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Autor: Möbelfertigung

Baut Führungsspitze aus

Der Verband der Elektro- und Digitalindustrie ZVEI verstärkt seine Führungsspitze: Zum 1. März 2022 wird Sarah Bäumchen Mitglied der Geschäftsleitung und auch die Leitung des Berliner Büros übernehmen. Sie trägt damit zugleich die Verantwortung für die politische Kommunikation des Verbands der Elektro- und Digitalindustrie. „Mit Frau Bäumchen gewinnt der ZVEI eine ausgewiesene Public-Affairs-Expertin, die in Politik und Wirtschaft exzellent vernetzt ist und auch über hervorragende internationale Kontakte verfügt“, so ZVEI-Präsident Dr. Gunther Kegel. „Mit Frau Bäumchen werden wir unsere zentralen Verbandsthemen noch besser in die politische Diskussion einbringen können.“

Zurzeit arbeitet Sarah Bäumchen in der FDP-Bundesgeschäftsstelle, wo sie die interne und externe Kommunikation der Partei zu aktuellen politischen Themen leitet. Zuvor hatte sie weitere Positionen in der FDP inne, darunter für die Fraktion und für Bundestagsvizepräsident Dr. Hermann Otto Solms. Für die Wirtschaftsvereinigung Metalle ist sie mehrere Jahre ebenfalls in unterschiedlichen Funktionen tätig gewesen.

„Sarah Bäumchen ist durch ihre bisherige Tätigkeit in wirtschaftspolitischen Fragestellungen sehr versiert, vor allem auch bei Energie- und Klimathemen“, erklärt Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung. „Ihr profundes Wissen in einem Schlüsselbereich des Verbands wird uns helfen, unsere Positionen weiter zu schärfen und zu kommunizieren.“

Auszeichnung für Top-Karrierechancen im Unternehmen

Systemspezialist Kesseböhmer erhält von „Focus“ und „Focus Money“ das Deutschlandtest-Siegel „Top-Karrierechancen 2021“. Dabei landete das Unternehmen im Ranking der Beschlaghersteller auf dem zweiten Rang direkt hinter Hettich. 

In Bezug auf das Siegel beruft sich das Magazin auf eine Studie von „Deutschland Test“ und dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF), wonach im Jahr 2021 über 22.000 Unternehmen mit Sitz in Deutschland aus mehr als 250 Branchen untersucht wurden.

In einem ersten Schritt erhielten alle Firmen einen Fragebogen, der un­terschiedliche Karriereaspekte behandelt, wie beispielsweise die Ent­wicklung der Beschäftigtenzahl, der Anteil unbefristeter Arbeitsverträge oder die Mitarbeiterförderung. Der zweite Teil der Untersuchung basiert auf Social Listening. Sämtliche Texte, die vorab definierte Suchbegriffe aus den Kategorien Karriere, Unternehmenskultur und Arbeitsklima ent­hielten, wurden dazu aus dem Internet geladen und in einer Datenbank erfasst und analysiert. Für jedes Unternehmen wurden dann ein Tonali­tätssaldo und die Reichweite ermittelt. Die Auszeichnung erhalten nur Unternehmen, die mindestens 60 Punkte erreichen.

Rockband veröffentlicht Song und Musikvideo

Kreativität ist bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Ceratizit-Gruppe tief verankert und ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie. Dank dieser Fähigkeit gelingt es dem Hartmetallspezialisten immer wieder aufs Neue seine Kunden mit innovativen Lösungen zu überraschen und zu begeistern. Dass auf einem solch kreativen Nährboden auch andere Blüten prächtig gedeihen, belegt die jüngste „Neuentwicklung“ des Unternehmens: Eine Rockhymne, die sich wie ein Hochpräzisionswerkzeug durch den Gehörgang fräst und mit einer besonders langen Standzeit im Ohr bleibt.

