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Autor: Möbelfertigung

„Domotex 2023“

Sonderschau macht das Leitthema der Messe greifbar

Im Jahr 2023 setzt die „Domotex“ auf die gegenwärtigen und zugleich bedeutenden Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Teppich- und Bodenbelagsbranche. Schon das Leitthema „Floored by nature“ unterstreicht die wertebasierte Ausrichtung der „Domotex“. Mit der Sonderschau „The green collection“ – dem Herzstück der Messe – soll das Leitthema für die Besucher greifbar und erlebbar gemacht werden. Die ausstellenden Unternehmen haben die Möglichkeit mit ihren Produkten oder Produktionsprozessen die „Green collection“ Area mitzugestalten und somit ihren eigenen entwickelten Lösungen einen Präsentationsraum zu geben.

Sonia Wedell-Castellano, Global Director der „Domotex“, betont den intendierten Anspruch an die Sonderschau: „Wir möchten mit ,The green collection‘ einen Raum für nachhaltige Produkte schaffen, welcher als Impuls- und Inspirationsfläche dient, wichtige Themen, wie Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Produktion aber auch soziale Verantwortung diskutiert sowie den Ausstellern die Möglichkeit gibt, ihre Produkte durch eine hochrangige Jury auszeichnen zu lassen. Wir haben zudem den Anspruch, unser wertebasiertes Leitthema ,Floored by nature‘ lebendig zu machen, um zukünftig mehr Bewusstsein für Nachhaltigkeit in der Teppich- und Bodenbelagsbranche zu schaffen.“

Inhalte der „Green collection“ sind ein Konferenzprogramm, eine Materialschau sowie die Award-Verleihung.

Die Materialschau der „Green collection“ soll Inspiration und Lust auf kreativen Materialeinsatz bieten. Mit dem Kooperationspartner raumprobe profitiert „The green collection“ von einer kuratierten Materialpräsentation mit Fokus auf nachhaltige Materialien, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft.

Statement zur dramatischen Situation beim Rohstoff TDI

Die Matratzenbranche leidet aktuell stark unter der Materialverknappung beim Rohstoff TDI  (Toluoldiisocyanat). Dazu hat der Fachverband Matratzen-Industrie jetzt ein Statement veröffentlicht: „Die aktuelle Situation erinnert auf das unangenehmste an den Herbst 2020 – denn auch damals kam es zu massiven Engpässen beim Rohstoff TDI, der für die Herstellung von Matratzenschaum benötigt wird. Hintergrund ist, dass bei den weltweit nur wenigen Herstellern dieses Grundstoffes immer wieder technische Ausfälle gemeldet werden, die dann zur Verknappung und Preisanstiegen führen. Zuletzt war es im August beim Unternehmen Covestro – einem der drei TDI-Hersteller in Europa – zu einem Produktionsausfall und Anmeldung von Force Majeure gekommen. Unter Branchenkennern verfestigt sich der Verdacht, dass hinter diesen Störungen ein System steckt.“

Weiter betont der Verband: „In der Tat stellt sich die Situation für die Matratzenhersteller in Deutschland dramatisch dar – und dies, obwohl die Produzenten ohnehin schon unter den Steigerungen im Material-Bereich und der Gas- und Strompreise leiden. Abgesehen davon, dass durch die Verknappung des Materials TDI ein weiterer Anstieg der Rohstoffkosten verbunden ist, kommt es nun zu solch drastischen Engpässen, dass im Oktober nicht ausreichend Material vorhanden sein wird. So müssen Handel und Verbraucher mit Lieferengpässen und ggf. auch -ausfällen im Bereich von Schaummatratzen rechnen – an denen die Hersteller aber keine Schuld tragen.“

„Light + Building Autumn Edition“

Der Countdown läuft!

