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Autor: Hahn, Sebastian

Interprint Spanien

Mit neuer Führungsspitze

Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 werden Genaro Souto und Leszek Reginis zu Geschäftsführern von Interprint Spanien ernannt. Während Souto seit 2001 im Unternehmen tätig ist und für Finanzen und Verwaltung verantwortlich ist, verfügt Reginis über langjährige Erfahrung in der Branche, insbesondere in den Bereichen Vertrieb und Marketing. Beide werden das Unternehmen gemeinsam leiten, wobei jeder für bestimmte Funktionsbereiche verantwortlich ist und sich mit seinem Fachwissen und seiner Vision in das Führungsteam einbringt.

Diese duale Führungsstruktur markiert einen neuen Abschnitt für Interprint Spanien, der darauf abzielt, die Marktposition weiter zu stärken und Innovation und operative Exzellenz voranzutreiben.

Martijn Huisman wird Ende Dezember 2025 von seiner Position als Geschäftsführer von Interprint Spanien zurücktreten, um sich voll und ganz auf seine Rolle als Chief Marketing Officer der Interprint Group zu konzentrieren.

Schorn & Groh

Besuch von Baden-Württembergischem Minister Peter Hauk

Die Schorn & Groh GmbH hat gemeinsam mit der NUO GmbH und den Deutschen Instituten für Textil- und Faserforschung (DITF) Denkendorf das Innovationsprojekt „FlexHolz“ erfolgreich abgeschlossen. Vom Ergebnis überzeugte sich Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, anlässlich eines Besuches bei dem renommierten Karlsruher Furnierunternehmen.

FlexHolz setzt neue Maßstäbe in der nachhaltigen Werkstofftechnik. Das Projekt wurde im Rahmen des BIPL-BW Innovationsprogramms des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg gefördert und gilt als Vorzeigeprojekt der regionalen Bioökonomie. Ziel war es, den Echt-Holz-Verbund „NUO“ weiterzuentwickeln und vollständig auf nachwachsende Rohstoffe zu setzen. Das Material kombiniert Holzfurnier aus nachhaltiger Forstwirtschaft mit einem stabilisierenden Gewebe aus Hanf- oder Zellulosefasern. Statt synthetischer Klebstoffe kommt ein thermoplastischer Film auf Basis von Lignin zum Einsatz – einem natürlichen Polymer, das als Nebenprodukt der Holzverarbeitung anfällt und erstmals stofflich genutzt wird. Ein Highlight ist die mikrofeine Lasergravur der Holzoberfläche, die dem Material außergewöhnliche Flexibilität und angenehme Haptik verleiht. Die Strukturierung bietet zudem schallabsorbierende Eigenschaften – ideal für Anwendungen im Innenausbau.

Forschung trifft Praxis

Seit Projektstart im Oktober 2022 arbeiteten die DITF an der Entwicklung des Lignin-Klebstoffs, während Schorn & Groh und die NUO GmbH die industrielle Umsetzung vorantrieben. Hanfgewebe überzeugte in Tests durch hohe mechanische Stabilität und ökologische Unbedenklichkeit. Das thermoplastische Verpressen mit Ligninfolie – produziert von Jura-Plast – führte zu großformatigen, belastbaren Verbundplatten. FlexHolz ist vollständig kompostierbar und zeigte in Langzeittests auch unter Feuchte- und Wärmeeinfluss hohe Formstabilität und Reißfestigkeit. Damit eignet sich das Material für anspruchsvolle und langlebige Anwendungen.

Projekt wird politische Anerkennung zuteil

Ende September 2025 informierte sich Minister Peter Hauk MdL bei einem Besuch in Karlsruhe-Hagsfeld über das Projekt. Er zeigte sich beeindruckt: „Es ist äußerst erfreulich, dass im Rahmen des BIPL-BW Innovationsprojekts und durch die Zusammenarbeit der Partner solch vielversprechende Ergebnisse erzielt werden konnten“, erklärte Minister Hauk. „Projekte wie FlexHolz zeigen beispielhaft, wie Forschung, Handwerk und Industrie gemeinsam Lösungen entwickeln können, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich überzeugen.“ Zugleich warb der Minister für den Innovationspreis Bioökonomie Baden-Württemberg.