Der Song „Ceratizit (This is it)“, stammt aus der Feder der hauseigene Firmenrockband Ceratizit Metal Injection, die sich aus Mitarbeitern unterschiedlicher Abteilungen des Werkzeugherstellers zusammensetzt. Die Hobbymusiker arbeiten in verschiedenen Bereichen innerhalb der Unternehmensgruppe und haben die Band vor mehr als 10 Jahren gegründet. Kurz danach performte die Band schon für eine betriebsinterne Feier. Seitdem treffen sich die Kollegen aus Forschung- und Entwicklung, IT, Technical Training, Logistik und weiteren Abteilungen regelmäßig nach Feierabend, um ihrer Leidenschaft für Rockmusik im gemeinsamen Proberaum zu frönen.

Einer der Gründungsmitglieder der Band ist Dr. Uwe Schleinkofer, der als Director der Forschung und Entwicklung bei Ceratizit seit vielen Jahren für innovative Werkzeugentwicklungen zuständig ist. Im Frühjahr 2021 bekam er von Claude Sun, Geschäftsführer Cutting Tools Europa, einen ganz besonderen Auftrag. „Auf einem Meeting sprach er mich an, ob ich nicht Lust hätte, zur Abwechslung mal einen Ceratizit-Song zu entwickeln. Die Frage war vermutlich eher scherzhaft gemeint, doch ich habe ihn einfach beim Wort genommen und begonnen einen Ceratizit-Rocksong zu komponieren“, erinnert sich Uwe Schleinkofer verschmitzt. „Als ich ihm dann nur wenige Wochen später meine Demo-Aufnahmen vorgespielt habe, hätte ich niemals damit gerechnet, dass es solche Dimensionen annehmen würde“.

Nachdem das Demo in der Geschäftsleitung und beim Ceratizit-Vorstand die Runde machte, wurde Uwe Schleinkofer und die Band damit beauftragt, das Lied in einem professionellen Studio aufzunehmen. „Bei Ceratizit leben wir den Pioniergeist und fördern Kreativität und unkonventionelles Denken. Nur so können wir neuen Ansätzen, Veränderungen und Innovationen offen gegenüberstehen“, erklärt Ceratizit-Vorstand Thierry Wolter. „Diese Komposition demonstriert eindrucksvoll, welche kreativen Potenziale in unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schlummern. Daher freue ich mich umso mehr, dass wir diesen Song nun weltweit veröffentlichen und ihn auch unseren Kunden, Freunden und Bekannten präsentieren können.“

In der Tat ist der Band mit „Ceratizit (This is it)“ ein regelrechter Ohrwurm geglückt. Die Musiker haben es geschafft, zeitlose Rockmusik im Stil der 80er Jahre in ein modernes Soundgewand zu hüllen und mit modernen Arrangements und umwerfenden Harmonien anzureichern. Und auch die Message im Song kommt nicht zu kurz. Der Text deckt das gesamte Leistungsspektrum von Ceratizit ab und spiegelt den Pioniergeist des Unternehmens wider. „Wer schon immer mal wissen wollte, was Ceratizit eigentlich genau macht, der braucht sich jetzt nur noch den Song anhören“, resümiert Komponist und Texter Uwe Schleinkofer augenzwinkernd. „Aber auch allen anderen kann ich den Song und das dazugehörige Musikvideo nur wärmstens empfehlen – es ist wirklich toll geworden.“

Nachdem eine Vorabversion des Musikvideos bereits auf der EMO in Mailand eine exklusive Vorpremiere feiern durften, veröffentlichte Ceratizit die Rockhymne Ceratizit (This is it) nun zum ersten Dezember 2021 weltweit auf allen bekannten Streaming-Plattformen wie Spotify, iTunes oder Deezer. Das Musikvideo in einer bis dato unveröffentlichten Version steht ebenfalls seit dem ersten Dezember auf dem YouTube Kanal von Ceratizit oder auf der Band-Website unter https://www.ceratizit.com/int/de/company/ceratizit-song.html zur Verfügung. Dort finden Sie auch noch weitere Infos zur Band Ceratizit Metal Injection.

