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Autor: Möbelfertigung

Als Unternehmen mit hoher Innovationskraft ausgezeichnet

7.000 mitarbeiterstarke Unternehmen und zwölf Millionen Bewertun­gen – gemeinsam mit dem Institut für Management- und Wirtschafts­forschung (IMWF) hat Deutschland Test bereits zum fünften Mal in­folge untersucht, welche Unternehmen in Deutschland die höchste In­novationskraft besitzen. Nach Branchensieger Hettich, der mit 100 Punkten die Benchmark setzt, erreichte Kesseböhmer an zweiter Stelle 70,7 Punkte. Somit erhalten beide Unternehmen als einzige Möbelbe­schlaghersteller das Prädikat „Deutschlands innovativste Unternehmen“. 

In einer Verlagssonderveröffentlichung vom 19. Juni 2021 widmete das Wochenmagazin „Focus“ dem Innovationspreis 2021 sieben Seiten und erläutert darin die Methodik der Studie. Bewertet wurden Aussagen zu Themen wie Innovationstätigkeit, Investitionen, Forschung und Entwick­lung, Produktneuheiten oder Technologie. Die Datenbank umfasste mehr als 400 Millionen Online-Quellen.

KI und Robotik als Ausstellung im Münchner Designmuseum

Mit Sami Haddadin setzt einer der weltweit führenden Forscher, Innovatoren und Koryphäen auf dem Gebiet der Robotik und künstlichen Intelligenz (KI) die Reihe zeitgenössischer Designpositionen fort, zu der Die Neue Sammlung – The Design Museum in der Münchner Pinakothek der Moderne seit 2015 jährlich internationale Protagonisten des Designs einlädt. 

Robotik und künstliche Intelligenz sind aktuelle Themen, die im digitalen Wandel große Hoffnungen, aber auch Herausforderungen an unsere Zeit und Gesellschaft stellen. Auch im Bereich des Designs sind unzählige neue Aufgaben bei der Gestaltung von Prozessen und Produkten zu erwarten. Sami Haddadin und sein Team haben für Die Neue Sammlung eine Ausstellung konzipiert, die in vier Kapiteln die Entstehung, Gegenwart und Zukunft von Robotik und KI aufzeigt und erfahrbar macht. Kapitel 1 befasst sich mit der Geschichte der KI von ihrem Ursprung als Idee über Leibniz’ Rechenmaschine bis hin zu den intelligenten Robotern und Algorithmen unserer Gegenwart. Kapitel 2 führt eine dystopische Zukunftsvision von KI-Anwendungen vor Augen, wie sie entsteht, wenn KI als reine datenhungrige, alles beobachtende analysierende Digitaltechnologie verstanden wird. Als Beispiele werden Überwachung durch Gesichtserkennung und Persönlichkeitsmanipulation gezeigt. Diese Szenarien können Realität werden, wenn der Mensch und der Nutzen für den Menschen nicht in den Mittelpunkt der technologischen Entwicklung gestellt werden. Im Gegensatz dazu zeigt Kapitel 3 die Verbindung zwischen Mensch und Maschine. Im Zentrum dieses Kapitels steht die verkörperte KI, d.h. die künstliche Intelligenz im komplexen Körper, die sich aus dem Modell und dem Verständnis des menschlichen Körpers und seines Geistes entwickelt, anstatt die KI als einen rein auf Datenanalyse basierenden Ansatz zu verstehen. Am Ende dieser Entwicklung steht eine Symbiose von Mensch und Maschine.
Das Schlusskapitel 4 bildet das Herzstück der Ausstellung: die erste vom Menschen kollektiv gesteuerte Maschine in der Paternoster-Halle. Zu diesem Zweck sind die Paternoster-Aufzüge in eine Maschine integriert, in der miteinander verbundene, von Menschen gesteuerte Roboter ein scheinbar endloses Dokument erstellen. Dabei sollen die Roboter durch Besucher und Besucherinnen sowohl vor Ort als auch via App von außerhalb der Ausstellung angeleitet werden. So kann durch KI ein exemplarisches physisches Abbild des mentalen Zustands einer Gesellschaft entstehen. Um die Steuerung über die App im digitalen Raum bekannt zu machen, werden zu Beginn der Ausstellung eine Reihe von international bekannten Persönlichkeiten aus den Bereichen der Forschung, Kultur und Medien eingeladen, ihre Anleitungen und Gedanken an die Maschine zu schicken. Sami Haddadin selbst sagt: „Intelligente Roboter sind Assistenten des Menschen und das wird noch sehr lange so bleiben. Alles andere ist Science Fiction, allerdings eine inspirierende und faszinierende.“ Denn der Mensch wird in dem Prozess der Entwicklung von KI sowie ihren Aufgaben und ihren Arbeitsweisen immer eine gestaltende Funktion haben. Im Laufe der Ausstellung wird ein Katalog erarbeitet, der auch die Entwicklung der Mensch-Maschine während der Ausstellung dokumentieren wird. Darüber hinaus wird es ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Workshops für verschiedene Altersgruppen und Präsentationen geben.
Laufzeit: 16. Juli 2021 – 18. September 2022

