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Autor: Möbelfertigung

Designpreis für LED-Leuchtenserie „Varco“

Die atmosphärisch stimmige Ausleuchtung verschiedener Bereiche der Küche und angrenzender Wohnbereiche gelingt mit einer LED-Leuchtenserie, die als Besonderheit eine effektvolle Trichteroptik aufweist. Für diese Innovation im „Lumica“ Sortiment, die LED-Leuchtenserie „Varco“ (Design by Kirstin Overbeck Industrial Design, Münster), ist Naber zum Sieger des „German Design Award“ 2022 in der Kategorie „Excellent Product Design – Lighting“ gekürt worden.

Für jede Kategorie war vom Rat für Formgebung, der den German Design Award seit zehn Jahren einmal jährlich vergibt, eine eigene Fachjury gebildet worden. Die Auszeichnung „Winner“ bedeutet, dass Naber mit „Varco“ eine wegweisende Lösung für die Wohnraum-Beleuchtung auf den Markt gebracht hat – inklusive einer vorbildlich umgesetzten Gestaltungsleistung. Der Preis genießt weit über die Fachkreise hinaus hohes Ansehen. Im Jubiläumsjahr schaut der Rat für Formgebung intensiv darauf, welche Antworten Designer auf immer komplexer werdende Themen finden.

Die Pendelleuchte und die Unterbodenleuchten der „Varco“-Serie stellen eigenständige Highlights dar, die durch zeitlose Ästhetik und steuerbare Lichtdynamik überzeugen.

„Very Peri“ ist die Farbe des Jahres 2022

Es ist erstmals eine wahrhaftig neue Farbe, die „mit ihrer mutigen Präsenz den persönlichen Einfallsreichtum und die Kreativität wecken“ soll: die Pantone Color of the Year 2022 heißt „17-3938 Very Peri“.

In diesen Zeiten großer Veränderung soll sie ein Symbol für den globalen Zeitgeist des Augenblicks und den Wandel sein, den wir durchmachen. „Wir bewegen uns auf eine Welt mit noch nie dagewesenen Veränderungen zu, und die Entscheidung für Pantone ,17-3938 Very Peri‘ erweitert die vertraute und geschätzte Farbfamilie um einen ganz neuen Aspekt, ,Very Peri‘ bietet alle Eigenschaften von Blautönen sowie eine rötlich-violette Nuance und zeigt uns eine lebhafte, fröhliche Sicht auf die Welt und dynamische Präsenz, die zu mutiger Kreativität und fantasievollem Ausdruck inspiriert“, erläutert Leatrice Eiseman, Geschäftsführende Direktorin des Pantone Color Institute, die Entscheidung für die Farbe des Jahres 2022.

„Die Pantone Color of the Year spiegelt wider, was sich weltweit in der Gesellschaft abspielt, und sie drückt die Hoffnung aus, dass Menschen in Farben Antworten finden“, fügt Laurie Pressman, Vice President des Pantone Color Institute, hinzu. „Wir haben zum ersten Mal in der Geschichte des Pantone Color of the Year-Programms, mit dem wir Menschen Farben näherbringen wollen, eine neue Farbe erstellt und das spiegelt die globale Innovation und den Wandel wider, der gerade stattfindet. Die Gesellschaft erkennt immer mehr an, dass Farben eine unerlässliche Form der Kommunikation sind und die Möglichkeit bieten, Ideen und Emotionen auszudrücken und zu beeinflussen sowie mit anderen zu interagieren und sich mit ihnen zu vernetzen. Die Komplexität dieses neuen rötlich-violetten Blautons betont die umfassenden Möglichkeiten, die vor uns liegen.“

