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Autor: Möbelfertigung

Innovative Lichtideen gesucht

Luxi – der Licht-Preis prämiert auch 2022 wieder innovative Studienarbeiten, nachhaltiges Leuchtendesign und kreative Jung-Unternehmungen. Eine formlose Anmeldung bis 27. Mai 2022 genügt – Einsendeschluss für die finalen leuchtenden Ideen ist am 29. August 2022. Die Preisträger werden am 11. November 2022 auf der feierlichen Abschlussgala der Lichtwoche München geehrt, die vom 4. bis zum 11. November 2022 stattfindet. In diesem Zeitraum wird sich in München wieder alles um das Medium Licht drehen.

Der Licht-Preis wurde im Jahr 2015 von der Fachzeitschrift Licht als hochschulübergreifender und interdisziplinärer Wettbewerb zusammen mit der Lichtwoche München ins Leben gerufen. Er findet jährlich statt und ist auch in seiner 8. Auflage wieder auf der Suche nach inspirierenden Lichtideen in drei verschiedenen Kategorien: Vergeben werden der Nachwuchspreis für Studierende, der Innovationspreis für Unternehmen, Design- und Planungsbüros sowie der Start-up-Preis für junge Unternehmen. Es können Produkte, Objekte, Projekte, Konzepte, Studien und Forschungsarbeiten eingereicht werden, die von einer hochkarätigen Jury begutachtet und unter den folgenden Aspekten prämiert werden: Dienen die Arbeiten dem wissenschaftlichen Transfer und der Förderung des wissenschaftlichen Austausches? Stellen sie besondere Innovationen, neue Technologien und Denkansätze dar? Gestalten sie das Leben besser und einfacher?

Der Luxi dient insbesondere für den Nachwuchs als Sprungbrett in die Branche. Einige der talentierten Studierenden, die an den Wettbewerbern der letzten Jahre teilgenommen haben, sind inzwischen bei Leuchtenherstellern tätig oder arbeiten als selbstständige Planer und haben mehrere Designpreise gewonnen.

Zur Teilnahme für den Nachwuchspreis berechtigt sind alle Studenten/innen sowie Absolventen/innen und Designer/innen, deren Abschluss zum Zeitpunkt der Anmeldung höchstens ein Jahr zurückliegt. Am Innovationspreis können sich Unternehmen, Design- und Planungsbüros mit Technologien und Produkten beteiligen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht älter als zwei Jahre sind. Der Start-up-Preis ist für junge Unternehmen vorgesehen, die zum Zeitpunkt der Anmeldung nicht älter als fünf Jahre sind.

Anmeldeunterlagen und weitere Informationen zur Lichtwoche München und Luxi – der Licht-Preis: www.lichtwoche-muenchen.deFoto: www.lichtwoche-muenchen.de

Komplettes Portfolio in einem Projekt präsentiert

Die Continental Oberflächenspezialisten setzen mit Projekten und Produkten immer wieder Innovations-Ausrufezeichen. Aktuell sorgt ihr Tiny House-Unikat „ContiHome“ für viel Aufmerksamkeit. Denn hier unterstreicht Continental am Standort Weißbach Kreativität sowie Material- und Designgespür mehr als deutlich. Und das Unternehmen beschäftigt sich auch mit zahl­reichen anderen spannenden Themen, wie die Redaktion der „möbelfertigung“ vor Ort erfahren durfte.

