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Autor: Möbelfertigung

Umsatzwachstum und Veränderungen im Verwaltungsrat

Im am 30. September abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Swiss Krono seinen Jahresumsatz gegenüber dem durch die Covid-Krise stark negativ beeinflussten Vorjahr um 24 Prozent auf über 2,02 Mrd. Euro steigern. Somit wurde der pandemiebedingte Rückgang um acht Prozent im Vorjahr mehr als wettge­macht. In Lokal­währungen betrug das Wachstum gegenüber dem Vorjahr plus 28 Prozent. In der Pro­duktion wurde erstmals die Schwelle von 6 Mio. m3 Jahresproduktion über­schritten.

„Swiss Krono hat die Chancen, die sich uns nach der zweiten Covid-Welle geboten haben, konsequent genutzt. Hierzu hat jeder Einzelne im Unternehmen beigetragen“, freut sich Martin Brettenthaler, CEO und Vorsitzender der Konzernleitung über das Geschäftsergebnis. „Wir bewegen uns in einem höchst dynamischen und komplexen wirtschaftlichen Umfeld und sind mit der Herausforderung stark steigender Rohstoffpreise konfrontiert. Zunehmende Digitalisierung, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft werden sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Zukunft bereithalten.“

Zum starken Umsatzwachstum trugen sämtliche Geschäftsbereiche bei: Der grösste Geschäftsbereich Flooring ist um 13 Prozent gewachsen, Building Materials/OSB um 31 Prozent und Interiors sogar um 33 Prozent.

Im Geschäftsbereich Flooring konzentriert sich Swiss Krono bewusst auf den Laminatboden als unverändert besten Hartbodenbelag hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses. Der Absatz konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf knapp 160 Mio. m2 gesteigert werden. Mit dem Ausbau der HDF-Produktion für die eigene Laminatproduktion in den USA und der Inbetriebnahme einer neuen Digitaldruckanlage für Dekorpapier am Standort Heiligengrabe, wurde die Strategie der Erhöhung der eigenen Wertschöpfungstiefe konsequent umgesetzt.

Der Geschäftsbereich Building Materials/OSB wurde geprägt durch eine sehr gute Nachfrage, aber auch von rapide steigenden Holz-, Chemie-, Energie- und Transportkosten, die neben konsequentem Kostenmanagement eine kontinuierliche Anpassung der Verkaufspreise notwendig machten.

Die in der Gruppenstrategie festgelegten Wachstumsziele im Geschäfts­bereich Building Materials/OSB – speziell durch Ausbau- und Neuanlagen­projekte – wurden weiterverfolgt, wobei schrittweise jedes Werk auf die von SWISS KRONO als optimale Betriebsgrösse erkannte Jahreskapazität ausgebaut werden soll. Neben dem laufenden Neubau am Standort Sharya, Russland, mit Inbetriebnahme im Jahr 2023, wurde die Produktion am Standort Heiligengrabe um 25 Prozent auf 600.000 m3 ausgebaut. An den Standorten in Sully, Frankreich, und Vasarosnamény, Ungarn, ist eine Erhöhung der Produktion in ähnlichem Umfang geplant.

Im Geschäftsbereich Interiors verfügt Swiss Krono in verschiedenen Märkten (Schweiz, Polen und Ukraine) über Marktführerpositionen, die durch konsequente Marktbearbeitung verteidigt und ausgebaut werden. Auch dieser Bereich wird durch gezielte Investitionen gestärkt. So konnte durch eine weitere Optimierung der Altholzaufbereitungsanlage im Werk Menznau, Schweiz, der Recyclingholzanteil in der Spanplatte auf 35 Prozent erhöht werden.