Marktreife ist erreicht

Die ersten Demonstratoren wurden bereits gefertigt und besonders die Automobilindustrie und die Möbelbranche zeigen großes Interesse an dem flexiblen, dekorativen und nachhaltigen Werkstoff. „Wir sind stolz darauf, gemeinsam mit unseren Partnern einen Werkstoff geschaffen zu haben, der nicht nur nachhaltiger ist, sondern auch industriell funktioniert“, so Rolf Loose-Leonhardt, Geschäftsführer bei Schorn & Groh und NUO. „FlexHolz beweist, dass sich ökologische Verantwortung und technische Innovation nicht ausschließen, sondern verstärken.“

Beitrag zur Bioökonomie

FlexHolz nutzt regionale Rohstoffe, verkürzt Transportwege und vermeidet fossile Bestandteile. Besonders innovativ ist die stoffliche Nutzung von Lignin, das weltweit in Millionen Tonnen anfällt und bislang meist energetisch verwertet wurde. Mit FlexHolz wird daraus ein funktionaler Bestandteil eines langlebigen Werkstoffs – ein echter Beitrag zur CO₂-Reduktion und Kreislaufwirtschaft. IFN/DS

Thaddäus Rohrer

Investorenprozess für Decor Druck Leipzig GmbH gestartet

Für die Decor Druck Leipzig GmbH, einen führenden Spezialisten für hochwertige Dekorfolien, wurde der Investorenprozess gestartet. Das Amtsgericht Leipzig hatte am 21. Oktober 2025 das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet und Rechtsanwalt Christian Krönert von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Nach Stabilisierung des Geschäftsbetriebs und ersten Sanierungsmaßnahmen wurde die Thaddäus Rohrer & Co. GmbH (Werl) gemeinsam mit der ADWIN Consulting GmbH (Bonn) mit der Durchführung eines strukturierten M&A-Prozesses beauftragt. Ziel ist die übertragende Sanierung und langfristige Fortführung des Traditionsunternehmens.

Tradition und Technologiekompetenz

Die 1963 gegründete Decor Druck Leipzig GmbH zählt zu den etablierten Anbietern von Dekorfolien für Möbel, Paneele, Türen und Leisten. Mit rund 50 Mitarbeitenden und moderner Maschinenausstattung bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Oberflächenlösungen für den Möbel- und Innenausbau.

Besondere Stärken liegen im Druck von erhabenen und negativen Synchronporen, in UV-Lackierungen für verschiedene Materialien sowie in der Produktion hochwertiger Uni-Flächen mit Anti-Finger-Print-Technologie. Decor Druck Leipzig verbindet Manufakturqualität mit industrieller Effizienz und Innovationskraft.

Investorenprozess eröffnet

Interessierte Investoren können ab sofort ihr Interesse bekunden. Nach Unterzeichnung einer Vertraulichkeitsvereinbarung (NDA) erhalten sie Zugang zu einem elektronischen Datenraum mit detaillierten Unternehmensinformationen.

Der Prozess sieht eine übertragende Sanierung im Wege eines Asset Deals vor.
Indikativer Angebotsschluss ist Ende Dezember 2025, das Signing/Closing wird zum 31. Januar 2026 angestrebt.

Lambert

Hat Insolvenz angemeldet

Wie das Funke-Medienportal NRZ.de mitteilt, hat Lambert, Möbelhändler aus Mönchengladbach, Insolvenz angemeldet. Der Antrag ist dem Bericht nach bereits im August gestellt worden und wird aktuell vom zuständigen Amtsgericht überprüft.

