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Autor: Möbelfertigung

„Viva Magenta 18-1750“ ist die Farbe des Jahres 2023

Die Farbe des Jahres 2023 von Pantone heißt „Viva Magenta 18-1750“. Ein Farbton, der vor Elan und Kraft vibriert. Ein Ton, der in der Natur verwurzelt ist und ein neues Signal der Stärke ausdrückt. „Viva Magenta“ ist mutig und furchtlos und eine pulsierende Farbe, deren Überschwang ein freudiges und optimistisches Fest fördert und eine neue Geschichte schreibt, ist sich das Pantone Color Institute sicher.

„Wir leben in einer sehr unkonventionellen Zeit – eigentlich ist das Einzige, was zurzeit konventionell ist, ist die Unkonventionalität“, sagte Laurie Pressman, Vice President, Pantone Color Institute, während der Präsentation. „Wir haben in den vergangenen Jahren viele Herausforderungen durchlebt, aber es ist offensichtlich, dass unsere Erfahrung mit Covid eine besonders dominante Rolle gespielt hat, die uns psychisch und physisch beeinflusst hat. Und uns gezwungen hat, Veränderungen vorzunehmen und unseren Lebensstil zu ändern. Gleichzeitig wollen wir nicht mehr dahin zurück, was wir vorher als normal empfunden haben. Stattdessen nehmen wir die Erfahrungen, die wir in dieser Zeit gemacht haben, als Chance wahr, eine neue Geschichte für uns zu schreiben und eine neue Vision zu entwickeln.“ Als dies habe bei der Auswahl der Farbe des Jahres eine wichtige Rolle gespielt.

So ist die diesjährige Farbe des Jahres kraftvoll und ermächtigend. Ein neues, lebhaftes Rot, das in purer Freude schwelgt und zu Experimenten und hemmungslosem Selbstausdruck ermutigt, ein elektrisierender, grenzenloser Farbton, der sich als herausragendes Statement manifestiert. „Pantone 18-1750 Viva Magenta“ soll alle und jeden mit dem gleichen Lebenswillen und rebellischen Geist willkommen heißen.

„Im Zeitalter der Technologie lassen wir uns von der Natur und dem Echten inspirieren. ,Pantone 18-1750 Viva Magenta‘ stammt aus der Familie der Rottöne und ist inspiriert vom Rot der Cochenille, einem der wertvollsten Farbstoffe aus der Familie der natürlichen Farbstoffe und einem der stärksten und leuchtendsten, die die Welt kennt“, erläutert Leatrice Eiseman, Executive Director, Pantone Color Institute. „,Pantone 18-1750 Viva Magenta‘ ist im Ursprünglichen verwurzelt und bringt uns wieder mit der ursprünglichen Materie in Verbindung. Viva Magenta beschwört die Kräfte der Natur herauf und belebt unseren Geist, indem es uns hilft, unsere innere Stärke aufzubauen.“

Pflanzt 60.000 Bäume

Mit der Pflanzung von 60.000 Bäumen will das Unternehmen Reber Logistik in den kommenden Jahren den CO2-Ausstoß seiner Fahrzeugflotte vollständig kompensieren. 24.000 Rotbuchen und Stileichen wurden bereits auf einem acht Hektar großen Waldstück in der Gemarkung Grunow, im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree, gesetzt.

„Wir machen bei unseren Nachhaltigkeitszielen keine Kompromisse“, sagt Mirko Kauffeldt, Geschäftsführer des Möbel-Logistikers. CO2-Zertifikate seien für ihn keine wirklich überzeugende Lösung. „Unsere Intention ist es nicht, das Recht auf Luftverschmutzung zu erwerben, sondern einen sichtbaren Beitrag zum Umweltschutz und zur Klimafreundlichkeit unseres Unternehmens zu leisten“, ergänzt Kauffeldt.

