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Autor: Möbelfertigung

Erste Ergebnisse der Studie von Dr. Wieselhuber & Partner sowie „möbel kultur“

Wie stark hat die Pandemie die Möbelbranche erwischt? Welche strategischen Überlegungen bewegen die Branche? Und was zählt in Zukunft? Gemeinsam mit der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner führte die „möbel kultur“ im Juni/Juli eine groß angelegte, exklusive Befragung in der Industrie und im Handel durch, um zu erfahren, wo jetzt die Knackpunkte nach dem Corona-Restart liegen. Mit 162 Teilnehmern quer durch die Branche konnten aussagekräftige Ergebnisse herauskristallisiert werden.

Auf Grundlage der spannenden Resultate organisieren die „möbel kultur“ und Dr. Wieselhuber & Partner am 17. September um 11 Uhr ein Webinar unter dem Titel „Restart Möbelwirtschaft“.  Darin wird möbel kultur-Chefredakteur Sascha Tapken erste Ergebnisse und Erkenntnisse mit den Experten von Dr. Wieselhuber & Partner diskutieren. Über die Methodik der Studie wird Sebastian Fritz, Senior Manager von Dr. Wieselhuber & Partner, sprechen und Dr. Timo Renz, Managing Partner von W&P, wird zu den Ergebnissen, den daraus entwickelten Clustern sowie zu den strategischen Herausforderungen für die Möbelbranche Rede und Antwort stehen.

Melden Sie sich jetzt schon zu dem kostenlosen Webinar hier an. Während der Veranstaltung haben Sie auch live die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

„Innovationstage“ am 1. und 2. Oktober in Lambach

Auch in diesem Jahr plant Paul Ott wieder seine „Innovationstage“. Sie sollen am 1. und 2. Oktober von 9.00 bis 16.30 Uhr im österreichischen Lambach, Carl-von-Linde-Str. 12, und im Werk 1, Sand, in Lambach stattfinden.

Abstands- und Hygieneregeln werden natürlich eingehalten. Um die Planung zu erleichtern, wird um Anmeldungen unter marketing@ottpaul.com gebeten. In Kürze sind Registrierungen für die Hausmesse auch über die Homepage  www.innovationstage.co.at möglich.

Seit gestern bis zum 17. August befinden sich die Mitarbeiter von Paul Ott im Betriebsurlaub. Für den Kontakt zum Kundendienst stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: Via E-Mail an service@ottpaul.com oder per Fax an +43 7245 230-146 sowie telefonisch unter +43 7245 230-0 (Anrufbeantworter nutzen und Nachricht hinterlassen). Die Seriennummer der Maschine sollte bereitgehalten werden.

Was Folien so attraktiv macht

Die Qualität der Möbelfolien hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Es ist nicht mehr nur der Preis, der sie zum attraktiven Produkt macht, denn sowohl optisch als auch haptisch können Folien richtig punkten. Dabei sorgt der Einsatz unterschiedlicher Oberflächen-Effekte für eine besonders beeindruckende Wirkung der Dekore. Darüber hinaus meistern Folien die gängigen Belastungstests und lassen sich gut verarbeiten.

Doch welche Folientypen gibt es? Welche Materialien weisen welche Eigenschaften auf? Antworten auf diese Fragen gibt „Oberflächen 2020“ die neue Studie der „möbelfertigung“ aus dem Ferdinand Holzmann Verlag. Ebenso finden sich in dieser essenzielle Informationen zu HPL, CPL, Furnier, Lacken, Mineralwerkstoffen und vielem mehr. Auch Umfangreiches zum Thema Trends hat die Studie auf ihren rund 300 Seiten zu bieten.

Die Studie ist zum Preis von 1.200 Euro erhältlich. Abonnenten zahlen nur 990 Euro (zzgl. MWSt und Versand). Infos unter nicole.pornhagen@holzmann.de, Tel. 040 – 63 20 18-81.

