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Autor: Möbelfertigung

Jürgen Klopp wird neuer Markenbotschafter

Die Fischer Unternehmensgruppe und Star-Trainer Jürgen Klopp (FC Liverpool) haben eine längerfristige Zusammenarbeit vereinbart. Diese beginnt am 1. Januar 2023. Eines der bekanntesten Gesichter des Weltfußballs kehrt damit zu seinen Ursprüngen zurück. Jürgen Klopp ist in der Nähe des Hauptsitzes von Fischer aufgewachsen. Sein Vater arbeitete fast 35 Jahre für das Familienunternehmen aus Waldachtal im Nordschwarzwald. Mit der neuen Partnerschaft schließt sich der Kreis.

„Die Partnerschaft mit Fischer ist keine gewöhnliche Zusammenarbeit, es ist für mich eine Herzensangelegenheit“, sagt Jürgen Klopp. „Für unser Unternehmen ist es eine große Freude und Ehre, mit Jürgen Klopp einen der besten Fußballtrainer der Welt und eine der beliebtesten Persönlichkeiten des Fußballs als Markenbotschafter gewinnen zu können“, sagt Prof. Klaus Fischer. „Mit seiner vorbildlichen Einstellung, seinen Werten und seiner Professionalität passt er exzellent in unser Team und damit in unsere Fischer-Familie.“

Der Kontakt zwischen Jürgen Klopp und Prof. Klaus Fischer riss über die Jahre nie ab. Vor Prof. Fischers Büro hängt eingerahmt und sehr präsent ein Trikot, unterschrieben von Jürgen Klopp. „Für Klaus von Kloppo“, steht darauf. Daneben ein selbstgemalter Smiley des Trainers, der mehrere nationale und internationale Titel mit seinem vorherigen Verein Borussia Dortmund und mit seinem jetzigen Verein FC Liverpool FC.

Wie Möbelhersteller im neuen „Anything Goes“ für Orientierung sorgen können

Nach Jahren, in denen das Thema Individualisierung die Möbelbranche bestimmte, wird diese nun über verschiedene Stile hinweg weitergeführt. „Playful Diversity“ nennt Harald Klüh, Global Brand Manager von GRASS, diese Entwicklung: Bunte, überbordende Konzepte stehen direkt neben geraden, zurückhaltenden Formen – als Mix in einem Raum. Alles wird durchmischt, der Biedermeier-Schreibtisch mit Apple-Produkten, die minimalistische Küche mit dem offenen, maximalistischen Wohnzimmer. Wenn alles möglich ist, wie erhält der Kunde dann Orientierung? Das ist die Frage, für die auf der diesjährigen Grass Guided Press Tour nach Antworten gesucht wurde. Und zwar gemeinsam mit der Küchenmöbelindustrie: SieMatic, Sachsenküchen, Leicht Küchen, Häcker Küchen, Rotpunkt Küchen und Störmer Küchen haben am 22. September ihre Interpretation der „Playful Diversity“ vorgestellt.

Der Begriff der „Playful Diversity“ kam Harald Klüh bei seinem Mailand-Besuch im Juni in den Sinn. Der „Salone del Mobile“ und die begleitenden Veranstaltungen sind bekanntlich eine Art Seismograph für die Trendschwingungen der Branche. Nach der unfreiwilligen Corona-Pause waren Euphorie und Erwartungen dementsprechend hoch. „In der Pandemie waren die Designer auf sich gestellt“, so Harald Klüh. „Ich hatte erwartet, dass wir eine Kreativitätsexplosion zu sehen bekommen, weil in dieser Zeit eben kein Schulterblick möglich war.“ Doch dieses Trendbeben blieb aus. Stattdessen gab es vieles zu sehen, was die Branche schon seit Jahren begleitet: transparente Flächen, vertikale Muster, schwebende Küchenmöbel, viel Grün als Ausdruck der Nachhaltigkeitsbemühungen, ein Auge für Details, das auch das Innenleben der Schränke im Blick hatte, das Verschmelzen von Küche und Wohnen, Accessoires, mit denen sich der Look and Feel eines Raums im Handumdrehen ändern lässt. „Fast jedes einzelne Detail hatte man schon gesehen“, so Harald Klüh.