Darüber hinaus wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde mit der Entwicklung der Swiss Krono-Nachhaltigkeitsstrategie begonnen. Ausgangspunkt war die Er­mittlung des CO2-Fussabdruckes der Gruppe in einer Betrachtung der Scopes 1, 2 und 3 gemäss international anerkannter Standards. Das Ergebnis: Swiss Krono ist jährlich direkt oder indirekt für die Emission von circa drei Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten verantwortlich. Die gute Nachricht: Da gleichzeitig die Swiss Krono-Produkte durch die Verwendung von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft produziert werden, entsteht dort ein „Carbon Sink“-Effekt von circa sechs Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr. Die Tatsache, dass das Unternehmen damit insgesamt nicht nur CO2-neutral ist, sondern sogar aktiv einen Beitrag zur CO2-Reduktion in der Atmosphäre leistet, zeigt die wichtige Rolle, die Holzwerkstoffe in den Bemühungen zur Schaffung einer CO2-neutralen Wirtschaft leisten können.

Im Verwaltungsrat der Swiss Krono Holding AG kommt es zu Veränderungen: Der bisherige Präsident, Dr. Wilhelm Hörmanseder, schied aus per­sönlichen Gründen aus. Berufen durch Ines Kaindl-Benes, wurde Dr. Reto Müller an der Generalversammlung vom 30. November 2021 zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Er war als Mitunternehmer langjähriger CEO und Gründungspartner der Helbling Gruppe und ist heute als professioneller Verwaltungsrat in verschiedenen Industrieunternehmen tätig.

„German Design Award“ für zwei Produktinnovationen

Die Arbeitswelt befindet sich in einem umfassenden Wandel. Während Arbeitsorte zunehmend freier gewählt werden können und Teams flexibler agieren, gewinnen Aspekte wie Gesundheit, Identifikation und Nachhaltigkeit in Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Das prägt auch die Entwicklung von Büromobiliar.

Der Büromöbelexperte König + Neurath hat 2020 zwei Möblierungsideen auf den Markt gebracht, die auf einem modularen Konstruktionsprinzip basieren und sich daher in punkto Design und Funktionalität an vielfältigste Anforderungen anpassen lassen. Das war dem Rat für Formgebung beim „German Design Award“ zwei Auszeichnungen wert: Das skalierbare Tischsystem „Talo.You“ und der Besucher- und Konferenzstuhl „K+N Nook“ wurden beide von der renommiert besetzten Fachjury als „Winner“ ausgezeichnet und für ihre vorbildlich umgesetzte Gestaltungsleistung in dieser spezifischen Kategorie gewürdigt.

Der „German Design Award“, der seit 2012 nun bereits im zehnten Jahr vom Rat für Formgebung verliehen wird, zählt zu den angesehensten Preisen der Designbranche. Mit ihm werden außergewöhnliche Produkte und Ideen aus den Bereichen Produktdesign, Kommunikationsdesign und Architektur gekürt. „Für uns als Hersteller ist es wichtig, dass unsere Produktinnovationen mit einem attraktiven, zukunftsweisenden Design überzeugen. Damit unterstützen wir Unternehmen dabei, gesunde Arbeitsumgebungen mit großem Identifikationspotenzial zu gestalten,“ so Hartmut Hagemann, Vorstandsvorsitzender der König + Neurath AG. „Daher freuen wir uns über German Design Award Auszeichnungen des Rat für Formgebung außerordentlich.“

„,Talo.You‘ ist ein Tischsystem, das mit seiner extrem großen Variabilität und Funktionalität überzeugt. Er kann als Einzeltisch im Homeoffice oder Büro sowie als Bench-Teamarbeitsplatz oder als interaktive Workshop-Arbeitstool konfiguriert werden. Mit diesen Vorteilen überzeugten wir bereits 2021 und wurden mit dem German Innovation Award ausgezeichnet.”, so der Vorstandsvorsitzende. „Wir fertigen ,Talo.You‘ mit reduziertem Materialeinsatz zum Teil aus nachwachsenden Rohstoffen und haben ihn so konzipiert, dass sich der Steh-Sitzarbeitsplatz – das deutet der Name auch an – individuell an die Bedürfnisse der Nutzenden anpasst anpassen lässt. Ganz gleich, für welche aktuelle Arbeitssituation ,Talo.You‘ heute angeschafft wird, er ist eine nachhaltige Investition in die Zukunft,“ ist sich Hartmut Hagemann sicher.

