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Autor: Möbelfertigung

Deutscher Gemeinschaftsstand auf der „Vietnam Wood“

Unter der Dachmarke „Made in Germany“ präsentieren sich deutsche Ausrüster der Holz- und Möbelindustrie auf der Vietnam Wood gemeinsam den vietnamesischen Kunden. Die Fachmesse findet vom 18. bis 21. Oktober 2022 in Ho Chi Minh City statt. „Die Messe ist die Referenzveranstaltung für den Holzbearbeitungsmaschinenbau in Vietnam. Auch Ausstellungsschwerpunkte wie Beschläge für die Möbelindustrie, Schnittholz und Holzwerkstoffplatten nehmen einen immer größeren Raum auf der Messe ein. Alle relevanten Technologieanbieter werden vor Ort sein. Der inzwischen fünftgrößte Möbelproduzent der Welt zeigt sich in Investitionslaune“, erklärt Dominik Wolfschütz, Marktanalyst im VDMA-Fachverband Holzbearbeitungsmaschinen.

Die Regierung in Vietnam hat ambitionierte Ziele für die lokale Holz- und Möbelindustrie, die ohnehin seit Jahren zweistellig wächst und auf sehr hohem Niveau investiert. So zeigt beispielsweise die Möbelproduktion jährliche Wachstumsraten von 15 Prozent seit 2005. Ein Abflauen der Kurve ist nicht in Sicht. Im globalen Kontext werden mittlerweile rund 3,5 Prozent der Möbel in Vietnam gefertigt. Aber auch in den Bereichen der Pellet-, Holzwerkstoff- und Fußbodenindustrie hat sich das Land zu einem globalen Player entwickelt. „Damit bietet der Markt ein großes Potenzial auch für Lösungsanbieter aus Europa. Der Gemeinschaftsstand ist eine effiziente Möglichkeit, sich den potenziellen Kunden vor Ort mit geringem Aufwand zu präsentieren“, erläutert Dominik Wolfschütz.

Anmeldeschluss für den Gemeinschaftsstand ist der 31. Mai 2022.

Steigert Umsatz auf 1,182 Milliarden Euro

Ein erfolgreiches und gleichzeitig sehr herausforderndes Geschäftsjahr 2021 liegt hinter Beckhoff Automation. Erstmals in seiner fast 42-jährigen Geschichte überschritt der Verler Automatisierungstechnikspezialist die Umsatzmilliarde. Mit einem weltweiten Gesamtergebnis von 1,182 Milliarden Euro steigerte das Unternehmen seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr 2020 um rund 28 Prozent. „Das ist ein richtig gutes Ergebnis, auf das wir sehr stolz sind“, freut sich der geschäftsführende Inhaber Hans Beckhoff. Sein Unternehmen registrierte einen Auftragseingang in nie dagewesener Höhe: „Wir hätten im letzten Jahr durchaus noch weiter zulegen können, doch der Mangel an Bauteilen und auch unsere eigenen Kapazitäten setzen an einigen Stellen Grenzen,“ verdeutlicht Hans Beckhoff die in vielen Bereichen der Industrie angespannte Situation.

Für den deutschen Markt kam Beckhoff auf ein Umsatzplus von etwa 27 Prozent, der Auftragseingang hingegen stieg um mehr als das Doppelte. Ähnliche Tendenzen verzeichnete das Unternehmen auch in vielen anderen Ländern, in denen es seine Produkte vertreibt. „Bis auf ein, zwei Ausnahmen haben wir in 2021 in fast allen Ländern mit eigenen Vertriebsniederlassungen deutlich zugelegt – oft im zweistelligen Prozentbereich“, resümiert der geschäftsführende Inhaber. Er erklärt: „Auch unsere beiden größten Tochterunternehmen in China und den USA sind kräftig zweistellig gewachsen.“ Die Auftragseingänge lagen ähnlich wie in Deutschland auch im Ausland meist deutlich über dem tatsächlichen Umsatzzuwachs.

