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Autor: Möbelfertigung

Präsentiert sich mit Showroom in Guangzhou

Im Rahmen des Internationalisierungsprojekts in China eröffnete Lamigraf einen neuen Showroom in der Stadt Guangzhou. Mit dem neuen Showroom, der Ende 2021 eröffnet wurde, erweitert Lamigraf sein Serviceangebot für Kunden im Süden des Landes, wo sich die größte und wichtigste Möbelproduktion Chinas befindet.

Die neuen Räumlichkeiten verfügen über ein digitales Farblabor, um den Kunden eine schnellere und genauere Farbreproduktion zu ermöglichen, sowie über einen Präsentationsbereich, der so gestaltet wurde, dass er die Corporate Identity von Lamigraf gelungen widerspiegelt und einen einheitlichen Markenauftritt auf der ganzen Welt gewährleistet.

Der Ausstellungsraum bietet eine große Auswahl an Produkten: eine breite Palette an dekorativen Papierdesigns für Möbel und Fußböden sowie andere Produkte wie Kunststofflösungen für Oberflächenbeschichtungen.

Hat das Digitalisierungsteam „Qondac“ verstärkt

Mit der Vernetzungslösung „Qondac“ verfolgt Dürkopp Adler eine klare Digitalisierungsvision für die textilverarbeitende Industrie. Durch Transparenz in den Produktionsabläufen und direkten Zugriff auf Näharbeitsplätze ermöglicht „Qondac“, erhebliche Produktivitätssteigerungen durchzusetzen, die Prozesssicherheit in den Abläufen zu optimieren und die Verwaltung angebundener Maschinen zu vereinfachen. Das dies der richtige Weg ist, beweisen die positiven Rückmeldungen aus laufenden Kundenprojekten, sowie die kontinuierlich steigende Nachfrage am Markt.

Um der Nachfrage gerecht zu werden und auch in Zukunft das digitale Produktportfolio rund um „Qondac“ konsequent weiter auszubauen, hat Dürkopp Adler das „Qondac“-Team zum Anfang des Jahres verstärkt. Mit Marcel-Dominik Rohlfing und Niklas Böckmann verstärken zwei neue Mitarbeiter das Team am Standort in Bielefeld.

Als Head of Digital Products ist Niklas Böckmann für die strategische Ausrichtung und den Ausbau der Digitalisierungssparte verantwortlich.

„Wir freuen uns sehr, dass wir für diese wichtige Position mit Niklas Böckmann einen erfahrenen und kompetenten Mitarbeiter gewinnen konnten.“, so Bernd Bräuer, Director of Sales and Marketing.

Der 31-jährige studierte Wirtschaftsingenieur war zuletzt für die Prozessdigitalisierung im Logistikbereich tätig und verantwortlich. Zuvor war er unter anderem im Maschinenbau und in der Softwareentwicklung tätig und verfügt über mehrere Jahre Erfahrung im Bereich der Digitalisierung.

„Techtextil“ und „Texprocess“ 2022

Stehen mit vielfältigen Innovationen in den Startlöchern

Vom 21. bis 24 Juni 2022 ist es soweit: Die Welt der technischen Textilien und Vliesstoffe sowie der Verarbeitung von textilen und flexiblen Materialen trifft sich endlich wieder auf der „Techtextil“ und „Texprocess“. Mehr als 1.000 angemeldete internationale Aussteller versprechen ein breites Angebot an Neuentwicklungen in allen Produkt- und Anwendungsbereichen. Nach einer dreijährigen Pause freuen sich Aussteller und Besucher:innen auf den persönlichen Austausch.

Textiler Power-Restart: „Techtextil“ und „Texprocess“ warten mit zahlreichen Highlights auf. Besucher*innen sollten das neue internationale Start-up Areal, die Denim Future Factory sowie die Walk-in Foren und Innovation Awards mit Nachhaltigkeitsfokus nicht verpassen. Diskussionen und Vorträge zu hochaktuellen Themen, innovative textile Neuheiten und nachhaltige Ansätze stehen im Mittelpunkt der internationalen Leitmessen.

