14 Unternehmen sind in der Finalrunde dabei
Die Finalisten für den diesjährigen „Ifoy Award“ (International Intralogistics and Forklift Truck of the Year) stehen fest. Aus dem Bewerberfeld von 36 Unternehmen schickt die Jury im neunten Durchgang des auch „Oscar der Intralogistik“ genannten Wettbewerbs 17 Geräte und Lösungen von 14 Herstellern in das Rennen um die besten Intralogistikprodukte und -lösung des Jahres. „Die Jury hat sich in diesem Jahr bei den klassischen Staplern und der Lagertechnik auf wenige Top-Modelle konzentriert und den Fokus bei den Nominierungen sehr stark auf das Lager der gar nicht mehr so fernen Zukunft gelegt. Das ist ein klares Statement, wohin die Reise in der Intralogistik geht; Autonomisierung, Technologie, Software und ganzheitliche Lösungen sind gerade jetzt wichtiger denn je. Das Finale wird hochspannend werden“, sagt Anita Würmser, Vorsitzende der „Ifoy“ Jury.
In der Endrunde stehen unter anderem Automated Guided Vehicles (AGV), Roboter, Spezialfahrzeuge, Software und komplexe Warehouse Solutions. Eine Trophäe gewinnen wollen die Unternehmen Arculus, Cargotec Engineering, Hai Robotics, Hänel, H+E Produktentwicklung, HHLA Sky, die BMW-Tochter Idealworks, Interroll Group, Nimmsta, Oppidum Tic, Still, Synaos, Volume Lagersysteme und Waku Robotics.
Alle Finalisten durchlaufen bei den internationalen „Ifoy Test Days“ vom 22. bis zum 26. März das dreistufige „Ifoy“ Audit – 2021 erstmals auf dem Gelände der Messe Dortmund. Im „Ifoy“ Test messen Experten in einem standardisierten Verfahren die Kennzahlen der Finalisten. Im „Ifoy“ Innovation Check beurteilen Wissenschaftler den Innovationswert der nominierten Produkte und Lösungen. Durchgeführt wird der Innovation Check von Spezialisten des Dortmunder Fraunhofer-Institutes für Materialfluss und Logistik (IML), des Lehrstuhls für Technische Logistik an der Universität Dresden sowie dem Lehrstuhl für Fördertechnik, Materialfluss und Logistik (fml) an der TU München. Am Ende der „Ifoy Test Days“ reisen Juroren aus Europa, Australien, Brasilien, China, Indien, Russland und Südafrika ins Ruhrgebiet, um die nominierten Geräte in Augenschein zu nehmen und selbst zu testen.
Die Jury besteht aus Fachjournalisten führender Logistikmedien aus 21 Ländern. Bewertet werden unter anderem Innovationswert, Technik, Ergonomie und Handling, Sicherheit, Marktfähigkeit, Design und Kundennutzen sowie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit. Wichtig zu wissen: Die Finalisten werden in ihren jeweiligen Kategorien nicht untereinander verglichen, sondern mit ihren Wettbewerbsgeräten auf dem Markt. „Nur, wer seine direkten Wettbewerber in Sachen Innovation übertrifft, hat die Chance auf den Sieg“, betont Würmser.
Vergeben werden die begehrten Trophäen am 21. Mai in der Wiener Hofburg. In Kooperation mit dem Logistik.Kurier und der Wirtschaftskammer Österreich findet die Preisverleihung im Rahmen der Gala des österreichischen Hermes Verkehrs.Logistik.Preis statt. Im traditionsreichen Großen Festsaal der Hofburg werden einige Hundert internationale Gäste erwartet, darunter die Spitzen aus Transport, Logistik und Intralogistik. Bis dahin bleibt das Ergebnis ein Geheimnis – sowohl für die Finalisten als auch für die Öffentlichkeit.
Unter dem Motto „Ifoy meets Business“ sind 2021 im Rahmen der „Ifoy Test Days“ an zwei Tagen – und zwar am 25. und 26. März – auch wieder B2B-Fachbesucher aus der Logistik zugelassen. Das Test Camp Intralogistics ermöglicht Logistikentscheidern Probefahrten, Gerätetests und intensive Fachgespräche mit Firmenvertretern, die es mit ihren Geräten und Lösungen ins „Ifoy Award“ Finale geschafft haben. Zudem werden auch nominierte Fahrzeuge und Lösungen vergangener Jahre präsentiert.















