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Autor: Möbelfertigung

Handwerk 2022

CAD-CAM und Digitalisierung stehen im Fokus der Betriebe

Wer zukunftsfähig bleiben möchte, muss immer wieder investieren. Das gilt natürlich auch für das Handwerkssegment. So modernisiert zum Beispiel der Hamburger Traditionsbetrieb Pfeiffer Innenausbau kontinuierlich. Schon der Urgroßvater des heutigen Inhabers Heiko Pfeiffer warb 1908 stolz damit, eine „Tischlerei mit elektrischem Betrieb“ zu sein, nachdem er die ersten Maschinen erworben hatte. Bis vor kurzem suchte Pfeiffer nach einer flexiblen und gleichzeitig auf die Holzbearbeitung spezialisierten CAD-CAM-Lösung. „Dann stand mal wieder eine Bezirksversammlung der Tischler-Innung an, zu der wollte ich aus zeitlichen Gründen erst gar nicht hingehen,“ erinnert sich Heiko Pfeiffer. „Aber an dem Abend sollte den Kollegen, von denen erst zwei mit einem CAD-System arbeiteten, eine Software namens „TopSolid’Wood“ ­vorgestellt werden. Das gab dann den Ausschlag, teilzunehmen.“

Vom Schreibtisch direkt in die Werkstatt, dank einer breitgefächerte Bauteilbemusterung sowie anhand berufstypischer Funktionen kann der Anwender konstruieren und dabei gleichzeitig die Anforderungen im Fertigungsbereich berücksichtigen. Die Übertragung der fertigen Konstruktionsdaten vom CAD ins CAM-Modul geht dankbar schnell und einfach: Per Mausklick werden im CAM-System Stücklisten, Beschlagslisten und Verschnittoptimierungen generiert und für alle gängigen CNC-Maschinensteuerungen „übersetzt“.

Fit für die Zukunft möchte auch Johannes Bittl seinen Betrieb, die Schreinerei Hans Bittl, machen. Deshalb treibt er die Digitalisierung weiter voran. Das beinhaltet für ihn „auch den Einsatz einer leistungsstarken Konstruktionssoftware, die wir einerseits bei der Kundenberatung einsetzen und die uns andererseits hilft, unseren kompletten Konstruktions- und Fertigungsprozess effizienter zu gestalten.“ Lange hatte der Schreinermeister noch händisch gezeichnet, nun konstruiert er mit „Swood“ und „Solid­works“. Betreut und geschult wurde Johannes Bittl von DPS. „Das Programm ist der Wahnsinn. Durch ,Swood‘ sind Arbeitsabläufe schneller, genauer und es werden Fehler besser vermieden. Wenn ein Schrank zum Beispiel fertig geplant ist, besteht die Möglichkeit eine Stückliste auszudrucken und somit weiß man gleich was benötigt wird.“ Aktuell ist in dem Betrieb keine CNC Maschine geplant. Erst einmal bekommt Bittl zwei andere neue Maschinen. Eine CNC sei dann der nächste Schritt.

Die Artikel zu diesen interessanten Themen finden Sie in der kommenden Ausgabe der „möbelfertigung – Handwerk & Innenausbau“, die am 22. März erscheint. Und schon jetzt in unserem E-Magazine.

Außerdem in dem Magazin: Warum kollaborative Roboter im Handwerk sinnvoll sein können, was Altholz so besonders macht, was die wichtigsten Trends in Sachen Innentüren sind, welche Folgen die Digitalisierung für das Wohnumfeld hat, aus welchen Gründen Social Media für Betriebe so wichtig sind, warum sich der ehemalige Fußballprofi Patrick Owomoyela für ein Smart Home entschieden hat und noch vieles mehr.

Nachhaltigkeit mit Bestnote zertifiziert

Assmann Büromöbel hat die europäische Level-Zertifizierung mit der Bestnote „Level 3“ abgeschlossen. Das Zertifikat basiert auf dem FEMB-Nachhaltigkeitsstandard. Bewertet werden nicht nur die Materialauswahl der Produkte und ihre Herstellung, sondern auch das soziale Verhalten des Unternehmens, der jeweilige Energieverbrauch sowie eventuelle Auswirkungen eingesetzter chemischer Komponenten auf die natürliche Umwelt und den Menschen. Nach ausführlicher Prüfung aller relevanter Aspekte der Nachhaltigkeit hat der TÜV Rheinland Assmann das Produktzertifikat mit der höchsten europäischen Zertifizierungsstufe verliehen.

