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Autor: Möbelfertigung

Start frei für das „grüne Produkt” bei Wood Technology Co. in Ägypten

Das „grüne Produkt“ von Wood Technology Co. (WOTECH) in Ägypten hat einen zentralen Projektmeilenstein erreicht: Im Januar 2022 startete die Montage der MDF-Anlage zur Verarbeitung von Reisstroh, die das ägyptische Unternehmen 2020 bei Siempelkamp in Auftrag gegeben hatte.

Die neue Anlage gilt als wichtiger Schritt im Rahmen der staatlichen Initiative Ägyptens, Reisstroh wertschöpfend, CO2-reduzierend und nachhaltig zu nutzen. WOTECH, gegründet aus Unternehmen der ägyptischen Öl- und Gasindustrie, nimmt hier eine Vorreiterrolle ein und positioniert sich mit der neuen Siempelkamp-Anlage am Standort Idku nahe Alexandria in den Bereichen Umweltschutz und Ressourceneffizienz. WOTECH errichtet in Idku eine Komplettanlage mit lokalen Beistellungen. Die Siempelkamp-Gruppe stellt den wesentlichen Lieferumfang. Dieser beginnt bei der Reisstrohanlieferung und beinhaltet die Nachzerkleinerung, Separierung, Förderer, Dosiereinheiten, Refiner, Trockner, Energieanlage, Beleimung und Sichter. Die Form- und Pressenstraße wird mit einer „ContiRoll“ im Format 8‘ x 48,7 m geliefert. Zum Auftragsspektrum gehören zudem eine Kühl- und Abstapelanlage, eine Schleifanlage und eine Verpackungslinie. Auch die Gesamtplanung leistet Siempelkamp.

„Im Rahmen der pandemiebedingten Behinderungen ist es uns gemeinsam mit WOTECH gelungen, die MDF-Anlage sicher zu planen – dies zum Teil über digitale Medien, die wir für die Planung und das Anlagendesign wesentlich nutzten. Seit dem dritten Quartal 2021 sind persönliche Kontakte vor Ort wieder möglich, und wir begrüßen den Montagestart, der ebenfalls pandemiebedingt am 07. Januar stattfinden konnte“, so Roland Peltzer, Senior-Projektleiter bei Siempelkamp. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2022 vorgesehen.

Die neue MDF-Anlage ist auf eine Jahresproduktion von 205.000 Kubikmetern ausgelegt, das Plattenspektrum umfasst 3 bis 40 mm. Mit der Nutzung der Einjahrespflanze Reisstroh erschließt sie neue Perspektiven für einen Rohstoff, der ansonsten größtenteils als Abfallprodukt verbrannt werden würde. Zudem schließt sie die Lücken, die zu geringe, lokale Holzvorkommen verursachen. Die produzierten Platten kommen primär der Möbelindustrie im lokalen bzw. arabischen Raum zugute. Hier trifft das „grüne Produkt“ die Nachfrage, die sich aus dem veränderten Verbraucherbewusstsein speist. „Diese Platten erfüllen die Ansprüche heutiger Generationen, die ihr Kaufverhalten immer sensibler auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit ausrichten. Formaldehydfrei und ressourceneffizient produziert, realisiert die Platte aus Reisstroh verringerte CO2-Emissionen und somit – verbunden mit der ausgereiften Siempelkamp- Technologie – eine ideale Alternative zu Platten aus klassischen Holzvorkommen“, beschreibt Jürgen Philipps, Sprecher der Geschäftsführung der Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH.

Umsatz in den ersten neun Monaten um 11,5 Prozent gestiegen

Die Zumtobel Group konnte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2021/22 an die gute Performance des ersten Halbjahres anknüpfen. Bei den Umsatzerlösen verzeichnet das Unternehmen nach neun Monaten ein Plus von 11,5 Prozent auf 846,6 Mio. EUR (Vorjahr: 759,2 Mio. EUR), währungsbereinigt liegt das Plus bei 10,3 Prozent. Noch deutlicher zeigt sich die positive Entwicklung am operativen Ergebnis (EBIT) nach drei Quartalen: Mit 52,2 Mio. EUR liegt es deutlich über dem Vorjahreswert von 27,3 Mio. EUR. Das Periodenergebnis für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2021/22 hat sich mit 32,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (14,9 Mio. EUR) sogar mehr als verdoppelt.