Spatenstich für die neue Team 7 Welt in Ried

Der Startschuss für die größte Firmeninvestition von Team 7 ist gefallen: Am 6. Juli 2021 luden Dr. Georg Emprechtinger, geschäftsführender Eigentümer, und Mitgeschäftsführer Hermann Pretzl zum Spatenstich der neuen Team7 Welt nach Ried im Innkreis ein. Mit einer Gesamtnettofläche von 6100 qm entsteht in der Zentrale des Markenherstellers für nachhaltige Naturholzmöbel ein imposanter Neubau. Dabei handelt es sich um einen viergeschossigen Holzskelettbau, der die Liebe zum Naturholz im Zusammenspiel mit echtem Handwerk und moderner Technologie unterstreicht. Das Gebäude wurde von dem Architekturbüro Matulik zusammen mit Team 7 entworfen und wird von dem Holzbauspezialisten Wiehag umgesetzt. Grund genug für den oberösterreichischen Landesrat Markus Achleitner und den Rieder Bürgermeister Albert Ortig, den Unternehmern persönlich zu gratulieren und Glück zu wünschen. Zum Spatenstich vor Ort waren außerdem: die Architekten DI Andreas Matulik, DI (FH) Alexandra Gierlinger und DI Johannes Kloibhofer sowie Dr. Erich Wiesner und Florian Kinz von Wiehag Timber Construction, Bmst. Ing. Birgit Mayr und Johannes Haginger von der Baufirma Bau Mayr GmbH, Team 7 Bauleiter Peter Schmid sowie Pressevertreter aus der Region.

Einzigartige Auswahl für unendliche Möglichkeiten

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Begeisterung entsteht immer auf den ersten Blick! Und inspirierende Farben spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit einer faszinierend breiten Palette an Uni-Dekoren legt die Pfleiderer Design-Kollektion 2021–2024 die Basis für Möbel und Innenausbau, der Eindruck macht.
Wenn es darum geht, ganz genau den Ton zu treffen, ist die Uni-Dekor-Range mit den Farb­welten „Over the rainbow“ und „Stormy weather“ eine ausgezeichnete Wahl. Beide Uni-Farb­welten von Pfleiderer wurden behutsam an neueste ­Design-Trends angepasst. Sie bieten den ­passenden Rahmen für ausdrucksstarkes Gestalten – von gleichmäßig abgestuften, strahlenden Intensivtönen über Pastell- und Taupe-Farben bis zur stilvoll nuancierten Grau- und Weißpalette.
Dabei sorgt Pfleiderer – gemäß dem Leitspruch der neuen Kollektion, „Make your visions work.“ – dafür, dass sich anspruchsvolle Ideen durchgängig umsetzen lassen: Alle Farbtöne sind für vertikale und horizontale Oberflächen von stark belastbarem HPL über dekorative Kompaktplatten bis zur Direktbeschichtung dekorgleich erhältlich. Mit der durchdachten Struktur- und Trägerauswahl von Pfleiderer entsteht so ein System, das für jede nur erdenkliche Kombination eine passende Lösung bereithält.

Mehr Infos: productfinder.pfleiderer.com

Sechs Sieger freuen sich über begehrte Auszeichnung

Die Entscheidung ist gefallen, die Preisträger des „Ifoy Award“ 2021 stehen fest: Im Rahmen einer Preisverleihung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund nahmen Vertreter der Unternehmen Arculus, Cargotec, Idealworks, Interroll Group, Still und Volume Lagersysteme den „Oscar der Intralogistik“ aus den Händen der Laudatoren Thomas Westphal (Bürgermeister der Stadt Dortmund), Gordon Riske (Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik und CEO der Kion Group), Prof. Dr. Dr. h. c. Michael ten Hompel (Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund), Sabine Loos (Geschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe), Jan-Dietrich Hempel (Geschäftsführer GARBE Industrieimmobilien) und Birgit Heitzer (Leiterin Unternehmenslogistik der Rewe Group) entgegen.