Am Sonntag geht es los: Auf der „Light + Building“, der internationalen Leitmesse für Licht und Gebäudetechnik in Frankfurt am Main, stehen vom 2. bis 6. Oktober 2022 intelligente und vernetzte Lösungen, zukunftsweisende Technologien und aktuelle Designtrends im Fokus. Nach langer pandemiebedingter Pause präsentiert die Industrie ihre Lösungen, um Gebäude für die Zukunft intelligent und effizient zu planen und auszustatten. Über 1.500 Aussteller aus 46 Ländern stehen für die einmalige Sonderausgabe im Herbst auf 12 Hallenebenen zusammen. Die meisten internationalen Aussteller kommen aus Italien, der Türkei, Spanien, Polen, den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich, Belgien und Griechenland.

Die Vorfreude auf die „Light + Building Autumn Edition“ ist bei Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, groß: „In den vier Jahren seit der letzten ,Light + Building‘ ist viel passiert. Die Industrie hat eine Reihe von Innovationen in der Pipeline, die uns bei den aktuellen Herausforderungen voranbringen werden. Deshalb kommt die Sonderausgabe des Branchentreffpunkts jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt. Es freut mich ganz besonders, dass so viele Aussteller zusammenstehen und den Treffpunkt nutzen. Die Vernetzung der einzelnen Gewerke im Gebäude nimmt kontinuierlich zu und wird auch in den kommenden Jahren fortschreiten. Für zukünftige Lösungen ist der übergreifende Austausch einfach unerlässlich.“

Im Austausch mit den Branchen entstehen auch die Top-Themen der „Light + Building“. Diese heißen „Green Deal & Sustainability“, „Electrification & Digitalisation” sowie „Light & Design”. Sie spiegeln die Entwicklungen, die für Industrie und Handwerk zukünftig bestimmend sind. Dazu gehören sowohl die unabhängige, klimaverträgliche Energieversorgung im Gebäude als auch zukunftsweisendes Lichtdesign. Die Top-Themen bilden zudem den roten Faden für die Inhalte des umfangreichen Rahmenprogramms. Zwei zentrale Punkte laden zu Wissenstransfer und Networking ein: In Halle 3.1 die Design Plaza und in Halle 9.0 die Building Plaza.

Die Partner der internationalen Leitmesse für Licht und Gebäudetechnik sind ebenfalls auf dem Messegelände präsent. So organisiert der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) das Technologieforum in Halle 12.1. Dort stehen unter anderem die Auswirkungen der Klima- und Nachhaltigkeitspolitik auf den Gebäudesektor im Mittelpunkt.

Im Kontext von Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation spielt vernetzte Sicherheitstechnik eine immer größere Rolle. In Folge dessen bündelt die Light + Building das Angebot zu diesem Thema im Bereich Intersec Building in Halle 8.0. Die Themen Videotechnik und Zugangskontrolle sind hier gleichermaßen präsent wie Daten- oder Brandschutz. In unmittelbarer Nähe bereichert das Intersec Forum, Fachkonferenz für vernetzte Sicherheitstechnik, vom 3. bis 6. Oktober 2022 den Angebotsbereich mit einem spannenden Kongress-Programm.

Als Ergänzung zur physischen Messe in Frankfurt bietet die digitale Plattform Light + Building Digital Extension vom 2. bis 14. Oktober 2022 neue Möglichkeiten der Vernetzung, des Wissensaustauschs und der Begegnung. Das zusätzliche Angebot hilft dabei, den eigenen Kontaktkreis zielgerichtet über KI-gestütztes Match-Making zu erweitern. Außerdem steht hier das Rahmenprogramm der „Light + Building“ im Anschluss an die Live-Events on-demand bereit.

Alle Infos unter www.light-building.com

Foto: Messe Frankfurt / Petra Welzel

Inflationsrate im September 2022 voraussichtlich bei zehn Prozent

Die Inflationsrate in Deutschland wird im September 2022 voraussichtlich 10,0 Prozent betragen. Gemessen wird sie als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat. Im August 2022 hatte die Inflationsrate bei 7,9 Prozent gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber August 2022 voraussichtlich um 1,9 Prozent.

Im September dürfte sich das Auslaufen des Tankrabatts und des 9-Euro-Tickets auf die Inflationsrate ausgewirkt haben. Anhand der vorläufigen Ergebnisse lässt sich das Ausmaß noch nicht darstellen. Detaillierte Informationen veröffentlicht das Statistische Bundesamt mit den endgültigen Ergebnissen am 13. Oktober 2022.

