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Autor: Möbelfertigung

Lädt zum Talk am 12. Mai 2022 nach Herford ein

Megatrends wie „New Work“ oder „Digitalisierung“ und der daraus resultierenden Notwendigkeit „neue Geschäftsmodelle“ zu entwickeln sind Themen, die Ihnen im Alltag immer häufiger begegnen? Dann lassen Sie sich inspirieren von Spiegel-Bestsellerautor Dr. Peter Kreuz und Jana Schönfeld, Geschäftsführerin der Hettich Unternehmensgruppe, beim „Ambigence.talk“ am 12. Mai 2022 um 17:30 Uhr im Herforder Lui House.

Beim ersten „Ambigence.talk“ dreht sich alles um das Thema Andersdenken und darum, Gewohntes in Frage zu stellen. Es gilt, altbekannte Grenzen zu überwinden und daraus neue Möglichkeiten zu schöpfen. Mit Spiegel-Bestsellerautor Dr. Peter Kreuz, Vordenker für die Arbeitswelt der Zukunft, und Jana Schönfeld, Hettich Geschäftsführerin mit der Leidenschaft für Unternehmenskulturentwicklung, konnte das Herforder Unternehmen zwei hochkarätige Speaker auf diesem Gebiet gewinnen. Im erst 2021 eröffneten Lui House, dem neuen Kreativzentrum im MARTa-Quartier, können sich die Gäste auf spannende und kritische Keynotes freuen, die zum Denken anregen und Potentiale für die Zukunft aufzeigen. Die Referenten stehen darüber hinaus im Anschluss für weiteren Austausch bereit.

Unter www.events.ambigence.com finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die Möglichkeit zur Anmeldung.

SCM Group

„Innovationstage“ im Mai in Nürtingen

SCM öffnet vom 18. bis zum 20. Mai die Türen des Technologiezentrums des deutschen Standorts in Nürtingen, um innovative technologische Lösungen für die gestiegenen Anforderungen in der Holzbearbeitungsindustrie zu präsentieren.

Die „Innovationstage“ gehen jeweils von 9 bis 18 Uhr und sind neben der Maschinenpräsentation eine gute Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Kunden aus dem DACH-Bereich „70 Jahre SCM Group“ zu feiern.

Von der Möbelfertigung bis hin zur Bearbeitung von Fenstern, Treppen und Massivholzelementen werden neue Lösungen für verschiedene Prozessphasen live mit speziellen Vorführungen gezeigt. Folgende Highlights warten auf die Besucher:

Die neue Baureihe „Accord 500/600“ CNC-Bearbeitungszentren, die bei der Bearbeitung von Türen, Fenstern, Treppen und Massivholzelementen einer Produktivitätssteigerung von 30 Prozent im Vergleich zu Marktstandards bietet. Zudem verfügt die Maschine über eine hohe Oberflächenbearbeitungsqualität und über 100 Werkzeugplätze, die dank patentierter Lösungen extrem schnell verfügbar sind.

Die neue industrielle Kantenanleimmaschine „Stefani X“, die entwickelt wurde, um höchste Verarbeitungsqualität für jede Art von Platte und Kantenmaterial zu bieten sowie die Anforderungen einer digitalen, vernetzten und integrierten Fabrik umfassend zu erfüllen.

Darüber hinaus will SCM eine breite Palette von „DMC“-Breitbandschleifmaschinen vorführen, die für die Möbelindustrie und Zulieferer von großem Interesse sind. Denn sie ermöglichen effiziente Bearbeitungen, um raffinierte und hochgradig individuelle Oberflächen zu erhalten. Ausgestattet mit Technologien, die sich perfekt in „Sergiani“-Presslösungen und Oberflächenlackierlösungen von Superfici integrieren lassen, um alle Prozessanforderungen in Verbindung mit einer perfekten Oberflächenqualität zu erfüllen.

