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Autor: Hahn, Sebastian

Holz-Handwerk & Fensterbau Frontale
NürnbergMesse

Heute starten „Holz-Handwerk“ und „Fensterbau Frontale“

Am heutigen Tag öffnen in Nürnberg – wie immer parallel – die „Holz-Handwerk“ und die „Fensterbau Frontale“ ihre Tore. Die Events laufen bis einschließlich den 22. März. Dabei ist die „Holz-Handwerk“ als europäische Fachmesse für Maschinentechnologie und Fertigungsbedarf eine der wichtigsten Veranstaltungen rund um die Themen Holzbearbeitung & Holzverarbeitung für Schreiner, Tischler und Zimmerer im europäischen Bereich. Obwohl in diesem Jahr zahlreiche große Maschinenspezialisten fehlen. Hier trifft sich das holzbe- und -verarbeitende Handwerk und es gibt viel Zeit für persönliche Kundengespräche. Natürlich werden wieder Maschinen und Tools individuell erklärt und lassen sich direkt testen und ausprobieren. Eine familiäre, ungezwungene und ergebnisorientierte Atmosphäre macht die Holz-Handwerk so beliebt bei Handwerkern aus ganz Europa.
Erneut gibt es ein umfangreiches Eventprogramm, wie zum Beispiel das Forum „Digitalisierung praktisch gestalten“ oder „JobMatch“, wo sich Top-Arbeitgeber der Branche präsentieren.

Die „Fensterbau Frontale“ bietet als Weltleitmesse für Fenster, Türen und Fassaden zahlreiche Innovationen für dieses Segment. Dabei sind alle Keyplayer der Branche vertreten.
Auch hier gibt es neben den Innovationen der Ausstellern ein spannendes Eventprogramm, wie „Architektur-Fenster-Fassade“ oder das „Fensterbau Frontale Forum“.

Die Hallen wurden nach den Wünschen vieler Aussteller neu sortiert. So steht die Halle 8 nun komplett der „Holz-Handwerk“ zu Verfügung. Hier ist neben den bestehenden Maschinenhallen 9, 10.0 und 11.0 das Angebotssegment Maschinen für die Holzbe- und -verarbeitung zu finden. Der gemeinsame Schnitt- und Schwerpunkt mit der „Fensterbau Frontale“ im Bereich Fenster, Tür, Fassade, befindet sich nun in der Halle 7. Die neue Heimat für das Thema Beschläge liegt im westlichen Teil der Halle 12. Die Softwareanbieter sind in die Halle 10.1 umgezogen.

Natürlich sind auch wir von der „möbelfertigung“ auf der „Holz-Handwerk“ vertreten. Sie finden unseren Stand in der Halle 9, Standnummer 9-201.

Stefan Emprechtinger Team 7
Team 7

Neuer Vertriebsleiter für Deutschland, Österreich und Benelux

Ab sofort übernimmt Stefan Emprechtinger die Team 7 Vertriebsleitung für Deutschland, Österreich und Benelux von Olaf Brennecke. Der 33-Jährige Mitgeschäftsführer ist im Juni 2023 im Zuge des Generationswechsels in die Ge­schäftsführung des familiengeführten Unternehmens eingetreten. Uwe Steinhorst bleibt stellvertretender Vertriebslei­ter Deutschland, Österreich und Benelux und führt weiterhin den Außendienst Küche Team 7.

„Wir bedanken uns bei Olaf Brennecke sehr für seinen langjährigen erfolgreichen Einsatz in der Funktion des Vertriebs­leiters“, erklären Georg und Stefan Emprechtinger.

Mit der Neustrukturierung des Vertriebs rückt die Geschäftsführung näher an die Team 7 Partner im Handel heran und kann direkter auf die Erfordernisse des Marktes reagieren.

Sonderaktion mit Ersparnis beim Maschinenkauf

Die Altendorf-Gruppe hat die Aktion „Telefonieren und Kassieren“ gestartet. Bis 15.04. können Kunden bis zu 4.000 Euro beim Kauf einer Altendorf Formatkreissäge oder eine Hebrock Kantenanleimmaschine sparen.