Die Automatisierungstechnik erlebt derzeit auf der ganzen Welt und über alle Branchen hinweg einen regelrechten Boom. Der Bedarf übersteigt jedoch die Produktionskapazitäten der Zulieferer, die zusätzlich noch durch die globale Pandemie geschwächt werden. Dies zeigt sich für Beckhoff insbesondere durch den Halbleitermangel sowie das Fehlen weiterer elektronischer Bauteile. „Dieser Engpass wird sich wohl auch über das Jahr 2022 weiter fortsetzen“, prognostiziert Hans Beckhoff und ergänzt: „Trotzdem müssen wir uns vorbereiten auf bessere Rohstoffverfügbarkeiten, um Kundenaufträge schnellstmöglich erfüllen zu können. Aus diesem Grund arbeiten wir intensiv an der Erweiterung und Optimierung unseres gesamten Unternehmens – von der Verwaltung über die Entwicklung bis hin zur Produktion.“

Das rasante und dynamische Unternehmenswachstum stellt die Technologiefirma vor große Aufgaben. So wurden bereits Produktionskapazitäten ausgebaut und personelle Ressourcen aufgestockt. Bis Mitte des Jahres wird Beckhoff seine Produktionskapazitäten in Verl und Umgebung um über 50 Prozent im Vergleich zu Anfang 2020 erweitern. „Dazu aktivieren wir unsere letzten Platzreserven und akquirieren weitere Flächen“, berichtet Hans Beckhoff. In einem neu geplanten, interkommunalen Gewerbegebiet der Städte Rietberg und Verl hat Beckhoff jüngst eine 15 Hektar große Fläche in unmittelbarer Nachbarschaft zu bestehenden Liegenschaften erworben. „Hier soll ein Industriepark entstehen, der sowohl Beckhoff Automation als auch unseren 100-prozentigen Tochterfirmen Smyczek und Schirmer, die ebenfalls dynamisch mit uns wachsen, zukünftig Platz für den weiteren Ausbau bietet. In den nächsten zehn Jahren werden hier zumindest zusätzlich 1.000 Arbeitsplätze entstehen“, sagt Hans Beckhoff weiter.

Zeitgleich zu den Erweiterungen in Verl expandiert Beckhoff national und international. In 40 Ländern unterhält das Unternehmen eigene Tochterunternehmen. Dieses engmaschige Netzwerk zur Unterstützung der Beckhoff Kunden wird stetig erweitert. Im baden-württembergischen Balingen wird aktuell für die dort ansässige Vertriebsniederlassung ein Neubau realisiert. Hier entsteht ein vollständig energieautarkes Gebäude, welches Anfang 2023 bezogen wird. In Marktheidenfeld in Unterfranken wird die dort ansässige Motorenfertigung des Tochterunternehmens Fertig Motors erweitert.

Ebenso eröffnete der Automatisierungstechnikspezialist im Geschäftsjahr 2021 ein Büro im litauischen Kaunas, um den dortigen Markt zu bedienen. Das Tochterunternehmen Beckhoff Österreich baut eine neue Zentrale in Bürs. Zeitgleich baut die Beckhoff Schweden ein neues Headquarter und in China soll in der Nähe von Schanghai die erste Fertigungsstätte außerhalb Deutschlands errichtet werden. Dies hat vor allem den Grund, den chinesischen Markt, der mit einem Anteil von mehr als 22 Prozent zu den umsatzstärksten für Beckhoff Automation gehört, besser aus dem eigenen Land heraus bedienen zu können.

Beckhoff Automation ist ein Pionier im Bereich der PC-basierten Steuerungstechnik. Viele heute selbstverständliche Standards in der Automatisierungstechnik wurden von dem ostwestfälischen Familienunternehmen früh erkannt und als Neuerungen erfolgreich in den Markt gebracht.

Zu mehr als 70 Prozent werden die Beckhoff Steuerungen für die Automatisierung im Maschinenbau eingesetzt. Die Leistungsfähigkeit und Intelligenz steigern die Performance der Maschinen und reduzieren gleichzeitig den Energieverbrauch sowie den Ressourceneinsatz.

Weitere Anwendungsfelder finden sich in der Prozesstechnik, der Gebäudeautomation und der alternativen Energiegewinnung. Die Kombination aus IT-Technologie durch die Industrie-PCs und Automatisierung ermöglicht auch in diesen Bereichen vielen Beckhoff Kunden optimierte Lösungen.

Die Steuerungssysteme des Unternehmens zeichnet neben ihrer Leistungsfähigkeit besonders ihre Flexibilität und Offenheit aus. Umfangreiche Software-Bibliotheken für Ablauf- und Bewegungssteuerungen, Regelungstechnik, Messtechnik, Bildverarbeitung, künstliche Intelligenz, Kommunikation, Industrie 4.0 und Edge Computing, kombiniert mit einer modularen robusten Hardware sind die Grundlagen für Anwendungen in vielen wichtigen Zukunftsindustrien auf der ganzen Welt: etwa in Hightech-Geräten der Medizintechnik, in Windenergieanlagen zur nachhaltigen Umwandlung von Wind in elektrische Energie, in Maschinen zur Produktion von Halbleitern, in der Herstellung von Batterien und Solarzellen sowie in der Elektromotorfertigung.

