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Autor: Möbelfertigung

Holzwerkstoffhersteller meets Softwarehaus

„WoodPro“ heißt der 3D-Möbelkonfigurator, den der Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer Deutschland zusammen mit dem Softwarehersteller OS Datensysteme ins Leben gerufen hat (siehe Meldung https://www.moebelfertigung.com/news/27744 vom 22. Juli 2020). Der 3D-Möbelkonfigurator Pfleiderer „WoodPro“ erlaubt die exakte Konstruktion von Korpussen sowie die Zuweisung von Material und Dekor.

Zudem können Texturen mittels einer Datenbank realistisch dargestellt werden. „WoodPro“ enthält die gängigen Pfleiderer Artikelstammdaten der über den Holzfachhandel verfügbaren Produkte und ermöglicht somit zuverlässige Stücklisten und Angebotskalkulationen. Schreiner und Tischler können ihre Projekte mit diesem intuitiv bedienbaren Tool einfacher konstruieren, kalkulieren und schneller umsetzen. Die Betriebe nutzen somit alle Vorteile der digitalen Planung, Berechnung und Darstellung.

Preis- und Verfügbarkeit kann der Anwender direkt bei seinem Pfleiderer Händler online über die OSD-WEB-Service-Schnittstelle anfragen.

Erfolgreiche Großveranstaltungen in China

Optimismus, Geschäftstüchtigkeit sowie beeindruckende Aussteller- und Besucherzahlen haben der „Toy & Edu China“, der „Baby & Stroller China“ sowie der Erstveranstaltung „Licensing China“ einen erfolgreichen Messeverlauf beschert. Nach der „Intertextile Shenzhen Apparal Fabrics“ und der „Yarn Expo“ im Juli gehören sie zu den ersten Veranstaltungen der Messe Frankfurt seit Februar. Sie fanden vom 6. bis 8. August im Shenzhen World Exhibition & Convention Center statt. Damit setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für die Wiederaufnahme von B2B-Events. Denn auch in Guangzhou sind wieder Veranstaltungen der Messe Frankfurt am Start.

Mit 1.321 Ausstellern aus acht Ländern und Regionen sowie mehr als 61.500 Besuchern boten die drei Messen nach monatelanger Unterbrechung von Branchenveranstaltungen ihrer Community eine intensive Live-Plattform. Unternehmen aus Australien, Deutschland, Hongkong, Macao, Schweden, Taiwan und den USA waren präsent.

„Der überwältigende Zuspruch zeigt nicht zuletzt, dass nachhaltige Geschäftsbeziehungen und die damit verbundenen gewaltigen Umsätze bestens Face-to-Face funktionieren, gerade auch in Krisenzeiten“, ist Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, überzeugt. Für die Messe Frankfurt ist Asien eine Schwerpunktregion ihres Auslandsgeschäfts. „Shenzhen ist ein idealer Messestandort für unsere Kunden, um am vielversprechenden südchinesischen Markt zu partizipieren. Für unsere Veranstaltungen bieten sich aufgrund der direkten Nähe zur technologischen Entwicklung und zum wichtigsten Spielzeugherstellungszentrum der Region wertvolle Synergien einer branchenübergreifenden Zusammenarbeit und damit ideale Voraussetzungen, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen“, betont Detlef Braun, der für den Konsumgüterbereich verantwortliche Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Die Messen in Shenzhen fanden unter strenger Einhaltung von Hygiene- und Sicherheitsstandards statt. Dazu gehörte neben Abstandsregeln und Maskenpflicht auch die im Vorfeld notwendige Online-Registrierung aller Besucher. Auch in Guangzhou sind wieder Veranstaltungen der Messe Frankfurt am Start. Gestern wurden die „SPS – Industrial Automation Fair Guangzhou“ (SIAF) sowie die „Asiamold“ mit mehr als 650 Ausstellern eröffnet. Die „SIAF Guangzhou“ ist die wichtigste Drehscheibe für intelligente industrielle Automatisierungslösungen in Südchina, die „Asiamold“ zeigt die neuesten Technologien von Formenbau bis hin zu 3D-Druck und Metallbearbeitung. Beide Veranstaltungen finden vom 11. bis 13. August im China Import and Export Fair Complex statt.

