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Autor: Hahn, Sebastian

Blum

Große Erfolge bei der AustrianSkills 2025

Großer Erfolg für den Vorarlberger Beschlägehersteller Blum bei den diesjährigen Staatsmeisterschaften der Berufe: Die entsandten Nachwuchskräfte sicherten sich bei den AustrianSkills in Salzburg vier Gold- und drei Silbermedaillen.

Vor rund 30.000 Zuschauerinnen und Zuschauern trafen sich vergangene Woche im Messezentrum Salzburg mehr als 500 junge österreichische Fachkräfte, um sich in 48 Berufskategorien zu messen. Mitten im Geschehen waren acht junge Mitarbeitende von Blum, die ihre Fachkompetenz unter Beweis stellten und die Erfolgsgeschichte des Unternehmens bei Berufswettbewerben fortschrieben.

Dominanz in vier Kategorien
Die Bilanz der Blum-Delegation ist beeindruckend: In allen vier angetretenen Kategorien stellten sie den Staatsmeister.

  • Maschinenbautechnik: Keanu Frick sicherte sich Gold, gefolgt von seinem Kollegen Manolo Dür auf dem Silberrang.
  • CNC-Fräsen: Auch hier gab es einen Doppelsieg mit Deniz Mutun (Gold) und Mikail Kum (Silber).
  • CAD-Konstruktion: Sandro Flatz holte den Titel. Für eine besondere Notiz sorgte Mona Wetzel, die sich Silber erkämpfte und damit als erst zweite Frau in der Unternehmensgeschichte einen Stockerlplatz bei diesen Meisterschaften erreichte.
  • Anlagenelektrik: Nach sieben Jahren Wettkampfabwesenheit in dieser Disziplin feierte Blum ein gelungenes Comeback. Janick Gehrer wurde zum Staatsmeister gekürt. Sein Teamkollege Kilian Kügel verpasste das Podest nur knapp und belegte den vierten Platz.

Bestätigung für das Ausbildungskonzept
Robert Kaufmann, Ausbildungsleiter bei Blum, sieht in dem Ergebnis eine Bestätigung der Unternehmensstrategie: „Die Strategie der ganzheitlichen Ausbildung kombiniert mit intensiver Wettkampfvorbereitung ist ein Erfolgskonzept, das es unseren jungen Nachwuchstalenten erlaubt, zu den Besten unseres Landes heranzuwachsen.“

Auch Marco Simma, Skillsleiter bei Blum, lobte die Einstellung des Teams: „Schon im Training war spürbar, dass vieles möglich ist: Die Motivation im Team war groß, jeder einzelne war fit und brannte darauf, endlich loszulegen.“ Vor Ort habe man Top-Bedingungen vorgefunden, wodurch die trainierten Leistungen optimal abgerufen werden konnten.

Ticket für internationale Bewerbe gelöst
Mit den Staatsmeistertiteln haben sich die jungen Fachkräfte für höhere Aufgaben qualifiziert. Sie lösten ihre Tickets für die WorldSkills 2026 in Shanghai sowie für die EuroSkills 2027 in Düsseldorf.

Bevor im Januar 2026 das strukturierte Training für die Weltmeisterschaften beginnt, steht nun erst einmal Erholung an. „Zuerst steht für uns eine Regenerationsphase auf dem Plan. Dann bewerten wir das Verbesserungspotenzial, um die Kernstrategie für Shanghai festzulegen“, erklärt Simma den weiteren Fahrplan.

TH Rosenheim

Neue Leitung stärkt Fakultät für Holztechnik und Bau

Ein frischer Wind weht an der Fakultät für Holztechnik und Bau der TH Rosenheim: Prof. Thorsten Ober bleibt Dekan, während Prof. Dr. Daniela Neuffer als neue Prodekanin die Leitung ergänzt. Mit der Neuaufstellung der Studiengangsleitungen ist die Fakultät optimal aufgestellt, um ihre strategische und organisatorische Weiterentwicklung voranzutreiben. Prof. Dr. Neuffer folgt auf Prof. Martina Zurwehme.
Die Studiendekanstätigkeiten übernimmt Prof. Dr. Sandra Bley.

