Zum Hauptinhalt springen

Autor: Möbelfertigung

„Interzum“ 2023

Live vor Ort und als digitales Event „Interzum@home“

Die internationale Weltleitmesse der Möbelzulieferindustrie und des Interior Designs hat die Herausforderungen der letzten Jahre genutzt, um die Messe optimal hybrid aufzustellen. Durch die Kombination aus Digital- und On-Site-Event bietet die weltweite Leitmesse jetzt ihren Ausstellern die Möglichkeit, durch die „Interzum@home“ die Reichweite zu erweitern und so zusätzliche Sales Leads zu generieren. Im Zentrum der Online-Plattform „Interzum@home“ stand schon bei ihrer Premiere 2021 die Themen Produktinnovationen, Wissensaustausch und hochkarätiger Content sowie die Vernetzung. So nutzten 142 Unternehmen aus 24 Ländern im letzten Jahr die „Interzum@home“. Insgesamt gab es über 80.000 Chats und Audio-Video-Calls. In den 5.760 Minuten Veranstaltungsdauer wurden mehr als 10.000 Leads generiert. Jede Minute fand sich also mehr als ein Lead.

Im nächsten Jahr bekommen sowohl die Aussteller als auch die Besucher die Möglichkeit, die Synergien, die eine interzum als On-Site Event bietet, mit der „Interzum@home“ als digitale Verlängerung und Ergänzung voll auszuschöpfen. Im Sinne dieses Ergänzungsgedankens finden das Vor-Ort- und das digitale Event zeitlich optimal gestaffelt statt: Den Auftakt zur „Interzum“ 2023 wird die digitale Pre-Show-Phase vom 02. – 08. Mai 2023 bilden. Sie soll Interesse, Sichtbarkeit und Orientierung für die physische Messe erzeugen, indem sie Produkte, Innovationen und Services bereits vor dem Start der „Interzum“ in Köln am 09. Mai in den Fokus der Teilnehmer rückt, sei es über eine Vorab-Darstellung in den virtuellen Unternehmensprofilen oder durch die Digital Product Stage Präsentationen der Aussteller. Darüber hinaus dient sie als konkrete Plattform für Verabredungen vor Ort in Köln.

Mit der „Interzum“ startet dann am 9. Mai 2023 wieder live in Köln die Zukunft für die Möbelfertigung und das Interior Design. Kein anderes Branchenevent weltweit setzt die Impulse für die globale Möbelzulieferindustrie so bedürfnis- und zukunftsorientiert wie die Leitmesse „Interzum“. Entscheider, Meinungsführer, Multiplikatoren und Trendsetter aus aller Welt informieren sich über die Innovationen der Branche, suchen und finden neue inspirierende Ideen und treffen wertvolle bekannte und neue Businesskontakte.

Am 15. Und 16. Mai 2023 startet die „Interzum@home“ dann so richtig durch, wenn auch das digitale Live-Event endlich stattfindet. Die teilnehmenden Unternehmen können sich dann zwei Tage der globalen Community präsentieren, wenn ihre digitalen Unternehmensprofile voll von innovativen Produkten und Lösungen sein werden, die zuvor auf der „Interzum“ in Köln präsentiert wurden. Den Usern, die sich zusätzlich für hochkarätigen Content und Wissenstransfer interessieren, stehen sowohl die digitale Product Stage der Aussteller als wertvolle Inspirationsquelle zur Verfügung, als auch die digitale „Interzum Trend Stage“. Bei letzterem werden renommierte Experten aus aller Welt zu Themen referieren, die die globale Möbelindustrie und das Interior Design in Zukunft stark beschäftigen wird. Dadurch erhalten die User  in diese Phase des digitalen Live-Events sowohl  die Chance zur intensiven Nachlese ihres Messebesuchs in Köln,  als auch die Möglichkeit, sich auf dem rein digitalen Weg über die Innovationen und Angebot der teilnehmenden Aussteller zu informieren – ganz im Sinne des Kernziels der „Interzum@home“ 2023, die weltweite Reichweite zu steigern und damit zusätzliche Sales Leads zu generieren. Dazu werden auch das KI-basierte Matchmaking sowie die vielfältigen Networking-Optionen beitragen.

Und auch danach ist noch nicht Schluss: Ab dem 17. Mai 2023 wird die „Interzum@home“ als on demand-Angebot dauerhaft online verfügbar sein.

Mit den Erfahrungen der „Interzum@home“ 2021 hat die Koelnmesse im engen Schulterschluss mit der ausstellenden und besuchenden Industrie die Weiterentwicklung der Messe hin zu einem vollwertig hybriden Veranstaltungsansatz vorangetrieben. Dabei wird die gewohnt starke physische Präsentation in Köln durch attraktive Digitalangebote ergänzt werden – und so ein rundum einzigartiges Messeerlebnis bieten.

