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Autor: Möbelfertigung

100.000 Bäume für „Plant-for-the-Planet”

Anlässlich des „Tag des Baumes“ gestern hat das Unternehmen Vauth-Sagel einen Vertrag unterzeichnet, der ein außergewöhnliches Engagement in erheblichem Umfang bei einer weltweit einzigartigen Initiative festschreibt: „Plant-for-the-Planet“ hat das Ziel, bis 2030 auf der ganzen Welt 1.000 Milliarden neue Bäume zu pflanzen. Vauth-Sagel hat sich verpflichtet, dabei zu helfen dieses Ziel zu erreichen. Erstmalig unterstützt wurde das Projekt im Zuge der internationalen Leitmesse „Interzum 2021“ – jetzt wird das Engagement auf die nächste Stufe gehoben.

Die Idee passt perfekt zu einem wichtigen Eckpfeiler der Vauth-Sagel Unternehmensphilosophie. Nachhaltigkeit ist seit der Unternehmensgründung 1962 nicht nur ein wichtiger Anspruch, sondern eine Selbstverständlichkeit. „Sie beeinflusst in zunehmendem Maße die täglichen Entscheidungen. Denn zusammen mit der zielorientierten Produktentwicklung und der zukunftsweisenden Unternehmenspolitik ist der bewusste Umgang mit Menschen und Umwelt eine der Vauth-Sagel Erfolgsstützen“, so Geschäftsführer Claus Sagel.

„Made in Germany“ ist nicht nur ein Qualitätsversprechen auf Produktebene, es bedeutet auch Zuverlässigkeit, kontinuierliche Optimierung aller Prozesse und Ansporn, etwas ökologisch und nachhaltig Wertvolles zu leisten. Die Initiative „Plant-for-the-Planet“ des jungen Vordenkers Felix Finkbeiner zahlt genau auf dieses Werte- Set des Unternehmens ein. Denn die Klimakrise ist die größte Krise der Menschheit und es ist jetzt Zeit zu handeln. Bäume sind die günstigste und effektivste Methode, um CO2 zu speichern. Und weil 1.000 Milliarden neue Bäume bis 2030 zu pflanzen ein ambitioniertes Vorhaben ist, unterstützt Vauth-Sagel diese Aktion sehr gerne. Das erklärte Ziel von Vauth-Sagel sind mindestens 100.000 Bäume weltweit – insbesondere in den Kernmärkten des Unternehmens sollen Aufforstungsprojekte unterstützt werden.

2021 ein leichtes Minus, 2022 etwa 2,5 Prozent Wachstum

Das Umsatzhoch von 2020 mit rund 21,59 Mrd. Euro Marktvolumen konnte der deutsche Möbelmarkt 2021 doch nicht ganz halten. Einen leichten Rückgang des Gesamtmarktvolumens von 0,8 Prozent auf 21,41 Mrd. Euro verzeichnet der Branchenfokus Möbel des IFH Köln in Zusammenarbeit mit der BBE Handelsberatung. Aber: Verglichen mit dem Vorkrisenniveau von 2019 (20,44 Mrd. Euro Marktvolumen) profitiere die Branche nach wie vor. Nachdem 2020 alle acht Warengruppen im Plus lagen, konnten 2021 nur Küchen- und Polstermöbel mit einer positiven Jahresbilanz abschließen. Gartenmöbel verloren am stärksten. Positiv fällt die Prognose der Marktexpert:innen für 2022 aus. IFH Köln und BBE Handelsberatung prognostizieren ein Wachstum von rund 2,5 Prozent.

„Das 2020er Plus war auf Basis der möbelaffinen Verbraucherinnen und Verbraucher hierzulande maßgeblich mit dem seinerzeit ausgebliebenen Lockdown für den wichtigsten Absatzweg, dem stationären Möbelhandel, verbunden. 2021 waren Kaufbedürfnisse im Möbelbereich dagegen größtenteils schon bedient, gleichzeitig konnte teilweise der Nachfrage aufgrund der verstärkt aufkommenden Lieferproblematiken oft nicht direkt nachgekommen werden“, so Uwe Krüger, Senior Consultant am IFH Köln.