Das sagt die Branche – Großes Bedauern, aber viel Verständnis

Die Befürchtungen, dass die „Imm Cologne“ auch im zweiten Jahr der Pandemie abermals nicht stattfindet, haben sich leider bewahrheitet. Das Bedauern in der Möbel-, Interior- und Zuliefer-Branche ist groß, dennoch haben alle viel Verständnis dafür, dass die Messe unter den aktuellen pandemischen Umständen nicht stattfinden kann und der Schritt zur Absage folgerichtig war. Auch wenn einstimmig alle gehofft hatten, dass der wichtige internationale Branchentreff 2022 wieder an den Start gehen kann. Wir haben bei Ausstellern und Unternehmen nachgefragt und wollten wissen, wie sie auf die Absage der „Imm Cologne“ reagieren. Lesen Sie hier die Meinungen aus der Branche:

Leo Lübke, Cor: „Die Vorfreude auf die ,Imm‘ war riesengroß und die Vorbereitungen in vollem Gange. So traurig und bitter die ‚Vollbremsung‘ nun auch ist, führt nach Abwägung aller Chancen und Risiken kein Weg daran vorbei. Die rasante pandemische Entwicklung in den letzten Wochen ließen der Messe leider keine andere Wahl.“

Roland Mayer-Brühl, Brühl: „Als Aussteller seit 1961 bedauern wir natürlich sehr, dass die ,Imm‘ nicht stattfinden wird, halten dies aber unter den gegebenen Umständen für richtig. Wir haben unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber eine Fürsorgepflicht, und können sie nicht den mit einer großen Messeveranstaltung verbundenen gesundheitlichen Risiken aussetzen. Ebenso sehen wir uns als Gastgeber in der Pflicht, die Besucherinnen und Besucher unseres Messestands keinen Gefährdungen auszusetzen. Wir hoffen sehr, dass sich die Lage im nächsten Jahr entspannt haben wird und wir uns alle wieder auf persönliche Begegnungen freuen können!“

Martin Auerbach, Fachverband Matratzen-Industrie e. V.: „Die Absage der Möbelmesse ist sehr bedauerlich, mit Blick auf die Rahmenbedingungen aber die absolut richtige Entscheidung. Auch in Köln stehen Messegesellschaft und Aussteller durch die zugespitzte pandemische Lage vor teils unlösbaren Aufgaben. Wenn die Zielerreichung für alle Beteiligten aussichtslos erscheint, muss auch die etablierte Marke ,Imm‘ geschützt werden. Das trifft die Messegesellschaft wirtschaftlich hart, sichert letztendlich aber deren Zukunft und führt auch bei den Ausstellern in deren teils stark angespannten Lagen für eine gewisse Entlastung.“

Thomas Schlosser, Signet: „Die Absage ist äußerst vernünftig. Wir waren bis zuletzt ein Verfechter der ,Imm Cologne‘, aber aufgrund der pandemischen Lage und den daraus resultierenden zunehmenden Absagen aus dem Handel ist dies für alle Beteiligten am besten. Gleichwohl ist die Absage natürlich schade, da sich alle auf die ,Imm‘ gefreut haben. Jetzt freuen wir uns auf die Ausgabe 2023.“

Uwe Kreidel, Hettich: „Die Absage der ,Imm‘ ist sehr schade für die Branche und den Messestandort Deutschland. Aber unter den gegebenen Umständen konnte man nicht anders entscheiden. Leider gibt es zu der Messe auch spontan keine wirkliche Alternative. Und natürlich fehlt uns dieser Live-Austausch mit der Branche, denn wir von Hettich besuchen die ,Imm‘ stets mit einem großen Team. Der Termin ist für uns immer gesetzt. Diese Live-Eindrücke fehlen uns natürlich jetzt. Insofern hoffen wir sehr, dass andere Messen, die für 2022 geplant sind, stattfinden können. Denn die Branche braucht solche ,physischen Events‘ definitiv.“