Einem ähnlichen Prinzip folgt der „K+N Nook“. Er erlaubt vielfältige Kombinationen aus unterschiedlichen Gestellformen und Rückenlehnen – passend zum jeweils gewünschten Einsatzzweck. Sein unverwechselbares Designmerkmal ist der freitragende Kunststoffrücken, der sich werkzeuglos austauschen lässt. „Es liegt in der DNA von König + Neurath, Möbel zu entwickeln, die höchste ergonomische und funktionale Ansprüche erfüllen,“ sagt Hartmut Hagemann. „Mit ,Talo.You‘ und ,K+N Nook‘ haben wir, dank ihrer modularen Konzepte, flexible Produkte konzipiert, die unserer Kundinnen und Kunden überzeugen – und wurden dafür nun auch von den Experten des Rat für Formgebung sowie der Jury des ,Plus X‘ Awards belohnt. Für uns ist das ein weiterer Beleg dafür, dass wir die Zeichen der Zeit lösungsorientiert interpretieren und in Einrichtungskonzepte übersetzen, die Antworten auf die aktuellen Fragestellungen bei der Gestaltung von Arbeitswelten liefern.“

SCM Group

Baut die Präsenz in der DACH-Region weiter aus

SCM investiert weiterhin in die DACH-Märkte, in denen es bereits drei Niederlassungen (Nürtingen in Deutschland, Ansfelden in Österreich und Rothenburg in der Schweiz) gibt. Jetzt will der italienische Maschinenbauer den Service in allen drei Ländern auf noch stabilere Beine stellen, indem alle Aktivitäten aus der Niederlassung in Nürtingen koordiniert werden. Dadurch soll der Kunde noch stärker Mittelpunkt jeder Entscheidung stehen und eine direkte, noch zügigere Betreuung bekommen. SCM Deutschland ist eine der ältesten und solidesten Filialen der Gruppe, seit mehr als vierzig Jahren ein wichtiger Standort für die gesamte holzverarbeitende Industrie in Deutschland.

Alle Funktionen des Kundendienstes, die vorher von Italien aus stattfanden, werden unter der „Regie“ von SCM Deutschland laufen. Kunden aus Österreich bekommen mit dem Zugang zu der bestehenden Servicehotline einen noch breiteren Telefon- und Ersatzteilsupport. Gleichzeitig werden die lokale Identität und die spezifischen Anforderungen der Märkte Österreichs und der Schweiz berücksichtigt, sowohl im Bereich der finanziellen Beratung und der Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung der Partnerunternehmen, als auch in Bezug auf die Unterstützung der lokalen Service- und Vertriebsstrukturen.

Kooperieren bei der Wiederverwertung von PU-Matratzenschaum

Der Werkstoffhersteller Covestro und Eco-mobilier, eine französische Umweltschutz-Organisation und ein gemeinnütziges System mit erweiterter Herstellerverantwortung (EPR) für die Sammlung und das Recycling von Altmöbeln, streben eine höhere Wertschöpfung bei Matratzen und Polstermöbeln an. Beide Partner wollen die Abfallmärkte für Schaumstoff, der in solchen Anwendungen verwendet wird, weiterentwickeln, um seine Verwendung in chemischen Recyclingprozessen mit hoher Effizienz auf industrieller Ebene zu ermöglichen. Darüber hinaus unterstreichen die Partner ihr Engagement durch eine Vereinbarung, die ein gemeinsames Verständnis der strategischen Ziele, Projekte und Aktivitäten festlegt und die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen ihnen bilden soll.

Jahr für Jahr fallen weltweit große Mengen an gebrauchten Möbeln an, die entsorgt werden müssen. Covestro und Eco-mobilier wollen sie vor der Deponierung bewahren und die Verbrennung minimieren, um so die Umweltbelastung zu verringern und ihnen ein neues Leben zu geben. Zu diesem Zweck wollen sie ihr Know-how bündeln und gemeinsam eine neue Lösung und ein Geschäftsmodell für das chemische Recycling von Polyurethanschaum aus gebrauchten Matratzen und Polstermöbeln entwickeln.

