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Autor: Möbelfertigung

Der Negativtrend setzt sich fort

Der Zeitraum April bis Juni 2020 hat leider keine überraschenden Neuigkeiten gebracht, und die vierteljährliche Umfrage von Acimall zeigt eine schwierige Situation auf: Der Auftragsrückgang bei den Holzbearbeitungsmaschinen und -werkzeugen ist signifikant. Ein solches Ergebnis war unvermeidlich, wenn man die Schließung von Fabriken im April und die langsame, allmähliche Erholung der Fertigungsbetriebe im Mai bedenkt.
Auch ein starker Monat Juni konnte das Endergebnis des Quartals nicht retten, das durch Massenentlassungen und Fernarbeit stark beeinträchtigt war. Die italienische Branche geht aber von einer stärkeren Nachfrage im zweiten Halbjahr aus.

Die vierteljährliche Umfrage verzeichnete einen Rückgang der Bestellungen um 39,2 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres, was auf ein Minus von 34,2 Prozent bei der internationalen Nachfrage und einen erschreckenden Einbruch der Inlandsnachfrage um 59,2 Prozent zurückzuführen ist.
Sieben Prozent der Befragten geben einen positiven Produktionstrend an (gegenüber 12 Prozent im ersten Quartal), während 86 Prozent einen Produktionsrückgang (gegenüber 69 Prozent im Quartal Januar bis März) und die verbleibenden 7 Prozent eine stabile Situation angeben (gegenüber 19 Prozent).

Am Ende des ersten Quartals 2020 erwarteten 69 Prozent der Unternehmen einen Rückgang der Beschäftigung, jetzt ist diese Zahl auf 47 Prozent gesunken, während 53 Prozent glauben, dass der Beschäftigungstrend stabil sein wird (gegenüber 75 Prozent vor drei Monaten). Niemand erwartet einen positiven Trend bei der Beschäftigung.

Begrüßt zwei neue Auszubildende

Zwei neue Auszubildende sind bei der Torwegge GmbH & Co. KG in das Berufsleben gestartet. Trotz des durch die Corona-Pandemie turbulenten Jahres hält der Bielefelder Intralogistikspezialist damit wie geplant an der Nachwuchsförderung fest. Die beiden frisch gebackenen Schulabsolventen beginnen Lehren im Groß- und Außenhandelsmanagement sowie zur Fachkraft für Lagerlogistik. Insgesamt beschäftigt Torwegge damit sechs Azubis.

„Nachwuchsförderung ist die Basis für ein vitales Unternehmen. Wir setzen seit Jahren darauf, unsere Fachkräfte von morgen selbst auszubilden und an spannende und zukunftsorientierte Berufsfelder heranzuführen“, sagt Uwe Eschment, Geschäftsführer bei der Torwegge GmbH & Co. KG. Mit den beiden neuen Berufsanfängern beschäftigt das Unternehmen derzeit sechs Auszubildende und setzt damit dem Fachkräftemangel etwas entgegen. „Gerade wegen der Corona-Pandemie ist es wichtig, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu geben. Und auch uns tut der frische Wind jedes Jahr aufs Neue gut“, sagt Eschment.

Begrüßt 15 neue Auszubildende

Auch in Corona-Zeiten bleibt die Branche gefordert, dem Fachkräftemangel durch qualifizierten Nachwuchs entgegenzuwirken. So auch Nolte Küchen: Im letzten Jahr waren es noch 13 Kandidaten, die das Unternehmen zum neuen Ausbildungsturnus eingestellt hat. In diesem Jahr sind es sogar zwei mehr. Auf die übliche Einführungswoche müssen diese auch jetzt – unter Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen – nicht verzichten. Geschäftsführer Eckhard Wefing sieht vor allem auch das Engagement zur Förderung des Nachwuchses bestätigt: „Das große Interesse an Nolte Küchen als Ausbildungsbetrieb ist eine wunderbare Bestätigung für uns. Offenbar hat sich herumgesprochen, dass wir im vergangenen Jahr als ,Best Place to learn‘ ausgezeichnet wurden. Als Mitglied der Arbeitgeberinitiative Charta der Vielfalt stehen wir für Toleranz und Chancengleichheit. In unserem umfangreichen Aus- und Weiterbildungsprogramm erkennen die jungen Leute ganz offenbar Perspektiven für sich und eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Das ist mehr als erfreulich.“
Erstmals ist unter den 15 Azubis auch ein Fachinformatiker für Systemintegration. Als weitere Berufe vertreten sind: Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, Holzmechaniker, Industriekaufleute und Elektroniker für Betriebstechnik. Zwei Kandidaten haben sich für ein duales Studium in den Bereichen BWL und Wirtschaftsinformatik entschieden.

Klimaneutraler Hersteller

Walter Knoll aus Herrenberg hat jetzt das dritte Jahr in Folge seine CO2-Emissionen vollständig neutralisiert. Da er dies auf Grundlage des „Klimapaktes für die Möbelindustrie“ getan und nachgewiesen hat, erhält er von der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) das Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“.