Runder Geburtstag: Joachim Loh wird 80

Der Unternehmer und frühere Geschäftsführer der Firma Hailo, Joachim Loh (Haiger), wird heute, am 5. Oktober, 80. Joachim Loh ist seit 49 Jahren mit seiner Frau Ruthild verheiratet, Vater von drei erwachsenen Kindern und inzwischen siebenfacher Großvater. Der Wirtschaftsingenieur war Inhaber einer Unternehmensgruppe, zu der neben dem Weltmarktführer Hailo unter anderem auch Firmen für Lager- und Betriebseinrichtungen sowie Sicherheits- und Transporttechnik gehören.

1942 geboren, erlebte Joachim Loh als Kind die letzten Jahre des 2. Weltkrieges und die folgende Nachkriegszeit im zerstörten Deutschland. 1947 gründeten seine Eltern Rudolf und Irene Loh in Haiger das Unternehmen Rudolf Loh Metallwarenfabrik GmbH, aus der später die Firma Hailo wurde. Joachim Loh studierte Maschinenbau und Wirtschaft. Nach dem Tod seines Vaters Rudolf Loh übernahm er 1971 die Firmenleitung von Hailo, Rittal und Ritto. Durch umsichtiges Unternehmertum mit viel Fleiß und Weisheit führte er die Firma Hailo zur Marktführerschaft in vielen Branchen.

Heute kann das Familienunternehmen auf eine 75-jährige Geschichte zurückblicken. Nach der Gründung des Unternehmens Ende der 40er Jahre produzierte Rudolf Loh mit wenigen Mitarbeitern Produkte, die das Volk brauchte. Zunächst waren es Sanitätsmöbel, Metallbetten und Wärmflaschen. Schon bald wurde die Produktpalette um Gießkannen und Abfallsammler ergänzt. Im Jahr 1954 folgte die Sicherheitsleiter für den Haushalt. Nur wenige Jahre später brachte Hailo eine Innovation auf den Markt, die mit ihrem leichten Material den Alltag in vielen Haushalten erleichtern sollte: die Aluminium-Haushaltsleiter. Nahezu zeitgleich (1961) wurde das rote Hailo Logo entwickelt, das seitdem an allen Produkten als Markenzeichen angebracht ist.

Ein weißer Schriftzug auf einem markanten roten Punkt, den fast jeder kennt: das Logo von Hailo. Es ist ein Siegel für komfortable Qualitätsprodukte und innovative Lösungen. Der Markenname Hailo setzt sich aus dem Stadtnamen und Firmensitz Haiger in Hessen sowie dem Familiennamen Loh zusammen. Joachim Loh trieb konsequent die Markenbekanntheit und die Internationalisierung von Hailo voran. Ergänzend zum Unternehmen Hailo, das er erfolgreich über 37 Jahre leitete, kaufte Joachim Loh in den 80er und 90er Jahren weitere Unternehmen bzw. gründete neue Firmen, aus denen die Joachim Loh Unternehmensgruppe (JLU) entstand.

Die Joachim Loh Unternehmensgruppe mit ihren Wurzeln in Haiger ist heute mit sechs Unternehmen und 16 Tochtergesellschaften weltweit tätig und beschäftigt mehr als 1.300 Mitarbeiter. Im Jahr 2009 übergab Joachim Loh die Leitung des Familienunternehmens an seinen Sohn Sebastian, der in der dritten Generation nun seit 13 Jahren das Ruder in der Hand hält.

Fast auf Vor-Corona-Niveau und thematisch so vielseitig und umfangreich wie nie zuvor

Mit über 730 Ausstellern und einer gebuchten Bruttofläche von mehr als 50.000 Quadratmetern kann die „Formnext“ bereits im September die Zahlen aus dem Vorjahr deutlich übertreffen. Damit legt die weltweit führende Messe für Additive Fertigung und moderne industrielle Produktion die Grundlage für eine hervorragende 2022-er Edition der „Formnext“. Das Rahmenprogramm, das auf höchstem Niveau aktuelle Themen und Innovationen der additiven Fertigung von der Bauindustrie über die Luftfahrt bis hin zu Keramikanwendungen und Investitionen behandelt, wird so umfangreich und vielseitig wie nie zuvor. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch das diesjährige Partnerland Frankreich.

„Die additive Fertigung hält in immer mehr Industriebereiche erfolgreich Einzug. Hierdurch entstehen immer neue Themen und Anwendungen“, so Sascha F. Wenzler, Vice President „Formnext“, Mesago Messe Frankfurt GmbH. „Diese Themen und Innovationen bilden wir nicht nur auf der ,Formnext‘ ab – wir diskutieren sie, entwickeln sie mit unseren Partnern und Ausstellern weiter und geben ihnen eine Heimat.“
So hat die „Formnext“ unter anderem das Angebot der AM4U-Area deutlich ausgebaut. Es umfasst die Themen Start-Ups und Investments (Dienstag, 15.11.2022), Bau und Architektur, dezentrale Fertigung sowie das Partnerland Frankreich (Mittwoch, 16.11.), AM in Ausbildung und Karriere (17.11.) und erstmals einen „Deep Thought presented by ACAM, Formnext and VDMA AG AM“, bei dem AM-Themen intensiver beleuchtet und Antworten auf wichtige Fragen der Branche diskutiert werden. Am Freitag, 18.11.2022 wird in einem neuen Panel der Einsatz von AM in Keramikanwendungen beleuchtet. Zu den Teilnehmern des hochkarätigen AM4U-Programms zählen unter anderem Arno Held von AM Ventures, Frank Herzog von HZG, Prof. Johannes Schleifenbaum von der RWTH Aachen und ACAM, Melissa E. Orme von Boeing Additive Manufacturing, Dr. Markus Heering von der VDMA AG AM, sowie zahlreiche namhafte Wissenschaftler und führende Vertreter von Unternehmen weltweit. Die Vorträge werden vom ideellen Träger der „Formnext“, der VDMA AG AM, kuratiert.