Außerdem ergeben sich folgende Änderungen in der Studiengangsleitung:

  • Bachelor Bauingenieurwesen: Prof. Dr. Daniela Neuffer übernimmt von Prof. Dr. Johann Pravida
  • Bachelor Holzbau und Ausbau: Prof. Dr. Johann Pravida folgt auf Prof. Meike Töllner
  • Bachelor Innenausbau: Prof. Dr. Benno Eierle übernimmt von Prof. Rolf Staiger

Weiterhin im Amt bleiben:

  • Bachelor Holztechnik: Prof. Christian Kortüm
  • Bachelor Ingenieurpädagogik Bau: Prof. Dr. Sandra Bley
  • Bachelor International Wood Technology: Prof. Dr. Holly Ott
  • Master Holztechnik: Prof. Andreas Heinzmann
  • Master Bauingenieurwesen: Prof. Ulrich Grimminger


„Ich freue mich sehr, die strategische und organisatorische Weiterentwicklung unserer Fakultät aktiv mitzugestalten“, sagt Prof. Dr. Daniela Neuffer. „Besonders wichtig ist mir, die konstruktive Zusammenarbeit im Kollegium weiter auszubauen und die Entwicklung qualitativ hochwertiger Studienangebote fortzuführen.“

Prof. Ober ergänzt: „Mit Prof. Dr. Neuffer als Prodekanin können wir die Bereiche Holz und Bau im Dekanat gemeinsam repräsentieren und die interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer Studiengänge weiter stärken. Unser Ziel ist es, Studierende optimal auf die Herausforderungen der Praxis vorzubereiten und Innovationen aus Forschung und Lehre in die Holz- und Bauwirtschaft zu transferieren.“

Die Fakultät für Holztechnik und Bau ist seit 1925 eine weltweit anerkannte Bildungsstätte für die Holz- und Holzbaubranche. Mit 26 Professorinnen und Professoren, 22 Mitarbeitenden und knapp 1.000 Studierenden bietet sie praxisnahe Ausbildung in hochmodernen Laboren.

Studienangebote:

  • Bachelor of Engineering: Bauingenieurwesen, Holzbau und Ausbau, Holztechnik, Innenausbau, Ingenieurpädagogik, International Bachelor of Wood Technology
  • Master of Engineering / Master of Science: Bauingenieurwesen, Holztechnik

Die Fakultät für Holztechnik und Bau dankt allen Kolleginnen und Kollegen, die Ihr Amt übergeben haben, für ihre großartige Unterstützung und begrüßt das neue Team, das die Fakultät für zukünftige Herausforderungen und die enge Verzahnung von Forschung, Lehre und Praxis optimal aufstellt.

Matthias Hagerott übernimmt 2026 Geschäftsführung

Der Aufsichtsrat der Verbundgruppe Meisterteam hat die Weichen für die Zukunft gestellt: Matthias Hagerott wird neuer Geschäftsführer. Der 44-Jährige tritt damit die Nachfolge von Thomas Schley an, der sich 2026 nach über zwei Jahrzehnten an der Spitze des Unternehmens in den Ruhestand verabschieden wird.

Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, ist eine Phase der Doppelspitze geplant. Im Frühjahr 2026 werden Thomas Schley und Matthias Hagerott die Geschäfte zunächst gemeinsam führen. Schley, der 2002 als Vertriebsleiter startete und seit 2005 als alleiniger Geschäftsführer fungierte, hat das Meisterteam maßgeblich geprägt und zu einer etablierten Kooperation entwickelt. Er wird der Gruppe auch nach seinem Ausscheiden beratend verbunden bleiben.

Erfahrener Branchenkenner übernimmt

Mit Matthias Hagerott gewinnt das Meisterteam einen Experten, der sowohl das Handwerk als auch das Verbandswesen kennt. Der gelernte Bau- und Möbeltischler war zuletzt als Bereichsleiter für Mitglieder- und Lieferanten-Management bei der SHK eG sowie als Geschäftsführer der SHK Einkauf GmbH tätig.

„Ich schätze am Meisterteam besonders die Verbindung von vier starken Branchen – Holz, Glas, Metall und Fensterbau – sowie das partnerschaftliche Miteinander beim Einkauf und die konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit“, kommentierte Hagerott seine neue Aufgabe. Sein Ziel sei es, die Zukunft der Kooperation aktiv mitzugestalten und die Entwicklung der Partnerbetriebe durch die Gemeinschaftsleistung zu fördern.

Palette CAD

Bietet erheblichen Rabatt in der Black Week

Seit gestern und noch bis zum ersten Dezember gibt es bei Palette CAD einen Rabatt von 21 Prozent auf alle Produkte. Das gilt also sowohl für Software, als auch für Upgrades und Schulungen. Jetzt ist also ein guter Zeitpunkt, um dort aktiv zu werden.