Ebenfalls den Nerv der Zeit treffen die neuen Softwarelösungen und digitalen Dienstleistungen vom „SCM Digital Integrated Woodworking Process“, die für alle Unternehmsgrößen entwickelt wurden – von fortschrittlichen Tischlereien bis hin zur industriellen Produktion. Sie ermöglichen einen optimalen Datenaustausch vom Datentransfer bei der Arbeitsvorbereitung bis hin zur Rückmeldung der Produktionsdaten.

Das SCM-Team steht allen Kunden und Unternehmen der Branche an allen drei Tagen gerne beratend zur Seite bei der Optimierung ihrer Produktionsprozesse und bietet passende Lösungen für jeden Fertigungsbedarf.

Eigener Arbeitsbereich von Arbeitnehmenden im Büro gewünscht

Unternehmen auf der ganzen Welt stehen im dritten Jahr der Pandemie weiter vor großen Herausforderungen und Unsicherheiten: der Fachkräftemangel, schwindendes Vertrauen und höhere Fluktuation sind entscheidende Punkte, die Unternehmen in Zukunft lösen müssen, um im komplexen Geschäftsumfeld von heute erfolgreich zu sein. Während sich anfangs die ersten Folgen der abrupten Umstellung ins Home-Office abzeichneten, zeigen sich mittlerweile langfristigere Änderungen im Arbeitsleben: Die Erwartungen Arbeitnehmender an das Berufsleben und ihren Arbeitsbereich haben sich stark verändert und die Vor- und Nachteile des hybriden Arbeitens zeigen sich noch deutlicher.

In seiner aktuellen Studie analysiert der Arbeitsraumexperte Steelcase, wie sich die Bedürfnisse von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in elf Ländern weiterentwickelt haben, welche Arbeitsweisen und Arbeitsräume sie nach mehr als 24 Monaten Pandemie bevorzugen und ob diese Wünsche im Einklang mit aktuellen Büroentwicklungen stehen.

Viele Mitarbeitende haben einen Großteil ihrer Arbeitszeit pandemiebedingt in den eigenen vier Wänden verbracht. Umso wichtiger und entscheidender scheint es für viele Angestellte laut der Steelcase-Studie zu sein, dass ein fest zugewiesener Arbeitsbereich in ihrem Büro vorhanden ist. Rund 53 Prozent der Befragten in Deutschland wären sogar bereit, einen Teil ihrer Home-Office-Tage gegen einen fest zugewiesenen Arbeitsbereich im Büro einzutauschen. Und das obwohl 77 Prozent der Befragten zu Hause bereits einen eigenen Bereich zum Arbeiten zur Verfügung haben. Dieser Wunsch spiegelt sich mit durchschnittlich 70 Prozent auch auf globaler Ebene wider.

Laut Studie bevorzugen nur Mitarbeiterende aus Kanada (60 Prozent), Australien (54 Prozent) und Großbritannien (60 Prozent) mehr Home-Office-Tage anstatt eines fest zugewiesenen Arbeitsbereichs im Büro.

Die Tendenz zu weniger zugeordneten Arbeitsbereichen ist jedoch in nahezu allen untersuchten Regionen steigend: Unternehmen verlagern ihre Räumlichkeiten in kleinere Objekte, wodurch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weniger feste Arbeitsbereiche zur Verfügung stehen. Im letzten Jahr gab es weltweit zehn, in Deutschland elf Prozent weniger zugeordnete Arbeitsbereiche in Büros. Diese Entwicklung steht im Gegensatz zu den Wünschen der Arbeitnehmenden. Für Unternehmen ist der Trend wohl vor allem mit wirtschaftlichen Entscheidungen zu begründen. Hybrides Arbeiten hat sich in vielen Bereichen etabliert.