Der „Ifoy Award“ gilt als wichtigste Intralogistikauszeichnung der Welt. 2021 traten 14 internationale Unternehmen mit 17 Produkten und Lösungen beim neunten Durchgang des Awards an. „Dass Unternehmen auch in fortdauernden Pandemiezeiten innovativ und vorausschauend agieren und Spitzenprodukte auf den Markt bringen, die die Zukunft der Intralogistik nachhaltig prägen, haben die Preisträger des „Ifoy Award“ 2021 einmal mehr unter Beweis gestellt“, betont Juryvorsitzende Anita Würmser.

Seinen ersten „Ifoy Award“ holte sich der Anbieter Cargotec in der Kategorie „Special Vehicle“ mit der zweiten Generation seines weltweit ersten vollelektrischen Mitnahmestaplers „Moffett E4-25.3NX“. Der emissionsfreie und geräuscharme Stapler sei einzigartig in seiner Klasse, so die Jurybegründung. Er verfügt über einen Dreiradantrieb sowie zahlreiche Sicherheitsfeatures und überzeugte im „Ifoy“ Test unter anderem durch seine Wirtschaftlichkeit und Leistungsstärke.

Den Sieg in der Kategorie „Automated Guided Vehicle (AGV)“ sicherte sich die BMW-Tochter Idealworks mit dem „iw.hub“. Der ursprünglich für den Inhouse-Einsatz entwickelte autonome mobile Roboter (AMR) ist heute frei am Markt verfügbar und kann in nur zwei Tagen ohne strukturelle Anpassungen sehr einfach implementiert werden. Der AMR, der bei den „Ifoy Test Days“ unter anderem durch seine Flexibilität ein Zeichen setzte, punktet auch durch seinen wettbewerbsfähigen Preis.

In der Kategorie „Special of the Year” ging der „Ifoy Award“ an den „Smart Pallet Mover“ (SPM) der Schweizer Interroll Group. Die neue, mobile Roboterlösung für die Automatisierung des Palettentransports in den Bereichen Produktionsmaschinen und Kommissionierung überzeugte Tester und Jury nicht nur durch ihren hohen Innovationsgrad, sondern auch durch einen herausragenden Kosten-Nutzen-Vorteil. Einen „Ifoy Award“ holte sich das Unternehmen Arculus. In der Kategorie „Intralogistics Software“ überzeugte das herstellerübergreifende Flottenmanagementsystem „Arculus Fleet“. Es ermöglicht via „VDA5050“-Schnittstelle den Betrieb von AGVs unterschiedlicher Hersteller auf einer Fläche und eröffnet neue Möglichkeiten für den Mischbetrieb von automatisierten Lagerfahrzeugen, die bis vor kurzem in der Praxis noch undenkbar waren.

In der Kategorie „Integrated Warehouse Solutions“ ging die begehrte Auszeichnung in diesem Jahr an Still. Mit seinem Danfoss-Projekt sicherte sich der Hamburger Intralogistikkonzern den Sieg. Für das neue Produktionslager von Danfoss Power Electronics hatte Still eine perfekt aufeinander abgestimmte Lösung, bestehend aus drei automatisierten Serien-Flurförderzeugen, dem smarten Tool „iGo insights“ und dem Sicherheitssystem „Eloshield“, bei seinem dänischen Kunden implementiert. Der Jury zufolge ist das Projekt ein eindrucksvolles Beispiel, wie in Zukunft automatisierte Lager gesteuert, überwacht und analysiert werden.

Gleich fünf junge Unternehmen qualifizierten sich in diesem Jahr mit sehr unterschiedlichen innovativen Lösungen für die Endrunde in der Kategorie „Start-up of the Year“. Die Nase vorn im Rennen um den Sieg hatte schließlich „Volume Wave“ von Volume Lagersysteme. Überzeugen konnte das weltweit erste vollautomatische Paletten-Shuttle-Lager mit individuellem Zugang zu jedem Lagerplatz durch sein grundlegend neues Konstruktionsprinzip sowie durch seine professionelle Umsetzung. Wissenschaftler bezeichneten die äußerst platzsparende Lösung im „Ifoy“ Innovation Check als „beeindruckend“.