Eco-mobilier verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Sammlung, Logistik und Verarbeitung von gebrauchten Möbeln wie Matratzen und Polstermöbeln. Dies betrifft vor allem die Demontage von gebrauchten Möbeln und die Vorsortierung von Materialien, um reine Schaumstoffteile als Rohstoffe für das Recycling zu erhalten. Ein zentrales Thema der Zusammenarbeit ist die Weiterentwicklung des dezentralen Demontageprozesses von Matratzen, um den ökologisch ungünstigen Transport der Schaumstoffteile zur chemischen Verwertungsanlage zu vermeiden. In einer späteren Phase wollen die Partner auch Möglichkeiten für das Recycling von Polstermöbeln mit Polyurethan-Schaumstoffen prüfen und ein entsprechendes Verfahren entwickeln.

„Seit zehn Jahren arbeitet Eco-mobilier daran, ein spezielles System für die Sammlung und das Recycling von Alt-PU-Schaum zu entwickeln und zu verbessern. Die Partnerschaft zwischen Eco-mobilier und Covestro wird es ermöglichen, die bestehenden Lösungen für das chemische Recycling von PU-Schaum zu verbessern und zu diversifizieren und die Perspektiven für ein Material zu erweitern, das noch vor kurzem als nicht recycelbar galt. Insbesondere durch die Erfahrung mit dem Recycling von Polstermöbeln mit Covestro ist Eco-mobilier erfreut, eine neue Entwicklungsphase seiner Strategie zu beginnen, die darauf abzielt, Möbel nicht mehr zu deponieren“, sagte Dominique Mignon, Präsident der französischen Organisation.

Im Rahmen der neuen Zusammenarbeit mit Eco-mobilier will Covestro ein neuartiges Verfahren einsetzen, das es für ein chemisches Recycling des Schaums entwickelt hat. Diese Technologie hat Wettbewerbsvorteile, da sie die Rückgewinnung aller ursprünglich verwendeten Rohstoffe ermöglicht. Zu diesem Zweck betreibt das Unternehmen an seinem Standort in Leverkusen auch eine Pilotanlage für das Weichschaum-Recycling, die zu Testzwecken eingesetzt wird.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in dieser leistungsstarken Partnerschaft die einzigartige Expertise von Eco-mobilier im Möbelrecycling mit unserer chemischen Recyclingtechnologie ergänzen können“, sagt Dr. Christine Mendoza-Frohn, Executive Vice President & Head of Sales EMLA im Segment Performance Materials bei Covestro. „Das strategische Ziel unserer Zusammenarbeit ist es, ein gemeinsames Pilotmodell zu entwickeln und zu validieren, um das Recycling und die Wiederverwendung von Polyurethan-Schaumstoffen aus gebrauchten Möbeln in Europa und darüber hinaus zu fördern und zu realisieren.“

Verarbeitendes Gewerbe rückläufiger Auftragseingang im Oktober 2021

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Oktober 2021 saison- und kalenderbereinigt 6,9 Prozent niedriger als im September 2021. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen ergab sich ein Rückgang von 1,8 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2020 lag der Auftragseingang kalenderbereinigt 1,0 Prozent niedriger. Dies ist im Vorjahresvergleich der erste Rückgang seit September 2020. Im bisherigen Jahresverlauf ist der Auftragseingang kumuliert von Januar bis Oktober 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,8 Prozent gestiegen. Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Auftragseingang im Oktober 2021 saison- und kalenderbereinigt 1,7 Prozent höher.

Die Aufträge aus dem Inland stiegen im Oktober 2021 im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Prozent. Die Auslandsaufträge verringerten sich um 13,1 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 3,2 Prozent ab. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland fielen um 18,1 Prozent. Dieser starke Rückgang gegenüber dem Vormonat wurde insbesondere beeinflusst durch Großaufträge im Maschinenbau im September 2021. In diesem Monat waren die Auftragseingänge um 15,7 Prozent gestiegen.

Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im Oktober 2021 um 2,7 Prozent unter dem Vormonatsniveau. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Rückgang um 10,7 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge hingegen um 4,3 Prozent.

Für September 2021 ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg gegenüber August 2021 um 1,8 Prozent (vorläufiger Wert: +1,3 %).

Der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im Oktober 2021 saison- und kalenderbereinigt 3,6 Prozent höher als im September 2021. Damit liegt er kalenderbereinigt noch 2,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Im Vergleich zu Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, war der Umsatz im Oktober 2021 saison- und kalenderbereinigt 7,1 Prozent niedriger.

Für September 2021 ergab sich nach der Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Rückgang um 0,1 Prozent gegenüber August 2021(vorläufiger Wert: -0,3 %).

Lieferengpässe bremsen die deutsche Industrie im Jahr 2021. Ein neues Dossier des Statistischen Bundesamtes bietet eine Datenanalyse zum Zusammenhang zwischen Materialknappheit, Auftragseingängen, Produktion und Preisen in der Industrie. Das auf der Themenseite „Konjunkturindikatoren“ im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbare Dossier verdeutlicht damit die aktuelle Situation in der Corona-Krise und stellt sie vergangenen Konjunkturzyklen gegenüber.

Maximilian Lehner kommt für Stefan Gritsch als CFO

Ima Schelling regelt die Nachfolge im Management und gewährleistet somit eine stabile Weiterführung des inhabergeführten Unternehmens: Stefan Gritsch wird künftig in der Holding Gesellschaft Legro Group GmbH tätig sein, Maximilian Lehner übernimmt als CFO seinen Aufgabenbereich.

Stefan Gritsch war als geschäftsführender Gesellschafter 21 Jahre operativ im Unternehmen tätig und wird sich künftig auf strategische Aufgaben in der Holding Gesellschaft konzentrieren. So verantwortet er ab 2022 das Beteiligungsmanagement der in Vorarlberg ansässigen Legro Group GmbH. Als oberste Führungsholding hält sie signifikante Beteiligungen an diversen internationalen Industrieunternehmen, darunter auch die Ima Schelling Group GmbH. Gritschs Aufgabe wird künftig der Erwerb und Verkauf weiterer Beteiligungen sowie die strategische Steuerung der Tochtergesellschaften sein. „Ich könnte mir keinen besseren Nachfolger als Maximilian Lehner wünschen und bin mir sicher, dass er das Unternehmen fokussiert und engagiert weiter in Richtung Zukunft führen wird“, bestätigt der scheidende CFO Stefan Gritsch.

Maximilian Lehner ist nach seinem Studium in London im Jahr 2015 zum Unternehmen gestoßen und hat zunächst bei Schelling in der Finanzabteilung gearbeitet, später dann den damaligen Ima-Geschäftsführer Bernhard Berger als Assistent in Lübbecke, Deutschland, unterstützt und die Abteilung Organisationsentwicklung geleitet. 2018 wechselte Lehner in den Vertrieb und war seit 2019 als globaler Sales Director für die ganze Gruppe tätig. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben als CFO und wünsche Stefan Gritsch, der uns in der Holding als starker Partner erhalten bleibt, alles Gute“, sagt Maximilian Lehner.

Dr. Daniel Schmitt übernimmt Verantwortung für Global Sales und Service

Jetzt ist auch klar, wie es bei der Homag Group weitergeht, Ende letzter Woche war das Ausscheiden von Dr. Markus Vöge bekannt geworden (siehe hier auf mf.com): Der designierte Vorstandsvorsitzende Dr. Daniel Schmitt übernimmt nun auch die Verantwortung für den globalen Vertrieb sowie den Service. Vöge verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich außerhalb des Konzerns einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.

