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Autor: Möbelfertigung

Georg Konrad Nolte ist Vorsitzender des Aufsichtsrats

Wilhelm von Haller scheidet aus dem Aufsichtsrat der Nolte Holding aus. Der gebürtige Münchner hatte im März 2016 den Aufsichtsratsvorsitz der damaligen Nolte SE übernommen. Von Haller, der gestern seinen 70. Geburtstag feierte, bleibt jedoch Mitglied in den Beiräten der Gruppenunternehmen. Sein Nachfolger ist der bisherige langjährige Stellvertreter Georg Konrad Nolte (51). Dem Aufsichtsrat der Holdinggesellschaft Nolte GmbH & Co. KGaA gehört künftig auch wieder Georg Nolte an, der als Hauptgesellschafter und langjähriger Firmenchef bis 2016 den Vorsitz innehatte. Das Kontroll- und Beratungsgremium besteht damit aus Georg Nolte sowie seinen Kindern Georg Konrad Nolte (Vorsitz) und Maren Schmitt-Nolte (Stellvertreterin). „Wilhelm von Hallers unternehmerische Erfahrung, sein integrativer Führungsstil und seine Impulse haben in den vergangenen Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass sich unsere Unternehmensgruppe erfolgreich weiterentwickelt hat. Ich danke ihm im Namen meiner Familie, der Geschäftsführungen sowie aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gruppe für sein großes Engagement und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm in unseren Beiratsgremien“, sagt Georg Konrad Nolte.

Startet die diesjährige Furnierumfrage

Bereits seit 18 Jahren führt die Fachabteilung Furniere im GD Holz eine regelmäßige Furnierumfrage durch. Befragt werden mehr als 300 Unternehmen, die sich mit Herstellung, Handel und Verarbeitung von Furnier beschäftigen. Die Umfrage richtet sich somit zum Beispiel auch an Möbelwerke, Kantenhersteller, Plattenhersteller, Fixmaßunternehmen und Fußbodenhersteller. Durch die breite Streuung kann der GD Holz mit den Ergebnissen einen repräsentativen Schnitt über die Lage der deutschen Furnierwirtschaft abbilden.

Der GD Holz wertet die Umfrage und ihre Ergebnisse als wichtiges Trend- und Konjunkturbarometer für die Furnierwirtschaft. Die Umfrage ist darüber hinaus für die Unternehmen ein gutes Instrument, um die aktuelle Lage in der Branche einschätzen zu können. In der Branche wird daher diese Umfrage als wichtigstes Markt- und Trendbarometer hoch geschätzt.

Interessierte Unternehmen, die vom GD Holz noch nicht angeschrieben wurden und der Furnierwirtschaft angehören, können unter folgendem Link noch bis noch bis zum 6. Mai an der Umfrage teilnehmen: https://www.surveymonkey.de/r/Furnierumfrage2022

Um die Beantwortung zu vereinfachen, wurde die Umfrage im Vergleich zum letzten Mal nochmals verkürzt. Alle teilnehmenden Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Email-Adresse anzugeben. Nach Abschluss der Umfrage können diese dann von den vollständigen Ergebnissen der Umfrage profitieren. Die Ergebnisse der Umfrage werden im Anschluss über die Medien des GD Holz und in der Fachpresse veröffentlicht 2

Der GD Holz sieht die Furnierumfrage als hervorragende Dienstleistung für die ihm angeschlossenen Unternehmen der Furnierwirtschaft. In seiner Abteilung Furniere betreut der GD Holz etwa 60 Unternehmen.

Erneuter Umsatzanstieg im Februar

Mit einem Umsatz von 558 Millionen Euro haben die deutschen Hersteller von Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbeln den Februar abgeschlossen. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ist das ein Anstieg von 20,34 Prozent, teilte der Verband der Deutschen Wohnmöbelindustrie (VdDW) mit. Allerdings muss dabei berücksichtigt werden, dass die Möbelgeschäfte im Februar 2021 aufgrund eines Lockdowns geschlossen waren.

Während im Inland 399,4 Mio. erzielt wurden (+19,61 %), konnten im Ausland 158,6 Millionen Euro erwirtschaftet werden (+ 22,24 %). Der Umsatz in der Eurozone betrug dabei 95,7 Millionen Euro, was einem Anstieg von 16,06 Prozent entspricht. Die Exportquote hielt sich stabil bei 28,42 Prozent (+0,44 %).