Mehr dazu auf https://www.altendorfgroup.com/

VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann
VDMA

„Bürokratieabbau braucht mehr Wucht“

Zum vierten Bürokratieentlastungsgesetz (BEG IV), das im Bundeskabinett behandelt wird, erklärt VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann:

  • „Bürokratieabbau ist kleinteilig und zäh – und so ist auch das vierte Bürokratieentlastungsgesetz. Die geschätzten Entlastungen von knapp einer Milliarde Euro plus die Entlastungen durch das von der Industrie dringend erwartete Wachstumschancengesetz rufen keinen ,Wow‘-Effekt hervor. Die Gesetze sind aber wichtige Schritte in die richtige Richtung, um den Standort Deutschland wieder in die Spur zu bringen.“
     
  • „Der Maschinen- und Anlagenbau erwartet, dass im weiteren parlamentarischen Verfahren die Differenzen zwischen Regierung und Opposition, zwischen einzelnen Ministerien und zwischen Bund und Ländern direkt ausgeräumt werden. Bürokratieabbau ist schließlich das erklärte Ziel aller Beteiligten!“
     
  • „Nun liegt es an den Abgeordneten im Bundestag weitere entlastende Maßnahmen einzubringen, um dem Bürokratieabbau mehr Tempo und Wucht zu verschaffen. Die Vorschläge der Wirtschaft liegen auf dem Tisch. Dazu zählen schnell umsetzbare Maßnahmen wie die Abschaffung der Schriftformerfordernis beim Nachweisgesetz. Die größten Brocken sind jedoch die vielen Statistiken und Berichtspflichten vor allem im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen belasten.“

Neues Rekordevent mit 850.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche

Die 53. CIFF Guangzhou 2024 mit dem Thema „Designing A Better Home, Serving A New Pattern“ verspricht ein Rekordevent. Wie der Deputy General Manager von China Foreign Trade Guangzhou Exhibition Co., Ltd. Huajia Branch, Deng Lingjing betont, wartet die Messe mit sagenhafter 850.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf und verzeichnet so ein bedeutendes Wachstum von 11,8 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen historischen Rekord 2019. Die Messe belegt sämtliche 91 Ausstellungshallen in den zwei Phasen und zieht über die mehr als 4.000 Aussteller hinaus auch mehr als 380.000 professionelle Besucher aus mehr als 200 Ländern und Regionen der Welt an. Damit festigt die CIFF ihre Position als größte Möbelmesse Chinas und der ganzen Welt.

Die Messe findet in zwei Phasen von 18. bis 21. März sowie von 28. bis 31. März im Canton Fair Complex in Guangzhou Pazhou statt und möchte ihre Rolle als führende Messe für hochwertige Produkte betonen, welche zum Handel und zur Entwicklung der gesamten Branche beiträgt. Diese Vision wird in den Highlights des Events „One Chain“, „One Exhibition“, „One Bridge“ und „One Award“ zum Ausdruck gebracht.

CIFF Guangzhou beansprucht als einzige Möbelmesse der Welt für sich, die gesamte Möbelherstellungskette einschließlich Wohnmöbel, Dekoration und Stoffe für Zuhause, Produkte für Außenbereich und Freizeit, Büro und Gewerbeflächen, Komponenten, Rohstoffe und Maschinen für die Möbelindustrie abzudecken.

Im Bereich „Home Furniture“, der von 18. bis 21. März stattfindet, dreht sich alles um das Thema „New Scenario“ und um das Bestreben, die eigene Position als „No.1 home furnishing exhibition with international influence connecting domestic and international markets“ zu festigen. Insgesamt warten 46 Hallen in den Zonen A, B, C und D des Canton Fair Complex und des PWTC Expo auf einer Ausstellungsfläche von ca. 435.000 Quadratmetern auf die Besucher. Der Bereich «Dining & Living Room», der in die Zone C des Canton Fair Complex und in die Zone E des PWTC Expo verlegt wurde, beherbergt 750 Aussteller – 71 Prozent mehr im Vergleich zur vergangenen Ausgabe. Zone A richtet den Fokus auf Design mit 79 Designmarken sowie auf Polstermöbel mit mehr als 400 Ausstellern, was ein Wachstum von 69 Prozent verglichen mit der vorigen Ausgabe bedeutet. Der Bereich Outdoor in der Zone B sowie der Bereich „Homedecor & Hometextile“ in der neuen Zone D erhielten eigenständige Zonen.