Das aktuelle Marktergebnis sei insgesamt fragiler geworden, heißt es in der Pressemitteilung heute. Zudem sehe es in den Warengruppen durchaus unterschiedlich aus: Die Aussichten für Küchen werden als durchweg gut eingeschätzt, bei Polstermöbeln wird ein Rückgang der Nachfrage gegen Prognoseende (ab Anfang 2023) erwartet und für Kastenmöbel wie Schränke, Schrankwände in Wohn- und Schlafzimmern sehe es auch 2022 problematisch aus. Verbesserungen werden dagegen bei den Segmenten Bad- und Gartenmöbel erwartet, die 2021 zwar um rund zehn Prozent Umsatz verloren haben, sich aber 2022 wieder erholen dürften.

„Unsere Prognosen für die Umsätze in der Möbelbranche 2022 sehen gut aus und somit sind die leichten Verluste aus 2021 eher als Intermezzo in einem allgemeinen Aufwärtstrend einzustufen. Dieser findet wie in vielen Branchen auch und vor allem online statt. Händler sollten mit ihrem Angebot hier präsent sein, ansonsten gehen wertvolle Marktchancen verloren“, so Dr. Johannes B. Berentzen, Geschäftsführer der BBE Handelsberatung, zu den Ergebnissen der Studie.

Nachhaltige Beschlaglösungen

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Das „Keku“ Sortiment von Kusanke Beschlagtechnik überzeugt seit 40 Jahren durch ­seine verlässlichen und bequemen Lösungen für ­Handwerk, Möbelindustrie und Heimwerker. Dank ihrer gut durchdachten Mechanik werden die „Keku“ Verbindungs- und Funktionsbeschläge beim Möbel-, Laden-, Messe- sowie Innenausbau weltweit eingesetzt. Die bekannten Befestigungshilfen, die über den leistungsstarken Vertriebs­partner Häfele angeboten werden, sorgen dafür, dass Möbelblenden oder Verkleidungspaneele im Handumdrehen montiert und demontiert ­werden können. Die daraus resultierende Flexibilität ist in Zeiten, in denen immer mehr versteckte Technik gewartet oder ergänzt werden muss, ein handfester Vorteil.

Smart Buildings – Ladenlokale, Büros und Privathäuser – mit intelligenten Steuerungs-, Sicherheits- und Energiemanagementsys­temen erfordern neues Denken. „Keku“ Beschläge ­ermöglichen Planern eine nahezu unbeschränkte
Handlungs- und Gestaltungs­freiheit. Die Einhänge- oder Aufschiebebeschläge sorgen auf kleinstem Raum für einen sicheren Halt der anspruchsvollen Wand- oder Deckenverkleidungen. Hochwertige Verkleidungen, mit wertvollen bildfurnierten Deckschichten oder ­aufwendigen Lackoberflächen, lassen sich mit Hilfe des Beschlagsystems problemlos befestigen und ­lösen, sowie im Fall einer späteren Demontage unbeschädigt anderweitig nutzen. Auch diese Wiederverwendbarkeit wird in Zeiten von ­Ressourcenknappheit zunehmend wichtig.

Die neuen Einhängebeschläge Keku „EH-M“ und „EHS-M“ aus nicht brennbarem Federstahl führen den Nachhaltigkeitsgedanken nun noch ein Stück weiter: Alle Beschläge und Zubehörteile der „Keku“ Systeme werden mit einem Schraubentyp an den Tragprofilen befestigt und sind somit auch nach jahrzehntelangem Gebrauch rückbaubar und sortenrein wiederverwendbar. Die leichten, im Raster 32 gelochten Aluminium-Profile des „Keku“ Systems und das justierbare Zubehör ermöglichen einen stabilen, schwingungsarmen Verkleidungsunterbau. Die „Keku“ Beschläge und das „Keku“ Raumsystem unterstützen Planer, Handwerker und Monteure dabei, ihre individuellen Bauvorhaben, umweltschonend zu realisieren und Ressourcen langfristig nutzbar zu machen.

