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Arreda Systems
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Wachstumskurs und Nachfolge gesichert

Der Aluminiumspezialist Arreda Systems stellt die Weichen für die Zukunft. Seit dem 1. März 2026 ist Peter Sagemüller, ehemals Geschäftsführer von Schüco Interior Systems, ­Mitglied der Geschäftsleitung. Gemeinsam mit dem ­geschäftsführenden Gesellschafter Dirk Beckmann bildet er eine Doppelspitze, um die Nachfolge langfristig zu sichern und das beeindruckende Wachstum des Unternehmens ­fortzusetzen. Im strategischen Interview mit möbelfertigung erläutern die beiden Manager ihre Pläne, die Aufgabenteilung und die Erfolgsfaktoren von Arreda Systems.

möbelfertigung: Herr Beckmann, Sie haben Peter Sagemüller als Ihren Wunschkandidaten bezeichnet. Was macht ihn zur idealen Be­setzung für Ihre Nachfolge?

Dirk Beckmann: Ich führe dieses ­Unternehmen seit 29 Jahren und habe in dieser Zeit viele Nachfolgeregelungen in unserer Branche erlebt. Mir ist aufgefallen, dass oft die Seele ­eines Unternehmens verloren geht, wenn jemand ­Branchenfremdes übernimmt. Unsere ­Branche ist sehr personenbezogen und konservativ. Deshalb war es für mich ein entscheidender ­Aspekt, dass der Nachfolger die Branche, unsere Produkte und das Material Aluminium kennt. Herr Sagemüller erfüllt diese Voraussetzungen vollumfänglich. Eine solche Gelegenheit gibt es nur einmal, und wir haben sie genutzt.

möbelfertigung: Herr Sagemüller, nach 26 Jahren bei Schüco Interior Systems ­wechseln Sie zu Arreda. Was hat Sie zu diesem Schritt bewogen?

Peter Sagemüller: Meine Geschichte am vorherigen Standort war nach einer langen Zeit auserzählt. Mein Herz schlägt für die Möbel- und insbesondere die Küchenindustrie, in der ich ­meine ersten beruflichen Kontakte geknüpft habe. Arreda ist sehr stark auf diesen Markt fokussiert, und das fühlt sich für mich wie ein Stück „nach Hause kommen“ an. Zudem habe ich hier die Möglichkeit, wirklich unternehmerisch zu wirken. Die kurzen Dienstwege und schnellen Entscheidungsprozesse sind in einem konzerngebundenen Unternehmen nicht ohne Weiteres möglich und für mich ein großer Anreiz.

möbelfertigung: Wie gestaltet sich die Zu­sammenarbeit in der neuen Doppelspitze und wie sieht der Zeitplan für die Übergabe aus?

Dirk Beckmann: Wir haben bewusst keinen starren Zeitplan, um unnötigen Druck zu vermeiden. Aktuell teilen wir uns ein Büro, damit Herr Sagemüller alle Prozesse kennenlernt, was in unserer Unternehmensgröße essenziell ist. Wenn die Zusammenarbeit weiterhin so gut verläuft, wird Herr Sagemüller in der zweiten Jahreshälfte 2026 zum Geschäftsführer bestellt. Die vollständige Übergabe der Geschäftsleitung ist für 2027 geplant, danach werde ich dem Unternehmen als beratender Gesellschafter zur Verfügung stehen. Dieser Weg wurde bereits vor fünf Jahren mit dem Einstieg der DIH-­Unternehmensgruppe als ­Mehrheitsgesellschafter strategisch vorbereitet.

möbelfertigung: Herr Sagemüller, wo setzen Sie erste Akzente?

Peter Sagemüller: Es wäre vermessen, hier anzufangen und sofort alles ändern zu ­wollen. Mein En­gage­ment ist langfristig und auf Nachhaltigkeit ausgelegt. Ich höre zu, lerne und ­stelle fest, dass manche Ideen aus einem Konzer­n­umfeld hier nicht passen. Ich lerne viel von der unternehmerischen Herangehensweise von Herrn Beckmann. Unser gemeinsames Ziel ist es, aus unseren beiden „Werkzeugkoffern“ an Erfahrung das Beste für das Unternehmen zu kombinieren. Die Wirksamkeit wird sich mittel- und langfristig zeigen.

Das komplette Interview gibt es in der bald erscheinenden möbelfertigung 02/26.

Arreda Systems, Interview, Möbelfertigung