„Diese Zahlen machen deutlich, wie solide unser Unternehmen inzwischen aufgestellt ist. Wir sind vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen und haben bisher auch die schwierige Rohstoffsituation in den Griff bekommen,“ kommentiert Alfred Felder, CEO der Zumtobel Group. „Trotzdem gibt es keinen Grund zur Entwarnung. Im vierten Quartal werden wir die Preissteigerungen bei den Rohstoffen und vor allem den Halbleitermangel möglicherweise noch deutlicher zu spüren bekommen.“  

Koelnmesse veröffentlicht erste Ausstellernamen

Seit über 25 Jahren geben die Aussteller der „ZOW” in einem der weltgrößten Cluster der Möbelbranche mit ihren Produktneuheiten der Küchen-, Polster- und Wohnmöbelindustrie wichtige Impulse. Aber auch die Automobilindustrie, der Caravan-, Schiffs- oder Waggonbau, und der Laden- sowie Innenausbau profitieren unmittelbar. Um die Vorteile der verdichteten Werkstattatmosphäre der „ZOW” zu Inspiration und Netzwerken, zur Produktentwicklung live vor Ort und einer regen Ordertätigkeit wissen Aussteller wie Besucher. Ein weiterer wichtiger Benefit der Branchenplattform ZOW ist, dass sie für die pandemiebedingten Beschaffungs- und Logistikprobleme der Möbelindustrie ein wichtiger Lösungsfindungspunkt wird sein können. Die „ZOW” bietet sich daher als Plattform für Unternehmen an, die mit ihren innovativen Ansätzen punkten, und für Besucher, die Lösungen suchen.

Dass dieses Konzept aufgeht, zeigt die bisherigen Ausstelleranmeldungen: Neben den bereits bekannten, hier nur beispielhaft genannten Ausstellern wie Häfele, Italiana Ferramenta, Kleiberit, Kröning, Lignadecor, Owi, Salice oder Titus sind unlängst weitere klangvolle Namen hinzugestoßen. Mit ihrer ZOW-Präsenz ihren Wettbewerbern voraus sind unter anderem nun auch der Massivholzteilehersteller Aerzener Bastkunst, der Ummantelungsspezialist BHK Holz und Kunststoff, der Kantenanbieter Boyut Plastik Profil aus Istanbul, die Oberflächenspezialisten Decor Druck Leipzig sowie Dekora Pur, der dänische Zubehörlieferant HT Bendix, HWB Furniere, die Softwareschmiede Imos AG, Senosan aus Österreich sowie Deco-Form mit hochwertigen Produkten aus Kunststoff und nicht zuletzt der belgische Funktionsbeschläge-Profi Van Hoecke.

Die Lackiertechnikbranche präsentiert ihre Innovationen

Die achte Ausgabe der „Paintexpo“ wird vom 26. bis 29. April 2022 in Karlsruhe die Messebesucher mit zahlreichen Welt-, Deutschland- und Messepremieren begeistern. Anwender aus der Lohnbeschichtung, aus inhouse-lackierenden Unternehmen sowie sämtliche Akteure der Lackiertechnikbranche dürfen sich auf eine Vielzahl an wegweisenden Innovationen freuen und diese erstmalig live erleben. Die Weltleitmesse für industrielle Lackiertechnik festigt damit ihre Positionierung als wichtigste Branchenplattform. Sie bildet mit ihren über 400 Ausstellern aus 27 Ländern die gesamte Wertschöpfungskette der industriellen Lackiertechnik und Oberflächenbeschichtung ab.