Doch auch wenn von vielen das Arbeiten von Zuhause aus manchmal bevorzugt wird, zeigen die Studienergebnisse, dass die Bedeutung und Wirkung ihres Büros für Arbeitnehmende nicht zu unterschätzen sind. Weltweit hat das Büro einen weitaus höheren Stellenwert als „nur“ den eines Arbeitsorts mit Stuhl und Schreibtisch. Weder das Gehalt (2 Prozent) noch die Anzahl der Home-Office-Tage (5 Prozent) sind für Faktoren wie Engagement, Identifikation, Produktivität oder die dauerhafte Bindung zum Unternehmen ausschlaggebend, sondern vor allem das Wohlbefinden im Büro.

Laut den Studienergebnissen von Steelcase sind die Mitarbeitenden um durchschnittlich 33 Prozent engagierter, wenn sie gerne ins Büro gehen. Weiterhin steigt die Verbundenheit zur Unternehmenskultur um 30 Prozent mit Auswirkung darauf, wie stark sich Mitarbeitende mit dem Unternehmen identifizieren und zugehörig fühlen. So wird eine langfristige Verbundenheit zum Unternehmen gefördert. Das belegen auch die Erkenntnisse der Studie: Global sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Kündigung um 20 Prozent, wenn die Angestellten zum Arbeiten gerne ins Büro kommen. In Deutschland allein sinkt die Wahrscheinlichkeit einer Kündigung seitens der Arbeitnehmenden um 26 Prozent, wenn deren Wohlbefinden im Büro gesichert ist.

Dr. Dewi Schönbeck, Vorständin der Steelcase AG erklärt: „Unternehmen müssen die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen und auf sie eingehen – insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels. In unserer aktuellen Studie erkennen wir deutlich, dass das Wohlbefinden im Büro eine zentrale Rolle für Arbeitnehmende spielt. Sie identifizieren sich stärker mit der Unternehmenskultur, kündigen seltener und sind produktiver. Der Trend, Unternehmensflächen aus wirtschaftlichen Gründen zu verkleinern, könnte sich daher auf lange Sicht nachteilig auswirken.“

Die Ergebnisse der Studie legen dar, dass trotz Home-Office 87 Prozent der Arbeitnehmenden weiterhin im Unternehmensbüro arbeiten werden. Auch wenn Mitarbeitende im Büro sind, um vor allem zusammen zu arbeiten (weltweit 49 Prozent) oder sich allgemein mit den Kolleginnen und Kollegen auszutauschen (47 Prozent), hat die Privatsphäre für sie ebenfalls eine große Bedeutung. Ungefähr 60 Prozent der befragten Arbeitnehmenden weltweit wünschen sich Nischen für einzelne Personen zur Nutzung in hybriden Besprechungen (62 Prozent) und für mehr Privatsphäre (61 Prozent) sowie einen komplett oder teils abgeschirmten Arbeitsbereich (58 Prozent) im Büro.

In Deutschland äußerten 55 Prozent der Befragten den Wunsch nach Einzelbereichen für hybride Meetings und fast ebenso viele (56 Prozent) für Privatsphäre. Im bevölkerungsstarken Indien möchten sogar acht von zehn der Arbeitnehmenden mehr Privatsphäre am Arbeitsplatz beziehungsweise 73 Prozent der Befragten einen Einzelbereich für hybride Meetings.

„Der reale Arbeitsalltag fordert hybride Ansätze. Doch hybride Arbeitsweisen allein reichen nicht, um ein Zugehörigkeitsgefühl zu schaffen oder Angestellten das gewünschte Maß an Einfluss zu bieten. Sie wünschen sich einen Ort, an dem sie sich bei der Arbeit zu Hause fühlen können und an dem ihr Bedürfnis nach Privatsphäre wie auch nach Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Team erfüllt wird. Dabei ist klar, zurück zu Zellenbüros oder einer offenen Fläche mit aneinandergereihten Tischen ist nicht die Lösung – ein Ökosystem an Arbeitsorten ist die Antwort“, so Dr. Schönbeck.