Bereits seit einem Jahr beziehen die fünf Deutschland-Standorte des Germersheimer Möbel- und Kontraktlogistikers ausschließlich Ökostrom. Zum Fuhrpark, der aktuell 107 Fahrzeuge umfasst, gehören mit Erdgas – LNG und CNG – betriebene Lkw und seit 2021 ein Lang-Lkw, der mit 25,25 Metern Länge eine höhere Auslastung pro Transportkilometer ermöglicht. Daneben engagiert sich Reber über Bienen- und Blühpatenschaften für die Natur.

Projektpartner für Reber ist das Berliner Umweltunternehmen Woodu, das deutschlandweit Mischwälder für Unternehmen pflanzt, um den Klimawandel einzudämmen und das Waldsterben zu stoppen. Bei der Fläche des Logistikers an der polnischen Grenze handelt es sich um einen Waldumbau: Die bestehende Kiefern-Monokultur wird in einen Mischwald umgewandelt, vertrocknete Kiefern werden durch Laubbäume ersetzt.

„Die ersten 24.000 Bäume haben wir in diesem und im vergangenen Jahr gepflanzt“, betont Unternehmenschef Kauffeldt, der das Nachhaltigkeitsengagement langfristig sieht: Gepachtet sind die Reber-Waldflächen in Grunow für 100 Jahre.

 

Silberne TSD-Ehrennadel für Rainer Adams

Am 25. November wurde Rainer Adams von TSD-Präsident Thomas Radermacher für seinen herausragenden persönlichen Einsatz für das deutsche Tischler- und Schreiner-handwerk mit der TSD-Ehrennadel in Silber geehrt.

Adams, der sich bereits seit über 30 Jahren für die Innungsorganisation engagiert, war unter anderem 18 Jahre lang Ausschussvorsitzender des Bundesausschusses Berufsbildung.

In seine Amtszeit fielen gleich mehrere Meilensteine des Tischler- und Schreinerhandwerks, wie die Neuordnungen der Ausbildungs- und der Meisterausbildungsverordnung (2004 bis 2008), die erste Änderung des Berufsbildungsgesetzes seit 1969 (2005) oder die Einführung der TSD-Meisterprüfungsaufgaben.

Zudem war Adams stets ein vehementer Verfechter der Nachwuchsförderung und setzte sich nachdrücklich für die Unterstützung und den Erhalt des Tischler-Schreiner-Nationalteams bei den Berufsweltmeisterschaften („WorldSkills“) ein. So dürfte die Tatsache, dass unmittelbar nach der Ehrung von Rainer Adams die versammelten Delegierten der TSD-Herbstmitglieder-versammlung auch dem Tischler-Schreiner-Nationalteam für dessen Einsatz bei den „WorldSkills“ 2022 in Basel dankten, den besonderen Tag noch ein wenig runder gemacht haben.

Jens Friedrich verstärkt Klafs-Gruppe als CFO

Der weltweit führende Sauna-, Pool- und Spa-Hersteller Klafs stellt die Geschäftsführung für die internationale Unternehmensgruppe mit Sitz in Schwäbisch Hall neu auf: Ab dem 1. Dezember 2022 verstärkt Jens Friedrich (42) als CFO die Geschäftsführung neben Phillip Rock, CEO und Sprecher der Klafs-Gruppe. Jens Friedrich verfügt über langjährige Erfahrung im kaufmännischen Bereich von führenden Industrieunternehmen im Maschinen- und Anlagenbau. „Mit Jens Friedrich konnten wir einen ausgewiesenen Experten gewinnen, um zukünftig noch gezielter agieren zu können und dadurch die Weiterentwicklung der Gruppe voranzutreiben“, unterstreicht Phillip Rock. „Er passt darüber hinaus auch als Mensch hervorragend zu den Werten und der Kultur der Marke Klafs.“

Phillip Rock wird gemeinsam mit Jens Friedrich eine Doppelspitze installieren. Dafür werden die Verantwortungsbereiche neu strukturiert: Phillip Rock leitet Marketing, Vertrieb, die Produktentwicklung, Design und Produktion. Parallel dazu wird Jens Friedrich die kaufmännischen Bereiche wie z. B. Finanzen, Personal, IT und Service verantworten. Hier zahlen sich seine fundierten Kenntnisse in der Gestaltung und Optimierung von Unternehmensstrukturen und Prozessen sowie der Realisierung von Profitabilitäts- und Produktivitätsmaßnahmen aus.