Im Laden-, Messe- und Innenausbau bedeutet die Berücksichtigung des Umweltschutzgedankens eine höhere Wirtschaftlichkeit. Materialien, die demontiert und dank der modularen Konstruktionsweise flexibel neu verwendet werden ­können, helfen nicht nur dabei, Abfall zu vermeiden, sie lassen sich anschließend auch neu vermarkten beziehungsweise einsetzen.

Kurz: Die schnelle Installation, Demontage und Wiederverwendbarkeit gehören zu den Stärken der neuen „Keku“ Metallbeschläge und des hoch funktionalen „Keku“ Raumsystems.
Der Entwickler des Systems, die Firma ­Kusanke Beschlagtechnik, bietet Nutzern des Systems eine anwendertechnische Beratung beim Ersteinsatz oder bei speziellen Objekten an.

Mehr Infos: www.keku.de

Schließt Geschäftsjahr 2021 mit Rekordumsatz ab

Erfolgreiches Jahr für Schattdecor: „Wir schließen das Jahr 2021 trotz neuer Herausforderungen und den Auswirkungen der anhaltenden Corona-Pandemie mit einem Umsatzrekord von mehr als 850 Millionen Euro ab. Damit haben wir in 2021 unser bisher bestes Jahr verzeichnen können mit einem Plus in all unseren Geschäftsbereichen“, heißt es aus der Geschäftsführung des Oberflächenspezialisten, der heute knapp 3000 Mitarbeiter an 17 Standorten weltweit zählt. Das Umsatzplus sei auch den kontinuierlich sehr hohen Investitionen in Technologie, Infrastruktur und Kapazität zu verdanken.

„Gerade in dieser weltweit andauernden Ausnahmesituation, in der eine Krise auf die nächste folgt, möchten wir dieses Ergebnis nicht ohne die angemessene Demut verkünden“, so der Vorstandsvorsitzende Roland Auer. „Für uns als Gruppe beweist diese sehr positive Entwicklung, dass wir gemeinsam die richtigen Entscheidungen getroffen und die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt haben. Wir agieren unmittelbar im Sinne unserer Kunden und den Anforderungen der Märkte. Für uns als globales Unternehmen bedeutet unser Wirken und Wirtschaften in Anbetracht des aktuellen, wirtschaftlichen und politischen Weltgeschehens aber auch Verantwortung. Verantwortung gegenüber unseren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern.“

Langfristig setze das Unternehmen weiter auf solides, gesundes Wachstum: „Grundlage dafür ist die kontinuierliche Überprüfung und Anpassung unseres Produktportfolios“, so Auer. In diesem Sinne beteiligte man sich im Herbst 2021 zu 50 Prozent am deutschen Folienhersteller Fine Decor.

„Nachhaltigkeit ist eines der ganz großen Themen unserer Zeit“, erläutert Auer. „Mit Fine Decor haben wir einen Partner gefunden mit dem wir die Nachfrage nach umweltfreundlichen, auf Basis von recycelten Rohstoffen produzierter Möbeloberflächen schon heute bedienen können. Gemeinsam werden wir damit unsere Kunden mit modernen Oberflächen begeistern.“

Gerade der Bereich der Veredlung erhält immer größeren Zuspruch und wird auch umsatztechnisch immer wichtiger. Imprägnier- und Lackierstandorte wie in Nordamerika, Brasilien, aber auch Italien und Polen haben hier ihren Vorsprung weiter ausgebaut. So wurden 2021 insgesamt 830 Millionen Quadratmeter Dekorpapier veredelt (Impregnated und Finished Surfaces). Im Bereich Druck (Printed Surfaces) vermeldet Schattdecor ein Volumen von knapp 120.000 Tonnen gruppenweit.