Unternehmensstrategie wird mit Erfolg belohnt

Pelipal gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Badmöbelherstellern Europas und hat sich als kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um die Bad-Einrichtung etabliert. Der enge Kontakt zum Handel, ein variantenreiches Sortiment für eine zielgruppengerechte Preisgestaltung und die hochwertige Fertigungstiefe zeichnen den Badmöbelhersteller aus. Stabile Säulen, die sich in der Pandemie und den damit verbundenen Konjunkturschwankungen bewährt haben. „Trotz der sehr herausfordernden Zeit, konnten wir unsere Lieferfähigkeit durchgängig sicherstellen“, erklärt Pelipal-Geschäftsführer Dr. Jochen Peters.

Die Pelipal Gruppe beschäftigt europaweit rund 600 Mitarbeiter und betreibt ein internationales Vertriebsnetzwerk mit Niederlassungen und Partnern in 15 Ländern. Das Unternehmen mit Sitz in Schlangen, in der Region Ostwestfalen-Lippe, hat sich auf Badmöbel und Spiegelschränke spezialisiert, die montiert ebenso wie im Bereich Mitnahme vertrieben werden. Bis auf wenige Ausnahmen wird das Sortiment in Deutschland gefertigt. „Dank unserer hohen Flexibilität und der Konzentration auf kurze Wege sind wir ohne gravierende Einschnitte durch die Krise der letzten zwei Jahre gekommen“, unterstreicht Dr. Jochen Peters. „Aufgrund unserer autarken Logistik mit einem eigenen Fuhrpark konnten wir unsere Händler pünktlich und zuverlässig beliefern.“

Die Unternehmensgruppe bietet ein breites, klar nach Zielgruppen segmentiertes Angebot von Einrichtungslösungen. Angefangen bei zerlegten Mitnahmemöbeln über montierte Badmöbel mit vielfältig gestaffelten Sortimenten bis hin zu exklusiven, von Architekten oder Badplanern gestalteten Designbädern. Auch individuelle Maßanfertigungen sind möglich: Die Produktlinie PCON erlaubt den Kunden, ihre Bäder nach persönlichen Wünschen oder Räumlichkeiten zu gestalten – passgenau und bis auf den Zentimeter auf Maß. „Mit mehr als 115 Jahren Erfahrung gilt Pelipal als Nummer Eins im europäischen Badmöbelmarkt. Diese Position wollen wir weiter stärken“, so Dr. Jochen Peters. „Dazu gehören kontinuierliche Sortimentsaktualisierungen und eigene Produktentwicklungen ebenso wie innovative Designs, eine hohe Qualität, Liefertreue und Warenverfügbarkeit.“

70.000 Fachkräfte mit Blue Card arbeiteten Ende 2021 in Deutschland

Auch während der Corona-Pandemie ist die Zahl der ausländischen Fachkräfte mit Blue Card in Deutschland weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren Ende 2021 rund 70.000 Inhaberinnen und Inhaber einer Blue Card im Ausländerzentralregister erfasst, das waren 6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Fachkräfte mit Blue Card erreichte damit einen neuen Höchststand. Im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie verlangsamte sich das Wachstum allerdings deutlich. Im Jahr 2019 war die Zahl der Blue-Card-Inhaberinnen und -Inhaber noch um 20 Prozent gestiegen, im Jahr 2020 war die Zahl dann nur noch um 7 Prozent gewachsen.

Die Blue Card (Blaue Karte) ist ein befristeter Aufenthaltstitel speziell für akademische Fachkräfte aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU). Sie wurde im Jahr 2012 EU-weit eingeführt mit dem Ziel, dem Mangel an hochqualifizierten Fachkräften zu begegnen. Voraussetzung für die Erteilung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie ein konkretes Arbeitsplatzangebot mit einem Bruttogehalt von mindestens 56.400 Euro. In sogenannten Mangelberufen, in denen es in Deutschland eine hohe Anzahl unbesetzter Stellen gibt, gilt eine geringere Gehaltsgrenze von 43.992 Euro. Ende 2021 arbeitete knapp die Hälfte (48 %) der Personen mit Blue Card in einem Mangelberuf. Hierzu zählen beispielsweise Ärztinnen und Ärzte, Ingenieurinnen und Ingenieure oder IT-Fachkräfte.