Ruth Prinzmeier ist neue Sustainability Managerin DACH

Nachhaltigkeit steht beim Bodenbelagsunternehmen Interface seit mehr als 25 Jahren im Fokus. Mit Ruth Prinzmeier hat das global agierende Unternehmen jetzt eine neue Ansprechpartnerin für den Bereich Nachhaltigkeit in der DACH-Region. Zu ihren Aufgaben gehört die interne und externe Kommunikation des Nachhaltigkeitsfortschritts von Interface. Sie wird Bauherren, Architekten und Planer in nachhaltigen Bauvorhaben unterstützen. Die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Mitarbeitern steht dabei ebenso im Fokus wie der Austausch zu relevanten Netzwerken und NGOs.

Die Nachhaltigkeitsmanagerin (FHM) und Diplom-Kauffrau bringt fundierte Kenntnisse in der strategischen und operativen Umsetzung von Nachhaltigkeit, Kommunikation und Change-Management mit. Sie hat in verschiedenen Branchen wie der Lebensmittelindustrie und in der Metallzerspanung gearbeitet, in denen Nachhaltigkeit und die Reduktion des CO2-Fußabdrucks bereits eine große Rolle spielten. Als freiberufliche Beraterin hat sie Unternehmen begleitet, Nachhaltigkeit systematisch zu entwickeln und konsequent umzusetzen.

„Bei Interface kann ich mit meiner Arbeit aus dem Vollen schöpfen“, sagt Ruth Prinzmeier. „Es gibt eine klare Strategie, viele innovative Lösungen und alle Mitarbeitenden ziehen konsequent mit. Das Ziel, bis 2040 als Unternehmen CO2-negativ zu werden, ist eine spannende Aufgabe für alle. Ich möchte Bauherren und Architekten inspirieren diesen Weg mitzugehen und Bauprojekte mit nachhaltigen Lösungen zu realisieren.“ Transparente Informationen und messbare Ergebnisse sind ihr dabei besonders wichtig.

„Wir haben uns mit unserer Mission ,Climate Take Back‘ das Ziel gesetzt, aktiv zur Umkehr der Erderwärmung beizutragen. Deshalb betrachten wir Nachhaltigkeit ganzheitlich auf Unternehmens- und Produktebene und über alle drei Scopes.  Wir freuen uns, mit Ruth Prinzmeier eine erfahrene Nachhaltigkeitsexpertin für die DACH-Region gewonnen zu haben, die uns auf unserer Reise begleitet und Bauherren sowie Architekten auf ihrem Weg zu nachhaltigem Bauen unterstützen wird.“, so Anne Salditt, Prokuristin bei Interface.

Ruft zu Spenden für die Ukraine auf

Auch Windmöller schaut mit großer Sorge auf das aktuelle Kriegsgeschehen und die katastrophale humanitäre Situation in der Ukraine. Deshalb möchte das Unternehmen dazu beitragen, dass die Menschen schnellstmöglich dringend benötigte Hilfe erhalten. Dafür sammelt das Unternehmen nun Spenden.
 
Dank der Unterstützung seiner polnischen Niederlassung hat Windmöller sehr gute Kontakte nach Polen und kann direkt dort Hilfe leisten, wo sie dringend benötigt wird. Es geht um die Versorgung der ukrainischen Flüchtlinge. Das gesammelte Geld wird für den Kauf dringend benötigter Artikel eingesetzt, wie zum Beispiel Lebensmittel, Hygieneartikel, Decken, Schulsachen etc.
 
Noch bis Ende dieser Woche kann die Hilfsaktion unterstützt werden:
Windmöller GmbH „Wir wollen helfen“ – Commerzbank Detmold
BIC: COBADEFFXXX                   IBAN: DE70476400510433150000

Die Rolle von Furnier beim Klimaschutz

Holz und Klimaschutz – das gehört untrennbar zusammen. Denn der natürliche, nachwachsende Rohstoff bindet klimaschädliches CO2. Das gilt natürlich auch für Furnier. Doch inwiefern trägt Furnier „aktiv“ zum Klimaschutz bei? Wie nachhaltig werden in Deutschland aktuell Wälder bewirtschaftet? War auch Furnier im Zuge des Holzmangels seit 2020 ein rares Gut? Und mit welchen Holzarten können wir dem Klimawandel begegnen?