M.O.W. 2026

Bereits über 450 Aussteller-Anmeldungen

Die M.O.W. startet optimistisch in nächste Messejahr: Die Anmelde- und Optionsphase für die Veranstaltung in 2026 läuft, und die Resonanz ist hoch. Bereits über 450 Unternehmen haben ihre Teilnahme zugesagt.

Schon kurz nach der letzten Messe gingen die ersten Rückmeldungen für das kommende Jahr ein – ein starkes Indiz für die Bedeutung der M.O.W. als die zentrale Order-, Kommunikations- und Netzwerkplattform der Branche. Vom 20. bis 24. September 2026 öffnet das Messezentrum Bad Salzuflen erneut seine Tore für Hersteller, Händler und Entscheider. Unter dem Motto „Wir bleiben optimistisch – auch 2026 strahlend gelb im Auftritt!“ will die M.O.W. ein Signal für die Zukunft des europäischen Möbelmarktes setzen.

Unter den angemeldeten Ausstellern befinden sich alle bekannten und wichtigen Eckpfeiler der M.O.W.: Top-Adressen, alle relevanten Warengruppen sowie führende Unternehmen aus Europa, die die Messe nutzen, um ihre Sortimente einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und strategische Partnerschaften zu vertiefen.

Option für Rückmeldung bis Ende November

Die Option für die Rückmeldung der M.O.W. 2025-Aussteller läuft noch bis zum 30. November. Anschließend startet die Detailplanung für 2026, in die auch potenzielle Neuaussteller einbezogen werden. Unter ihnen befinden sich renommierte Unternehmen, die mit ihrer Sortimentsqualität und Markenstärke das Profil der M.O.W. weiter aufwerten.

Hohe Akzeptanz für Outdoor-Living

Erfreulich ist laut Veranstalter zudem die hohe Akzeptanz des neuen Sortimentsbereichs für modernes Outdoor-Living – „M.O.W. olé“ –, der bereits jetzt einen „hervorragenden Anmeldestand“ verzeichnet und die Angebotsvielfalt der Messe nochmals deutlich erweitert.

„Die M.O.W. ist der Ort, an dem die Branche zusammenkommt, um Zukunft zu gestalten – mit neuen Ideen, inspirierenden Kontakten und viel positiver Energie. Wir freuen uns über das große Vertrauen und den frühen Zuspruch aus der Industrie,“ sagt M.O.W.-Geschäftsführer Bernd Schäfermeier.

Partnertage Ostwestfalen im März

Vor der M.O.W. finden wie gewohnt die Partnertage Ostwestfalen vom 24. bis 26. März 2026 statt – sie bilden die inhaltliche und kommunikative Brücke zur Messe im Herbst und fördern den intensiven Austausch zwischen allen Marktteilnehmern. Das Frühjahrsevent der Möbelbranche konzentriert sich auf die werbeintensiven Produkte und Sortimente für alle Möbelvertriebswege und liefert den wichtigen Anschub zu Beginn der Saison.

VdDK

Stefan Waldenmaier bleibt an der Spitze des Küchenverbands

Stefan Waldenmaier (Leicht Küchen) führt für weitere zwei Jahre den Verband der Deutschen Küchenmöbelindustrie e. V. (VdDK). Auf der Mitgliederversammlung, die beim Küchenmöbelhersteller Schüller in Herrieden stattfand, wurde der seit 2004 amtierende Vorstandsvorsitzende einstimmig wiedergewählt. Der Branchenverband feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.

Im Amt bestätigt wurden auch Waldenmaiers Stellvertreter Dr. Lars Bopf (Nobilia-Werke) und Dirk Krupka (Häcker Küchen). Neu in den Vorstand rücken Sabine Brockschnieder (Bauformat Küchen), Christian Kleine (Jaka-BKL) und Jochen Püls (Impuls Küchen). Mit Dank für sein langjähriges Engagement wurde Leo Brecklinghaus (Jaka-BKL) aus dem Gremium verabschiedet.

VdDK-Geschäftsführer Jan Kurth untermauerte auf der Versammlung die Forderung an die Politik, dringend für stärkere Impulse zur Ankurbelung des Wohnungsbaus zu sorgen. Die Küchenmöbelindustrie sei stark vom Neubau abhängig. Neben schnelleren Genehmigungsverfahren brauche es eine Bündelung und Aufstockung der Förderprogramme. Von Januar bis September dieses Jahres verzeichneten die deutschen Küchenmöbelhersteller mit einem Umsatz von 4,2 Milliarden Euro einen Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang stabilisiere sich auf niedrigem Niveau.