Dieter Rezbach, Lignum Consulting: „Die Entscheidung ist nachvollziehbar und verständlich. Allerdings auch enttäuschend, denn der Branche stand bereits im letzten Jahr dieser Treffpunkt und Marktplatz nicht zur Verfügung, um neue Produkte zu präsentieren. Und jetzt wird es erneut keine Treffen und keinen Austausch in Köln geben – das ist wirklich schade.“

Dr. Patric Draenert, Draener: „Wir waren für die ,Imm Cologne‘ 2022 angemeldet und bis zuletzt voll in der Vorbereitung. Aber auch wir sind vor einigen Tage zu dem Entschluss gekommen, dass eine Teilnahme bei der aktuellen Corona-Lage wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll umsetzbar gewesen wäre. Daher kann ich die offizielle Absage absolut nachvollziehen und unterstütze diese Entscheidung. Möchte die ,Imm Cologne‘ auch künftig als Leitmesse der Interior-Design-Branche anerkannt werden, müssen allerdings aus meiner Sicht deutliche Veränderungen stattfinden. Das Premium-Segment bedarf einer konzeptionellen Erneuerung.“

Ein Drama, das nur Verlierer produziert

Etwa 20 Milliarden Euro setzt die deutsche Möbelindustrie jährlich um. Laut letzter Zahlen des VDM legten die Exporte deutscher Möbler bis Ende September um 17 Prozent zu, insgesamt gibt es bis September einen Zuwachs von knapp drei Prozent. Der Rückzug ins eigene Zuhause ist in aller Munde und somit die Möbelbranche erstmals Gewinner einer Krise.

Eine „große“ Möbelmesse im Mega-Markt Deutschland wird es aber im zweiten Jahr in Folge nicht geben. Was sich seit Wochen andeutete, ist seit heute auch offiziell Gewissheit: Die „Imm Cologne“ findet auch 2022 nicht statt. Ein Trauerspiel, das Verlierer auf vielen Ebenen produziert.

Zum Einen bei der Koelnmesse, deren Mitarbeiter:innen einem ehrlich gesagt mittlerweile ob der immer wiederkehrenden Nackenschläge leidtun müssen. Besonders schmerzlich: Rein rechtlich ist eine Messe, Stand heute, unter 2G oder 2G+-Bedingungen möglich. Zum Beispiel ist die Süßwarenmesse „ISM“ 2022 vom 30. Januar bis 2. Februar aktuell gut gebucht und nicht abgesagt. Doch die Möbelbranche scheint keinen unbedingten Willen zu zeigen, wenn es um Köln geht.

Daraus ergeben sich eine ganze Reihe von Fragen, deren Aufarbeitung sowohl die Koelnmesse, als auch die Branche in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Unter anderem: Liegt die Schuld bei der Pandemie und den damit verbundenen Ängsten? Wird es eine „Imm Cologne“ 2023 in der bekannten Form geben oder wird sie anders aussehen? Ist die Koelnmesse in der Lage, ein neues Konzept auf die Straße zu bringen? Wenn ja, erreicht es die Branche überhaupt? Oder geht es der Branche aktuell einfach zu gut?

In den vergangenen Wochen häuften sich Stimmen aus der Industrie, die einen Messebesuch in der aktuellen Situation als für nicht sinnvoll erachten. Neue Produkte beziehungsweise Modelle? Gibt es vielerorts nicht. Messe machen, zumal in abgespeckter Form, ergibt deshalb keinen Sinn. Zumal der momentane Fokus auf der Lieferfähigkeit und dem Abarbeiten der übervollen Auftragsbücher liegt. Und höhere Rohstoff- und Materialpreise können wenigstens zum Teil mit eingesparten Messe- und Marketingkosten ausgeglichen werden.

Allerdings flauen die Geschäfte angesichts von 2G und Inflation gerade merklich ab. Neue Impulse und frische Ware wären deshalb dringend nötig.