Kundenbedürfnisse ermitteln, Lieferketten beherrschen und gleichzeitig Impulse in den Markt geben

Trotz sehr guter Auftragslage sind auch bei Häfele die aktuellen Anforderungen hoch. Denn die Lieferengpässe betreffen das eigentlich für seine Flexibilität bekannte Unternehmen ebenfalls hart, weshalb unter anderem mit großer Investition in die Lagerware reagiert wurde. Gleichzeitig werden wichtige Themen forciert, wie zum Beispiel Licht im Innenausbau oder gesunde Home-Office-Arbeitsplätze. Wie Häfele die unterschiedlichen Herausforderungen meistert und dennoch ein agiler, impulsgebender Partner bleibt, erläutern die Vorsitzende der Geschäftsführung Sibylle Thierer und der geschäftsführende Direktor Gregor Riekena.

möbelfertigung: Frau Thierer, Herr Riekena, im Geschäftsjahr 2020 gab es bei Häfele wegen der schwierigen Rahmenbedingungen einen Umsatzrückgang. Wie sieht es inzwischen aus und womit rechnen Sie im laufenden Geschäftsjahr?
Sibylle Thierer:
Die aktuelle Lage ist gut, aber gleichzeitig sehr herausfordernd. Der positive Trend, der ab dem dritten Quartal 2020 eintrat und sich dann fortsetzte, mündet für Häfele auf das gesamte Jahr 2021 bezogen in ein zweistelliges prozentuales Umsatzwachstum. So werden wir es weltweit in allen Regionen schaffen, die Umsatzdelle von 2020 absolut wieder auszugleichen.

möbelfertigung: Welche Märkte laufen für Häfele aktuell denn besonders gut?
Gregor Riekena:
Es läuft gut von West nach Ost und von Nord nach Süd. Sowohl in Amerika, in Westeuropa mit unserem Heimatmarkt Deutschland, in Osteuropa, China und Ozeanien. Dabei sehen wir die größten Herausforderungen – verursacht durch den volatilen Verlauf der Corona-Pandemie – in Süd- beziehungsweise Süd-Ost-Asien.
Sibylle Thierer: Aber auch dort gibt es ­positive Entwicklungen. Dabei handelt es sich um die Länder die die Pandemie schon in höherem Maße hinter sich lassen konnten, wie zum Beispiel Japan oder Korea.

möbelfertigung: Wie entwickelt sich Großbritannien seit dem Brexit?
Sibylle Thierer:
UK läuft dieses Jahr sehr gut. Die Nachfrage übersteigt auch dort unsere Erwartungen. Die Anfangsschwierigkeiten, die es in der Abwicklung und Logistik gegeben hat, waren schnell überwunden. Wobei wir natürlich Profis in dem Thema sind. Auch in Bezug auf Großbritannien blicken wir also zuversichtlich auf 2022.

möbelfertigung: Existiert ein Produkt-Bereich, in dem die Nachfrage besonders gestiegen ist? Wie sieht es zum Beispiel mit der Nachfrage nach Home-Office-Arbeitsplätzen mit den dazugehörigen Produkten aus?
Gregor Riekena:
Wir beobachten ein starkes Anziehen der Nachfrage in den Bereichen Möbel-konstruktion, Möbelausstattung und Beleuchtung. Hier könnten wir eine ganze Reihe von Produktgruppen nennen.
Natürlich beobachten wir auch ein starkes Interesse an Home-Office-Arbeitsplätzen, das sich aus unserer Überzeugung in einen noch größeren und langanhaltenden Trend einbettet. Dieser Trend wird uns auch über die Corona-Pandemie hinaus erhalten bleiben.
Schauen Sie nur auf die in den letzten eineinhalb Jahren, oft aus der „Not heraus“ geborenen Arbeitsmodelle. Hier entsteht gerade ein „neues Normal“, von dem das Thema Home-Office-Arbeitsplatz ganz sicher enorm profitieren wird, zusätzlich gestützt durch die neuen Arbeitsmodelle vieler Unternehmen.
Sibylle Thierer: Sinnvoll wäre in diesem Zusammenhang eine Intervention der Gesundheitskassen und weiterer ähnlicher Institutionen. Diese könnten zu einer wachsenden Wertschätzung von gesunden, höhenverstellbaren Schreibtischen beitragen. Das muss noch mehr in das Bewusstsein Vieler – vor allem in Hinsicht auf den heimischen Arbeitsplatz.
Aus meiner Sicht ist die Politik gefordert, gesunde Home-Office Arbeitsplätze finanziell zu fördern. Zumal es um die Gesundheit der Arbeitnehmer geht.
Gregor Riekena: Hier liegt ein enormes Potenzial. Zum Beispiel bietet es sich an, in ein Kinderzimmer einen höhenverstellbaren Tisch zu stellen. An dem kann ein Arbeitnehmer arbeiten, während das Kind in der Schule ist und gleichzeitig wächst der Tisch mit dem Kind mit.