DE Software & Control

Inklusion durch Innovation

Inklusion durch Hightechwerkzeuge – geht das? Ja. Das Dingolfinger Softwareunternehmen DE Software & Control beweist es und stellte vor kurzem sein Werkerassistenzsystem „LevelUp“ vor.  Die Mitglieder des Arbeitskreises für Arbeit, Soziales, Jugend und Familie der CSU-Landtagsfraktion und der Vorsitzende Thomas Huber, MdL, waren deshalb zu Gast in Dingolfing.

Das Werkerassistenzsystem „LevelUp“ basiert auf Erkenntnissen aus der modernen Industrie und wurde in den Werkstätten der Barmherzigen Brüder Straubing erfolgreich eingeführt.

Für Elke Steubl, Abteilungsleiterin in den Werkstätten der Barmherzigen Brüdern Straubing ist „LevelUp“ der Hauptgewinn: „Durch das Werkerassistenzsystem sind Menschen mit Handicap ohne Barrieren wertschöpfend tätig und leisten ihren Beitrag für die Gesellschaft. Das gibt ihnen ein positives Gefühl, sie wachsen dadurch immer weiter und ihr Leben wird nachhaltig positiv verändert. Mich verblüfft es immer wieder, dass eine Maschine das leisten kann.“

Für Marketingleiter Gerhard Eichner ist die Erfahrung mit den Werkstätten eine große Bereicherung: „Wenn wir unsere Systeme in der modernen Industrie installieren, schaffen wir dadurch Schnelligkeit und Effizienz. In den Werkstätten schaffen wir mit LevelUp Neugier, Freude und Selbstvertrauen. Dass daraus auch Schnelligkeit und Effizienz resultieren, ist hier ein netter Nebeneffekt, in erster Linie geht es aber um den Menschen.“

Der Etat von Werkstätten (WfbM) reicht jedoch oft nicht für die Anschaffung von Hightechwerkzeugen. Der Vorsitzende des Arbeitskreises, MdL Thomas Huber, fordert ein Umdenken. „Gerade Menschen mit Handicap benötigen die besten Werkzeuge. Jetzt liegt es auch an der Politik, Werkstätten diese modernen Werkzeuge zugänglich zu machen, so Thomas Huber und ergänzt: „Mit mehr Wertschätzung könnte man die Wertschöpfung verbessern.“

Auch Josef Zellmeier, der Vorsitzende des Ausschusses für Staatshaushalt und Finanzfragen, sicherte hier seine umfangreiche Unterstützung zu.

Für die Geschäftsführer der DE Software & Control, Friedrich Steininger, Heino Migge und Onur Mubariz wurde „LevelUp“ über die Entwicklungszeit hinaus zu einem Herzensprojekt. Friedrich Steininger ist überzeugt, dass wir noch viel von Menschen mit Handicap lernen können: „Bei ,LevelUp‘ und Menschen mit Handicap geht es um ganz andere Werte – sich geschätzt fühlen, sich wertvoll fühlen, sich gebraucht fühlen.“

Am Ende des Tages waren sich alle Beteiligten einig: Werkerassistenzsysteme wie „LevelUp“ müssen zum Standard in Werkstätten für Menschen mit Behinderung werden – Inklusion durch Innovation.

„Interzum Guangzhou“

Erfolgreicher Re-Start der Koelnmesse mit 800 Ausstellern und 100.000 Besuchern in China – Mit Video

Spannung und große Vorfreude begleiteten den Start der ersten Koelnmesse-Veranstaltung seit Beginn der Corona-Krise: Die „Interzum Guangzhou“ in China (27. bis 30.07.2020) hat gezeigt, dass Messen mit strengen Hygienevorschriften und limitierter Zahl der Eintritte beispielsweise in den Gastronomiebereichen trotz der Pandemie möglich sind – und das mit gutem geschäftlichen Verlauf. „Die internationale Beteiligung war den Umständen entsprechend gut, durch digitales Business Matchmaking haben die Aussteller zusätzlich die Besucher erreicht, die nicht anreisen konnten“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Dies bestärkt uns in unseren Anstrengungen, möglichst bald auch in unseren Kölner Hallen wieder Messen zu veranstalten. Der Erfolg der ,Interzum Guangzhou‘ macht uns Mut, zusammen mit unseren Kunden dafür die Weichen zu stellen.“