„Die Aussteller der ,Paintexpo‘ kommen mit einem Feuerwerk an Neuigkeiten zur Weltleitmesse der industriellen Lackiertechnik. Das Who´s Who der Branche präsentiert ihre Innovationskraft und unterstreicht die Trends zur Steigerung der Qualität, Effizienz und Flexibilität. Die Besucher erhalten pragmatische Lösungsansätze zur Nachhaltigkeit und Digitalisierung ihrer Fertigungsprozesse. Die Vorzeichen für eine hervorragende Präsenzveranstaltung in Karlsruhe mit persönlichen Fachgesprächen, konkreten Projektplanungen und Zukunftsinvestitionen gestalten sich sehr positiv“, freut sich Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe. Er ergänzt: „Mit der jüngsten Corona-Schutzverordnung des Landes Baden-Württemberg, die Messen wieder ausdrücklich erlaub, sind die Rahmenbedingungen für eine sichere Durchführung der ,Paintexpo‘ geschaffen. Die Aussteller werden sich von ihrer besten Seite präsentieren. Die Besucher dürfen sich vier Tage lang auf hochwertige Kontakte und innovative Impulse freuen.“

Die Neuheiten auf der „Paintexpo“ decken die gesamte Bandbreite der industriellen Lackierung ab. Ob Nasslackierung, Pulverbeschichtung oder Coil Coating – Beschichtungslösungen für alle Industriezweige, Anwendungen und Materialien bündelt das weltweit einzigartige Schaufenster der industriellen Lackiertechnik. Von der Oberflächenbearbeitung, über Lacke und Lackieranlagen bis hin zur finalen Qualitätssicherung werden die Besucher in Karlsruhe Evolutionen und Revolutionen bei Verfahren und Materialien erleben.

Viele spannende Neuheiten der ausstellenden Weltmarktführer, etablierten Mittelständler und jungen Startups finden sich schon jetzt im digitalen Aussteller- und Produktverzeichnis auf der Webseite der „Paintexpo“. Dort können Fachbesucher über den Online-Ticketshop bereits Eintrittskarten für die Messe kaufen.

Update der Kommunikationsschnittstelle für Fahrerlose Transportsysteme

Entscheidend für effiziente Logistik- und Produktionsprozesse ist, dass Teile und Güter zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind: Dafür sorgen innerhalb der Produktionswerke fahrerlose Transportsysteme, kurz FTS, die miteinander vernetzt agieren. Mit der gemeinsam von VDA und VDMA entwickelten Schnittstelle „VDA 5050“ können bereits seit 2019 erfolgreich verschiedene Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander vernetzt werden.

Nun wurde unter Koordination des Verbands der Automobilindustrie VDA und des VDMA Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik sowie mit Unterstützung des KIT Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme IFL die Schnittstelle weiterentwickelt und die Version 2.0.0 eingeführt. Die neue Version definiert die notwendigen und optionalen Parameter für ein Fahrerloses Transportfahrzeug FTF (Factsheet), die im Vorfeld vom FTF an das Leitsystem mitgeteilt werden müssen. Neben Änderungen bei der Logik der Auftragsannahme und Anpassungen bei der verpflichtenden Schreibweise von Enumerationen wurden unter anderem auch Korrekturen bei den zulässigen Zeichen und Feldlängen umgesetzt.

Robert Cameron, Leiter der Abteilung Produktion, Logistik und Aftermarket des VDA, sagt: „Die weiterentwickelte Schnittstelle „VDA 5050“ ist ein Meilenstein für die Branche. Mit der VDA 5050 erleichtern wir die Handhabung zunehmend komplexer Produktionsketten ungemein, dementsprechend große Möglichkeiten bietet die Schnittstelle quer durch die Industriezweige. Das Interesse ist auch über die Automobilbranche hinaus gewaltig.“

