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Autor: Möbelfertigung

„Iwofurn Summit“ 2022

Digitalisierung in der Möbelbranche

Nachdem es am Dienstagabend zur Einstimmung bereits eine Key-Note von Bernd Werner, Gruppe Nymphenburg, mit einem neuro-psychologischen Blick auf Zielgruppen und das Thema Einrichten gegeben hatte, ging dann gestern das volle Programm des diesjährigen „IWOfurn Summit“ über die Bühne. Erstmals seit vier Jahren hatten Klaus Bröhl, Dietmar Weber und Patrick Sönke wieder nach Köln ins Bauwerk geladen, um einen Branchenaustausch zum Thema Digitalisierung zu ermöglichen. Allein durch die Corona-Pandemie hat sich in den letzten Jahren einiges getan, nun sollte ausgelotet werden, wo die Branche aktuell steht, erläuterte Moderator Sascha Tapken, Home Made Storys, zum Start der Veranstaltung. Dieses Mal stand der Summit unter dem Motto der „Big Three der Digitalisierung“, mit den Themen Prozessexzellenz, Big Data und Künstliche Intelligenz (KI).

Zu Beginn ging es darum, die Potenziale der Digitalisierung zu erkennen, u.a. in der Key-Note von Verena Fink, Woodpecker Finch, die deutlich machte, wie und wo KI bereits Einsatz findet, auch in der Möbelbranche. Eine ihrer Hypothesen lautet, dass sich Marketing und Vertrieb künftig auf die 360-Grad-Sichtbarkeit, Content und Service konzentrieren werden. Als gute Beispiele für interessante Konzepte in der Einrichtungsbranche, die sich bereits mit KI weiterentwickeln, nannte sie u.a. Apartmen, KitchenAdvisor und Cocoli.

Im Folgenden wurden Konzepte und Herausforderungen aus der Praxis präsentiert. Hier gaben u.a. Dr. Carsten Seeliger, Nolte Möbel, Tobias van der Linden, Home24, und Nicolas Martin, Möbel Martin, interessante Einblicke, zum Beispiel in die Transformation eines Unternehmens, um die Verlässlichkeit, die Qualität und die Profitabilität zu steigern (Nolte Möbel), die Entwicklung zu einem Online-Marktplatz (Home24) und die Prozessoptimierungen in der Möbellogistik (Möbel Martin). Im weiteren Verlauf wurde erläutert, wie Daten intelligent und gewinnbringend genutzt werden können, mit Vorträgen u.a. von VDM-Geschäftsführer Jan Kurth, der aktuelle Zahlen aus der Branche präsentierte, gleichzeitig deutlich machte, dass er sich wünscht, künftig noch detailliertere Daten und Fakten aufbereiten zu können; von Sebastian Moos, Einrichtungspartnerring VME, der anschaulich zeigte, wie die Verbundgruppe inzwischen Daten verknüpft, um immer bessere Aussagen treffen zu können und von Patrick Sönke, Integrated Worlds, der das Projekt „furnFUSION“ vorstellte.

Im Anschluss gab es noch Informationen zum aktuellen Stand beim Daten Competence Center (DCC), außerdem natürlich zu der Wissensplattform Möbel Digital, die die IWOfurn im Frühjahr 2022 gemeinsam mit den Branchenverbänden VDM, DCC, BVDM sowie dem Mittelstandsverbund ins Leben gerufen hatte, um den interdisziplinären Austausch zu fördern, das digitale Know-how zu verbessern und gemeinsam zu lernen. Ebenso wie bei dem diesjährigen „IWOfurn Summit“ sind die „möbel kultur“ und die „möbelfertigung“ aus dem Vincentz Network hier Medienpartner.