Weitere Themen der Versammlung waren der kommende „Digitale Produktpass“, bei dessen Ausgestaltung die Mitglieder ihre Mitarbeit signalisierten, sowie die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR). Hier appellierte der Verband an die Bundesregierung, sich für eine Verschiebung und Vereinfachungen einzusetzen.

Im Anschluss an die Versammlung besichtigten die VdDK-Mitglieder die Fertigung der Schüller Möbelwerk GmbH. Das Familienunternehmen stellt mit rund 2300 Beschäftigten am Stammsitz in Herrieden täglich etwa 700 Küchen her.

Thorsten Schubert wird neuer CEO

Bei der DI Dekodur International GmbH & Co. KG in Hirschhorn am Neckar steht ein geplanter Führungswechsel an. Zum 31. Dezember 2025 übergibt der langjährige Geschäftsführer Rolf van den Berg die operative Leitung an seinen Nachfolger Thorsten Schubert. Van den Berg, der das Unternehmen 2019 gemeinsam mit Partnern aus der Insolvenz übernommen und erfolgreich saniert hatte, wird dem Unternehmen als Vorsitzender des neu gegründeten Beirats erhalten bleiben.

Erfolgreiche Sanierung als Fundament

Unter der Führung von Rolf van den Berg gelang es in den vergangenen Jahren, DI Dekodur International nach der Übernahme 2019 wieder als stabilen Partner am Markt zu etablieren. Das Unternehmen festigte seine Position im Bereich hochwertiger HPL-Oberflächen und setzte mit der Entwicklung des patentierten Brandschutzsystems dekoFireSafe neue Maßstäbe. „Nach sechs intensiven und erfolgreichen Jahren ist der richtige Zeitpunkt gekommen, die operative Führung in jüngere Hände zu legen“, erklärt van den Berg.

Nahtloser Übergang und neue Ziele

Thorsten Schubert ist bereits seit September 2025 als designierter CEO im Unternehmen tätig, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Er wird die Geschäftsführung zum 1. Januar 2026 vollständig übernehmen. „Ich freue mich auf die Aufgabe, dieses traditionsreiche Unternehmen mit seinem hochmotivierten Team in die Zukunft zu führen“, so Schubert. Als strategische Ziele nannte er die Internationalisierung, die Digitalisierung der Prozesse und den weiteren Ausbau des Produktportfolios.

Kontinuität in Strategie und Finanzen

Rolf van den Berg wird als Vorsitzender des neuen Beirats die strategische Entwicklung des Unternehmens weiterhin begleiten. Zusätzliche Kontinuität in der Führungsebene wird durch Holger Obländer gewährleistet, der als kaufmännischer Geschäftsführer (CFO) und Gesellschafter an Bord bleibt.

Der Führungswechsel ist Teil einer strategischen Neuaufstellung, die durch eine Kapitalerhöhung unterstützt wird. Die frischen Mittel sollen primär in die Stärkung des Working Capitals, die Geschäftsentwicklung des dekoFireSafe-Systems sowie in Digitalisierungsprojekte fließen.

2026 unter dem Motto „Connect Create“

Die internationale Möbelmesse CIFF Guangzhou hat für ihre 57. Ausgabe, die vom 18. bis 21. März und vom 28. bis 31. März 2026 stattfindet, ihr neues Leitthema vorgestellt: „Connect Create“. Damit reagiert die Messe auf tiefgreifende Veränderungen in der globalen Möbelbranche, wie neue Konsumgewohnheiten, digitale Entwicklungen und eine wachsende Nachfrage nach intelligenten und nachhaltigen Wohnlösungen.

Die Neuausrichtung baut auf den Ergebnissen der CIFF Guangzhou 2025 auf, bei der über 4.900 Aussteller und 363.000 Fachbesucher aus 187 Ländern begrüßt wurden. Die Zahl der internationalen Besucher stieg dabei um 10,91 %.

Das Motto „Connect Create“ beschreibt die doppelte Mission der Messe. „Connect“ hebt die Rolle der CIFF als Plattform hervor, auf der Hersteller, Designer, Händler und E-Commerce-Akteure zusammenkommen, um neue Kooperationen zu erkunden und Wertschöpfungsketten aufzubauen. „Create“ steht für die Innovationskraft, die über Technologie hinausgeht und neues Design, Nachhaltigkeit sowie kreative Zusammenarbeit umfasst. Die Messe will Unternehmen dabei unterstützen, globale Trends in wettbewerbsfähige Strategien umzusetzen.