Ursula Geismann, Geschäftsführerin der Initiative Furnier + Natur e.V. (IFN) und Axel Groh, geschäftsführender Gesellschafter von Schorn & Groh sowie Vorsitzender der IFN haben sich die Zeit genommen und sind mit Doris Bauer, Redakteurin der „möbelfertigung“ im Vincentz Network, diesen Fragen nachgegangen.

Das Ergebnis ist Möbelfertigung. Der Podcast. Folge#9, der HIER zu finden ist. Am besten gleich reinhören.

Sie haben eine gute Themenidee? Würden gerne mal mit einem Redakteur der „möbelfertigung“ über die Qualität von Möbeln gestern vs. heute oder die unglaubliche Materialvielfalt in Produktionen diskutieren? Dann melden Sie sich bei Redakteurin Doris Bauer, doris.bauer@vincentz.net.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, Ihr Produkt in einem Podcast zu bewerben. Oder auch als Premium-Sponsor bei jedem neu erscheinenden Podcast immer genannt zu werden. Über alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten informiert Sie gerne Hans-Christian Hahn, 040-632018-43, hans-christian.hahn@vincentz.net.

„Automatica“-Trendindex 2022

Industrie will Roboter gegen Risiken einsetzen

Roboter sind gefragte Helfer, um aktuellen Risiken für Unternehmen zu begegnen: Rund 80 Prozent der Industrie-Entscheider halten es für wichtig, am heimischen Standort Komponenten herzustellen, die durch Lieferengpässe fehlen. Ebenso viele Experten sprechen sich für Robotik und Automation aus, um dem verschärften Fachkräftemangel zu begegnen. Das sind Ergebnisse des „Automatica“-Trendindex 2022. Dafür wurden im Auftrag der Weltleitmesse „Automatica“ in Deutschland 100 Fach- und Führungskräfte aus Industrie-Unternehmen befragt, die über den Einsatz von Robotik und Automation entscheiden.

„Die Auftragsbücher der Robotik und Automation sind derzeit gut gefüllt. Disruptionen in den Lieferketten und ein stark steigender Fachkräftemangel sind jedoch ziemliche Bremsklötze“, berichtet Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA-Fachverband Robotik + Automation. „Für die Unternehmen ist es daher eine vordringliche Aufgabe, ihre qualifizierten Mitarbeiter zu halten und neues Fachpersonal zu finden. Eine steigende Automatisierung kann Personalengpässen zusätzlich entgegenwirken.“

Wie die „Automatica“-Umfrage zeigt, wollen die Unternehmen ihre Belegschaft mit Robotereinsatz von gefährlichen, monotonen und schmutzigen Aufgaben entlasten. Gut jeder zweite Industrie-Entscheider bewertet diese Möglichkeit sogar als ein „sehr wichtiges“ Motiv, um sich für den Einsatz von Robotik zu entscheiden. Die große Mehrheit spricht sich zudem dafür aus, mit dem „Kollegen Roboter“ zu automatisieren, um sinkende Mitarbeiterzahlen als Folge des demographischen Wandels auszugleichen (80 Prozent) und gleichzeitig einer Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland entgegenzuwirken (78 Prozent).

„Auf der ,Automatica‘ 2022, der weltweit führenden Messe für Robotik und Automation in München, informieren sich kleine, mittlere und große Unternehmen, wie Industrie-Roboter dabei helfen können, die Wertschöpfung robuster zu machen“, sagt Anja Schneider, Projektleiterin der „Automatica“. „Trends wie ‚Low Cost Robotic‘ und ‚einfache Handhabung‘ führen zu einer Demokratisierung der Robotik und Automation. Die Lösungen der neuesten Generation machen es für Betriebe so einfach und kostengünstig wie noch nie, die Vorteile fortschrittlicher Produktion zu nutzen.“

Für den „Automatica“-Trendindex 2022 wurden 100 Fach- und Führungskräfte in Deutschland befragt, die in Industrie-Unternehmen über Robotik und Automation entscheiden. Die Expertinnen und Experten arbeiten im produzierenden Gewerbe (55%) und der Industrie (45%).