Die meisten Ausländerinnen und Ausländer, die Ende 2021 mit einer Blue Card in Deutschland lebten und arbeiteten, kamen aus Indien (28 % bzw. 19 900 Personen) gefolgt von China (6 % bzw. 4.200), der Türkei (6 % bzw. 4.200) und Russland (6 % bzw. 4.000). Ukrainerinnen und Ukrainer lagen mit rund 3 Prozent beziehungsweise 2.300 Personen auf Rang 8.

Oftmals gelingt es, Studierende aus Nicht-EU-Staaten nach Ihrem Studienabschluss als akademische Fachkräfte in Deutschland zu halten. Rund 19.600 der 70.000 akademischen Fachkräfte mit Blue Card (28 %) hatten zuvor einen Aufenthaltstitel für ein Studium an einer deutschen Hochschule.

Die Inhaberinnen und Inhaber einer Blue Card waren Ende 2021 mit durchschnittlich 34 Jahren vergleichsweise jung und zumeist männlich. Der Frauenanteil lag bei 28 Prozent. Die Blue-Card-Inhaberinnen und -Inhaber lebten und arbeiteten zumeist in den wirtschaftlichen Ballungsräumen Deutschlands, die meisten von ihnen in Berlin (13.700), München (8.100), Frankfurt am Main (3.100), Hamburg (2.800) und Düsseldorf (2.400).

Inhaberinnen und Inhaber einer Blue Card machten Ende 2021 rund 18 Prozent aller Personen mit einem Aufenthaltstitel zum Zwecke der Erwerbstätigkeit aus. Darüber hinaus waren 57.000 ehemalige Inhaberinnen und Inhaber einer Blue Card registriert, die inzwischen eine unbefristete Niederlassungserlaubnis erhalten haben. Das waren 15 Prozent aller Personen mit einem Aufenthaltstitel zum Zwecke der Erwerbstätigkeit. Damit waren rund ein Drittel (33 %) aller Personen mit einem solchen Aufenthaltstitel aktuelle oder ehemalige Inhaberinnen und Inhaber der 2012 eingeführten Blue Card.

Am 26. April geht es in Karlsruhe los

Startschuss für die achte Ausgabe der „Paintexpo“ in Karlsruhe: Vom 26. bis 29. April 2022 werden auf der Weltleitmesse rund um die industrielle Lackiertechnik zahlreiche Innovationen, wegweisende Zukunftstechnologien und kommende Trends präsentiert. Die rund 430 Aussteller aus 27 Ländern machen die Veranstaltung zu einem globalen Schaufenster der Branche. Die weltweit einzigartige Konzentration der Lackiertechnikbranche garantiert eine hohe Anziehungskraft der „Paintexpo“ auf Anwender aus der Lohnbeschichtung, aus inhouse-lackierenden Unternehmen sowie auf sämtliche Akteure der Lackiertechnik rund um den Globus. Nach vier Jahren pandemiebedingter Pause wird nun endlich wieder die gesamte Wertschöpfungskette der industriellen Lackierung live zu erleben sein.