Mehr als die Summe der einzelnen Teile

Enttäuschend war das allerdings nur auf den ersten Blick, denn in der Gesamtbetrachtung hatte sich dann doch etwas Entscheidendes verändert: „Es war zwar keine neue Blume dabei. Dafür ist der Strauß noch bunter, noch breiter, noch vielfältiger geworden“, sagt Harald Klüh. „Dieser Trend zur Verfeinerung des Bestehenden ist wie bei einer Tonaufnahme: Die Ausschläge gehen höher und tiefer, die Frequenzen werden breiter. Das macht das Klangerlebnis voller und raumfüllender.“ Und noch etwas war anders: Es wurde wild durcheinander kombiniert. Plötzlich war ein Nebeneinander möglich, das man vorher nicht gewagt hätte. Ein spielerisches Miteinander von alt und neu, von minimalistisch und maximalistisch, von natürlich und artifiziell, das zu einer Art polymorphem Zeitgeist führt, der alle Einflüsse zulässt und inkludiert. „Das ist es, was wir ‚Playful Diversity’ nennen: Alles ist möglich, man spielt mit Farb- und Materialkombinationen, mit Funktionen, mit Licht und Mustern. Das haben wir in den vergangenen Jahren als ‚Individualität’ beschrieben, was es aber für mich nicht hundertprozentig trifft. Individualität bedeutete, einen Schrank in tausend Farben anzubieten. Darum geht es bei der verspielten Diversität nicht“, betont Harald Klüh.

Orientierung im Zeitalter der „Playful Diversity“

Worum geht es dann? Es geht um eine neue Unverkrampftheit, ein „Anything Goes“ – das allerdings auch seine Tücken hat, besonders für diejenigen, die Küchen verkaufen wollen. Wenn Kunden sich zwischen den scheinbar unbegrenzten Wahlmöglichkeiten entscheiden, wenn sie kombinieren können, wie sie wollen – wer oder was gibt ihnen Orientierung? Sind es die Designer, die Küchenplaner, die Medien und Influencer? Braucht es so etwas wie eine „kuratierte Diversität“? Und was sind echte Differenzierungsmöglichkeiten für Marken? Das sind die Fragen, die sich im Anschluss an den Mailand-Besuch stellten und denen Grass auf der Grass Guided Press Tour 2022 nachgegangen ist – natürlich nicht allein, sondern mit denjenigen, für die Antworten auf diese Fragen eine große Bedeutung haben: die Küchenmöbelhersteller, von denen in diesem Jahr SieMatic, Sachsenküchen, leicht Küchen, Häcker Küchen, Rotpunkt Küchen und Störmer Küchen mit an Bord sind.

Die Trends der deutschen Küchenbranche

Wenn alles möglich, alles erlaubt ist – dann gibt es für die Hersteller zwei Möglichkeiten: Entweder sie machen nun alles, um zufällig den Ton zu treffen, oder sie konzentrieren sich auf das, was sie am besten können. Letzteres ist der Weg, den die meisten deutschen Küchenhersteller gehen – und von dem auch Harald Klüh denkt, dass er der richtige ist: „Es gibt Marken, die standen früher für ein qualitativ hochwertiges Produkt. Montblanc ist so ein Beispiel. Früher stand Montblanc für Füllfederhalter; heute gibt es Rucksäcke, Koffer und sogar Manschettenknöpfe. Klar, man möchte den Bekanntheitsgrad der Marke auf andere Produkte übertragen, aber im Sinne der Marke ist das fatal.“ Es könne also nicht darum gehen, alles zu machen, sondern im Gegenteil: sich darauf zu besinnen, was man wirklich kann – und diese Stärke auszuspielen.

Bei Häcker Küchen besteht die Stärke darin, Vielfalt, Durchgängigkeit, Behaglichkeit und Wohnlichkeit mit ihren beiden Produktlinien zu bedienen. Die eigene Wohnung habe durch Corona an Bedeutung gewonnen, die Menschen suchten durch Pandemie und weltpolitische Herausforderungen nach Geborgenheit – gleichzeitig wollten sie sich in ihren vier Wänden verwirklichen und dabei nachhaltige Produkte kaufen. Diesen vielfältigen Wünschen begegnet Häcker mit dem Messemotto „No Limits – unbegrenzte Möglichkeiten“. Das Zuhause mit allen Sinnen neu erleben – das ist das Ziel der aktuellen Architekturentwürfe für hochwertige Küchen und Wohnmöbel. So lassen sich Räume perfekt gestalten. Die modernen Küchen begeistern und machen Lust aufs Kochen. Die Möbelelemente sorgen für eine besondere Raumwirkung und verschönern das Wohnumfeld.