Der Bereich „Office Furniture and Commercial Spaces“ und CIFM/Interzum Guangzhou findet von 28. bis 31. März statt und begrüßt 20 Prozent mehr Aussteller als die Rekordausgabe von 2009. Mit seinen Rekorddimensionen, seinem Schwerpunkt auf Innovation und der internationalen Präsenz mit 293 ausländischen Unternehmen aus 31 Ländern wird das Event sicher ein großes Fachpublikum aus der Branche anziehen. Office Furniture and Commercial Space widmet sich dem Ziel, die „No.1 Global Office Exhibition“ mit dem Thema „New Office Fashion, New Commercial Trend“ zu kreieren, belegt die Zonen A, B und D des Canton Fair Complex und richtet sein Augenmerk auf drei Schlüsselplattformen: Büroräume, Bürostühle und öffentliche Gewerbeflächen. Die wichtigsten auf der Messe vertretenen Marken wie Steelcase, Haworth, Herman Miller, Okamura, Saint-Gobain und mehr stellen ihre neuesten Produkte und Services vor und machen aus diesem Event eine einzigartige Beschaffungsplattform für Büros und Gewerbebetriebe.

Surface in Motion India Video
Surface in Motion India

Das Video zum Event

Am 23. Februar fand erstmals die Surface in Motion India als eines der Highlights auf der IndiaWood in Bangalore statt – in einer Kooperation zwischen der NürnbergMesse India und Vincentz Network mit seinen beiden führenden Fachzeitschriften möbelfertigung und arcade. Damit brachten die Macher der IndiaWood und der Surface in Motion eine hochkarätige Konferenz auf Asiens führende Fachmesse für Holzbearbeitung und Möbelproduktion. Hier das Video zur Veranstaltung:

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen Referenten, Teilnehmern und insbesondere den Sponsoren, die das Event möglich gemacht haben. Die Sponsoren der Veranstaltung waren Kleiberit, Arcolor, Plantag Coatings, Munksjö, Jagenberg Converting Solutions, Lott Lacke, Felix Schoeller, Cruse, IOT, Metis und Chiyoda.

Und zum vormerken: Am 07. und 08. Mai 2024 geht es weiter mit der Surface in Motion Italia in Verona. Es erwarten Sie hochkarätige Redner und Networking auf Spitzen-Niveau. Am besten gleich anmelden unter: https://www.moebelfertigung.com/surface-in-motion-italia-2

EPLF

Rückgang im Bausektor wirkt sich auf den Absatz von Laminat aus

Nach einem schwierigen Jahr 2022 waren die Absätze der Laminatbodenbranche auch 2023 vom Abwärtstrend der Baubranche gekennzeichnet. Trotz eines allgemeinen, inflationsbedingten Rückgangs, steigender Materialkosten und einer schwächeren Nachfrage hat die Branche weiterhin Vertrauen in den Markt und bleibt optimistisch, was die zukünftigen Absätze betrifft.

Der Gesamtabsatz des EPLF belief sich im Jahr 2023 auf 318.049.711 Quadratmeter, was einem Rückgang von -13,38 Prozent gegenüber 2022 entspricht. In den wichtigsten Regionen wurde der geringste Rückgang im Jahr 2023 in Westeuropa (-7,65 Prozent gegenüber 2022) und der größte Rückgang in Nordamerika (-42,04 Prozent gegenüber 2022) verzeichnet.

In Westeuropa gingen die Absätze 2023 um -7,65 Prozent zurück (165.379.999 verkaufte Quadratmeter). In der Türkei (+22,46 Prozent), Irland (+16,31 Prozent) und Belgien (+2,85 Prozent) stiegen die Absätze. Die Mehrheit der Länder in der Region bekam die Auswirkungen der internationalen Umwälzungen zu spüren. Deutschland verzeichnete ein Minus von -11,06 Prozent (33.843.105 verkaufte Quadratmeter) und Österreich von -14,34 Prozent (2.971.082 verkaufte Quadratmeter). Die Absätze in der Schweiz blieben hingegen mit einem Rückgang von weniger als 1 Prozent im Vergleich zu 2022 relativ stabil.

Dagegen sah sich Osteuropa noch härteren Bedingungen gegenüber. Der Absatzrückgang belief sich im Vergleich zu 2022 auf -10,25 Prozent (96.705.775 verkaufte Quadratmeter). Weißrussland und Bosnien und Herzegowina meldeten positive Absatzentwicklungen (+8,84 Prozent bzw. +3,26 Prozent), während die Lage in Kroatien mit 2.550.526 verkauften Quadratmeter stabil blieb. Polen (-7,30 Prozent; 3.521.108 verkaufte Quadratmeter) und Ungarn (-39,20 Prozent; 4.626.284 verkaufte Quadratmeter) erlitten die größten Rückschläge. Auf der anderen Seite verlagerten sich die Absätze im Kosovo von einem Rückgang in Höhe von -47,20 Prozent im Jahr 2022 zu einem Anstieg von +3,27 Prozent im Jahr 2023.