Das komplette Interview lesen Sie in der Ausgabe 8/2021 der „möbelfertigung, die diese Woche Mittwoch (15. Dezember) erscheint. Sichern Sie sich HIER ein Abo, damit Sie in Zukunft keine Ausgabe verpassen.

Weitere Themen der Ausgabe: Die Nachberichte zu den gelungenen Veranstaltungen „Surface in motion“ in Wiesbaden und „Internationale Möbeltage“ in Dresden; warum zu viel Automatisierung zu Innovationsstillstand führen kann; wodurch das neue Grass-Headquarter im Vorarlberg absolut aus der Masse heraussticht; die Stationen der diesjährigen Furnierreise des IFN in der Schweiz; was Connox zum E-Commerce-Platzhirsch in der DACH-Region macht; wie Schattdecor und Fine Decor gemeinsam PET-Innovationen und höchste Liefersicherheit bieten wollen; was die Unternehmen Mimaki und Elrond zum „Status Quo“ bei Digitaldruck sagen; wie die Titus Group mit langfristigen Partnerschaften auf ein weltweites, rasantes Wachstum setzt; die Zusammenfassung und Highlights der Branchenmesse „Sicam“; was es mit „Izy“ und einheitlichen Maschinenschnittstellen auf sich hat; wie Leitz innovative Prozesse beim Fügen und in der Formatbearbeitung unterstützt und wie DTS die Kälteenergie von Stickstoff optimal nutzt. Außerdem: Die große Übersicht der CAD/CAM-Anbieter für den Bereich Stoff- und Lederzuschnitt.

Baut neues Büro- und Verwaltungsgebäude am Hauptsitz

Der Gewinner des internationalen Architektenwettbewerbs für das geplante Büro- und Verwaltungsgebäude der Adolf Würth GmbH & Co. KG in Künzelsau-Gaisbach steht fest: Die Jury unter dem Vorsitz von Architekt Wolfgang Riehle wählte am Donnerstag, 25. November 2021, den Entwurf von Orange Blu Building Solutions aus Stuttgart mit ihrem Hochhaus als „Skulptur der Nachhaltigkeit“ aus insgesamt zwölf eingereichten Arbeiten aus. Den zweiten Platz erlangten Gabriele Schneider Architekten aus Stuttgart, der dritte Platz ging an das Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner Freie Architekten ebenfalls aus Stuttgart. Die Architekturbüros Blauwerk Architekten GmbH aus München und Sacker Architekten GmbH aus Freiburg erhielten jeweils eine Anerkennung.

„Der anspruchsvolle Entwurf von Orange Blu mit seinem 44m hohen Holz-Hybridbau hält gebührend Abstand zu dem Baubestand und fügt sich aus städtebaulicher Sicht mühelos und elegant in die Gesamtanlage ein. Die hybride Holzbauweise des Büroturms überzeugt hinsichtlich der materialgerechten Nutzung und die gestapelten und verschobenen Kuben aus tragendem Holzfachwerk stellen einen interessanten Beitrag zum Thema „Bauen mit Holz“ dar. Die sichtbare Verwendung von Holz im Inneren lassen eine hohe räumliche Atmosphäre erwarten“, heißt es in der Begründung des Preisgerichtes.

Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, Bettina Würth, Vorsitzende des Beirats der Würth-Gruppe, Bernd Herrmann, Mitglied der Konzernführung der Würth-Gruppe, C. Sylvia Weber, Geschäftsbereichsleiterin Kunst und Kultur der Würth-Gruppe, Norbert Heckmann, Sprecher der Geschäftsleitung der Adolf Würth GmbH & Co. KG und Stefan Neumann, Bürgermeister der Stadt Künzelsau waren als Sachpreisrichter anwesend.

Für die Planung und Realisierung dieses Bauvorhabens hatte die Adolf Würth GmbH & Co. KG im Juli 2021 einen internationalen Realisierungswettbewerb ausgelobt. Zwölf renommierte regionale, nationale und internationale Architekturbüros haben sich unter der Einbindung von Landschaftsarchitekten als Mitverfasser am Wettbewerb beteiligt.

In unmittelbarer Nähe zur Hauptverwaltung der Adolf Würth GmbH & Co. KG soll ein neues Büro- und Verwaltungsgebäude mit Hochhaus entstehen, das rund 375 Arbeitsplätze bietet. Zudem sieht das Bauvorhaben eine Aufwertung der Außenanlagen, insbesondere der Reinhold-Würth-Straße, vor. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich 2024 aufgenommen.

Der Neubau ist auf der einen Seite ein klares Bekenntnis des Unternehmens zur weiteren Standortentwicklung in Hohenlohe und spricht auf der anderen Seite gleichzeitig für das weitere Wachstum des Mutterunternehmens der Würth-Gruppe.

Dem Optimierungspotenzial im Zuschnitt auf der Spur

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Produktionsdaten von eingebundenen Cuttern sammeln und in aussagekräftigen Kennzahlen wie Leistung, Verfügbarkeit und Gesamtanlageneffektivität aufbereiten – dies ist der Ansatz des Schweizer Produzenten Zünd bei seinem automatischen Monitoring. Am erfolgreichsten ist, wer am meisten verkaufbare Produkte pro Stunde produziert. Eine hohe Maschinenverfügbarkeit und eine hohe Produktivität sind entscheidend für einen profitablen Zuschnitt. Was einfach klingt, ist im Produktionsalltag nicht ganz so trivial. Woher kommen die relevanten Kennzahlen? Sind die für das Monitoring benötigten Daten verfügbar? Und nicht zuletzt: Wie können diese Daten so aufbereitet werden, dass sie sich zuverlässig interpretieren lassen?

Genau hier setzt „Connect“ des Schweizer Herstellers Zünd an: Mit dem webbasierten ­Monitoringtool hat der Anwender die Leistungsdaten seiner Cutter jederzeit im Blick. Er arbeitet jederzeit mit verlässlichen Kennzahlen, die ihm helfen, seine Produktion auf Höchstleistung zu trimmen. Dazu wird die Produktivität über einen frei definierbaren Zeitraum erfasst. Als Datenquelle fungiert dabei das „Zünd Cut Center“ (ZCC) ab Version 3.4. Das Datenmonitoring liefert Informationen, auf deren Grundlage die Nutzer fundierte Entscheidungen zu ihren Anlagen treffen können.

Die gesamtheitliche Betrachtung legt Zusammenhänge offen, die häufig unerkannt bleiben. „Connect“ liefert wichtige Kennzahlen zur Beurteilung, wie optimal die Cutter laufen. Um die Effizienz zu verbessern, müssen vorhandene Potenziale erkannt und entdeckt werden. Diese Potenziale stecken vornehmlich in der ­Technik sowie in der Art und Weise ihres Einsatzes. „Connect“ besteht aus mehreren Dashboards mit spezifischen Auswertungsmöglichkeiten: Übersicht, Auftragsliste, Verlusterkennung und Unterbruchstatistik. Außerdem setzt der CAD/CAM-Spezialist auf die zwei Ausführungen „Monitor und „Analyzer“. Während sich „Monitor“ auf eine grafisch aufbereitete Darstellung der Gesamtanlageneffektivität konzentriert und für ZCC-Nutzer kostenlos ist, ermöglicht „Analyzer“ mittels manueller Analyse durch verschiedene Tools, Verlustquellen aufzuspüren.