Gregor Baumbusch für weitere fünf Jahre im Amt bestätigt

In seiner Sitzung am 22. März 2022 hat der Aufsichtsrat der Michael Weinig AG Gregor Baumbusch für eine weitere Amtsperiode bis zum 31. Dezember 2027 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt. Im damit unveränderten Vorstand stehen ihm Dr. Georg Hanrath für den Bereich Technik sowie Axel Steiger für das Finanz-Ressort zur Seite. „Das Votum ist eine Anerkennung für die bisherigen Leistungen von Gregor Baumbusch und bedeutet wertvolle Kontinuität für das Unternehmen“, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates Thomas Bach. Für die nächsten fünf Weinig-Jahre sei die Vertragsverlängerung eine entscheidende Weichenstellung: „Wir wissen die großen Aufgaben der Zukunft bei ihm in besten Händen und wünschen ihm allen erdenklichen Erfolg“.

Deutlich verbesserte EPDs

Agiert äußerst nachhaltig: Costentino setzt bei der Produktion von Oberflächen für die Welt der Architektur und des Designs unter anderem auf 100 Prozent Strom aus zertifiziert erneuerbaren Quellen, 99 Prozent wiederverwendetes Wasser aus den Produktionsprozessen und einen einen wachsenden Anteil an Recycling-Rohstoffen. Dementsprechend zeigen die erneuerten Environmental Product Declarations – EPDs weisen alle Umwelteinflüsse eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus aus – für die Produktlinien „Silestone“ und „Dekton“ große Verbesserungen.

So konnte Cosentino mit Einführung der „HybriQ“-Technologie, die am Prinzip der Kreislaufwirtschaft ausgerichtet ist, einen firmeninternen Meilenstein in der Weiterentwicklung von „Silestone“ setzen. Denn die hybride Formulierung besteht heute vor allem aus natürlichen mineralischen Rohstoffen und Recycling-Material, dessen Anteil bei „HybriQ+“ mehr als 20 Prozent beträgt. Mit der neuen Rezeptur wurde zugleich der Anteil kristallinen Siliziums um 50 Prozent, bei manchen Farben bis zu 90 Prozent, reduziert, ohne Einbußen bei der Produktqualität zu haben.

Das belegt die Auditierung durch DNV GL, einem weltweit führenden Zertifizierer, der die technischen Eigenschaften des Produkts sowie die Nachhaltigkeit der Fertigung verifizierte. So zeigt die EPD 2022 im Vergleich zu 2019 unter anderem eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 14,7 Prozent. Der Wasserverbrauch ist 46,1 Prozent geringer. 4,6 Prozent weniger fossile Brennstoffe werden heute verbraucht und 33,7 Prozent weniger Mineralien und Metalle.

Auch bei der Oberfläche „Dekton“ haben sich die Werte deutlich verbessert. Im Vergleich zu 2016 wurden 2022 die CO2-Emissionen um 60,1 Prozent und das Ozon-Abbaupotenzial um 99,5 Prozent reduziert. Die Süßwasser-Eutrophierung sank um 31,8 Prozent und der Verbrauch fossiler Brennstoffe ging um 31,1 Prozent zurück.

Rainer Zumholte und Michael Engelen gehen

Aus persönlichen Gründen wird Rainer Zumholte, seit Juli 2018 Mitglied des Vorstands der Westag AG und zuletzt verantwortlich für Vertrieb & Marketing, zum 31.03.2022 sein Mandat beenden und aus der Westag ausscheiden. Darüber hinaus wird Michael Engelen, seit Juni 2019 Finanzvorstand der Westag, seinen zum 31.05.2022 auslaufenden Vertrag auf eigenen Wunsch nicht verlängern. Die Suche nach einer geeigneten Nachfolge für die Position des Finanzvorstands hat bereits begonnen.

Im Zuge der personellen Veränderungen wird der Vorstand auf zwei Mitglieder verkleinert. Der Bereich Vertrieb und Salvatore Figliuzzi als Leiter Marketing & Strategie werden in Zukunft direkt an den CEO Harald Pichler berichten.

Durch die Bündelung aller die Produktion und Vermarktung betreffenden Funktionen unter dem CEO verspricht sich der europäische Hersteller von Holzwerkstoff- und Kunststofferzeugnissen kürzere Entscheidungswege und damit eine höhere Agilität in einem dynamischen Marktumfeld.

„Wir stellen durch effiziente Entscheidungsstrukturen sicher, dass mit starker Fokussierung auf unsere Kunden und Produkte sowie einer hohen Geschwindigkeit in der Vermarktung unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter gestärkt wird“, so CEO Harald Pichler.