Internationale Top-Entscheider:innen erwartet ein globales und attraktives Produktangebot auf der „Techtextil“ und Texprocess von über 1.000 angemeldeten Ausstellern aus 45 Ländern. Viele Gemeinschaftsstandteilnehmer und zwölf internationale Länderpavillons runden die Angebotsvielfalt ab. Stark vertreten sind auf der „Techtextil“ unter anderem die Angebote für die Anwendungsbereiche Bau, Mobilität, Gesundheit, Schutz sowie Bekleidung für Sport, Medizin und funktionale Bekleidung. Auf der „Texprocess“ finden sich neueste Maschinen, Anlagen, Verfahren und Dienstleistungen für die Verarbeitung von Bekleidung und Textilien aus unterschiedlichen Produktgruppen wie CAD/CAM, Cutting, Textilveredelung, Näh- und Stickereitechnik oder Produktaufbereitung und Finishing. Wichtige Aspekte sind dabei u.a. Digitalisierung und Effizienzsteigerungen.

„Seit der letzten Ausgabe der ,Techtextil‘ und ,Texprocess‘ im Jahr 2019 haben viele Aussteller intensiv in Forschung und Entwicklung ihrer Produkte investiert. Ihre Neuheiten und Innovationen können sie nun endlich Kund:innen, Entscheidungsträger:innen und der Öffentlichkeit präsentieren.“, erklärt Michael Jänecke, Director Brand Management Technical Textiles & Textile Processing.

Mit Sustainability@Techtextil und Sustainability@Texprocess zieht sich das Thema Nachhaltigkeit durch alle Bereiche der „Techtextil“ und „Texprocess“. Erstmals können Aussteller sowohl bereits zertifizierte als auch bislang nicht zertifizierte nachhaltige Produkte zur Prüfung durch eine unabhängige internationale Jury einreichen. Nach erfolgreicher Analyse werden Aussteller mit nachhaltigen Angeboten auf den Messen kenntlich gemacht. So werden etwa „Techtextil“-Aussteller mit innovativen und nachhaltigen

Fasern, Garnen und Geweben sowie progressiven Verfahren oder „Texprocess“ Aussteller mit neuen Schnitttechnologien, wasserschonenden Färbeverfahren und weiteren zukunftsorientierten Verarbeitungstechnologien erwartet. Zusätzlich diskutiert die Industrie nachhaltige Verarbeitungstechnologien und Textilinnovationen in den Walk-in Konferenzformaten beider Messen: „Techtextil“ Forum und Texprocess Forum. Auch der „Techtextil“ und „Texprocess“ Innovation Award widmen dem Fokusthema eine eigene Kategorie.

Ein besonderes Highlight der „Texprocess“ ist in diesem Jahr die „Denim Future Factory“. Die Denim-Industrie ist der am schnellsten wachsende Markt in der Textil- und Fashionindustrie und hat sich in letzter Zeit maßgeblich weiterentwickelt. Die Sonderschau in Halle 8.0 greift diese Entwicklungen auf und zeigt Innovationen in der Herstellung und Verarbeitung entlang der gesamten textilen Prozesskette und konzentriert sich auf nachhaltige Ansätze in der Denim-Herstellung. Dabei können Besucher:innen neue Prozesse in jedem Produktionsschritt erleben – vom Design, Zuschnitt, Nähen, Stricken und Sticken bis hin zur Veredelung, IT und Logistik.

Erstmalig bieten „Techtextil“ und „Texprocess“ 2022 eine Digital Extension: Aussteller und Besucher:innen sind dadurch sowohl vor Ort in Frankfurt als auch virtuell anzutreffen und können sich in ergänzenden Formaten austauschen. Zu diesen neuen Touchpoints gehören: Matchmaking-Angebote, Round-Tables, Chat-Funktion, 1-zu-1 Videogespräche, digitale Timetables, Konferenzen, Panel-Diskussionen oder Keynotes. Ausstellerangebote, wie Websessions, können live oder on demand gestreamt werden. Die Formate der Messe Frankfurt, wie etwa die Konferenzen, sind zeitversetzt on demand abrufbar. Vom 13. Juni bis 8. August steht das digitale Format allen Besucher:innen, Journalist:innen und Ausstellern zur Verfügung.