Material- und Designkompetenz in einem spannenden Projekt zusammenführen: Das ist Continental mit dem „ContiHome“ gelungen. Dabei stattete das Technologieunternehmen das Tiny House komplett mit eigenen Materialien aus und zwar innen genauso wie außen. Außerdem hat Continental das komplette Musterhaus selbst konzipiert, entworfen und gebaut. Begonnen hat das aufwendige Projekt bereits 2017 über eine Kundenanfrage. „Im Exterior-Bereich liefern wir bereits in den Bereich der Mobile Homes“, erläutert Bruno Lehmann, Leiter des Produktmanagements Interior Living. „Die wertvollen Erfahrungen mit den bestehenden Kunden haben wir für unser ContiHome Projekt genutzt.“
Das „ContiHome“ wurde von einem Team aus dem Continental-Standort Weißbach kreiert. „Unser Ziel war es, hier unser ganzes Produkt Portfolio sowohl aus dem Exterior- als auch Interiorbereich zu zeigen und damit darzustellen, dass wir in der Lage sind, solch ein Tiny House komplett mit unseren Oberflächen auszustatten“, führt Lehmann aus. Zur erfolgreichen Umsetzung wurden die Spezialisten aus den jeweiligen Bereichen zu einem Projekt-Team zusammengeführt und zusätzlich die nötigen Partner integriert. Hinsichtlich der Oberflächen, die bei den Möbeln, Böden, Wänden, Fenstern, Fassaden und der Terrasse des „ContiHomes“ zum Einsatz kamen, spielten Haptik, Design, Funktionalität, Ästhetik und Komfort ebenso große Rollen wie Langlebigkeit und pflegeleichtes Handling. Auch das Thema Nachhaltigkeit stand im Fokus. So können die beschichteten Fensterprofile zu 100 Prozent recycelt und in einem zweiten Lebenszyklus zur Herstellung neuer Fensterelemente verwendet werden. „Grundsätzlich streben wir langlebige Produkte an“, so Bruno Lehmann. „Denn Langlebigkeit bedeutet Nachhaltigkeit. Und wir wollen nicht zur Wegwerfgesellschaft beitragen.“

Bei der Umsetzung des „ContiHome“ wurde mit Farben gespielt und durch Digitaldruck ergänzt zum Beispiel bei der Wandbespannung, des Bettkopfteiles oder der Dekokissen. „Wobei die Farbgebungen nicht zu expressiv oder verspielt sind“, erläutert Andreas Grüb, Leiter des Produktmanagements Exterior Living bei Continental. „Schließlich gehen die Wohnräume im Tiny House ineinander über. Dementsprechend muss das Design durchgängig und harmonisch sein.“ Patrick Holz, Produktmanager Interior Living, ergänzt: „Die eingesetzten Materialien folgen natürlich der für die Anwendung geforderten Funktion. So kommen zum Beispiel in der Küche antibakterielle Oberflächen und integrierte Sensoren zum Einsatz.“ 

Insgesamt zeichnet sich das „ContiHome“ durch ein elegantes, geradliniges Design aus. Es ist von einer polygonen Formensprache sowie großzügigen Fensterflächen geprägt. Das Unikat basiert auf einer Holzständerbauweise mit einem fahrbaren Chassis. Die Holzkonstruktion ist sichtbar und das Gebäude verfügt über eine Isolation. So befindet sich auf der Außenseite eine Verbundplatte aus acht Zentimetern XPS Schaum mit jeweils einer Vinyl-Platte auf der Innen- und Außenseite verkleidet. Die Platten sind beidseitig mit Exteriorfolie versehen. Die ausklappbare Terrasse ist mit einem speziellen Terrassenboden ausgestattet, der in den USA unter „d-c-fix“ angeboten wird.
„Uns war wichtig, beim ,ContiHome‘ Materialien einzusetzen, die es bereits gibt und die erfolgreich vermarktet werden“, erklärt Andreas Grüb. „Wir sind hier also anders vorgegangen als bei dem Konzeptfahrzeug ,Ambienc3‘, das wir im letzten Jahr gezeigt haben. Da ging es mehr um Zukunfts-Themen und Innovationen, die noch kommen werden.“

Im Innenraum des „ContiHome“ gibt es jede Menge Materialien und Funktionen zu entdecken. Beim Fußboden setzte Continental formstabiles und wasserbeständiges LVT ein. Im Bad kamen an den Wänden PET-Folien „skai PureLux 2D soft“  auf Holzplatten und auf den Badmöbeln die „skai“ Möbelfolien „Perfect Touch“ und „Amberg“ zum Einsatz.
Die Treppe, die zum Schlafbereich führt, bietet gleichzeitig Stauraum. So lassen sich Klappen und Türen öffnen. Bettrahmen und Kopfteil sind mit digital bedruckten Kunstleder veredelt.