Kooperation vereinbart

Spätestens ab Herbst 2020 ist „Dekton by Cosentino“ noch stärker in der Küchenbranche vertreten: Der nach eigenen Angaben weltweit führende Hersteller von ultrakompakten Oberflächen wird gemeinsam mit Alno ganz neue Möglichkeiten in der Küchenwelt schaffen.

Pedro Parra Uribe (Vertriebsleitung Europa) und Michael Spadinger (CEO Alno) freuen sich, die Kooperation von Cosentino und Alno mit der „M.O.W.“ 2020 zu starten. Zu Beginn an werden 20 Dekore verfügbar sein, welche Alno in drei Varianten des „Tailor“ Konzepts – und somit insgesamt 60 Frontausführungen – anbieten wird. Dies wird mit Abstand die umfangreichste Kollektion in diesem hochwertigen Marktsortiment werden.

Erste Einblicke in die gesamte „Dekton by Cosentino“-Markenwelt werden dem Fachbesucher im „Cube30“ zur „M.O.W.“ eröffnet.

GEZE

Sagt Teilnahme an der „Bau“ 2021 in München ab

GEZE wird 2021 nicht an der BAU in München teilnehmen. Das Unternehmen geht davon aus, dass unter den aktuellen Bedingungen ein normaler Messebetrieb nicht möglich sein wird. Mit dem Aussetzen der Messepräsenz auf der „Bau“ 2021 reagiert der Spezialist für Türen-, Fenster- und Sicherheitstechnik auf die hohe Planungsunsicherheit und übernimmt Verantwortung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Andrea Alber, Geschäftsführung Strategie und Marketing bei GEZE, sagt: „Die Messe ,Bau‘ ist für uns in Konzept und Reichweite eine sehr wichtige Plattform, um neue Produkte und Services international vorzustellen. Deshalb ist uns die Entscheidung gegen eine Messeteilnahme schwergefallen. Aber im Hinblick auf die Verantwortung, die wir für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen, und vor dem Hintergrund der erheblichen Planungsunsicherheiten in der aktuellen Situation haben wir uns gegen eine Teilnahme entschieden.“

Grundsätzlich sieht GEZE in Messekonzepten wie der „Bau“ weiterhin ein wichtiges Forum. Aktuell baut das Unternehmen seine digitale Präsenz weiter aus, um Partnern und Kunden umfassende Informationen zu neuen Produkten zu ermöglichen.

Lädt mit namhaften Grillherstellern zur Outdoormesse ein

Während aktuell immer mehr Messen ihre Türen schließen (müssen) und auf eine digitale Verbreitung ihrer Neuheiten setzen, geht der Outdoorküchenhersteller Burnout.kitchen den entgegengesetzten Weg. „Wir sind der vollen Überzeugung, dass man das Thema Outdoor sehen, fühlen und am Ende in unserem Fall auch schmecken muss“, sagen die beiden Geschäftsführer Thomas Pabst (rechts) und Daniel Joachimmeyer, die nun parallel zur Küchenmeile A30 zur Hausmesse laden.
Gerade wurde der neue Produktionsstandort in Bissendorf – direkt an der A30 und damit auch an dem Weg zu vielen Küchenherstellern gele­gen – in Betrieb genommen. „Da liegt es für uns natürlich nahe, unsere Händler und Interessenten zu uns einzuladen und gleichzeitig den Betrieb und unsere zahlreichen Neuheiten vorzustellen“, so Daniel Joachimmeyer.