www.zund.com

Bremsspuren in China werden tiefer

Das Geschäftsklima hat sich für die Maschinen- und Anlagenbauer in China im zweiten Halbjahr zwar verschlechtert, für das Gesamtjahr fällt die Bilanz aber immer noch sehr positiv aus. Nicht nur in Europa, sondern auch in der Volksrepublik bekommen die Unternehmen insbesondere den Mangel an Rohstoffen und Materialien inzwischen deutlich stärker zu spüren als in der ersten Jahreshälfte. Dies zeigen die Ergebnisse der Herbstumfrage des VDMA unter den in China ansässigen 850 Mitgliedsunternehmen. Demnach bewerten 44 Prozent der befragten Unternehmen die aktuelle Geschäftslage als gut, 45 Prozent als zufriedenstellend und 11 Prozent stufen diese als schlecht ein. In der vorangegangenen Umfrage im Frühjahr 2021 berichteten noch 61 Prozent von guten Geschäften und lediglich 4 Prozent von schlechten Zahlen. Überdurchschnittlich positiv fallen aktuell die Einschätzungen für die Sektoren Elektrische Automation, Robotics + Automation und Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen aus.

Die Kapazitätsauslastung in China erreichte im Frühjahr 2021 ihren bisherigen Höchststand, ist seitdem aber rückläufig. 49 Prozent der Unternehmen gaben in der aktuellen Umfrage eine über dem Normalwert liegende Auslastung an, im Frühjahr waren es noch 64 Prozent. Aktuell verzeichnen 37 Prozent ein normales Niveau und 14 Prozent der Betriebe waren unterausgelastet. „Viele Firmen haben die beiden Corona-Jahre genutzt, um ihre Produktionskapazitäten in China auszubauen und in die Zukunft zu investieren. So haben wir in diesem Jahr viele Firmenerweiterungen gesehen, das wird auch noch bis ins erste Halbjahr 2022 so weitergehen. Darüber hinaus stehen aber aktuell nicht mehr viele Investitionsprojekte an, erläutert Claudia Barkowsky, Geschäftsführerin des VDMA in China.

Auch der Auftragseingang ist in China in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. 44 Prozent der befragten Unternehmen berichten, dass sich der aktuelle Auftragseingang über dem normalen Bereich befindet. Im Frühjahr waren es noch 55 Prozent. „Das war abzusehen. Das hohe Niveau aus den ersten Monaten des Jahres ließ sich nicht halten”, erklärt Barkowsky. Die Aufträge aus dem Ausland, relevant für zwei Drittel der Unternehmen (68 Prozent), haben dagegen leicht zugelegt.

Mehr Unternehmen sehen sich mit Faktoren konfrontiert, die ihren Geschäftsbetrieb behindern. Waren es im Frühjahr nur 30 Prozent, klagen nun 55 Prozent über konkrete Bremsfaktoren. Allen voran steht der Mangel an Rohstoffen und Materialien, welcher sich in den vergangenen sechs Monaten erheblich verstärkt hat; 62 Prozent der Unternehmen sehen sich hiervon betroffen, im Frühjahr waren es lediglich 44 Prozent. Engpässe bei der Stromversorgung stellten für 32 Prozent der Firmen eine Herausforderung dar. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind nach wie vor deutlich spürbar, werden aber nicht mehr so stark wahrgenommen wie noch vor sechs Monaten: der Wert fiel von 93 Prozent auf 43 Prozent. Dagegen zeichnet sich beim Personalmangel eine Verschärfung ab. Stellte dieser Faktor im Frühjahr nur für 14 Prozent der Betriebe eine Herausforderung dar, sind es nun fast doppelt so viele (26 Prozent).