Im Wohnbereich befindet sich ein Multifunktionsmöbel. Es dient als Sideboard, hat Schubladen, ist ausziehbar als Tisch und Bänke, oder als Ess- und Arbeitsbereich.
Ein echter Hingucker: Die Digitaluhr, die mit dem transluzenten Material „skai Hylite“ versehen ist.
Die Küche wurde vollwertig mit allem ausgestattet, was man in dem Bereich braucht: Beleuchtbare Arbeitsplatte, Spülmaschine, Kühlschrank, Herd und Mülleimer. Ein weiteres Highlight stellt der Kamin, der auch als kleiner Raumteiler dient, dar. Dieser arbeitet zwar mit Kunstlicht, aber zusätz­licher Wasserdampf sorgt für die besondere ­Atmosphäre.

Die Sofa-Ecke lässt sich zu einem zweiten Bett umfunktionieren. Die Polsterbezüge sind atmungsaktiv. Auch hier gibt es reichlich Stauraum in Form von Schubladen.
Die Lichttechnik im „ContiHome“ ist per App steuerbar und bietet durch diverse Effekte wie Dimmung und Farbeinstellung das jeweilige Wohlfühlambiente. Zusätzliche LED-Bänder verstärken diesen Effekt.
„Die Realisierung des ,ContiHome‘ hat viel Spaß gemacht“, so Bruno Lehmann. „Unter anderem, weil es mit einigen Partner eine sehr enge Zusammenarbeit gab und sie uns Dinge nach unseren Plänen zur Verfügung gestellt haben. Und das Ergebnis spricht für sich. Hinzu kommt, dass wir das ,ContiHome‘ als perfekten Showroom nutzen können, der unsere verschiedenen Kompetenzen kompakt präsentiert. Und mobil ist dieses Tiny House ebenfalls. So werden wir das ,ContiHome‘ auch auf verschiedenen Messen zeigen.“
Das ,ContiHome‘ untermauert nicht nur die Innovationsfähigkeit sondern auch die Bedeutung des Bereichs Oberflächen innerhalb des Continental-Konzerns. Deshalb wird kontinuierlich in das Segment als auch den Standort in Weißbach investiert. So gehen zwölf Millionen Euro in einen neuen Kalander und weitere Investitionen fließen in den Ausbau der PET-Folien und deren Oberflächengestaltung.
„Der Bereich Oberflächen ist sehr profitabel und wächst“, erklärt Bruno Lehmann. „Wir rechnen damit, dass das auch in den kommenden Jahren so weitergeht. Der Industriebereich, zu dem wir gehören,  scheint weniger Schwankungen ausgesetzt zu sein als der Automotive-Bereich. Vor dem Hintergrund ergibt es natürlich Sinn den Industriebereich noch mehr zu stärken. Auch um eventuelle Dellen im Automotive-Bereich abzupuffern.“
 Aktuell liegt der Umsatz-Anteil von Automotive bei Zweidrittel. In den kommenden fünf Jahren strebt Continental ein zunehmend ausgeglicheneres Verhältnis an. „Das soll sich organisch entwickeln“, so Lehmann. „Wir wollen vor allem aus eigener Kraft wachsen, wobei auch zusätzliche Akquisitionen denkbar sind.“
Aufgrund der wachsenden Anforderungen an Oberflächen ist es natürlich gut, dass die Unternehmenssparte sehr breit aufgestellt ist. Zumal man bei Continental einen technologischen Führungsanspruch formuliert.
„Die Qualität in Kombination mit Design, Haptik und Farbe ist entscheidend für den Markterfolg“, so Bruno Lehmann. „Mit unseren erfolgreichen Eiche-Holzdekoren und unseren Mattoptiken wie ,skai Perfect Touch‘ und insbesondere der PET-Folie ,skai Pure Lux‘ haben wir hier unsere Vorreiterrolle unter Beweis gestellt und sind den Markttrends und den Anforderungen unserer Kunden in bester Weise nachgekommen. Der Markterfolg gibt uns hier recht.“
„Die etablierten Partnerschaften im Farb- und Dekorverbund sind elementar, gerade auch im Hinblick auf dieses Projekt“, ergänzt Patrick Holz. „Was wir auf den Markt bringen ist top entwickelt. Denn das ist unser Anspruch. Wir wollen die besten Designs am Markt platzieren und unsere Kunden inspirieren, was diese auch von uns erwarten. Grundsätzlich sehen wir nicht nur das Produkt, sondern das Gesamtpaket, wozu unter anderem Service und Kommunikation gehören.“

