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Industrial Print Integration
IPI 2026
IPI 2026  | 

Zeigt neue Anwendungen für den industriellen Digitaldruck

Die Industrial Print Integration (IPI) Conference kehrt am 24. und 25. November 2026 nach Düsseldorf-Neuss zurück. Die fünfte Ausgabe der Veranstaltung rückt neue Anwendungen des industriellen Drucks in den Fokus – von gedruckter Elektronik über Optik und Medizintechnik bis hin zu Dekor- und Oberflächenlösungen für die Möbel- und Innenausbauindustrie.

Die Konferenz hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Plattform für industrielle Druckanwendungen entwickelt. Bei der Ausgabe 2025 präsentierten 59 Referenten ihre Projekte, begleitet von einer Fachausstellung mit 56 Ausstellern.

Für die Möbel- und Innenausbauindustrie sind insbesondere die Fortschritte im digitalen Inkjet-Druck von Interesse. Die vorgestellten Technologien eröffnen neue Möglichkeiten für die Dekoration und Funktionalisierung von Oberflächen sowie für individualisierte Produktdesigns. Darüber hinaus gewinnen gedruckte Elektronik, intelligente Oberflächen und additive Fertigungsverfahren zunehmend an Bedeutung.

Zu den angekündigten Vorträgen zählt unter anderem ein Beitrag des belgischen Start-ups Antleron, das seine Entwicklungen im multimateriellen 3D-Druck für biomedizinische Anwendungen vorstellen wird. Die österreichische EV Group präsentiert Inkjet-basierte Prozesse für die Herstellung optischer Komponenten, die unter anderem für Augmented- und Virtual-Reality-Anwendungen relevant sind.

Im Automobilbereich stellen Axalta, Dürr und Xaar gemeinsam das System „EcoNextJet“ vor. Die Technologie ermöglicht es, Grafiken und Beschriftungen während des Lackierprozesses digital direkt auf Fahrzeugkarosserien aufzubringen. Das zugrunde liegende Konzept der individualisierten, digitalen Oberflächenveredelung gilt auch für andere Industrien als richtungsweisend.

Weitere Schwerpunkte liegen auf gedruckter Elektronik und Präzisionsfertigung. Das polnische Unternehmen XTPL zeigt eine Dispensing-Technologie für Leiterbahnstrukturen im Mikrometerbereich. Forscher der ETH Zürich präsentieren neue elektrochemische Sensoren auf Basis gedruckter Strukturen. Die belgische CRM Group befasst sich mit gedruckter und dreidimensionaler Strukturelektronik für großflächige Anwendungen und anspruchsvolle Einsatzumgebungen.

Begleitet wird die Konferenz von einer Fachausstellung entlang der gesamten industriellen Druck-Wertschöpfungskette. Zu den bislang bestätigten Ausstellern gehören unter anderem Agfa, ColorGATE, Evonik, Fujifilm Dimatix, Hybrid Software, Konica Minolta, Meteor Inkjet, Ricoh, Sun Chemical und Xaar.

Für Unternehmen aus der Möbel- und Einrichtungsbranche bietet die Veranstaltung einen Überblick über Technologien, die künftig die digitale Dekoration von Oberflächen, die Individualisierung von Produkten sowie die Integration funktionaler Eigenschaften in Möbel und Innenausbauten vorantreiben könnten.

Digitaldruck, IPI