„Der DGM-Klimapakt ist ein Schulterschluss der teilnehmenden Möbelhersteller, die sich dem Klimawandel entgegenstellen. Ihr Ziel ist die Analyse, Reduktion und Kompensation der CO2-Emissionen möglichst aller unternehmerischen Prozesse“, sagt DGM-Geschäftsführer Jochen Winning und freut sich über die erfolgreiche Rezertifizierung von Walter Knoll. „Mit diesem Label kann das Unternehmen Endverbraucher im Handel von sich und seinen nachhaltigen Möbeln überzeugen“, nennt er einen positiven Nebeneffekt des vorbildlichen Engagements für den Klimaschutz von Walter Knoll.

Ebenfalls positiv für alle am DGM-Klimapakt teilnehmenden Möbelhersteller: Durch die professionelle CO2-Bilanzierung erkennen sie Einsparpotenziale, die sich zum Beispiel auch vorteilhaft auf die Energiekosten auswirken können. Und schließlich folgt auf die Analyse und Reduktion der CO2-Emissionen die Kompensation unvermeidlicher Emissionen. Hierfür erwirbt ein Unternehmen hochwertige Klimaschutzzertifikate von Projektbetreibern auf der ganzen Welt, die zum Beispiel der Aufforstung oder Trinkwasserversorgung zugutekommen. Das verbessert die globale CO2-Bilanz und hilft der Infrastruktur am Projekt-Standort. „Jedes Verhindern und Kompensieren von CO2-Emissionen trägt zum Erreichen der gesteckten Klimaziele auf Bundesebene, in der EU und auch weltweit bei. Wir sind stolz darauf, als Möbelindustrie ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen“, schließt der DGM-Geschäftsführer.

Neue Produkte, Video und Brancheneinträge auf der virtuellen Messe

Die virtuelle Messe Dexpo wächst. Damit Sie leichter (insbesondere auch von mobilen Geräten) aufgerufen werden kann, können Sie sie jetzt auch unter den Adressen www.dexpo-moebelfertigung.com und www.dexpo-moebelfertigung.de aufrufen.
Neue Branchenbucheinträge gibt es von Hesse-Lignal und von der Impress surfaces GmbH. Impress stellt außerdem die umfassende Kollektion „Trendencies“ in Text, Bild und Video vor. „Sie ist das Ergebnis unserer kontinuierlichen Arbeit, vieler Workshops und Diskussionen, beeinflusst von einer sich ständig verändernden Welt, in der wir alle leben“, sagt Sascha Kostros, Head of Decor Management von Impress.
Durch gesunkene Losgrößen und höhere Individualisierung kämpfen Profilummanteler seit Jahren mit einem Missverhältnis zwischen Produktions- und Rüstzeit. Eine mögliche Lösung in Form von „RoboWrap” präsentiert Düspohl im Video

„Digital Expo @ möbelfertigung“ soll für alle Interessierten einen schnellen Überblick über Neuheiten und aktuelle Trends der Branche bereithalten. So können in Zeiten ohne Messen neue Entwicklungen schnell öffentlich gemacht werden. Aber auch auf einer Messe kann „Dexpo“ ein hilfreiches Tool sein, um potenziellen Besuchern des Messestandes zu zeigen, worauf sie sich freuen können. Die Plattform ist selbstverständlich für mobile Endgeräte optimiert und kann wie eine App dem Startbildschirm hinzugefügt werden.

Wenn Sie Interesse haben, auf unserer Plattform aufzutauchen, kontaktieren Sie bitte einen unsere Media-Berater.

Hans-Christian Hahn, hans-christian.hahn@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 43.Beate Wulf, beate.wulf@holzmann.de, 040 – 63 20 18 -12.
Sarah Johanson, sarah.johanson@holzmann.de, 040 – 63 20 18 – 22.

Sozialplan für Aschaffenburg ist unterschrieben – Anlagen gehen zum Teil nach Spanien und Polen

In einer Pressemitteilung informiert Impress heute über die organisatorischen Änderungen in Deutschland. Das Unternehmen teilt dazu mit: „Wie bereits vor wenigen Wochen angekündigt, wird die Organisation der Impress in Deutschland angepasst und neu ausgerichtet. Ein Sozialplan und Interessensausgleich mit der Belegschaft sind unterschrieben und die Änderungen werden bis Jahresende umgesetzt. Laboranlagen und weitere Anlagen sowie verschiedene Aufgaben werden in die Standorte Spanien und Polen verlagert.
Das Dekormanagement bleibt in gruppenweiter Verantwortung von Sascha Kostros am Standort Aschaffenburg erhalten.

Der Laborandruck Dekorpapier wird in Spanien gebündelt. Hierzu werden zwei Laboranlagen von Deutschland nach Spanien verlagert.

Das Kompetenzzentrum Finish Folie wird in Polen weiter zentral ausgebaut, deshalb um eine Laboranlage und ein Technikum erweitert.