Nordamerika war im Vergleich zu den anderen Regionen der Welt mit einem Rückgang von -42,04 Prozent am stärksten betroffen. Der Absatz belief sich 2023 auf 21.609.239 Quadratmeter und hat sich somit von 37.280.606 Quadratmeter im Jahr 2022 deutlich reduziert. Zudem verzeichnete Lateinamerika mit 7.402.177 verkauften Quadratmeter im Jahr 2023 einen Rückgang von -33,76 Prozent. Insbesondere in Chile, das 2022 am stärksten gelitten hatte (-67 Prozent, 4.462.283 Quadratmeter), fiel der Rückgang mit -19,76 Prozent und 3.580.669 verkauften Quadratmeter im Jahr 2023 etwas schwächer aus.

Der Absatz des EPLF in Afrika verringerte sich im Jahr 2023 um -15,66 Prozent auf 3.244.021 verkaufte Quadratmeter, wobei sich die Absätze 2023 nur in Marokko um +3,37 Prozent auf 789.685 verkaufte Quadratmeter erhöhten. Ähnlich gestaltet sich die Lage in Ozeanien mit einem Minus von -21,41 Prozent (2.361.619 Quadratmeter). Asien verzeichnete einen Rückgang von -17,25 Prozent (17.795.550 verkaufte Quadratmeter). Vor allem Kasachstan zeigte mit 4.194.635 verkauften Quadratmeter und einem Absatzplus von +5,67 Prozent im Vergleich zu 2022 Zeichen der Erholung, während China weiterhin mit einem Rückgang von -38,21 Prozent (2.323.046 verkaufte Quadratmeter) konfrontiert war.

Die Baubranche stand wegen der hohen Inflation und steigenden Kosten unter Druck. Verbraucher stellten ihre Bau- und Renovierungstätigkeiten ein. Als eine der größten Fußbodenkategorien folgt Laminat dem Abwärtstrend der Baubranche. Langfristige Projektionen deuten jedoch auf enorme Chancen für Laminatfußböden hin, da der Neubau und Renovierungen in den nächsten Jahren erwartungsgemäß boomen dürften. Angesichts der bestehenden Wohnungsknappheit, der Notwendigkeit des Baus neuer Häuser und der Renovierung des bestehenden Hausmarkts im Rahmen des europäischen Grünen Deals wird die Baubranche wieder einen Aufschwung erleben.

Aus Recyclingholz gefertigtes Laminat ist heutzutage der nachhaltigste Fußboden auf dem Markt und nahezu klimaneutral. Dank kontinuierlicher Investitionen in Innovationen haben die Mitglieder des EPLF die Kategorie wasserbeständig gemacht und als nachhaltigste und erschwinglichste Lösung für Kunden positioniert.

Auf kurze Sicht bereiten sich die EPLF-Mitglieder auf einen schwierigen Markt vor. Mittel- und langfristig sind sie zuversichtlich und blicken zukünftigen Absätzen optimistisch entgegen.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis Architektur

Impulse für das Bauen von morgen gesucht

Es geht in die nächste Runde: Zum nunmehr 12. Mal werden für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur Projekte gesucht, die sich neben einem hohen gestalterischen Anspruch durch innovative Nachhaltigkeitskonzepte hervortun. Die Einreichung ist bis Ende Mai 2024 online möglich. Der Preis wird von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. zusammen mit der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. ausgelobt.

„Nachhaltige und damit zukunftsweisende Architektur erfordert nach wie vor den Willen und den Mut aller Beteiligten. Sie müssen Althergebrachtes genauso hinterfragen wie neue Ansätze, um dann für den jeweiligen Ort eine angemessene Entscheidung treffen zu können“, sagt Prof. Amandus Samsøe Sattler, DGNB Präsident und Vorsitzender der Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises Architektur. „Ich bin gespannt, welche Projekte, die schon aktiv an der Transformation des Bausektors mitwirken, in diesem Jahr die Chance ergreifen, sich der Expertise der Jury zu stellen.“

Bis zum 31. Mai 2024 können Projekte online eingereicht werden. Die Jury namhafter Expertinnen und Experten aus den Bereichen Architektur, Bauen und Kultur diskutiert im Anschluss die Finalisten und das Gewinnerprojekt. Die Besetzung der Jury wird in Kürze bekanntgegeben. Die Siegerehrung und damit die Bekanntgabe des Gewinnerprojektes erfolgt im Rahmen des 17. Deutschen Nachhaltigkeitstages am 28. und 29. November 2024 in Düsseldorf.