Doch Burnout.kitchen geht noch einen Schritt weiter. Gemeinsam mit dem Grillhersteller Napoleon, dem Keramikgrillhersteller Monolith und dem Outdoorküchenhersteller Wesco entsteht auf einem großzügig geschnit­tenen Außen- und einem knapp 2.000 Quadratmeter großen Messeinnengelände eine umfassende Outdoormesse, „die sicherlich vieles ersetzen wird, was aktuell gestrichen und abgesagt wurde“, so Joachimmeyer.

Fachbesucher erwar­tet so vom 19. bis 24. September ein Messekonzept, „das sicherlich gegen den Strom schwimmt, natürlich über ein umfas­sendes Hygienekonzept verfügt und uns und unseren Kunden ermöglicht, wieder in die direkte Kommunikation einzustei­gen“, sagen die beiden Burnout-Geschäftsführer. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. „Wir haben im vergangenen Jahr in unserer noch jungen Firmengeschichte auf Gut Böckel bei der Küchenmesse einen großen Schritt getan, wenn es um unseren Bekanntheitsgrad auch über die Branchengrenze hinausgeht“, unterstreicht Daniel Joachim­meyer. Jetzt sei es an der Zeit, weiterzugehen und mit dieser eigenen Outdoormesse ein neues Format zu etablieren, das für Innovation und Kommunikation steht.

Jetzt bestellen: Die wichtigsten Zahlen der Branche auf 183 Seiten

Die relavanten Branchen-Zahlen auf einen Blick: Bestellen Sie jetzt das aktuelle „Möbel Zahlen Daten 2020“. Das statistische Jahrbuch der Möbelbranche ist 183 Seiten stark und voller wertvoller Branchendaten. Bereits im 45. Jahr wird das Referenzwerk im Ferdinand Holzmann Verlag veröffentlicht. Wie jedes Jahr gibt es einen umfangreichen illustrativen Grafikanteil, der die aktuellsten Themen aus der Branche erfasst. Außerdem finden Sie: Rahmendaten, Verbraucherindikatoren, Langzeitkurven, Vertriebswegestatistiken, Globalindikatoren und vieles mehr. Ein weiterer Schwerpunkt ist die ausführliche Außenhandelsdokumentation mit Zahlen aus 25 internationalen Märkten. Außerdem:

– wichtige Kennziffern aus Industrie und Handel

– Strukturdaten

– Produktionszahlen nach Warengruppen

– Zahlen und Fakten zu Großflächenanbietern, Filialisten und

   Einkaufsverbänden

– Möbel im Internet

– Erzeuger- und Einzelhandelspreise

– Im- und Exporte

– Globale Wirtschaftsdaten der wichtigsten Liefer- und Beschaffungsländer

Neugierig geworden? Das Inhaltsverzeichnis steht hier zum Download bereit. Das gesamte „Möbel Zahlen Daten 2020“-Buch können Sie im Onlineshop des Ferdinand Holzmann Verlags bestellen. Der Einzelpreis beträgt 129,70 Euro (im Abonnement 99,90 Euro) zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Schadholzaufkommen treibt Produktionswert der Forstwirtschaft 2018 nach oben

Die Forstwirtschaft in Deutschland hat im Jahr 2018 Waren und Dienstleistungen im Wert von rund 8,8 Milliarden Euro produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Waldgesamtrechnung weiter mitteilt, entspricht dies einer Steigerung des Produktionswerts um 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aufgrund des hohen Schadholzaufkommens stieg im gleichen Zeitraum die Menge der gefällten und aus dem Wald gebrachten Bäume um 14,8 Prozent. Dabei werden Bäume ab 7 cm Durchmesser berücksichtigt. Die Holzentnahmen werden von forstlichen Dienstleistern durchgeführt. Ihre Dienstleistungen stiegen aufgrund des hohen Schadholzaufkommens 2018 um 21,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sie sind somit maßgeblich für den hohen Produktionswert 2018.