Auf Hochwertigkeit setzt seit jeher Störmer Küchen, die als „Home of the Brands“ exklusive Programme für Ostermann (Sansibar), Villeroy & Boch, Studio Becker und Musterring entwickeln. Mit dem diesjährigen Messethema „DVD“ – direkt, vertikal integriert, digital – greift Störmer dabei die Smart Kitchen auf und führt darüber hinaus eine neue Korpushöhe ein. Für Eleganz sorgen in der neuen Kollektion Jalousieschränke in frontgleicher Ausführung und eine Verringerung des Frontspaltmaßes.

Willkommen in der Vielfalt

Bei Rotpunkt Küchen sieht man die Entwicklung ähnlich: „Wir sind als Variantenweltmeister bekannt“, sagt Andreas Wagner, Geschäftsführer bei Rotpunkt Küchen. „Hierbei folgen wir nicht blind jedem Trend, sondern versuchen den verschiedensten Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Prozesse und Angebote werden dabei stets erweitert, verbessert und neu überdacht, denn auch wenn ‚keine neuen Blumen’ dabei sind, gilt es diese stetig zu gießen und wachsen zu lassen.“ Man besinnt sich also auch hier auf die eigenen Stärken. „Welcome Home“ lautet das Motto von Rotpunkt, und dabei stehen auch Räume über die Küche hinaus im Fokus, etwa das Ankleidezimmer. Für Rotpunkt Küchen spielt die Funktion eine wichtige Rolle: Das Ankleidezimmer orientiert sich logisch an der Planung einer Rotpunkt Küche und nutzt die Stärken des Küchenprogramms, muss aber gleichzeitig mit eigenständigen Lösungen die individuellen Bedürfnisse dieses speziellen Einsatzzweckes erfüllen. Das tut es zum Beispiel mit einem vertikalen Lichtsystem, das sich durchgehend in der kompletten Höhe in den Korpus integriert.

Architektonische Gestaltung macht den Unterschied

Leicht hingegen konzentriert sich weiterhin auf den Raum Küche, also auf seine Kernkompetenz – auch wenn das Unternehmen den Begriff sehr weit fasst. „Die Kompetenz, Innenräume architektonisch zu gestalten sowie zeitlose und formschöne Produkte zu lancieren, ist ein Kernelement der Architekturmarke Leicht“, sagt Stefan Waldenmaier, Vorstandsvorsitzender der leicht Küchen AG. „Mit der neuen Kollektion bringen wir edle und natürliche Materialien einerseits und filigrane Strukturen andererseits in die Küche. Ein Beispiel dafür ist das Regalsystem „Iconic“, welches mit seinem Lichtkonzept und einer von der Wand abgelösten Struktur eine filigrane und sehr elegante Wirkung erzeugt. Mit diesen Entwicklungen begleiten wir die Nachfrage nach zeitlosen Besonderheiten im gehobenen und sehr individuellen Markt.“

SieMatic hat traditionell ebenfalls den gehobenen Markt im Fokus. Das gilt besonders für die neue Stilwelt „SieMatic Mondial“. Gleichzeitig opulent und reduziert eröffnet Mondial eine neue Welt, in der das Segment der Premium- und Luxusküchen sich nicht um oberflächliche Statussymbole dreht. Kunden, so heißt es bei SieMatic, möchten von Marken inspiriert und emotional angesprochen werden. Marken, die ihnen helfen, ihre eigene Individualität zum Ausdruck zu bringen. Marken, deren Werteverständnis zu ihrem eigenen passt. Die neue Stilwelt „SieMatic Mondial“ mit ihrer visionären Designsprache verbindet die Schlichtheit geometrischer Formen mit der Opulenz ausdrucksstarker Materialien zu einem Erlebnis, bei dem alle menschlichen Sinne angesprochen werden. Das faszinierende Zusammenspiel von Material, Form und Farbe verleiht der Küche eine erstaunliche Präsenz und lässt sie gleichzeitig mit der umgebenden Architektur verschmelzen.

