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Autor: Möbelfertigung

Die Produktion der Zukunft braucht neue Geschäftsideen

In Kaiserslautern nimmt die Produktion der Zukunft immer konkretere Formen an. An drei Standorten arbeiten Demonstratoren in einer Shared Production zusammen. Die Basis bilden skillbasierte Module, Industrial Edge Cloud Konzepte, Methoden der Künstlichen Intelligenz und Digitale Plattformen. Maschinen und Software werden zukünftig mietbar sein, also Unternehmen als Service zur Verfügung stehen. Während aus technischer Sicht ständig neue Antworten entstehen, bleibt eine Frage meist offen: Wie sehen dazu passende Geschäftsideen aus?

Die Vision „Production Level 4“ (PL4), ein Update der Idee von Industrie 4.0, geht davon aus, dass sich Unternehmen in Zukunft individuelle Produktionslinien zusammenstellen, um auch geringe Stückzahlen lukrativ fertigen zu können. Perspektivisch übernehmen so genannte Production Bots (Softwareagenten) zentrale Aufgaben. So können sie beispielsweise sowohl die notwendigen Bearbeitungsschritte zusammen zu stellen, als auch die passenden Produktionsmittel (Hard- oder Software) auf digitalen Plattformen aussuchen. Dabei können sie Kriterien wie Energieeffizienz, Fertigungsgeschwindigkeit oder Transportwege berücksichtigen. „Technisch wird das alles machbar sein“, sagt Prof. Martin Ruskowski, Vorstandsvorsitzender der Smartfactory-KL (SF-KL), „aber wie wird das letztendlich monetarisiert?“

Aktuell entwickelt die SF-KL mit Partnern KI-Lösungen, die von KMU als Service genutzt werden könnten. „Bisher gibt es aber keine konkrete Umsetzung, wie ein Unternehmen diesen Service anbietet oder ihn ein anderes nutzen kann“, so Ruskowski. „Das könnte ein Jahres-Abonnement sein, aber auch von Fall zu Fall abgerechnet werden. Da gibt es bisher nur Ideenansätze.“ Diese Leerstelle möchte die Smartfactory-KL nun füllen.

Beim Mittelstand-Digital Zentrum Kaiserslautern (MDZ) ist die SF-KL Konsortialführer und unterstützt KMU bei Digitalisierungsprojekten. „Wir sehen eine starke Nachfrage nach Serviceangeboten zu Künstlicher Intelligenz, zum Beispiel zur Qualitätskontrolle “, erklärt Jonas Metzger, Leiter des MDZ, „aber spätestens, wenn wir dann nach den Kosten gefragt werden, wird es schwierig. Da gibt es noch nichts Allgemeingültiges, Greifbares auf dem Markt.“ Wie komplex das Thema ist, zeigte sich in einem kürzlich geführten Expert:innengespräch. Die Smartfactory-KL arbeitet mit Vereinsmitgliedern an „Föderalem Lernen“. Die KI-Methode beschreibt maschinelles Lernen, bei der ein Modell auf mehreren Geräten trainiert wird. Dabei verfügt jedes teilnehmende Gerät über einen eigenen lokalen Datensatz, der nicht weitergegeben wird. So bleiben Betriebsgeheimnisse gewahrt, trotzdem wird die KI mit jeder Nutzung ‚klüger‘. Genau hier beginnen erste Fragen bezüglich Kostenstrukturen. „Dadurch, dass die KI mit jedem Auftrag dazulernt, sie als Produkt also immer hochwertiger wird, müsste das in eine Preisberechnung mit einfließen. Einerseits müsste demnach bewertet werden, wie der Kunde zur Verbesserung der KI beigetragen hat, andererseits bekommt der nächste Kunde ein verbessertes Produkt, hat also einen größeren Nutzen von den KI-Fähigkeiten“, erläutert Tatjana Legler, die das Projekt von Seiten der TU Kaiserslautern betreut. „Wie will man das finanziell genau abbilden?“

„Es wird notwendig, dass wir nicht nur im Bereich Technologietransfer Ideengeber sind, sondern auch die Entwicklung von Geschäftsideen forcieren. Das ist nur konsequent“, so Ruskowski. „Deshalb stoßen wir die Diskussionen an, setzen aber nichts um.“ Der Vorstand der Smartfactory-KL hat sich jetzt darauf verständigt, dass Workshops zu Geschäftsideen wichtige Meilensteine sind, um die Vision Production Level 4 (PL4) Schritt für Schritt weiter in die praktische Umsetzung zu bringen. „PL4 zielt auf Resilienz und Nachhaltigkeit. Das hat schon viele begeistert“, sagt Ruskowski. „Jetzt wollen wir zeigen, wie sich mit unserer Idee auch Geld verdienen lässt. Damit wollen wir weitere Entscheider:innen überzeugen.“

„Business Transformation – Die Chance für den Maschinen- und Anlagenbau“

Der industrielle Mittelstand muss in der Digitalisierung noch mehr Tempo aufnehmen. Der VDMA veröffentlicht dazu eine praxisorientierte Anleitung. Sie soll die erfolgreiche Entwicklung einer Strategie und Roadmap zur Digitalisierung ermöglichen.