Roland Auer abschließend: „Das noch junge Jahr 2022 lässt derzeitig aufgrund des Krieges in der Ukraine und der anhaltenden angespannten Covid-Situation in China die Sorgenfalten eher tiefer werden. Wir verwehren uns deshalb einer Prognose nach vorne. Das, was heute zählt, sind mehr denn je Menschlichkeit, Solidarität, Verantwortung und besonnenes Handeln. Die in all den zurückliegenden Jahren erarbeitete Basis dient uns dabei als gesundes und belastbares Fundament.“

27,0 % mehr beantragte Regelinsolvenzen im März 2022 als im Vormonat

Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen in Deutschland ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2022 um 27,0 Prozent gegenüber Februar 2022 gestiegen. Bereits im Februar 2022 waren sie um 4,2 Prozent gegenüber Januar gestiegen. Die Insolvenzzahlen waren im Verlauf der Corona-Pandemie durch gesetzliche Sonderregelungen und Wirtschaftshilfen zeitweise deutlich zurückgegangen; seit Mai 2021 sind keine Sonderregeln aufgrund der Corona-Pandemie mehr in Kraft.

Die vorläufige Zahl der beantragten Regelinsolvenzverfahren gibt frühe Hinweise auf die künftige Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen, für die derzeit endgültige Ergebnisse bis zum Berichtsmonat Januar 2022 vorliegen. Hier waren die Werte zuletzt gesunken: Im Januar 2022 haben die deutschen Amtsgerichte 1.057 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 4,6 Prozent weniger als im Januar 2021 und rund 34 Prozent weniger als vor der Corona-Pandemie im Januar 2020. 

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den im Januar 2022 gemeldeten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte auf rund 1,4 Milliarden Euro. Im Januar 2021 hatten sie bei rund 3,7 Milliarden Euro gelegen.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Januar 2022 im Baugewerbe mit 206 Fällen (Januar 2021: 150; +37,3 %). Es folgte der Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) mit 160 Verfahren (Januar 2021: 166; -3,6 %).

Beim zeitlichen Vergleich der Insolvenzzahlen für Unternehmen ist zu beachten, dass das Insolvenzgeschehen in den Jahren 2020 und 2021 von Sonderregelungen geprägt war. Von Anfang März 2020 bis Ende 2020 war die Insolvenzantragspflicht für überschuldete Unternehmen infolge der Corona-Pandemie ausgesetzt. Diese Regelung galt bis Ende April 2021 weiterhin für Unternehmen, bei denen die Auszahlung der seit 1. November 2020 vorgesehenen staatlichen Hilfeleistungen noch ausstand. Für diese Unternehmen wurde die Pflicht zur Beantragung eines Insolvenzverfahrens erst zum 1. Mai 2021 wieder vollumfänglich eingesetzt.

Beruhte der Eintritt einer Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Auswirkungen der Starkregenfälle oder des Hochwassers im Juli 2021, war die Insolvenzantragspflicht bis 31. Januar 2022 ausgesetzt.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ist im Januar 2022 um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahrjahresmonat gestiegen. Damit hat sich der starke Anstieg der vergangenen Monate abgeflacht. Er stand im Zusammenhang mit einem Gesetz zur schrittweisen Verkürzung von Restschuldbefreiungsverfahren von sechs auf drei Jahre. Die Neuregelung gilt für seit dem 1. Oktober 2020 beantragte Verbraucherinsolvenzverfahren. Sie ermöglicht den Betroffenen einen schnelleren wirtschaftlichen Neuanfang im Anschluss an ein Insolvenzverfahren. Daher ist davon auszugehen, dass viele überschuldete Privatpersonen ihren Insolvenzantrag zunächst zurückhielten, um von der Neuregelung zu profitieren. Dieser Effekt ist mittlerweile offenbar ausgelaufen.

Ausgezeichnete Platzierung bei Arbeitgeberzertifizierung

Die Hilti Deutschland AG ist erneut beim „Great Place to Work“ Wettbewerb ausgezeichnet worden. Mit dem 1. Platz bei der diesjährigen Prämierung konnte die Hilti Deutschland AG erneut ihre Attraktivität als Top-Arbeitgeber unter Beweis stellen. Bereits zum wiederholten Mal wurde die Hilti Deutschland AG als besonders attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet – in diesem Jahr als bestes Unternehmen in der Kategorie „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2022“ in der Größenklasse 2.001 bis 5.000 Mitarbeitende.