„Vionaro V8 Slim Drawer System“ bekommt „German Design Award“

Mit „Vionaro V8“ hat Grass ein starkes Zeichen seiner Innovations- und Designleistung gesetzt. Jetzt wurde die dünnste Stahlzarge weltweit als „Winner“ mit dem „German Design Award“ ausgezeichnet. Der Award ist eine der anerkanntesten internationalen Design-Trophäen. Vergeben wird er seit 10 Jahren von einer unabhängigen Jury im Auftrag des Rats für Formgebung, einer Stiftung, die die Wirtschaft dabei unterstützt, Markenmehrwert durch Design zu erzielen. In diesem Jahr fiel die Wahl der Jury im Bereich „Furniture“ unter anderem auf die Weltneuheit „Vionaro V8“. In der Begründung heißt es, „dass es möglich ist, eine Schubkasten-Zarge auf 8 Millimeter zu reduzieren und sie vor allem wirtschaftlich zu industrialisieren, wäre noch bis vor Kurzem undenkbar gewesen.“

Das Unmögliche möglich zu machen, gelang der Entwicklungsabteilung von GRASS gemeinsam mit dem Designer Stefan Ambrozus. In enger Zusammenarbeit ging man an die Grenzen des physikalisch Machbaren und schuf ein nur 8 Millimeter schmales Slim Drawer System, das nicht nur ein zeitlos minimalistisches Design-Highlight ist, sondern gleichzeitig Bewegung zu einer sinnlichen Erfahrung macht.

Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung war die Vorgabe, ausschließlich mit dem Material Stahl zu arbeiten. Damit ist „Vionaro V8“ die einzige Zarge weltweit, die ganz ohne Kunststoffelemente auskommt. Dass dies gelang, hat die Jury ebenfalls beeindruckt: „Das schafft höchste Stabilität, Langlebigkeit und garantiert eine fast hundertprozentige Recyclingquote.“

„Vionaro V8 ist ein weiterer Meilenstein in der Grass Geschichte“, sagt CEO Albert Trebo. „Dass diese außergewöhnliche Leistung von Grass und Stefan Ambrozus von der Jury des German Design Awards gewürdigt wird, bestätigt uns in unserer Begeisterung für dieses einzigartige Schubkasten-System.“

Geniale Lichtlösung für Schubkästen

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Neues Feature, noch mehr Attraktivität und Kundenorientierung mit der Schubkastenplattform „AvanTech You“: Eine elegante Lichtsignatur auf der Zarge setzt individuelle Highlights. Mit nur einem Handgriff lässt sich dieser leuchtende Mehrwert umsetzen. Das Illumination-Designprofil mit ­integriertem LED-Licht in 4.000 °K wird einfach auf die Zarge geklipst – fertig. Der Aha-Effekt beim Öffnen der ­beleuchteten Schubkästen ist garantiert. Denn mit „AvanTech You Illumination“ lassen sich individuelle, stimmungsvolle Akzente nach innen oder außen setzen. Beleuchtete Glas-Inlays mit polierter oder geschliffener Kante sorgen dabei für besonders schöne ­Lichteffekte. Die nötige Energie liefert jeweils ein praktischer, wiederaufladbarer Akku-Pack, aufwendige ­Elektroanschlüsse entfallen. Die gesamte ­Schubkastenplattform „AvanTech You“ zeichnet sich durch die Simplifizierung individueller Vielfalt aus. Ein Schubkasten, der auf zwei unterschiedlichen Führungen bei ­gleichem ­Korpusbohrbild eingesetzt werden kann, schafft die Basis, um flexibel und wirtschaftlich ­verschiedene Markt- und Anwendungsbereiche zu bedienen.

Die Zarge selbst ist nur 13 mm schmal und gänzlich ohne sichtbare Löcher, Durchbrüche oder Abdeckkappen. Damit wird ­puristisches, griffloses Design innen und außen kom­promisslos gestaltbar. Die Schubkästen sind in drei Farben und fünf Höhen mit Stahl-, ­Aluminium- oder Holzrückwänden planbar. Über Design­profile und DesignCapes lassen sich vielfältige, individuelle Akzente setzen. Sogar frei wählbare Materialien können eingesetzt werden.

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