Die digitale Business-Transformation hat bereits viele Wirtschaftszweige erfasst und Strategien, Geschäftsmodelle, Strukturen und Prozesse langfristig verändert. Um auch dem industriellen Mittelstand im Maschinen- und Anlagenbau eine praxisorientierte Anleitung für eine erfolgreiche Transformation an die Hand zu geben, hat eine Arbeitsgruppe des VDMA Software und Digitalisierung die aktuelle Publikation erstellt und während des Deutschen Maschinenbau-Gipfels vorgestellt.

Die Publikation analysiert Handlungsfelder und Erfolgsmuster und offeriert Hilfestellungen zur Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für den Mittelstand. „Ein weiteres Klein-klein in der Digitalisierung darf es nicht mehr geben. Die Digitalisierung muss jetzt in den Betrieben neuen Schwung erhalten“ sagt Michael Finkler, Vorstandsvorsitzender des VDMA Software und Digitalisierung sowie Geschäftsführer Proalpha Business Solutions.

Der VDMA Software und Digitalisierung baut damit das breite Angebot an Entscheidungshilfen und Leitfäden zur digitalen Transformation aus, um die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus auf dem Weg zu Industrie 4.0 zu unterstützen. Prof. Claus Oetter, Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung ergänzt: „Der Mittelstand wird jetzt in die Lage versetzt, eine klare Vision in Bezug auf sein zukünftiges Geschäft zu entwickeln und darauf aufbauend eine detaillierte Digitalisierungsstrategie und Digitalisierungsroadmap zu erstellen und abzuarbeiten.“

Die Publikation ist für VDMA-Mitgliedsunternehmen kostenfrei erhältlich.

Baugenehmigungen für Wohnungen im September 2022: -9,1 % gegenüber Vorjahresmonat

Im September 2022 wurde in Deutschland der Bau von 27.449 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9,1 Prozent oder 2.742 Baugenehmigungen weniger als im September 2021. Von Januar bis September 2022 wurden damit insgesamt 272.054 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,7 Prozent oder 10.366 weniger als im Vorjahreszeitraum (Januar bis September 2021: 282 420). In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden von Januar bis September 2022 insgesamt 234.848 Wohnungen genehmigt. Das waren 3,7 Prozent oder 9.042 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Dabei ging die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser um 15,4 Prozent (-11.173) auf 61.509 zurück. Hier ist allerdings der Basiseffekt infolge des Auslaufens des Baukindergeldes im Vorjahr zu berücksichtigen: Familien konnten die staatliche Fördermaßnahme beantragen, wenn sie bis Ende März 2021 eine Baugenehmigung für selbst genutztes Wohneigentum vorliegen hatten. Das Baukindergeld trug dazu bei, dass im Zeitraum von Januar bis März 2021 fast 7.400 Einfamilienhäuser mehr genehmigt worden waren als in den ersten drei Monaten des Jahres 2022.

Bei den Zweifamilienhäusern ging die Zahl genehmigter Wohnungen von Januar bis September 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent (-1.088) auf 23.124 Wohnungen zurück. Bei den Mehrfamilienhäusern stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen um 3,7 Prozent, also um 5.142 auf 145.191 Wohnungen.

Bilder vom ersten Veranstaltungstag

Ein toller erster Tag in Düsseldorf liegt bereits hinter uns: Hier kommen die ersten Bilder zur Veranstaltung!

Auch wenn für die meisten Teilnehmer um 16 Uhr der offizielle „Startschuss“ fiel – richtig fleißig waren sieben Teilnehmer des Kongresses „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ schon am Vormittag gemeinsam mit Malte Hasenpusch und Marcel Hinger von der Lignum Consulting GmbH beim vorgelagerten Intensiv-Workshop.