Daneben hat sich aufgrund der hohen Entnahmen die Produktion des geernteten und auf dem Markt verkauften Holzes (Rohholz) der Forstwirtschaft als weiterer Bestandteil des Produktionswertes im Jahr 2018 um rund 15 Prozent erhöht.

Die erhöhten Entnahmen führten zu einem größeren Angebot an Rohholz und damit zu einem Preisrückgang für Holz (-12 %). Die gesunkenen Preise wirkten sich auch auf den Wert des natürlichen Zuwachses an Holz (Nettozuwachs) aus: Er sank um rund 15 Prozent zwischen 2017 und 2018.

Die Forstwirtschaft verwendet für ihre Produktion Waren und Dienstleistungen von Betrieben anderer Wirtschaftsbereiche, wie zum Beispiel Forstsamen aus der Landwirtschaft und Düngemittel aus der chemischen Industrie. Der Wert dieser Vorleistungen betrug im Jahr 2018 insgesamt 5,7 Milliarden Euro (+6,4 % im Vergleich zum Vorjahr). Da die Ausgaben der Forstbetriebe für Vorleistungsgüter stärker gestiegen sind als der Produktionswert der gesamten Forstwirtschaft, ist die Bruttowertschöpfung insgesamt gesunken. Der Nettounternehmensgewinn der Forstwirtschaft war mit 1,6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr rückläufig im Vergleich zum Vorjahr (-5,7 %).

Schließt zweites Quartal mit positivem Ergebnis ab

Die mit der Covid-19-Pandemie verbundenen Lockdowns in wichtigen Absatzmärkten haben auch die Umsatzentwicklung der Surteco Group beeinflusst. In Folge lag der Halbjahresumsatz mit 297,1 Mio. Euro um 16 Prozent unter dem Vorjahreswert (352,7 Mio. Euro). Bereinigt um Währungseffekte und das im Juli 2019 veräußerte Imprägniergeschäft lag das vergleichbare Minus bei 11 Prozent. Angesichts sinkender Rohstoffpreise und einer hohen Kostenflexibilität, zum Beispiel durch die Inanspruchnahme von Kurzarbeit, konnte der Konzern im ersten Halbjahr ein Ergebnis vor Abschreibungen, Finanzergebnis und Steuern (EBITDA) von 35,2 Mio. Euro (Q2- 2020: 11,4 Mio. Euro) und ein operatives Ergebnis (EBIT) von 14,4 Mio. Euro (Q2-2020: 1,0 Mio. Euro) erzielen.

Dabei weist Surteco, trotz der krisenbedingten Belastungen, zum Halbjahr einen positiven Free Cashflow von 8,6 Mio. Euro (H1-2019: 16,4 Mio. Euro) aus. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit von minus 20,0 Mio. Euro (H1-2019:  minus 17,5 Mio. Euro) beinhaltet auch den Erwerb der verbliebenen 15 Prozent Gesellschaftsanteile an der Nenplas Group und die Veräußerung der Anteile an Canplast Mexico. Für die zweite Jahreshälfte wird wieder mit einer anziehenden Nachfrage gerechnet, die aber unterhalb des Vorkrisenniveaus liegen dürfte. Dank einer hohen Bilanzqualität und einer Liquidität von über 100 Mio. Euro sieht sich das Unternehmen gut für die Zukunft gerüstet.

„Surteco hat sowohl zum Schutz der Belegschaft vor der Covid-19 Pandemie als auch zur Erhaltung der finanziellen Solidität alle notwendigen Maßnahmen erfolgreich eingeleitet. Daher konnten wir zum Halbjahr weiter eine solide Ergebnis- und Free-Cashflow-Entwicklung ausweisen. Wir hoffen, wenn es nicht wieder zu einer Verschärfung der Situation kommt, auf ein wieder sukzessive anziehendes Geschäft im zweiten Halbjahr“, kommentiert Wolfgang Moyses, der Vorstandsvorsitzende der Surteco Group, die Lage.