Andreas Scherb, Leiter der Fachabteilung Fahrerlose Transportsysteme im VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik, betont: „Mit der neuen Version wurden wichtige Erfahrungen aus den ersten Kundenprojekten und aus dem Live-Test beim AGV Mesh-Up im vergangenen Jahr umgesetzt.“

Peter Kiermaier, Leiter Logistikplanung in den BMW Group Werken Dingolfing und Debrecen: „Die BMW Group unterstützt als aktives Mitglied der Projektgruppe die Entwicklung der „VDA 5050“ von Beginn an und hat seit März 2021 den Vorsitz der VDA-Projektgruppe inne. Wir setzen die „VDA 5050“ bereits in mehreren Projekten mit Smart Transport Robots, autonomen Routenzügen und autonomen Staplern erfolgreich ein. Bei der Ausschreibung neuer Fahrerloser Transportsysteme ist sie als Standard gesetzt. Durch die vereinfachte Anbindung und Integration neuer autonomer Fahrzeugtypen haben sich die Erwartungen an die „VDA 5050“ bisher vollumfänglich erfüllt. Die nächsten Schritte zur Erweiterung der „VDA 5050“ wie beispielsweise die Integration von Karten und Zonen werden zu weiteren Synergien führen.“

Die Version „VDA 5050 2.0.0“ steht interessierten Nutzern in englischer und deutscher Sprache auf der Web-Seite des VDA zur Verfügung. Die Verbände freuen sich über Feedback und laden alle Interessierten ein, sich über das GitHub Repository an der Weiterentwicklung des Schnittstellenprotokolls zu beteiligen:https://github.com/VDA5050/VDA5050

Änderungen zur vorangegangenen Version 1.1. lassen sich im GitHub unter folgendem Link anzeigen: https://github.com/VDA5050/VDA5050/compare/main…development

„Bau“

Auf April 2023 verlegt

Die „Bau“, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, wird vom Januar auf 17. bis 22. April 2023 verlegt. Die Hallenstruktur und die Leitthemen – „Herausforderung Klimawandel“, „Bezahlbares Wohnen“, „Ressourcen und Recycling“ sowie „Digitale Transformation“ – bleiben bestehen. Auch das neue Thema „modulares Bauen“ bleibt auf der Agenda. Die „Bau“ plant für den Apriltermin weiterhin mit 19 Hallen.

Diese Entscheidung trafen der Ausstellerbeirat und das Kuratorium der BAU in ihrer gestrigen Sitzung. Dabei stand auch die Tatsache im Vordergrund, dass die „Bau“ nicht nur ausstellerseitig, sondern auch besucherseitig (2019: 250.000 Besucher) zu den größten Messen in Deutschland zählt.

Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, erklärt: „Die ,Bau‘ ist eine Weltleitmesse und unser Anspruch ist es, Aussteller und Gäste aus aller Welt hier in München zusammen zu bringen. Mit dieser einmaligen Verschiebung von Januar in den April wollen wir unseren Kunden und Teilnehmern ein Maximum an Sicherheit für ihre Planungen bieten.“

Die Branche befürwortet einhellig die Terminanpassung, wie Dieter Schäfer, Fachbeiratsvorsitzender, Kuratoriumsvorsitzender der „Bau“ und Vorsitzender Vorstand Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG, bestätigt: „Wir begrüßen die Entscheidung der Messe München, den Termin der ,Bau‘ in das Frühjahr 2023 zu verlegen, ausdrücklich. Wichtig ist, dass die Branche nach dieser langen, herausfordernden Zeit vollumfänglich und ohne größere Einschränkungen zusammenkommen kann. Hier sind wir für den Apriltermin mehr als optimistisch und freuen uns schon heute darauf, dann in München Mitbewerber und Kunden aus aller Welt zu treffen.“ Und Martin J. Hörmann, stellvertretender Fachbeiratsvorsitzender der ,Bau‘ und persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann KG, ergänzt: „Mit dieser einmaligen Verschiebung schafft die Messe München frühzeitig für die Aussteller, aber auch die Besucher Planungssicherheit und optimale Bedingungen, sich vorbereiten zu können.“

Schließt Aussteller aus Russland und Belarus aus

Aufgrund der dramatischen Lage in der Ukraine hat sich die Messe Frankfurt entschlossen, bis auf weiteres sowohl russische Aussteller als auch Aussteller aus Belarus nicht auf ihren Messen zuzulassen. Dies gilt für alle Länder der Messe Frankfurt Gruppe, die sich den Sanktionsmaßnahmen angeschlossen haben.