Dazu gehört natürlich auch das Umsetzen von Trends. So gab es kurz nach Beginn der Pandemie eine enorme Nachfrage nach antibakteriellen Oberflächen. „Das war schon ein echter Hype“, räumt Bruno Lehmann ein. „Antibakterielle Ausstattungen sind inzwischen ein wichtiger Bestandteil des Anforderungskatalogs, insbesondere bei den Polsterbezugsstoffen.“
Hier ist Continental in Kooperation mit Partnern, Forschungseinrichtungen und staatlichen Institutionenan Projekten beteiligt, die besonders die Weiterentwicklung hygienischer Oberfläche im Fokus haben. In dem Kontext haben desinfektionsmittelbeständige Oberflächen deutlich an Bedeutung gewonnen.

In Bezug auf Designtrends sieht man auch bei Continental die Eiche nach wie vor vorne. „Es ist einfach ein sehr vielseitiges Holz“, bringt es  Bruno Lehmann auf den Punkt. „Eiche bietet viele Spielmöglichkeiten, von Eleganz bis Rustikalität. Deshalb sind auch die neuen Spielarten, die von den Dekordruckern kommen, sehr erfolgreich. Vor diesem Hintergrund gehe ich davon aus, dass uns das Thema Eiche die kommenden Jahre weiter begleiten wird.“
Jenseits von Holzoptiken sind aus Sicht von Continental Schiefer-, Marmor- und Beton­optiken sowie metallische Oberflächen, in eher wärmeren Anmutungen, zur Gestaltung von trendgerechten Produkten geeignet. Wobei ­derzeit die Steinthemen noch vor den metallischen Oberflächen liegen. Bei Unis sind verschiedene Grün- und Blautöne im Trend. Pastelliges lässt in der Nachfrage spürbar nach.
„Das Thema schlechthin ist aber die Nachhaltigkeit“, betont Bruno Lehmann. „Wir haben eine Continental-Projektgruppe, die sich allumfassend bis zur Gestaltung der Arbeitsplätze damit beschäftigt. “
Der Standort Weißbach arbeitet zu hundert Prozent mit grünem Strom und verfügt über ein ausgeklügeltes Wastemanagement. 

„Wir beschäftigen uns auch intensiv mit der Recyclingfähigkeit unserer Produkte“, führt Lehmann aus. „So kann ein Kunststofffenster nachhaltiger sein als ein lackiertes Holzfenster, da es recycelt werden kann. Durch Sammlung, Trennung und Granulierung der einzelnen Rohstoffe können diese wieder dem Kreislauf zugeführt werden. Hingegen ist ein lackiertes Holzfenster immer Sondermüll. Obendrein haben Kunststofffenster eine lange Lebensdauer.“
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema bei allen Einheiten von Continental, somit auch von strategischer Bedeutung, um künftig den vorrangigen Marktzugang zu bewahren und auszubauen.

