Zum Hauptinhalt springen

Autor: Hahn, Sebastian

Polipol Gruppe

Der DPP als strategisches Kernprojekt

Die Polipol Gruppe ist in vielerlei Hinsicht ein Vorreiter. Auch das Potenzial, das im Digitalen Produktpass liegt, haben die Verantwortlichen früh erkannt. Deshalb ist der erste Use Case bereits umgesetzt. Über den Weg dahin und die nächsten Steps spricht Polipol-CIO und -Prokurist Peter Jürgens im Interview.

möbelfertigung: Herr Jürgens, seit wann beschäftigt sich die Polipol Gruppe mit dem Digitalen Produktpass?

Peter Jürgens: Im Jahr 2023 haben wir erkannt, dass der Digitale Produktpass rechtlich verbindlich für uns wird. Die erste Phase war geprägt durch die Informationsbeschaffung und den Wissensaufbau. Wir haben an allgemeinen Infoveranstaltungen zum DPP teilgenommen, beispielsweise beim DCC oder auf Kongressen anderer Branchen, und uns in technische Themen wie die Asset Administration Shell (AAS) eingearbeitet. Dabei haben wir uns mit inhaltlichen und technischen Herausforderungen beschäftigt und Grobkonzepte erstellt. Das Thema wurde schließlich als strategisches Kernprojekt bei Polipol definiert. Anfangs stand die Erfüllung rechtlicher Anforderungen im Vordergrund, das wirtschaftliche Potenzial des DPP haben wir erst später erkannt.

möbelfertigung: Welche Erkenntnisse haben Sie bisher gewonnen, und wo besteht Ver­besserungsbedarf?

Peter Jürgens: Der Aufbau der IT-Infrastruktur ist komplexer als erwartet. Die Prozesse zur automatischen Generierung der DPPs müssen noch stärker automatisiert und stabil verfügbar gemacht werden. Zudem ist die Qualität und Vollständigkeit der Stammdaten in den Autorensystemen ein zentrales Dauerthema. Selbst die besten Prozesse sind wirkungslos, wenn die zugrundeliegenden Daten nicht stimmen.

Das komplette Interview lesen Sie in der möbelfertigung Ausgabe 5/2025. HIER GEHT ES DIREKT ZUM E-MAGAZIN.

ter Hürne

Geschäftsführer Bernhard ter Hürne verstorben

Der Bodenbelagshersteller ter Hürne trauert um seinen geschäftsführenden Gesellschafter Bernhard ter Hürne. Wie das Unternehmen mitteilte, verstarb er am 30. September 2025 nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren. Er hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne.

Bernhard ter Hürne war eine prägende Figur des Unternehmens und der gesamten Branche. Nach seinem Studium in Münster und einem MBA an der Duke University in den USA kehrte er in seine Heimat Südlohn zurück, um das von seinem Vater Otger 1959 gegründete Familienunternehmen weiterzuführen.

Unter seiner jahrzehntelangen Führung entwickelte sich ter Hürne zu einem der führenden europäischen Hersteller für Parkett- und Fußböden. Mit Weitblick, Mut und Innovationsgeist erschloss er neue Geschäftsfelder und schärfte das Profil der Marke, die heute international für Qualität, Design und Wohngesundheit steht. Am Standort Südlohn beschäftigt das Unternehmen rund 300 Mitarbeitende.

Wegbegleiter erinnern sich nicht nur an den erfolgreichen Unternehmer, sondern auch an den nahbaren und inspirierenden Menschen. Seine rhetorische Brillanz, sein Humor und sein ehrliches Interesse an den Mitarbeitenden machten ihn zu einer respektierten und geschätzten Persönlichkeit. Sein unternehmerisches und persönliches Motto „Mit Mut und Zuversicht“ war für ihn charakteristisch.

Torsten Nienhaus, langjähriges Mitglied der Unternehmensleitung, hat die Geschäftsführung übernommen und steht für Kontinuität in der strategischen Weiterentwicklung. Weitsichtige Investitionen am Standort Südlohn, die ter Hürne in den vergangenen Jahren auf den Weg gebracht hat, sichern die Zukunft des Familienunternehmens.

Bernhard ter Hürne wird als außergewöhnlicher Unternehmer und Mensch in Erinnerung bleiben, der mit seiner Arbeit und seinen Werten weit über das Unternehmen hinaus Spuren hinterlässt.

Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer VDM

Der Druck nimmt zu

Die deutsche Möbelindustrie verzeichnet zur Jahresmitte 2025 ein Umsatzminus von 5,1 Prozent – vor allem der ­Inlandsmarkt schwächelt weiter. Während sich einzelne Segmente wie die Küchenmöbelindustrie vergleichsweise stabil zeigen, bleibt das Konsumklima angespannt. Hoffnung kommt aus dem Ausland: Trotz Zöllen und geopolitischen ­Unsicherheiten legen einzelne Exportmärkte leicht zu.

möbelfertigung: Herr Kurth, leider konnten Sie auf der Wirtschafts-Pressekonferenz am 26. August nur wenige positive Nachrichten verbreiten. Wie ist der Zustand der Möbel­industrie?

Jan Kurth: Wir haben es tatsächlich mit unterschiedlichen Herausforderungen zu tun – einige sprechen sogar von einer „Stapelkrise“. So weit würde ich nicht gehen, aber unsere Branche sieht sich weiterhin schwierigen wirtschaft­lichen Rahmenbedingungen gegenüber: international aufgrund der vielfältigen Auswirkungen der US-Zollpolitik, vor allem aber auf dem Heimatmarkt. Die größte Sorge bereitet unseren Unternehmen das schwache Konsumklima, wie eine aktuelle Verbandsumfrage zeigt.

möbelfertigung: Der Importanteil auf dem deutschen Markt beträgt nun fast 60 Prozent – nach einem kräftigen Sprung in diesem Jahr.

Jan Kurth: Ja, der Importdruck ist enorm hoch und hat einen neuen Höchststand erreicht – vor allem bei Wohn- und Polstermöbeln. Auch das hängt mit den US-Zöllen zusammen; wir gehen insofern von einem Sondereffekt aus. Da die Absatzmöglichkeiten für chinesische Möbel auf dem amerikanischen Markt infolge der Zölle erschwert sind, drängen noch mehr China-­Möbel auf den deutschen Markt als bislang. In der ersten Jahreshälfte stiegen die Einfuhren aus China um rund 25 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Damit steht China für 30 Prozent der deutschen Möbelimporte. Wir sehen natürlich mit Sorge, dass dadurch eine Überflutung des Marktes stattfindet, die den zukünftigen Absatz zusätzlich erschwert.

Das komplette Interview lesen Sie in der möbelfertigung Ausgabe 5/2025. HIER GEHT ES DIREKT ZUM E-MAGAZIN.

Munksjö

Übernahme des Schleifmittelgeschäfts von Ahlstrom abgeschlossen

Munksjö gibt heute bekannt, dass das Unternehmen die Übernahme der Geschäftseinheit Ahlstrom Arches SAS von Ahlstrom France Holding SAS abgeschlossen hat. Das verbindliche Angebot wurde am 7. Juli 2025 angekündigt. Die Transaktion umfasst die Anlagen des Werks in Arches, Frankreich, das sich Ahlstrom und Munksjö seit 2022 geteilt haben, zusammen mit der Geschäftseinheit Schleifpapier, einschließlich aller zugehörigen Betriebe und Mitarbeiter.

Munksjös Dekor-Geschäftsbereich entwickelt und produziert eine breite Palette von Dekorpapieren, die die Oberflächen von Holzwerkstoffplatten veredeln und langlebige sowie optisch ansprechende Lösungen für Möbel, Bodenbeläge und andere Innen- und Außenmaterialien schaffen. Der Schleifpapier-Geschäftsbereich bietet ein umfassendes Portfolio von Papierträgerprodukten, einschließlich lateximprägnierter und -beschichteter Papiere, Schwergewichtspapiere für Schleifpapierträger und Hochleistungspapiere für andere Anwendungen.

Durch die Hinzufügung des Schleifpapier-Geschäfts erweitert Munksjö sein Portfolio über Dekorpapiere hinaus in den Bereich hochleistungsfähiger Spezialpapiere und baut dabei auf einer gemeinsamen Technologieplattform auf. Dieser Schritt stärkt Munksjös strategische Position als zuverlässiger Partner für innovative Papierlösungen und unterstützt das langfristige Ziel, nachhaltigen Wert sowohl für Kunden als auch für Mitarbeiter zu schaffen.