Managementveränderungen in Herford

Etwa eineinhalb Jahre nach der Übernahme von Poggenpohl durch die chinesische Jomoo Group verkündet Geschäftsführer Dirk Lange weitere organisatorischen Änderungen im Rahmen des Erneuerungskurses. Dazu gehören einige personelle Neubesetzungen leitender Funktionen, die durch das Ausscheiden langjähriger Mitarbeiter anstehen. Die Vakanzen und neu geschaffenen Positionen werden vollständig durch Mitarbeiter aus den eigenen, bisher zweiten Reihen besetzt.

Für eine optimierte Steuerung des wachsenden Kundengeschäfts wurde dabei unter anderem der Bereich Customer Service um die Abteilungen Disposition und Export erweitert, der ab 1. Mai von Michael Schwarze geleitet wird. Er löst zugleich Philipp Schutte ab, der als bisheriger Leiter Einkauf das Unternehmen im Juni dieses Jahres auf eigenen Wunsch verlassen wird. Schwarze hat seit seiner Ausbildung bei Poggenpohl Anfang der 2000er-Jahre das Key-Account-Geschäft in nahezu allen Ländern betreut und seine Position bis zum Exportleiter und nun Head of Customer Service stetig weiterentwickeln können. Mit ihm wird Jan Brinkmann, der ebenfalls auf eine internationale Karriere im Hause Poggenpohl zurückblickt, den weiteren Ausbau und die Verbesserung der Prozesse innerhalb der Kundenbetreuung verfolgen. Eine zusätzliche Leitungsposition wird in absehbarer Zeit im Bereich Strategischer Einkauf besetzt werden.

Ebenso richtet sich der strategische Fokus auf den Ausbau des Trainingsbereichs. Vincent Kuiper leitet seit kurzem die neu gegründete Poggenpohl Academy, die fortan interdisziplinär Schulungsprogramme für interne Mitarbeiter und das weltweite Händlernetz entwickelt. „Die langjährigen Frontline-Erfahrungen Herrn Kuipers in der Küchenbranche und seine persönliche Begeisterung für die Sache machen ihn zu einer idealen Besetzung für die Leitungsposition an der Spitze der Academy“, erläutert Dirk Lange die Ausrichtung. „Unser Wachstumskurs erfordert heute mehr denn je zuvor, dass alle Mitarbeiter ihre Rolle als Ambassador verstehen und Poggenpohl Produkte und Marke kulturübergreifend vermitteln können.“

Nach dreißig Jahren verlässt zudem Ralf Vahle, der bisherige Leiter des Bereichs Finanzwesen, das Unternehmen in diesem Sommer und beendet seine berufliche Karriere. Seine Aufgaben übernimmt Zhen Huang, der seit letztem Jahr den Finanzbereich verstärkt hat. Gebürtig aus Shanghai, bringt der seit über 30 Jahren in Deutschland ansässige und in Bayreuth promovierte Betriebswirt weitere kaufmännische Fachkenntnis ins Team.

Die Verbindung zum chinesischen Investor Jomoo, die international vor allem im Objektbereich aktiv ist, verkörpert Firmenchef Dirk Lange selbst durch seine langjährige Führungserfahrung bei deutschen und amerikanischen Premium- und Luxusherstellern der Sanitär- und Innenausstattungs-Branche. Er ist nicht nur in Asien aufgewachsen, sondern hat viele Positionen seiner beruflichen Karriere in China und den USA absolviert. Zur weiteren Zukunft erklärt er: „Wir erkennen für Poggenpohl im nationalen und internationalen Marktgeschehen ein unvergleichliches Potenzial, denn hier erfährt unsere Kernkompetenz, die Entwicklung luxuriöser Küchenarchitektur, eine besonders große Wahrnehmung. Unsere Definition der Marke Poggenpohl muss durchgängig für den Kunden erlebbar werden, von der Materialität, der gewohnten Verarbeitungsqualität Made in Germany, der eigenen Designsprache bis hin zur Individualisierbarkeit innerhalb der Küchenplanung und After-Sales-Service – und das in unseren eigenen Stores und bei unseren Partnern. Die Jomoo Group setzt großes Vertrauen in diesen Erfolgskurs, den wir hier am Standort und mit dem ganzen Team in den Länderorganisationen zielstrebig verfolgen wollen.“

Neuer Vorstand gewählt

Im Rahmen des Branchentreffs des VDMA Textile Care, Fabric and Leather Technologies in Nürnberg Anfang April erweiterte der Fachverband seinen Vorstand um weitere vier Vorstandsmitglieder – unter anderem mit einem weiteren italienischen Vertreter.