Der „International Intralogistics and Forklift Truck of the Year (Ifoy) Award“ zeichnet die besten Intralogistikprodukte und -lösungen des Jahres aus. Er hat sich als Indiz für Wirtschaftlichkeit und Innovation etabliert und gilt aufgrund seiner fachlichen Expertise als maßgeblicher Innovationspreis in der Intralogistik. Basis der Entscheidung ist das dreistufige Audit – bestehend aus dem rund 80 Kriterien umfassenden „Ifoy“ Testprotokoll, dem wissenschaftlichen „Ifoy“ Innovation Check und dem Jurytest. Entscheidend ist, dass die Nominierten nicht miteinander verglichen werden, sondern mit ihren Wettbewerbsgeräten am Markt.

Anlässlich der „Ifoy Test Days“ durchliefen im März auf dem Gelände der Messe Dortmund alle Nominierten die „Ifoy“ Testreihen. Das zweite Jahr in Folge waren im Test Camp Intralogistics auch rund 100 potenzielle Käufer vor Ort. Gewählt werden die Gewinner des „Ifoy Award“ jährlich von einer internationalen Fachjournalisten-Jury. Träger des „Ifoy Award“ ist der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik im VDMA. „Ifoy“ Partner sind die Messe Dortmund und der weltweit führende Stapleranbaugerätehersteller Cascade. Palettenpartner des „Ifoy Award“ ist CHEP, Weltmarkführer im Pooling von Paletten und Behältern. Partner für den Bereich Logistikimmobilien ist Garbe, Trailer-Partner ist Kögel und Logistics-Partner LTG. Sitz der „Ifoy“ Organisation ist Ismaning bei München. Die Bewerbungsphase für den „Ifoy Award“ 2022 startet am 1. August 2021.

Professor Reinhold und Bettina Würth werden in die Hall of Fame aufgenommen

Für ihre unternehmerische Leistung und ihr Engagement im sozialen und kulturellen Bereich hat das „Handelsblatt“ Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, und Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe, neben vier weiteren deutschen Unternehmern in die Hall of Fame der Familienunternehmen aufgenommen.

Hans-Jürgen Jakobs, Senior Editor und ehemaliger Chefredakteur des „Handelsblatts“, nahm die Ehrung am 30. Juni 2021 im Carmen Würth Forum vor. Die Gala wurde als Livestream nach Düsseldorf übertragen, von wo aus Judith Rakers die Veranstaltung moderierte.

Als 19-Jähriger übernahm Prof. Reinhold Würth nach dem Tod seines Vaters Adolf Würth dessen Schraubenhandlung und entwickelte den Zweimannbetrieb zum führenden Spezialisten von Befestigungs- und Montagematerial. Heute schreibt der Konzern mehr als 14 Milliarden Euro Jahresumsatz und beschäftigt weltweit über 80.000 Mitarbeitende. Seine Leidenschaft gilt der Kunst, Literatur und Musik.

„Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für uns. Aber ohne die vielen tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätte dieses Werk niemals gelingen können. Auch mit 86 Jahren verfolge ich die Entwicklung des Unternehmens immer noch mit großer Freude. Das Unternehmen ist mein Hobby“, erklärt Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe.

Bettina Würth stieg 1984 ins Familienunternehmen ein. Sie war von 2001 bis 2006 Mitglied der Konzernführung, bevor sie den Vorsitz des Beirats der Würth-Gruppe von ihrem Vater übernahm. Neben Mandaten im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Handelskammer Deutschland-Schweiz und im Wirtschaftsrat der CDU e.V. liegt ihr soziales Engagement am Herzen. Die Freie Schule Anne-Sophie in Künzelsau und Berlin geht auf ihre Initiative zurück. Daneben ist Bettina Würth im Vorstand von UNICEF Deutschland aktiv.

„Wie stark unsere Unternehmenskultur in die 400 Gesellschaften in über 80 Ländern weltweit wirkt, war besonders in den vergangenen Monaten der Pandemie zu spüren. Zusammenhalt und Teamgeist zeichnen dieses Familienunternehmen aus. Ich freue mich über die Aufnahme in die Hall of Fame der Familienunternehmen und darauf, gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Zukunft des Konzerns zu gestalten“, so Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe.