Die „Interzum Guangzhou“ war die erste große Plattform für die internationale Möbelzulieferindustrie in der zweiten Jahreshälfte. Mehr als 800 Aussteller aus 16 Ländern und rund 100.000 Besucher nutzten die Chance, Lieferanten, Kunden und Businesspartner wieder persönlich zu treffen, Beziehungen aufzubauen und zu stärken und als Branche wieder zusammenzufinden. „Das Wichtigste in der aktuellen Situation ist, dass sich unsere Kunden auf unseren Veranstaltungen wohl und sicher fühlen“, erklärt Keith Tsui, Managing Director der chinesischen Koelnmesse-Tochtergesellschaft. „Wir sehen uns als Veranstaltungsprofis dazu in der Lage, auch in diesen Zeiten die entsprechenden Rahmenbedingungen zu schaffen.“ 

Das Video zum Restart der Koelnmesse in China sehen sie HIER.

Die Ausstellerzahl liegt erwartungsgemäß unter den statistischen Ergebnissen der vorherigen „Interzum Guangzhou“, jedoch haben auch internationale Aussteller die Veranstaltung genutzt. Unter anderen gab es eine offizielle deutsche Gruppenbeteiligung mit insgesamt acht deutschen Ausstellern, deren Auftritt durch lokale Mitarbeiter oder Vertriebspartner vor Ort erfolgreich betreut wurde. Auf Besucherseite konzentrierte sich die Messe vorrangig auf den chinesischen Markt, sie verzeichnete vom ersten Messetag an exzellente und nur leicht rückläufige nationale Besucherzahlen im Vergleich zur Vorveranstaltung. Am dritten Veranstaltungstag konnte sogar ein Besucherrekord im Vergleich zu Vorveranstaltungen erreicht werden: „Das zeigt, dass sich unsere Besucher sicher fühlen und gerne mehrere Tage und mehr Zeit auf unserer Messe verbringen“, freut sich Tsui.

So ist die Veranstaltung ein Paradebeispiel für den Wiedereinstieg nach monatelanger Unsicherheit ebenso wie für die erfolgreiche digitale Erweiterung der Reichweite: Für internationale Kunden, die aufgrund von Reisebeschränkungen nicht einreisen konnten, bot die „Interzum Guangzhou“ ein „Offline2Online Live Business Matching“ an. Internationale Besucher schalteten sich von Zuhause digital zu und trafen anwesende Aussteller virtuell, um Geschäftsbeziehungen zu pflegen und neue Produkte vorzustellen. Das Feedback der Aussteller zu diesen virtuellen Meetings war durchweg sehr positiv – so wie auch zur Veranstaltung insgesamt:
Dr. Rajat Agarwal, Henkel (China) Investment Co., Ltd., Corporate Vice President:
„Zunächst hat mich die hohe Aussteller- und Besucheranzahl beeindruckt. Darüber hinaus ist die Messe extrem gut organisiert und sehr sauber. Insgesamt also eine sehr gelungene Veranstaltung.“
Simon Jenkinson, LINAK (Shenzhen) Actuator Systems Ltd., President:
„Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Messe besser besucht ist, als erwartet. Es sind mehr Menschen hier als gedacht. Zudem treffen wir hier viele unserer alten Bekannten aus der Branche wieder, die wir schon seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben. Dies war die erste Gelegenheit, uns bei unseren Kunden und Ansprechpartnern persönlich wieder auf den neuesten Stand zu bringen.“
Nach dem Auftakt in China folgen weitere Koelnmesse-Veranstaltungen im Ernährungsbereich im Ausland: die „Thaifex – Anuga Asia“ im September in Bangkok sowie die „Yummex Middle East“ im November in Dubai. Das Messeteam in Köln freut sich auf den Re-Start vor Ort mit der „Art Cologne“ und der „Cologne Fine Art & Design“ (18. bis 22.11.2020).