Die Auszeichnung bei der renommierten „Great Place to Work“-Zertifizierung bestätigt, dass die Unternehmenskultur bei Hilti nicht nur einen hohen Stellenwert hat, sondern auch gelebt wird: Integrität, Mut zur Veränderung, Teamarbeit und hohes Engagement bilden das Fundament der mehrfach ausgezeichneten Hilti Unternehmenskultur, die auch ein wichtiger Treiber des wirtschaftlichen Erfolgs ist. Flache Hierarchien und eine ausgeprägte Feedbackkultur auf allen Ebenen garantieren ein ehrliches und konstruktives Arbeitsklima, fördern Eigenverantwortung und teamorientierte Zusammenarbeit. Und die Mitarbeitenden schätzen diese Arbeitsatmosphäre sehr: über 90 Prozent der Mitarbeitenden würden Hilti als Arbeitgeber weiterempfehlen.

„Die hervorragende Platzierung bei ,Great Place to Work‘ zeigt, dass unsere Mitarbeitenden die Unternehmenskultur und das Arbeitsklima bei Hilti sehr schätzen. Unsere Unternehmenskultur und die Zusammenarbeit im Team trägt uns auch durch herausfordernde Zeiten und fördert die Zufriedenheit und Motivation unserer Mitarbeitenden. Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr die Rangliste als der beste Arbeitgeber in Deutschland anführen dürfen. Zugleich ist dies für uns Ansporn, das Feedback unserer Mitarbeitenden weiter aufzunehmen und uns auf dem Weg zum ,Great Place to Work‘ für alle unsere Teammitglieder weiter zu verbessern“, sagt Jochen Olbert, Vorsitzender der Direktion der Hilti Deutschland AG.

„Wir freuen uns sehr über die hervorragende Auszeichnung, die beweist, dass unsere Werte in der sich aktuell stark verändernden Arbeitswelt eine starke Grundlage für unsere Teams bilden. Um den individuellen Bedürfnissen unserer Mitarbeitenden gerecht zu werden, bieten wir eine offene Feedback-Kultur und fokussieren uns auf die Förderung der Stärken unserer Mitarbeitenden. Darüber hinaus bieten wir ein umfangreiches Angebot an Benefits. Die Auszeichnung als ,Great Place to Work‘ zeigt potenziellen Bewerbern auch, dass sie bei Hilti auf eine Unternehmenskultur treffen, in der sie wertgeschätzt werden und in der sie sich sowohl persönlich als auch fachlich weiterentwickeln können“, sagt Agnieszka Olszewska, Personalleiterin der Hilti Deutschland AG.

Die Hilti Deutschland AG darf sich in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal über die Prämierung des deutschen Great Place to Work® Instituts freuen. Aufgrund des stetigen Wachstums mittlerweile in der Unternehmensgrößenklasse von 2.001 bis 5.000 Beschäftigten.

Die feierliche Prämierung fand am 8. April 2022 per Online-Event statt. Der renommierte Arbeitgeberwettbewerb, der seit 2002 jährlich durchgeführt wird, zeichnet Unternehmen aus, die aus Sicht ihrer Beschäftigten eine besonders wertschätzende und attraktive Arbeitsplatzkultur haben. Über 800 Unternehmen verschiedenster Branchen, Größen und Regionen stellten sich dem diesjährigen Wettbewerb. Dabei überprüft das „Great Place to Work“ Institut die teilnehmenden Unternehmen anhand eines eigens erstellten Fragen- und Kriterienkatalogs hinsichtlich der Kernqualitäten ausgezeichneter Arbeitgeber wie faire Zusammenarbeit, Glaubwürdigkeit und starker Teamgeist. Das verliehene Gütesiegel steht für die starke Identifikation der Mitarbeitenden mit ihrem Unternehmen.

Der Auszeichnung voraus gegangen waren eine ausführliche Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Bewertung der Personal- und Führungsmaßnahmen der Hilti Deutschland AG. Hilti konnte im Benchmark mit beeindruckenden Ergebnissen überzeugen und sich gegen 90 andere Unternehmen aus dem Branchenfeld Industrie, Energie, Bau und Umwelt behaupten.