Interessant auch, dass die „Imm Cologne“ mit dem VDM einen ideellen Träger hat, dessen Präsidiumsmitglieder für ihre Unternehmen überwiegend entschieden haben, nicht an der „Imm Cologne“ teilzunehmen. Wenn man dort schon kein Vertrauen in die Veranstaltung hat…

Natürlich muss jedes Unternehmen für sich eine sinnvolle Entscheidung treffen. Und es gibt sehr viele gute Gründe, eine Veranstaltung dieser Größe aktuell nicht stattfinden zu lassen. Einiges wird allerdings in Richtung Pandemie verortet, was dort nicht hingehört.

Und den vielbeschworenen Schulterschluss der Branche gibt es schon lange nicht mehr. Und möglicherweise auch kein gemeinsames Timing. Aktuell nimmt jeder mit, was er kriegen kann. Oder, wie die „möbelfertigung“ bereits im Juli mit Blick auf die „Sicam“ im italienischen Pordenone titelte: „Wir ist nicht gleich wir.“ Denn gerade die Branchen-Dickschiffe realisieren inzwischen ihre eigenen Konjunkturen. Und einige große Player scheinen der Meinung zu sein, dass sie dafür aktuell keine Messen mehr benötigen.

Eines der größten Assets des Einrichtungsbereiches der Koelnmesse sind die dynamischen, marktorientierten und relativ jungen Führungskräfte im Living-Segment. Bleibt zu hoffen, dass sie weiter an die Zukunft des Metiers Messe glauben. Andere deutsche Messegesellschaften und stark pandemie-betroffene Branchen wie die Gastronomie und Hotellerie erleben gerade, dass ihre besten Mitarbeiter:innen das in schwerer See befindliche Schiff schnellstmöglich verlassen. Denn irgendwann fehlt die Kraft, um weiter gegen immer höher werdende Wellen anzukämpfen. Darin liegt auch die Antwort auf die Frage zur Zukunft der „Imm Cologne“: Ein konzeptioneller Restart mit einer dann verbliebenen „Restcrew“? Dürfte kaum möglich sein.

Wie gesagt, in den kommenden Wochen sind viele Fragen zu klären. Einige davon dürften uns überraschen, viele werden schmerzhafte Antworten produzieren. An ein „es wird schon wieder werden in 2023“ ist momentan schwer zu glauben. Verloren haben irgendwie alle. Übrigens auch wir, das Vincentz Network. Unter anderem die vielen interessanten Gespräche und spannenden Themen, die auf einer Messe so selbstverständlich sind.

Tino Eggert

Chefredakteur & Objektleiter arcade & möbelfertigung im Vincentz Network

„Imm Cologne“ 2022

Offizielle Absage der Möbelmesse im Januar

Es war zu befürchten, denn die aktuellen Pandemie-Entwicklungen verhießen nichts Gutes: Nach der Absage der „Domotex“ und der „Heimtextil“ wird nun auch die „Imm Cologne“ nicht zum geplanten Termin im Januar 2022 durchgeführt. Diese Entscheidung hat die Geschäftsführung der Koelnmesse in enger Abstimmung mit dem Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) und im Einvernehmen mit weiteren namhaften Branchenvertretern auf internationaler Ebene getroffen. „Dieser Schritt beschränkt sich ausdrücklich auf die ,Imm Cologne‘ und ihre spezifischen Anforderungen an den Messebetrieb. Grundsätzlich halten wir unverändert an der Durchführung unserer Frühjahrsveranstaltungen 2022 fest. Die politischen Vorgaben erlauben dies, und nach dem hervorragenden und sicheren Ablauf der zurückliegenden Herbstmessen muss das unser Auftrag im Sinne der beteiligten Branchen bleiben“, sagt Geschäftsführer Oliver Frese.
So sieht der VDM als ideeller Mitträger der Veranstaltung vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Lage den wirtschaftlichen Erfolg der Veranstaltung und damit den erfolgreichen Re-Start der „Imm Cologne“ im Januar als extrem gefährdet an. „Nach Rücksprache mit zahlreichen Ausstellern, Branchenvertretern und Handelspartnern kommt für die deutschen Aussteller beziehungsweise Aussteller aus dem deutschsprachigen Raum eine Beteiligung entweder nicht in Frage oder ist mit erheblichen Zweifeln versehen“, so Jan Kurth, Hauptgeschäftsführer des VDM. Ein ähnliches Feedback gab es auch aus vielen europäischen Ländern.