Darüber hinaus stellt die Messegesellschaft bis auf weiteres alle Besuchermarketingaktivitäten in Russland und Belarus ein. Bereits in der letzten Woche hatte die Messe Frankfurt entschieden, ihre Veranstaltungen in Russland bis auf weiteres auszusetzen.

Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Januar leicht gestiegen

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2022 gegenüber Dezember 2021 saison- und kalenderbereinigt um 1,8 Prozent gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich ein Anstieg von 0,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Januar 2021 lag der Auftragseingang kalenderbereinigt 7,3 Prozent höher. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im Januar 2022 saison- und kalenderbereinigt 11,9 Prozent höher.

Der Zuwachs der Aufträge ist insbesondere auf die Auslandsaufträge zurückzuführen: Ihr Volumen stieg im Januar 2022 gegenüber dem Vormonat um 9,4 Prozent. Dabei nahmen die ausländischen Auftragseingänge außerhalb der Eurozone mit 17 Prozent deutlich zu. Die Auftragseingänge aus der Eurozone sind um 2,6 Prozent gesunken. Die Inlandsaufträge fielen um 8,3 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Bei den Herstellern von Investitionsgütern sind die Aufträge um 5,5 Prozent gestiegen. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Januar 2022 um 2,6 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Im Bereich der Konsumgüter fielen die Aufträge um 4,6 Prozent.

Für Dezember 2021 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg gegenüber November 2021 um 3,0 Prozent (vorläufiger Wert: +2,8 %).

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben im Januar 2022 saison- und kalenderbereinigt 1,8 Prozent höher als im Dezember 2021. Damit lag er kalenderbereinigt 2,9 Prozent über dem Vorjahresniveau und saison- und kalenderbereinigt 0,7 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Februars 2020.

Für Dezember 2021 ergab sich nach der Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg des Umsatzes um 0,7 Prozent gegenüber November 2021 (vorläufiger Wert: +0,2 %).

Europa-Roadshow „Hettich on tour“ läuft weiter

„Hettich on tour“ ist in den letzten zwei Jahren zu einem Begriff für besondere Kundennähe geworden. Nach der Winterpause läuft nun seit März 2022 die nächste Staffel. Ausgerüstet mit den aktuellen Produktneuheiten gehen zwei Hettich-Transporter auf ihre Reise durch Europa. Besucht werden Unternehmen aus Handwerk, Handel und Industrie. Für Kunden und Partner liegen die Vorteile auf der Hand: Die komplette Belegschaft bekommt Gelegenheit, die wichtigsten Hettich-Innovationen live zu erleben und gleich auszuprobieren – und das direkt vor der eigenen Haustür.

Jetzt rollen sie wieder! „Hettich on tour“ startet 2022 in Deutschland und den Nachbarn in Belgien, Holland, Österreich sowie der Schweiz. Danach stehen erstmals Irland und Skandinavien auf dem Tourneeplan. Im Sommer sind die Fahrzeuge dann im Baltikum, in Polen und dazu noch in Ungarn unterwegs. Stationen in Rumänien, Italien und noch einmal in Deutschland bilden dann im Herbst den Abschluss der diesjährigen Tour.