„In manche Märkte kommt man ohne entsprechend nachhaltige Produkte nicht hinein“, erklärt Patrick Holz. „Und während das früher nur wenige Länder gewesen sind, entwickelt sich dies inzwischen zur weltweiten Anforderung, die im Sinne der Umwelt notwendig ist.“
„Aktuell haben wir ein Produkt namens ,skai VyP Coffee‘ in der Entwicklung, bei dem sogar Kaffeesatz als Werkstoff zum Einsatz kommt“, ergänzt Bruno Lehmann. „ Es wird atmungs­aktiv sein und setzt sich neben dem Kaffeesatz aus recycelten Polyester und Baumwollfasern ­zusammen. An solchen ­Themen arbeiten wir mit Hochdruck, da wir den ­Anspruch haben, hier Marktführer und ­Impulsgeber zu sein.“
Ebenfalls ein absoluter Impulsgeber ist ­Continental beim funktionalen Druck, wofür der Konzern im letzten Jahr in Freiburg ein Technologiezentrum eröffnet hat. Aktuell werden dort verschiedene Themen in Projektteams bearbeitet. Eines davon: Heatable Surfaces, die im Automobilbereich eingesetzt werden ­sollen. „Hier geht es darum, Gewicht und damit Energie einzusparen“, erklärt Bruno Lehmann. „Ein weiteres wichtiges Thema ist Sensorik, also Mehrwert über Zusatzfunktionen. In Sachen funktionalem Druck werden in den nächsten Jahren sicher viele Innovationen kommen. Und die dürften auch im Möbelbereich für echten Mehrwert sorgen.“
Tino Eggert, Stefan Müller

Baugenehmigungen für Wohnungen sind zurückgegangen

In Deutschland wurde der Bau von 28 060 Wohnungen im Februar 2022 genehmigt. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren das 6,6 Prozent oder 1 998 Baugenehmigungen weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Somit wurden von Januar bis Februar 2022 insgesamt 57.713 Baugenehmigungen für Wohnungen erteilt – diese Zahl war nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Januar bis Februar 2021: 57.712 Baugenehmigungen). In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

In neu zu errichtenden Wohngebäuden wurden im Januar und Februar 2022 insgesamt 50 376 Wohnungen genehmigt. Das waren 0,3 Prozent oder 164 Wohnungen mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei ging die Zahl der Baugenehmigungen bei den Einfamilienhäusern um 16,3 Prozent (- 2.546) auf 13.047 zurück. Bei den Zweifamilienhäusern stieg die Zahl genehmigter Wohnungen um 13,0 Prozent (+ 632) auf 5.480 und bei den Mehrfamilienhäusern um 8,7 Prozent (+ 2.466) auf 30.829.

Saison- und kalenderbereinigt fiel die Zahl der Baugenehmigungen im Monat Februar 2022 im Vergleich zum Vormonat um 4,1 Prozent.

Informiert über Ausbildungsberufe

Die Hettich Unternehmensgruppe hat in ihr Ausbildungszentrum in Kirchlengern eingeladen, um jungen Menschen ihre Ausbildungsberufe vorzustellen. Ausbilder und Azubis des Unternehmens standen für persönliche Gespräche bereit und gaben einen Einblick in Berufe und Projekte.

An zwei Tagen konnten sich die Teilnehmenden über vierzehn verschiedene technische und kaufmännische Berufe informieren. Auch die dualen Studiengänge Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik und Bachelor of Engineering Maschinenbau gehören in das Portfolio der Hettich Unternehmensgruppe.

Vor Ort erlebten junge Menschen die verschiedenen. Ausbildungsberufe hautnah. „Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass unsere Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, aktiv mitzumachen“, berichtet Dirk Bartz, Leiter Ausbildung bei Hettich. Eine der verschiedenen Mitmachaktionen war zum Beispiel, ein Vogelhäuschen aus Metall und Holz zu bauen.

Zusätzlich gab es eine Live-Schaltung auf Hettichs Instagram-Account hettich_karriere. Bei dieser hat eine Auszubildende von Hettich Interviews mit Auszubildenden vor Ort geführt, um mit Online-Zuschauern einen Blick in Hettichs Ausbildungswelt zu werfen.