„Die aktuellen besonderen Rahmenbedingungen in der Interior-Design-Branche machen die Umsetzbarkeit der ,Imm Cologne‘ so gut wie unmöglich“, so Oliver Frese. „Wir haben uns diese für uns sehr bittere Entscheidung nicht leicht gemacht, betrachten es aber als unsere Pflicht, diesen Schritt in enger Abstimmung mit der Industrie jetzt zu gehen. Im Interesse unserer Aussteller schaffen wir hiermit Klarheit und Planungssicherheit. Aus unserer gemeinsamen Sicht ist eine ,Imm Cologne‘ mit ihrem Anspruch als Leitmesse für die Interior Design Branche in der derzeitigen Situation nicht realisierbar“, so der Geschäftsführer weiter. „Wir arbeiten zurzeit aktiv an Handlungsoptionen, den Ausstellern der ,Imm Cologne‘ auch in 2022 noch eine attraktive Messepräsenz auf internationalem Niveau anzubieten. Hier stellen sowohl die ,Spoga+Gafa‘ als auch die ,Orgatec‘ im Interior-Design-Portfolio der Koelnmesse hervorragende Alternativen dar.“

Die Absage ist auf die „Imm Cologne“ beschränkt und gilt ausdrücklich nicht für die weiteren im Frühjahr 2022 geplanten B2B-Veranstaltungen in Köln. Im Herbst haben unter anderem die Kölner Kunstmessen und die Ernährungsmesse „Anuga“ unter Beweis gestellt, dass Messen auch auf internationalem Niveau wieder möglich und für alle sicher durchzuführen sind. Aktuell wird deutlich, wie unterschiedlich einzelne Branchen auf die aktuelle Situation reagieren. „Wir stellen fest, dass es aufgrund der anhaltenden pandemischen Lage in Deutschland eine heterogene Einschätzung bei den ausstellenden Unternehmen gibt“, so Oliver Frese, Geschäftsführer der Koelnmesse. Die Beurteilungen seien branchenspezifisch unterschiedlich stark ausgeprägt, „mal mit größerer Auswirkung auf die jeweilige Messe und manchmal kaum spürbar“, so der Geschäftsführer weiter. „Im Sinne eines vertrauensvollen Miteinanders sind wir selbstverständlich im engen Austausch mit unseren Branchen und Kunden, um eben branchenspezifische Entscheidungen treffen zu können,“ so Frese. Für sichere Abläufe steht das Hygiene- und Sicherheitskonzept der Koelnmesse, das weiterhin absolut im Einklang mit den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz und der Coronaschutzverordnung NRW steht.

Noch mit Ende der kostenfreien Stornierungsmöglichkeit Mitte Oktober zeichnete sich für die „Imm Cologne“ insgesamt ein positives Bild ab: Mit 600 Ausstellern aus über 50 Ländern wäre die Veranstaltung auch in dieser zahlenmäßig kleineren Form immer noch das größte und relevanteste Forum der Interior-Design-Branche im umsatzstärksten Möbelmarkt in Europa gewesen.