„Ich freue mich auf spannende Aufgaben im Klafs-Team und darauf, meine umfangreiche Erfahrung bei dem expandierenden Premium-Hersteller einbringen zu können“, erklärt der neue Co-Geschäftsführer Jens Friedrich. „Klafs ist ein dynamisches Unternehmen mit einem einzigartigen Profil. Dazu gehört neben Innovation, Design und Qualität auch das große Potenzial, die aktuellen Trends unserer Zeit wie Gesundheit, Wohlbefinden und Nachhaltigkeit zu forcieren.“

Mitte 2022 vereinfachte KLAFS die Gesellschaftsstruktur und firmiert seitdem als Klafs GmbH. Alle Zeichen stehen auf Weiterentwicklung: „Wir wollen unser Kerngeschäft noch stärker ausbauen“, so Phillip Rock. „Geplant sind umfassende Initiativen und Digitalisierungsmaßnahmen.“ Dabei setzt Klafs den Fokus auf das Wohl seiner Kunden: „Mit nachhaltigen und herausragenden Produkten sowie einem Rundum-Service bieten wir perfekte Erholung und Gesundheitsvorsorge.“

Geschäftsbetrieb wird eingestellt

Keine Hoffnung mehr: Im September hatte die Rational Einbauküchen Solutions GmbH aus Melle Insolvenzantrag stellen müssen. Nun ist klar: Die Investorensuche war nicht erfolgreich. Das Unternehmen muss seinen Geschäftsbetrieb Anfang Dezember einstellen. Das Amtsgericht Osnabrück hat das Insolvenzverfahren am 1. Dezember eröffnet. Gläubiger können ihre Forderungen nun beim Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Stefan Meyer zur Insolvenztabelle anmelden.

Grund für den Insolvenzantrag war ein vollständiger Produktionsstillstand aufgrund eines lokalen Stromausfalles, der nach Problemen mit der Notstromversorgung zu einem irreparablen IT-Schaden geführt hat. Dabei wurde die selbstentwickelte Steuerungssoftware so erheblich beschädigt, dass die von Melle systemseitig gesteuerten Produktionsprozesse in Italien dauerhaft nicht mehr vorgenommen werden konnten. Das Amtsgericht Osnabrück ordnete daraufhin die vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte Stefan Meyer von der Pluta Rechtsanwalts GmbH zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

Nach Angaben der Anwaltskanzlei konnte das IT-Problem aus technischen, zeitlichen, aber auch wirtschaftlichen Gründen nicht gelöst werden. Die Verantwortlichen suchten daher nach einem Investor, der unter der Marke „Rational“ Küchen auf Basis der vorhandenen Küchenprogramme selbst produziert und vertreibt. Es wurden mehr als 60 potenzielle Interessenten angesprochen. „Mit drei Unternehmen wurden nach Vereinbarung von Vertraulichkeit (NDA) auch erste Verhandlungen geführt. Letztlich war aber kein Interessent bereit, den traditionsreichen Küchenhersteller in dieser vorgefundenen Situation zu übernehmen“, so Pluta. Eine Fortführung und Sanierung des Geschäftsbetriebes ist ohne frisches Kapital jedoch nicht möglich bzw. betriebswirtschaftlich und insolvenzrechtlich nicht zu verantworten. „Der Betrieb muss daher leider stillgelegt werden.“
 
Die noch beschäftigten 61 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung über den aktuellen Stand informiert. Ihnen muss gekündigt werden, sobald der Interessenausgleich und der Sozialplan zur Betriebsstilllegung mit dem Betriebsrat abschließend verhandelt worden sind.