Frank Haubold als Leiter Geschäftsentwicklung an Bord

Um der steigenden Nachfrage aus der Möbelbranche gerecht zu werden, hat Dein-Konfigurator Frank Haubold engagiert. Als Leiter Geschäftsentwicklung ist der 52-Jährige ab dem 1. Januar der Ansprechpartner für Nutzer der Software-Lösungen im Bereich Küche.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frank. Wir kennen uns schon eine Weile und haben gemeinsam bereits mehrere Lösungen für Küchenhändler zur Anwendung gebracht. Und hier sehe ich in Zukunft noch große Potenziale“, so Geschäftsführer Albrecht Arenz. Und Frank Haubold ergänzt: „Die Möglichkeiten digitaler Lösungen im Verkauf und Vertrieb von Küchen bzw. generell von Möbeln faszinieren mich schon seit langem – insbesondere, weil die Kundenerwartungen sich zunehmend in diese Richtung verändern. Mit und bei Dein-Konfigurator kann ich eine Fülle digitaler Lösungen anbieten, die es allen Marktteilnehmer ermöglicht, die eigene Customer Journey noch moderner und zielführender zu gestalten.“

Frank Haubold ist in der Branche unter anderem durch seine Tätigkeiten bei der Koelnmesse und Clarion Events bekannt.

Dieffenbacher

Liefert weitere Fine OSB-Anlage nach China

Der chinesische Holzwerkstoffhersteller A Beautiful Family Plate Making Co. Ltd. (BFP) hat bei Dieffenbacher eine Gesamtanlage zur Herstellung von Fine OSB für seinen Standort in Guangxi, China, in Auftrag gegeben. Die Montage der neuen Anlage ist für das zweite Quartal 2023 geplant. Die erste Platte wird BFP voraussichtlich im Herbst 2023 produzieren.

Der Lieferumfang enthält sämtliche Gewerke von der Zerspanung bis zum Rohplattentransport. Er umfasst den Trockner, die Siebe, die Spanaufbereitung, die Materialrückgewinnung, die Beleimung inklusive Leimaufbereitung und -dosierung, die Formstation und den Formstrang, die kontinuierliche Presse „CPS+“ sowie die Elektrik und die Automatisierung. Nach der Inbetriebnahme wird BFP auf der Anlage bis zu 500.000 m³ Fine OSB pro Jahr zu produzieren.

„Fine OSB erfreut sich in China immer größerer Beliebtheit“, so Matthias Rübsam, Area Sales Director bei Dieffenbacher. „Dank der geringeren Rohstoffkosten stellt OSB für fast jede Anwendung eine wirtschaftliche Alternative zu Sperrholz dar. Fine OSB löst zudem das Problem der schlechten Beschichtbarkeit aufgrund der ungleichmäßigen Plattenoberfläche von herkömmlichem OSB.“ Um die Struktur der Oberfläche zu verbessern, wird bei Fine OSB eine OSB-Mittelschicht oben und unten von Span-Deckschichten umgeben. Die so hergestellten Platten können schließlich in einer Kurztaktpresse beidseitig mit Melamin- oder Phenolpapier beschichtet werden.

„Fine OSB vereint die hervorragenden mechanischen Eigenschaften von OSB, wie Feuchtebeständigkeit, Robustheit, Formstabilität und hohes Schraubenhaltevermögen, mit der Oberflächenqualität von Spanplatten“, erklärt Rübsam. „Deshalb eignet sich Fine OSB ideal für Anwendungen in den Bereichen Wohnungseinrichtung und -dekoration, Fußbodenbeläge, individuelle Möbelherstellung und vieles mehr. Die chinesischen Behörden sind von dem Produkt so überzeugt, dass sie eine nationale Norm für Fine OSB eingeführt haben“, fügt er abschließend hinzu.

Wieder zahlungsunfähig

Wie aus noch inoffizieller Quelle zu erfahren war (und vom Branchendienst Inside berichtet), musste Warendorf Küchen wiederum seine Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Münster bekannt geben. Zurück liegen turbulente Jahre, in dem der früher zu Miele gehörende Küchenmöbelhersteller aus Warendorf bereits zwei Mal (2015 und 2019) Insolvenz anmelden musste. Zahlreiche Besitzer- und Personalwechsel haben das Vertrauen ins Management weiterhin irritiert. Erst im Juli hat der ehemalige Lechner-Geschäftsführer Daniel Griehl die Geschäftsführung übernommen. Zuvor hatte Inhaber Jeffrey Wang das Management interimsweise in der Hand, nachdem Ralph Kobsik dies im September 2021 aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte.