Zudem finden auf der AM4U-Bühne an jedem Messetag die bekannten und vor allem von AM-Einsteigern sehr nachgefragten Discover3Dprinting-Seminare statt (täglich um 11:20 Uhr; Dienstag und Donnerstag in Deutsch; Mittwoch und Freitag auf Englisch). Außerdem können sich Besucher am Donnerstag zum Beispiel über die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in der AM-Industrie informieren oder sich von einem Fotografen die passenden Bewerbungsbilder anfertigen lassen.
Sämtliche Inhalte der AM4U-Bühne sowie Eindrücke, Stimmen und vieles mehr werden live im „Formnext.TV“ gestreamt. „Formnext“-Besucher können damit im Nachgang der Messe Inhalte ansehen, die sie vor Ort verpasst haben. Zudem können Zuschauer, die nicht in Frankfurt sein können, am spannenden Geschehen auf der „Formnext“ teilhaben.

Wie wichtig die „Formnext“ für die Branche ist, zeigen die vielen Innovationen, die die Aussteller bereits angekündigt haben. Diese reichen von neuen Fertigungstechnologien und Anlagen bis zu Neuheiten aus der gesamten Prozesskette – vom Material bis zur Nachbearbeitung. „Die hohe Innovationsdichte ist seit Jahren ein besonderes Markenzeichen der ,Formnext‘ und sorgt immer wieder dafür, dass von hier aus Innovationen und Entwicklungen in der Industrie angestoßen und beschleunigt werden“, so Wenzler.

Besucher werden auf der Formnext die weltweite Elite des Additive Manufacturing treffen. Zu den bereits angemeldeten Ausstellern zählen u.a. 3D Systems, Additive Industries, AddUp, Arburg, BigRep, Carbon, Desktop Metal, DMG Mori, Dyemansion, EOS, Farsoon, Formlabs, GE Additive, HP, Keyence, Markforged, Materialise, Renishaw, Ricoh, Siemens, Sisma, SLM Solutions , Stratasys, Trumpf, Voxeljet, XJet und Zeiss. Daneben zeigen zahlreiche namhafte internationale Konzerne ihre Lösungen entlang der gesamten Prozesskette, unter anderem BASF, Covestro, EvonikGKN Sinter Metals Components, Henkel, Höganäs, Linde, Mitsubishi Chemical, Nikon, Oerlikon, Sandvik, SMS Group und viele mehr.

Firmiert künftig unter dem Namen Ahlstrom

Ahlstrom-Munksjö firmiert seit gestern, dem 3. Oktober 2022, unter dem Namen Ahlstrom. Das Unternehmen hat die Neuordnung der Eigentumsverhältnisse seines Dekorgeschäfts abgeschlossen und damit seinen im Mai 2022 angekündigten Plan zur Umfirmierung in Ahlstrom weiterverfolgt. Das veräußerte Dekorgeschäft wird als eigenständiges Unternehmen unter dem bekannten Namen Munksjö weitergeführt.

Im Juni 2022 gab Ahlstrom-Munksjö seine Absicht bekannt, die Umsetzung seiner Strategie zu beschleunigen und sich das Ziel zu setzen, durch eine klar definierte Zielsetzung, einen stärkeren strategischen Fokus und ehrgeizige Nachhaltigkeitsziele der bevorzugte Anbieter von nachhaltigen Spezialmaterialien zu werden. Ein neues Betriebsmodell und eine neue Berichterstattungsstruktur, die ab Juli 2022 in Kraft treten, wurden eingeführt, um die Arbeit effektiv durchzuführen. 

Präsident und CEO Hans Sohlström sagt: „Dies ist ein natürlicher Schritt für uns, da der Name Ahlstrom auf eine mehr als 170-jährige, verdienstvolle Geschichte zurückblicken kann. Wir bedienen fünf wachsende Märkte und sind in all diesen Bereichen unter den Top-Unternehmen führend in der Entwicklung. Wir werden weiterhin mit 38 Werken in 13 Ländern und rund 7.000 Mitarbeitern aus mehr als 50 Nationen tätig sein.“

„Unser strategisches Ziel für 2025 ist es, der führende Anbieter von Fasern für Hochleistungsmaterialien zu werden. Alles, was wir tun, dient unserem Ziel, mit jeder Faser für eine nachhaltige Welt zu reinigen und zu schützen. Jetzt ist es an uns, Ahlstrom in die Zukunft zu führen und zum bevorzugten Unternehmen für nachhaltige Spezialmaterialien zu machen.“

Die Änderung des Firmennamens in Ahlstrom wird von einem erneuerten Logo begleitet, bei dem das Symbol gleich bleibt und der Name in Ahlstrom geändert wird.