Nachhaltige Produkte sind gefragt

Neben Ästhetik, Vielfalt und Funktion wird ein weiteres Thema immer wichtiger: die Nachhaltigkeit. Bei Sachsenküchen hat man diese zum Messethema gemacht: Mit „Green Living“ nimmt Sachsenküchen eine vielschichtige und facettenreiche Perspektive zum Thema ein. Für die diesjährigen Neuheiten setzt das Unternehmen auf natürliche Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen – und vereint hochwertiges Design mit einem hohen Maß an natürlicher Funktionalität. Die einzigartige Haptik von Linoleumoberflächen wird mit der Ästhetik natürlichen Holzes gepaart. Innovative Lichtkonzepte sorgen für eine spannende Optik. Und auch auf Seiten der Produktion hat man auf Nachhaltigkeit gesetzt: Seit Anfang 2022 ist Sachsenküchen als CO2-neutraler Hersteller zertifiziert.

Was ist Marke? Erwartungshaltung und Orientierung

Im Grunde genommen machen alle beschriebenen Unternehmen genau das, was Harald Klüh für notwendig erachtet, um ein eigenes Profil zu etablieren und im großen Durcheinander der „Playful Diversity“ erfolgreich zu sein. „Sie machen das, worin sie jeweils gut sind und bauen damit eine Erwartungshaltung auf, mit der eine Vorhersehbarkeit einhergeht. Wer vorhersehbar ist, schafft Vertrauen und gibt Orientierung. Ob über den Preis, das Design, die Eigenschaften, die Zielgruppe – das ist im Grunde genommen egal. Wichtig ist eine konsequente Positionierung“, so Harald Klüh. Die Aufgabe der Möbelbranche sieht er dabei zunächst wenig romantisch: „Wir sind die Handtasche für das Zuhause. Möbel sind schlicht und ergreifend dafür da, den Siebensachen, die jeder zuhause hat, einen Platz zu geben.“ Das ist die technische Seite – es gibt aber auch noch eine weitaus wichtigere: die emotionale. „Welches Gefühl sucht der Kunde: Will er zu einer Community gehören? Oder ein exklusives Stück haben? Diese Positionierungen funktionieren über Emotion. Im Fall der Möbelindustrie, auch für GRASS, bedeutet das: Wir müssen Technik emotionalisieren.“ Wenn, wie Forscher an der University of California herausgefunden haben, 80 Prozent unserer Wahrnehmung unbewusst erfolgen, „wieso fokussieren wir uns dann so sehr auf rationale Argumente?“. Der emotionale Nutzen müsse deutlich in den Vordergrund gerückt werden: Wir, die Hersteller und deren Zulieferer, machen dir, Endkonsument, das Leben schöner, angenehmer und komfortabler. Du musst dir keine Gedanken darüber machen, Ordnung zu schaffen – mit unseren Lösungen geht das fast von selbst. „Aus diesen Gedanken entstehen die Anforderungen an Design und Funktion – nicht andersherum.“ Es gehe darum, die Wirkung, die ein Raum auf seine Bewohner hat, im Blick zu haben: „Es gibt ein altägyptisches Sprichwort, in dem es heißt, dass das Haus das Verhalten des Bewohners prägt. Da ist etwas dran. Die Verhältnisse prägen schließlich auch das Verhalten und schlussendlich die Haltung. Wenn man das bedenkt, kommt der Möbelindustrie eine wichtige Rolle zu.“ Design, die Gestaltung von Oberflächen wie auch die Wahl von Farben und Materialien avancierten nämlich zu maßgeblichen Einflussfaktoren. Sie beeinflussen das Lebensumfeld. Und dessen Wirkung kann wiederum den Menschen in mancherlei positiver Hinsicht beeinflussen. Das ist das verbindende Element in der „Playful Diversity“ – und was den Kunden darüber hinaus angeboten wird, hängt von der Positionierung des jeweiligen Herstellers ab. Für die Diversität sorgt der Endkunde selbst – indem er kombiniert, mit Accessoires arbeitet und sich die Küche schafft, in der er sich wohlfühlt.