Stimmen aus der Branche zur kommenden Veranstaltung

Auch 2023 setzen wichtige Global Player und namhafte Größen der Branche auf die „Ligna“. Achim Homeier, Senior Director Global Marketing & Product Management, Homag GmbH: „Für Homag ist die ,Ligna‘ die Leitmesse und eine einzigartige Plattform, um Neuheiten allen Zielgruppen von Handwerk bis Industrie zu präsentieren. Wir zeigen das gesamte Spektrum von Einzelmaschinen bis hin zu Anlagen, Software und Dienstleistungen und bekommen ein direktes Feedback für eine marktorientierte Weiterentwicklung von unseren Kunden und Interessenten.“

Markus Hüllmann, Geschäftsführer von Kraft Maschinenbau, ergänzt: „Wir freuen uns als Kraft Gruppe auf die ,Ligna‘ 2023. Für den Austausch mit unseren Kunden wie auch die Präsentation unserer Innovationen – vor allem im Kontext von Digitalisierung und Nachhaltigkeit – ist die ,Ligna‘ nach wie vor unser Spielfeld.“

Für Carola Lenkewitz, Leiterin Marketing und Kommunikation bei Fa. Siempelkamp, stehen vor allem die persönlichen Begegnungen im Mittelpunkt: „,Ligna‘ 2023 – wir als Siempelkamp blicken voller Vorfreude auf das Event. Nach so vielen Jahren ohne unsere Leitmesse, können wir uns nächstes Jahr endlich wieder unseren Kunden, Partnern und allen Interessenten präsentieren. Die ,Ligna‘ ist und bleibt für uns ein Ort der besonderen Begegnung, ein Raum für Erlebnisse und ist immer auch ein Meilenstein für unsere Entwicklungen.“

Neben der Möglichkeit des persönlichen Austausches und Präsentation auf den Messeständen punktet die „Ligna“ 2023 auch mit dem Fokus auf hochaktuelle Branchenentwicklungen. Klaus Kullmann, Vorstand, Jowat SE: „Die Nachhaltigkeit ist für unsere Kunden wie auch für uns das zentrale Thema dieser Zeit. Mit der Wahl der Fokusthemen ‚Digitalisierung‘ und ‚Holz im Bau‘ greift die ,Ligna‘ 2023 wichtige Nachhaltigkeitsaspekte auf, präsentiert neue, innovative Lösungen und bekräftigt somit ihre Position als Weltleitmesse. Für uns ist die LIGNA die perfekte Plattform zum persönlichen Austausch mit Kunden und Systempartnern, daher freuen wir uns, nach langer Zeit wieder als Aussteller präsent zu sein.“

Für Raphaël Prati, Biesse Group Marketing & Communications Director, ist die „Ligna“ als führende Leitmesse der holzbe- und verarbeitenden Industrie vor allem eines – unumgänglich: „Die ,Ligna‘ ist innovativ, am Puls der Zeit und bestätigt die Absicht von Unternehmen, in die gesamte Branche zu investieren, obwohl wir es gerade mit herausfordernden Zeiten zu tun haben. Die ,Ligna‘ hat sich erfolgreich als wichtige Referenz für die globale Holzverarbeitungsindustrie etabliert. Ihr Erfolg basiert auf ihrer Fähigkeit, sich an die Veränderungen in der Branche und an die neuesten technologischen Entwicklungen anzupassen. Um die gebotenen Vorteile und die Chance für Unternehmen zur Präsentation der Ergebnisse ihrer Investitionen hervorzuheben, ist es wichtig, dass die Fachmesse nicht nur fünf Tage lang stattfindet, sondern über eine zweijährige kommunikative Ebene hinweg mit neuem Content und durch die Nutzung physischer wie digitaler Berührungspunkte weitergeführt wird. Auf diese Weise wird die im Laufe der Zeit erworbene Bedeutung zwischen den einzelnen Ausgaben betont.“

„Nach vierjähriger Pause ist es realistisch, auf der ,Ligna‘ 2023 ein Feuerwerk von Innovationen zu erwarten. Die ,Ligna‘ 2023 wird für uns alle zu einem „Must-have-can’t-miss“-Event“, blickt Stephanie Wagner, Projektleiterin der „Ligna“ dem Mai 2023 optimistisch entgegen.