„Der Blaue Engel ist sicherlich die bekannteste Auszeichnung im Bereich der Umwelt und Nachhaltigkeitsaspekte. Der FEMB-Standard mit der Level-Einstufung geht allerdings weit darüber hinaus und ist daher die wichtigste Zertifizierung für unsere Produkte. Die Auszeichnung mit der Stufe 3 ist eine Bestätigung für unsere nachhaltig gute Arbeit sowie der durchgängigen Nachhaltigkeitsstrategie im Unternehmen“, freut sich der Assmann-Nachhaltigkeitsbeauftragte Martin Könneker. Der gesamte Zertifizierungsprozess erfolgt durch unabhängige, nach dem Nachhaltigkeitsstandard ISO 17065 akkreditiert Prüfinstitute. Er basiert auf einem dreistufigen Prüfsystem, bei dem Produkte, Produktionsstätten und Unternehmenswerte bewertet werden.

Um Level-zertifiziert werden zu können, muss das Unternehmen bestimmte Mindestanforderungen in den vier Abschnitte  „Material“, „Energie und Atmosphäre“, „Gesundheit von Mensch und Ökosystem“ sowie „soziale Verantwortung“ erfüllen und die dafür notwendigen Nachweise erbringen, die Grundvoraussetzung zum Erhalt eines Zertifikats sind. Über diese Mindestanforderungen hinaus können in den Abschnitten Punkte gesammelt werden, die für die Ermittlung des erreichten Levels relevant sind.“ Die Punktevergabe erfolgt in den Kategorien „Produkt“, „Produktionsstätte“ und „Unternehmen“. Zum Erreichen der verschiedenen Level ist neben der Gesamtpunktzahl auch jeweils eine Mindestanzahl an Punkten in der Kategorie „Produkt“ erforderlich. Abhängig von der erreichten Punktzahl in den vier definierten Einflussbereichen werden die Produkte und mit ihnen das Unternehmen in einer der drei Zertifizierungsstufen von „Level 1“ bis hin zum höchsten erreichbaren Rang „Level 3“ eingestuft.

Der Blaue Engel prangt bereits auf vielen Büromöbeln aus Melle. Die dafür zu erfüllenden Prüfkriterien sind in der Regel noch höher als die gesetzlichen Vorgaben. „Wenn zum Beispiel ein Blauer Engel drauf ist, steckt ein Produkt drin, dass besonders emissionsarm ist“, so Könneker. „Und die zu erfüllenden Anforderungen für das FEMB-Zertifikat Level sind sogar noch einmal höher als die Zertifizierungsansprüche beim Blauen Engel.“ Im Fokus stehen die vollumfänglichen Nachhaltigkeitsleistungen beim Einsatz der verwendeten Materialien. Kriterien sind unter anderem der Verzicht auf gefährliche Chemikalien, die Verarbeitung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft und der Gesamtenergieeinsatz in der Prozesskette.

Darüber hinaus wird die Produktionsstätte bewertet, indem beispielsweise der Anteil regenerativer Energien und die Qualität des Abfallwirtschaftskonzeptes eingehend betrachtet werden. Ebenso bewertet das FEMB-Zertifikat die gesamtunternehmerische Nachhaltigkeitsleistung hinsichtlich sozialer und gesellschaftlicher Aspekte. Das schließt ein, dass das Unternehmen seine Lieferanten zum Beispiel auch in Bezug auf nachhaltige Arbeitsbedingungen bis hin zur Einhaltung der Menschenrechte bewertet, diese einfordert und überprüft.

Produktionsstopp beendet

Nachdem mehrere Corona-Fälle zu einem kurzfristigen Stopp der Produktion im Häcker Werk 2 geführt haben, geht es dort seit gestern wieder mit Hochdruck weiter. Aus Verantwortung für die Mitarbeitenden war die Produktion in Werk 2 kurzfristig ausgesetzt worden. Dank des umfangreichen Test- und Hygiene-Konzeptes konnte das Infektionsgeschehen entdeckt und eine weitere Verbreitung frühzeitig verhindert werden. Die anderen Werke sowie die Verwaltung waren nicht betroffen. Die Kunden wurden rechtzeitig informiert und erhalten nun schnellstmöglich die entsprechend nachgefertigten Aufträge. Teilweise konnten Fertigungsschritte verlagert werden, sodass betroffene Kommissionen zügig nachgeliefert werden.

Eröffnet internationales F&E-Zentrum in Großbritannien

Akzonobel hat an seinem Standort Slough in Großbritannien ein neues, rund 12 Millionen Euro teures globales Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet, das sich in eine wachsende Liste ähnlicher Einrichtungen in verschiedenen Ländern der Welt einreiht.