An einem Bratwurst- und Crêpes-Stand vor dem Ausbildungszentrum konnten sich alle Besucher zwischendurch stärken. Einen Teil des eingenommenen Geldes spendet Hettich an den Verein Brückenschlag e.V., um die Betroffenen des Ukraine-Krieges zu unterstützen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir 2023 insgesamt 63 Ausbildungsplätze vergeben können“, berichtet Bartz. Bewerbungen für einen Ausbildungsstart in 2022 und 2023 nimmt Hettich auf ausbildung.hettich.com entgegen. Weitere Informationen gibt es zudem auf dem Instagram-Account hettich_karriere. Erst im August 2021 haben 47 neue Auszubildende, davon allein 39 in Ostwestfalen-Lippe, ihre berufliche Laufbahn bei Hettich begonnen. Unter dem Motto „Unsere Zukunft startet jetzt bei Hettich!“ werden sie spannende und vielseitige Jahre im Unternehmen verbringen.

Entwickeln Möbelstück aus Elektronikabfall

Im Rahmen des globalen Tages der Erde (Earth Day) gab Steelcase kürzlich bekannt, in Zusammenarbeit mit BASF das weltweit erste Möbel entwickelt zu haben, welches durch das Ccycled™-Verfahren fossile Ressourcen reduziert. Dieser neuartige Prozess verringert Müllmengen sowie CO2-Emissionen. Zudem ist der hybride Arbeitshocker „Steelcase Flex Perch“ zu 100 Prozent recyclebar. Die Einführung neuer Produktionsprozesse ist Teil der fortlaufenden (Weiter)-entwicklung der Unternehmensprozesse. Diese ist ausgerichtet an den festgelegten Zielen des börsennotierten Unternehmens in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG).

Das innovative, nachhaltige Ccycled™-Verfahren stellt einen Richtungswechsel in Bezug auf Kunststoffabfälle dar: Es ermöglicht Altprodukte so zu recyceln, dass sie wie Rohmaterialien zur Herstellung qualitativ hochwertiger Produkte verwendet werden können.

„Beim Design von Steelcase Flex Perch war es uns besonders wichtig, dass der Hocker am Produktlebensende im Sinne der Kreislaufwirtschaft so effektiv wie möglich recycelt werden kann“, so Michael Held, VP of Global Design bei Steelcase. „Dank des neuartigen Verfahrens werden anstelle von neuen fossilen Brennstoffen Elektronikabfälle für die Herstellung verwendet. Das Produkt ist am Lebensende dann wieder zu 100 Prozent recycelbar.“

Als Teil seines holistischen ESG-Ansatzes hat sich Steelcase verpflichtet, die Nachhaltigkeit seiner Produkte zu verbessern, die Transparenz der Produktdokumentation sowie die Design- und Materialauswahl zu optimieren. Dafür setzt der führende Büromöbelhersteller auf Kreislaufwirtschaft und Abfallreduzierung und -vermeidung.

Hierbei folgt Steelcase beim Produktdesign aller neuen Steelcase Markenprodukte ab 2023 dem „Steelcase Sustainable Design Framework“. Diese nachhaltigen Designprinzipien stellen sicher, dass Produkte unter Berücksichtigung des Lebenszyklusgedankens entwickelt werden:

·         Verantwortungsvolle Materialbeschaffung
·         Abschwächung der Erderwärmung und anderer Einflüsse auf die Umwelt
·         Verwendung unbedenklicher Materialien
·         Etablierung von Strategien für das Nutzungsende von Produkten

„Mit Fokus auf ein verantwortungsbewusstes Materialmanagement minimieren wir die Gesamtabfallmenge in unseren eigenen Werken“, so Michael Held. „Als Teil der Entwicklung von Endnutzungsstrategien für unsere Produkte baut Steelcase aber auch fortlaufend ein Netzwerk von Partnern und Fachhändlern aus. Beispielsweise durch Wiederverwertung, Produktspenden und Recycling unterstützen wir eine nachhaltige Ressourcenverwendung.“

Heimtextilien legten 2021 um 10,4 Prozent zu

Bei den textilen Bodenbelägen und den Möbelstoffen zeigte sich im vergangenen Jahr eine starke Nachfrage. Dies gab der Verband der deutschen Heimtextilien-Industrie im Kompetenz-Zentrum Textil + Sonnenschutz bekannt.