Kathrin Kamm übernimmt Marketingleitung

Seit dem 1. November 2025 hat der Eppinger Maschinen- und Anlagenbauer Dieffenbacher eine neue Marketingleitung. Kathrin Kamm hat die Aufgabe von Dirk Eisenmann übernommen, der auf eigenen Wunsch zum 31. Dezember 2025 aus dem Unternehmen ausscheidet.

Eisenmann war seit dem 1. März 2016 als Head of Marketing bei Dieffenbacher tätig und möchte sich nun neuen beruflichen Herausforderungen stellen. „Wir danken Dirk Eisenmann für nahezu ein Jahrzehnt voller Engagement, Kreativität und vertrauensvoller Zusammenarbeit“, so Dieffenbacher-CEO Christian Dieffenbacher. „Unter seiner Leitung hat sich unser Marketing, unsere Marke und damit unser globaler Auftritt auf allen Märkten strategisch weiterentwickelt – dafür gebührt ihm große Anerkennung.“

Zu den zahlreichen Meilensteinen in Eisenmanns mehr als neunjähriger Tätigkeit für Dieffenbacher zählen die strategische Neuausrichtung der Marke Dieffenbacher, die Einführung des Smart-Plant-Konzepts Cebro sowie die Neugestaltung des Employer Brandings. Auch über seine Marketing-Aufgaben hinaus hat Eisenmann das Unternehmen geprägt, unter anderem bei der Entwicklung und Einführung der unternehmensweiten Nachhaltigkeitsprämissen, insbesondere der ESG-Themenbereiche (Environmental, Social, Governance).

Seit dem 1. November liegt die Verantwortung für den Bereich Marketing bei Dieffenbacher nun bei Kathrin Kamm. Kamm ist seit Juni 2022 als Marketing Managerin bei Dieffenbacher tätig und übernahm im November 2024 zusätzlich die Aufgabe als stellvertretende Marketingleiterin. Vor ihrer Tätigkeit bei Dieffenbacher sammelte sie umfangreiche Marketingerfahrung auf Agenturseite.

VDMA, ZVEI, BAVC, BDWi, BGA, Mittelstandsverbund

Wirtschaftsverbände fördern zügige Umsetzung des versprochenen Bürokratieabbaus

Nach mehr als einem Jahr voller politischer Versprechungen zum Bürokratieabbau, aber ohne wirksame Entlastung, wenden sich neun führende Wirtschaftsverbände in einem offenen Brief an EU- und Bundespolitik. Sie reagieren damit entsetzt darauf, dass der zuvor ausgehandelte Kompromiss zum sogenannten Omnibus zur Vereinfachung von Berichts- und Sorgfaltspflichten (Omnibus I) im Oktober im Europäischen Parlament scheiterte.

Die Verbände – BAVC, BDWi, BGA, DER MITTELSTANDSVERBUND, Gesamtmetall, Stiftung Familienunternehmen und Politik, VCI, VDMA und ZVEI – kritisieren das vorläufige Scheitern im Parlament als fatales Signal an die europäische Wirtschaft: Der dringend erwartete und auf allen politischen Ebenen mehrfach in Aussicht gestellte Bürokratieabbau werde damit erneut vertagt. „Die Unternehmen brauchen endlich Planungssicherheit, praxistaugliche Regeln und eine Reduktion auf das Nötigste, statt weiterer Unsicherheit“, heißt es in dem Schreiben.

Das Omnibus-Paket I gilt als zentraler Baustein, um die Überregulierung in der Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und der Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) zu korrigieren. Beide Regelwerke führen in ihrer bisherigen Form zu einem unverhältnismäßig hohen Aufwand, der Unternehmen überfordert.

Die Verbände fordern die europäischen Gesetzgeber auf, zügig zu einer tragfähigen Lösung zu kommen. In der kommenden Plenarsitzung müsse das Europäische Parlament ein klares Signal für Verlässlichkeit und Handlungsfähigkeit senden. „Ohne Entlastung droht der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft ein bleibender Schaden“, wird im Brief abschließend appelliert.

Den vollständigen Wortlaut des offenen Briefes finden Sie hier.