Die bekannten Mitarbeiter im Vertrieb und Design im Bereich DACH bleiben als Ansprechpartner ebenfalls bestehen.“

Katharina Schaf verantwortet das Marketing für Deutschland und die Schweiz

Seit Juli verantwortet Katharina Schaf bei Biesse das Marketing für Deutschland und die Schweiz. Zuvor absolvierte sie ein Masterstudium International Management an der Utrecht University in den Niederlanden. Von 2013 bis 2018 war Katharina Schaf bei der Noerpel Gruppe tätig. Dort verantwortete sie zuletzt das Marketing und hatte zuvor den Aufbau und die strategische Ausrichtung des Marketings mitgestaltet.

Dänisches Design-Label jetzt auch in Deutschland

By Wirth startet im August auch auf dem deutschen Markt. Das dänische Design-Label, das bereits in 15 Ländern erfolgreich arbeitet, wurde 2011 gegründet und hat sich auf moderne, natürliche Kleinmöbel und Accessoires in klarer, skandinavischer Formgebung spezialisiert. Diese werden von Signe und Sune Wirth Engelund gestaltet und kombinieren formalen Purismus mit authentischen Naturwerkstoffen wie Eichenholz und Leder, hoher Funktionalität und Liebe zum Detail. „Nachhaltige nordische Eiche und pflanzlich gegerbtes Leder tragen Duft und Haptik der Natur ins Haus, wo die bewusst auf Langlebigkeit ausgerichteten Modelle in Schönheit reifen“, heißt es aus dem Unternehmen zur Philosophie.
Der hiesige Vertrieb der Marke liegt exklusiv bei John Penther, der neben Paperpaste nun eine weitere Interior-Marke in Deutschland vertritt. Kommunikation und PR haben Signe und Sune Wirth Engelund in die Hände von Thalau Relations gelegt. „By Wirth bereichert unser Portfolio um eine kluge, junge Range, die skandinavische Funktionalität und Klarheit mit Natürlichkeit und Zeitgeist kombiniert. Produkte, deren deutsche Premiere wir mit Freude begleiten“, so Dagmar Thalau, Inhaberin der auf Interior & Living spezialisierten PR-Agentur.

Langsame Aufhellung nach Corona-Einbußen im ersten Halbjahr

Im zweiten Quartal 2020 hat auch die Homag Group die Auswirkungen der Corona-Pandemie verstärkt zu spüren bekommen. Entsprechend verringerten sich im ersten Halbjahr 2020 Auftragseingang und Umsatz. Seit Juni verzeichnet der Konzern in den meisten Ländern aber wieder einen leichten Anstieg der Kundenaktivität.
„Die Wochen und Monate der weltweiten Lockdowns haben sich wie erwartet auch in unseren Halbjahreszahlen niedergeschlagen“, sagt der Vorsitzende des Vorstands, Pekka Paasivaara. „Wir sind aber vorsichtig optimistisch, dass wir im zweiten Quartal die Talsohle erreicht haben.“

In den ersten sechs Monaten 2020 verringerten sich der Umsatz der Homag Group um 13 Prozent auf 552 Mio. Euro (Vorjahr: 637 Mio. Euro) und der Auftragseingang um 17 Prozent auf 493 Mio. Euro (Vorjahr: 591 Mio. Euro). Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2020 bei 480 Mio. Euro (31.12.2019: 546 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr 2020 erzielte die HOMAG Group ein operatives EBIT von 10,7 Mio. Euro (Vorjahr: 39,4 Mio. Euro). Zum 30. Juni 2020 waren 6.498 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (30.06.2019: 6.592) beschäftigt.

Die Produktion konnte die Homag Group dank stabiler Lieferketten bislang weitgehend aufrechterhalten. Die Kunden waren allerdings bei Investitionen sehr zurückhaltend. Pekka Paasivaara: „Insbesondere im Projektgeschäft mit Großanlagen war die Nachfrage im ersten Halbjahr sehr verhalten. Wir sehen zwar bei den Kundenaktivitäten eine beginnende Belebung, sind aber noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt. Für das zweite Halbjahr erwarten wir aus heutiger Sicht eine leichte Verbesserung des Marktumfelds. Prognosen, wann ein echter Aufschwung einsetzt, sind jedoch schwierig.“

Im zweiten Quartal hat die Homag Group trotz der herausfordernden Situation wichtige Investitionsentscheidungen für eine erfolgreiche Zukunft getroffen. Mit der Übernahme der restlichen 75 Prozent der Anteile am langjährigen Vertriebs- und Servicepartner in China hat sich das Unternehmen für das erwartete Marktwachstum in China in eine noch bessere Position gebracht. Ebenfalls erworben wurden die restlichen 24 Prozent der Anteile an der Weinmann Holzbausystemtechnik GmbH, dem Experten für den Holzbau im Konzernverbund. Damit verstärkt die Homag Group ihr Engagement im Massivholzbereich.