Die Einrichtung, die 120 Spezialisten beherbergt, wird als wichtiger Knotenpunkt innerhalb des weltweiten F&E-Netzwerks des Unternehmens fungieren und dazu beitragen, die Innovationsfähigkeit von Akzonobel, insbesondere im Bereich der Dekorfarben, weiter voranzutreiben.

Es ist das jüngste in einer Reihe von Zentren, die Akzonobel eröffnet hat, um die bahnbrechende Produktentwicklung des Unternehmens weiter voranzutreiben. Dazu gehören eine Einrichtung für die Automobilindustrie in Polen, ein Application Training Center in Dubai, ein Innovation Campus in Felling, Großbritannien, und ein globales Innovations-, Entwicklungs- und Schulungszentrum in Katar für den Geschäftsbereich Marine Coatings.

„Die Einweihung dieses fantastischen neuen Zentrums wird uns dabei helfen, unsere lange Tradition fortzusetzen, durch bahnbrechende Innovationen neue Produkte und nachhaltigere Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Akzonobel, Thierry Vanlancker, der an der heutigen offiziellen Eröffnung teilnahm. „Dies ist nicht nur der Beginn eines neuen Kapitels in Großbritannien, sondern auch ein klares Signal für unser kontinuierliches Engagement, im Rahmen unseres Programms ,People. Planet. Paint.‘ einen echten und dauerhaften Unterschied für Kunden, Gemeinden und die Welt um uns herum zu machen.“

Die Eröffnung der Anlage in Slough folgt auf den 2019 eröffneten britischen F&E-Innovationscampus von Akzonobel in Felling, in dem einige der führenden Wissenschaftler und technischen Experten des Unternehmens für Meeres- und Schutzbeschichtungen tätig sind.

Fiona McLachlan, Akzonobels Technical Director Color, fügt hinzu: „Unsere Farben und Beschichtungen haben in Großbritannien und Irland eine lange Tradition und berühren viele Aspekte unseres täglichen Lebens. Dieses moderne, zweckdienliche Zentrum wird dieses Erbe in die Zukunft fortführen. Es wird uns in die Lage versetzen, unsere langjährigen Beiträge zur Farben- und Lackindustrie weiter auszubauen und gleichzeitig die lokale Wirtschaft sowohl auf regionaler als auch auf nationaler Ebene zu fördern. Das neue Zentrum befindet sich in der Nähe des Flaggschiffs des Unternehmens, der Dulux Academy, einer zweckbestimmten Einrichtung, die – zusammen mit 12 weiteren Standorten in Dulux Decorator Centern und Colleges – Malern und Dekorateuren Fachwissen zur Verfügung stellt, um die Kenntnisse und das Verständnis für Produkte, Anwendungen und Technik zu verbessern.“

Das sind die aktuellen Trends

In welche Richtung geht es bei Deutschlands bedeutendsten Türenproduzenten? Das hat die „möbelfertigung“ recherchiert und in einem Artikel zusammengefasst. Dabei spielt zum Beispiel die komplette Durchgängigkeit des Designs eine ganz wichtige Rolle. Denn es soll optisch alles aus einem Guss sein. Auch XXL Türenformate und Schiebetüren punkten aktuell besonders.

Da genau wie im Möbelbau auch bei den Innentüren Individualität zählt, steigt die Vielfalt an Oberflächen, Materialien, Formen und Farben. Immer wieder stößt man auf wirklich besondere Designs, zum Beispiel unter Einsatz von „Fenix“. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass es auch immer wichtiger wird, Türenfunktionen mit einem hochwertigen Design zu verbinden. Denn Die Zeiten, in denen Funktionstüren klar als solche zu erkennen waren, sind definitiv vorbei.

Die Artikel zu diesem Thema, sowie eine spannende Strecke in Sachen Innentüren, finden Sie in der kommenden Ausgabe der „möbelfertigung – Handwerk & Innenausbau“, die am 22. März erscheint. Und schon jetzt in unserem E-Magazine.

Außerdem in der Ausgabe: Warum kollaborative Roboter im Handwerk sinnvoll sein können, was Altholz so besonders macht, warum Betriebe Social Media-Plattformen und Netzwerke konsequent nutzen sollten, wie ein durchgängiges CAD-CAM-System das Unternehmen Pfeiffer Innenausbau fit für die Zukunft macht, welche Folgen die Digitalisierung für das Wohnumfeld hat, warum sich der ehemalige Fußballprofi Patrick Owomoyela für ein Smart Home entschieden hat und noch vieles mehr.