Klebstoff stets einsatzbereit

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Bei Fe-Ma-Tech dreht sich seit 30 Jahren alles um die Klebetechnik. Dabei arbeitet das Unternehmen auch mit großen Anlagenbauern zusammen und bietet intelligente Lösungen, damit Produktion laufen und Verbindungen stets stabil sind.

Erfolgreich seit über 30 Jahren – dafür steht der Name Fe-Ma-Tech. Denn die Spezialisten in den Bereichen Heißleimverarbeitung und Maschinenservice, konnten sich mit eigens entwickelten Reinigungsverfahren für Auftragseinheiten nennens­werter Hersteller wie IMA und Homag vom Markt absetzen. Dabei wird grundsätzlich besonderes Augenmerk auf eine umwelt- und materialschonende Ausführung gelegt.

Als kompetenter Partner für Möbelhersteller aus aller Welt werden heute vor allem ­Vakuumbehälter, Beutelaufschmelzgeräte und Vorwärm- sowie Reinigungstische vertrieben. So wurde die Vakuumbox speziell für die Aufbewahrung von bis zu zwei Leimauftrags­einheiten entwickelt und schützt den Klebstoff vor Reaktionen mit Sauerstoff.
Diese Eigenschaft gewährleistet auch bei mehrtägiger Ruhepause der Maschinen eine reibungslose und unkomplizierte Wiederaufnahme der Arbeiten und eine unveränderte Viskosität des Klebstoffes. Man ist also immer einsatzbereit.

Die Reinigungs- und Vorwärmtische sind besonders auf die Nutzung mit PUR Kleber abgestimmt. Somit können die Reinigungszyklen der Auftragseinheiten verlängert und außerdem die Aggregate bedeutend schneller gewechselt werden. Somit bleibt die Produktion stets im reibungs­losen Fluss.

Mehr Infos: www.fematech.com

Villeroy & Boch

Anhaltend gute Geschäftsentwicklung

Im ersten Quartal 2022 erzielte der Villeroy & Boch-Konzern einen Umsatz (inkl. Lizenzerlöse) in Höhe von 248,5 Millionen Euro und lag damit um 25,2 Millionen Euro beziehungsweise 11,3 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Konzern profitiert weiterhin verstärkt vom anhaltenden Trend zur Renovierung und Neuausstattung von Haus und Bad sowie der Verschönerung des eigenen Wohnumfelds. Auf kursbereinigter Basis, das heißt gerechnet zu Währungskursen des Vorjahres, wurde ein Umsatzzuwachs von 10 Prozent erzielt. Die Auftragseingänge des ersten Quartals 2022 führten im Vergleich zum 31. Dezember 2021 zu einer Erhöhung des Auftragsbestands Euro um 29,4 Millionen Euro auf 216,2 Millionen Euro. Davon entfielen 177,2 Millionen Euro (31.12.2021: 165,1 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness und 39,0 Millionen Euro (31.12.2021: 21,7 Mio. Euro) auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im ersten Quartal 2022 auf insgesamt 20,4 Millionen Euro (Vorjahr: 18,6 Mio. Euro).

Der Unternehmensbereich Bad und Wellness erzielte im ersten Quartal 2022 einen Umsatz in Höhe von 172,1 Millionen Euro (Vorjahr: 159,3 Mio. Euro) und lag damit um 8,1 Prozent über dem Vorjahr. Der Umsatzanstieg in Höhe von 12,8 Millionen Euro zeigte sich hauptsächlich im Geschäftsfeld Sanitärkeramik (+6,4 Mio. Euro) sowie im Geschäftsfeld Armaturen (+3,0 Mio. Euro). Der Unternehmensbereich Bad und Wellness startete das erste Quartal 2022 mit einem operativen Gewinn (EBIT) von 17,7 Millionen Euro (Vorjahr: 16,6 Mio. Euro), wobei die derzeit hohen Einkaufspreissteigerungen nur teilweise durch Rationalisierung und Einsparmaßnahmen kompensiert werden konnten.

Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle erzielte im ersten Quartal 2022 einen Umsatz in Höhe von 75,5 Millionen Euro und lag um 19,1 Prozent über dem Vorjahr (63,3 Mio. Euro). In fast allen Vertriebskanälen konnte ein Umsatzwachstum erzielt werden. Dies zeigt sich vor allem im Umsatz mit den eigenen Einzelhandelsgeschäften (+7,7 Mio. Euro). Insgesamt beruhte diese gute Umsatzentwicklung auf einer erfolgreichen Umstellung des Geschäftsmodells, einer erfolgreichen Sortimentspolitik, einer Ausweitung der Kommunikationsstrategie („Liebe Deine Zeit“-Kampagne) sowie der verstärkten Digitalisierung in den Bereichen Marketing und Vertrieb. Der Unternehmensbereich Dining & Lifestyle schloss mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 2,7 Millionen Euro ab und lag um 0,7 Millionen Euro über dem Vorjahr.

Im ersten Quartal 2022 wurden Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 5,1 Millionen Euro getätigt (Vorjahr: 3,7 Mio. Euro). Davon entfielen 3,5 Millionen Euro auf den Unternehmensbereich Bad und Wellness sowie 1,6 Millionen Euro auf den Unternehmensbereich Dining & Lifestyle.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft für das Jahr 2022 im April wegen der Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine auf 3,6 Prozent abgesenkt.

Besorgt ist der Vorstand der Villeroy & Boch AG insbesondere hinsichtlich der Risiken in der Energieversorgung und den gestiegenen Energiepreisen. Da die hieraus resultierenden Preissteigerungsrisiken nur teilweise durch Sicherungs- und Einspar-Maßnahmen kompensiert werden können, musste im ersten Quartal bereits eine Preisanpassung vorgenommen werden. Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass je nach weiterer Entwicklung zusätzliche Kostensteigerungen an die Kund:innen weitergegeben werden müssen.

ZDH

Wirtschaftshilfen für vom Krieg betroffene Unternehmen

Am 19.04.2022 hat die EU-Kommission eine Beihilferegelung genehmigt, mit der Deutschland bis zu 20 Mrd. Euro für vom Krieg betroffene Unternehmen aller Wirtschaftszweige bereitstellen will. Hintergrund ist, dass für etwaige Hilfsmaßnahmen des Staates erst einmal die beihilferechtlichen Grundlagen auf EU-Ebene geschaffen werden müssen.

Am 23.03.2022 wurde dafür auf EU-Ebene ein befristeter Krisenrahmen für staatliche Beihilfen zur Stützung der Wirtschaft infolge der Aggression Russlands gegen die Ukraine (im Folgenden: TF Ukraine-Krise) erlassen. Damit wurde anlassbezogen ein neuer Beihilferahmen geschaffen, über den die Mitgliedstaaten rückwirkend zum 01.02.2022 direkte Beihilfen mit einem Beihilfewert von bis zu 400.000 Euro / Unternehmen gewähren können. Der TF Ukraine-Krise ist bis 31.12.2022 begrenzt. 

Liquiditätshilfen in Form von Garantien sowie in Form zinsvergünstigter Darlehen sind auf maximal 15 Prozent des durchschnittlichen Gesamtumsatzes der vergangenen drei Jahresabschlüsse begrenzt. Bemerkenswert ist, dass die hierüber ausgereichten Beihilfen auch Unternehmen in Schwierigkeiten (UiS) gewährt werden können.

Aufbauend auf dem Beihilferahmen TF Ukraine-Krise wurde seitens der Bundesregierung die entsprechende Bundesregelung erarbeitet, die inzwischen von er EUZ-Kommission genehmigt wurde. Erst nach Vorliegen der Genehmigung werden von Förderinstitutionen (KfW, Bürgschaftsbanken, etc.) konkrete Fördermaßnahmen veröffentlicht werden.

Wenn es etwas Neues dazu gibt, veröffentlicht der ZDH dies hier: https://www.zdh.de/ukraine-krieg/wirtschaftshilfen-fuer-vom-krieg-betroffene-unternehmen/