Im Einklang mit der Namensänderung wurde die Webadresse des Unternehmens in www.ahlstrom.com geändert. Die E-Mail-Adressen werden entsprechend umgestaltet (firstname.lastname@ahlstrom.com). Die rechtlichen Firmennamen bleiben unverändert, bis sie später Land für Land in Übereinstimmung mit der lokalen Gesetzgebung geändert werden.

Die Namensänderung in Ahlstrom hat keine Auswirkungen auf die Kunden oder den Vertrieb, die Strategie, die Struktur, die Berichterstattung oder die Verpflichtungen des Unternehmens.

Der Geschäftsbereich Dekor wird unter dem Namen Munksjö weitergeführt. Munksjö ist die einzige internationale Marke, die sich ausschließlich auf Dekorpapier konzentriert. Mehr lesen unter https://www.moebelfertigung.com/news/31467

Mehrheits-Übernahme des Dekorgeschäfts von Ahlstrom-Munksjö abgeschlossen

Die Ahlström Capital Group hat am ersten Oktober die Übernahme von 60 Prozent des Dekorgeschäfts von Ahlstrom-Munksjö abgeschlossen. Die Übernahme ist eine Schlüsselinvestition in Ahlström Capitals Schwerpunktbereich Forest & Fiber. Die neu gegründete Munksjö AB ist ein führender Global Player mit einem breiten Produktportfolio im Dekorbereich. Der Geschäftsbereich Decor ist seit mehr als 25 Jahren unter der Marke Munksjö tätig, die in der gesamten Decor-Branche für hervorragende Qualität und Serviceleistungen bekannt ist. „Munksjö ist ein weltweit führendes Unternehmen mit einem umfangreichen Angebot an Dekorpapierlösungen und einer marktführenden Marke. Für Ahlström Capital ist das Dekogeschäft ein langfristiges Schlüsselinvestment in unserem Schwerpunktbereich Forest & Fiber und wir sehen gute Wertschöpfungsmöglichkeiten in diesem Geschäft“, kommentiert Lasse Heinonen, Präsident und CEO von Ahlström Capital.

Die Ahlström Capital Group ist mit ca. 60 Prozent Mehrheitseigentümer von Munksjö, die Ahlstrom-Munksjö Holding verbleibt als Minderheitseigentümer mit einem Anteil von ca. 25 Prozent und Nidoco AB mit einem Anteil von ca. 15 Prozent. Als eigenständiges Unternehmen wird das Dekorgeschäft beschleunigt wachsen, zudem wird die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt und die globale Innovationsführerschaft ausgebaut. Munksjö ist der erste internationale Hersteller, der sich ausschließlich dem Dekorpapier widmet. „Seit Jahrzehnten ist Munksjö eine führende Dekorpapiermarke, die für ihre herausragende Qualität, ihren Service und ihre Innovationsfähigkeit bekannt ist. Mit der Unterstützung der neuen Eigentümer, die eine langfristige Perspektive haben, werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit verbessern, unsere Innovationsführerschaft stärken und in Brasilien und China investieren, um das Wachstum zu beschleunigen. Das wird uns meiner Meinung nach zu einem attraktiveren Partner für unsere Kunden und zu einem attraktiveren Arbeitgeber für unsere Talente machen und uns helfen, nachhaltiges Wachstum und Rentabilität zu erzielen“, sagt Tomas Wulkan, Präsident und CEO von Munksjö.

Ahlström Capital ist seit 2013 ein langfristiger Eigentümer von Munksjö, als die Kombination von Munksjö AB und Ahlstroms Etiketten- und Verarbeitungsgeschäft abgeschlossen wurde. Seit 2017 hat Ahlstrom-Munksjö den Geschäftsbereich Decor entwickelt, indem es durch die Übernahme der Spezialpapierfabrik von Caieras in Brasilien eine starke Wachstumsplattform in Südamerika geschaffen hat und kürzlich durch die Übernahme des Dekorpapierherstellers Minglian New Materials Technology in den am schnellsten wachsenden Dekorpapiermarkt in China eingetreten ist.

Die Marke Munksjö ist auf dem Markt seit mehr als 25 Jahren bekannt und steht nach eigenen Aussagen für hervorragende Qualität und Service. Munksjö will die Dekorindustrie weiterhin durch die sechs Produktionsstätten – Dettingen und Unterkochen in Deutschland, Tolosa in Spanien, Arches in Frankreich, Caieiras in Brasilien und dem Joint Venture in Xingtai, China – bedienen, unterstützt durch das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Apprieu, Frankreich.