Teilnahmeberechtigt sind Bauherrinnen und Bauherren, Architektinnen und Architekten sowie Nutzende von Gebäuden gleichermaßen. Eingereicht werden können abgeschlossene Bauprojekte in Deutschland, die eine personenbezogene Nutzung aufweisen und nicht älter als fünf Jahre sind. Zugelassen sind sowohl Bestandsgebäude als auch Neubauten, die neben mehr Nachhaltigkeit im Bausektor auch hinsichtlich der gestalterischen Qualität einen Beitrag leisten. Betrachtet werden das Gebäude selbst und die unmittelbar zugeordneten Freiflächen.

Die Vielfalt der bisherigen Gewinnerprojekte beim renommierten Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur zeigt, dass es eben nicht nur die eine Antwort auf das Bauen von morgen gibt. So unterschiedlich die ausgezeichneten Projekte sind, so zahlreich sind auch die Möglichkeiten, neue Wege zu gehen, um nachhaltige Projekte mit Strahlkraft hervorzubringen. Allen Preisträgern gemein ist der klare Wille, mit ihrem Schaffen langfristig etwas zu bewirken und Nachahmer zu finden.

Die im letzten Jahr ausgezeichnete U-Halle in Mannheim vom Büro Hütten & Paläste reiht sich da klar ein. Ein Revitalisierungsprojekt, bei dem alle Beteiligten Neues gewagt und dadurch nicht nur einen vielfältigen Ort der Begegnung, sondern auch eine wichtige Frischluftschneise geschaffen haben. Im Jahr zuvor setzten Grüntuch Ernst Architekten mit dem Hotel Wilmina in den Gemäuern eines ehemaligen Frauengefängnisses Impulse zur innerstädtischen Nachverdichtung. Und im Jahr davor waren es die Forschungshäuser „Einfach Bauen“ in Bad Aibling, anhand derer das Büro Florian Nagler Architekten zusammen mit einem Forschungsteam der TU München den Beweis antritt, dass sich eine Rückbesinnung auf das Wesentliche in der Architektur langfristig auszahlt.

Weitere Informationen unter www.nachhaltigkeitspreis.de/wettbewerbe/architektur und www.dgnb.de/dnp-architektur.

Emma - The sleep company

Umsatzmilliarde in Dollar erreicht

961,9 Millionen Euro, und damit mehr als eine Milliarde US-Dollar, hat Emma – The Sleep Company 2023 erwirtschaftet. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein Plus von 13 Prozent. Das stärkste Umsatzwachstum wurde im asiatisch-pazifischen Raum sowie Nord- und Südamerika erzielt, einschließlich dreistelliger Zuwächse in Taiwan, den USA und Mexiko. Auch Europa leistete im sechsten Jahr in Folge einen wichtigen Beitrag zur Rentabilität und zum Wachstum, wobei Deutschland und Polen zwei der leistungsstärksten Märkte in der Region waren.

„Wir freuen uns, in einer Branche gewachsen zu sein, die 2023 insgesamt geschrumpft ist, aber wir sehen immer noch Raum für Verbesserungen“, sagt Dr. Dennis Schmoltzi, CEO und Mitbegründer von Emma – The Sleep Company. „Nach Jahren der rasanten Expansion aktualisieren wir unsere Systeme, verfeinern unser Portfolio und verbessern unsere Kundenkommunikation, um Spitzenleistungen zu erzielen und zukünftiges Wachstum zu unterstützen.“

Seit der Gründung im Jahr 2015 hat Emma in mehr als 30 Märkte auf der ganzen Welt expandiert. 2024 will sich das Unternehmen darauf konzentrieren, sein Kundenerlebnis zu verbessern und mindestens 10 neue Emma-Filialen in ganz Europa zu eröffnen. „Die Verbesserung des Kundenerlebnisses hat für 2024 oberste Priorität“, fügt Manuel Mueller, CEO und Mitbegründer von Emma, hinzu. „Das bedeutet, dass wir uns nicht nur online verbessern, sondern auch echte Verbindungen zu unseren Kunden über physische Berührungspunkte herstellen. Wir glauben, dass wir auf diese Weise unser Ziel erreichen können, die weltweit führende Schlafmarke zu werden.“