Aktionspaket zum Tag der Küche

Erstmals findet der Tag der Küche nicht im September, sondern im Spätherbst statt: Am 12. November 2022 sind alle interessierten Verbraucher eingeladen, sich beim Küchenhändler vor Ort über aktuelle Designtrends, clevere Stauraumnutzung und modernen Küchenkomfort zu informieren. Als langjähriges Mitglied der AMK (Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche e.V.) unterstützt Hettich den Tag der Küche 2022 als offizieller „Silber-Partner“. Für den Küchenhandel hat der Beschlaghersteller wieder ein attraktives Aktionspaket mit Give-Aways vorbereitet, das noch bis zum 15. Oktober kostenlos bestellt werden kann.

In diesem Jahr enthalten die Hettich-Aktionspakete praktische, wiederverwendbare Obst- und Gemüsebeutel aus 100% Oeko-Tex-Baumwolle. Der QR-Code auf jedem Beutel führt direkt zur Ratgeber-Webseite „Intelligent Kitchens“ von Hettich: Hier gibt es viele Inspirationen und praktische Tipps für alle, die ihre Küche von A bis Z optimal planen möchten. Jedes Aktionspaket umfasst jeweils 50 Give-Aways. Noch bis zum 15. Oktober 2022 kann der Küchenhandel die Pakete kostenfrei bei Hettich anfordern: home-info(at)hettich.com

Luigi De Vito folgt Jürgen Köppel als President

Die jährliche Generalversammlung des Eumabois wurde durch den polnischen Verband DROMA vom 22. bis 23. September in Krakau ausgerichtet. Nach 6 Jahren als Präsident und 3 Jahren als Vize-Präsident übergab Jürgen Köppel in Krakau nun das Steuerrad des Europäischen Verbandes an Luigi De Vito, der schon bereits seit 2016 als Vize-Präsident die Geschicke des Verbandes mitgestaltet.

Darüber hinaus wurden mit Frederik Meyer (Homag Group) der neue Vize-Präsident und das Eumabois Board ebenfalls neu gewählt. Das Board besteht nun aus den Herren Rohner (IMA Schelling), der einer weiteren Amtsperiode von 3 Jahren zustimmte, Daniel Bucher (Striebig) und Ismet Toktas (AES Group), welche den Herren Samuel Hänni (Lamello) und Mustafa Sabri Erol (Törk Makine) als Member of the Board folgen. Mit De Vito und Meyer sowie dem neuen Board hat der europäische Verband eine Führung aus starken Persönlichkeiten der Branche erhalten.

In seiner Abschiedsrede sagte Köppel: „Es freut mich sehr, dass sich so hochkarätige Führungspersönlichkeiten unserer Industrie auf europäischer Ebene engagieren und damit unsere gemeinsamen, europäischen Ideen weltweit vorantreiben. Der europäische Maschinen- und Werkzeugbau im Bereich der Holzbearbeitung setzt weltweit Trends und diese führende Position gilt es auszubauen und durch unsere Verbandsarbeit zu unterstützen. Ich danke allen, die mich bei meiner Arbeit unterstützt haben, im Speziellen Luigi De Vito, denn in den vergangenen 6 Jahren gemeinsamer Arbeit ist aus einem ehemaligen Wettbewerber ein starker Mitstreiter und Freund geworden.“

Luigi De Vito sagte in seiner Antrittsrede als neuer President: „Ich möchte dem neuen Board, das für die nächsten drei Jahre im Amt sein wird, meine besten Glückwünsche aussprechen. Mein tief empfundener Dank gilt allen scheidenden Board-Mitgliedern, mit denen ich zusammengearbeitet habe und die in den letzten Jahren dazu beigetragen haben, die Wahrnehmung von Eumabois weltweit weiter zu erhöhen. Abschließend gilt ein ganz besonderer Dank Jürgen Koeppel, denn unsere gemeinsamen Jahre waren geprägt von einem starken Geist der Zusammenarbeit und gegenseitiger Wertschätzung. Ich kann sagen, dass ich sehr stolz auf die gemeinsame Arbeit und die erzielten Ergebnisse bin.“

50 Prozent der direkten Emissionen sollen bis 2030 reduziert werden

Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) hat die Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit anlässlich der Weltkonferenz der Vereinten Nationen über die nachhaltige Entwicklung im Jahr 2012 ins Leben gerufen. Laut dem RNE ist das Ziel der Aktionstage, vorbildliches Engagement in Deutschland sichtbar zu machen, öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Nachhaltigkeit zu erregen und mehr Menschen zu einem nachhaltigeren Lebensstil zu bewegen. Jeder kann etwas dazu beitragen.