Finkemeier Holding

Neue Führungskräfte und Zukunftsagenda

Mit der Gründung der Finke­meier Holding hat die Inhaberfamilie Finke­meier die Weichen für die Zukunft der Unter­nehmensgruppe gestellt. Ziel ist es, die Nachfolge langfristig zu sichern, zentrale Funk­tionen zu bündeln und die strategische Steuer­ung über alle Gesellschaften hinweg zu stärken.

Seit der Gründung vor zwei Jahren wurde die Holding sukzessive aufgebaut, Strukturen wurden definiert und Verantwort­lichkeiten neu geordnet. Nun werden die Veränder­ungen sichtbar: Neue Kompetenzfelder innerhalb der Holding, eine moderne C-Level-Struk­tur bei Häcker sowie die Einbindung der nächsten Generation markieren den Beginn einer neuen Phase in der Weiterentwicklung des Familienunter­nehmens.

Strategische Rolle der Holding

Die Holding übernimmt innerhalb der Unternehmensgruppe zen­trale Aufgaben in den Be­reichen Vision & Strate­gie, Finanzen & Steuern sowie Kultur & Kommunikation. Damit wird die gesamte Organi­sation flexibler, effizienter und handlungs­fähiger – bei gleichzeitiger Bewahrung der Fundamente. „Häcker bleibt, was es ist – eine starke, eigen­ständig geführte Gesell­schaft. Die Holding erweitert unseren Handlungsspiel­raum, damit wir die gesamte Gruppe zukunftssicher aufstellen können“, so Jochen Finkemeier, geschäfts­führender Gesell­schafter.

Doppelstrategie für Wachstum und Resilienz

Die Finkemeier Holding verfolgt im Rahmen der Mittelfristplanung eine klare Doppelstrategie:

  • Stärkung des Kerngeschäfts von Häcker mit dem Ziel, die Marktposition weiter auszubauen.
  • Investitionen in neue Märkte und Geschäftsfelder, um Diver­si­fikation, Wachstum und Resilienz langfristig zu sichern.

Alle Tochtergesellschaften zahlen auf diese Strategie ein, sodass die Gruppe insgesamt robuster, internationaler und zukunftsfähiger auftritt.

Kompetenzfelder der Holding

Die Finkemeier Holding ist das strategische, klar strukturierte Dach der Unternehmensgruppe. Sie gliedert sich in drei Kompetenzfelder, die jeweils zentrale Aufgaben und Verant­wortlichkeiten bündeln:

  • Finance, Family Office, Kultur & Kommunikation (unter Leitung von Jochen Finkemeier) – Hier werden Finanzen, Controlling, Steuern, Immobilienmanagement sowie Fragen zu Werten, Nachhaltigkeit und Kommuni­kation zusammengeführt.
  • Strategy & Business Development (unter Leitung von Stefan Möller) – Dieser Bereich konzentriert sich auf Investitionen, Innovationen und den Ausbau neuer Geschäftsfelder.
  • OPEX & Consulting (ebenfalls unter Leitung von Stefan Möller) – Im Fokus stehen die Steuerung der internationalen Gesellschaften, Prozessoptimierungen sowie die Erschließung von Konzernsynergien.

Die fünfte Inhabergeneration tritt ins Unternehmen ein

Mit dem Einstieg von Jan Finkemeier als Geschäftsführer bei Häcker zum 1. November 2025 übernimmt die fünfte Gene­ration erstmals operative Verantwortung im Familienunter­neh­men. Als Chief Digital Officer (CDO) wird er die digitale Trans­formation strategisch und operativ vorantreiben – unterstützt von erfahrenen Kolleginnen und Kolle­gen aus dem Ma­nagement. Jochen Finkemeier: „Dass mit Jan nun die fünfte Generation in unser Familienunter­nehmen eintritt, erfüllt mich mit großem Stolz. Es zeigt, dass unsere Werte und unsere Leidenschaft für Häcker auch in der Gen Z weiterleben. Für mich ist das ein starkes Zeichen von Kontinui­tät und Verbundenheit und zugleich ein wichtiger Schritt, um die erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens auf Dauer zu sichern.“

