kunststoffverarbeitung aufmerksam machen. Am 27. Juni 2024 um 11.00 Uhr laden Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV), pro-K, Branchenweltleitmesse K und die Fachzeitschrift Kunststoffe gemeinsam die Preisträgerinnen und Preisträger, deren Ausbildungs­unternehmen und Berufsschulen sowie wichtige Akteure der Kunst­stoffwelt zu einer exklusiven Veranstaltung ein.

Die besondere Leistung der Auszubildenden über die Fachwelt hinaus zu würdigen, ist ein zentrales Anliegen des neuen Verleihungsmodus. In Gesprächen mit Preisträgerinnen und Preisträgern aus dem vergangenen Jahr wurde schnell klar, dass die Idee einer feierlichen Verleihung an einem festen Ort auf viel Zustimmung stößt. „Der besondere Charme ist, dass wir durch die Lage der pro-K-Geschäftsstelle im Herzen Europas prädestiniert sind für ein Netzwerkevent, bei dem sich alles um unseren herausragenden Branchennachwuchs dreht“, so Sven Weihe, Geschäftsführer pro-K. „Auch deshalb rechnen wir mit bis zu 100 Gästen und setzen vor allem darauf, dass möglichst viele der Ausgezeichneten an dem Tag dabei sind.“

Daten Competence Center

Rational ist wieder dabei

Zum Jahreswechsel ist die WF Rational Küchen GmbH (Linden), Nachfolgeunternehmung der 2022 unverschuldet in Insolvenz gegangenen Rational Einbauküchen solutions GmbH, dem Daten Competence Center e.V. (Herford) beigetreten. Rational war 1998 eines der Gründungsmitglieder des DCC e.V., nutzt seit vielen Jahren dessen Dienstleistungen und arbeitet aktiv in den Gremien mit.

„Wir freuen uns sehr, dass Rational mit der neuen Gesellschaft wieder Teil der DCC-Familie geworden ist. Für uns ist dieser Schritt eine logische Folge aus den guten Erfahrungen, die Rational als Gründungsmitglied seit 1998 bei der Zusammenarbeit mit dem Daten Competence Center machen durfte“, mit diesen Worten unterstreicht Vertriebs- und Organisationsleiter Thomas Pfeiffer seine Zuversicht sowohl zur erfolgreichen Mitwirkung bei der Datenmanagement-Organisation DCC als auch zur Fortführung dieser deutschen Traditionsmarke.