Wettbewerb der besten Tischlergesellinnen und -gesellen 2022

Im Oktober war es wieder soweit: Die besten Tischlergesellen des Abschlussjahrgangs 2022 aus allen Handwerkskammergebieten im Verband des Tischlerhandwerks Niedersachsen/Bremen waren eingeladen zum jährlich stattfindenden Wettbewerb „Profis leisten was“ (PLW). Wegen Krankheit nahmen letztlich nur drei Teilnehmer teil. Sie trafen sich morgens in der Axel-Bruns-Schule in Celle, um in 7 Stunden ein Badesupport zu bauen. Bei PLW treten die besten Nachwuchstischlerinnen und -tischler aus allen sechs niedersächsischen Handwerkskammern gegeneinander an und messen sich. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks hat das Ziel, die Vorzüge der betrieblichen Ausbildung herauszustellen und die Achtung vor der beruflichen Arbeit im Handwerk zu stärken.

Die Arbeitsprobe war recht anspruchsvoll. Trotzdem konnten alle Teilnehmer das Badesupport fertigstellen. Bei der anschließenden Bewertung durch die drei Prüfer wurde begutachtet, wie genau die Ausführung, wie sauber die Verarbeitung war und wie die Verbindungen gepasst haben. Auch die Planung des Arbeitsablaufs und die Handhabung der Maschinen und Werkzeuge floss mit in die Bewertung ein.

Niedersächsischer Landessieger 2022 ist Simon Tobias Schmidt. Er holte 89 Punkte. Simon Tobias Schmidt kommt aus Westoverledingen und hat seine Ausbildung bei der Heino Meyer Möbelwerkstätten GmbH in Westoverledingen absolviert. Der zweite Platz mit 75,3 Punkten ging an Marten Schultz aus Brockum. Er erlernte sein Handwerk bei der Oldenburger Interior GmbH & Co. KG in Dinklage. Den dritten Platz mit 72,3 Punkten belegte Max Johannes Kalmuck aus Bückeburg. Er wurde bei der Tischlerei Kubba in Hespe ausgebildet. Landessieger Simon Tobias Schmidt durfte mit diesem Ergebnis dann auch am Bundeswettbewerb Anfang November in Bad Zwischenahn teilnehmen. Mit beim Wettbewerb, aber außerhalb der Wertung, war die beste Tischlergesellin aus Bremen, Charleen Boldt. Sie wurde ausgebildet in der Tischlerei B. Voß in Bremen. In Bremen gibt es nur eine Handwerkskammer und folglich ist die Person mit dem besten Gesellenabschluss automatisch Landessiegerin oder Landessieger. Um allerdings für die Deutschen Meisterschaften zu üben, hat Charleen ebenfalls das Badesupport gebaut. Tischler Nord bedankt sich beim gesamten Holztechnik-Kollegium der Axel-Bruns-Schule aus Celle, die diesen Wettbewerb engagiert vorbereiteten. Ebenso gilt unser Dank den drei ehrenamtlichen Prüfern, Tischlermeister Werner Wolff aus Hermannsburg, Tischlermeister Marian Toedmann aus Hannover und dem stellvertretenden Schulleiter Thomas Bäumeler-Vogel und den Sponsoren Adolf Würth GmbH & Co. KG und Adler Lacke Deutschland GmbH.

Pflanzt weitere 4050 Bäume

10.000 Baumsetzlinge pflanzt der Holzgroßhändler Becher in diesem und im kommenden Jahr an den Becher-Standorten in ganz Deutschland. Die Pflanzaktion wurde anlässlich des 85-jährigen Firmenjubiläums ins Leben gerufen und soll dem Erhalt heimischer Wälder dienen.

