„Best in Intralogistics”-Zertifikate vergeben
17 nominierte Produkte und Lösungen erhalten Siegel für erfolgreiche Teilnahme am dreistufigen „Ifoy“ Audit. Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik, übergibt Auszeichnung im Rahmen der „Ifoy Test Days“ 2021 in Halle 4 der Messe Dortmund.
Am Ende der „Ifoy Test Days“ 2021 vom 22. bis zum 26. März auf dem Gelände der Messe Dortmund hat die Award-Organisation auch in diesem Jahr wieder die „Best in Intralogistics“ Zertifikate des Jahres 2021 vergeben. Vertreter von insgesamt 14 Unternehmen nahmen die Urkunden in Halle 4 entgegen. Über das Siegel freuten sich Repräsentanten von Arculus, Cargotec Engineering, Hai Robotics, Hänel, H+E Produktentwicklung, HHLA Sky, der BMW-Tochter Idealworks, Interroll Group, Nimmsta, Oppidum TIC, Still, Synaos, Volume Lagersysteme und Waku Robotics. Überreicht wurden die Zertifikate in diesem Jahr durch Gordon Riske, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik.
Das „Best in Intralogistics“-Siegel wurde vor drei Jahren eingeführt, um den hohen Innovationsgrad der für einen „Ifoy Award“ nominierten Geräte und Lösungen, die den „Ifoy“ Test erfolgreich absolvieren, nach außen sichtbar zu dokumentieren. „Nur Innovationen mit diesem Zertifikat haben das dreiteilige „Ifoy“ Audit erfolgreich durchlaufen und sich somit dem unabhängigen Intralogistiktest gestellt“, betont die geschäftsführende Jury-Vorsitzende Anita Würmser.
Das „Ifoy“ Audit 2021, das in diesem Jahr erstmalig auf dem Gelände des neuen „Ifoy“ Partners Messe Dortmund durchgeführt wurde, dauert insgesamt fünf Tage. Es umfasst verschiedene Testreihen, deren Ergebnisse den insgesamt 26 Jurymitgliedern – renommierten Logistik-Fachjournalisten aus aller Welt – als Unterstützung bei ihrer Entscheidung über die Sieger dienen. Beim „Ifoy Award“ werden die Nominierten einer Kategorie niemals miteinander verglichen, sondern immer mit aktuell vergleichbaren Geräten, die auf dem Markt sind. Dies stellt sicher, dass die Leistungswerte und der Innovationsabstand objektiv bewertbar sind.
Der erste Teil des „Ifoy“ Audits ist der wissenschaftliche „Ifoy“ Innovation Check, der vom Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), dem Lehrstuhl für Technische Logistik an der Universität Dresden sowie dem Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technische Universität München durchgeführt wird. Die Experten geben Einschätzungen über die Finalisten in Sachen Marktrelevanz, Kundennutzen, Art der Ausführung, und Innovationsgrad ab. Zudem verifizieren die Wissenschaftler die von den Herstellern angegebenen Innovationen in der Testhalle und bewerten in einem Technologienvergleich, ob es sich um innovative Weiterentwicklungen, Neukompositionen oder echte Innovationen handelt.
Der zweite Teil des „Ifoy“ Audits ist der praxisorientierte „Ifoy“ Test des niederländischen Fachjournalisten Theo Egberts. Er misst die harten Fakten und vergleicht sie mit den einschlägigen Wettbewerbsgeräten. Die Geräte durchlaufen individuell abgestimmte Fahr- oder Funktionstests, darunter das rund 80 Kriterien umfassende „Ifoy“ Testprotokoll, das unter anderem Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Ergonomie der Geräte ermittelt. Um eine Verfälschung der Testergebnisse durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel Beleuchtung, Wetterbedingungen oder Gangbreiten zu vermeiden, schafft die Testhalle identische Umgebungsbedingungen für alle Kandidaten.
Der dritte Teil des Audits ist die Beurteilung der Finalisten durch die Juroren und ihre zugelassenen Berater. Die Jurymitglieder bilden sich aus dem „Ifoy“ Innovation Check, den „Ifoy“ Testergebnissen und ihren eigenen Testerfahrungen eine Meinung und stimmen danach ab.
Wer das Rennen 2021 macht, bleibt noch einige Wochen ein gut gehütetes Geheimnis – auch für die Hersteller. Gelüftet wird es erst während der feierlichen „Ifoy Award“ Preisverleihung, deren Ort und Zeit in Kürze bekannt gegeben werden.