Neue C-Level-Struktur bei Häcker

Parallel zur Holding wurde auch die oberste Führungsebene von Häcker weiterentwickelt. Ab dem 1. November 2025 wird eine soge­nannte C-Level-Struktur umgesetzt, die internationaler Standard ist, klare Verantwort­lichkeiten schafft und die Unternehmens­führung auf mehrere kompetente Schultern verteilt:

  • Chief Operating Officer (COO) – Stefan Möller steuert die operativen Abläufe und sorgt für Effizienz in den Pro­zessen.
  • Chief Sales Officer (CSO) – Matthias Berens wird als erfahrener Branchenexperte Vertrieb und Marketing inter­national ausbauen.
  • Chief Technology Officer (CTO) – Dirk Krupka verantwortet die technologische Weiterentwicklung und Innovations­projekte.
  • Chief Digital Officer (CDO) – Jan Finkemeier übernimmt den Bereich Digitalisierung und wird dabei eng von Dirk Krupka begleitet.

Mit dieser Kombination aus klar definierten Kompetenzfeldern in der Holding und einer modernen Führungsstruktur bei Häcker legt die Unternehmensgruppe die Basis für effi­zientes Arbeiten, transparente Entscheidungsprozesse und nach­haltiges Wachstum, was durch weitere personelle Veränderungen unterstrichen wird.

  • Mit Matthias Berens kehrt Anfang November ein erfahrener Branchenexperte ins Unternehmen zurück. Er wird Vertrieb und Marketing inter­national ausbauen und so Häcker nach­haltig stärken.
  • Im gleichen Zug scheidet Olaf Thuleweit als Geschäftsführer bei Häcker aus und übernimmt die Funktion des Head of Operational Excellence in der Holding. Dort verantwortet er Prozessoptimierung, Konzernsynergien und Executive Support.
  • Dirk Krupka hielt neben seiner CTO-Funktion auch das Ressort Digitalisierung inne und hat wichtige Projekte vorange­trie­ben. Er übergibt den Bereich nun an Jan Finke­meier und begleitet ihn als Mentor eng in der Einarbeitungsphase.
  • Stefan Möller hat in den vergangenen 24 Monaten auf Ge­schäftsführungsebene im Schulterschluss mit Jochen Finke­meier die Holding aufgebaut. Er wird bei Häcker weiterhin die COO-Position verantworten. Geplant ist, dass er zum Jahres­wechsel 2026/2027 den Geschäftsführerposten übergibt und sich ausschließlich den Aufga­ben innerhalb der Holding stellen wird. Eine entsprechende Nachfolgeregelung ist in vollem Gange und soll in den kommenden Monaten abge­schlos­sen sein.
  • Jochen Finkemeier bleibt als Gesellschafter und CEO Sprecher der Geschäfts­führung von Häcker. Zugleich wird er seinen Fokus künftig verstärkt auf die Weiter­entwicklung der Holding richten: „Vor uns liegen große Herausforderungen, aber auch enorme Chan­cen. Mit der Finkemeier Holding schaffen wir die Basis, um die Stärke von Häcker mit einer zukunftsfähigen, professionell geführten Gruppe zu verbinden und den langfristigen Erfolg unseres Familien­unternehmens zu sichern.“

Die Bedeutung als Familienunternehmen bleibt zentraler Wert

„Bei allen Veränderungen bleibt eines unverändert: Wir sind und bleiben ein Familien­unternehmen. Unsere Tradition, unsere Werte und unsere Verantwortung prägen unser Handeln, und genau das wollen wir mit der Holding auch in Zukunft sichern“, so Finke­meier abschließend.

Industrial Print Integration

Konferenz zum industriellen Druck in Düsseldorf

Vom 12. bis 13. November 2025 findet im Crowne Plaza Düsseldorf-Neuss die Konferenz Industrial Print Integration (IPI) statt. (ipi-conference.com) Veranstaltet von der ESMA, dient sie als Treffpunkt für Fachleute aus dem Bereich des industriellen und funktionalen Drucks.