„Für alle unsere Veranstaltungen – ob in Köln mit unserem Konzept B-SAFE4business oder im Ausland in Abstimmung mit unseren Tochtergesellschaften – haben wir detaillierte Hygienekonzepte entwickelt, die es unseren Kunden ermöglichen, im direkten Miteinander Geschäfte zu machen“, versichert Böse. „Messen sind für das weltweite Wirtschaftsgefüge absolut systemrelevant, für viele Teilnehmer sogar von existenzieller Bedeutung. 90 Prozent der Aussteller im Programm der Koelnmesse gehören zum Mittelstand, internationale Fachmessen sind für sie das wesentliche Tor zum Weltmarkt. Als internationaler Messeveranstalter ist es unsere Aufgabe, den beteiligten Branchen die nötige Antriebskraft für ihr Business zu geben. Und diese Aufgabe nehmen wir ernst.“

Samiron Mondal und Stefan Wissing ergänzen die Geschäftsführung der Siempelkamp-Holding

Verstärkung für die Siempelkamp-Geschäftsführung: Neben CEO Dr. Martin Stark und Elisabeth Bienbeck (CFO) ergänzen mit Samiron Mondal (rechts) und Stefan Wissing zwei langjährige Siempelkamp-Führungspersönlichkeiten die neue Spitze. Diese Formation verbindet strategische Schlagkraft, solides Finanzmanagement und ausgewiesene Markt- und Technologie-Expertise zu einem starken Führungsprofil.
Samiron Mondal, seit 2003 in der Siempelkamp-Gruppe tätig, profilierte sich vor allem in den asiatischen Vertriebsregionen, unter anderem mit dem Aufbau und der strategischen Entwicklung der Siempelkamp-Standorte in Indien und China. Ab 2012 verantwortete er als Geschäftsführer der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH in Krefeld den weltweiten Vertrieb aller Produktsparten und die Fertigungen der Produktionsstandorte der Gruppe.

Stefan Wissing ist seit 1996 in verantwortlichen Positionen für die Siempelkamp-Gruppe tätig. Seine Wurzeln liegen in der Holzwirtschaft, als Sales Director prägte er das Nordamerika-Geschäft der Siempelkamp-Gruppe, ab 2004 leitete er Siempelkamp LP, Atlanta, USA, als Präsident. Wie Mondal ergänzte er seit 2012 die Geschäftsführung der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH.
Wissing gilt wie Mondal als erfahrener Siempelkamp-Manager, der als Geschäftsführer auch die beiden Tochtergesellschaften SLS Siempelkamp Logistics & Service GmbH und Pallmann Maschinenfabrik GmbH leitet.

Beide Geschäftsführer stehen für langjährige Markterfahrung, technologische Kompetenz und Expertise im internationalen Management der Siempelkamp-Gruppe. „Diese neu formierte Führungsspitze bündelt alle Kompetenzen, die für unsere künftige Marktausrichtung wesentlich sind: Erfahrung und internationalen Weitblick, technologische und betriebswirtschaftliche Expertise, Innovationsstärke und eine nachhaltige Verankerung in den Märkten unserer Kunden. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit diesem Team“, so Dr. Martin Stark.