Die Umsatzentwicklungen in China waren in diesem Jahr für viele Maschinen- und Anlagenbauer besser als ursprünglich erwartet. Im Frühjahr schätzten die Teilnehmer ihr Umsatzwachstum für 2021 im Durchschnitt auf 17 Prozent, in der Herbstumfrage werden nun erfreuliche 22 Prozent prognostiziert. Die Erwartungen für 2022 liegen mit plus 10 Prozent deutlich darunter, sind aber immer noch auf gutem Niveau. „Die Aussichten für 2022 sind verhalten optimistisch. Die Unternehmen erwarten, dass es im Zuge der Olympischen Winterspiele im Februar zu Einschränkungen kommen wird. Dagegen ist Stromknappheit, die den Großteil der Unternehmen im Herbst noch vor große Herausforderungen gestellt hatte, aktuell kein Thema mehr“, sagt die VDMA-Expertin.

Von den Firmen, die in China ausländisches Personal beschäftigen, berichten 23 Prozent über rückläufige Zahlen, bei 68 Prozent ist der Anteil dagegen stabil geblieben. „Die Zahl der Mitarbeiter aus dem europäischen Raum in China ist mit der Corona-Pandemie stark zurückgegangen. China ist vor allem aufgrund der anhaltenden Reiserestriktionen aus dem Ausland unattraktiv geworden. Auch 2022 dürften die Reiserestriktionen weiterbestehen. Auch werden die Kosten für ausländisches Personal im kommenden Jahr ansteigen, wenn bisher gegebene Steuererleichterungen dann wegzufallen drohen. Das muss entweder von der Firma kompensiert werden oder der Mitarbeiter erfährt schmerzliche Gehaltseinbußen“, analysiert Barkowsky.

Trauert um Firmengründer Johann Felder

Kommerzialrat Johann Felder, Gründer und langjähriger Geschäftsführer der Felder Group, ist am 07. Dezember 2021 nach kurzer, schwerer Krankheit im Beisein seiner Familie friedlich entschlafen. Mit ihm verlieren seine Familie und die Mitarbeiter:innen des Unternehmens eine inspirierende und prägende Persönlichkeit, die die Felder Group zu dem erfolgreichen Familienunternehmen gemacht hat, das es heute ist.

In seiner Werkstatt im elterlichen Haus in Absam in Tirol gründete der 1930 geborene Johann Felder 1956 zusammen mit seiner Frau Gertraud das Unternehmen Johann Felder jun. und präsentierte bereits im selben Jahr auf Messen in Wien und Innsbruck die ersten Felder-Holzbearbeitungsmaschinen. Im Laufe der folgenden Jahrzehnte erfuhr die Firma ein stetiges Wachstum, verlegte ihren Standort von Absam nach Hall in Tirol und etablierte sich schließlich weit über die Grenzen Tirols hinweg als richtungsweisendes Maschinenbauunternehmen von globaler Bedeutung. Heute zählt die Felder Group zu den weltweit führenden Maschinenbau- und Technologieunternehmen im Bereich der Holz- und Verbundstoffbearbeitung und überrascht immer wieder mit technischen Innovationen.

Johann Felder war bekannt für seine positive Lebenseinstellung und seinen progressiven Blick auf die Welt und genoss sowohl im In- als auch im Ausland größten Respekt. Seine Gattin Gertraud, seine Söhne Hansjörg und Martin Felder, die heutigen Geschäftsführer des Betriebs, seine Tochter Elisabeth Felder, seine Enkel:innen Daniel, Patrick, Tamara und Alexander Felder, die dritte Generation des Familienunternehmens, sowie die gesamte Belegschaft der Felder Group trauern – nicht nur um eine faszinierende, starke Persönlichkeit, sondern auch um einen Mentor und guten Freund.

Wenn Sie der Felder Group Ihre Gedanken, Erinnerungen und Beileidsbekundungen mitteilen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail an: rememberhans@felder-group.com.