„Die vergangenen Wochen waren für alle Beteiligten nicht einfach. Es gab zahlreiche konstruktive Verhandlungsrunden, aber letztendlich haben die Interessenten kein Angebot abgegeben. Dafür dürfte die sehr ungewöhnliche Rational-Ausgangssituation gepaart mit einer bekanntlich schwierigen gesamtkonjunkturellen Lage verantwortlich sein. Das ist sehr bedauerlich für die Arbeitnehmer, die trotz der sehr bescheidenen Perspektiven im Verfahren außerordentlich engagiert bei der Sache waren, wofür ich jedem einzelnen Mitarbeiter sehr dankbar bin“, sagt der Insolvenzverwalter Stefan Meyer. Er ergänzt: „Wir hoffen, dass die Mitarbeiter schnell eine neue Stelle finden.“ Um die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hierbei zu unterstützen, wurde ein Bewerbungstraining im Unternehmen durchgeführt.

Neue Dekorplatte „OrganicBoard P2“ von Pfleiderer: mehr Nachhaltigkeit dank „OrganicGlue“

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Dass Pfleiderer sich beim Thema Nachhaltigkeit viel vorgenommen hat und erfolgreich agiert, ist bekannt. Die ehrgeizigen Ziele des Unternehmens finden nun auch ihren Niederschlag im neuen Produkt „OrganicBoard P2“. Die dekorative Platte für den Möbel- und Innenausbau setzt mit ihrem natürlichen und regenerativen Rohstoffkonzept Maßstäbe beim Spurwechsel von fossilen auf biogene Rezepturen: Durch den Einsatz des biogenen Leims „OrganicGlue“ kann die Nutzung fossiler Ressourcen bei der Herstellung um ca. 50 Prozent reduziert werden. „Pfleiderer hat schon vor langer Zeit erkannt, dass wir als Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung haben, der wir gerecht werden wollen“, erläutert Stefan Zinn, CCO der Pfleiderer Deutschland GmbH. Diese Erkenntnis führte zur 2021 veröffentlichten Nachhaltigkeitsstrategie „Natürlich nachhaltig“, in der Pfleiderer sich unter anderem dazu verpflichtete, bis 2025 mindestens 10 Prozent des jährlich produzierten Volumens an Spanplatten unter Verwendung von Bioharzen zu fertigen. „Diesen Worten lassen wir Taten folgen“, so Stefan Zinn. „Auch in der Produktpalette. Das ,OrganicBoard P2‘ ist eine Erweiterung unseres nachhaltigen Portfolios, mit dem wir einen Beitrag zur Erreichung einer besseren Klimabilanz leisten.“

Mehr Nachhaltigkeit durch biogenen Leim

Die melaminbeschichtete dekorative Platte „OrganicBoard P2“ basiert auf einem ressourcenschonenden, nachhaltigen Holzmix – auf Wunsch mit FSC- oder PEFC-Zertifizierung. Wie bei allen Pfleiderer Produkten bietet „OrganicBoard P2“ kompromisslose „Quality Made in Germany“, die zuverlässig zu verarbeiten ist und der Gestaltungsfreiheit – dank der uneingeschränkten Dekor- und Strukturauswahl des „DST Express“ Lager- und Schnelllieferprogramms – keine Grenzen setzt. „Eine echte Innovation dabei ist unser neuer biogener Leim ,OrganicGlue‘“, sagt Stefan Zinn. „OrganicGlue“ wird aus biogenen Rohstoffen hergestellt, die in anderen Industrien als Kopplungsprodukte entstehen. Das trägt entscheidend zu besserer Nachhaltigkeit bei und spart rund 20 m³ Erdgas bei der Produktion von 1 m³ „OrganicBoard P2“ ein. Und Stefan Zinn sieht noch einen weiteren Vorteil in dem Produkt: „Durch die Verwendung von „OrganicGlue“ wird die Herstellung weitgehend von der Versorgungslage für Erdgas und Harnstoff entkoppelt. Grundsätzlich und in der gegenwärtigen Situation ist diese Tatsache ebenfalls von hoher Bedeutung.“

„OrganicBoard P2“ wird in den Plattenformaten 5.310 / 2.655 x 2.100 mm und in den Stärken 16, 18, 19, 22 mm angeboten. Weitere Stärken sind auf Anfrage erhältlich. Neben ihren ökologischen und gestalterischen Vorteilen ist die neue Platte wie alle dekorativen Produkte von Pfleiderer besonders pflegeleicht und antimikrobiell. Hinsichtlich der technischen Eigenschaften sowie der Be- und Verarbeitbarkeit bestehen keinerlei Einschränkungen zum bisherigen Standard „DecoBoard P2“. „Innovation, Kundenorientierung, Nachhaltigkeit und Qualität – das ,OrganicBoard P2‘ verkörpert alles, wofür Pfleiderer steht“, so Stefan Zinn.