Egger

Razzia im rumänischen Werk

Wie „Profil“ und „Der Spiegel“ berichten, hat die rumänische Justiz kürzlich zahlreiche Durchsuchungen durchgeführt – betroffen war auch ein Werk von Egger.

Grund für die Razzien: der Verdacht des Geschäfts mit illegal geschlagenem Holz. Dabei gab es wohl 146 Hausdurchsuchungen in zahlreichen Firmen und Privatwohnungen.

Gegenüber „Profil“ betont Egger, dass die rumänische Justiz weder gegen Egger Romania noch gegen Mitarbeiter Vorwürfe hätte. Konkret stehen diverse Holzzulieferer unter Verdacht, die unter anderem auch Egger beliefern.
Egger hat alle geforderten Unterlagen den Behörden übergeben und betont, dass es ein Verfechter einer nachhaltigen Forstwirtschaft sei. So halte das Unternehmen nicht nur die europäische und nationale Gesetzgebung ein, sondern folgt darüber hinaus auch zusätzlichen Zertifizierungssystemen.

Gewinnt „Productivity Award“ der Concept AG

Die Altendorf Group aus Minden ist ein typischer Hidden Champion des Deutschen Mittelstandes. Dem Weltmarktführer zur Herstellung von Formatkreissägen und Kantenanleimmaschinen der Premiumklasse ist es in seinem Werk der Marke Hebrock gelungen, den Output nahezu zu verdoppeln – und zwar innerhalb von nur vier Monaten. Erreicht wurde das durch ein Linienkonzept, digitale Unterstützung und Mitarbeitende, die offen für Neues sind. Für diese Leistung wurde der Maschinenbauer von der Concept AG mit dem „Productivity Award“ ausgezeichnet.Ein engagiertes Team von Hebrock entwickelte mit Unterstützung der Concept AG eine Linienfertigung mit definierten Arbeitsinhalten für 14 Stationen und setzte die neue Struktur in kürzester Zeit um. Dazu wurde die Werkshalle umgebaut und so ausgestattet, dass sich die Maschinen mit einer Taktzeit von 105 Minuten kontinuierlich von Station zu Station bewegen können.

Die Zeitvorgabe wird im Rahmen des digitalen Shopfloor-Managements überwacht und von einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) begleitet. „Wir haben unsere Produktion vollständig umgekrempelt und dadurch den wöchentlichen Output an Kantenanleimmaschinen um rund 67 Prozent erhöht. Heute arbeiten wird um ein Vielfaches effizienter, denn die digitale Unterstützung und der KVP beschleunigen unsere internen Steuerungsprozesse enorm“, ist das positive Fazit von Hebrock-Geschäftsführer Roman Kühnlein.

Rubi setzt jetzt auf CAS-Technologie

Das spanische Unternehmen Rubi wird das nächste Mitglied von CAS (Cordless Alliance System) und bringt verschiedene Werkzeuge für Fliesenleger in die Allianz mit ein.„Wir entwickeln, produzieren und vertreiben Lösungen, die in der Branche führend sind. Unser Ziel ist es, die Arbeit von Fliesenlegern sicherer, einfacher und effizienter zu machen. Da passt der Kerngedanke von CAS hervorragend dazu“, erklärt Carles Gamisans, Deputy General Manager of Rubi Group. „Beim Arbeiten mit Netzmaschinen werden Kabel wortwörtlich zur Stolperfalle. Außerdem kostet es viel Zeit und ist umständlich, Kabel zu verlegen. Fliesenleger arbeiten oft an Orten, wo es keine Stromversorgung gibt – sie müssen maximal flexibel sein. Die Lösung sind Akku-Maschinen. Wir wollten ein kabelloses System auf höchstem Niveau, das zugleich kompatibel und innovativ ist. CAS erfüllt unsere Anforderungen in allen Punkten. Unsere Kunden können mit CAS nicht nur unsere Werkzeuge nutzen, sondern mit einem Akkupack noch viele weitere Geräte betreiben, die sie brauchen.“ Mit Rubi wächst die weltweite Nummer 1 bei Kundennutzen und Anwendungsvielfalt mit mehr als 300 Maschinen konsequent weiter. Auch Metabo CEO Henning Jansen freut sich über den Neuzugang: „Mit Rubi haben wir als Branchenführer einen echten Spezialisten für uns gewonnen und können so unser Angebot für das Bau- und Fliesenlegergewerbe weiter ausbauen.“