Unterschiedliche Entwicklung in den Segmenten

Covid-19 führte im Segment Decoratives zu einem spürbaren Rückgang der Umsätze von 253,7 Mio. Euro auf 214,6 Mio. Euro. Das Segment-EBIT gab von 17,3 Mio. Euro auf 10,4 Mio. Euro nach. Dagegen konnte das Segment Profiles der Krise trotzen und seine Umsätze um fünf Prozent auf 49,6 Mio. Euro (H1-2019: 47,2 Mio. Euro) steigern. Auch das EBIT legte von 5,0 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro zu. Im Segment Technicals gaben die Umsätze von 51,8 Mio. € auf Mio. € 32,9 Mio. € nach. Dies lässt sich auf den pandemiebedingten Nachfragerückgang und auf das veräußerte Imprägniergeschäft (Vorjahresumsatzbeitrag 15,3 Mio. Euro) zurückführen. Dank verbesserter Kosteneffizienz stieg jedoch das Segment-Ergeb-nis von 1,1 Mio. auf 1,8 Mio. Euro.

Dank der frühzeitig ergriffenen Gegenmaßnahmen konnte im zweiten Quartal trotz den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie ein leicht positives operatives Ergebnis erzielt werden. Da für die zweite Jahreshälfte zwar mit einer sukzessiven Belebung der Nachfrage gerechnet wird, diese jedoch nicht das Vorkrisenniveau erreichen dürfte, geht die Gesellschaft weiter davon aus, dass Umsatz und operatives Ergebnis für das Gesamtjahr wie bereits Ende April avisiert erheblich unter den ursprünglichen Zielen von 675 bis 700 Mio. Euro, beziehungsweise 40 bis 45 Mio. Euro liegen werden.

Zuwachs bei den klimaneutralen Möbelherstellern

Neu dabei beim Klimapakt für die Möbelindustrie ist der Hersteller von Ess- und Wohnzimmermöbeln Alfons Venjakob aus Gütersloh. Das Unternehmen hat seine CO2-Bilanz gemäß den Vorgaben der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) erstellt und alle Emissionen durch den Kauf hochwertiger Klimaschutzzertifikate abgelöst. „Wir freuen uns sehr über das große Verantwortungsbewusstsein von Venjakob für das Klima und die Umwelt und zertifizieren das Unternehmen gerne als ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘“, so DGM-Geschäftsführer Jochen Winning. 

Der DGM-Klimapakt ist ein Schulterschluss der teilnehmenden Möbelhersteller, die dem Klimawandel und seinen schon jetzt spürbaren Auswirkungen auf die Umwelt entgegentreten. Das gemeinsame Ziel ist erstens die Bilanzierung, zweitens die Reduzierung und drittens schließlich im Idealfall die Neutralisierung von klimaschädlichem CO2 quer durch alle Unternehmensbereiche. Venjakob hat direkt im ersten Jahr alle drei Zielsetzungen erfüllt und wurde dafür von der DGM mit dem aussagekräftigen Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“ belohnt.

Insgesamt hat das Unternehmen 2.161 Tonnen Kohlendioxid klimaneutral gestellt und dafür 2.161 Klimaschutzzertifikate von globalen Projektbetreibern gekauft. „Diese Zertifikate kommen beispielsweise Projekten zur Aufforstung, zur Gewinnung regenerativer Energien oder zur Trinkwasseraufbereitung zugute. Das heißt, sie verbessern die globale CO2-Bilanz und fördern gleichzeitig die Infrastruktur vor Ort“, erklärt Winning. Das Engagement von Venjakob wiederum hilft nicht nur dem Klima, sondern auch dem Unternehmen. „Denn gezielt kommuniziert und im Handel platziert lässt sich das Label ‚Klimaneutraler Möbelhersteller‘ verkaufsfördernd und als Entscheidungshilfe für Endverbraucher beim Möbelkauf einsetzen“, ist sich Winning sicher.