Munksjö in Kürze: Munksjö ist ein international führender Hersteller von Dekorpapierlösungen für die Oberflächenveredelung von Holzwerkstoffen. Ziel ist es, dazu beizutragen, nachhaltige Lebensräume für jedermann zugänglich zu machen. Der Zulieferer bietet und entwickelt innovative, maßgeschneiderte Dekorpapierlösungen, die weiterverarbeitet und schließlich in Produktanwendungen eingesetzt werden, die von Möbeln über Laminatböden bis hin zu anderen Oberflächenmaterialien für den Innen- und Außenbereich reichen. Munksjö ist mit 1.200 Mitarbeitern an sechs Produktionsstandorten in fünf Ländern tätig: Deutschland, Spanien, Frankreich, Brasilien und China. Dr jährliche Nettoumsatz liegt bei etwa 500 Millionen Euro.
Als neues, eigenständiges Unternehmen präsentiert Munksjö auch eine neue visuelle Identität und Markenpositionierung, die sowohl die lange Geschichte, als auch die zukünftigen Ambitionen repräsentiert. Das Unternehmen freut sich darauf, in den nächsten Tagen die neue Markenidentität, die Mission und Vision sowie die Ziele vorzustellen.

Über den Geschäftsbereich Dekor:
Produkte: Dekorpapiere werden in erster Linie für laminierte Möbel auf Holzplattenbasis, Fußböden und andere Baumaterialien für den Innen- und Außenbereich verwendet. Wichtigste Märkte sind Europa, Nord- und Südamerika, China und ausgewählte Exportmärkte.
Produktion: Deutschland (Unterkochen und Dettingen), Spanien (Tolosa), Frankreich (Arches), Brasilien (Caieiras) und China (Xingtai)
Nettoumsatz: Ca. 500 Mio. EUR
Mitarbeiter: 1.200 Personen

Über die Minderheitseigentümer:
Ahlstrom-Munksjö ist ein weltweit führendes Unternehmen, das Fasern zu nachhaltigen und technischen Spezialwerkstoffen verarbeitet. Das Ziel von Ahlstrom-Munksjö ist es, mit jeder Faser für eine nachhaltige Welt zu reinigen und zu schützen, und die Vision ist es, das bevorzugte Unternehmen für nachhaltige Spezialmaterialien für alle Interessengruppen zu sein. Der Jahresumsatz 2021 belief sich auf 3,1 Mrd. EUR und beschäftigte rund 8.000 Mitarbeiter.
Nidoco AB ist eine schwedische Investmentgesellschaft, deren Strategie darin besteht, durch die aktive Beteiligung an öffentlichen und privaten Unternehmen langfristige Werte zu schaffen. Nidoco ist derzeit ein führender Anteilseigner von drei börsennotierten Unternehmen mit Hauptsitz in der nordischen Region und hat direkte und indirekte Investitionen in mehr als 300 nicht börsennotierte Unternehmen weltweit. Nidoco ist ein unabhängiger Teil der Virala-Gruppe.

Ahlström Capital ist eine der größten finnischen Investmentgesellschaften mit einer 170-jährigen Geschichte. Es ist eine Investmentgesellschaft in Familienbesitz, die durch Investitionen in Industrieunternehmen, Immobilien und Wälder Werte für ihre Eigentümer schafft. Im Jahr 2021 belief sich der jährliche Nettoumsatz unserer Portfoliounternehmen auf rund 4,4 Mrd. Euro, sie beschäftigten fast 13.500 Mitarbeiter in 33 Ländern. Das derzeitige Portfolio umfasst bedeutende Beteiligungen an den börsennotierten Unternehmen wie beispielsweise Detection Technology Plc, Glaston Corporation und Suominen Corporation. Darüber hinaus umfasst das Portfolio Ahlström Invest B.V. (einschließlich einer bedeutenden Beteiligung an der Ahlstrom-Munksjö Holding), Enics AG, M&J Recycling A/S und Munksjö AB. Zu dem Portfolio gehören auch bedeutende Immobilien- und Forstbeteiligungen.

Verschafft sich mit der Übernahme von Mozaik Software eine Spitzenposition auf dem nordamerikanischen Markt

Cyncly, ein weltweit führender Anbieter von End-to-End-Software- und Content-Lösungen für die Möbel- und Baubranche, hat die Übernahme von Mozaik Software, einem führenden Softwareanbieter für den Markt für maßgefertigte Schränke, abgeschlossen. 

Mozaik bietet Softwarelösungen an, die auf die Bedürfnisse von Schreinereien zugeschnitten sind und die Erstellung von Schränken, Garderoben und Verkleidungen mit Leichtigkeit und Effizienz ermöglichen. Die Produktpalette deckt den gesamten Prozess vom Entwurf bis zur Fertigung ab und ist für CNC-Maschinen verwendbar. Das Team von Mozaik verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Möbelindustrie und hat Lösungen entwickelt, die sich an den Bedürfnissen der Kunden orientieren und einfach zu handhaben sind. Dies hat zu einer starken Markentreue und einem konstant hohen Wachstum geführt.  