„Ich freue mich sehr, das Schleifpapier-Geschäft und seine talentierten Mitarbeiter bei Munksjö willkommen zu heißen“, sagt Manfred Bracher, CEO von Munksjö. „Diese Übernahme erweitert unser Portfolio und baut gleichzeitig auf der gemeinsamen starken Technologieplattform auf. Die Erfahrung und das Fachwissen der Mitarbeiter in Arches werden sowohl das Schleifpapier- als auch das Dekor-Geschäft stärken, Munksjös langfristige Wachstumsziele unterstützen und unseren Kunden mehr Wert liefern.“

Ima Schelling Group

Weltweit die erste Anlage ihrer Art

Die Firma Grauthoff investierte in eine vollautomatische Losgröße-1-Anlage zur variablen Fertigung ­hochwertiger Türen. Die derzeit weltweit einzige Anlage mit Diodenlaser für die optische Nullfuge in allen Falzvarianten entstand in enger, partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Ima Schelling.

Kern der neuen Bearbeitungsanlage zum Formatieren und Kantenbearbeiten von Türen ist eine 1,5-seitige Türfalzmaschine vom Typ „Combima“ mit Diodenlaser und Verleimteil für zwei Klebstofffarben- und -arten, die im automatischen Wechsel zum Einsatz kommen. „Diese Kombination gibt es exklusiv nur bei uns“, sagt Dennis Reddig, Product Manager Edgebanding bei Ima Schelling. Damit ist die Maschine in der Lage, jede Art von Tür zu bearbeiten.

Das Besondere: Die Laserbekantung, die bislang nur für stumpf einschlagende Türen mit geraden oder bis 3 Grad schrägen Kanten zur Verfügung stand, kann jetzt auch bei allen anderen Falzvarianten – selbst bei Doppelfälzen mit einer 2-Millimeter Kunststoffdickkante – genutzt werden.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der möbelfertigung Ausgabe 5/2025. HIER GEHT ES DIREKT ZUM E-MAGAZIN.

Institut für Holztechnologie Dresden

Neuentwicklung von Formteilen jetzt einfacher

Die Herstellung von Formteilen wie beispielsweise Sitzschalen aus Sperrholz ist eine inzwischen bewährte Technologie. Die Entwicklung neuer Formen stellt dabei einen aufwändigen Prozess dar. Dabei muss immer gewährleistet sein, dass im fertigen Formteil keine die Qualität negativ beeinflussenden Materialschädigungen wie bspw. Risse oder Schubfalten auftreten. Um den Aufwand für die Konstruktion und den Bau neuer Gesenke zu mindern, wurden am IHD in Dresden in Zusammenarbeit mit der Danzer Deutschland GmbH Möglichkeiten untersucht, Formabweichungen zur Zielgeometrie von Sperrholzformteilen vorherzusagen und durch diese Vorhersage auf Basis von funktionalen Zusammenhängen zwischen Presswerkzeug und -prozess, Materialeigenschaften und -qualität sowie der Furnierschichtenanordnung, -ausrichtung und -dicke das Auftreten von Materialschädigungen wie Schubfalten- und Rissbildung deutlich zu vermindern.

Dabei kam als Werkzeug die Simulation/Modellierung in Form der Finite-Elemente-Methode (FEM) zum Einsatz. Mit Hilfe der Modellierung des Materials wurden die ablaufenden Prozesse simuliert und das resultierende Materialverhalten analysiert, um die Ursachen der Materialschädigung zu identifizieren (Abbildung 1). Hierzu wurden verschiedene Modellparameter variiert, um deren Einfluss auf das Strukturverhalten zu untersuchen und die Struktur bzw. den Prozess hinsichtlich einer geringeren Schadenseintrittswahrscheinlichkeit zu optimieren. Die Ergebnisse der Simulationen wurden anschließend durch Versuche im Technikumsmaßstab sowie im industriellen Versuch bei der Firma Danzer validiert.

Vorgehensweise und Ergebnisse

Bei der Herstellung von komplexen, doppelt gekrümmten Sperrholzformteilen kommt es zu unterschiedlichsten Fehlerbildern. Zur Identifizierung der auftretenden Fehler wurde eine Fehleranalyse durchgeführt. Grundlage dafür bildete ein Datensatz, der im Rahmen eines kontinuierlichen Qualitätsmanagements erhoben wurde. Entsprechend der Datenanalyse lag der Fokus auf den Fehlerbildern Risse, Falten und Rückverformungen. Die jeweilige Schadensursache sollte mittels der richtungsabhängigen Spannungsanalyse und Verformungsanalyse in der Simulation untersucht werden.