Aussteller und Besucher:innen profitieren hier von einer großzügigen und modernen Hallenstruktur. Erstmals finden „Techtextil“ und „Texprocess“ in den Hallen 8, 9, 11 und 12 auf dem Westgelände der Messe Frankfurt statt. Zudem erleichtert die ebenerdige Hallenbelegung der „Texprocess“ die Logistik für Technologieanbieter. Große und schwere Maschinen können künftig einfacher zum entsprechenden Stand transportiert werden.

Parallel richtet die Messe Frankfurt das „Heimtextil Summer Special“, die internationale Leitmesse für Wohn- und Objekttextilien, aus sowie das D2C Neonyt Lab (24.6-26.6.2022), welches als progressive Trendplattform Mode, Nachhaltigkeit und Innovation erlebbar macht. Zeitgleich (20.6.-26.6.2022) findet die Frankfurt Fashion Week statt. Aussteller und Besucher:innen profitieren somit von eine Abbildung der gesamten textilen Wertschöpfungskette auf dem Messegelände und in der Stadt Frankfurt am Main. Von innovativen Textilien und ihrer Herstellung über die Verarbeitung bis hin zum Endprodukt als Heimtextilie oder Fashion-Produkt und dessen Recycling. Mit dem Erwerb eines Tickets können „Techtextil“, „Texprocess“ und „Heimtextil“ gleichzeitig besucht werden.

Jetzt noch anmelden

Am 24. und 25. März findet die fünfte Auflage der „Materials.Cologne – Die Konferenz für Design und Innovation“ statt. Dabei wird sich die Plattform für Wissensaustausch, Dialog und Networking rund um das Thema Materialinnovation mit Zukunftstechnologien, die Entwerfen, Herstellen und Nutzen von Produkten und Räumen stark verändern werden, beschäftigen. Im Live- und Online-Seminar referieren Experten aus Design, Architektur, Industrie und Hochschule. Sie geben Einblicke in neue Materialien und deren Anwendungen, und erklären das Denken dahinter. Live bei der Design Post in Köln können die Referenten, das Team der „Materials.Cologne“ und weitere Teilnehmer zum Wissensaustausch und Networking aber auch direkt getroffen werden. Wer nicht anreisen kann, nutzt die Teilnahme via Zoom.

Im Rahmen der Veranstaltung berichtet der Industriedesigner Thomas Kropp über neueste Erkenntnisse zu 3D-Technologien. Lisa-Marie Reitmaier vom Institut für Bildsame Formgebung an der RWTH Aachen spricht über „Flexible 3D-Blechumformung für freigeformte Gebäudehüllen in Leichtbauweise“. Professorin Barbara Milow vom Institut für Werkstoffforschung Aerogele am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Köln, stellt das Wundermaterial „Aerogel“ vor.  Dipl. Ing. Architekt Claus Fischer und Eckardt M. P. Dauck (Zero Carbon Designs Ltd, Kigali/Ruanda) erörtern die „Case Study IBS Board – das klimafreundliche Wandpanelsystem auf Strohbasis“. Alles interaktiv im Talk und Workshop-Format, persönlich und praxisnah. Weitere Partner sind die Design-Plattform ndion und die „möbel kultur“.

„Gerade in Zeiten großer Krisen ist es wichtig, mit klaren Werten, verbindenden Strategien und konkreten Aktivitäten handlungsfähig zu bleiben. Gemeinsam mit der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH und der Design Post Köln will das Team ,materials.cologne‘ ein deutliches Zeichen von Zusammenarbeit, Dialog und Austausch setzen, damit Design, Material und Innovation dazu beitragen, sozialen, technischen und wirtschaftlichen Fortschritt weiter zu ermöglichen“, betont Martin Beeh, der Initiator und Projektleiter der „Materials.Cologne“. 

Hier geht es zur Anmeldung.