Die Übernahme erweitert Cynclys globale Präsenz in der Möbel- und Baubranche, indem sie unser bestehendes Lösungsangebot in den Bereichen Küche, Bad und Möbelherstellung ergänzt und eine starke Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt für maßgefertigte Schränke etabliert. Als Teil von Cyncly wird Mozaik von einer erstklassigen globalen Plattform profitieren, die den Kundenservice, die Vermarktung sowie Forschung und Entwicklung umfasst. Gemeinsam wird dies sicherstellen, dass all unsere Kunden ein Best-in-Class-Angebot mit innovativen Produkten und engagiertem Service erhalten. 

„Seit 2005 haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Software und CNC-Maschinen so alltäglich zu machen wie Tischkreissägen in Handwerksbetrieben. Heute ist Mozaik eine der bekanntesten Softwaremarken auf dem Markt und wird an mehr als 12.000 Handwerksbetriebe weltweit verkauft. Wir haben uns dem Cyncly-Team angeschlossen, um Mozaik zum Nutzen unserer Kunden und der Industrie weiter auszubauen und zu entwickeln. Wir sehen einen enormen Wert darin, Teil dieses weltweit führenden Unternehmens zu sein und freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft“, sagt Roger D. Taylor, Präsident von Mozaik. 

Jörg Jung, CEO von Cyncly, fügte hinzu: „Wir sind begeistert davon, unseren Kunden die ultimative Plattform zu bieten, um außergewöhnliche Räume zu schaffen. Die Aufnahme der End-to-End-Lösung von Mozaik, die sich durch umfassende Funktionalität, einfache Bedienung und Zugänglichkeit für Kunden jeder Größe auszeichnet, erweitert unser Angebot im Markt für maßgefertigte Schränke erheblich. Wir freuen uns darauf, dieses Potenzial gemeinsam mit dem talentierten Team von Mozaik zu erschließen.“

HDE

Mehr als 60 Prozent schränken den Konsum im Bereich Wohnen ein

Die aktuell explodierenden Energiepreise sowie die hohe Inflation haben zu einer starken Konsumzurückhaltung geführt. Laut einer vom Handelsverband Deutschland (HDE) in Auftrag gegebenen Umfrage schrenken sich 60 Prozent der Verbraucher:innen beim Einkaufen bereits ein. Deshalb macht der HDE auf die schwierige Lage vieler Handelsunternehmen aufmerksam und fordert die Berücksichtigung der Branche in den Hilfsprogrammen der Bundesregierung. „Die Konsumstimmung ist seit Monaten im Keller, die Kundinnen und Kunden sind mit Blick auf die großen Unsicherheiten bei Energie und Preisen sehr zurückhaltend“, erklärt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

Die im Auftrag des HDE unter Verbraucher:innen durchgeführte repräsentative Studie macht deutlich, wie groß die Verunsicherung ist. So machen sich zwei Drittel der Befragten angesichts der anstehenden Rechnungen für Strom und Wärme große Sorgen. 60 Prozent geben an, beim Lebensmittelkauf verstärkt Sonderangebote zu nutzen, 46 Prozent verzichten auf den Kauf bestimmter Produkte und knapp ein Drittel kauft insgesamt geringere Mengen. Generell sagen 60 Prozent, sie müssten sich aktuell beim Einkauf einschränken, um mit ihrem Geld auszukommen. Für die kommenden Monate richten sich angesichts der Preisentwicklungen 76 Prozent darauf ein, sparsamer einzukaufen. Besonders stark wollen sich die Bezieher geringer Einkommen einschränken. Im Einzelhandel trifft es laut der Umfrage dabei insbesondere den Bereich Mode und Bekleidung. Hier planen knapp drei Viertel der Befragten mit Einsparungen, im Bereich Wohnen und Einrichten sind es mehr als 60 Prozent. Insgesamt geben 71 Prozent an, weniger oder günstiger einzukaufen, obwohl sie es sich aktuell eigentlich noch leisten könnten, unverändert Geld auszugeben.

„Für die Handelsunternehmen ist die schlechte Verbraucherstimmung eine große Herausforderung. Denn nach zwei extrem fordernden und für viele wirtschaftlich schwierigen Jahren der Pandemie müssen sie zudem auch im eigenen Betrieb mit den exorbitant steigenden Energiekosten zurechtkommen. Das überfordert viele und gefährdet unternehmerische Existenzen und Arbeitsplätze“, führt Genth fort. Der HDE fordert deshalb rasches, entschlossenes Handeln der Bundesregierung für eine Gas- und Strompreisbremse: „Zudem darf der Handel bei den Hilfsprogrammen nicht hinten runterfallen. Wer die Branche vergisst, ignoriert ihre Bedeutung als Arbeitgeber und Kernelement der Innenstädte.“ Die Weitergabe der Preissteigerungen an die Kunden sei angesichts des dramatischen Kaufkraftverlustes der privaten Haushalte nur sehr bedingt bzw. überhaupt nicht möglich. Nicht nur sogenannte energieintensive Unternehmen dürften eine direkte Unterstützung erhalten. Der Rettungsschirm für Unternehmen müsse entsprechend ausgeweitet werden, die gesamte Wirtschaft sei von den steigenden Kosten betroffen. Förderinstrumente müssten so geöffnet werden, dass alle Unternehmen, die von den steigenden Energiekosten existenziell betroffen sind, davon profitieren könnten. „Wir brauchen Wirtschaftshilfen, die für alle betroffenen Unternehmen gelten, die jetzt und in den kommenden Monaten aufgrund steigender Energiekosten das Kriterium eines Anteils von drei Prozent der Energiekosten am aktuellen Umsatz erfüllen.“