Tino Eggert, Objektleiter der beiden Netzwerke „möbelfertigung“ und „arcade“ eröffnete den fünften Kongress in gewohnter Manier routiniert. Erster Referent „On Stage“ war Markus Kuhbach, Leiter der Division Holz International bei Würth Group, der in seinem Vortrag die Lieferkettensituation der jüngsten Vergangenheit zusammenfasste. „Meinen Vortrag musste ich mehrfach neu verfassen, weil sich die Liefersituation immer wieder verändert hat.“

Zweiter Keynote-Speaker war Linus Tillmann von MGA Mobility | MGA Medical – Mobility goes Additive e.V., der neueste Entwicklungen im 3D-Druck vorstellte. Selber stilecht gekleidet in Schuhen mit gedruckter Sohle. „Für sehr individuelle Produkte oder Einzelstücke gibt es kaum eine sinnvollere Fertigungsmethode als das Drucken.“ Wer es größer mag: es gibt mittlerweile mehrstöckige, bewohnte Häuser aus dem 3D-Drucker, tolle Beispiele dafür stehen in Deutschland.

Vieles geht heute digital, aber echtes Networking, Kennenlernen und gute Gespräche sind live einfach am besten. Das haben wir selber gemerkt und so auch von den Teilnehmern zurückgespielt bekommen: Wir haben den ersten Konferenztag beendet im „Goldenen Ring“ in der Düsseldorfer Altstadt. Danke an alle Teilnehmer, Referenten und Sponsoren für den schönen ersten Tag und gelungenen Abend.

„Die Gute Form“ – Anerkennung der Tischler-Nachwuchskräfte

Ein Erstplatzierter, ein Zweitplatzierter, ein dritter Platz sowie ein Publikumspreis und vier Belobigungen. Die Entscheidung fiel der Experten-Jury bei der Siegerehrung des Wettbewerbs „Die Gute Form“ im Tischlerhandwerk auf Landesebene nicht leicht. Die Originalität, gestalterische Qualität oder Material- und Farbkomposition der Siegerstücke überzeugte auch viele Besucherinnen und Besucher, die nach all den Jahren die infa nur aufgrund der Gesellenstückausstellung des Tischlerhandwerks aufsuchen. Am 23. Oktober 2022 um 16 Uhr wurden die Gewinnerinnen und Gewinner auf dem Stand vom Verband des Tischlerhandwerks Niedersachsen/Bremen (Tischler Nord) in diesem Jahr gekürt. Mit dem Wettbewerb und der öffentlichen Siegerehrung sollen die Tischler-Nachwuchskräfte anerkannt werden.

Die beiden Vorstandsmitglieder von Tischler Nord und Tischlermeister Andree Zoppke und Ralf Klebe moderierten durch die Veranstaltung. Zunächst wurde der Publikumspreis an den frisch gebackenen Vater Jan Nuxoll für seine Gin-Bar „Trigon“ überreicht. Insgesamt wurden bei der Abstimmung über 1.200 Stimmen abgegeben.

Den ersten Platz belegte Robin Weihrauch von der Tischlerei Max Ullmann Holzwerkstätten GmbH aus Oldenburg mit der Phono-Konsole aus Nussbaum und Ahorn. Die Jury sagt zu diesem besonderen Stück: „Dieses Möbel überzeugt durch seine in sich stimmige Gesamtgestaltung. Die umlaufende, sauber gearbeitet Furnierauswahl in Nussbaum verstärkt den Gesamteindruck einer reduzierten aber wirksamen Gestaltung.“

Den zweiten Platz erhielt Noah Kito Mestan Bielenberg von der Tischlerei Krüger GmbH aus Alfeld mit der Oak-Kitchen (Außenküche). Die Jury ist sich bei Noahs Stück einig: „Die Materialauswahl der mobilen Küche ist für einen überdachten Außenbereich sehr geschickt gewählt. Holz, Kunststoff und hochwertiger Edelstahl sind bestens integriert. Das Möbel hat kein klassisches Hinten und Vorn, es passt von jeder Ansicht in den Raum.“

Als Drittplatzierte wird Kim Katharina Lindwedel von dem Betrieb Biesel GmbH aus der Wedemark mit ihrem Schreibtisch aus Eiche gekürt. „Der Jury gefiel die Farbauswahl der Materialien in Eiche und dem auberginenroten Linoleum. Der Kippmechanismus zum Öffnen der Klappe ist raffiniert umgesetzt“, so die Experten der Jury.