Unterstützt Kampagne #ZusammenGegenCorona

Die Corona-Inzidenzen steigen, die vierte Welle ist in vollem Gang und immer mehr Unternehmen unterstützen die nationale Impfstrategie, indem sie auf breiter Basis ihre Mitarbeiter:innen durch Betriebsärzt:innen impfen lassen.

Das Boostern nimmt dabei zwar endlich Fahrt auf, dennoch gibt es in Deutschland immer noch Millionen von Impfskeptiker:innen. Deshalb braucht es eine neue Welle der Solidarität – ähnlich wie im Frühjahr 2020, als alle gemeinsam an einem Strang gezogen und zu Hause geblieben sind. Nur, dass es jetzt ums Impfen geht.

Aus diesem Grund haben sich bekannte Unternehmen zusammengetan, um unter dem bekannten Hashtag #ZusammenGegenCorona auf ihren Social-Media-Kanälen gemeinsam für das Impfen zu werben. Auf Initiative der Berliner Werbeagentur Antoni sind 150 bekannte Organisationen und Konzerne diesem Aufruf spontan gefolgt – von A wie Aktion Mensch („Fürs WIR geimpft“) über M wie Mercedes („Das Impfen oder nichts“) bis hin zu V wie Vodafone („Together we impf“) – und haben dafür gleichzeitig ihre bekannten Werbe-Claims verändert.

Auch Palmberg ist überzeugt von der groß angelegten Aktion und hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die Gesundheit der eigenen Mitarbeiter:innen zu schützen sondern gleichzeitig auch die Gesellschaft zu stärken.

„Wir wollen mit der Unterstützung der Kampagne und der Änderung unseres Unternehmensclaims „Ich freue mich aufs Büro“ einen Beitrag zur Eindämmung der Covid-Pandemie leisten und Menschen bewegen sich Gedanken über die Impfung zu machen“, erklärt Christopher Süss, Marketingleiter bei Palmberg.

Die Impfappelle sind seit Dienstag, 7. Dezember, unter dem bekannten Hashtag #ZusammenGegenCorona auf den Social-Media-Kanälen der teilnehmenden Unternehmen verbreitet – allein damit kann eine potenzielle Reichweite von mehreren Hundert Millionen erzielt werden. Antoni hat sich ganz bewusst für #ZusammenGegenCorona als Motto der Aktion entschieden, schließlich handelt es sich hierbei um den offiziellen Hashtag der Corona-Aufklärungskampagne des Bundesministeriums für Gesundheit.

Antoni will mit seiner aktuellen Bewegung daran anknüpfen und mit der Bundesregierung an einem Strang ziehen. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz begrüßt die Aktion. In einem offiziellen Statement dazu sagt er: „Corona werden wir nur gemeinsam besiegen. Es ist entscheidend, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sich impfen lassen. Dann kann sich das Virus weniger stark verbreiten. Darin müssen wir jetzt unsere ganze Kraft stecken. Ich freue mich über alle, die dabei sind, mithelfen, ihre Stimme dafür erheben und die Kampagne #ZusammenGegenCorona unterstützen. Das ist ein herausragendes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und Eigeninitiative. Mein Appell an alle: Lassen Sie sich bitte impfen.“

Wenn es nach Antoni geht, kann die Liste der teilnehmenden Unternehmen gerne noch länger werden: „Wir freuen uns über alle Unternehmen, die noch dazukommen. Denn wir alle haben ein großes, gemeinsames Ziel: die vierte Welle zu brechen, bevor daraus ein Tsunami wird“, sagt Antoni-Chef Sven Dörrenbächer. Claudius Senst, CEO der Bild-Gruppe ergänzt: „Wenn die größten deutschen Unternehmen mit ihren Markenslogans zum Impfen gegen Corona aufrufen, ist das eine großartige und kreative Aktion, die wir mit Deutschlands größter Medienmarke aus voller Überzeugung unterstützen.“