Mit der Hall of Fame der Familienunternehmen zeichnet das „Handelsblatt“ mit Unterstützung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG und der Stiftung Familienunternehmen Persönlichkeiten aus Familienkonzernen und mittelständischen Firmen aus. Neben einem erfolgreichen Wirken in der Unternehmensführung bewertet die Jury die Leistung der Familie, wenn diese als Haupteigner maßgeblich und erfolgreich auf die Strategie des Unternehmens einwirkt. Weitere Kriterien sind die dauerhafte Sicherung und Neuschaffung von Arbeitsplätzen durch Innovation und herausragende Produktivität, umweltgerechtes Wirtschaften sowie soziales und kulturelles Engagement.

In ihrem Kerngeschäft, dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, ist die Würth-Gruppe Weltmarktführer. Weitere Handels- und Produktionsunternehmen, die sogenannten Allied Companies, sind in angrenzenden Geschäftsfeldern aktiv. Dazu zählen beispielsweise der Elektrogroßhandel oder der Bereich Elektronik bis hin zu Finanzdienstleistungen. Zur Würth-Gruppe gehören über 400 Gesellschaften, die mit rund 2.300 Niederlassungen in mehr als 80 Ländern vertreten sind. Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 14,4 Milliarden Euro.

Was hat Daniel Harari mit Gerber Technology vor? Das große Interview zur Übernahme in der mf App lesen

Zwei langjährige Konkurrenten am Markt haben fusioniert: Der französische Cad/Cam-Spezialist Lectra gab Anfang Februar bekannt, dass eine Absichtserklärung zur Übernahme von Gerber Technology unterzeichnet wurde. Mittlerweile sind alle Rahmenbedingungen erfüllt und die Übernahme ist erfolgt. Die „möbelfertigung“ nutzte die Chance, Lectra-Inhaber Daniel Harari zu seinen Plänen zu befragen – und natürlich zu erfahren, wie es überhaupt dazu kam, dass sich die zwei großen Player am Markt in dieser Form angenähert haben. „Seit fast dreißig Jahren treffen wir uns regelmäßig mit den Gesellschaftern und Managern von Gerber Technology, um zu entscheiden, ob ein Zusammenschluss unserer beiden Unternehmen Sinn machen würde“, erklärt Harari. „Lange Zeit war das ein völliges ,No Go‘. In den letzten vier Jahren, nach der Übernahme durch American Industrial Partners (AIP) und der damit verbundenen neuen Führung, hat sich die Strategie von Gerber Technology derjenigen von Lectra angenähert. Dies führte vor allem zu einer Ausweitung des Portfolios von Gerber. Eine Fusion wurde damit zur offensichtlichen Lösung und wir glauben, dass jetzt ein besonders guter Zeitpunkt ist, um ein konsolidiertes Unternehmen zu schaffen und die Zeit nach der Krise mit großem Ehrgeiz anzugehen.“

Das komplette Interview mit Daniel Harari lesen Sie in der Ausgabe 4/2021 der „möbelfertigung“, die Mitte Juli erscheint. Oder sofort mit der neuen App der „möbelfertigung“. Dazu müssen Sie lediglich die kostenlose App aus den bekannten Stores auf Ihr Smartphone oder Tablet downloaden. Hier geht es direkt zum Download der App:
Apple App Store: https://apps.apple.com/us/app/id1560325557
Google Play Store: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.pressmatrix.moebelfertigung

Schließt sich der Akku-Plattform von Bosch an

Fein ist Partner des Professional „18V“ Systems von Bosch. Innerhalb dieser Akku-Plattform kann ein 18-Volt-Akku mit Geräten anderer Hersteller verwendet werden. „Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Professional 18V System von Bosch auf die richtige Akku-Plattform setzen“, sagt Dr. Christoph Weiß, CEO der Fein Gruppe. Einfache und effektive Lösungen sowie vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für Kunden zu bieten – genau das sind sowohl für Bosch als auch für Fein zentrale Absichten. Besonders beim Thema Akku bevorzugen Anwender offene Systeme, sprich: ein Akku für mehrere Profi-Elektrowerkzeuge, auch herstellerübergreifend. Das wird mit dem „Professional 18V“ System Realität.