Folgende 15 Personen gehören dem Vorstand jetzt an: Björn Busche, Geschäftsführer Konrad Busche GmbH & Co.KG aus Stuttgart; Paolo Cartabbia, CEO MACPI spa aus Palazzolo Sull’Oglio; Jochen Cramer, Stellvertr. GF und Vertriebsleiter Bullmer GmbH aus Mehrstetten; Dietrich Eickhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung Dürkopp Adler GmbH aus Bielefeld; Klaus Freese, Geschäftsführer Desma Schuhmaschinen GmbH aus Achim; Ralf Fritschi, Spartenleitung Vertrieb / Senior Vice President Sales Groz-Beckert KG aus Albstadt; Fabrizio Giachetti, CEO Morgan Tecnica SpA aus Adro BS; Mercè Girbau Junyent, Geschäftsführung Girbau S.A. aus Vic (Barcelona); Engelbert Heinz, Geschäftsführer Herbert Kannegiesser GmbH aus Vlotho; Eugen Koch, Managing Director Ferd. Schmetz GmbH aus Albstadt; Andreas Ring, Kaufmännischer Geschäftsführer Ring Maschinenbau GmbH aus Pirmasens; Thomas H. Schäfer, Geschäftsführer, Leitung Vertrieb Heusch GmbH & Co. KG aus Aachen; Dr. Andreas Seidl, Geschäftsführer Avalution GmbH aus Kaiserslautern; Tilo Ullmer, Business owner der Ullmer Holding GmbH PMF GmbH aus Schweix sowie Günter Veit, Geschäftsführer der Veit GmbH in Landsberg.

Neuer Rekordwert beim Holzeinschlag 2021

Im Jahr 2021 wurden in deutschen Wäldern 83,0 Millionen Kubikmeter Holz eingeschlagen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg der Holzeinschlag damit gegenüber dem bisherigen Höchstwert von 80,4 Millionen Kubikmetern im Jahr 2020 noch einmal um 3,2 Prozent. Rückläufig war dagegen der Holzeinschlag aufgrund von Waldschäden. Er sank gegenüber dem Höchstwert aus dem Vorjahr von 60,1 Millionen Kubikmetern zwar um 16,0 Prozent auf 50,5 Millionen Kubikmeter im Jahr 2021, bewegte sich aber weiter auf hohem Niveau.

Im Jahr 2021 wurden aufgrund von Insektenschäden 41,1 Millionen Kubikmeter Schadholz eingeschlagen. Der Rekordwert von 43,3 Millionen Kubikmetern aus dem Jahr 2020 wurde damit um 5,1 Prozent unterschritten. Der Anteil des insektenbedingten Schadholzeinschlags am gesamten Schadholzeinschlag stieg auf 81,4 Prozent. 2020 hatte der Anteil bei 72,0 Prozent gelegen.

Mit 4,0 Millionen Kubikmetern oder einem Anteil von 7,9 Prozent am Schadholzeinschlag war Trockenheit die zweithäufigste Ursache für das Schadholzaufkommen des Jahres 2021. Durch Wind und Sturm fielen lediglich 2,3 Millionen Kubikmeter Schadholz an. Damit wurden 77,1 Prozent weniger sogenanntes Sturmholz geschlagen als im Jahr 2020, als starke Stürme und Orkane (wie Sabine und Victoria) noch zu 10,2 Millionen Kubikmetern Sturmholz geführt hatten. Die bereits durch Trockenstress und Insektenbefall geschwächten Bäume konnten den damals häufigeren Stürmen schlechter standhalten als gesunde Bäume.

Der Holzeinschlag in der Holzartengruppe „Fichte, Tanne, Douglasie und sonstiges Nadelholz“ blieb mit 62,1 Millionen Kubikmetern fast unverändert zum Vorjahr (62,2 Millionen Kubikmeter) und machte damit 2021 etwa drei Viertel (74,8 %) des gesamten Holzeinschlags aus. Im langfristigen Vergleich blieb dieser Wert somit weiterhin auf sehr hohem Niveau. Von 2011 bis 2017 hatte der jährliche Gesamteinschlag für diese Holzartengruppe noch bei jeweils unter 30 Millionen Kubikmetern gelegen. Der hohe Anteil von Fichtenholz am Gesamteinschlag ist auch auf den Befall durch Borkenkäfer zurückzuführen: 39,4 Millionen Kubikmeter des 2021 geschlagenen Fichtenholzes sind auf Schäden durch Insekten zurückzuführen. Dies entspricht knapp zwei Dritteln (63,5 %) des geschlagenen Fichtenholzes.