So gehört Klimaschutz seit jeher zum Selbstverständnis von Sedus. Dazu zählt der schonende Umgang mit Ressourcen und natürlich auch die Energieeffizienz. Bei der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung der Produkte folgt das Unternehmen dem „Sedus Green Codex“. Dabei sind die einzelnen Punkte des Prozesses keineswegs linear, sondern Teil einer durchdachten Kreislaufwirtschaft, die der deutsche Büromöbelhersteller Tag für Tag überdenkt und nachhaltig weiterentwickelt. Das reicht von der Materialwahl für nachhaltige Büromöbel über die Verarbeitung und Verpackung bis hin zum Recycling.

„Auf unserem Weg zur Klimaneutralität wollen wir bis Ende 2025 30 Prozent unserer direkten Emissionen reduzieren“, erklärt Christoph Kargruber, Vorstand Marketing und Vertrieb der Sedus Stoll AG. „Bis Ende 2030 sollen es rund 50 Prozent sein. Um das zu erreichen, werden wir den Anteil an regenerativen Energien deutlich erhöhen und uns von konventionellen Energien verabschieden (Gas) und auf Wärmepumpen und Photovoltaik setzen. Bei der Energieversorgung wollen wir damit rund 50 Prozent einsparen.“ Außerdem stellt Sedus bereits den Fuhrpark mit etwa 100 Fahrzeugen auf Elektromobilität um. Ziel ist es, bis spätestens 2035 alle Benziner/Diesel im Fuhrpark zu ersetzen. Zusätzlich wird mit einer Ladeinfrastruktur an den Standorten das Thema auch für die Mitarbeiter aktiv gefördert, denn auch der Pendelverkehr spiegelt sich in der Bilanz wider.

30 Jahre als Netzwerker der Einrichtungsbranche

Als Personal- und Unternehmensberater ist Netzwerken das Kerngeschäft von Thaddäus Rohrer. In den 30 Jahren seit Firmengründung hat er viele Menschen und Unternehmen zusammengebracht und die Branchengeschichte und -geschicke somit entscheidend mitgeprägt. Mehr als 500 Führungspositionen sind im Laufe der Jahre durch sein Unternehmen besetzt worden.

Thaddäus Rohrer ist in seiner Laufbahn nie Einzelkämpfer gewesen, er hat mit anderen Selbstständigen und Dienstleistern kooperiert – etwa mit dem Designer Rainer Haase oder dem Personalberaterkollegen Dipl.-Kfm. Rudolf Ostermann, mit dem er bereits seit 18 Jahren eng zusammenarbeitet. „Wir sind zu besseren Ergebnissen gekommen, weil wir die Dinge aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten“, sagt Rohrer über die anhaltende Kooperation.

In den drei Jahrzehnten hat Thaddäus Rohrer über 1.000 Projekte betreut, viele davon im Ausland. Auf dem internationalen Parkett kennt er sich aus und hat Personalberatungen, Marktstudien und Marketing- und Vertriebskonzepte in mehr als 30 Ländern ausgearbeitet. 

Neben dem Fokus auf die holzverarbeitenden Branchen – vom gefällten Baum bis hin zum Recyc­ling – bringt Thaddäus Rohrer zwei Qualitäten mit, die sich als wichtigste Zutaten seiner Beratertätigkeit bewährt haben: westfäli­sche Ehrlichkeit und jugendliche Neugierde. Sein Erfolgsrezept: „Zuhören, nachfra­gen, verstehen und Erwartungen auf beiden Seiten deutlich kom­munizieren.“ Eine Marschroute, die der Vater von vier Kindern nicht nur im beruflichen Bereich verfolgt hat.

Die Herausforderungen auf dem Jobmarkt sind groß. „Es herrscht eine schwierige Gemengelage aus demografischer Ent­wicklung, Fehlern im Bildungssys­tem, mangelhafter Nachwuchsför­derung und den neuen Werten der New-Work-Bewegung. Auf all diese Punkte muss man Antworten finden“, sagt Rohrer.