Verschiebung in den Mai

Die vom 8. bis 10. Februar 2022 in Bad Salzuflen geplante „ZOW“ wird in den Mai verschoben. Mit steigenden Corona-Zahlen in Deutschland und Europa steht die Branche vor neuen Herausforderungen: Nach den Worten von Matthias Pollmann, Geschäftsbereichsleiter Messemanagement der Koelnmesse, „zeichnet sich eine steigende Unsicherheit bei den Unternehmen ab, ob eine Messeteilnahme jetzt richtig und verantwortungsvoll ist“. „Im Sinne eines vertrauensvollen Miteinanders sind wir im engen Austausch mit unseren Ausstellern, Branchenvertretern und Besuchern. Bei den vielen Gesprächen hat sich abgezeichnet, dass für die meisten weder eine Ausstellerbeteiligung noch ein Besuch der ,ZOW‘ im Februar 2022 in Frage kommt und sie unter den zurzeit herrschenden Rahmenbedingungen erhebliche Zweifel an einer erfolgreichen Durchführung der ,ZOW‘ in wenigen Wochen haben“, so der Geschäftsbereichsleiter weiter. „In enger Abstimmung mit der Messe Ostwestfalen GmbH sind wir nun gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass wir zu dem geplanten Zeitpunkt der ,ZOW‘ dem Anspruch der Messe als wichtiger Branchenevent nicht gerecht werden können. Deshalb verschieben wir die ,ZOW‘ in den Mai 2022.“ Der Geschäftsbereichsleiter unterstreicht gleichzeitig, dass die Koelnmesse mit dieser Entscheidung unverändert an der „ZOW“ festhält.

Nowy Styl Deutschland

Wurde im bundesweiten Wettbewerb „Büro und Umwelt 2021“ ausgezeichnet

Alles grün im Büro? Wie lässt sich unsere Umwelt im Büroalltag schützen? In erster Linie durch ressourcenschonendes, energieeffizientes Handeln und ganzheitliche Beachtung von Umweltaspekten bei der Büroartikelbeschaffung. Rund um dieses Thema ging es beim bundesweiten Wettbewerb „Büro und Umwelt 2021“, den B.A.U.M. – das Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften – ins Leben gerufen hatte. Wie dies in der Praxis erfolgreich und vorbildhaft umgesetzt werden kann, stellte auch die Nowy Styl Deutschland GmbH bestens unter Beweis. Der renommierte Wettbewerb findet seit 2008 jährlich statt und wurde in diesem Jahr durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt gefördert.

Eine nachhaltige Entwicklung ist für den Menschen wie für die Umwelt wichtiger denn je. Für die Nowy Styl Deutschland GmbH ist es deshalb eine Selbstverständlichkeit, Ressourcen schonend zu verwenden, um nachfolgenden Generation eine überlebens- und lebenswerte Welt zu hinterlassen. „Ohne nachhaltiges Handeln ist unternehmerischer Erfolg für alle Beteiligten langfristig nicht möglich. Nachhaltigkeit wird damit auch im wachsenden Wettbewerbsumfeld immer mehr zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal – und dies betrifft alle Bereiche, von der Kostenoptimierung bis hin zur Entwicklung neuer Produktlinien”, erklärt Thomas Windeler, zuständig für das Qualitäts-, Umwelt- und Energiemanagement bei der Nowy Styl Deutschland GmbH.

Das Unternehmen will nicht nur mit ganzheitlichen Büroeinrichtungen überzeugen. Windeler verrät: „Auch bei der Entwicklung, Herstellung und Logistik setzen wir auf überprüfte, umweltschonende Materialien und Verfahren. Wir machen uns Qualität und nachhaltiges Handeln zu unserer ständigen Aufgabe – das gilt für unsere Produkte, ebenso wie für unsere soziale Verantwortung und die Weiterentwicklung unseres Unternehmens.“

Der schonende Umgang mit der Umwelt hat dabei einen erheblichen Einfluss auf die tägliche Arbeit bei der Nowy Styl Deutschland GmbH: So werden beispielsweise zu den Umweltthemen Energie-, Wasser- oder Ressourcenverbrauch kontinuierlich Verbesserungspotentiale identifiziert, analysiert und entsprechende Maßnahmen getroffen. Für einen effektiven Austausch über Entwicklungsmöglichkeiten werden neben internen Gremien und Besprechungsrunden auch externe Netzwerktreffen sowie die Qualifizierungsmaßnahme der Energy-Scouts des Büromöbelherstellers genutzt.