„Orgatec“ 2022

Knapp 400 Teilnahmezusagen aus aller Welt

Nach der der pandemiebedingten Zwangspause ist das Interesse an einem persönlichen fachlichen Austausch auf internationalem Top Niveau sehr groß. Fast 400 Firmen aus aller Welt haben sich bereits für die „Orgatec“ Ende Oktober 2022 angemeldet, neben Marken wie Andreau World, Assmann, Brunner, Calligaris, Carpet Concept, Interface, Interstuhl, Kinnarps, Lapalma, Lintex, Muuto, Palmberg, Sedus, Thonet, Waldmann, wächst die Zahl der Aussteller nun stetig weiter. Eine regelmäßig aktualisierte Liste der bislang gemeldeten Unternehmen findet sich auf ab sofort unter www.orgatec.de. Unternehmen, die sich für eine Teilnahme an der ORGATEC 2022 interessieren, profitieren noch bis Ende März 2022 vom Frühbucherrabatt. Wer dieses Angebot kurzfristig noch nutzen will, findet die notwendigen Unterlagen auf der Webseite der Messe. Dort können die Formulare auch direkt online ausgefüllt und abgeschickt werden– ein umständlicher Download ist nicht mehr notwendig.

Das große Interesse der Unternehmen zeigt, wie groß der Wunsch ist, sich persönlich auszutauschen, miteinander zu diskutieren, kreative Lösungen zu sehen, anzufassen und ausprobieren zu können. Denn eines ist unstrittig: Unsere Arbeitswelten haben sich in den vergangenen Monaten grundlegend verändert – und das in einem viel höheren Tempo und radikaler als es irgendwer vorhergesehen hat. Hybride Meetings, Homeoffice, multilokales und virtuelles Arbeiten in agilen Teams sind das „New Normal“. Die neue Arbeitswelt ist vielschichtig wie nie – und braucht neue Perspektiven: Arbeitsplätze müssen noch flexibler werden, immer mehr Menschen arbeiten an wechselnden Orten – im Büro, im Hotel, im Open Work Space im Homeoffice oder auf der Reise im Auto, Flugzeug oder dem Zug.

Schwerpunkte der kommenden „Orgatec“ werden daher insbesondere die neuesten Entwicklungen in Bezug auf hybrides und flexibles Arbeiten sein. Dazu gehören auch die damit einhergehenden smarten Technologien für die Kommunikation und die Organisation in modernen Arbeitsumgebungen. Die Präsentationen und Diskussionen bestimmen wird im Oktober in den Messehallen aber auch das Thema Nachhaltigkeit. So werden alternative und nachhaltige Materialien, Resilienz & Circular Economy auf der „Orgatec“ 2022 allgegenwärtig sein.

Schon für 2020 geplant, findet jetzt zur „Orgatec“ 2022 an drei Tagen parallel die „Euvend & Coffeena“ statt. Die „Euvend & Coffeena“ ist die führende internationale Fachmesse für Office Coffee Service und den automatisierten Verkauf. Hier trifft New Work auf New Retail. Präsentiert werden neue To-Go-Konzepte aus dem Außer-Haus-Markt für Office und Objekt. Für die Besucher der „Orgatec“ bieten sich durch diese Parallelität neue Möglichkeiten im Außer-Haus-Markt und im Objektgeschäft. Durch die parallel stattfinden Veranstaltung, die beide mit dem „Orgatec“-Ticket besucht werden können, profitieren große und mittelständische Unternehmen von einem weiteren Zusatznutzen, der einen Besuch der Messe in Köln noch effizienter macht.

Starke Expertise und stetiges Umsatzwachstum im Stuhlbereich

Seit über 50 Jahren entwirft und fertigt Draenert in seiner Manufaktur in Immenstaad am Bodensee anspruchsvolle Ess-, Couch- und Beistelltische aus Naturstein, Holz, Glas und Metall. Ergänzt wird das Portfolio durch formal passende Stühle und Sitzbänke mit unterschiedlichen Funktionalitäten und Formen. Der ursprünglich als Steinspezialist bekannte Familienbetrieb stärkt seit Jahren stetig sein Know-how in der Stuhlfertigung – ein für Geschäftsführer Dr. Patric Draenert logischer Schritt: „Wir arbeiten im Vertrieb so, dass wir zu unseren Esstischen gerne auch unsere Stühle platzieren, was einfach sehr stimmig ist. So haben unsere Partner einen formal starken Draenert Markenauftritt. Dies schärft das Markenprofil und ist hilfreich für unsere Händler im Verkauf.“

Neben Esszimmerstühlen führt Draenert auch kleine Stuhlsessel, Barhocker und Sitzbänke, geeignet für den Einsatz in Privathäusern, der Gastronomie und Hotellerie oder auch im öffentlichen Raum. Mit einer stetigen Erweiterung seines Sortiments durch erfolgreiche Designs reagiert das Unternehmen auf die Entwicklungen des Marktes.