Den kompletten Beitrag lesen Sie in der möbelfertigung Ausgabe 5/2025. HIER GEHT ES DIREKT ZUM E-MAGAZIN.

VHK Möbelindustrie
Verbände der Deutschen Möbelindustrie

Begrüßen Klarstellung zu US-Zöllen auf Möbel

Die deutsche Möbelindustrie begrüßt die Mitteilung des Weißen Hauses, der zufolge die neuen Zölle auf Küchen- und Polstermöbel nicht für Einfuhren aus der Europäischen Union gelten werden. „Zumindest bei der Zollhöhe herrscht in diesen volatilen Zeiten erst einmal Klarheit. Wir sehen zwar auch in den 15- Prozent-Zöllen eine große Belastung für unsere Branche, erhoffen uns aber Planungssicherheit“, sagte Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie (VDM/VHK). „Die Unternehmen der deutschen Möbel- und Küchenmöbelindustrie möchten das US-Geschäft gerne weiter vorantreiben.“ 

In seiner Erklärung vom 29. September 2025 verkündete US-Präsident Donald Trump Importzölle auf Küchen- und Polstermöbel in Höhe von zunächst 25 Prozent ab 14. Oktober 2025. Zum 1. Januar 2026 sollen die Einfuhrzölle für Länder ohne Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten auf 30 Prozent für Polstermöbel und auf 50 Prozent für Küchenmöbel steigen. Diese Zollsätze gelten aber nicht für Wirtschaftsräume mit bilateralen Handelsabkommen mit den Vereinigten Staaten wie EU, Japan und Vereinigtes Königreich. Für die meisten Möbelimporte aus der EU gilt somit weiterhin der Ende Juli im Handelsabkommen vereinbarte Zollsatz von 15 Prozent. 

Die Vereinigten Staaten stellten im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von rund 250 Millionen Euro den zehntgrößten Exportmarkt für die deutsche Möbelindustrie dar. Ein wichtiges Instrument zum Ausbau der Aktivitäten deutscher Hersteller auf dem US-Markt sei der deutsche Gemeinschaftsauftritt auf der amerikanische Küchen- und Badfachmesse KBIS, der im kommenden Jahr zum fünften Mal in Folge organisiert werde, berichtete Kurth. Veranstaltet wird die KBIS von der nordamerikanischen National Kitchen and Bath Association (NKBA) mit Sitz in Bethlehem, Pennsylvania. 

„In dieser für unsere Branche unsicheren Zeit stehen wir weiterhin zu unseren Partnern in Deutschland“, sagte Bill Darcy, Global President und CEO der NKBA. „Hier in Nordamerika wissen wir den Wert deutscher Produkte zu schätzen und werden alles in unserer Macht Stehende tun, um die enorme Fachkompetenz, die Deutschland Privatkunden auf der ganzen Welt bietet, bestmöglich zu unterstützen und zu fördern.“ 

Die NKBA prüfe derzeit die Auswirkungen der neu angekündigten Zölle auf ihre 228 Milliarden Dollar schwere Branche. Die NKBA vertritt Wohnraumdesigner, Bauunternehmer, Umbauspezialisten, Hersteller, Händler und Einzelhändler. „Mit diesem breiten Spektrum an Branchenexperten werden wir unsere Produktionspartner in den Vereinigten Staaten und Kanada sowie in Deutschland, Italien, Brasilien und weltweit weiterhin unterstützen und Wachstumsfelder identifizieren“, sagte Darcy. Eines sei sicher: „Die 55.000 Mitglieder der NKBA sind widerstandsfähig. Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, sie zu stärken und ihnen die Ressourcen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigen, um Stabilität und Wachstum für ihre Kunden und Mitarbeiter zu schaffen.“

Holz4home

E-Commerce am klassischen Wettbewerb vorbei

Der Online-Handel mit Möbeln hat sich spätestens seit der ­Corona-Pandemie extrem vom klassischen Handel ent­koppelt. Einer der Gewinner dieser Entwicklung ist ­holz4home. Kernprodukt des Unternehmens aus Melle sind Tische aus Massivholz. Der 24-jährige Geschäftsführer Lukas Bergen ­erklärt im Interview, wie und warum das Business komplett ohne Holz-Background funktioniert und wie holz4home mittelfristig auf einen Umsatz von 50 bis 100 Mio. Euro wachsen will.

möbelfertigung: Herr Bergen, holz4home ist eine Ausgründung aus der Schäfer Group. Nehmen Sie uns mit in die Anfänge…

Lukas Berger: Startpunkt war die Schäfer GmbH, ein Hersteller für Paletten aus Holz. Von dort kommen auch die Kontakte zu Lieferanten aus Osteuropa, vor allem aus der Ukraine. Einer dieser Lieferanten stellt Möbel her und kam mehrfach mit der Idee auf uns zu, gemeinsam den deutschen Markt anzugehen.