Unternehmen als „TopJob“-Arbeitgeber ausgezeichnet

Creating excellence: Dies ist bei Mafell mehr als ein Mar-kenclaim für Elektrowerkzeuge und Zimmereimaschinen. Es steht für mehr als einen hohen Innovationsgrad und die sprichwörtliche Mafell Qualität „Made in Oberndorf“. Crea-ting excellence ist der Anspruch der Mitarbeiter, der Marke Mafell und des Unternehmens Mafell AG. Dies bestätigt auch die jüngst verliehene Auszeichnung „TobJob“. Dabei werden von den Mitarbeitenden die Arbeitgeber¬qualitäten und die Unternehmenskultur bewertet. „Die Auszeichnung freut uns außerordentlich, weil diese das Ergebnis einer unabhängigen Befragung der Mitarbeitenden ist. Dies drückt die hohe Zufriedenheit und vor allem die starke Identifikation mit der Marke und dem Unternehmen aus“, freut sich Matthias Krauss, Vorstandsvorsitzender der Mafell AG.Die Arbeitgeberanalyse „TopJob“ ist speziell auf mittelständische Unternehmen zugeschnitten. Eine hierfür entwickelte, wissen-schaftlich fundierte Mitarbeiterbefragung bewertet die Arbeitge-berqualitäten und die Unternehmenskultur. Besonders häufig genannt wurden in der Befragung der offene Umgang, das gute Miteinander, die hohe Eigenverantwortung und die starke Identi-fikation. Mit dem Qualitätssiegel „TobJob“ zeichnet das Zentrum für Ar-beitgeberattraktivität, Zeag GmbH, seit 20 Jahren Unternehmen aus, die sich auf bemerkenswerte Art und Weise für eine ge-sunde Arbeitsplatzkultur stark machen. „Arbeitgeberattraktivität ist ein entscheidendes strategisches Thema für jedes Unter-nehmen, das langfristig erfolgreich sein will“, bekräftigt Schirmherr Sigmar Gabriel, der frühere Bundeswirtschaftsminister.Die für Elektrowerkzeuge fast einzigartige Fertigungstiefe von 85 Prozent ermöglicht einem Premiumhersteller wie Mafell in Deutschland die schnelle Umsetzung von Innovationen, die fle-xible Reaktion auf sich ändernde Marktanforderungen und eine geringe Abhängigkeit von Zulieferern. Die nachhaltige Ausprägung ermöglicht es dem Unternehmen, stetig in Innovationen und die Entwicklung neuer Märkte zu in-vestieren. Die langfristig angelegte Unternehmensentwicklung schafft Sicherheit für die Mitarbeitenden und einen steten Auf-bau von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen.

Holzhandel erwartet Lieferengpässe

Der Vorstand des GD Holz hat in seiner letzten Sitzung den Krieg in der Ukraine scharf verurteilt. Alle daran Beteiligten sind aufgefordert, die Kriegshandlungen sofort einzustellen und Verhandlungen mit dem Ziel einer schnellen und friedlichen Lösung zu führen.

Für den Holzimport aus den beteiligten Staaten Russland, Weißrussland und Ukraine stellt sich die Situation bereits jetzt sehr schwierig dar: Die EU hat für Weißrussland einen Importstopp verhängt, der Import ist seit dem 02.03.2022 verboten, bereits unter Vertrag stehende Ware muss spätestens bis zum 04.06.2022 im Binnenmarkt sein. Aus der Ukraine ist derzeit kein Holzimport möglich, die Möglichkeiten für den Import aus Russland werden zunehmend schwieriger. Alle drei Staaten sind wichtige Lieferanten, insbesondere für die Nadelschnittholz, Birkensperrholz, aber auch Laubholz. Ungefähr 10 Prozent des europäischen Nadelschnittholzkonsums kommen aus Russland, die Importe nach Deutschland aus allen drei Ländern betrugen im letzten Jahr ca. 1,4 Mio. FM.  Darüber hinaus ist Russland einer der wichtigsten Produzenten für Birkensperrholz. Aus Weißrussland und der Ukraine kommen nennenswerte Mengen an Eichenholz. Der Import und die Abwicklung der geschlossenen Verträge bedeutet aktuell eine große Unsicherheit, insbesondere die Lieferketten und Transport sind oft schwierig und nicht kalkulierbar. Knappe Verfügbarkeit für alle drei Produktbereiche sind zu erwarten oder schon Realität.

Dabei trifft diese Situation auf einen aufnahmefähigen Markt, die Umsatzentwicklung in den Monaten Januar und Februar wird im GD Holz Vorstand als gut bewertet. Die Nachfrage im Handwerk ist sehr gut, auch andere Abnehmer fragen rege nach.

Der GD Holz Vorstand zeigt sich auch besorgt über die Preisentwicklung vieler Produkte, weiter verursacht durch stark steigende Energiepreise. Das kann beim Bauen mit Holz für den Bauherren zu einer deutlichen Kostensteigerung führen, so der GD Holz Vorstand.