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Starkes Plus bei den Besuchern der „Häfele Tournee“

Häfele ist 2022 auf große Deutschland-Tournee gegangen – an Standorten vom tiefsten Süden bis in den hohen Norden. Mit eigener Inszenierung und sehr erfolgreich. Dieses Jahr hatte Häfele außerdem Verstärkung: „Mit Partnern. Für Partner.“ lautete das Motto. Die Marken Blum, Hawa, Dormakaba und Ta’or haben die Tournee mit ihren aktuellsten Produktneuheiten begleitet.

Insgesamt 19 Standorte hatte Häfele im Rahmen der Tournee angesteuert. Start war am 28. und 29. April in Nagold, am Hauptsitz des Unternehmens. Die Abschlussveranstaltung fand schließlich am 20. und 21. Oktober 2022 in Bielefeld statt.

Häfle hatte drei eigens für die Tour konzipierte, teils begehbare Trucks auf die Straße geschickt. Ein Licht- und ein Objektmobil demonstrierten die wichtigsten Produktbereiche jeweils kompakt in einem Raum. Knapp 400 m2 umfasste die Innenfläche insgesamt, ergänzt um weitere 600 m2 Fläche draußen. So entstand ein inspirierendes Erlebnisforum mit viel Platz für Live-Vorführungen und Austausch zwischen Fachleuten, Besuchern und Kunden. Dass die Mobile nach dem Tournee-Ende für andere Veranstaltungen buchbar sind, war von vorneherein geplant und trägt dem Nachhaltigkeitsgedanken Rechnung.

Der Erfolg der Häfele Tournee 2022 zeigt sich in den Zahlen: Bei der Anzahl der Kunden, die die Tour besuchten, konnte das Unternehmen ein Plus von fast 70 Prozent im Vergleich zur „Häfele Discoveries Roadshow“ aus dem Vorjahr verbuchen. Laut einer Feedback-Umfrage nach Abschluss der Tournee würde die Mehrheit von ihnen einen Besuch der Tournee weiterempfehlen. Ein deutliches Zeichen, dass das Angebot von Häfele stimmte und dass es echte Häfele Fans gibt.

Villeroy & Boch

Erweitert den Vorstand

Villeroy & Boch will die dynamischen Veränderungen auf den Feldern Arbeitswelt und Digitalisierung künftig noch stärker für nachhaltig profitables Wachstum nutzen. Deshalb hat der Aufsichtsrat des Unternehmens die Erweiterung des Vorstands beschlossen. Esther Jehle und Dr. Peter Domma, zwei Führungskräfte aus den eigenen Reihen, sind mit Wirkung zum 1. Januar 2023 in das Vorstandsteam berufen worden. Sie werden dort zwei neu geschaffene Ressorts mit hoher Bedeutung für den künftigen Unternehmenserfolg vertreten.

Esther Jehle ist im Vorstand künftig als Chief HR Officer (CHRO) für die neue Funktion HR/Organisationsentwicklung verantwortlich. Sie wird gleichzeitig zur Arbeitsdirektorin der Villeroy & Boch AG ernannt. Ihre bisherige Rolle als globale Leiterin HR wird sie weiterhin wahrnehmen.

Gleichzeitig wird Dr. Peter Domma als Chief Digital Officer (CDO) in den Vorstand berufen. Er verantwortet die neu geschaffene Funktion Digitalisierung/IT. Dazu wird in diesem Ressort die von ihm bisher geleitete Digital Unit mit der Corporate IT zusammengeführt.