Das Programm umfasst 60 Vorträge, darunter vier Keynotes, die in drei thematischen Tracks gegliedert sind. Begleitet wird die Konferenz von einer internationalen Ausstellung und einem Networking-Programm. Laut Veranstalter wird erwartet, dass die Hälfte der Besucher zum ersten Mal teilnimmt.

Ein Schwerpunkt liegt auf Druckkopftechnologien, bei denen unter anderem Unternehmen wie Fujifilm Dimatix, Konica Minolta, Ricoh und Seiko Instruments Einblicke in Lebenszykluskosten, Zuverlässigkeit und neue Architekturen geben. Ein weiterer Themenbereich ist das „High-Viscosity Jetting“, bei dem Drucksysteme für Materialien bis zu 250 mPa·s vorgestellt werden, was neue Anwendungen in der Elektronik, bei Beschichtungen und in der Automobilindustrie ermöglichen soll. Zudem werden die Umsetzung von gedruckter Elektronik in die Produktion sowie neue Technologien an der Schnittstelle zu Nanotechnologie, Optik und dem Gesundheitswesen behandelt.

Bereits am 11. November 2025 wird eine kostenfreie Schulung zur Optimierung von Wellenformen für den Tintenstrahldruck angeboten. Der Workshop wird von einem externen Experten geleitet und beinhaltet praktische Demonstrationen.

Koelnmesse

Neuer Vertriebspartner im Nahen und Mittleren Osten

Die Koelnmesse richtet ihren Vertrieb im Nahen und Mittleren Osten neu aus – und setzt damit ihre Internationalisierungsstrategie fort. Ab dem 1. November wird das Internationale Auslandshandelskammernetz strategischer Vertriebspartner für die Länder Vereinigte Arabische Emirate, Syrien, Libanon, Jordanien, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien, Bahrain und Irak.

Deutsche Auslandshandelskammern als Netzwerk im Nahen Osten

Die Koelnmesse richtet ihren Vertrieb im Nahen und Mittleren Osten neu aus und setzt dabei künftig auf das Netzwerk der deutschen Auslandshandelskammern (AHK). Damit intensiviert das Unternehmen seine internationale Präsenz und treibt die Umsetzung seiner Internationalisierungsstrategie weiter voran.

Ab dem 1. November 2025 übernehmen drei AHK-Vertretungen die Betreuung der insgesamt zehn Zielmärkte der Koelnmesse in der Region. Die AHK in Dubai verantwortet künftig die Vereinigten Arabischen Emirate, Irak, Katar, Kuwait und Oman. Die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Riad betreut Saudi-Arabien, Bahrain und Jemen, während die AHK Ägypten zusätzlich zu Ägypten nun auch den Libanon und Jordanien abdeckt.

Zusammenarbeit mit Ifp endet

Die bisherige Zusammenarbeit mit dem langjährigen Vertriebspartner Ifp endet am 31. Oktober 2025. „Von der Verlagerung der Vertriebsaufgaben (…) auf mehrere Schultern versprechen wir uns nicht nur eine präzisere Zielgruppenansprache, sondern auch die gezielte, weitere Stärkung des Messestandorts Köln“, so Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Zugleich gilt mein Dank unserem bisherigen Vertriebspartner Ifp für die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Auch Denis Steker, Geschäftsbereichsleiter International, sieht in der Neuaufstellung einen wichtigen Schritt: Nach erfolgreichen Messepremieren wie der FSB Sports Show Riyadh, der International Hardware Fair Saudi Arabia und der Orgatec Workspace Saudi Arabia wolle man die Dynamik der Region gezielt nutzen und die Inbound-Vermarktung weiter ausbauen.

Mit der neuen Vertriebsstruktur setzt die Koelnmesse ihre internationale Wachstumsstrategie fort und stärkt zugleich ihre Position als globaler Messeveranstalter.