Außerdem wurden vier Belobigungen verliehen. Svea Bockelmann, Ausbildungsbetrieb Bau- und Möbeltischlerei Wilfried Faltin aus Amelinghausen, erhielt eine Belobigung für die Gestaltung der Front ihrer Bastelkommode. Enna Karoline Runge, Tischlerei Moritz-Christian von Oheimb, Stadthagen, stach durch die besondere Raffinesse der Falttür bei ihrem Sideboard in Eiche hervor. Vom Ausbildungsbetrieb Tischlerei & Küchenwerkstatt Marten in Emden überzeugte Lisa Bruckmann mit ihrem Sekretär „Wegbegleiter“ in Esche. Das Möbel hat eine klare Gliederung in Funktion und tragenden Elementen. Die vierte Belobigung ging an Florian Drong, Ausbildungsbetrieb Böker Bestattungen und Tischlerei aus Hannover für seine Stecheisenschatulle in Nussbaum und Ahorn. Die Schatulle zeigt: „Klein aber fein“, ein Gesellenstück muss nicht groß sein.

Der erste und der zweite Platz dürfen mit ihren Gesellenstücken zum Bundesentscheid nach Hannover und sich dort den Gewinnern der anderen Bundesländer stellen.

Vertriebsleiter Christian Eichenberg geht

Vertriebsleiter Christian Eichenberg zieht sich nach vielen Jahren bei Lechner aus dem Unternehmen zurück. Er verlässt Lechner zum Jahresende aus persönlichen Gründen. Die Vertriebsmannschaft ist mit der dreiköpfigen Spitze bestehend aus Peter Fürst, Vertriebsleiter Süd, Stefan Trentmann, Vertriebsleiter Nord, und Nicolas Jecker, der für die Märkte Frankreich, Schweiz und Belgien verantwortlich ist, gut aufgestellt.

Christian Eichenberg, der seine Position als Vertriebsleiter Nord bereits vor der diesjährigen „Area 30“ an seinen Nachfolger Stefan Trentmann abgetreten hat, hat sich diesen Schritt nicht leicht gemacht: „Nach 5 Jahren bei Lechner fühle ich mich dem Unternehmen weiterhin persönlich sehr verbunden. Ich konnte vieles gestalten. Ich weiß, dass der Bereich Nord mit Stefan Trentmann in besten Händen ist und er sicherlich in der aktuellen Umbruchphase für neue Impulse sorgen wird.“
Florian Mitzscherlich, Geschäftsführer bei Lechner bedankt sich: „Christian Eichenberg hat seinen Abschied bei uns frühzeitig angekündigt und wird seine Aufgaben bis Jahresende Schritt für Schritt übergeben, so dass kein Know-how verloren gehen wird. Wir wissen seine langjährige Loyalität und sein Engagement für Lechner sehr zu schätzen und wünschen ihm alles Gute für seine private und berufliche Zukunft.“

Steinpol ist neu mit dabei

Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) wächst auch international. Mit dem polnischen Unternehmen Steinpol Central Services verpflichtet sich ein weiterer Möbelhersteller aus der EU zur Einhaltung der strengen Güte- und Prüfbestimmungen RAL-GZ 430, welche die Grundlage für eine DGM-Mitgliedschaft sowie die Auszeichnung mit dem bekannten RAL-Gütezeichen „Goldenes M“ sind – dem strengsten Nachweis für überprüfte Möbelqualität und -sicherheit in Europa.

Rund 20 Kilometer östlich von Frankfurt/Oder liegt die polnische Stadt Rzepin. Hier begann 1991 die Firmengeschichte von Steinpol mit der Gründung der ersten Möbelfabrik. Heute zählen sieben Produktionsstätten in Polen und eine in Ungarn zur Steinpol-Gruppe. Steinpol fertigt Polstermöbel mit hoher System-Planungsvielfalt, vom kleinen Relax-Raumwunder bis zur großen Wohnlandschaft. Verwaltung, Kundenservice, Einkauf, Logistik und Buchhaltung aller Produktionsstätten von Steinpol sitzen in Rzepin. In einem Showroom in Herford, präsentiert Steinpol im Rahmen der Herbstmesse MOW der Öffentlichkeit ihre neuesten Qualitätsmöbel.