VDMA

Maschinenbau bleibt robust – aber steigende Energiepreise erhöhen den Druck

Die Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau stellen sich auf spürbar härtere Wintermonate ein, können dabei aber immer noch auf Wachstum im laufenden und teilweise auch im kommenden Jahr bauen. Zwar geraten Produktion und Lieferfähigkeit des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland durch Preissteigerungen sowie die mangelnde Verfügbarkeit von Erdgas und Strom zunehmend unter Druck. Rund drei von vier Unternehmen erwarten aber trotz all der widrigen Umstände im laufenden Jahr ein nominales, wenngleich vornehmlich inflationsgetriebenes Umsatzwachstum. Für 2023 erwarten dies zwei von drei Maschinenbaubetrieben. Dies geht aus aktuellen Zahlen einer Blitzumfrage des VDMA hervor, an der 641 Mitgliedsunternehmen vom 20. bis 22. September teilnahmen.

„Aktuell haben rund 90 Prozent der Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau keine Einschränkungen der eigenen Produktion aufgrund der Probleme in der betrieblichen Energieversorgung”, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. „Doch die Aussichten verdüstern sich: 57 Prozent der Unternehmen, also mehr als jedes Zweite, erwartet eine Verschärfung der Situation in den nächsten sechs Monaten“, erläutert Wiechers. Sorgen bereiten den Unternehmen nicht nur steigende Energie- und Rohstoffpreise. Im Fokus stehen vor allem Schwierigkeiten, überhaupt die Versorgungssicherheit mit Erdgas und Strom im eigenen Betrieb zu gewährleisten. „Etwa zwei Drittel der Unternehmen, die auf der Suche nach einem Festpreisvertrag für Erdgas sind, werden mangels Angebots der Versorger nicht fündig. Bei Strom sind es sogar sieben von zehn Unternehmen. Nicht selten kann der kurzfristige Bedarf nur über den Spotmarkt gedeckt werden – zu volatilen Preisen und ohne vernünftige Planungssicherheit“, warnt Wiechers.

Als Reaktion auf die Probleme in der Energieversorgung haben rund neun von zehn Unternehmen verschiedene Ausweichmaßnahmen angestoßen. „Für 85 Prozent sind Einsparungen das erste Mittel der Wahl, um den Verbrauch im eigenen Unternehmen zu reduzieren. 36 Prozent weichen, wo immer möglich, auf andere Energieträger aus und fast jeder Dritte hat sein Einkaufsverhalten verändert. Doch auch die Vermeidung oder Verlagerung von energieintensiven Produktionsschritten ist für 16 Prozent der Unternehmen ein Thema“, sagt der VDMA-Chefvolkswirt.

Speziell auf die absehbare Verknappung der Gaslieferungen bereiten sich notgedrungen immer mehr Unternehmen konkret vor. „Die meisten Maschinenbauer prüfen zunächst, welche Möglichkeiten sie im eigenen Betrieb haben, beispielsweise die Installation elektrischer oder Öl-befeuerter Back-up-Systeme. Aber auch eine engere Abstimmung mit dem eigenen Netzbetreiber oder mit den Lieferanten sehen viele als adäquate Vorbereitungsmaßnahme an. Hier können Notfallpläne gestaffelt nach Reduktionsgrad der Gaslieferungen für Entlastung sorgen“, erläutert Wiechers.

Die rasant steigenden Preise und die Schwierigkeiten bei der Energieversorgung sind für den mittelständisch geprägten Maschinenbau eine echte Belastungsprobe. Dabei sind es weniger die mit einer energetischen Anpassung verbundenen Arbeiten, die den Unternehmen Sorgen bereiten. „Es muss dringend gelingen, die durch externe Schocks in Unruhe gekommenen Märkte zu beruhigen, um die Versorger in die Lage zu versetzen, ein einigermaßen verlässliches Angebot zu gewährleisten und so den Maschinenbauern wieder mehr Planungssicherheit zu verschaffen. Die staatliche Unterstützung für Versorgungsunternehmen sollte idealerweise damit gekoppelt sein, dass sie auch tatsächlich wieder Festpreisverträge anbieten“, fordert Wiechers.