Bei den weiteren Holzartengruppen wurde der Vorjahreswert beim Holzeinschlag jeweils übertroffen. So stieg die Menge an geschlagenem Eichen- und Roteichenholz gegenüber dem Vorjahr um 28,9 Prozent auf 1,8 Millionen Kubikmeter und der Einschlag von Kiefern- und Lärchenholz um ein Viertel (25,0 %) auf 10,1 Millionen Kubikmeter. Beide Holzartengruppen verzeichneten sehr niedrige Vorjahreswerte. An Buchen und weiteren Laubholzarten wurden 2021 etwa 9,1 Millionen Kubikmeter und damit 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr eingeschlagen.

AMK

Jüttner folgt auf Hagenbucher

Veränderung bei der AMK: Der langjährige Vorstandssprecher Roland Hagenbucher scheidet aus dem Vorstand aus. Neben Markus Sander von Häcker Küchen wurde Frank Jüttner von Miele zum neuen AMK-Vorstandssprecher gewählt.

Bereits in der Sitzung vom 15. März wählte der Ende vergangenen Jahres im Amt bestätigte AMK-Vorstand aus seiner Mitte Markus Sander und Frank Jüttner einstimmig zu seinen Sprechern. Während Sander im Amt bestätigt wurde, folgt Jüttner damit auf Roland Hagenbucher, der nach fast 20 Jahren aus dem Vorstand ausscheidet.

Roland Hagenbucher wurde 2002 in den AMK-Vorstand kooptiert und zur AMK-Vereinsmitgliederversammlung am 15. März 2004 zum Vorstandssprecher gewählt. „Mit Roland Hagenbucher verabschieden wir nicht nur einen langjährigen AMK-Vorstandsprecher, sondern danken auch jemanden, der sich im besonderen Maße durch seinen persönlichen Einsatz um die gesamte Küchenbranche verdient gemacht hat“, so Vorstandssprecher Markus Sander.

Unterstützt 5. Sanktionspaket der EU gegen Russland

Das 5. Sanktionspaket der EU-Kommission beinhaltet auch das Verbot des Imports von Holz aus Russland. Dabei sind wichtige Produkte wie Nadelschnittholz, Sperrholz und andere betroffen. Für bereits vor Inkrafttreten der Sanktionen unter Vertrag stehende Lieferungen gilt eine Übergangsfrist bis zum 7. Juli. Dies wird aber erheblich dadurch erschwert, dass russische und belarussische Speditionen nicht mehr im Binnenmarkt tätig werden dürfen.

GD Holz begrüßt und unterstützt das 5. Sanktionspaket, weil es einen Beitrag dazu leisten kann, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu stoppen und möglichst umgehend an den Verhandlungstisch zu kommen. Das liegt im alles überragenden Interesse Europas, um eine schnelle humanitäre Lösung und Beendigung des Krieges zu erreichen.

Schließlich sorgt das Sanktionspaket für klare Vorgaben, an die sich alle Marktpartner im Binnenmarkt halten müssen. Die bis zum 5. Sanktionspaket vereinbarten Regelungen der Brüsseler Verwaltung zum Holzimport aus Russland haben beim betroffenen Holzimport eher für Irritationen gesorgt, da unterschiedliche Auslegungen der zuständigen nationalen Behörden in einigen Ländern nicht für Klarheit gesorgt haben.

Russland ist ein bedeutender Holzexporteuer, der zuletzt etwa 1.0 Mio. cbm Nadelschnittholz und 252.000 cbm Sperrholz pro Jahr nach Deutschland exportiert hat. Aus Sicht des Holzaußenhandels wird es nun darum gehen, diese für den Markt bedeutenden Mengen aus anderen Ländern zu beschaffen oder Substitutionsprodukte, beispielsweise für den Ausfall von Birkensperrholz, zu finden.

Die gute Entwicklung setzt sich auch im Februar fort

Die deutschen Polstermöbelproduzenten konnten ihren eingeschlagenen Wachstumskurs auch im Februar halten. Wie der Verband der Deutschen Polstermöbelindustrie (VdDP) mitteilte, erwirtschafteten die hiesigen Betriebe mit mehr als 50 Mitarbeiter:innen in dem Monat 95,3 Mio. Euro. Verglichen mit Februar 2021 ist das ein Plus von 10,11 Prozent, wobei dabei allerdings der damalige Lockdown berücksichtigt werden muss. Ein Anstieg wurde dabei sowohl im Inland um 10,29 Prozent auf 65,4 Mio. Euro, als auch im Ausland um 9,7 Prozent auf 29,89 Mio. Euro erzielt. Der Umsatz in der Eurozone kletterte sogar um 31,15 Prozent auf 12,66 Mio. Euro nach oben. Die Exportquote blieb mit Minus 0,12 Prozent realtiv stabil und lag bei 31,36 Prozent.