„Möbelqualität gründlich zu prüfen und auszuzeichnen, damit es Endverbraucher beim Möbelkauf leichter haben, ist seit 1963 Aufgabe und Ziel der DGM. Wir freuen uns, dass Steinpol diesen Weg fortan mit uns zusammen gehen möchte“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. Außerdem schließt sich Steinpol dem „Klimapakt für die Möbelindustrie“ an, den die DGM 2016 ins Leben gerufen hat. Der Klimapakt ist ein Schulterschluss der teilnehmenden Möbelhersteller, um gemeinsam das 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen (UN) zu unterstützen. Mit Hilfe einer professionellen Beratung hat Steinpol seinen Carbon Footprint (CO2-Fuaßbdruck) ermittelt und Einsparpotenziale aufgedeckt, um seine CO2-Emissionen fortan stetig zu reduzieren. In einem dritten Schritt nach Bilanzierung und Reduktion ihrer Treibhausgas-Emissionen haben die Unternehmen des Klimapakts die Möglichkeit, sich durch den Erwerb ausgewählter Klimaschutzzertifikate klimaneutral zu stellen und das RAL-Gütezeichen „Möbelherstellung Klimaneutral“ von der DGM überreicht zu bekommen. „Steinpol setzt auf Möbelqualität und Klimaschutz und stellt damit die richtigen Weichen für zukunftsfähiges Produzieren und Handeln“, ist DGM-Geschäftsführer Winning überzeugt.

Guter Zuspruch bei den „Innovationstagen“ in Nürtingen

Viele Neuheiten und ein prall gefüllter Showroom mit Kunden und Interessenten aus dem DACH-Markt – SCM schaut auf drei erfolgreiche Hausmessetage im Technologiezentrum in Nürtingen zurück. Fazit des neuen Regional Manager DACH Region, Giovanni Masino: „Wir haben großes Potential durch unser sehr breit aufgestelltes Produktportfolio. Auf diese Stärke werden wir uns in den nächsten Jahren im DACH-Markt konzentrieren. Ein Punkt auf meiner Agenda ist es, die Bekanntheit dieser einzigartigen Produktvielfalt in Deutschland, Österreich und Schweiz weiter auszubauen. Das DACH-Projekt hat hohe Priorität bei SCM“.

Mit den innovativen Lösungen der „Smart & Human Factory“ konnten wir sowohl das moderne Handwerk als auch Kunden der anspruchsvollen Industrie 4.0. begeistern. Durch anschauliche Live-Vorführungen konnten die Kunden und Besucher unser Produktpotential und die Digitalisierung vor Ort erleben: Von Möbeln bis hin zur Bearbeitung von Fenstern, Treppen und Massivholz-Elementen die die verschiedenen Prozessphasen aufzeigten.

Auf dem Open House wurde die neue Kantenanleimmaschine „Olimpic 500“ vorgestellt – alle Vorteile auf kleinstem Raum für anspruchsvolle Handwerksbetriebe: Hoher Qualitätsstandard, umfassende Flexibilität durch die achsgesteuerte Positionierung der Aggregate, einfacher und automatischer Leimwechsel und eine noch bedienerfreundlichere Bedieneroberfläche.

Im Bereich der Standardmaschinen wurde die exklusive technologische Sicherheitslösung für die SCM-Formatkreissägen „Blade-Off“ vorgestellt. Durch intelligente Sensoren wird jede Gefahr einer Verletzung durch eine Erkennungsbarriere, die den gesamten Gefahrenbereich um das Sägeblatt herum schützt, vorab verhindert.

Eine weitere Neuheit: die „DMC System t2“, ein flexibles und modulares Kalibrier-/Schleifzentrum mit numerischer Steuerung, erscheint in einem völlig neuen Licht: Das innovative Lasergerät, das auf der Xylexpo seine Weltpremiere feierte, eignet sich optimal für die Individualisierung von Holzfußböden, die Gestaltung von furnierten Möbelfronten, Massivholzteilen und MDF-Platten und sogar auch für Zementfaseroberflächen.

Das SCM Team bedankt sich bei allen Partnern und Kunden, die am DACH Open-House teilgenommen haben, um die innovativen SCM Neuheiten zu entdecken und unserem Experten-Team weitere wertvolle Einblicke für immer „zukunftssicherere“ Lösungen zu geben.

Letzte Chance auf eine Teilnahme per Livestream

Für Kurzentschlossene: Jetzt noch schnell den Livestream zu unserer Veranstaltung „Effiziente Möbelfertigung in der Praxis“ buchen und vom Schreibtisch aus remote ab 16 Uhr dabei sein: https://www.moebel-events.de/effiziente-moebelfertigung/

Wir freuen uns, dass folgende Sponsoren die Konferenz unterstützen: Baumer Inspection GmbH, Biesse Group, Blum Group, Cyncly, Ferwood srl, Fives, Hecht Electronic AG, Hettich Group, HOMAG, L’ENGINEERS – Ingenieurbüro Lammers GmbH, die Scm Group und Välinge Innovation AB. Partner der Veranstaltung sind die internationalen Leitmessen interzum-cologne und LIGNA. Bis später…