„Durch unser Engagement und das Know-how im Stuhlbereich konnten wir in den vergangenen zehn Jahren den Umsatz in diesem Segment mehr als verdoppeln. Dies ist sicherlich der Lohn für unsere Investitionen in neue Technologien in diesem Bereich und natürlich auch für die Designs, die den Zeitgeist treffen“, so Dr. Patric Draenert.

Durch seine Kundennähe konnte Draenert den Wunsch nach mehr Stoff bei Sitzmöbeln feststellen und erweiterte deshalb dieses Jahr seine bekannte große Auswahl an Bezugsledersorten um hochwertige Bezugsstoffkollektionen. Mit ihren feinen Texturen und eleganten Farben bieten sie noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Umsatz im Ausbaugewerbe 2021 um 3,2 Prozent niedriger als 2020

Der Umsatz im Ausbaugewerbe ist im Jahr 2021 gegenüber 2020 real (preisbereinigt) um 3,2 Prozent gesunken. Von diesen Umsatzrückgängen waren im Jahr 2021 alle Wirtschaftszweige des Ausbaugewerbes betroffen. Aufgrund der deutlich gestiegenen Baupreise um knapp sieben Prozent (ohne Mehrwertsteuer) ist der nominale Umsatz dagegen um 3,7 Prozent gestiegen. Eine Ursache für die Preissteigerungen dürften die Lieferengpässe bei Baumaterialien sein. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten 2021 gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent.

Im vierten Quartal 2021 war der reale Umsatz im Ausbaugewerbe 9,1 Prozent niedriger als im vierten Quartal 2020 (nominal +0,4 %). Ursächlich für diesen Rückgangsind neben den Preissteigerungen überwiegend Vorzieheffekte aufgrund des Auslaufens der befristeten Mehrwertsteuersenkung zum Jahresende 2020, die zu einem Rekordumsatz im vierten Quartal 2020 geführt hatte (Basiseffekt). Die Zahl der Beschäftigten im Ausbaugewerbe stieg im gleichen Zeitraum um 1,1 Prozent.

Findet Ende April digital statt

Als Reaktion auf die Grenzkontrollen und die anhaltende Coronavirus-Pandemie hat „Wood Taiwan“, Taiwans einzige Fachmesse für die holzverarbeitende Industrie, eine brandneue Online-Veranstaltung ins Leben gerufen: „Wood Taiwan 2022 DigitalGo & Online Exhibition“, ein kostenloses globales Event, das von Taitra und TWMA präsentiert wird und eine „WOODicover“-Fabrikbesichtigung, eine Online-Ausstellung, Business Matchmaking und den Austausch von Insights umfasst. Sie wird vom 28. April bis zum 12. Mai jeden Tag 24 Stunden lang live sein und kann während der Veranstaltung jederzeit aufgerufen werden.

Das Thema der „Wood Taiwan 2022 DigitalGo“ lautet „Thrive in Green Manufacturing“. Der Schwerpunkt liegt auf der optimalen Nutzung seltener Holzressourcen und der Verbesserung des Recyclings und der Wiederverwendung von Holz. Führende Aussteller wie Leadermac Machinery, OAV Equipment and Tools, Kuang Yung Machinery, Innovator Machinery, Anderson Industrial, Jun Shiau (Sanderson) Machinery und Biesse Taiwan werden online eine Reihe von Produkten zur energiesparenden, verbrauchsreduzierenden, abfallfreien, recycelbaren und optimierten Produktion von Maschinen und Komponenten für die Blechbearbeitung vorstellen, die den globalen Trends der nachhaltigen Fertigung entsprechen.

Die „Wood Taiwan 2022 DigitalGo & Online Exhibition“ versteht sich auch als Marketing-Initiative für Zulieferer der Holzverarbeitungsindustrie weltweit. Die Messe richtet sich an einheimische und ausländische Unternehmen, die daran interessiert sind, die Vorteile der digitalen Technologie zu nutzen, um ihre Präsenz zu erhöhen und Online-Möglichkeiten zu schaffen.

Die Anmeldeunterlagen und Paketpreise für die „Wood Taiwan 2022 DigitalGo & Online Exhibition“ sind auf der offiziellen Website verfügbar. Markieren Sie Ihren Kalender, um gemeinsam mit uns Geschäfte zu machen. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website (www.woodtaiwan.com) und in den sozialen Medien.