Fein ist für Profi-Elektrowerkzeuge und Zubehöre bekannt, die geschaffen sind für härteste Bedingungen und die gleichzeitig die höchsten Ansprüche an Qualität erfüllen. Besonders Profi-Anwender legen Wert auf ausdauernde und leistungsstarke Maschinen, wie Dr. Christoph Weiß erklärt: „Dafür benötigen wir eine hervorragende Akku-Technologie, die innerhalb des ,Professional 18V‘ Systems langfristig sichergestellt ist.“ 

Ende 2022 stellt Fein die „Multimaster 500“ und „700“ auf die neue Akku-Schnittstelle des „Professional 18V“ Systems um – ein klarer Vorteil für die Anwender: Kunden aller Partnerunternehmen können dann bestehende 18-Volt-Akkus mit den „Multimaster“ Modellen „500“ und „700“ von Fein verwenden. Resultat ist, dass Fein in Zukunft noch mehr Anwender weltweit erreicht und die Anwendungsmöglichkeiten erweitert werden.

Bereits im Jahr 2016 entwickelten Fein und Bosch gemeinsam die „Starlock“-Werkzeugaufnahme für Multitools, die für einen Zubehörwechsel in unter drei Sekunden, maximale Kraftübertragung und damit für einen noch höheren Arbeitsfortschritt sorgt. Damit setzten die beiden Unternehmen einen neuen Standard: Alle „Starlock“-Zubehöre sind kompatibel mit Multitools anderer Marken, die ebenso über eine Starlock-Schnittstelle verfügen. Darauf baut die neue Partnerschaft von Fein und Bosch jetzt auf. „Wir verstehen beide den Wunsch des Handwerkers, Werkzeuge verschiedener Hersteller mit nur einem einzigen Akku bedienen und damit noch effizienter und noch effektiver arbeiten zu können. Vor dem Hintergrund freuen wir uns sehr über den Ausbau der Partnerschaft und heißen Fein im Rahmen des ,Professional 18V‘ Systems herzlich willkommen“, sagt Henk Becker, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Power Tools.

Dieffenbacher

Stattet das indische Unternehmen Merino Industries aus

Merino Industries Ltd., einer der größten HPL (High Pressure Laminate)-Hersteller Indiens, hat bei Dieffenbacher eine neue Spanplattenanlage bestellt. Der Bau der Anlage soll in Kürze am neuen Merino-Standort in Halol im indischen Bundesstaat Gujarat beginnen.

„Die Spanplattenproduktion ist neu für uns. Deshalb war es für uns entscheidend, Partner zu finden, die uns nicht nur mit modernster Technologie, sondern auch mit ihrer Expertise in Sachen Produktion und ihrem Prozess-Know-how unterstützen“, so Merino-Geschäftsführer Prakash Lohia. „Wir sind sehr froh, dass wir mit Dieffenbacher einen solchen Partner gefunden haben.“ Sachin Pendharkar, Geschäftsführer von Dieffenbacher Indien, ergänzt: „Wir freuen uns, Merino beim Einstieg in ein neues Geschäftsfeld zu unterstützen. Gemeinsam werden wir dafür sorgen, dass sie einen guten Start in die Spanplattenproduktion hinlegen werden.“

Neben der kontinuierlichen Presse „CPS+“ hat Merino die Hackerlinie und Spanaufbereitung, Formstation und Formstrang, Pressenabluftreinigungssystem und Rohplattentransport sowie das pneumatische Transport- und Entstaubungssystem mit allen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen bei Dieffenbacher geordert. Der Auftrag umfasst außerdem den Trommeltrockner und das Lukki-Rohplattenlagersystem. „MyDieffenbacher“, Dieffenbachers digitale Service-Plattform, bestehend aus der Ticket- und Messenger-App „MyMessenger“, dem Online-Ersatzteilkatalog „MyParts“ und der Condition Monitoring-Lösung „MyCockpit“, ist ebenfalls enthalten. Darüber hinaus ist Dieffenbacher für die Elektrik und Automatisierung sowie das Engineering der Gesamtanlage verantwortlich.

„Wir können es kaum erwarten, unser neues Spanplattenwerk gemeinsam mit Dieffenbacher in Betrieb zu nehmen. Dieses Projekt ist für uns ein wichtiger Schritt in unserem Bestreben, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und unsere Position als führendes Unternehmen in der Beschichtungsindustrie zu festigen“, resümiert Prakash Lohia.