„Der Aufsichtsrat freut sich, Esther Jehle und Dr. Peter Domma in den Vorstand der Villeroy & Boch AG zu berufen. Wir wünschen ihnen in der neuen Verantwortung viel Erfolg. Wir sind stolz, dass zwei Führungskräfte aus unserem Hause diesen Schritt gehen. Beide haben eindrücklich bewiesen, dass sie in der Lage sind, wirksame Impulse für nachhaltige Veränderung zu setzen und ihre Teams auf diesem Weg mitzunehmen. Das ist im Prozess der Digitalen Transformation sowie der Motivation und Entwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von großer Bedeutung“, sagt Andreas Schmid, Aufsichtsratsvorsitzender der Villeroy & Boch AG.

„Für unser erfolgreiches Wachstum brauchen wir ein hohes Maß an Digitalisierung ebenso wie motivierte Menschen. Beide Themen werden wir nun im Vorstand künftig noch stärker vorantreiben. Ich freue mich darauf, mit unserem erweiterten Vorstandsteam auf diesen für uns entscheidenden Arbeitsfeldern neue Impulse zu setzen“, sagte Frank Göring, Vorstandsvorsitzender von Villeroy & Boch.

Geze

Spendet 100.000 Euro an UNICEF-Projekt

Geze setzt die Tradition zur Unterstützung nachhaltiger und sozialer Projekte fort: die diesjährige Weihnachtsspende des Türen-, Fenster- und Sicherheitsspezialisten geht an ein Bildungs- und Nachhaltigkeitsprojekt der UNICEF in der Republik der Elfenbeinküste. Das Unternehmen spendet 100.000 Euro für den Aufbau nachhaltiger und lebenswerter Schulgebäude, die in dem westafrikanischen Land aus recyceltem Plastikmüll gebaut werden.

„Für uns als Unternehmen steht die Realisierung lebenswerter und nachhaltiger Gebäude im Fokus“, so Sandra Alber, Chief Officer Corporate Strategy & Marketing bei Geze. „Daher passt das UNICEF Projekt so gut zu uns: Der Dreiklang aus Umweltschutz, Bildung und dem Errichten lebenswerter Gebäude passt genau zu unseren Unternehmensgrundsätzen. Ein großartiges Projekt, das wir als Familienunternehmen aus voller Überzeugung unterstützen.”

1,6 Millionen Kinder in der Elfenbeinküste gehen nicht zur Schule. Sie haben damit nur schlechte Chancen auf Bildung. Es gibt bei Weitem nicht genug Schulen, und die wenigen vorhandenen Klassenzimmer sind mit bis zu 100 Kindern pro Klasse oft vollkommen überfüllt. Noch dazu hat die Elfenbeinküste ein Müllproblem und leidet unter einer extremen Umweltverschmutzung. Die Kunststoffabfälle landen größtenteils auf ungesicherten Deponien und verseuchen die Umwelt der Kinder und ihrer Familien. Menschen, die permanent diesen Schadstoffen ausgesetzt sind, erleiden schwere Gesundheitsschäden bis hin zu tödlichen Krankheiten.

UNICEF hat in der Elfenbeinküste ein innovatives Konzept für das Bildungs- und Müllproblem entwickelt. Seit 2018 baut die Organisation nachhaltige und preiswerte Schulgebäude mit Ziegeln aus recycelten Plastikmüll. Hergestellt werden die Ziegel in einer Fabrik vor Ort, deren Aufbau von UNICEF maßgeblich unterstützt wurde. Dadurch entfallen zusätzliche Kosten und Ressourcen, um die Ziegel in die Elfenbeinküste zu importieren. Außerdem ist ein Recyclingmarkt für Plastikmüll entstanden, der vor allem für die Frauen der Region ein Einkommen ermöglicht. Mit den einfach zu montierenden Kunststoff-Ziegeln kann man innerhalb weniger Tage ein Klassenzimmer errichten. Die recycelten Materialien sind preiswert und tragen zum Klimaschutz bei: Der Großteil des Plastiks würde sonst verbrannt und klima- und umweltschädliche Schadstoffe produzieren.