Weiterhin betont der Verband, dass bei aller Bedeutung des Holzimportes aus diesen Ländern für Deutschland und den Binnenmarkt ein schnelles und friedliches Ende des Krieges absolute Priorität hat. Die Unternehmen halten sich dabei strikt an die Vorgaben der EU Kommission und der Bundesregierung zu Entscheidungen über Einschränkung oder Importstopp aus den beteiligten Staaten. Nur ein möglichst schnelles Ende des Krieges kann dazu beitragen, auch die Beschaffungsmärkte für Holz und Holzprodukte zu entspannen und den erforderlichen Beitrag zur Bedarfsdeckung zu leisten.

„Imm Cologne“-Director Claire Steinbrück wechselt in den Food-Bereich

Die Koelnmesse sieht großes Potenzial und internationale Wachstumschancen in ihrem Kompetenzbereich Ernährung und Ernährungstechnologie. Um diesem Wachstum gerecht zu werden, wird der Geschäftsbereich zum 1. Juni 2022 aufgeteilt und von zwei erfahrenen Messemanagern geleitet: Claire Steinbrück, bisher Director der Kölner Einrichtungsmesse „Imm Cologne“, wird Geschäftsbereichsleiterin Ernährungstechnologie. Bastian Mingers wechselt von der Messe Düsseldorf nach Köln und übernimmt den Geschäftsbereich Ernährung.

„Wir freuen uns, dass wir mit Claire Steinbrück und Bastian Mingers zwei erfahrene Messemanager gewinnen konnten“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH. „Sie werden die zukünftigen Geschäftsbereiche Ernährung und Ernährungstechnologie gemeinsam mit ihren Teams weiterentwickeln und ausbauen. Ich bin überzeugt von den internationalen Wachstumschancen für unsere bestehenden Veranstaltungen in diesen Bereichen, aber auch für Premieren wie die ,Anuga Horizon‘.“ Claire Steinbrück und Bastian Mingers folgen auf Anne Schumacher, die das Unternehmen Ende Februar 2022 verlassen hat.

Seit mehr als 15 Jahren ist Claire Steinbrück (39), Im Bild mit Geschäftsbereichsleiter Messemanagement Matthias Pollmann, in verantwortungsvollen Positionen im internationalen Messegeschäft tätig: bei der Messe Frankfurt zuletzt als Stellvertretende Direktorin des Deutschen Pavillon auf der „Expo“ Milano 2015, bevor sie im April 2016 zur Koelnmesse wechselte. Dort verantwortet sie seit August 2018 als Director die Einrichtungsmesse „Imm Cologne“.

„Claire Steinbrück zeichnen ihre strategische Stärke, ihre Erfahrungen im globalen Messegeschäft und ihre konsequente Kundenorientierung aus“, beschreibt Geschäftsführer Oliver Frese, Chief Operating Officer der Koelnmesse. Sie übernimmt zukünftig die Verantwortung für die Kölner Messen „ProSweets Cologne“, „Anuga FoodTec“ und „Euvend & Coffeena“ sowie für das zugeordnete Auslandsportfolio.

Viel Schadholz durch Trockenheit und Insektenbefall 2020

Der Holzeinschlag aufgrund von Waldschäden in Deutschland lag im Jahr 2020 bei 60,1 Millionen Kubikmetern. Das waren drei Viertel (75 %) des gesamten Holzeinschlags von 80,4 Millionen Kubikmetern. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum „internationalen Tag des Waldes“ heute am 21. März 2022 mitteilt, lag der Anteil des Schadholzes 2017 noch bei unter einem Viertel (23 %) des Holzeinschlags. Besonders Nadelbäume litten in den heißen und niederschlagsarmen Sommern der Jahre 2018 bis 2020 unter den schwierigen Bedingungen. So entfielen 2020 knapp 56,6 Millionen Kubikmeter oder 94 Prozent der insgesamt 60,1 Millionen Kubikmeter Schadholz auf Fichten, Kiefern, Tannen, Douglasien und andere Nadelhölzer.