Einige Jahre blieb es eine Idee, aber schließlich entschied man sich doch, Möbel online zu vertreiben. Zu diesem Zeitpunkt war ich aber noch nicht Teil des Unternehmens.

Das Ganze begann in Corona-Zeiten, als der Online-Handel mit Möbeln boomte. Es passte zeitlich also einfach, sogar viel besser, als erwartet. Beide Partner erkannten das große Potenzial. Verkauft wurde zwar mit holz4home als Marke, das war damals aber noch kein eigenes Unternehmen.

möbelfertigung: Was ist die größte Herausforderung im E-Commerce?

Lukas Bergen: Zufriedene Kunden dazu zu bringen, eine Bewertung abzugeben. Das ist immens wichtig, aber die meisten Leute schreiben sich verständlicherweise eher Frust von der Seele, wenn sie eben nicht zufrieden sind. Gute Bewertungen sind aber unglaublich wichtig.

Dazu gehört, den Kunden klarzumachen, dass auch hinter den Produkten und Unternehmen im Internet Menschen stehen. Es ist erstaunlich, in welchem Ton im Internet mit Service-Mitarbeitern gesprochen wird. Aber unabhängig davon hilft es, wenn die Kunden verstehen, dass wir auf gute Bewertungen angewiesen sind.

Das komplette Interview lesen Sie in der möbelfertigung Ausgabe 5/2025. HIER GEHT ES DIREKT ZUM E-MAGAZIN.

Hueck Folien

Christoph Steger tritt Posten als CEO an

Hueck Folien hat Christoph Steger mit Wirkung zum 1. Oktober 2025 zum Geschäftsführer ernannt. Der international erfahrene Manager folgt auf Dr. Martin Bergsmann, der das oberösterreichische Technologieunternehmen mehr als 14 Jahre lang erfolgreich geführt und es zu einem der weltweit führenden Anbieter optisch anspruchsvoller und funktionaler Oberflächenbeschichtungen transformiert hat.

Bewährte Führungskraft mit internationaler Expertise
Dr. Steger bringt über zwei Jahrzehnte Führungserfahrung in der globalen Geschäftsentwicklung und strategischen Wachstumsinitiativen mit. „Ich freue mich darauf, mit dem außergewöhnlichen Team von Hueck Folien zusammenzuarbeiten, um die nächste Entwicklungsphase des Unternehmens zu gestalten und unsere Marktposition weiter zu stärken“, sagte Steger. „Die Kombination aus technologischer Innovation, nachhaltiger Produktion und globaler Marktführerschaft schafft einzigartige Wachstumschancen, die wir systematisch nutzen werden.“

Strategische Ausrichtung auf Wachstumsziele
Stegers umfassende Expertise in Innovation, Nachhaltigkeit und globaler Expansion passt perfekt zur strategischen Ausrichtung von Hueck Folien. Das Unternehmen hat sich als globaler Marktführer in seinen Kernmärkten Security, Labeling und Design etabliert.

Kontinuität sicherstellen und gleichzeitig zukünftiges Wachstum vorantreiben
„Mit Dr. Steger haben wir einen international erfahrenen Manager gewonnen, der das Unternehmen mit strategischer Vision und frischer Dynamik erfolgreich voranführen wird“, sagte Konstantin Thomas, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Seine bewährte Erfolgsbilanz bei der Führung globaler Organisationen, kombiniert mit seinem tiefen Verständnis für Innovation und Nachhaltigkeit, macht ihn zur idealen Wahl für die Erreichung unserer ehrgeizigen Wachstumsziele.“

Dieser Führungswechsel unterstreicht Hueck Foliens Engagement sowohl für Kontinuität als auch für zukunftsorientierte Strategie. Steger wird die erfolgreiche Wachstumsstrategie des Unternehmens vorantreiben und gleichzeitig neue Prioritäten setzen – insbesondere beim Ausbau internationaler Marktpositionen, der Vorantreibung der ökologischen Transformation und der Digitalisierung von Produktionsprozessen.