So folgten nach der ersten Pflanzaktion im Frühjahr 2022 in Blieskastel im November Pflanzaktionen in der Gemeinde Tholey in der Nähe des Becher-Standortes in St. Wendel sowie in der Gemeinde Lindlar in der Nähe der Becher-Standorte in Wuppertal und Köln. Zusammen wurden bei beiden Aktionen 4050 Baumsetzlinge gepflanzt.

„Insgesamt 10.000 Parkettboden-Pakete aus unserem umweltbewussten Bodensortiment wurden im Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis 31. Januar 2022 verkauft. Das haben wir zum Anlass genommen und pflanzen für jedes dieser Pakete einen Baum zur regionalen Wiederaufforstung der Wälder. Denn als Holzgroßhandel sehen wir uns auch in der Verantwortung, die Walderhaltung für die nächsten Generationen zu sichern“, erklärt Dr. Christoph Becher, Beiratsvorsitzender bei Becher.

„Wir sind ein traditionelles Familienunternehmen, das großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sowie ein familiäres Miteinander legt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten tagtäglich mit unseren Holzprodukten. Daher ist es uns wichtig, im Wald selbst dabei zu sein und die Pflanzungen als Teamevent zu gestalten“, sagt Jörg Ewen, Standortleiter bei Becher in St. Wendel.

5G ist nur mit Klebstoffen möglich

Autonomes Fahren, Smart Home, Künstliche Intelligenz – die digitale Zukunft rückt immer näher in die Gegenwart. Möglich wird das durch die 5. Generation des Mobilfunknetzes – kurz 5G. Klebstoffe sind in diesem Zusammenhang Unterstützer und Enabler. Seit 2019 wird 5G bereits an einigen Standorten in Deutschland angeboten. Bis 2025 sollen im Idealfall bereits 90 Prozent der Landesfläche mit dem neuen Mobilfunknetz versorgt sein.
Dabei treiben Klebstoffe treiben die Innovationen mit voran. Speicherchips, Mobilfunkmasten, Glasfaserkabel, Server – Klebstoffe kommen in nahezu allen Telekommunikationsgeräten, die für die Realisierung des 5G Netzes notwendig sind, zum Einsatz. Sie verbinden essenzielle Komponenten langzeitbeständig, gewährleisten bei zunehmender Wärmeentwicklung ein zuverlässiges Wärmemanagement und schützen empfindliche Bauelemente vor Staub und Feuchtigkeit. Zudem ermöglichen Klebstoffe innovative Designoptionen – beispielsweise die Miniaturisierung von leistungsstarken Speicherchips. Dank Klebtechnik ist die Produktion der Chips mit ultradünnen miteinander verbundenen Schichten erst möglich. Es wird also deutlich: 5G – nur mit Klebstoffen.

Hotspot-Prüfverfahren für elastische Bodenbeläge

Elastische Fußbodenbeläge mit Klickverbindungen können sich bei partieller Wärmeeinwirkung von oben, wie zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung, verformen. Keines der geltenden normativen Prüfverfahren kann dieses Verhalten aktuell korrekt widerspiegeln.

Die Art der Wärmeeinwirkung, die Größe der Prüfkörper, das außer Acht lassen des Einflusses von Verbindungselementen oder Verlegeunterlagen führen dabei zu abweichenden Ergebnissen. Ein im Juni dieses Jahres abgeschlossenes Forschungsvorhaben am IHD widmete sich der Entwicklung eines neuen Prüfverfahrens, in dem diesen genannten Punkten Rechnung getragen wurde.
Das Ergebnis sind zwei Prüfvorrichtungen, in denen die zu prüfenden Fußbodenbeläge von oben auf einer Teilfläche mit Wärme (Hotspot) beaufschlagt werden. Die resultierenden Deformationen können sensorisch gemessen werden. Ein Schwellenwert gestattet die Differenzierung in thermisch eher stabile oder nicht stabile Fußbodenqualitäten. Die Prüfvorrichtungen unterscheiden sich in ihrer Größe, denn die zu verlegende Prüffläche ist entweder über 4 Quadratmeter groß (Foto) oder nur etwa 0,4 Quadratmeter. Für die kleine Prüffläche liegt eine technische Lösung als Tischversion vor.