Das praxisnahe Konzept hat sich seit dem Tour-Start 2020 immer wieder bewährt: Statt großer Trucks setzt Hettich auf normale Transportfahrzeuge mit geringer Stellfläche und dazu auf die eigenen Außendienst-Kollegen als Fahrer. So lässt sich „Hettich on tour“ für alle Beteiligten deutlich flexibler und effizienter planen. Der Nutzen für die Partner steht natürlich im Mittelpunkt: Hettich kommt mit seinen Top-Neuheiten direkt zum Kunden, und bei jedem Besuchstermin lassen sich vom Meister bis zum Auszubildenden wirklich alle Mitarbeiter erreichen, die im Unternehmen Hettich-Produkte verarbeiten. Für den Einsatz unter den besonderen Pandemie-Bedingungen sind die Hettich-Teams entsprechend geschult und ausgestattet. Sie stehen den Kunden vor Ort für alle Fragen bereit und freuen sich auf das direkte Feedback.

Auch das Thema Nachhaltigkeit kommt bei „Hettich on tour“ nicht zu kurz: Um die Energie-Ressourcen bei den Gastgebern zu schonen, können die Tour-Transporter an jeder Station grundsätzlich ohne Stromanschluss auskommen. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach macht die Fahrzeuge autark. Leider lässt sich die Europatour derzeit noch nicht komplett mit E-Transportern durchführen. Bei der Planung und Dispo wird daher sehr bewusst darauf geachtet, die beiden Fahrzeuge möglichst effizient einzusetzen. Das heißt: Möglichst wenige Kilometer für möglichst viele Kundentermine. Kurze Transfers zwischen den Ländern kommen nicht nur den Mitarbeitern zugute, sondern auch der Umwelt.

2022 ist Hettich mit frischen Produkt-Highlights zu den Kunden unterwegs: Gezeigt wird zum Beispiel die neue, individuelle LED-Lichtsignatur für die Schubkasten-Plattform „Avantech You“, ebenso mit dabei sind die funktionalen Schiebetürsysteme „Topline L“, „Wingline L“ und „Slideline M“. Als Auszugsführungen mit höchstem Laufkomfort werden „Actro 5D“, „Actro You“ und „Quadro You“ vorgestellt. Auch der einzigartige Dämpfungskomfort von „Sensys“, dem millionenfach bewährten Drehtürscharnier, kann live ausprobiert werden. In der dunklen Ausführung Obsidian passt „Sensys“ optisch genau zum interessanten Neuzugang im Hettich-Portfolio: „Cadro“, das modulare Aluminium-Rahmensystem, eröffnet neue Gestaltungsfreiheiten für mehr Kreativität im Möbelbau. Und schließlich ist noch „Veosys“ an Bord, das robuste, wetterfeste Edelstahlscharnier von Hettich speziell für Outdoor und Schiffbau.

Die „Hettich on tour“-Fahrzeuge haben in der Winterpause nicht nur ein neues Außendesign erhalten, auch im Innenraum hat sich gestalterisch einiges getan: Durch den weiter optimierten modularen Fahrzeugausbau können nun bis zu sechs Produktneuheiten gleichzeitig präsentiert werden. Das komplette Interieur zeigt sich 2022 deutlich wohnlicher im Design, fast wie eine Messe im Miniformat. Über einen großen Bord-Bildschirm lassen sich ergänzende Informationen für die Kunden direkt einspielen.

Auch die begleitende Kommunikation rund um „Hettich on tour“ wird 2022 weiter ausgebaut: Eine eigene Landingpage https://www.hettich.com/short/afcb2n informiert über den Tourverlauf mit Daten und Stationen. Außerdem stehen hier weiterführende Produktinformationen zur Verfügung. So können interessierte Kunden und Partner die neuen Produkte näher kennenlernen oder sich auf den Tourbesuch vorbereiten, zum Beispiel bei speziellen Fragen zu den Produkten, zur Verarbeitung oder zur Montage. Wo genau „Hettich on tour“ zu Gast ist, wird jeweils auch in der Newsbox auf www.hettich.com bekannt gegeben, und die Teams werden über die Social-Media-Kanäle von Hettich bis zum Herbst über ihre Erlebnisse während der Europa-Roadshow berichten.