Demnach konnten textile Bodenbeläge ihren Absatz um 5,2 Prozent, den Umsatz sogar um 23,1 Prozent steigern. Möbelstoffe legten mit 28,5 Prozent beim Absatz und 21,3 Prozent beim Umsatz deutlich zu. Ein beachtliches Ergebnis für beide Produktsparten, die vorrangig im Hotelgewerbe, Automotive-/Flugzeugbereich sowie im Büro-/Ladenbau zum Einsatz kommen. Offensichtlich wurde hier der Lockdown genutzt, um zu investieren und zu renovieren. Dabei ist die verstärkte Nachfrage vor allem auf das wieder angezogene Exportgeschäft zurückzuführen. Insgesamt verzeichnen die Heimtextilien ein Umsatzplus von 10,4 Prozent – ein Indiz dafür, dass auch im zweiten Coronajahr die Gestaltung des Zuhauses als Rückzugsort bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ein wichtiges Thema war.

Geschäftsanbahnungstreffen mit türkischen Möbelherstellern in Düsseldorf

Am 24. und 25. Mai findet eine Geschäftsanbahnungsreise einer Delegation von 12 türkischen Möbelherstellern nach Düsseldorf statt. Die deutsche Außenhandelskammer  sucht nach ausgewählten Unternehmen vor Ort, die ihre Unternehmen präsentieren möchten. Während des Besuchs können sich alle Teilnehmer mit den türkischen Firmen über die Anforderungen des deutschen Markts austauschen.

Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier.

dlv

Das Store Book 2022 ist da

Der stationäre Handel lebt: Mit 60 wegweisenden Projekten der Shop-, Store und Retail-Szene ist das neue DLV-Store Book jetzt erschienen. Von der kleinen Bäckerei am Chiemsee bis zu Harrods in London, vom kleinen Unverpacktladen bis zu einem aufwändigen Showroom für Sanitäranlagen in Dubai: Das Buch zeigt die Bandbreite nationaler und internationaler Store-Konzepte – Modetempel, Stores für Luxusgüter, tolle Foodkonzepte und schöne Optikergeschäfte. 

Eine Auswahl der im Buch vertretenen Stores

  • Kastner & Öhler, Innsbruck
  • FC Bayern World, München
  • Central Food Hall, Bangkok
  • Wohnzentrum Jungmann, Brixen
  • Harrods Hair & Beauty, London
  • Teo tegut, Fulda

Außerdem geben im Buch Retailexperten und Planer Auskunft über aktuelle Themen des Handels, so u.a. Rainer Will | Handelsverband Österreich, Karin Wahl | Visual Merchandising, Bernhard Schweitzer | Schweitzer/ Interstore, Heinz-Herbert Dustmann | Dula und Detlef Becker | Heikaus.

Das Store Book kostet für DLV-Mitglieder 59 Euro, für Nichtmitglieder 69 Euro. Zu bestellen hier.

Wald & Holz nachhaltig nutzen

Anlässlich des internationalen Tages des Baumes am 25. April verwies die Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR) auf die Bedeutung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Nutzung des Rohstoffes Holz.

Ursprünglich begründet als Zeichen gegen die Übernutzung der Wälder nach dem zweiten Weltkrieg zeigt sich heute, 70 Jahre nach der Einführung des Tages des Baumes, ein anderes Bild in unseren Wäldern.