Neue App für Baustelle und Werkstatt

Alle Produktvideos zu Werkzeugen und Zubehör von Festool in einer App – jederzeit abrufbar – inklusive aller wertvollen Expertentipps. Die neue How-to App macht’s möglich. Somit sind Tipps der Festool Experten zu Anwendungen der Festool Werkzeuge und passendem Zubehör jederzeit verfügbar und abrufbar. Dank der intuitiven Bedienung gelangt man über verschiedene Wege einfach und ohne Umwege zum gesuchten Produktvideo. Dabei stehen eine manuelle Suche, ein integrierter Scanner für QR Codes oder Barcodes auf Festool Produkten sowie eine Produktübersicht zur Auswahl des richtigen Videos zur Verfügung. Will man ein passendes Video aufrufen, genügt es beispielsweise, den QR-Code auf der Packung einzuscannen und schon findet man sich beim richtigen Videoinhalt wieder.
Dabei kann man sämtliche Vorteile des bestehenden MyFestool Kontos nutzen: man erhält sofortigen Zugriff auf Videos, die zum registrierten FestoolWerkzeug passen. Damit man schnell zum passenden Videoinhalt gelangt, werden die Inhalte thematisch geordnet und nach Gewerken sortiert angezeigt: Holzbearbeitung, Holzbau, Maler und Renovieren. Ebenfalls praktisch: die Videos sind mit dem Festool Katalog verknüpft und in einzelne Kapitel unterteilt, somit gelangt man schneller und gezielter zum passenden Inhalt und kann zügig weiterarbeiten. Ob auf der Baustelle oder in der Werkstatt – mit der How-to App ist der persönliche Video Guide rund um Ihr Werkzeug immer griffbereit.
Die Festool How-to App ergänzt die bereits bestehende Festool App-Familie: Mit der Work-App hat man stets all seine Werkzeuge und Akkus im Blick – inklusive Ladezustand und Updates. Mit der OrderApp lassen sich indes ganz einfach zum Werkzeug passende Zubehöre auswählen und kurzerhand bestellen. Mit der How-to App bietet Festool nun eine mobile und kompetente Antwort auf alle Fragen rund ums Werkzeug oder Zubehör. Die App ist für iOS und Android Smartphones oder Tablets gleichermaßen geeignet, um den Arbeitsalltag spürbar zu erleichtern. Die neue How-to App ist ab sofort kostenlos im Google Play oder App Store verfügbar.

„Altenpflege“

Standortwechsel für die Leitmesse

Standortwechsel für die „Altenpflege“, die Leitmesse der Pflegewirtschaft. Vom 26. bis 28. April 2022 findet die vom hannoverschen Fachmedienunternehmen Vincentz Network GmbH & Co. KG veranstaltete Leitmesse „Altenpflege“ erstmalig in der Ruhrmetropole Essen statt. Durchführende Messegesellschaft ist weiterhin die zur Deutschen Messe AG gehörende Fachausstellungen Heckmann GmbH, die die ALTENPFLEGE seit ihrer Premiere im Jahr 1990 betreut. Bisher wechselte die „Altenpflege“ turnusmäßig zwischen Hannover und Nürnberg. Während Hannover als Standort für die „Altenpflege“ künftig entfällt, bleibt Nürnberg neben Essen erhalten.

„Mit den wechselnden Standorten im bevölkerungsreichen Süden Deutschlands und nun im Ballungszentrum Ruhrgebiet machen wir einen Besuch der Messe für die Zielgruppen aus der Pflegewirtschaft noch attraktiver“, sagt Dr. Dominik Wagemann, Verlagsleiter Altenhilfe beim Veranstalter Vincentz Network. „Das wird sich auf die Bedeutung der ,Altenpflege‘ als zentrale Branchenplattform für alle Beteiligten positiv auswirken.”

Die „Altenpflege“ ist für Deutschland und die Anrainerstaaten der wichtigste Treffpunkt der Pflegebranche mit rund 28.000 Besuchern an drei Tagen. Durchschnittlich 650 Aussteller präsentieren neueste Entwicklungen, Trends, Dienstleistungen und Produkte sowohl für die stationäre als auch ambulante Pflegewirtschaft. Die „Altenpflege“umfasst die Bereiche Pflege & Therapie, Beruf & Bildung, IT & Management, Ernährung & Hauswirtschaft, Textil & Hygiene sowie Raum & Technik. 

Nachdem die Messe in diesem Jahr in Hannover aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnte, ist die nächste Veranstaltung vom 13. bis 15. April 2021 in Nürnberg geplant.