Die regenarmen und zu warmen Jahre 2018 bis 2020 haben dazu geführt, dass die Bäume geschwächt sind und sich kaum regenerieren können. 2018 war mit einem deutschlandweit durchschnittlichen Niederschlag von lediglich 590 Litern pro Quadratmeter das trockenste Jahr seit 1959. Dies geht aus Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor. Die nachfolgenden Jahre 2019 und 2020 haben mit Niederschlägen von unter 750 Litern pro Quadratmeter in Kombination mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von über 10 Grad Celsius die Situation in den Wäldern noch verschärft.

Werden die Bäume nicht ausreichend mit Wasser versorgt, steigt ihre Anfälligkeit für Insektenschäden. Besonders Nadelbäume wie Fichten, Tannen und Kiefern, die oft in Monokulturen gepflanzt werden, fallen so dem Borkenkäfer zum Opfer. Die meisten Borkenkäferarten befallen nur kranke oder abgestorbene Bäume – die besonders verbreitete Art des Buchdruckers hat sich hingegen auf gesunde Fichten spezialisiert. Im Jahr 2020 entfielen daher 99,5 Prozent des durch Insektenbefall bedingten Schadholzes auf Nadelbäume. Das entspricht einem Aufkommen von 43,1 Millionen Kubikmetern an sogenanntem Käferholz.

Durch Wind und Sturm bedingter Schadholzeinschlag liefert vor allem bei Orkanen und Stürmen hohe Einschlagsmengen. In den Jahren von 2010 bis 2020 gab es Spitzenwerte durch Sturmschäden im Jahr 2015 durch Orkan Niklas mit 8,3 Millionen Kubikmetern Schadholz und den Sturm Friederike im Jahr 2018 mit 18,5 Millionen Kubikmetern Schadholz. 2020 fielen 10,2 Millionen Kubikmeter Schadholz durch Sturmschäden an, obwohl die stärksten Orkane des Jahres, Sabine und Victoria, niedrigere Windspitzen als Orkan Niklas oder Sturm Friederike aufwiesen. Geschwächte Bäume sind nicht nur anfälliger für Insekten, sondern leisten auch Stürmen weniger Widerstand.

Die Schadholzkategorie „Schnee/Duft“ beinhaltet sämtlichen Holzeinschlag aufgrund von Schnee, Eis oder Raureif („Duft“, von althochdeutsch Duft als Nebel oder gefrorener Dunst), in dessen Folge Brüche an Ästen und Wipfeln entstehen. Diese Kategorie spielte beim Schadholzaufkommen in den vergangenen Jahren nur eine kleine Rolle. Im Jahr 2020 wurden weniger als 0,3 Millionen Kubikmeter Holz (0,4 % des Schadholzeinschlags) aufgrund von Schnee/Duft eingeschlagen.

„ZOW“

Mai-Termin auch abgesagt – Endgültiges Aus der „ZOW“ scheint besiegelt

Die gesamte Branche befindet sich auf dem Weg in eine neue Normalität. Für die Entwicklung der „ZOW“ und der „Interzum“ zeichnet sich insgesamt eine Fokussierung der Branche auf die „Interzum“ als Weltleitmesse sowie zugleich als zentrale deutsche Plattform ab.

Als Folge dieser disruptiven, durch die Coronapandemie ausgelösten Entwicklung hat die Koelnmesse entschieden die für den 3. bis 5. Mai 2022 geplante „ZOW“ am Standort Bad Salzuflen vorerst auszusetzen, heißt es heute in einer Pressemitteilung. „Die Rahmenbedingungen wie sie sich derzeit für die Branche darstellt bieten leider aktuell keine tragfähige Basis für ein Format wie die ,ZOW‘,“ so Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse. „Dieser Schritt ist uns schwergefallen, besonders vor dem Hintergrund der stets engen und vertrauensvollen Partnerschaft mit dem Möbelcluster in Ostwestfalen“, so der Bereichsleiter weiter. „Nach dieser Entscheidung legen wir jetzt den Fokus auf die ,Interzum‘, die weltweite Leitmesse der Zulieferindustrie. Aber im Sinne eines alten Sprichwortes ,wo eine Tür zugeht, öffnet sich meistens eine neue‘ denken wir schon jetzt auch über neue mögliche Formate im ,Interzum‘-freien Zwischenjahr nach,“ gibt Pollmann auch Raum für neues Denken.

Klingt, als wäre die Traditionsmesse „ZOW“ damit endgültig aus dem Messekalender verschwunden.