Bringt Broschüre zu Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Zukunftssicherung heraus

Produzenten von Lacken, Beizen, Ölen und Wachsen tragen eine besondere Verantwortung für die Umwelt. Plantag Coatings aus Detmold ist sich dieser Verantwortung schon seit Jahren bewusst und hat seine Maßnahmen zu den Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Zukunftssicherung nun in einer Broschüre zusammengefasst.

„Die Erde ist wie eine Oberfläche – empfindlich und schützenswert“, so lautet die Überschrift dieser Broschüre. Da das Thema Nachhaltigkeit aber nicht nur eine Frage des Umweltschutzes, sondern des Vorausschauens und der Zukunftssicherung ist, ist es auch eine Frage der richtigen Perspektive. Also wird der Blick von oben auf das Thema geworfen, da man nur von oben das große Ganze sehen kann. Plantag präsentiert eine objektive Momentaufnahme der Maßnahmen in Sachen nachhaltigem Handeln und zeigt, dass das Thema Umweltschutz seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenskultur ist.

Zusätzlich zur Broschüre wurde das Thema Nachhaltigkeit auch prominent in den Online-Auftritten von Plantag und Jordan Lacke, einer Marke der Plantag Coatings, platziert. Hier findet man die informative Drucksache auch zum Download.

40 Jahre Pytha 3D-CAD

Das Softwarehaus Pytha Lab aus Aschaffenburg blickt voller Stolz zurück auf über 40 Jahre Erfolg.

Bereits 1982 entwickeln Uschi und Willy Flassig, noch als Studenten der TH Darmstadt, auf einem Tischrechner ein Programm zur Darstellung von „Perspektiven“ und nennen es Pytha, zu Ehren des antiken griechischen Mathematikers Pythagoras. 

Bis in die frühen 90er dominierten Workstations den Markt, auf diesen konnte Pytha Szenen bereits farbig anzeigen. Als der PC deutlich stärker wird und die bis dahin vorherrschenden Workstations verdrängt, erweiterte sich der Kundenkreis von Industriedesignern und Architekten auf Messedesigner, Schreiner, Inneneinrichter und Ladenbauer.

Heute gibt es weltweit über 10.000 Pytha -Installationen in ca. 60 Ländern. Allein in Deutschland setzen mehr als 300 Berufs-/Fach- und Hochschulen im Unterricht auf Pytha und auch international setzen Schulen in zunehmendem Maß in der Ausbildung auf Pytha.

Im September dieses Jahres feierte PYTHA im Rahmen des internationalen Anwendertreffens mit PYTHA-Kunden, Partnern und langjährigen Freuden gebührend das Jubiläum 40 Jahre Pytha. In verschiedenen Kunden-Workshops wie „Fortgeschrittenes Modellieren“, „Produzieren mit der Pytha Werkstatt“ und „Visualisierungen in Pytha“ wurden den Anwendern zahlreiche Tipps und Tricks rund um PYTHA geboten. Besonders beliebt ist „Meet the Programmers“, wo die Teilnehmer durch ihre Anregungen und Wünsche aktiv Einfluss nehmen können auf die Weiterentwicklung der Software. Dieser erfolgreiche Tag wurde mit einem festlichen Gala-Dinner und der Ehrung langjähriger und treuer Kunden gekrönt, die z.T. schon seit über 30 Jahren ihr Vertrauen in PYTHA setzen.

Das Pytha Mutterhaus in Aschaffenburg bedankt sich bei allen Kunden für ihre Treue zu Pytha!

Weitere Infos unter www.pytha.de.