Passend zur Neuausrichtung präsentiert die Messe 2026 eine neue visuelle Identität. Das Logo wurde neu interpretiert und eine tiefblaue Farbwelt soll Offenheit und Solidität symbolisieren.

Auf einer Ausstellungsfläche von 850.000 Quadratmetern wird die Messe in zwei Phasen gegliedert:

  • Phase 1 (18. bis 21. März 2026): Der Bereich „Home Furniture“ zeigt zeitgenössisches Design, Innovationen im Smart-Sleep-Bereich, Outdoor Living und Produkte für den Heimtiersektor.
  • Phase 2 (28. bis 31. März 2026): Die „Office and Commercial Space Exhibition“ fokussiert sich auf nachhaltige Arbeitsumgebungen und Lösungen für öffentliche Räume. Parallel dazu präsentiert die „CIFM/interzum guangzhou“ Innovationen aus der Zulieferindustrie, darunter intelligente Maschinen, neue Materialien und Hardware-Systeme.

Mit dieser strategischen Ausrichtung möchte die CIFF Guangzhou 2026 ihre Position als Brücke zwischen Produktion und Handel sowie zwischen nationalen und internationalen Märkten weiter stärken.

Steffen Schwerd, neuer Vorstandsvorsitzender von König + Neurath
König + Neurath

Setzt auf Sanierung in Eigenverwaltung

Der Vorstand der König + Neurath AG hat am 17. November beim Amtsgericht Frankfurt am Main ein Eigenverwaltungsverfahren beantragt. Ziel dieses Verfahrens ist es, den seit 100 Jahren ausschließlich in Deutschland produzierenden Spezialisten für innovatives Büromobiliar und Raumlösungen zu sanieren. Bereits Ende Oktober hat der Vorstand einen Restrukturierungsprozess zusammen mit Experten von Hahn Consultants und der Kanzlei Oppenhoff & Partner gestartet, der nun in das beantragte Eigenverwaltungsverfahren mündet. Dafür hat sich König + Neurath die juristische Expertise von Dr. Jens Schmidt und Marion Rodine, beide Partner bei Runkel Rechtsanwälte, gesichert. Sie werden dem Vorstand als Generalhandlungsbevollmächtigte zur Seite stehen. Das Eigenverwaltungsverfahren ist ein Sanierungsverfahren, bei dem der Vorstand im Amt bleibt. König + Neurath beschäftigt in Karben, 15 Kilometer nördlich von Frankfurt gelegen, rund 830 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Belegschaft wurde bereits persönlich über die aktuelle Lage informiert.

Der deutsche und europäische Büromöbelmarkt steckt bereits seit Anfang 2024 in einer schweren Krise. Dieser Wirtschaftsbereich ist sehr volatil, Kunden verschieben die Neuanschaffung von Büromöbeln teils um Jahre, wenn die wirtschaftliche Lage in ihrem eigenen Bereich angespannt ist. Seit Sommer 2025 hat sich der Absatzmarkt allerdings noch einmal massiv verändert, es kam zu einem lawinenartigen Abrutsch bei Neuaufträgen. Aus diesem Grund scheiterte im November eine notwendige Finanzierungsrunde bei König + Neurath, so dass zur bereits vorhandenen Ertragsschwäche eine Liquiditätskrise hinzukam. Ziel der Sanierungsarbeit ist es, König + Neurath wieder zukunftsfähig und ertragsstark zu machen.

Erste Aufgaben der Eigenverwaltung sind die Absicherung der Gehälter für alle Mitarbeitenden über einen Zeitraum von drei Monaten zu gewährleisten und die Finanzierung für die kommenden Monate sicherzustellen. Das ist der Weg, um die unternehmerische Handlungsfähigkeit in vollem Umfang zu erhalten sowie Produktion und Auslieferung des bestellten Büromobiliars fortzusetzen.

Die Vorstände von König + Neurath, Steffen Schwerd (CEO) und Rainer Raschke (CFO), erklären gemeinsam: „Der Büromöbelmarkt ist zyklisch, die mehrjährige negative Entwicklung hält an. Deshalb müssen wir das Unternehmen unter Einbeziehung der Belegschaft und des Betriebsrats sanieren. Von unserer Zukunftschance als Impulsgeber sind wir überzeugt, weil König + Neurath über großes Know-how als qualitätsführender und innovativer Büromöbel-Pionier verfügt. Wir wollen das vorhandene Geschäftsmodell gesunden und uns dann strategisch weiterentwickeln. Das Fachwissen, die Treue und die Loyalität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden auch in Zukunft das Fundament von König + Neurath in Karben bilden.“