So überzeugte die Nowy Styl Deutschland GmbH auch die Fachjury des Wettbewerbs und erreichte den dritten Platz in der Kategorie „Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitenden“. Die offizielle Preisverleihung findet voraussichtlich am 1. Februar 2022 auf der internationalen Fachmesse „Paperworld“ – im Rahmen des „Sustainable Office Day“ – in Frankfurt am Main statt.

Großinvestition auf dem Nagolder Wolfsberg

Häfele plant mit dem Häfele-Dynamikzentrum ein Großbauprojekt und investiert in den Schwarzwälder Stammsitz in Nagold. Das Unternehmen gibt damit ein weiteres Mal ein Bekenntnis zum Standort ab und will neue Maßstäbe in punkto Logistik und Produktion setzen. Darüber hinaus sichert es seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern moderne und zukunftsfähige Arbeitsplätze.

Nachdem im vergangenen Jahr bereits die Bauarbeiten für ein zusätzliches Hochregallager im Norden des Versandzentrums begonnen haben (Inbetriebnahme im Frühjahr 2022), entsteht auf dem Nagolder Wolfsberg in den kommenden fünf Jahren ein hochtechnologischer Gebäudekomplex, der neue Logistik- und Produktionskapazitäten schafft und einen Ort der Inspiration und des Austauschs bietet, der auch von anderen Unternehmen und Geschäftspartnern genutzt werden kann.

„Mit diesem Bauvorhaben investieren wir in die Zukunft unseres Unternehmens und insbesondere in unsere Home Base hier im Schwarzwald“, sagt Unternehmensleiterin Sibylle Thierer. „Wir setzen die Messlatte an uns selbst sehr hoch und möchten unserer Vorreiterrolle in der Branche gerecht werden, indem wir unsere Technologie- und Logistik-Exzellenz immer weiter perfektionieren und frische Impulse in unserer Branche setzen. Sie dürfen gespannt sein!“

Bereits bei der Planung werden die zum Bau verwendeten Materialien und Werkstoffe jeweils einzeln und im Verbund auf ihre Recycelbarkeit untersucht, bewertet und sorgfätlig ausgewählt. Wenn es beispielsweise bei weitgespannten Hallendecken erforderlich wird, Tragwerke zu konzipieren, die technisch nur in Stahlbeton herstellbar sind, werden von Anfang an indirekte Maßnahmen zur Kompensation des entstehenden CO2-Fußabdrucks getroffen.

Für die Heizungs- und Kälteversorgung kommt als regenerative Quelle eine Löschwasserzisterne zum Einsatz. Diese Speicherzisterne unter der Betriebsanlage ermöglicht die Pufferung von nicht kontinuierlich verfügbarer oder benötigter Energie. Damit ist Regenwasser ein weiterer, wesentlicher Baustein bei der Kompensationsstrategie für unvermeidlich anfallende CO2-Belastungen durch Baustoffe und Bauweisen.

Das Häfele Dynamik-Zentrum wird außerdem mit großen Gründächern und einer ausgewählten Flora angelegt, was ebenfalls zu einer nachhaltigen Kompensation von Emissionen beiträgt. Baubeginn für den futuristischen Neubau im Süden des bestehenden Versandzentrums am Nagolder Wolfsberg ist Ende 2022.

„Imm Cologne“ 2022

Messe fällt auch 2022 aus

Die Absage der vom 17. bis 23.01. geplanten „Imm Cologne“ steht unmittelbar bevor. Wie aus Branchenkreisen zu hören ist, tagt heute Nachmittag der Aufsichtsrat der Koelnmesse, um die Entscheidung auch formal durchzuwinken.Mit weiteren Infos versorgen wir Sie im Laufe des Tages.