Stabiles Jahresergebnis 2019/2020 und optimistischer Ausblick

Der Abschluss des Geschäftsjahres der Egger Gruppe zum 30.04.2020 fällt in eine besonders herausfordernde Zeit. Trotzdem berichtet der Holzwerkstoffhersteller über elf erfolgreiche Monate und damit eine insgesamt stabile Geschäftsentwicklung: Der Umsatz und der Ertrag der Gruppe liegen auf Vorjahresniveau. Wiederum hat Egger eine Rekordsumme von 531,4 Mio. Euro in bestehende und neue Werke investiert. Für die Bewältigung der Corona-Krise sieht sich das Familienunternehmen mit solider finanzieller Basis, globaler Präsenz, modernsten Anlagen und hoher Mitarbeiterorientierung gut aufgestellt.

Mit unserer Geschäftsentwicklung von Mai 2019 bis März 2020 sind wir zufrieden. Auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie und der dagegen ergriffenen Beschränkungen haben wir rasch reagiert. Deren wirtschaftliche Effekte sind in unserem Geschäftsjahr 2019/2020 nur mit einem Monat enthalten“, erklärt Thomas Leissing, Sprecher der Gruppenleitung und verantwortlich für Finanzen, Verwaltung und Logistik. Insgesamt kann Egger für das Geschäftsjahr 2019 / 2020 eine stabile Entwicklung seiner wesentlichen Kennzahlen berichten: Die Gruppe erwirtschaftete einen Umsatz von 2.831,5 Mio. Euro (–minus 0,4 Prozent zum Vorjahr) und ein EBITDA von 424,4 Mio. Euro (minus 0,1 Prozent zum Vorjahr). Die EBITDA-Marge liegt gleich zum Vorjahr bei 15,0 Prozent. Die Eigenkapitalquote liegt mit 37,9 Prozent über dem Vorjahreswert (36,8 Prozent).

Rund 10.100 Mitarbeiter (zum Stichtag 30.04.2020) haben im abgelaufenen Geschäftsjahr zu diesen Ergebnissen und zu einem neuen Höchststand an Produktionskapazität von 8,9 Mio. Kubikmeter Holzwerkstoffe und Schnittholz beigetragen. Ein Meilenstein im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Inbetriebnahme des 19. Produktionsstandorts in Biskupiec, Polen. Das noch laufende Greenfield-Projekt in Lexington, NC, USA – das erste Egger Werk in Nordamerika – wird planmäßig vorangetrieben, sagt Walter Schiegl, Egger Gruppenleitung Produktion & Technik: „Auch wenn aktuell die Bedingungen durch die weltweite Corona-Pandemie und entsprechenden Reisebeschränkungen erschwert sind, rechnen wir dort mit der Inbetriebnahme der ersten Anlagen noch in diesem Kalenderjahr.“ Die Egger Gruppe befindet sich somit weiterhin in einer Phase sehr hoher Investitionstätigkeit und hat im Geschäftsjahr 2019/2020 die Rekordsumme von 531,4 Mio. Euro investiert.

Nach einer sehr positiven Geschäftsentwicklung in den ersten elf Monaten haben Effekte der Corona-Pandemie diese leicht gedämpft. Dabei kam es aufgrund der unterschiedlichen Ausbreitung des Virus und der national dagegen gesetzten Maßnahmen zu regionalen Unterschieden in der wirtschaftlichen Auswirkung, beschreibt Ulrich Bühler, Egger Gruppenleitung Vertrieb & Marketing: „Wir haben sehr rasch auf die Krise reagiert. In erster Linie haben wir Maßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter und Partner getroffen. Daneben war es unsere oberste Priorität, unseren Kunden auch in Krisenzeiten ein verlässlicher Partner zu sein Wir sind stolz, dass wir sie durchgängig beliefern konnten.“ Die globale Präsenz und die jeweils regionale Rohstoffbeschaffung haben sich dabei als große Vorteile erwiesen. Daneben wurden verstärkt digitale Services und Kommunikationswege eingesetzt.

Während es also – über das gesamte Geschäftsjahr 2019/2020 betrachtet – in Westeuropa zu Umsatzrückgängen kam, konnten die Umsätze in Mitteleuropa leicht und in den osteuropäischen, amerikanischen und Übersee-Märkten zum Vorjahr teils erheblich gesteigert werden.