„Endlich geht es los. Die „Paintexpo“ öffnet ihre Tore und lädt an vier Tagen dazu ein, die neuesten Entwicklungen der Lackiertechnik persönlich zu bestaunen, die Netzwerke in die Branche zu vertiefen und zukünftige Projekte auf den Weg zu bringen“, freut sich Ivonne Simons. Die Projektdirektorin der „Paintexpo“ ergänzt: „In Karlsruhe wird Zukunft gestaltet. Aussteller und Besucher sind voller Vorfreude auf die achte „Paintexpo“. Das war im Vorfeld der Messe deutlich spürbar. Jetzt bringt die Weltleitmesse das Who is Who der industriellen Lackierung an einem Ort zusammen. Ein schönes Gefühl.“

Die Aussteller der „Paintexpo“ decken mit ihren Produkten, Lösungen und Dienstleistungen die gesamte Bandbreite der industriellen Lackierung ab. Das Spektrum reicht dabei von der Oberflächenbearbeitung, über Lacke und Lackieranlagen bis hin zur finalen Qualitätssicherung. Das weltweit einzigartige Schaufenster der industriellen Lackiertechnik bündelt Beschichtungslösungen für alle Industriezweige, Anwendungen und Materialien – egal ob Nasslackierung, Pulverbeschichtung oder Coil Coating.

Fachbesucher aus den Bereichen Lohnbeschichtung, Automobilindustrie und Fahrzeugbau über Maschinen- und Anlagenbau bis zur kunststoffverarbeitenden Industrie sowie der Elektro- oder der Möbelindustrie finden auf der Messe das richtige Angebot für ihren Lackierbedarf. Unabhängig davon, welche Materialien beschichtet werden müssen, in Karlsruhe geben die Marktführer die Antworten auf zukünftige Herausforderungen und Fragestellungen.

Rund 430 Aussteller aus 27 Ländern präsentieren in den drei Messehallen ihre Neuigkeiten. Der Auslandsanteil beträgt 42 Prozent. Am stärksten sind Aussteller aus Italien, der Türkei, Schweiz, Spanien, Österreich, Frankreich, Belgien, Polen, den Niederlanden und Dänemark vertreten. Jeder zehnte Aussteller zeigt erstmals in Karlsruhe sein Portfolio.

Viele Neuheiten der ausstellenden Weltmarktführer und etablierten Mittelständler finden sich im digitalen Aussteller- und Produktverzeichnis auf der Webseite der „Paintexpo“. Ein interaktiver Hallenplan, Merklisten und ein digitales Matchmaking-Tool zur Kontaktanbahnung und Terminvereinbarung erleichtern die Besuchsplanung.

Über den Online-Ticketshop werden unter http://www.paintexpo.de/tickets Eintrittskarten für die Messe verkauft oder Aussteller-Einladungen eingelöst. Mit dem ausgedruckten Online-Ticket, das vor Ort als Badge getragen wird, erhalten Besucher schnell und unkompliziert Zutritt zur „Paintexpo“ und ersparen sich Wartezeiten.

Umsatzplus auch im Februar zweistellig

Küche performt weiter stark: Mit einem Plus von 13,94 Prozent auf 529,2 Millionen Euro schnitt der Februar sehr gut ab. Wie im Januar übertraf der Umsatzzuwachs laut VdDK im Ausland mit 17,65 Prozent auf 231, 2 Millionen Euro – den im Inland, der sich auf gut 298 Millionen Euro belief (+11,22 %). Besonders gefragt waren deutsche Küchen (+18,44 %) im Februar in der Eurozone. Nach den ersten beiden Monaten liegt der Gesamtumsatz 16,16 Prozent über dem der Vorjahres und die Exportquote bei 43,74 Prozent.

Leichter Anstieg bei Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe im Februar

Ende Februar 2022 waren knapp 5,5 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber Februar 2021 um 39.400 oder 0,7 Prozent. Nachdem die Beschäftigtenzahl im Januar 2022 im Vergleich zum Vorjahresmonat erstmals seit September 2019 zugenommen hatte, stieg sie nun im Februar 2022 erneut an. Diese positive Entwicklung der Beschäftigtenzahl war auch im Vormonatsvergleich zu beobachten: Im Februar 2022 waren 22.900 oder 0,4 Prozent Personen mehr im Verarbeitenden Gewerbe beschäftigt als im Januar 2022.