Umso mehr schaut er mit seinem Erfahrungsschatz nach vorn. Die jüngeren Mitarbeiter, Seniorberater Martin Mainka und Senior Recruiter Julian Bute, sorgen für Fortschritt im IT- und Methoden-Bereich. Werkzeuge wie Jobbots werden bereits erfolgreich bei der Kandidatensuche eingesetzt. Thaddäus Rohrer und Rudolf Ostermann werden der jüngeren Generation in den nächsten Jahren zur Seite stehen, um die Marktposition von TRUB weiter auszubauen.

„Es fühlt sich gut an, auch noch nach 30 Jahren agil am Markt zu sein und weiter an Bedeutung zu gewinnen. Wir sind neugierig und deshalb auch innovativ. Diesen Spirit wollen wir beibehalten, dann können wir den Herausforderungen weiter kompetent und erfolgreich begegnen“, erklärt Thaddäus Rohrer.

Ikea/Volvo/Raben

Pilotprojekt soll Emissionen senken

die Raben Group hat gemeinsam mit Ikea Industry und Volvo Trucks ein Pilotprojekt gestartet, das die CO2-Emissionen deutlich senken soll. Ab Herbst kommen im Werksverkehr des schwedischen Möbelherstellers Volvo FM Elektro-Lkw zum Einsatz. Sie verkehren im Pendelverkehr zwischen den zwölf Kilometer voneinander entfernten Fabriken Zbaszynek und Babimost in Westpolen.

Mit der vollelektrischen Sattelzugmaschine transportiert Raben für Ikea Möbelkomponenten, Ersatzteile und Werkstoffe für die Produktion. Der Volvo FM Electric mit 24 Tonnen Zuggesamtgewicht hat eine Batteriekapazität von bis 490 Kilowattstunden und vollbeladen eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Ziel des Projektes ist es, die Effizienz des Transportflusses mithilfe der elektrifizierten Lkw zu steigern und die CO2-Emissionen deutlich zu senken.

Auftragseingang im Bauhauptgewerbe sinkt im Juli um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2022 gegenüber Juni 2022 kalender- und saisonbereinigt um 8,1 Prozent gestiegen. Im Vorjahresvergleich zum Juli 2021 sank der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 5,8 Prozent. Nominal (nicht preisbereinigt) lag der Auftragseingang jedoch aufgrund der gestiegenen Baupreise mit einem Volumen von 8,7 Mrd. Euro 10,4 Prozent über dem Vorjahresniveau.
In den ersten sieben Monaten des Jahres 2022 sanken die Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahreszeitraum real um 3,8 Prozent, während sie nominal um 11,7 Prozent stiegen.

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe ist im Juli 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,0 Prozent zurückgegangen. Der nominale Umsatz erhöhte sich aufgrund der stark gestiegenen Baupreise um 6,6 Prozent auf 9,7 Mrd. Euro.

In den ersten sieben Monaten des Jahres 2022 sanken die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum real um 4,3 Prozent und stiegen nominal um 11,6 Prozent.

Die Zahl der im Bauhauptgewerbe tätigen Personen erhöhte sich im Juli 2022 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent.

Jetzt den Livestream für Europas Top-Oberflächenkonferenz sichern

Nichts geht mehr – unsere Veranstaltung „Surface in Motion – Technology & Design Conference“ 2022 beginnt heute und ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Doch es gibt gute Nachrichten: Alle Inhalte sind per Livestream verfügbar. Auf Deutsch & Englisch. Und danach auch on demand. Jetzt gleich hier ein Ticket sichern: https://www.moebel-events.de/surface-in-motion/registrierung.

Einen Überblick über das hochkarätige Programm finden Sie hier: https://www.moebel-events.de/surface-in-motion/.

Wir danken unseren Sponsoren, die zum Gelingen der Veranstaltung beitragen: Adler, Ahlstrom Munksjö, Alanod, Arcolor, Barberán, CGS Oris, Colorgate Innovative Coatings, Covestro, Cruse Digital Imaging Equipment, Heraeus, Hesse Lignal, Hönle UV Technology, Hummingbird, Hymmen, Jagenberg, Kleiberit Adhesives Coatings, Koenig & Bauer, Lott Lacke, Olbrich, Sappi, Saueressig Surfaces, Sesa, Syndecor, Technocell Dekor und Upco Functional Coatings.