Die Situation in den Lieferketten bleibt weiterhin herausfordernd. „Immer noch melden rund vier von fünf Unternehmen merkliche oder gravierende Beeinträchtigungen in ihren Lieferketten, und nur wenige Maschinenbauer erwarten eine nachhaltige Entspannung in den nächsten Monaten“, sagt Wiechers. Lediglich die Versorgungslage bei Metallen und Metallerzeugnissen hat sich zuletzt deutlich verbessert. Die Mehrheit der Unternehmen meldet hier geringe oder gar keine Engpässe in den Zulieferungen. Ganz anders sieht es bei den Elektronikkomponenten aus. Jedes zweite Unternehmen hat bei Elektronikkomponenten weiterhin gravierende Engpässe. Und auch die Aussichten sind hier sehr schlecht. Rund drei Viertel der Unternehmen erwarten eine Entspannung frühestens im zweiten Halbjahr 2023.

Jubiläumsfeier am Gründungsort Detmold

Am 20. Oktober 2022 feiert der BDIA mit dem 70-jährigen Jubiläum die erfolgreiche Förderung und Festigung des Berufsstandes und der Berufsausbildung der Innenarchitekt:innen in Deutschland. Dafür kehrt der BDIA mit besonderen Erlebniswelten an der TH OWL – Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur und am Sommertheater an den Gründungsort Detmold zurück. Am Jubiläumstag treffen auf dem Hochschulcampus Student:innen und Absolvent:innen auf Innenarchitekt:innen und das Motto „Be Part of History … of Present … of Future“ ist Programm. In den Ausstellungen, Rundgängen, Vorträgen und der Podiumsdiskussion lädt der BDIA an der größten Ausbildungsstätte für Innenarchitekt:innen in Deutschland zu einer Reise durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Innenarchitektur ein.

Die Ausstellung „Der Gründungsort des BDIA – Die Tischler-Fachschule Detmold und ihre Geschichte“, kuratiert von Prof. Dr. Andreas K. Vetter (Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe, TH OWL), beleuchtet die Wurzeln einer Erfolgsgeschichte, die 1952 in Abgrenzung von den Hochbauarchitekten mit einem Berufsverband begann, der heute mit neun Landesverbänden bundesweit agiert und der größte Berufsverband der Innenarchitekt:innen in Europa ist. Der Titel der Ausstellung „Hinauswachsen“ ist das programmatische Leitmotiv, das den Blick von der Vergangenheit in die Zukunft der Innenarchitektur richtet.

„Die ‚grüne‘ Lage Detmolds am Fuße des Teutoburger Waldes zeigt damals wie heute, dass dieser lebendige Kreativstandort inspiriert und Talente als Botschafter für die Innenarchitektur in die Welt hinauswachsenlässt“, so die Professorinnen Ruth Lorenz und Sandra Bruns, die gemeinsam mit den Studierenden der TH OWL auf der Basis eines modularen Stecksystems fürden Jubiläumstag einen Ideengarten für die Zukunft realisieren. Der Showroom „BDIA Handbuch Innenarchitektur 2022/23″ präsentiert anhand von 25 ausgewählten Projekten die aktuellen Trends und das herausragende Gestaltungsniveau der Innenarchitektur in Deutschland. Der Showroom ist die Visitenkarte des BDIA. Durch multimediale Elemente und ausgewählte Ausstellungsexponate werden die 25 Projekte der Innenarchitektur erstmalig digital erfahrbar und materiell greifbar.

Die Vorträge „Green Interior Materials“ von Prof. Dr. Sascha Peters und „Virtual Reality“ von Karsten Ermann richten den Fokus auf die Arbeitswelten von heute und morgen. Weitere Highlights des Jubiläumsprogramms sind der Vortrag „Promovieren in der Innenarchitektur“ von Prof. Dr. Tanja Remke sowie die Podiumsdiskussion „Innenarchitektur – Lehre der Zukunft“, in der Prof. Dr. Martin
Ludwig Hofmann als Dekan der Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur (TH OWL) gemeinsam mit den Dozent:innen Prof. Carsten Wiewiorra, Prof. Dipl.-Ing. Ulrike Kerber, Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Nether, Prof. Mary-Anne Kyriakou und Prof. Dipl.-Ing. Sabine Keggenhoff Antworten auf die Fragen des Lehrbetriebes der Zukunft formuliert.

Im Detmolder Sommertheater wird die Reise durch die Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Innenarchitektur gemeinsam mit den Unternehmen des BDIA Förderkreises und führenden Vertretern aus den Verbänden, der Wirtschaft und der Politik fortgesetzt. Nach den Grußworten, wie u.a. von Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär im Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, und Dr. Tilmann Prinz, dem Geschäftsführer der Bundesarchitektenkammer, wird das Abendprogramm durch die Festrede von Pia A. Döll eröffnet, der Präsidentin des BDIA. Der Festakt mit einer Licht- und
Klanginstallation nach der Regie von Kurt Laurenz Theinert, Prof. Mary-Anne Kyriakou (TH OWL) und Annette Brunner rundet das Jubiläumsprogramm mit einem Gesamtkunstwerk aus Raum, Licht, Farbe und Musik ab.

Das ganze Programm finden Sie hier.