In der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln stieg die Beschäftigtenzahl im Februar 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich überdurchschnittlich um 3,6 Prozent. Mit jeweils +3,2 Prozent haben die Beschäftigtenzahlen in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen und in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen ebenfalls stark zugenommen. Zuwächse bei den Beschäftigtenzahlen gab es ferner in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen (+1,1 %), der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (+0,8 %), der Metallerzeugung und -bearbeitung sowie der Herstellung von Metallerzeugnissen (beide mit jeweils +0,4 %) und im Maschinenbau (+0,2 %). In der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen gab es dagegen mit ‑2,3 Prozent einen Rückgang der Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die im Februar 2022 im Verarbeitenden Gewerbe geleisteten Arbeitsstunden blieben, bei gleicher Anzahl der Arbeitstage, im Vergleich zum Februar 2021 mit 681 Millionen Stunden unverändert.

Die Entgelte für die Beschäftigten lagen im Februar 2022 bei rund 24,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresmonat war das ein Anstieg um nominal (nicht preisbereinigt) 10,6 Prozent. Dieser deutliche Anstieg kommt unter anderem auch dadurch zustande, dass im Februar in einigen Branchen Sonderzahlungen für das Jahr 2021 an die Beschäftigten ausgezahlt wurden.

Ist Opfer eines Hackerangriffs geworden

Im Dezember 2020 war es die Weinig Group, jetzt hat es am langen Osterwochenende auch die Ima Schelling Group getroffen: Mehrere Online-Portale, darunter die „Neue Westfälische“ und die „Vorarlberger Nachrichten“, in deren Erscheinungsbereichen die beiden Ima Schelling-Standorte Lübbecke und Schwarzach liegen, berichten übereinstimmend über einen Hackerangriff auf den erfolgreichen Maschinenbauer. Die „Vorarlberger Nachrichten“ schreibt heute: „Hacker haben am Karfreitag die Ima Schelling Group mit Standort in Schwarzach angegriffen. Das Unternehmen habe umgehend reagiert, um die vorhandenen Daten zu schützen, teilte der Anlagenbauer mit. Die IT-Systeme wurden offline gestellt, aus Sicherheitsgründen heruntergefahren und die zuständigen Datenschutzbehörden informiert. Die aktuelle Situation verhindert laut dem Unternehmen einen vollumfänglichen Betrieb, da viele Systeme noch nicht funktionsfähig sind. Am Hauptsitz in der ostwestfälischen Stadt Lübbecke wurde kurzfristig eine vorläufige Kurzarbeit angemeldet. Die genauen Auswirkungen waren zunächst nicht absehbar.“ Auch die „Neue Westfälische“ beschreibt es als gezielten und professionellen Hackerangriff, trotz höchstmöglicher IT-Sicherheitsstandards. Das Unternehmen informiert auch direkt auf seiner Startseite im Internet über den erfolgten Angriff: „Ima Schelling verfügt über die höchstmöglichen IT-Sicherheitsstandards und wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Vorfall so rasch als möglich aufzuklären. Wir haben einen Krisenstab mit professioneller, interner als auch externer Unterstützung eingerichtet, um die Störungen schnellstmöglich zu beheben. Wir bedauern, dass es aktuell zu Verzögerungen in der Kommunikation und Interaktion kommt.“

„Die Störungen können leider noch einige Tage andauern. Wir werden, nach gewissenhafter Prüfung, unsere IT-Infrastruktur schrittweise wieder in Betrieb nehmen. Dass wir bereits erste Erfolge bei der Inbetriebnahme unserer Systeme erzielen konnten, ist den herausragenden Leistungen und dem Engagement aller beteiligten Mitarbeiter sowie unseres Krisenstabs zu verdanken, die seit Freitag im Dauereinsatz sind. Wir bedauern, dass unsere Kunden durch diesen Angriff Beeinträchtigungen in Kauf nehmen müssen. Wir tun alles dafür, um Unannehmlichkeiten zu begrenzen“, sagt CFO Maximilian Lehner.