Heute sorgt einerseits die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland dafür, dass in unseren Wäldern nur so viel Holz eingeschlagen wird, wie auch nachwächst. Andererseits stellt der Klimawandel den Wald und die Waldwirtschaft vor neue Herausforderungen: Die Försterinnen und Förster müssen den Wald so umbauen, dass er auch künftig unter den sich ändernden Bedingungen bestehen kann.

Im Kampf gegen die Klimawandelfolgen ist die dauerhafte Bewirtschaftung und Nutzung des Rohstoffes Holz aus Sicht der AGR unerlässlich. Denn ein Baum nimmt, besonders in jungen Jahren, klimaschädlichen Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und speichert diesen im Holz. Durch die Nutzung des Baumes und die Verwendung des Holzes in Produkten wird der Kohlenstoff dann gebunden und im Wald entsteht Platz, an dem neue Bäume nachwachsen.

Lukas Freise, Geschäftsführer der AGR kommentierte den Gedenktag: „Vor 70 Jahren war es ein weitsichtiges Vorhaben, den Blick der Gesellschaft nach der Raubbaubewirtschaftung der Nazis und den flächigen Reparationshieben gezielt auf den Baum zu lenken. Die Idee ist immer die gleiche und auch gleich wichtig geblieben: Den Baum als gesellschaftsrelevante Grundlage zu begreifen und diese sichern zu helfen. Die Bereitstellung des Rohstoffes Holz ist heute und in Zukunft für die angestrebte Bioökonomie in Deutschland essenziell. Nur wenn langfristig Holz in ausreichender Menge und Qualität als Rohstoffgrundlage zur Verfügung gestellt wird, können wichtige Klimaziele erreicht werden, was auch dem Wald als Ganzem weiterhilft.“

Anlässlich des internationalen Tages des Baumes am 25. April verwies die Arbeitsgemeinschaft Rohholz e.V. (AGR) auf die Bedeutung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Nutzung des Rohstoffes Holz.

Ursprünglich begründet als Zeichen gegen die Übernutzung der Wälder nach dem zweiten Weltkrieg zeigt sich heute, 70 Jahre nach der Einführung des Tages des Baumes, ein anderes Bild in unseren Wäldern.

Heute sorgt einerseits die nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland dafür, dass in unseren Wäldern nur so viel Holz eingeschlagen wird, wie auch nachwächst. Andererseits stellt der Klimawandel den Wald und die Waldwirtschaft vor neue Herausforderungen: Die Försterinnen und Förster müssen den Wald so umbauen, dass er auch künftig unter den sich ändernden Bedingungen bestehen kann.

Im Kampf gegen die Klimawandelfolgen ist die dauerhafte Bewirtschaftung und Nutzung des Rohstoffes Holz aus Sicht der AGR unerlässlich. Denn ein Baum nimmt, besonders in jungen Jahren, klimaschädlichen Kohlenstoff aus der Atmosphäre auf und speichert diesen im Holz. Durch die Nutzung des Baumes und die Verwendung des Holzes in Produkten wird der Kohlenstoff dann gebunden und im Wald entsteht Platz, an dem neue Bäume nachwachsen.

Lukas Freise, Geschäftsführer der AGR kommentierte den Gedenktag: „Vor 70 Jahren war es ein weitsichtiges Vorhaben, den Blick der Gesellschaft nach der Raubbaubewirtschaftung der Nazis und den flächigen Reparationshieben gezielt auf den Baum zu lenken. Die Idee ist immer die gleiche und auch gleich wichtig geblieben: Den Baum als gesellschaftsrelevante Grundlage zu begreifen und diese sichern zu helfen. Die Bereitstellung des Rohstoffes Holz ist heute und in Zukunft für die angestrebte Bioökonomie in Deutschland essenziell. Nur wenn langfristig Holz in ausreichender Menge und Qualität als Rohstoffgrundlage zur Verfügung gestellt wird, können wichtige Klimaziele erreicht werden, was auch dem Wald als Ganzem weiterhilft.“